[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Wir legten uns hin, komischerweise hatte ich nicht einmal hunger, obwohl wir zu Mittag die letzte Mahlzeit hatten. Ich schloss meine Augen, nur um wieder Alex vor mir zu sehen und mein naives, dummes Ich von damals. Gleichzeitig merkte ich wie kalt Midori war und das alles zusammen ließ mich nicht zur Ruhe kommen. Schließlich drehte ich mich auf die andere Seite, Midori lag mit dem Rücken zu mir. Kurzerhand suchte sich meine Hand ihren Weg unter ihre Decke und ich legte meinen Arm um sie. Es fühlte sich im Moment einfach richtig an. Ihr war kalt und... irgendwie half mir ihre Nähe. Ich wusste nicht ob es wirklich an ihr lag, oder ob ich einfach nicht das Gefühl haben wollte alleine zu sein. Es war ein sehr merkwürdiger Tag gewesen. Eigentlich waren die letzten paar Tage merkwürdig gewesen.
      Ich drückte Midori näher an mich und vergrub mein Gesicht in ihren Haaren. Dann versuchte ich noch einmal einzuschlafen.
    • Ich spürte wie Dante sich bewegte, reagiert jedoch nicht darauf. //Er will bestimmt etwas an die frische Luft und seine Ruhe haben.//, dachte ich und zog die Decker enger an meinen Körper. Als ich plötzlich Dantes Arm unter meiner Decke bemerkte, runzelte ich verwirrt die Stirn jedoch reagierte ich ansonsten nciht darauf. Als er dann sein Gesicht in meinen Haaren vergrub, lächelte ich leicht. //Und mir erzählen wollen er sei kein guter Kerl. Ist klar.//, dachte ich und legte meine Hand auf Dantes Arm und versuchte zu schlafen. Durch Dantes Körperwärme, dauerte es dann auch nicht lange und ich schlief.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Als ich am nächsten Tag aufwachte hielt ich Midori immer noch in meinem Arm, obwohl das gar nicht einmal so angenehm war... Der geschiente Arm lag umständlich von mir gestreckt und ich wusste nicht recht wohin ich ihn sonst legen sollte. Es war mir aber auch egal und ich hielt Midori einfach noch ein wenig. Ich war müde, obwohl ich gerade erst aufgewacht war. Alex wieder zu sehen hatte mich irgendwie aus der Bahn geworfen und ständig musste ich an früher denken und daran wie ich geworden war. Und jetzt umarmte ich eine junge Frau, die aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer auf mich zu stehen schien, ohne dass ich ihr geben konnte was sie sich wünschte. Anstatt sie aber in Ruhe zu lassen war ich egoistisch, blieb an ihrer Seite und kuschelte jetzt auch noch mit ihr. Ich war eben doch immer noch dasselbe Arschloch un ich war nicht besser als Alex.
    • Ich wurde wach, als Dante sich regte. Jedoch bewegte ich mich noch nicht. Ich wartete und musste schmunzeln, als er sich an mich kuschelte. Auch wenn mir bewusst war, dass er sich nciht an mich kuschelte weil er womöglich doch etwas für mich empfand sondern um über den Tod seiner ersten großen Liebe hinweg zu kommen, konnte ich nicht anders. Ich freute mich früher auch wenn ich wusste dass das Falsch war und ich eigentlich aufstehen sollte. Jedoch konnte ich das Dante nicht antun. //Er scheint die Nähe grade zu brauchen.//, dachte ich und drehte mich dann vorsichtig zu ihm um.
      Ich musterte ihn, als er mich ansah und als er aufstehen wollte, hielt ich ihn fest und zog ihn wieder nach unten. "Du musst nciht so tun, als hättest du unglaublich viel zu tun, nur weil ich schon wach bin. Du kannst ruhig noch etwas liegen bleiben.", sagte ich und strich ihm sanft die Haarsträhnen aus dem Gesicht. "Du siehst müde aus. Vielleicht solltest du noch etwas schlafen.", sagte ich und sah ihn an.

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    • Midori drehte sich zu mir um und ich sah sie an. Es wäre mir lieber gewesen sie hätte einfach weiterhin so getan als würde sie schlafen. Ich wollte aufstehen, doch Midori hielt mich zurück. Sie strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, das fühlte sich komisch an und ich hatte noch nie neben einer Frau im Bett gelegen - obwohl das hier ja technisch gesehen sowieso kein Bett war - nachdem sie in meinen Armen aufgewacht war.
      "Kannst du aufhören immer so verdammt nett und verständnisvoll zu sein? Das ist echt deine nervigste Eigenschaft.", grummelte ich und musterte sie. "Solltest du nicht aufgewühlt sein? Und müde? Du wärst fast verkauft worden und du hast kaum noch etwas angehabt als Alex dich da fest gemacht hatte, vor all diesen Typen."
    • Ich atmete tief ein und aus um, Dante jetzt ja nicht anzugehen diesbezüglich. Mein Unterkiefermuskulatur arbeitete und man sah es deutlich. Da mir nichts einfiel, was ich sagen konnte, seufzte ich. "Bleib liegen. Ich kümmer mich ums Frühstück.", sagte ich deshalb nur und stand auf. Ich ging zuerst zu den Pferden und seufzte, als ich meine Stute erreichte. Ich vergrub mein Gesicht in ihrer Mähne und schloss einen Augenblick die Augen. Dann löste ich mich von ihr und machte sie und Dantes Hengst los und ging mit ihnen nach draußen. Während die Tiere tranken, setzte ich mich ans Wasser. Ich sah auf meinen Knöchel und steckte ihn ins kalte Wasser. Ich sah kurz zur Höhle und sah dann wieder aufs Wasser. Ich pflückte einige Blumen um mich herum und legte die Blüten aufs Wasser. //Glaubt er wirklich dass mich das gestern kalt gelassen hat? Ich fand es auch nicht ok, dass er mich als Köder verwendet hat. Aber hab ich ihm das Vorgeworfen...nein. Ich bin doch nciht Doof. Ich merk das doch das es ihn mitnimmt, dass er Alex Töten musste.//, dachte ich und zerrupfte wütend die Blumen die ich neben mich gelegt hatte und warf sie aufs Wasser.

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    • Na Prima, ich hatte sie wütend gemacht. Aber genau deshalb hatte ich das ja auch gesagt, oder? Ich war ein Idiot, ich wusste das. Andererseits war das besser als sie an mich heran zu lassen und vielleicht konnte ich ihr diese Schwärmerei ja einfach ausreden. Es war gut, wenn sie sauer auf mich war, obwohl ich gerade nicht einmal wusste wieso genau. Anscheinend konnte ich auch gut ins Schwarze treffen ohne überhaupt zu zielen.
      Es war besser so. Ich wollte mehr als sie nur im Arm zu halten, zumal ich nicht einmal etwas zu trinken hier hatte. Und wenn ich nicht weiterhin ein Arschloch war, dann ließ sie mich vielleicht auch noch und dann hätte ich es wirklich geschafft... dann wäre ich vermutlich noch schlimmer als Alex.
      Ich kauerte mich ein wenig auf der Decke zusammen und seufzte. Seit ich Midori getroffen hatte war einfach alles so verdammt kompliziert...
    • Meine Gedanken wanderten zu gestern Abend und sofort bekam ich wieder eine Gänsehaut. Ich konnte fast spüren, wie die Finger des Dicken über meine Haut strichen. Mir wurde übel und ich fühlte mich plötzlich schmutzig. Ohne lang drüber nachzudenken oder die Umgebung irgendwie zu kontrollieren, fing ich an meine Sachen auszuziehen und warf alles auf die Wiese. Ich schwamm etwas in den kleinen See hinein und tauchte dann unter. Nachdem alles nass war, nahm ich etwas Moss und fing an mich zu schrubben. So gut es fing versuchte ich das Gefühl von mir zu schrubben, dass dieser eklige Typ mich angefasst hatte. Ich tauchte erneut unter und schüttelte mich. Dann zog ich die Kleidung wieder an und ging mit den Pferden zurück zu Dante. Ich band sie an und fütterte sie. Dann machte ich Dante und mir Frühstück. Ich merkte dass er mich beobachtete und versuchte den bohrenden Blick zu ignorieren.
      Dadurch dass ich an gestern denken musste, hatte ich keinen wirklichen Hunger. Ich aß etwas, allerdings sehr wenig. Ich bekam einfach nichts rüber, ohne sofort das Bedürfnis zu entwickeln mich zu übergeben.

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    • Midori kam nach einer ganzen Weile wieder zu unserem Lager und ich setzte mich langsam auf. Sie machte etwas zu Essen und ich sah zu ihr hinüber, sagte aber nichts. Anschließend frühstückten wir, immer noch ohne etwas zu sagen. Ich wandte meinen Blick ab und sah einfach nur noch auf mein Essen. Ich schien Midori wirklich verletzt zu haben vorhin, aber was sollte ich machen? Dann kapierte sie vielleicht endlich, dass sie sich nicht mit mir einlassen sollte. Auch wenn ich ein schlechtes Gewissen hatte wollte ich mich nicht entschuldigen.
      Nachdem ich fertig war fing ich an stillschweigend alles zusammen zu packen, damit wir dann weiter reisen konnten. Wohin auch immer. Midori brauchte jedenfalls neue Klamotten, aber zurück zu reiten war wohl keine so gute Idee. Uns blieb also sowieso nur vorwärts.
    • Als Dante alles zusammenpackte, half ich ihm. Sobald alles verstaut war, saßen wir wieder auf den Pferden und ritten weiter. Ich seufzte und sah nach einer Weile zu Dante. "Was hat sie zu dir gesagt...warum wollte man mich verkaufen?", fragte ich und sah Dante an. Ich vermied es Alex Namen auszusprechen, aber ich fragte mich, ob man mich verkaufen wollte, aufgrund des Mals auf meinem Nacken. Ich sah wieder nach vorn und meine Hand berührte meinen Nacken. //Dieser verflixte Biss macht nichts als Ärger.//, dachte ich und lief sie Hand wieder sinken und seufzte. //Bestimmt wussten sie wer die Braut des Nachtschattenwandlers ist...Immerhin bin ich doch sehr auffällig mit den spitzen Ohren.//, dachte ich. //Wenn sie mich wirklich daran erkannt haben, sollte ich in Zukunft einen Umhang mit Kapuze tragen.//, dachte ich.

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    • Wir ritten los, schweigend. Bis Midori irgendwann doch die Stille brach. "Huh? Wegen dem Biss natürlich.", antwortete ich und trieb mein Pferd anschließen ein wenig an. Ich wollte kein Gespräch führen, schon gar nicht über Alex. So viele Bilder schossen mir in den Kopf wenn ich nur ihren Namen hörte. Ein wenig von ihrem Blut klebte noch auf meinem Hemd und die Farbe erinnerte mich an ihr Haar. Das war doch bescheuert.
      Ich wandte meinen Blick zu Midori. In meinem Hemd, das ihr viel zu groß war sah sie verdammt niedlich aus und auch wie sie die Jacke zuhielt damit ihr nicht kalt wurde. Sie war praktisch das genaue Gegenteil von Alex, aber nicht weniger hübsch oder stark. Nicht in dem Sinne stark, dass sie mich hätte schlagen können, aber hart im Nehmen. Sie stand das alles erhobenen Hauptes durch. Das war beeindruckend.
    • Ich sah Dante nach, als er sein Pferd antrieb und seufzte. Schließlich tat ich es ihm gleich und gemeinsam ritten wir über die ungenutzten Wiesen. Wir machten nur eine Pause um den Pferden eine Pause zu gönne und um selbst etwas zu essen und zu trinken. Danach ritten wir weiter. Es war keine Stadt in der Nähe die wir aufsuchen konnten. So blieb uns nichts anderes übrig als erneut eine Höhle zu suchen in der wir übernachten konnten. Wir hatten beide den ganzen Tag nicht wirklich etwas gesagt und ich sah zu Dante. Sagte jedoch nichts und sah dann wieder auf mein Essen. Ich aß auf und nahm dann die Schüsseln und ging hinaus an den Fluss um sie zu reinigen. Ich war zwar im Gedanken...jedoch hörte ich das Geräusch eines knackenden Zweiges und im umdrehen zog ich meinen Dolch aus dem Stiefel. Er war die einzige Waffe die ich noch besaß. Meinen Bogen hatte ich seit der Sache mit Alex nicht mehr. Als ich sah, wer auf den Ast getreten war, ließ ich die Waffe sinken. "Warum schleichst du dich so an mich ran?", fragte ich und sah Dante an. Ich musterte ihn, aber irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl und wich zurück. Das wirkte nciht wie Dante. "Dante!", rief ich, einfach nur um zu hoffen dass sich meine Vermutung nciht bestätigte. //Bitte sei kein Formwandler.//, dachte ich und musterte das etwas vor mir.

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    • Nun war alles zwischen uns noch seltsamer und keiner von uns sagte etwas, außer das was nötig war. Alex spukte weiter durch meinen Kopf und wenn sie es nicht war die mich heimsuchte, dann war es Midori. Gegen Abend suchten wir uns erneut einen Platz zum Schlafen und nachdem wir still gegessen hatten ging Midori kurz nach draußen um das Geschirr abzuwaschen.
      Ich sprang auf als ich meinen Namen hörte und lief aus der Höhle.
      Es war nicht weit zum Wasser und ich erblickte Midori, die ihr Messer in der Hand hielt und... mich selbst? Das Ding stürzte sich auf Midori als es aufgeflogen war und ich rammte es mit meiner Schulter um es davon abzuhalten. Wir landeten beide im Wasser, zum Glück war der Fluss nicht tief. Konnten wir nicht einmal Ruhe vor all dem Scheiß haben? Wenn ich gewusst hätte, dass es so viel Aufwand war auf dieses Mädchen aufzupassen...
      Ich richtete mich auf um das Ding das exakt so aussah wie ich auszuschalten, das stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus. Nach einer kurzen Rangelei im Wasser landeten wir irgendwie in eine Pattsituation. Ich hatte das Ding mit meinem geschienten Arm in den Schwitzkasten genommen, hatte aber mit meinem anderen Arm damit zu tun das Messer, das genau auf meinen Bauch deutete von mir zu halten.
      "Midori...Tu etwas...!"
      "Halt's Maul!"
      Ich drückte fester zu, das Messer kam ein wenig näher.
      "Töte es!"
      "Wen nennst du hier es?!"
      "Denkst du, du kannst sie herein legen indem du meine Gestallt annimmst?!"
      "Dieses Getue kannst du dir sparen!"
    • Dante und die Kreatur landeten im Wasser und rangelten miteinander. Als die Pattsituation entstand, sah ich zwischen den beiden hin und her. Wer war der echte? Ich schluckte und griff mein Messer fester und ging zu den beiden ins Wasser. Ich sah mir die beiden genau an und überlegte welcher von beiden der echte ist. Dabei ignorierte ich das Gezoffe der beiden.
      Schließlich schluckte ich. Ich hatte mich für einen entschieden. "Ich hoffe das ist der Richtige!", sagte ich mehr zu mir selber, als zu den beiden. Ich griff das Monster an, welches das Messer in der Hand hielt und rammte ihm mein Messer in die Brust. Seine Form änderte sich und ich war erleichtert, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Meine Hände zitterten und ich atmete tief ein und aus, um mich zu beruhigen. Ich zog mein Messer aus der Brust des Untiers und half Dante dann dabei an Land zu kommen. "Warte mal.", sagte ich, als er zurück in die Höhle gehen wollte. Ich ging zu ihm und berührte vorsichtig seinen Verband. Nachdem ich damit fertig war, seufzte ich. "Er ist nicht stark nass geworden. Nur die Oberfläche ein wenig. Du solltest es am Feuer trocknen lassen.", sagte ich und nahm das Geschirr und folgte Dante zurück in die Höhle.
      Wir blieben noch eine Weile am Feuer sitzen. Als ich jedoch merkte, wie mir langsam die Augen zufielen, stand ich auf. "Ich glaub ich geh ins Bett.", sagte ich gähnend.

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    • Midori trat auf uns zu, das Messer bereit und kurzerhand rammte sie es dem Vieh in die Brust. "Whoa!", rief ich und nachdem der Körper des Monsters zusammen sackte ließ ich ihn los. Nachdem Midori ihr Messer aus seiner Brust gezogen hatte, trat ich ihn tiefer ins Wasser, damit er davon gespült wurde. Ich wollte das Ding hier nicht haben, das war... Ich hatte mich gerade selbst sterben gesehen, während ich gerade wirklich fast drauf gegangen wäre. Was wenn sie sich geirrt hätte? Bei so einem Angriff wäre auch ich locker gestorben. Verdammt! Wie sicher war sie sich bei der Sache?! "Das Bein hätte gereicht...", murmelte ich als sie mir nach draußen half und mich auf den Verband hinwies. Ich ließ den Verband trocknen und nachdem wir noch eine Weile beim Feuer gesessen hatten, wollte Midori ins Bett gehen.
      Verdammt... mein Herz klopfte immer noch wie wild. Es reichte langsam mit all dem und Midori wirkte wie die Ruhe selbst. Ich sollte ruhig sein. Das war nur ein verdammter Formwandler, nichts aufregendes. Ich hatte schon viele gesehen... aber keinen der meine Gestallt angenommen hatte. Das Bild jagte mir einen Schauer über den Rücken, als wäre es meine Erinnerung, als wäre ich gestorben.
      Diese emotionale Seite von mir, die sich da zu entwickeln versuchte ging mir gehörig auf die Nerven!
      Ich wollte nicht schlafen, stattdessen stand ich auf und ging zum Höhleneingang. Vielleicht waren hier noch mehr von ihnen...
    • Ich sah Dante nach, als er zum Höhleneingang ging. Ich legte mich hin und merkte wie ich immer noch zitterte. //Beruhig dich das war nicht Dante. Nur ein Formwandler...der so aussah wie er.//, dachte ich und spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen. Ich drehte mich auf die Seite und spürte wie die Tränen meine Wangen hinabliefen. //Was wäre wenn ich mich getäuscht hätte...//, dachte ich und holte zitternd Luft. //Ich hätte ihn töten können, wenn ich mich vertan hätte.//, dachte ich weinend und hielt mir die Hand vor den Mund um ja nicht zu schluchzen. Das Ganze grade war mir näher gegangen, als ich vor Dante zugeben wollte. Allgemein auch das was die letzten Tage passiert war. Ich ließ den Tränen freien lauf und als ich hörte, dass Dante zurück zum Feuer kam, tat ich so als würde ich schlafen. Auch wenn ich weiter dalag und weinte. Ich wollte nicht, dass er es bemerkte.

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    • Nach einer Weile ging ich zurück zum Feuer und setzte mich neben Midori. Ich bemerkte wie sie zitterte und versuchte ein Schluchzen zu unterdrücken. Endlich mal eine passende Reaktion von ihr, auch wenn ich nicht wusste warum sie weinte. Abr was sollte ich dagegen tun? Ich war nicht gut darin Leute zu trösten, ich hab es ehrlich gesagt noch nie getan. Höchstens um ein Mädchen ins Bett zu bekommen. Außerdem wollte sie vielleicht gar nicht, dass ich sie tröstete. Immerhin versuchte sie ja auch zu verbergen, dass sie weinte.
      Trotzdem streckte ich meinen Arm nach hinten und legte ihr einfach nur meine Hand auf die Schulter. Ich sagte nichts und bewegte nur ein wenig meinen Daumen über den Stoff auf ihrer Haut und starrte ins Feuer.
    • Als Dante eine Hand auf meine Schulter legte du und offenbar versuchte mich zu trösten, sah ich über meine Schulter zu ihm, wie er ins Feuer starrte. Ich sah wieder auf die Wand und wischte mir über die feuchten Wangen. Es dauerte etwas bis ich mich beruhigt hatte und bis ich schließlich eingeschlafen war. Diese Nacht schlief ich unruhig. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere.
      Als ich schließlich am nächsten Morgen erwachte, fühlte ich mich kein bisschen ausgeruht. Ich seufzte und zog mir die Decke wieder über den Kopf und kaum war es dunkel genug schlief ich auch schon wieder.

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    • Ich blieb die Nacht über wach. Midori hatte sich ein wenig beruhigt, aber im Schlaf drehte sie sich ständig hin und her und auch am Morgen war sie irgendwie ruhelos. Ich wusste nicht was ich für sie tun sollte, was sie brauchte, oder ob ich sie einfach nur in Ruhe lassen sollte. Vorerst machte ich Frühstück und stellte alles bereit. Dann legte ich vorsichtig meine Hand auf Midoris Schulter um sie zu wecken.
      "Frühstück.", murmelte ich und wartete bis sie sich aufgesetzt hatte. Ich musterte sie... sie hatte wohl kaum geschlafen.
      "Willst du... darüber sprechen oder so?" Das wollten Frauen doch meistens, oder? Vielleicht half es ja, solange ich nichts Dummes sagte.
    • Als Dante mich weckte, sah ich ihn an. //Er sieh so aus wie ich mich fühle.//, dachte ich. Als Dante mich fragte, ob ich darüber reden wollte, sah ich in an. Ich versuchte abzuschätzen, ob er es ernst meinte oder nicht...Dann seufzte ich und zuckte die Schulter. "Das gestern und die letzten Tage war etwas viel...", sagte ich und setzte mich zum Frühstücken mit ans Feuer. Es war ja nicht mal gelogen. Die letzten Tage war die Hölle los. "Ich glaube ich sollte mir eine Kutte zulegen. Ich denke das sie mich aufgrund meiner Ohren identifizieren konnten wer ich war.", sagte ich leise und sah auf die Tasse zwischen meinen Händen. Ich versuchte den Gedanken an die Käfige...allgemein an den Abend zu verdrängen und erschauderte sichtlich. Ich ignorierte es und packte dann mit Dante unser Gepäck zusammen.

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