❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    • ___ Shin ___

      Als Shin mit dem Motorrad auf einem der VIP-Parkplätze zum Stehen kam, strich er sich erst einmal durch das pechschwarze Haar und seufzte leicht. So sehr er das Motorradfahren liebte und auch den Sinn und Zweck eines Helms zu schätzen wusste, es war immer wieder ein Desaster mit den Haaren. Nun lieber plattes Haar als einen geplätteten Kopf. Als Shin seine langen Beine von seinem geliebten Motorrad schwang und auf Taejin und Kaoru zuging, erkundigte er sich bei seinem Chef erst einmal, ob seine geliebte Maschine hier stehen bleiben konnte. Indirekt war die Frage aber viel mehr, ob seinem Motorrad hier was passierte und er deshalb jemanden umbringen musste, wenn es auch nur einen Kratzer hatte. Tae schien zu verstehen und Shin grinste ihn frech bei dessen Antwort an. "Hat er das? Dann sollte ich mich bei Gelegenheit mal bei dem Besitzer des Clubs bedanken." Shins Blick wanderte zu dem Rolls-Royce, auf den der Hwang-Erbe deutete, sich nicht ganz sicher was er von dem überteuerten Wagen halten sollte. Seines Erachtens schrien die Karren einfach viel zu sehr nach Prestige, Bonzen und Überheblichkeit, aber die Kreise in denen Taejin nun einmal verkehrte war eine Elitegesellschaft und demnach ganz passend, auch wenn Shin den Hellhaarigen eher für den Sportwagentyp hielt. Er konnte sich also nicht ganz vorstellen, dass dieser Wagen auf dem Mist von Taejin gewachsen war. Shin äußerte sich nicht zu dem Luxuswagen, sondern eher zur nächsten Bemerkung des Koreaners, der ihm auch noch die Tür aufhielt. "Ich ziehe das garantiert nicht für jeden an, du kannst es also so deuten", schnurrte er ihm spielerisch mit einem koketten Grinsen zu und stieg in den Wagen. Von Innen war das Gefährt noch viel eindrucksvoller und er wartete eigentlich nur darauf, bis man ihm Champagner servierte, denn er ablehnen würde. Er hasste das Zeug. Als Taejin neben ihn einstieg, betrachtete er den jungen Mann einen Augenblick. Nein, Taejin wirkte nicht wie ein typischer Bonze. Natürlich warf auch der Kerl mit Geld um sich, aber irgendetwas an ihm war anders und dieses ´anders´war es weshalb er Taejin irgendwie ganz gut leiden konnte, zumindest bisher. Shin war von Natur aus ein skeptischer Mensch. Allerdings hatte ihm der Koreaner noch keinen Grund gegeben negativ von ihm zu denken.


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    • Taejin
      "Solltest du.", schnurrte der Koreaner amüsiert und grinste den Auftragskiller süffisant an. "Ich habe gehört der Besitzer lässt sich gerne von attraktiven Menschen zu Drinks einladen. Nur mal so am Rande...", merkte der Hwang-Erbe schließlich an und begab sich dann mit Shin zu dem Rolls Royce seiner Familie, welcher in Taejins Sicht doch eher zu altbacken und zu Möchtegern-protzig, doch seine Mutter liebte den Wagen nun einmal und seine Vater hatte ihn auch sehr gemocht. Es ging im Clan ja durchaus das Gerücht herum, dass entweder Chanyeol oder Taejin in diesem Wagen gezeugt wurden und seine Eltern diese Wagen deshalb so liebten. Vielleicht wollte das der Koreaner aber lieber gar nicht so genau wissen. Komme was wolle, er würde niemals seine Mutter fragen... denn sollte die Antwort ja lauten, könnte er nie wieder den Wagen betreten. "Dann fühle ich mich zutiefst geehrt und hoffe, dass du am heutigen Abend nicht allzu sehr leiden musst." Damit setzte auch Taejin sich auf die Rückbank des Rolls Royce, während Kaoru den Motor startete und losfuhr. Die Tatsache, dass das Illusion nicht weit des Flughafens war, war in diesem Fall natürlich ein richtiger Glücksfall. "Wie gut kommst du eigentlich mit dem Fliegen klar? Hast du Flugangst? Wird dir dabei schlecht?", erfragte Taejin eher nebenher, nicht ganz uninteressiert aber allem voran darauf bedacht, dass Shin den schicken Privatjet nicht vollkotzte. Da wäre der Auftragskiller zwar definitiv nicht der Erste, aber die Reinigung war dann doch immer deutlich aufwändiger und Taejin hatte aus seinem Fehler gelernt. Seitdem nahm er nie wieder betrunkene potenzielle Betthäschen in den Privatjet. In den meisten Fällen endete das nur in der Art Sauerei, die für absolut keinen der Beteiligten auch nur irgendwie Spaß machte.
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    • ___ Shin ___

      "Interessant. Ich werde es mir merken, sobald ich ihn mal treffe." säuselte er verführerisch. Shin flirtete trotz seiner kühlen Art interessanter Weise ziemlich gern, aber auch das kam wieder ganz auf sein Gegenüber an. Da der Großteil seiner Auftraggeber leider Gottes alte Säcke waren, kam Flirten nicht infrage, demnach war Taejin eine echte Abwechslung und da der Koreaner, wie in seinem Vertrag beschrieben, leidenschaftlich gern flirtete, hatte Shin wenig Probleme damit, darauf einzugehen. Für den Schwarzhaarigen hatte das nicht mit mangelnder Professionalität zu tun, sondern es machte die Zusammenarbeit deutlich entspannter. Natürlich nur, wenn einem der Vertragspartner auch zusagte und Shin hatte Augen im Kopf, er würde nicht leugnen, dass er Taejin attraktiv fand. Zudem machte dieses kleine Spiel zwischen ihnen Spaß und keiner der beiden störte sich daran. Als sie beide in den Wagen gestiegen waren und Kaoru, der als ihr Fahrer fungierte, den Luxusschlitten in Bewegung setzte, verstummten sie während der Fahrt nicht. Im Vergleich zu Taejin war Shin deutlich schweigsamer, aber obwohl der Japaner für gewöhnlich Quasselstrippen nicht sonderlich mochte, was auch die Freundschaft zu seinem wortkargen besten Freund erklärte, hörte der Schwarzhaarige dem Älteren ganz gern zu. Shin wusste nicht genau wieso, aber es gab tatsächlich Menschen, ungeachtet von Sängern, deren Stimmfarbe sehr angenehm war und Taejin gehörte da eindeutig dazu, ebenso wie dessen Freund Hayato. Beide hatten sie eine derartig samtige Stimme, weshalb in den Augen von Shin an ihnen geborene Vertreter verloren gegangen waren. Der Schwarzhaarige konnte es sich nicht verkneifen, sich die beiden als Staubsaugervertreter vorzustellen, wahrlich ein Bild für die Götter.
      "Dann kümmer dich um mich, damit ich nicht leiden muss", antwortete er dem Koreaner mit einem amüsierten Grinsen und unterbrach damit auch seinen fragwürdigen Gedankengang, während er sich in dem Wagen zurücklehnte. Die Sitze waren verdammt bequem, dass musste er zugeben. Taejins Worten nach zu urteilen, würden sie also tatsächlich fliegen. Fliegen für ein Abendessen .... immer diese Bonzen. Allerdings würde er echt lügen, würde er behaupten, dass er nicht extrem aufgeregt war. "Kann ich dir nicht wirklich beantworten. Ich bin noch nie geflogen", antwortete er seinem aktuellen Chef also ehrlich.



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    • Taejin
      Gemeinsam waren sie in den Rolls Royce gestiegen, welchen Kaoru nun in Richtung des Flughafens fuhr, von wo sie zusammen mit dem Privatjet der Hwang-Familie nach Seoul fliegen würden. Eben eine ganz typische Tagesreise, wie sie jeder Normalsterbliche kannte, dachte sich Tae fast schon ein wenig sarkastisch. Natürlich war ihm bewusst, dass normale Menschen sich nicht mal wirklich es leisten könnten, einen Privatjet auch nur für einige Stunden zu mieten, während Taejins Familie es gewohnt war damit zu reisen und das teilweise sogar für recht spontane Ausflüge. "Tut mir leid, aber ich werde sicher auf dem Flug nicht in der Lage sein, mich auch nur um irgendjemanden zu kümmern. Ich schlafe die meisten Flüge eigentlich weitestgehend durch, damit es mir nach der Landung nicht ganz so schrecklich geht. Aber vielleicht wirst du es ja genießen, wenn du schon noch nie geflogen bist. Glaube mir... Start und Landung des Jets sind das Interessanteste am ganzen.", meinte Taejin schließlich schulternzuckend und richtete dann seinen Blick aus dem Fenster, nur um unweit entfernt bereits die ersten Gebäude des Flughafens zu erkennen. Nicht mehr lange und sie würden übers Rollfeld zum Hwang-Jet laufen und Tae würde einmal mehr innerlich verfluchen, dass man nach Seoul von Tokyo aus nicht einfach mit dem Auto fahren konnte. Das wäre ihm ehrlich gesagt deutlich lieber gewesen, aber was tat man eben nicht alles für die Familie und eines der größeren Hwang-Essen. Ohne Frage... wäre Taejin nicht das inoffizielle Oberhaupt des Hwang-Imperiums, hätte er sich sicherlich irgendeine Ausrede erdacht, weshalb er nicht teilnehmen konnte. "Dieses Familienessen wird sicher kein klassisches Familienessen in dem Sinne. Es ist mehr ein Essen mit allen Mitgliedern des Hwang-Clans, die auch nur irgendwie etwas zu sagen haben. Viele der Teilnehmenden sind gerade ältere Vertraute meiner Mutter, die auch einen guten Draht zu meinem Vater hatten und ein paar meiner Leute wie zum Beispiel Kaoru." Damit deutete Taejin auf den Japaner vor sich, welcher auf dem Fahrersitz des Wagens saß und den Rolls Royce gerade auf das Flughafengelände lenkte. "Der Grund, weshalb ich dich allem voran mitnehme ist... du sollst für mich ein stiller Beobachter sein. Ich vertraue meinen Leuten, meiner Mutter und meinem kleinen Bruder ohne Zweifel, aber diesen alten Säcken vertrau ich nicht so ganz. Diese Leute, die unsere Waffenlieferung überfallen haben wussten Dinge, die eigentlich nur jemand aus diesem Kreis wissen dürfte und ich würde es nicht ausschließen, dass nach dem Tod meines Vaters der ein oder andere von ihnen das Vertrauen in uns verloren hat und sich nach Alternativen umgesehen hat."
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    • ___ Shin ___

      Ehrlich gesagt war Shin fast ein wenig erstaunt, dass jemand wie Taejin, der solche Reisen sicherlich locker einmal die Woche antrat, nicht flugfest war. Sollte so eine Fähigkeit den Reichen nicht in die Wiege gelegt worden sein? Nun, so kann man sich täuschen. Das wiederum machte Taejin für Shin auch so interessant, er war nicht so leicht zu ergründen wie die meisten und das machte eben einen gewissen Reiz aus. Shin war schon immer jemand, der gern mit Feuer spielte. "Irgendwie niedlich. Soll ich mich dann um dich kümmern?", schnurrte er seinem derzeitigen Chef mit einem amüsierten Grinsen spielerisch zu, während er versuchte aus dem Fenster zu sehen, aber die getönten Scheiben waren auch von innen ziemlich dunkel. Wahrscheinlich war das so ein Wagen, der sich auch wunderbar dafür eignete, wenn man keine Lust auf Menschen hatte - praktisch. Man erkannte lediglich das wichtigste und das war zweifelsohne der Flughafen, den sie gerade ansteuerten. Soweit Shin wusste, war das hier ein Privatflughafen des Hwang Imperiums, der selbst unter den Normalsterblichen sehr bekannt war. Viele Leute stellten sogar Fotos davon ins Netz. Nun es gab schließlich allerhand Leute die sich am Leben der Reichen und Schönen labten, selbst wenn es ihnen nichts brachte. Als Taejin nebenher erklärte, dass es sich um kein normales Essen handelte, hätte Shin fast gelacht. Er konnte dem Koreaner aber schlecht sagen, dass er noch nie bei einem ´normalen´Familienessen war und es daher nicht einmal erkennen würde, wenn es eines wäre. Dennoch hörte er dem Hellhaarigen aufmerksam zu, als er ihm erklärte, weshalb er eigentlich mitkommen sollte. Ehrlich gesagt hatte sich Shin wirklich gefragt, was er bei dem Essen eigentlich verloren hatte und wenn er dem Älteren so zuhörte, wunderte er sich, warum er dafür keine Bodyguards hatte, andererseits eigneten sich Hitman für solche Arbeiten extrem gut. Sie reagierten schneller und achten auf Kleinigkeiten, welche den meisten verborgen blieben. Alles in allem eigentlich ein wirklich kluger Schachzug von Tae. "Verstanden. Hast du jemanden bereits in Verdacht?", antwortete Shin souverän, wie er Arbeiten nun einmal grundsätzlich antrat. Er stellte selten viele Fragen, nur die wesentlichen, ergründete sich Dinge lieber selbst. Wenn er einmal viele Fragen stellte, dann meistens, wenn ihm ein Arbeitgeber suspekt war. Bislang war ihm Taejin dies aber nicht, also hinterfragte er nicht die Pläne seines Chefs. Als Kaoru den Wagen endlich zum Stehen brachte, war Shin der erste der ausgestiegen war. Das lag, wenn er ganz ehrlich war aber daran, dass er ungemein neugierig auf diesen Jet war. So ein Teil hatte er noch nie vom Nahen gesehen.


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    • Taejin
      "Wenn du mich in Ruhe lässt und mich nicht ansprichst, hilfst du mir wahrscheinlich schon am meisten.", meinte der Hwang-Erbe fast schon ironisch, meinte es aber gar nicht mal so unernst. Seine Stimmung, wenn er im Flieger war, war zumeist nicht viel anders, wie wenn er einen heftigen Kater hatte. Deshalb war Schlafen ja auch die bestmögliche Option für Taejin in den Situationen. Chanyeol und seine Mutter wiederum liebten das Fliegen abgöttisch und nutzten wahrscheinlich jede Möglichkeit den Hwang-Privatjet zu benutzen, selbst wenn sie wahrscheinlich mit dem Auto schneller waren. Tae erachtete es ja durchaus schon manchmal als lächerlich, wenn seine Mutter unbedingt den Flieger von Seoul nach Busan verwenden musste, statt einfach sich drei Stunden in einem ihrer Luxuswagen chauffieren zu lassen. Aber seine Mutter lebte und liebte schließlich den Luxus auch in vollen Zügen. Klar, Tae liebte es Geld zu haben und es ausgeben zu können und er war auch weit davon entfernt als sparsam zu gelten, aber er gehörte nicht zu den Leuten, die sich etwas nur als Statussymbol kauften oder in dem Falle unbedingt mit dem Flugzeug fliegen mussten, um damit vor Normalsterblichen anzugeben. Taejin war zuweilen schon auf Social Media recht aktiv, aber seine Mutter war deutlich aktiver und man glaubte zuweilen nicht, dass sie das offizielle Oberhaupt einer der größten Mafia-Familien Koreas sein sollte, bei dem Instagram Account. Auf Taejins Erläuterung hin, weshalb Shin mitkommen musste und welche Sorgen der Hwang-Erbe hatte, erkundigte sich der Auftragskiller bei ihm, ob er denn bestimmte Verdachte hatte und Tae nickte langsam. Der Koreaner zückte sein Handy und zeigte Shin drei Bilder von allesamt älteren Männern mit grauen Ansätzen. Die teuer gestellten Fotos in Anzügen von nüchterner, Luxusbüro-Kulisse schrien förmlich danach, dass sie Führungspositionen in sehr großen Unternehmen waren. "Die drei haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie mich für zu inkompetent und umtriebig finden, um die Familie würdig zu führen und zu repräsentieren aber ich will auch nicht ausschließen, dass es jemand anderes sein könnte, der seine Abneigung vielleicht für sich behalten hat und mich vorne herum eher freundlich behandelt. Ich denke mal du könntest ein Auge dafür haben und ich bin leider Gottes mittlerweile nicht mehr objektiv genug, um auf mein eigenes Bauchgefühl zu hören."
      Kaum hatte der Wagen angehalten, sprang Shin auch schon heraus und Tae konnte nur erahnen, dass der Japaner neugierig auf den Privatjet war. Nun ja... es gab definitiv schlechtere Modelle...

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    • ___ Shin ___
      Shin beschmunzelte die Worte von Taejin lediglich. Wenn er seine Ruhe wollte, dann würde er diese auch bekommen. Wie bereits erwähnt, war Shin nicht zwingend der gesprächigste Mensch, es kam immer ganz auf sein Gegenüber an und wenn dieser schwieg, hatte der Schwarzhaarige kein Problem ebenfalls zu schweigen. Taejin schien das Fliegen wirklich aufrichtig zu hassen. Da Shin noch nie geflogen war, konnte er das nicht ganz nachvollziehen, würde es aber eventuell in den nächsten paar Minuten können, wenn er sich sein eigenes Bild gemacht hatte. Jetzt aber konzentrierte er sich erst einmal auf seine eigentliche Arbeit, denn diese bestand darin, dass Shin ein paar Leute bei diesem ´netten Familienessen´genauer unter die Lupe nahm. Es würde zwei Reaktionen auf den jungen Auftragskiller heute geben, entweder waren sie auf der Hut vor ihm oder aber sie unterschätzten ihn aufgrund seines jungen Alters. Beide Varianten waren sehr wahrscheinlich, aber nichts was er nicht bereits gewöhnt wäre. Als ihm Taejin die potenziellen Verdächtigen mittels Handybilder zeigte, hob Shin kurz die Hand von Tae und bat ihn ihm die Bilder etwas länger zu zeigen. Zwar waren diese Männer nicht unbedingt seine Zielpersonen, aber er würde sie wie welche behandeln. Shin hatte sich angewöhnt sich seine Zielpersonen genaustens zu merken, er konnte sich Einzelheiten der Leute innerhalb weniger Minuten einprägen und würde sie auch in einer großen Menschenmenge sofort wiedererkennen und vor allem ausfindig machen. Dieses Gedächtnistraining schulte er seit Jahren, allein weil sein Perfektionsdrang dies von ihm erwartete. Als er sich die Bilder genau angesehen hatte, ließ er das Handy des Koreaners wieder los, nickte und setze erst jetzt zu einer Antwort an. "Ich werde ein Auge auf sie haben, keine Sorge", versicherte er ihm.
      Als der Wagen endlich zum Stehen kam, war tatsächlich Shin der erste der aus dem Wagen stieg und fast schon etwas ehrfürchtig den zugegeben echt eindrucksvoller Privatjet musterte. "Wow...."


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    • Taejin
      Auf Shins Wunsch hin, ließ Tae den Japaner einen längeren Blick auf die Bilder der drei Männer werfen, damit sich dieser deren Gesichter höchstwahrscheinlich deutlich besser einprägen konnte. Wahrscheinlich würde Shin diese drei Männer auch so ohne Probleme identifizieren können, da sie definitiv zu den Männern zählten, die immerzu einen Stock im Arsch hatten und an allem... ausnahmslos allem etwas Negatives sahen. Und wenngleich eine Mafiafamilie natürlich weit davon entfernt war moralisch zu handeln und ein Vorbild für andere zu sein, war Taejins Umtriebigkeit, seine 'Skandale' und seine 'homoerotischen Abenteuer' (ihre Worte, nicht seine) ihnen ein absoluter Dorn im Auge und er wäre eine Schande für seine Hwang Vorfahren und das gesamte Imperium. Einfach nur Heuchler die Kerle. Tae's Vater hatte sich nie negativ zu seiner Sexualität, noch zu seinem Privatleben in dieser Hinsicht geäußert, obwohl er doch recht streng gewesen war. Ihm war es wichtig gewesen, dass Taejin ihre Geschäfte ernst nahm und die Führung der Hwangs nicht auf die leichte Schulter nahm, sonst hatte er ihm immer freie Hand gelassen. Und mal ehrlich... seinen Großvater hatte Taejin zwar sehr jung verloren, aber dieser hatte den Erben abgöttisch geliebt und ihm nie einen Wunsch ausschlagen können. Es wirkte also recht lächerlich, dass diese Männer, die zwar Freunde seines Vaters gewesen waren, aber nicht einmal Hwang Blut in sich trugen, ihm erzählen wollten, dass er den Clan ruinierte. Er hasste die Kerle wirklich. Es konnte definitiv nicht schaden, wenn Shin seine objektive Meinung zu ihnen fällte, denn aus seiner Sicht waren sie alle drei Schuld und müssten beseitigt werden. Und seine engsten Leute, wie unter anderem Kaoru, waren da auch nicht viel anderer Meinung.
      Mittlerweile hatte der Wagen gehalten und sie hatten das Rollfeld erreicht, wo wenige Meter von ihnen entfernt der schwarz-weiße Privatjet der Hwangs stand. Während Shin den Flieger also durchaus bestaunte, schmunzelte Taejin nur leicht und ging kopfschüttelnd an dem Japaner vorbei, während er und Kaoru sich der Treppe näherten und dort auch schon vom Piloten wie immer höflich begrüßt wurden. Taejin blickte noch einmal amüsiert über seine Schulter zurück zu Shin, ehe er den Flieger betrat und sich in einem der gemütlichen Polster niederließ. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen, als er auf dem kleinen kleinen Tisch ihm gegebenüber bereits eine Flasche gekühltes Wasser und ein Blister mit Tabletten entdeckte, welche es ihm erleichtern werden, den Flug über zu schlafen... oder zumindest zu dösen. Der Pilot kannte ihn mittlerweile wirklich zu gut.

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    • ___ Shin ___

      Die schönen katzenartigen Augen des Schwarzhaarigen wanderten über die Fotos, prägten sich Einzelheiten und Erkennungsmerkmale ein und versuchten auch anhand des Blicks der Leute schon ein wenig den Charakter zu erahnen. Es klang ein wenig abstrakt, aber es funktionierte tatsächlich und half Shin ungemein bei der Konzentration und Analyse seiner Opfer....ähm...Tatverdächtigen. Nein, das klang jetzt auch nicht besser. Jedenfalls stand bei diesem Essen in erster Linie die Sicherheit für Taejin bei Shin hoch in den Prioritäten. Er zwar kein Bodyguard, aber immerhin war Taejin der Kerl, der ihn bezahlte und ihn musste er allein deshalb schon am Leben erhalten. Nun und weil er den Kerl irgendwie bisher ganz gut leiden konnte. Bisher jedenfalls, Shin zählte von Natur aus zur skeptischen Sorte Mensch und er war auch kein Retter, das würde er nie sein. Als Shin genug von den Bildern hatte waren sie auch schon beim eindrucksvollen Privatjet angekommen, welcher im edlen schwarz-weiß einen luxuriösen Anblick bot. Sicherlich war es auch von Innen eine echte Luxusmaschine. Taejin schien zwar die Begeisterung nicht ganz teilen zu können, aber er wusste ja auch nicht von den Verhältnissen in denen Shin gelebt hatte. Shin konnte es ihm also nicht verdenken, schließlich hatte er nur den wohlhabenden Shin kennengelernt. Er besaß erst durch seine Arbeit ordentlich Kohle, aber das war nicht immer so und als Kind hätte er von solchen Anblicken wie dem eines Privatjets nur Träumen können. Nicht das Shin irgendjemanden einen Schwenk aus seinem Leben berichten würde, die Daten über ihn waren geheim und nicht einmal Informanten wie Hawks wussten etwas über ihn. Nun wenn etwas herauskam, überlebten diese Informanten das nicht wirklich und so blieb Shin ein ewiges Phantom der Unterwelt. Das würde auch so bleiben. Da Shin aber nicht den Anschluss verlieren wollte, folgte er zügig seinem Auftraggeber und konnte das Erstaunen bezüglich dieser Inneneinrichtung nicht ganz unterdrücken. Er wusste nicht welcher Anblick nun beeindruckender war, der von Außen oder Innen. Die weichen Polstermöbel luden direkt ein sich darauf niederzulassen und so tat es Shin Taejin gleich und ließ sich in einen der Sessel plumpsen. Wirklich beeindruckend.


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    • Taejin
      Sie alle hatten mittlerweile den Jet betreten und auch Kaoru hatte sich etwas weiter hinten auf einem der Sessel niedergelassen, wo der Manager des Illusions seinen Laptop aus seiner Tasche hervorzauberte und begann daran zu arbeiten und schenkte den anderen beiden wenig Beachtung. Während der Jet startbereit gemacht wurde, öffnete Tae die Flasche mit dem gekühlten Wasser und goss sich etwas davon in ein Glas, ehe er eine der Tabletten aus dem Blister drückte und sie schließlich mit Flüssigkeit hinunterschluckte. Das Flugzeug setzte sich auf der Rollbahn langsam in Bewegung und Taejin schnallte sich an, ehe er tief durchatmete und Shin fast schon ein seufzendes Lächeln schenkte. "Wenn ich Glück habe, dämmere ich in der nächsten Viertelstunde ein. Bedien dich also gerne am Mini-Kühlschrank und frag im Zweifelsfall Kaoru, falls du etwas benötigst." Damit deutete der Hwang-Erbe auf das kleine schwarze Schränkchen unweit von ihren Sitzplätzen. Mittlerweile beschleunigte sich der Jet und raste förmlich über die Rollbahn, um genügend Geschwindigkeit zum Abheben zu gewinnen. Aus dem Augenwinkel beobachtete Taejin Shin, wie er wohl auf sein erstes Flugerlebnis reagieren würde und ob er das womöglich deutlich besser als der Koreaner vertragen würde. Tae wünschte es ihm zumindest. Er würde die Flüge ja durchaus auch viel lieber genießen, als jedes Mal innerlich fast zu sterben, aber man suchte sich seinen Körper und wie dieser auf Umwelteinflüsse reagierte nun einmal nicht aus. Das war das Leben. Sobald der Flieger genügend Geschwindigkeit aufgebaut hatte, hob er langsam etwas schwankend ab und Tae überkam bereits die erste Welle an Unwohlsein. Unweigerlich schloss er seine Augen und war tatsächlich mehr als froh, dass er recht schnell eindöste und nicht mehr allzu viel von dem Flug mitbekam.
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    • ___ Shin ___
      Was den Luxus anging, erinnerte Shin dieser Privatjet an ein fliegendes Wohnzimmer. Mal ehrlich, es war bequemer eingerichtet als so manches Hotel und Shin fragte sich unweigerlich, wie es sich wohl in der Luft anfühlen musste. Gespannt strich er ein wenig über die Sessellehne, erkannte dort Knöpfe, welche tatsächlich eine Massagefunktion besaßen! Verrückt. Durch seine ´Berufung´hatte Shin zwar auch einiges an Kohle gesammelt und lebte dadurch ebenfalls in deutlich mehr Wohlstand als die meisten, aber das arme Straßenkind bekam man nicht aus ihm heraus. Für ihn waren viele dieser Luxusprivilegien nach wie vor unfassbar irritierend. Wahrscheinlich würde er sich daran nie gewöhnen, genauso wenig wie an Anzüge. Eigentlich sollte man meinen, dass er nun durch das Geld das er besaß, einiges nachvollziehen könnte, aber dem war nicht so. Zugegeben leistete er sich nun einiges das ihm früher verwehrt geblieben war, aber für jemanden wie Taejin der von Geburt an mit einem goldenen Löffel geboren worden war, war das sicherlich lachhaft. Shin würde allerdings lügen, wäre er nicht dankbar, dass er nun endlich genug Geld besaß, um sich leisten zu können, was er wollte. Seine eigene Bibliothek Zuhause hatte auch eine echt staatliche Summe gekostet, aber das war schon immer sein Traum gewesen und er hatte sich vorgenommen, dass er irgendwann genug Geld besitzen würde, damit er tun konnte was er wollte, nun dieses Ziel hatte er erreicht. Bedeutete aber nicht, dass er all den Luxus verstand. Wie sich Leute freiwillig in überteuerte Anzüge stecken konnten, würde ihm auf ewig ein Rätsel bleiben. Taejin wirkte nicht mehr ganz so aufnahmefähig, hatte eine Tablette genommen, von der Shin schlussfolgerte, dass sie beruhigende oder gar einschläfernde Wirkung haben musste, was sich nach der Aussage von Tae dann auch bewahrheitete. Der Koreaner verwies ihn auf die Minibar, wenn er Interesse hatte. Shin schüttelte leicht mit dem Kopf und blickte neugierig aus dem Fenster als sich das Gerät in Bewegung setzte. Wer hätte gedacht, dass sein erster Flug zu einer Mafiafamilie sein würde?


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    • Taejin
      Von dem Flug an sich bekam der Hwang-Erbe kaum etwas mit, da zu seinem Glück die Tablette wie immer wunderbar wirkte und er bereits nach kurzer Zeit eingedöst war und nichts mehr wirklich um sich herum bemerkte. Als Kaoru ihn knapp drei Stunden später wieder weckte, waren sie bereits mitten im Landeanflug und Taejin erkannte aus seinem Fenster bereits die Skyline von Seoul, seiner geliebten Heimatstadt. Müde streckte sich der Koreaner und rieb sich schließlich leicht die Augen, ehe er erst zu Kaoru und schließlich zu Shin blickte. Den beiden schien es wirklich nicht so schlimm zu gehen, wie Tae und der Hwang-Erbe spürte bereits jetzt nach seinem Schlaf die Erschöpfung und Schwäche. Ohne Frage war er noch weniger auf den Rückflug gespannt. Er wusste, dass die beiden Flüge so recht kurz hintereinander absolute Hölle waren und er die nächsten Tage diese Reisen definitiv bereuen würde. Hätte er doch nur eine Ausrede gefunden, um doch nicht erscheinen zu müssen. Niemandem war geholfen, wenn er bei dem heutigen Abendessen sich übergab oder einfach aufgrund von Gleichgewichtsproblemen umfiel. Taejins Leute wussten ganz klar von seiner Schwäche und würden es nie wagen ihn öfter als nötig darauf anzusprechen, aber nicht jeder Vertraute seiner Mutter hatte eine Ahnung. Besonders jene Leute die Taejin eh nicht leiden konnte und welche nicht viel von dem hellblonden Koreaner hielten wussten nicht von dieser Tatsache, da der Hwang-Erbe sich wohl sonst noch mehr Dummheiten anhören müsste. Also müsste er seine Schwäche heute Abend wieder gut überspielen, nur um sich dann im Gästezimmer auf der Toilette übergeben zu können. Das klang ja wieder nach ganz viel Spaß... "Na? Wie war der Flug? Beziehungsweise wie war dein erstes Mal in einem Flugzeug für dich so?", erkundigte Taejin sich schwach lächelnd bei Shin, während der Flieger mit seinen Rädern ruckelnd auf der Rollbahn aufkam und dann recht stark bremste, um langsam an Geschwindigkeit zu verlieren und bald schon zum Stehen zu kommen.
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    • ___ Shin ___

      Die erste Stunde hatte sich Shin wie ein Kind gefühlt, alles erkundet und beeindruckt aus dem Fenster gesehen, in der zweiten Stunde wurde ihm langweilig und nach der dritten war er einfach unfassbar froh zu landen. Nach einer Weile war ihm tatsächlich etwas mulmig geworden. Nicht weil ihm schlecht war, sondern weil ihm doch Boden unter den Füßen lieber war. Dort fühlte er sich dann doch mehr Herr seiner Sinne, als so ein paar zu viele Kilometer weiter oben. Den Flug über hatte er sich mit einer interessanten koreanischen Limonade vertraut gemacht, die sich Vtalk blue Lemonade nannte, was über der Dose auf Koreanisch stand, konnte er natürlich nicht lesen. Jedenfalls schmeckte sie nach Zitrone und war etwas, das er sich eventuell in Seoul besorgen wollen würde. Shin hatte sich jedenfalls fest vorgenommen Tae danach zu fragen, sobald dieser aus seinem Jahrhundertschlaf erwachte. Zugegeben war der Hellhaarige ziemlich niedlich, wenn er schlief und wirkte absolut nicht wie ein Mafiaboss, sondern eher unschuldig. Soweit man das über Taejin sagen konnte. Wahrscheinlich hatte tatsächlich nur ein Mafiamitglied die Nerven im selben Raum mit einem Auftragskiller zu schlafen. Als das Flugzeug endlich zum Landen ansetzte und sich endlich wieder der Boden näherte, wurde Tae munter...nun so munter wie es irgendwie ging. Das schwache Lächeln als er ihn ansprach, wirkte noch ziemlich verschlafen und neben der Spur. Schmunzelnd hatte sich Shin für die Landung neben seinen Auftraggeber gesetzt und hob sanft dessen Kinn mit Zeigefinger und Daumen an. "Guten Morgen mein Dornröschen. Der Flug war für mich angenehm, aber du bist weiß wie die Wand. Sicher das du dir ein Abendessen zumuten willst?" er ließ ihn ziemlich zärtlich wieder los und dann gab es einen kleinen Rumms und sie waren gelandet. Etwas perplex hatte sich Shin vor Überraschung am Sitz fest gehoben. "Okay, ich bin kein Fan der Landung. Der Start war angenehmer."


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    • Taejin
      Als Dornröschen vom eigens angeheuerten Auftragskiller bezeichnet zu werden, war durchaus eine eher ungewöhnliche Art und Weise, um geweckt zu werden, aber wenn man es andersherum betrachtete... von einem unfassbar attraktiven Japaner mit Katzenaugen geweckt zu werden, war dann doch durchaus wieder etwas sehr verlockendes. Er hätte es also deutlich schlechter treffen können. "Ich hab nicht wirklich eine Wahl.", murmelte Taejin fast schon bitter lächelnd, so gerne er auch nach diesem Flug sich nun zwei Tage am Stück nur ausruhen wollte. Nein, der stressigste Part kam noch und da müsste sich Taejin durchquälen ob er nun einmal wollte oder nicht. Eine Wahl hatte er dabei nicht wirklich. Er musste aber doch leise lachen, als der katzenäugige dunkelhaarige Kerl neben ihm bei der Landung zusammenzuckte und zum Ausdruck brachte, dass er davon weniger begeistert war. Ja... die Landung war definitiv gewöhnungsbedürftig. Das Flugzeug wurde auf der Rollbahn schließlich langsamer und als es schlussendlich zum Halten kam, erhob sich Tae ein wenig schwankend und schnappte sich sein übersichtliches Handgepäck, ehe er in Richtung des Ausgangs ging, wo der Pilot sie bereits zum Abschied erwartete. Taejin nickte dem Mann höflich zu, der eins zu eins wie ein Vorzeigepilot aus einem Werbefilm für eine beliebige Fluggesellschaft aussah, ehe er die Treppen hinunter stieg und bald schon sich mit den anderen beiden Männern geradewegs auf das Flughafengebäude zubewegte, wo bereits ein Fahrer auf sie warten würde, um sie zum Familienanwesen ein wenig außerhalb von Seoul zu bringen. Ein kurzer prüfender Blick auf die Uhr, verriet Taejin, dass sie gut in der Zeit lagen und zufrieden, wenn auch komplett fertig und etwas schwummerig zumute, drehte er sich zu Shin und Kaoru um und grinste die beiden Japaner förmlich an. "Willkommen in meiner Heimatstadt!" Kaoru kommentierte dies nur mit einem Verdrehen seiner Augen und einem vagen amüsierten Kopfschütteln.
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    • ___ Shin ___
      Den kleinen unterschiedlichen Blicken zu urteilen, wusste Taejin wohl nicht genau wie er seinen neuen Spitznamen auffassen sollte, entschied sich aber wohl dafür, dass es nicht unbedingt negativ war, was Shin amüsiert grinsen ließ. Nun er wollte schließlich das der Japaner eine Flirtklausel unterschrieb, nirgendwo stand, dass er das nicht erwidern durfte. Zumal Shin wirklich nicht gerade oft in den Genuss kam, mal nicht einen Auftraggeber mittleren Alters zu haben, der ihm unschöne Blicke schenkt. Noch war nicht ganz sicher wie lang ihre Zusammenarbeit ging, aber vielleicht würden sie ja noch öfter zusammen arbeiten, wenn sie miteinander auskamen. Shin sammelte sich gerne gute Kundschaft, immerhin war auch er ein Geschäftsmann, wenn auch in einer etwas fragwürdigen Branche. Er sollte also nicht mal eben dem Bäcker von neben an erzählen, womit er seine Brötchen verdient. Als Taejin mit einem ziemlich trüben Lächeln antwortete, legte Shin den Kopf leicht schief. Sein bester Freund meinte mal, wenn er das tat, sah er aus wie eine überdimensionale Katze. Hatte der Schwarzhaarige zwar nicht ganz nachvollziehen könne, aber so stehen lassen. Was der Japan an Tae mochte war, dass er nicht unbedingt seine Gefühle versteckte. Normal erwartete man das ja von einem Mafiaboss, aber Tae fiel da ein wenig aus dem Rahmen und tat, was ihm gefiel. Sicherlich würde er erst am Abend seine Schauspielkunst anwenden müssen. Für jemanden wie Shin, der sich sehr für Psychologie interessierte und sich auch damit befasste, war Taejin zu ergründen fast schon ein wenig aphrodisierend. Da sprach wohl der kleine Psychopath aus ihm. Was anderes konnte ein Auftragsmörder ja auch nicht sein. "Dann sehen wir zu, dass wir schnell wieder verschwinden,mh?" schnurrte er ihm zu und erhob sich dann gemeinsam mit dem Koreaner, um endlich den Jet zu verlassen. Zugegeben fühlten sich seine Beine ein wenig an wie Wackelpudding. Als sie zusammen also den Flughafen verließen, Shin einen Piloten traf, der aussah wie aus einem lausigen Porno, war es endlich soweit, dass er Korea, wenn auch nur den Flughafen außerhalb zu Gesicht bekam. Für Shin, der noch nie im Ausland war, ein echtes Highlight. Zwar hatte er das Geld nun endlich zu reisen, aber aufgrund seiner Arbeit war das doch immer wieder eine etwas heikle Angelegenheit, vielleicht sollte er sich echt mal Urlaub nehmen. Als Taejin sie stolz in seiner Heimat willkommen hieß, grinste er amüsiert. "Na dann erwarte ich wenigstens eine Miniführung zu irgendetwas Besonderem hier, mein Fremdenführer."



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    • Taejin
      Der Hwang-Erbe sah förmlich die Katzenöhrchen auf Shins Kopf vor seinem geistigen Auge, als der schwarzhaarige Japaner seinen Kopf so leicht zur Seite neigte. Egal wie oft Taejin darüber nachdachte, der Dunkelhaarige erinnerte ihn einfach immer wieder an einen großen, schwarzen Panther und womöglich war das auch gar kein so falscher Gedanke, schließlich war sowohl dieser Mann, als auch besagtes Tier mit dem Taejin ihn zuweilen assoziierte sehr gefährlich und zuweilen tödlich. Der Gedanke kam also definitiv nicht von ungefähr. "Das würde ich definitiv begrüßen. Ich verbringe ohnehin mit einigen dieser Leute nur bedingt gerne länger Zeit als unbedingt nötig und das will ich auch nicht ändern." Zusammen mit Kaoru verließen Taejin und Shin also den Privat-Jet, wurden am Ausgang noch von ihrem Piloten anständig verabschiedet, ehe sie die Treppen hinabstiegen und sich auf das Flughafengebäude zubewegten. Mit Taejins Worten des Willkommens verdrehte Kaoru nur leicht die Augen und Shin forderte eine Führung zu einem besonderen Ort in Seoul, wodurch Tae leicht seine Augenbraue hob und amüsiert vorschlug. "Ich kenne genau den richtigen Ort. Wie wäre es mit dem Anwesen des Hwang-Imperiums? Sehr schick und definitiv sehenswert. Und wenn du eingeladen bist, wirst du bei betreten des Grundstücks auch nicht mit einer oder mehreren Waffen bedroht."
      Schon von weitem erkannte Taejin ihren Fahrer, welcher an einer sportlicheren Limousine gelehnt auf die drei Männer wartete und bei Anblick von Taejin diesem nur zunickte und schließlich auf der Fahrerseite einstieg, um loszufahren, sobald alle drei Männer drinnen saßen. Während Kaoru sich auf dem vorderen Beifahrersitz niederließ und den anderen Mann auf koreanisch begrüßte, setzte sich Taejin mit Shin hinten rein und der Wagen fuhr wenig später auch schon los. "Ich habe eine kurze Frage an dich... wie gut ist dein Englisch? Da an solch einem Familienessen auch Leute von außerhalb Korea und auch teilweise außerhalb Asiens teilnehmen, sprechen wir zumeist eher auf englisch."
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    • ___ Shin ___

      Schmunzelnd sah er zu Taejin und nickte. "Du gibst einfach das Zeichen, wenn wir ganz plötzlich verschwinden müssen. Ich kann auch ganz theatralisch einen wichtigen Anruf erhalten, der unserer beider Aufmerksamkeit benötigt." entgegnete er ihm mit einem süßen Grinsen und folgte Taejin aus dem Flughafen, vorbei an Mr. Porno-Pilot und in Richtung Flughafen. So in Begleitung von Taejin fühlte er sich glatt prominent. Als der Hellhaarige dann auch noch stolz die Ankunft in dem Land verkündete aus dem er stammte, hatte man das Gefühl, als gehöre die Stadt vom Mafiasohn. Nun vielleicht nicht ganz so abwegig. Soweit Shin wusste, stand Seoul ziemlich unter dem Einfluss der Hwangs. Sicherlich kannte jeder hier diese Familie und fürchtete oder bewunderte sie. Sein Promi verkündete ihm bei Shins beiläufigen Scherz nach einer Führung, welcher teilweise aber doch Ernst war, dass sie zu einem ´ganz besonderen´ Ort fahren würden. Shin spielte das Spiel mit, grinste amüsiert. "Oh? Wow! Da wollte ich schon immer hin!" Er konnte aus den Augenwinkeln erkennen, wie Kaoru ihretwegen mit den Augen rollte. Nun hatte er zwei Idioten um sich, armer Kerl. Zügig verließ die ziemlich auffällige Gruppe den Flughafen und wurde bereits von einem Chauffeur mit einer fancy Limousine erwartet. Shin konnte nicht anders, als seinen Blick amüsiert auf Taejin zu richten. "Du Promi. Soll ich mir einen Fan Lightstick besorgen und Schilder von dir basteln?" neckte er den Koreaner spielerisch. Irgendwie hatte sich zwischen den beiden ohnehin eine interessante Stimmung entwickelt, im positiven Sinne. Gemeinsam mit den beiden stieg er also ein und lehnte sich in dem zugegeben sehr bequemen Sitz zurück. "Mit Koreanisch kann ich dir nicht dienen, aber mein Englisch ist eigentlich ziemlich gut. Klar kann ich dir jetzt keine wirtschaftlichen Zusammenhänge auf Englisch schildern oder komplexes Englisch sprechen, aber ich verstehe genug, damit ich dir nicht peinlich werde." zwinkerte er ihm grinsend zu.


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    • Taejin
      "Das weiß ich zu schätzen.", schmunzelte Tae amüsiert und verließ mit Kaoru und Shin das Flugzeug, nur um sich geradewegs auf den Weg zur geparkten Limousine zu machen, welche sie abholte und zum Hwang Anwesen bringen würde. Ihr Chauffeur war einer der treuen Angestellten der Familie dessen Familie bereits über Generationen hinweg für die Hwangs arbeitete und bisher schien es auch keinem von ihnen zu missfallen. Allerdings hatte besagter Chauffeur vor gut drei Jahren seine zweite Tochter bekommen und bereits sein Vorhaben geäußert, sollte er keinen Sohn bekommen, den Vertrag nach seinem Tod auflösen zu wollen und seine Töchter aus diesen Geschäften herauszuhalten. Taejin verstand den Mann soweit und hatte sich nie dagegen geäußert, da er durchaus der Meinung war, dass jeder aktiv selbst die Entscheidung treffen sollte, ob er in die Tätigkeiten der Unterwelt involviert sein wollte oder eher nicht. "Du kannst natürlich dir Schilder und einen Lightstick basteln, aber erwarte nicht dass ich anfange zu singen." Sie hatten sich in den Wagen gesetzt, welcher schließlich losfuhr und nach einem kurzen Moment des Überlegens, erkundigte Taejin sich bei dem Japaner, wie gut sein Englisch sei, während Kaoru sich beiläufig nach dem Wohlergehen der Familie des Chauffeurs erkundigte und explizit nach den beiden Töchtern fragte. "In Ordnung. Du wirst wahrscheinlich ohnehin nicht viel reden müssen, also ist das kein Problem. Der ein oder andere ältere Teilnehmende driftet durchaus ins koreanisch ab, gerade wenn manche vergessen, dass wir mittlerweile deutlich globaler agieren und mehr Standorte haben, aber ich denke mal das wird auch kein großes Hindernis sein. Halt dich einfach an mich.", beendete Taejin seine Ausführung und sah Shin dann einige Momente nachdenklich an, ehe er sich kurzerhand zu ihm herüberbeugte und seine Krawatte richtete, welche recht traurig ausgesehen hatte. Höchstwahrscheinlich hatte der Auftragskiller noch nicht viele Krawatten in seinem Leben gebunden.
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    • ___ Shin ___

      "Wie du wirst nicht singen? Dann bastel ich dir auch nichts. Ich bin schockiert." neckte er ihn weiter spielerisch, grinste ihn frech an, ließ es dann aber gut sein und blickte sich etwas interessiert in dem Wagen um. Natürlich hatte dieser Luxusschlitten einen eigenen kleinen Kühlschrank und zur persönlichen Freude des Japaners, war diese koreanische Limonade dort ebenfalls vorhanden! Irgendwer musste großer Fan davon sein und Shin würde den Geschmack des Unbekannten wohl in dieser Hinsicht huldigen. Da Shin ja bereits im Flugzeug meinte, dass er sich bei den Getränken ruhig bedienen durfte, war er mal so frei und griff sich eine der Dosen aus dem Kühlschrank und deutete auf diese, während er zu Taejin sah. "Das Zeug ist stark. Besorgt du mir solche?" musste wahrscheinlich ein interessantes Bild abgegeben, wenn ein eiskalter Auftragsmörder einen unpassend süßen Blick besaß, aber aufgrund seines Äußeren hatte ihm bereits viele Auftraggeber nicht ganz ernst genommen und einige Ziele unterschätzt. Letztere sind natürlich nicht mehr lebendig und manche Auftraggeber...nun eventuell auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Freudig nahm er also einen Schluck des blauen Getränks, welches absolut perfekt gekühlt war und demnach für einen angenehmen kühlen Schauer sorgte, während Taejin ihn bezüglich seiner Englischkenntnis befragte. "Verstanden. Ich glaube auch nicht, dass ich groß angesprochen werde. Die meisten werden mich sicherlich einfach nur finster anstarren, aber das macht nichts. Ich bin ziemlich gut im finster zurückstarren." als sich Taejin aber plötzlich zu ihm beugte und seine Krawatte richtete, sah er überrascht zu dem Koreaner. "Sag bloß dir hat meine Krawattenbindekunst nicht zugesagt?" Natürlich wusste er nur zu gut, dass es eher ein kläglicher Versuch war. Mal ehrlich Shin hasste die Dinger und das war auch die einzige Krawatte die er besaß. Anzüge fand er ja ganz schick, nicht immer aber es gab schon ein paar echt coole Modelle und sie standen ihm auch extrem gut, aber mit Krawatten oder noch schlimmer Fliegen, konnte man ihn echt jagen. Taejin konnte sich also durchaus geschmeichelt fühlen. Sein bester Freund war förmlich aus allen Wolken geflogen, als er ihn gefragt hatte, wie man eine Krawatte bindet.


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    • Taejin
      "Du erwartest echt zu viel von mir. Und trotzdem bin ich bekannt genug, auch ohne dass mich jemals jemand hat singen hören.", erwiderte der Koreaner grinsend, während er amüsiert eine Augenbraue hob und den Kopf vage schüttelte. Shin hatte sich in der Zwischenzeit eine der Limonaden aus dem kleinen Kühlschrank der Limousine gegriffen, welche Chanyeol vergötterte und auch Taejin zuweilen gerne trank. "Du bist definitiv die erste Person deiner Profession, die ich angeheuert habe und die mich darum bittet ihr eine Limonade nach Tokyo zu liefern. Drogen, Waffen, technische Spielereien... hatte ich alles schon, aber Limonade?!", meinte der Hwang-Erbe schließlich äußerst belustigt, willigte aber durchaus ein und stattdessen kamen sie beide auf das Gesprächsthema, dass bei dem Familienessen hauptsächlich Englisch gesprochen wurde und Shin wahrscheinlich vor Ort ohnehin nicht allzu viel sprechen müsste. Taejin hatte keine Zweifel, dass die Leute seiner Mutter dem fremden Japaner eher feindlich gesinnt sein würden und ihn wohl kaum direkt ansprechen würden, doch bei seinen eigenen Leuten war der Hwang-Erbe sich da doch nicht ganz so sicher. Einige von ihnen waren von Natur aus doch sehr neugierig und nutzte jede Chance um ihre Neugierde zu stillen. Es konnte also gut möglich sein, dass Shin doch ein wenig sich unterhalten müsste, aber das würde er sicherlich schon überleben. "Ehrlich gesagt hat es mich bereits die ganze Zeit innerlich fertig gemacht, dich so zu sehen... Kleiner Tipp: meist wirkt ein Hemd ohne Krawatte deutlich formeller als eine schrecklich und chaotisch gebundene Krawatte, die aussieht, als würde sie Selbstmord begehen." Der Diss war vermutlich nicht ganz so subtil, aber Taejin war mit einer gewissen Formalität und Etiquette, sowie dem richtigen Blick für Mode und Optik aufgewachsen und bekam deshalb fast schon innerlich eine Krise, wenn er soetwas sah. Sollten seine Angestellten es wagen vor ihm so herumzulaufen, wurden sie entweder getadelt oder direkt entlassen... je nachdem wie wichtig sie eben für die Hwangs waren.
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