[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Natürlich hatte sie es bemerkt! Natürlich! Was zur Hölle stimmte nur nicht mit diesen Astolfos? Hatten sie alle irgendeinen eingebauten Sensor um ihn in Verlegenheit zu bringen? Selbst der Alte schaffte es noch ihm die Schamröte ins Gesicht zu treiben und dabei war Killian jemand von der hart gesottenen Schule. Es war doch unglaublich. "Ach, halt die Klappe und schlaf endlich.", brummte Killian auf die Worte von Anisa hin fast schon ein wenig schmollend. Grummelnd zog er die Decke über sie beide und lehnte seinen Kopf leicht an ihren. Einen Moment schwieg er, ehe er leicht seufzte und die Augen wieder öffnete die er zuvor versucht hatte zu schließen. Er bemerkte natürlich immer noch ihre Unruhe, auch wenn sie nichts sagte oder versuchte sich damit abzulenken, in dem sie ihn ärgerte. Kill hatte einen Sinn für solche Dinge, immerhin musste er die Leute studieren. Jahrelang hatte man ihm eingeprügelt auf die kleinsten Details zu achten und inzwischen konnte er es auch nicht mehr abstellen, selbst wenn er es wollte. "Lade ihren Tod nicht auf deine Schultern. Du wirst das Gewicht nicht ertragen können. Wenn du wütend oder traurig bist, dann lass es raus. Ich werde es niemanden erzählen, auch nicht deinem Vater.", flüsterte er ihr leise zu, ehe er überlegte mit was er ihr helfen konnte. "Ich habe ein Ritual, wann immer ich von einer Mission Heim kehre. Ich rede nicht, gehe duschen, habe Sex, rauche eine und gehe schlafen. Das mache ich jedes Mal so und ich will während diesem Ritual nicht angesprochen werden. Es klingt dumm, aber ich brauche das um abzuschalten. Suche dir etwas auf das du dich konzentrieren kannst, damit diese Bilder in deinen Hintergrund rücken. Das hat mir einmal jemand geraten, als ich noch am Anfang von all dem stand.", erzählte er ihr dann und seufzte schwer. "Argh, ich bin nicht gut mit so Aufmunterungszeug. Aber mehr kann ich dir nicht raten."


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    • Ein leises Kichern entlockte Killian der schönen Rothaarigen, als er brummend die weiche Decke über sie beide zog und meinte, sie solle ihren Mund halten. Gab es also etwas, mit dem der große Killian nicht so gut umgehen konnte? Sie konnte sich ablenken, von dem Gedanken, das jemand in ihrem Haus gestorben war, nur um ihr Leben zu schützen. Wer diese Männer überhaupt waren, darüber wollte sie gar nicht erst nachdenken. Was sie mit ihr anstellen würden, würde sie diesen Leuten in die Hände geraten. Die Anwesenheit von Killian hatte sie erst vollkommen abgelehnt, hatte über die momentane Situation geflucht und nun begrüßte sie ihn mit offenen Armen. Die Nacht wollte sie nicht alleine verbringen, bat ihn deshalb bei ihr zu bleiben. Das Schweigen nahm sie so hin und passte sich seiner gleichmäßigen Atmung an. Sie schloss ihre Augen und im Normalfall würde sie die Ruhe genießen, wäre es nur nach gutem Sex, aber daran war im Moment nicht zu denken. Dennoch, so sehr sie sich auch darauf konzentrierte, nicht daran zu denken, ihr Körper entspannte sich nicht und ihre Finger spannten sich ebenfalls unter den streichelnden Bewegungen an. Killian schien dies bemerkt zu haben und durchbrach die Stille mit beruhigender Stimme. Aufmerksam lauschte sie seinen Worten und antwortete dann amüsiert, "Das ist wirklich ein dämliches Ritual. Du läufst davon, so kenne ich dich gar nicht.", und wurde in ihren nächsten Worten wieder ernster, "Wenn ich diese Bilder und Gedanken nur verdränge, werde ich niemals damit zurechtkommen. Ich möchte nicht so verstumpfen, es braucht nur Zeit, bis ich realisiere, in welcher Welt ich wirklich feststecke und es nicht schaffe, davor zu fliehen, egal wie sehr ich es auch versuche.". Diese Bilder, von Mario und den anderen leblosen Körpern, die am Boden lagen, hatten sich in ihren Kopf gebrannt, das könnte sie niemals vergessen oder einfach in den Hintergrund schieben. Egal was sie sich für ein Ritual zusammensuchte, es würde ihr nicht helfen, mit der Situation besser umzugehen. "Und ich bin immer noch der Meinung, das du weniger rauchen solltest.", fügte Anisa amüsiert hinzu. Dieses Ernste wollte sie im Moment nicht, es zog ihre Laune weiter in den Keller und Killian zu ärgern, hatte sie schon immer auf andere Gedanken gebracht.
    • Okay, er gab es auf. Aufmuntern lag ihm nicht und offenbar war sein gut gemeinter Rat ungefähr so produktiv wie eine zweite Runde im Kreisverkehr. Er hätte einfach die Klappe halten sollen. Nein, fiel mir hätte Anisa die Klappe halten sollen. Freches Gör, was machte es ihr auch so Spaß ihn zu ärgern? Grummelnd pikte er die Rothaarige nach ihrer nächsten Bemerkung in die Wange. "Ich munter dich nie wieder auf." Natürlich war seine Tonlage mehr amüsiert, als das er dies wirklich ernst meinte. Er wusste das sein Ritual alles andere als normal war, aber das war sein Beruf auch nicht. Er brauchte eine Konstante in seinem Leben und die hatte er nun mal gerade dadurch. Als die Thematik wieder ernster wurde, hatte der Dunkelhaarige geschwiegen und ihren Worten gelauscht, die natürlich Sinn ergaben. Anisa sollte nicht zu einer kalten Person werden, es reichte schon das er von sich selbst schockiert war. Würde die Rothaarige am Ende ebenso werden wie er, würde das nur böse enden. Die feurige Schönheit war für diese Welt nicht gemacht, abgesehen von ihrem Mut. Ihre Tapferkeit musste er der Kleinen anrechnen. Er bezweifelte das eine normale Frau das durchgestanden hätte und im Gegensatz zu einer normalen Frau war sie ihm bei ihrer Fluchtaktion kein Klotz am Bein gewesen. Nein, eigentlich war sie mit ihrem Geheimgang sogar eine echte Hilfe gewesen. Gerade als er ihr seine Gedankengänge offen legen wollte, hatte sie ihn bereits erneut geärgert. "Du machst mich echt fertig.", seufzte er gespielt gequält. "Schlaf endlich." Daraufhin zog er sie etwas näher an sich und schloss seine Augen. Den Schlaf würden sie beide brauchen, auch wenn Killian mit einem Ohr immer wach war und das seit Jahren.


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    • Anisa konnte doch gar nicht anders, als den Dunkelhaarigen zu ärgern ärgern. Es war von Anfang an vorprogrammiert und so würde sie sich auch nicht davon abbringen lassen, erst recht nicht, wenn es ihr half zu vergessen. "Und dennoch wirst du es immer wieder tun.", flüsterte sie kirchernd, ehe sie auch wieder zum ernsteren übergingen. Anisa wollte nicht so Kalt werden und solch Gefühle waren vollkommen normal, es ist menschlich. Nur weil sie nicht die reinste Ahnung hatte, wie sich das alles abspielte, was als nächstes passieren würde und ob sie jemals wieder normal in diesem Haus leben könnte, hieß es nicht, das sie dumm war. Diese Angst war menschlich und nur weil sie diese Angst und Trauer verspürte, machte sie es nicht schwächer, ganz im Gegenteil. Wenn sie all das Geschehene verdrängen würde, würde sie niemals lernen zu verstehen. Weshalb sie dies ansprach und einen darauffolgenden Kommentar über seine Rauchergewohnheiten konnte sich Anisa dann einfach nicht verkneifen. Wie erwartet antwortete er spielerisch gequält und forderte sie dazu auf, endlich zu schlafen. Seine Arme, die sie näher zu ihn zogen, fühlten sich um ihren zierlichen Körper so geborgen an, in Sicherheit, weshalb sie sich an seinen muskulösen Körper schmiegte. Seinen Oberkörper umschlang sie erneut und ihr weiches Bein winkelte sie an und nahm somit Besitz von ihm. Selbst wenn Killian nur auf Toilette müsste, in dieser Nacht sollte er ihr nicht entkommen, bei ihm fühlte sie sich sicher. "Bald mache ich dich ganz anders fertig.", hauchte Anisa ihm verführerisch ins Ohr und schmiegte sich wieder an ihn, um ihre Augen zu schließen und endlich zum Schlaf zu kommen.
    • Er war ihr wirklich nicht entkommen! Anisa hatte einen Griff wie eine Krabbe, eine ganz schön starke Krabbe ...
      Ganz gleich wie oft der arme Killian versucht hatte sich aus ihrer Umklammerung zu winden, weil er tatsächlich einfach nur auf die Toilette wollte, er hatte keine Chance dies zu bewerkstelligen ohne sie zu wecken. Es hatte Stunden gedauert bis die Rothaarige eingeschlafen war und er wollte es nicht riskieren sie aufzuwecken. Noch eine Trostaktion, in der er absolut lausig war würde er nämlich kein zweites Mal überstehen. Irgendwann hatte er es aufgegeben und war liegen geblieben. Erst am nächsten Morgen als die Sonne schadenfroh in sein Gesicht schien, hatte sich Anisa erbarmt etwas locker zu lassen.
      "Yepp, du machst eindeutig auf andere Art und Weise fertig.", seufzte der Dunkelhaarige und war ins Bad gelaufen. Nach seinem verdienten Toilettengang hatte er sich auch gleich die Freiheit genommen duschen zu gehen. Etwas zu dem er gestern nicht mehr gekommen war und er jetzt in vollen Zügen genoss. Das Wasser prasselte angenehm auf seinen Körper hinunter, während seine Augen schloss und die Stirn an die kühlen Badezimmerfliesen lehnte. Er versuchte den gestrigen Angriff noch einmal Review passieren zu lassen. Wo hatte er einen Fehler gemacht? Was hatte er übersehen? Wer könnte der Verräter sein oder war es gar jemand den Anisa auf andere Art und Weise kannte? Immer und immer wieder ging er den gestrigen Abend durch, fluchte in den Wasserstrahl und stampfte danach aus der Dusche. Er wickelte sich ein weißes Handtuch um die Hüften und trocknete sich das Haar mit einem anderen kuscheligen weißen Handtuch das er in dem kleinen Wandschrank neben sich fand. Er würde heute mit dem Alten reden müssen, wie sie nun weiter vorgingen und ob sie nicht ihren nächsten Schritt machten. Verstecken würde nichts Bringen und nur den Sieg für ihre Gegner bedeuten. Sie durften John Astolfo nicht klein bekommen und das würden sie auch nicht!


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    • Es hatte gefühlt die halbe Nacht gedauert, bis Anisa endlich eingeschlafen war. Bis zu diesem Punkt der Ruhe, hatte sie sich lediglich an Killians muskulösen Körper geschmiegt und hatte stumm seiner Atmung gelauscht. Die ein oder andere Träne hatte sich ihren Weg über ihre Wange, auf die harte Brust unter ihr gebahnt, diese jedoch sofort mit der weichen Decke weggewischt. Es war noch immer ein traumatisierender Gedanke, was vor wenigen Stunden noch passiert war. Marios leblosen Körper hatte sie noch immer vor Augen, ebenso wie der, die sie kaum kannte und der Fremden. Der Geruch von Blei kitzelte erneut in ihrer Nase und das Blut spürte sie noch immer an sich kleben, obwohl sie ihre Füße geschruppt hatte, bis sie rot wurden und fast eine gesamte Stunde in einer heißen Badewanne verbracht hatte. Und diese Erinnerung, dieses Horror-Szenario, wir Anisa empfand, verfolgte sie bis in ihre Träume, weshalb sie sich fest an Killian geklammert hatte und diesen in keiner Sekunde in die Freiheit entließ. Erst als die ersten Sonnenstrahlen, die es durch die kleinen Schlitze der Jalousien schafften ihr schlafendes Gesicht kitzelten, lockerte sie ihren Griff um den großen Körper und umgriff die gesamte freie Decke, die Killian nach seiner Flucht zurück gelassen hatte. Erst nach einer weiteren guten halben Stunde, wurde sogar Anisa inmitten der Decken und Kissen wach. Müde blinzelte sie gegen das Sonnenlicht und suchte dann nach dem warmen Körper, an dem sie die gesamte Nacht geklammert hatte. Es war auch ein anderes Bett als das, in dem sie für gewöhnlich aufwachte. Nur langsam kam die Erinnerungen zurück, weshalb sie sich wo anders, als in ihrer Wohnung befanden und vergrub ihr Gesicht sofort unter eines der Kissen. Sie wollte nicht aufstehen, am liebsten würde sie in diesem Bett den gesamten Tag verbringen, aber sie sollte sich nicht gehen lassen. Trauern sollte sie und Tränen sollte sie ebenso weiterhin vergießen, war ihr danach, aber niemals würde sie sich in diesem Bett verkriechen und keinen Fuß mehr hinaus setzen... Das Spiel würde sie in der gesamten Villa spielen und nicht nur in diesem Bett. Schwermütig krabbelte sie aus dem Bett, öffnete den Kleiderschrank nur um zu erkennen, das ihr keines der Kleidungsstücke passte, jedes einzelne war ihr deutlich zu groß. Das einzige was sie gefunden hatte, war frische Reizunterwäsche und eine große Auswahl der Dessous. So blieb sie also bei einem Höschen und einem großen Shirt, das ihr, wie auch das T-Shirt das sie zum Schlafen verwendet hatte, das nur knapp ihren Hintern bedeckte und suchte erneut das Badezimmer auf. Vor der verschlossenen Tür, hörte Anisa bereits das prasselnde Wasser. Leise öffnete die Rothaarige die Badezimmertür, schnappte sich einer der frischen Zahnbürsten und putzte sich außerhalb des Bades die Zähne. Immer wieder hatte sie vorsichtig ihren Kopf durch die Türen gestreckt, bevor sie hinein gegangen war und suchte nach etwas Essbarem. In so einer Unterkunft konnte man nicht sonderlich viel erwarten, immerhin war es nicht bewohnt, sodas ein frischer Einkauf von Nöten wäre. Dennoch fand sie eine Packung Eier, die noch nicht abgelaufen waren, ebenso wie Tomaten die sie klein schnibbelte und mitsamt dem Ei in die Pfanne schmiss. Während die Eier und Tomaten in der Pfanne brutzelten, hatte sie sich das Gesicht am Spülbecken gewaschen und ihre Zahnbürste beiseite gelegt. Noch etwas getrocknete Kräuter und Gewürze und schon war ein schnelles Frühstück vorbereiten. Um ehrlich zu sein, hatte sie wirklich keine Ahnung, ob Killian Eier mochte, jedoch hoffte sie dies, denn ihm hatte sie ebenso einen Teller angerichtet. Beide vollen Teller, sowie Besteck, brachte Anisa in das Wohnzimmer und stellte alles auf dem Couchtisch ab. In einer großen, dunkelblauen Kuscheldecke, hatte sich Anisa eingemurmelt und den Teller auf ihren Schoß abgestellt, um von diesem bequem Essen zu können. Okay, sie wollte wirklich nicht verkommen, aber jetzt war noch nicht der Moment, an dem sie sagen konnte, das sie alles bereits verdaut hat.
    • Natürlich hatte er den kurzen Besuch im Badezimmer gemerkt, sich aber nicht weiter damit befasst. Killian hätte es auch nicht gestört hätte die Rothaarige sich im Bad die Zähne geputzt, während er duschte. Warum auch? Es war nicht so als wäre er es nicht gewöhnt sich vor anderen Leuten auszuziehen. So oft wie er dies bereits tun musste, wäre er ein ziemlich guter Stripper geworden. Dieses Berufsfeld wäre deutlich weniger gefährlich, aber wollte der Dunkelhaarige das überhaupt? Es klang makaber, aber durch die ständige Gefahr in der er sich befand, hatte er das Gefühl am Leben zu sein. Das Adrenalin welches durch seine Adern schoss, war eine Droge von der er nicht mehr ablassen konnte. Er brauchte es fast wie die Luft zum atmen und würde man ihn dieses Talent wegnehmen, würde er dies nicht heil überstehen. John Astolfo selbst hatte ihm gesagt, dass seine Augen kalt waren, die Augen eines Killers. Vielleicht war das der Weg der ihm vorbestimmt war. Welches Talent hatte er den sonst? Er war ein Mörder, ein eiskalter und verachtenswerter Killer. Es gab Tage da konnte sich Killian nicht einmal mehr selbst im Spiegel ansehen und es gab Tage, da ging er mit einer solchen Apathie durchs Leben, dass er wahrscheinlich zu allem fähig war. Er war gefährlich und als so jemand, sollte er eine Person schützen? Seufzend fuhr er sich durch sein nasses Haar und schritt nur mit dem Handtuch bekleidet zurück in das große Schlafzimmer. Als er den großen Schrank aus schwerer Eiche öffnete und die Schranktüren zur Seite aufsprangen, erkannte er ein paar seiner Kleidungsstücke dort liegen. Der Alte hatte ihm schon immer Kleider geschenkt und Killian verbrachte einige Wochenenden in dieser Lusthütte, wenn John Astolfo nicht gerade Damenbesuch hatte. Er fischte sich also eine schwarze Hose heraus, welche im locker an den Hüften hing, nachdem er sich auch in frische Shorts gehüllt hatte und streifte sich ein etwas eng anliegenderes schwarzes Shirt über den schönen Oberkörper. Mit großen Schritten seiner langen schlanken Beine war er in die Küche getreten, lautlos und doch machte er sich damit bemerkbar, indem er Anisa in das angrenzende Wohnzimmer folgte und sich schweigend neben sie auf das Sofa fallen lies. Killian war noch nie wählerisch beim Essen gewesen. Er aß alles und war dankbar für jede Mahlzeit ganz gleich wie bescheiden sie war, die er auf den Tisch bekam. Dies war in ihm verankert aus der Zeit in der er auf der Straße sich sein Essen zusammen stehlen musste. Ganz gleich wie viel Geld er nun besaß, war das ein Umstand an den er sich einfach nicht gewöhnen konnte. Dies würde auch seine schlanke Figur erklären, da er einen verdammt ungesunde Ernährung hatte. Er aß sehr unregelmäßig und warmes Essen war bei ihm eine Seltenheit, falls ihn John nicht gerade zum Essen ausführte oder ein anderer, der meistens aber nur als Opfer eines Auftrages endete. Demnach war er über den Anblick eines selbst gemachten Frühstücks sehr erfreut. "Daran könnte ich mich glatt gewöhnen.",murmelte er und schnappte sich einen der beiden Teller. Er hatte so unhöflich wie er eben war sich nicht danach erkundigt, ob dies auch sein Essen war und er sich bedienen durfte, sondern ging einfach davon aus. Immer wenn sich jemand über seine rüpelhafte Art beschwerte, hatte John Astolfo gelacht und geantwortet, man bekäme das Straßenkind nicht aus ihm heraus. Das würde den Tiger erst so interessant machen. Nichts ist langweiliger als ein gezähmtes Raubtier. Zähmen würde Killian wohl niemand wirklich können.


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    • Ein Häufchen Elend, so fühlte sich die schöne Rothaarige. Von ihrer frechen und lebendigen Art war im Moment nicht mehr sehr viel übrig, wie konnte ihr man das auch verübeln. Zum ersten Mal in ihrem Leben, wurde sie mit dem konfrontiert, von dem sie dachte, das es niemals passieren würde. Geliebte Menschen wurden mit ihrem Tot aus dem Leben ihrer Familien gerissen und das für ein anderes Menschenleben. Anisa empfand nicht, das ihr Leben mehr Wert war, als das dieser, die sich für sie geopfert hatten. Sie hatten Familien, die sie nun alleine ließen. Wie sollten Mütter ihren Kindern nur beibringen, das ihr Vater nie wieder zurück käme? Was würde geschehen, waren sie alt genug, um nach dem Grund zu fragen. Weil sie auf die Tochter ihres Bosses achten mussten? Als wäre sie der größte Schatz, des gesamten Landed, des gesamten Planeten! Nein, Anisa empfand ihr Leben nicht als wertvoller, ganz und gar nicht und gäbe es die Möglichkeit, das Geschehene ungeschehen zu machen, würde sie dies definitiv tun. Schweigend hatte sie das Frühstück vorbereitet und sich anschließen in eine kuschlige Decke gemurmelt. "Gestern Kekse und heute Frühstück? Dir geht's wohl ziemlich gut bei mir, hast du das überhaupt verdient?", sagte sie amüsiert und versuchte sich mit einem Gespräch von ihren Gedanken abzulenken. Dieses Thema würde sie vermutlich nun einige Zeit mich mitsich führen müssen. Und ihre Studienzeit sollte sie nicht schleifen lassen, ein oder zwei Tage bräuchte sie nun diesen Abstand von allem, um das Geschehene verdauen zu können. Immerhin war Killian bei ihr, mit ihm an ihrer Seite würde nichts passieren - redete sich die Rothaarige ein.
    • "Du fütterst mich, sag du mir ob ich es verdient habe.", antwortete der Dunkelhaarige frech während er zufrieden auf den gebratenen Eiern kaute. Nun er war was Essen angeht wirklich sehr einfach zufrieden zu stellen. Allerdings schmeckte selbst jemand wie er heraus, ob Essen gut oder schlecht war. Dieses Frühstück gefiel ihm jedenfalls ziemlich gut. "Ich brauche Kaffee.", stellte er fast schon perplex über das Fehlen seines morgendlichen Rituals fest und erhob sich noch einmal von dem bequemen Sofa. "Auch?" er hatte den fast schon leeren Teller zurück auf den kleinen Kaffeetisch vor Ihnen gestellt, welcher auf Grund des mangelnden Besuchs weder eine Zeitschrift noch irgendeine Fernsehzeitschrift beherbergte. Lediglich ein Kerzenständer mit sechs Kerzenarmen thronte in Falschgold auf dem Glastisch, mit weißen Kerzen darin, die offensichtlich noch nie benutzt worden waren. Killian war in die offene Küche gelaufen, durchforstete die Schränke nach Kaffee und stellte zufrieden fest, dass John Astolfo tatsächlich immer noch Lavazza kaufte, Kills absoluten Lieblingskaffee. Der Alte wusste dies natürlich, was wusste er auch nicht? Zufrieden öffnete der Dunkelhaarige die noch geschlossene Packung und atmete den Geruch der frischen Kaffeebohnen ein. Einen Geruch den er liebte. Die Kaffeemaschine tat danach den Rest, während er nach Tassen suchte. Eigentlich wusste er noch immer wo alles stand, es hatte sich nichts geändert. Sein letzter Besuch war auch nicht unbedingt zu lange her gewesen. Während der Kaffee also vor sich hin köchelte und die Kaffeemaschine ihre typischen Geräusche von sich gab, lehnte sich Killian über die Kücheninsel und beobachtete Anisa, wie diese auf dem Sofa saß und nach wie vor betrübt aussah. Nun gut, verübeln konnte man es ihr nun wirklich nicht. Sie tat im Leid und das obwohl er schon lange der Meinung war, dass Mitgefühl bei ihm höchstens gegenüber Tieren und Kindern galt. "Willst du dich den ganzen Tag vergraben oder willst du dich ablenken?"


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    • Killians Antwort entlockte der bedrückten Studentin ein sanftes Lächeln, die für einige Sekunden in dem Rührei herumstocherte, bevor sie antsortete: "Im Moment schon. Es kommt ganz darauf an, wie du dich die nächsten Tage verhälst.", und führte die volle Gabel zu ihrem Mund. Es dauerte nicht lang, bis Killian seinen halb leeren Teller auf den Tisch abstellte und mit einem Wort erklärte, was ihm fehlte. Kaffer. Anisa nickte mit vollem Mund und bejahte erst seine knappe Frage, nachdem sie herunter geschluckt hatte. Die Grünen Augen folgten Killian, beobachteten ihn, wie er nach den Kaffeebohnen und Tassen suchte. Er schien ganz genau zu wissen, wo sich der Kaffee und die Tassen befanden, ebenso wusste er, wie die Kaffeemaschine funktionierte. Ein Zufall war es höchstwahrscheinlich nicht, Killian musste sich wohl schon einige Male in dieser Unterkunft aufgehalten haben. Als er sich mit der Kaffeemaschine befasste, widmete Anisa sich wieder ihrem Teller und starrte Geistesabwedend zu Boden. Ihre Gedanken waren schnell wieder abgedriftet. Was würde mit ihrer Wohnung nun passieren? Würde sie wieder einziehen können? Und wenn sie das könnte, würde sie sich denn überhaupt Sicher fühlen? Oder würde sie nur an den leblosen Körper eines vertrauten Mannes denken, der bereits eine Blutlache unter sich gebildet hatte und sich inmitten der Wohnungstür befand!? Nun, das war wohl leider ein Thema, das sie leider nicht so schnell verdauen könnte und kämpfte deshalb immer wieder mit ihren Tränen, wenn sie daran zurück dachte. Nur gut das Killian bei ihr war und sie scheinbar auf andere Gedanken bringen wollte. "Irgendwie beides.", antwortete Anisa seufzend und führte die letzte Gabel zu ihrem Mund und stellte daraufhin ihren leeren Teller auf den Tisch vor ihr ab.
    • Es war eine merkwürdige Stimmung. Killian hatte das Gefühl er würde auf Glasscherben gehen und ein falscher Schritt und die Glasscherbe würde sich tief in seine Fußsohlen bahnen. Er war gut mit Worten, auch mit Taten und er konnte die Gefühle anderer Menschen sehr gut lesen, aber jemanden aufzumuntern gehörte nicht zu seinen Stärken. Er war alles andere als ein sozialer Mensch, er fluchte und war unhöflich. Er hatte vor niemanden wirklich Respekt und selbst den einzigen Menschen auf der Welt den er Ansatzweise respektierte, betitelte er mit ´alter Mann ´oder ´alter Sack´. Ihm hatte es schon immer an Feingefühl gefehlt, wenn es nicht gerade um seine Arbeit ging. Verübeln konnte man es ihm auf Grund seiner Vorgeschichte zwar nicht, aber das interessierte nun einmal niemanden. Fast alle aus der Familie Astolfo kamen wegen unschönen Erlebnissen in diese Szene, während andere in ihr hinein geboren wurden. Nur war er mit Abstand der jüngste Auftragskiller und Arbeiter den sie hatten, inzwischen natürlich nicht mehr, aber sein Einstieg mit gerade mal 8 Jahren war alles andere als gewöhnlich gewesen. Dennoch hatte sein Alter niemals irgendjemand an irgendetwas gehindert. Der Punkt ist, dass er im Moment nicht so genau wusste wie er mit Anisa umgehen sollte. Er erkannte jede Regung ihres Körpers, jeden betrübten Blick und er wusste genau wie er eine sanfte Tonlage anschlagen konnte, aber das hier war kein Auftragsmord, sondern der Schutz einer Person. Wie kümmert man sich um andere Menschen? Er war in die Küche gelaufen, griff mit geübten Griffen zur richtigen Schublade um Kaffeelöffel zu holen oder um Tassen aus dem Schrank zu holen. Alles gewohnte Abläufe über die er nicht nachdachte, während er Kaffee kochte und überlegte was er zu der Rothaarigen sagen könnte. "Ich könnte dir Alkohol und Stoff anbieten.", murmelte er dann und kam mit zwei Kaffeetassen zurück zu Anisa. Die quietschgelbe Tasse mit dem merkwürdigen Smileygesicht drückte er der Tochter seines Chefs in die Hand, während er eine grüne Tasse mit nicht definierbaren lila Punkten in der Hand behielt. John Astolfo war alles, ein gefährlicher Mann, ein Liebhaber und einer der mächtigsten Männer im Untergrund, aber Tassen die konnte er einfach nicht kaufen. Was zur Hölle hatte er sich nur bei diesem Albtraum für die Augen gedacht, wo er doch Ästhetik so sehr schätzte? Seufzend blickte Killian auf seine Tasse. "Was zur Hölle stimmt nur mit dem Alten nicht?"


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    • Das Anisa ihre Vorlesungen schwänzte zeigte für die junge Studentin selbst keinerlei Probleme. Dennoch ärgerte sie sich, das sie sich keine eigenen Notizen machen oder den Worten des Dozenten zuhören konnte. Noch nie hatte sie eine einzige Sekunde einer Vorlesung versäumt und eigentlich hatte sie nicht vor, das zu ändern, leider ließ es die Situation nur anders nicht zu. In Gedanken versunken aß die junge Frau ihren Teller auf und antwortete perplex, "Stoff? Mit Alkohol kann ich mich sehr wohl anfreunden, aber Stoff? Niemals", und stellte ihren leeren Teller auf den Tisch vor ihr ab und nahm die heiße Tasse entgegen. Ihre schlanken Beine zog sie ebenfalls unter die Decke, positionierte sich im Schneidersitz und streifte die kuschlige Decke wieder über ihre schmalen Schultern. Mit viel Geschick hatte sie sogar keinen einzigen Tropfen des Kaffees verschüttet und war nun wieder in der Decke eingemurmelt. Vorsichtig pustete sie in die dampfende Tasse und nippte zögerlich, um ihre Zunge nicht zu verbrennen. "Denkst du, es wäre möglich, das mir jemand etwas zum Anziehen besorgt? Ich brauche Kleidung, hier ist rein gar nichts und in diesen riesengroßen Shirts, kann ich wohl nun wirklich nicht raus. Ich habe nicht mal eine Hose!", fragte Anisa und beklagte sich über ihr Klamotten Problem. Es war nicht so, als würde sie es in Erwägung ziehen in den nächsten Stunden die Villa zu verlassen, aber ihren gesamten Aufenthalt konnte sie nun wirklich nicht nur irgendwelche T-Shirts oder Hemden anziehen, die ihr nicht nur zu groß waren, sondern ihr passende Hosen oder frische Unterwäsche fehlte.
    • Einerseits überraschte Ihn die Antwort der braven und vorbildhaften Studentin bezüglich seines Angebotes nicht. Anderseits war sie aber immer noch die Tochter von John Astolfo und somit war er sich nicht so ganz sicher, ob er ihre Zurückhaltung nun verwunderlich fand oder nicht. Killian entschied sich, sich dazu besser nicht zu äußern und einfach mal ihre Worte so hinzunehmen. "Wie du meinst.", antwortete er demnach locker und ging zusammen mit den schrecklichen Tassen zurück in das Wohnzimmer. Dort aß er erst einmal seinen Teller leer, auch wenn das Rührei inzwischen mehr oder weniger kalt geworden war, schmeckte es nach wie vor fantastisch. Wie bereits erwähnt, war das attraktive Auftragskiller alles andere als wählerisch was sein Essen oder seinen Schlafplatz anging. Er hatte schon Essen geklaut und auf der Straße im Dreck geschlafen, so schnell schockierte ihn also nichts mehr. Nun fast nichts, aber das sei mal im Augenblick dahin gestellt. Als er den Teller fein säuberlich geleert hatte und auf den Teller von Anisa stapelte, lehnte er sich auf dem bequemen Sofa zurück und sah ihr einen Moment in die Augen, bevor sein Blick an ihr entlang glitt. Leider hatte sie ihren Körper bereits in eine kuschelige Decke gehüllt, aber er verstand das Problem der Rothaarigen natürlich. "Ich lasse dir etwas besorgen.", antwortete er und nickte leicht, ehe er erneut aufstand und zu seiner Lederjacke lief, welche noch im Hausgang an einem der Gaderobenhaken hing. Aus der schwarzen Jacke fischte er sich seine Zigarettenschachtel und betrachtete einen Moment die dunkel blaue Schachtel. Nun sie waren heil geblieben, von all dem Theater hatte er ganz vergessen mal in Ruhe eine zu Rauchen und abzuschalten. So steuerte er also seinen Weg zurück zu Anisa, an ihr vorbei und öffnete die angrenzende Tür, welche in den kleinen Garten führte. Die Tür ließ er vorsorglich offen, immerhin musste er sie im Auge behalten. Zufrieden mit seiner Zigarette im Mund lehnte er sich an die Hauswand und lies seinen Blick über den kleinen Garten schweifen. Die Gärtner leisteten wirklich ganze Arbeit, dass musste er ihnen schon lassen. Passend zum Namen der Villa "Rosé" war der kleine prachtvolle Hinterkopf gepflastert mit den unterschiedlichsten Arten dieser Blumenrasse. Killian kannte sich nicht unbedingt mit Gewächsen aus, bei ihm überlebte wenn er sich anstrengte gerade mal ein Kaktus, aber er würde lügen würde er den Anblick der nicht nur roten Rosen nicht ebenfalls schön finden. So ein Banause war er immerhin auch wieder nicht.


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    • Die goldenen Augen, die ihr erst in ihre blickten und dann hinunter an ihren Körper, der bereits in einer Decke versteckt war, entging Anisa nicht. Wäre die Spannung, die in der Luft lag, immer noch die selbe wie vorherigen Abend, dann hätte sich bereits ein freches Grinsen in ihrem Gesicht ausgebreitet und wäre über das Sofa zu Killian gekrabbelt und hätte sich vermutlich, so dreist wie sie auch war, auf seinen Schoß gesetzt. Diese Stimmung zwischen ihnen wäre ihr im Moment deutlich angenehmer, nur leider müsste sie auf dieses flammende Gefühl noch warten, danach war ihr wirklich nicht zumute, auch wenn sie wusste, das mit Killian diese Erfahrung deutlich wilder werden könnte und das war etwas, was die Rothaarige mehr als nur begrüßte. Jedoch fragte sie, ob es möglich wäre, ihr passende Kleidung zu beschaffen und die darauffolgende Antwort ließ sie zufrieden Nicken. "Danke.", antwortete sie knapp und führte die Tasse Kaffee mit zitternden Händen zu ihrem Mund. Bis zu diesem Zeitpunkt, war ihr gar nicht aufgefallen, wie sehr ihre Handy zitterten, es musste noch immer der Schock in ihr sein, der ihren Körper schlottern ließ. Das Killian aufstand, um sich seine Zigaretten zu holen und eine im kleinen, angelegenen Garten anzündete, ließ sie dennoch nicht unkommentiert. "Du solltest wirklich damit aufhören, mein Hübscher.", sagte Anisa amüsiert. Natürlich verursachte so eine Zigarette nicht weitaus so einen Schaden wie dieser Job, den Killian ausübte, eine qualmende Zigarette war trotzdem kein schöner Anblick, laut Anisa.
    • Er hatte sich an die Hauswand gelehnt, während er in Ruhe an seiner Zigarette zog und sein Blick in den Himmel wanderte. Sah nach Regen aus, wie passend. Es war eine merkwürdige Stimmung zwischen Ihnen, naja vielleicht weniger zwischen Ihnen aber Anisa verarbeitete diese Sache nur sehr schwer. Natürlich war das nicht verwunderlich! Hätte Killian auch nur ansatzweise so ein Leben wie das der Rothaarigen geführt, dann würde es ihm garantiert ähnlich ergehen. Er musste ihr ohnehin anrechnen, dass sie sich sehr tapfer geschlagen hatte. Killian hätte damit gerechnet, dass es für sie beide eher weniger gut ausging. Auf ein paar Verletzungen hatte er sich mental auch schon vorbereitet, aber es lief besser als erwartet. Als Anisa allerdings ihr Kommentar bezüglich seines Rauchens mal wieder äußerte, rollte er genervt mit den Augen. "Du bist eine kleine Nervensäge, hat dir das mal jemand gesagt?", murmelte er und blickte zu ihr ins Zimmer, ehe er sie frech angrinste. "Tut mir Leid Süße, ich lese dir nicht jeden Wunsch von den Lippen ab und werde wohl weiterhin deine Moralpredigten ignorieren." schnurrte er ihr anzüglich zu und drehte sich dann wieder um, um seine Zigarette zu Ende zu rauchen. Danach kontaktierte er mit dem Handy jemanden, der sich um die Klamotten von Anisa kümmern sollte. Er konnte sie tatsächlich schlecht so sitzen lassen, auch wenn es garantiert schlimmere Anblicke gab als ein halbnacktes schönes Mädchen. Nachdem er zu Ende gequalmt hatte, warf er sich zurück auf das Sofa zu der Rothaarigen und hauchte sie provokativ an, dennoch aber mit einem verführerischen Grinsen auf den Lippen. Überraschenderweise dauerte es tatsächlich nicht lange bis es schon an der Tür klingelte. Killian hielt Anisa zurück und griff instinktiv nach seiner Waffe. Man konnte nie wissen wer dort vor der Tür stand. "Warte hier." danach lief er vorsichtig zur Türe und linste durch den Türspion. Ehe sich seine Augen perplex weiteten und er die Tür öffnete. "Isabella?!"
      "Hey Babe." wie immer wenn sie Killian sah, sprang sie ihm förmlich in die Arme und schlag ihre um seinen Nacken. "Ich hab gehört was passiert ist, geht es dir gut?" "Was machst du hier?", stellte er die direkte Gegenfrage, woraufhin sie sich seufzend löste und eine schwarze Tüte mit einer weißen Aufschrift auf der Gucci stand präsentierte. "Na ich bringe Lady Anisa Klamotten, was dachtest du den?"


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    • Kurz spielerisch legte Anisa ihre schlanken Finger an ihr Kinn und schüttelte daraufhin den Kopf. "Nein, du bist der Einzige, mein Hübscher.", antwortete die Rothaarige schmunzelnd und fügte hinzu: "Das wird deine Bestrafung beeinflussen, machst du das etwa mit Absicht?". Das war die Art von Unterhaltung, mit der sie besser umgehen konnte und Killian nicht nur zu ärgern sondern mit diesem attraktiven jungen Mann auch noch zu flirten war etwas, das sie immer wieder gern tat. Eine durchaus nette Abwechslung. "Dir, junger Mann, fehlt es wohl an Erziehung.", sagte Anisa anzüglich und einem schelmischen Lächeln, als sie in seine Richtung blickte, nachdem Killian seine Zigarette zu Ende geraucht hatte. Plötzlich stieg ihr der Geruch einer Zigarette in die Nase und blickte Stirnrunzelnd in Richtung Killian, der sich neben ihr auf die Couch fallen gelassen hatte. "Wirklich sehr unartig.", schnurrte sie dann unerwartet.
      Das klingelnde Geräusch ließ Anisa aufschrecken und mit rasendem Herzen in Richtung Haustür blicken. Einen Besucher erwartete sie nicht und Killian hatte ebenfalls niemanden erwähnt. Vielleicht war es nur ihr Vater, der sich persönlich nach seiner Tochter erkundigen wollte. Mit geweiteten Augen sah sie fen Dunkelhaarigen an, der sich erhob und ihr befahl, im Wohnzimmer zu warten. Sie tat was er sagte, zupfte nervös an der flauschigen Decke und folgte Killian mit ihren Augen. Das er nach seiner Waffe gegriffen hatte, beunruhigte sie ebenfalls. Erst als sie nach irgendwelchen Geräusche lauschte, hörte sie die verwunderte Stimme des Dunkelhaarigen, der einen bekannten Namen aussprach. Was machte diese Frau hier? Isabella hatte sie schon einige Male gesehen, aber es war nie ihre Art gewesen, die Aufgaben die Anisa betrafen, auszuführen. Sie hatten sich lediglich nur flüchtig gesehen mehr als ein kurzes 'Hallo' und 'Wie geht es dir?', war es nie. Zögernd erhob sich die attraktive Rothaarige, folgte wenig später Killian und erblickte Isabella, die Affäre des Dunkelhaarigen. "Hallo Isabella, ziemlich ungewohnt, dich so oft zu sehen.", grüßte Anisa freundlich, versteckte ihre Verwunderung jedoch nicht. Das sie sich ausgerechnet vor dieser Frau so freizügig zeigt, war ihr völlig egal.
    • "Die mangelnde Erziehung solltest du deinem Alten zuschreiben. Ich hatte davor keine und offenbar hat er kläglich versagt,was?", antwortete Killian amüsiert. Es war gut das Anisa auftaute und nicht mehr zitterte wie Espenlaub, kaum hatte er sich nur einen Millimeter von ihr weg bewegt. Es war schon merkwürdig, zuvor hätten sich die beiden am liebsten zerfleischt und nun das? Nun gut nach all dem was geschehen war, konnte es Kill ihr da verübeln? Wohl kaum. So ging der attraktive Auftragskiller auf das Spielchen ein. Wenn es der hübschen Tochter seines Bosses half mit all dem besser umzugehen, würde er mit ihr jedes Spiel wagen, dass sie aufmunterte. Er hatte inzwischen festgestellt, dass er noch weniger mit der traurigen Anisa als mit der zickigen Version von ihr umgehen konnte. Flirten war wohl tatsächlich die einzige Sprache auf der sich beide verstanden. Nachdem er also rauchen war und sie beide wieder spielerisch begangen über seine angebliche Strafe zu sprechen, war ihm das doch deutlich lieber. Er wollte gerade darauf etwas erwidern, da hatte es an der Tür geklingelt und zu seiner eigenen Überraschung war Isabella anwesend. Er konnte sich nicht vorstellen, dass der Alte sie geschickt hatte, oder hatte Isabella wieder ihr bezauberndes Lächeln aufgesetzt und selbst der kühle Astolfoboss konnte nicht ablehnen? Killian wusste es nicht, aber er nahm es einfach mal so hin. Als die attraktive Dunkelhaarige ihre schlanken Arme um ihn gelegt hatte und sich nun Anisa den beiden näherte, wusste Killian nicht genau war, aber ihm war dieses Aufeinandertreffen verdammt unangenehm. Eine perfekte Schauspielerin wie Isabella es nun einmal war, erkannte man nicht die pure Abneigung welche sie gegen Anisa hegte. Im Gegenteil, sie hatte so ein schönes Lächeln auf den Lippen, dass man ihr niemals negative Gedanken ankreiden könnte. "Lady Anisa, ich habe mir Sorgen gemacht.", mit einem sanften Blick drückte sie der Rothaarigen die Tüte in die Hand, welche sehr schöne und edle Kleidungsstücke beherbergte. "Und ich muss gestehen, dass ihr mich auch etwas ertappt habt. Ich wollte wissen wie es Killian geht ... ich habe mir Sorgen gemacht, auch wenn man das bei ihm nie braucht." zärtlich strich sie ihm über die Wange, woraufhin er ihr Handgelenk umfasste. "Ich hasse es im Gesicht angefasst zu werden, dass weißt du." Sie liebte diesen kühlen Blick. Sie liebte diese kalte Art und den harten Klang seiner Stimme, welche er benutzte wenn er auf Mission war. All das waren Dinge die nur Isabella akzeptierte, zumindest spinnte sie sich dies in ihrer Welt zusammen. Niemand war besser geeignet für Killian als sie! Niemand! Sie würde es nie zulassen, dass eine verwöhnte Göre wie Anisa ihn bekam, niemals! Und dennoch dieses zarte Lächeln auf den Lippen als sie Anisa ansah, war verstörend. Hinter ihre Fassade blickte nicht einmal Killian. "Ihr solltet euch umziehen, sonst erkältet ihr euch noch. Euer Vater wird bald hier sein, er ist krank vor Sorge um euch."


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    • Es stimmte, hätte John Astolfo seine Tochter selbst erzogen, wäre sie vermutlich ebenso kalt wie Killian geworden. Erst durch die liebevolle Art ihrer Mutter, hatte John diese Fürsorge und die Liebe ebenso erlernt und zog seine Tochter mit Samthandschuhen auf. Die Erziehung von Anisa und Killian hielt er dennoch unterschiedlich. Anisa war seine Tochter und Killian sollte zum gefährlichsten Auftragskiller des Landes werden, so jemand brauchte keine derartige Liebe. "Dann sollte wohl ich die Führung der Erziehung übernehmen.", schnurrte Anisa und taute langsam wieder auf. Das es dann plötzlich an der Tür klingelte und sie somit unterbrochen wurden, war mehr als nur beunruhigend für die derzeit eingeschüchterte Tochter des großen John Astolfo. Seiner Anweisung war sie gefolgt, bis sie hörte, wer sich vor der Wohnungstür befand und schloss sich Killian an und gab ihre Verwunderung kund. Bei ihrer Erklärung hob sie ungläubig eine Augenbraue, ehe sie diese wieder senkte und ihr Lächeln wieder aufsetzte. Diese Frau kam ihr schon immer komisch vor, vielleicht lag es auch nur an ihrer Arbeit, die sie in der Villa ausführte, aber das sie auch noch dem Dunkelhaarigen so nah kommen musste... das passte Anisa nicht. Und sie wollte ihre Ruhe, sie wollte diese schreckliche Erinnerung verdauen, und das ohne irgendjemandem, der sich Sorgen um sie machte. Abgesehen von ihrem Vater und Killian, der sich um ihre Sicherheit kümmerte. "Das ist wirklich nett.", antwortete Anisa, nahm die Tüte entgegen und folgte der Szenerie vor ihren Augen. "Wie du sehen kannst, fehlt uns nichts. Killian und ich sind Wohl auf, er beschützt mich mit seinem Leben, Tag und nicht. Ich weiß gar nicht, wie ich ihm das jemals danken kann, aber ich denke, einige Ideen schwirren mir schon durch den Kopf.", Anisa konnte nicht anders, als diese zweideutigen Worte fallen zu lassen. Sie wusste das es Isabella provozieren würde und Killian wüsste ganz genau, in welche Richtung diese Ideen führen würden, immerhin harmonierten sie auf diesem Wege am besten. Auf die ungewohnt fürsorglichen Worte Isabellas, glitt Anisas Hand sanft von Killians Schulter, bis hinunter zu seinem Arm und flüsterte in sein Ohr: "Ich bin gleich wieder da.", und verschwand mitsamt der Tüte in Richtung Schlafzimmer.
      Erst nachdem sie aus der Tüte eine eng anliegende schwarze Hose und einen beigen Pullover, der locker bis zu ihren Hüften fiel und ihre Schulter freigab, herausholte und anzog, verließ sie wieder das Schlafzimmer und suchte Killian auf und hoffte, das Isabella bereits wieder gegangen war. Passende Schuhe waren ebenfalls beigelegt, diese hatte sie jedoch noch nicht angezogen und stellte lediglich die beigen Stiefeletten in dem Eingangsbereich ab.
    • Glücklicherweise konnte man anhand von Isabellas Gesicht nicht ihre wahren Gefühle ablesen, denn innerlich tötete sie Anisa mehr als nur einmal und das auf grausamere Arten als es einem Auftragskiller je einfallen würde. Sie hasste Anisa spätestens jetzt bis aufs Blut und sie würde schon dafür sorgen, dass die Göre es bereute ihrem Killian so nah gekommen zu sein. Aber vielleicht machte genau das Isabella so gefährlich, man erkannte all diese Gedankengänge nicht. Sie lächelte stattdessen die Tochter ihres Chefs warm an und reichte ihr wirklich sehr schöne Kleidung, die sie extra für die Rothaarige ausgewählt hatte. Sie hatte sich auch mit dem Geld nicht lumpen lassen. Oh ja, die schöne Dunkelhaarige war eine Schauspielerin und zwar eine verdammt gute. Gedanklich erdrosselte sie Anisa permanent, als diese sich Kill näherte und auch noch zweideutige Sätze ablies. Killian kommentierte diesen für ihn etwas irritierenden Frauenkampf nicht weiter. Ehrlich gesagt war er einfach nur müde und wollte seine Ruhe. Natürlich hätte er jetzt gegen guten Sex sei es mit Isabella und offenbar einer interessierten Anisa nichts einzuwenden, aber da sie vielleicht dabei überwacht wurden war nicht unbedingt förderlich. Nicht weil sie beobachtet werden könnten, sondern viel mehr das er beim Sex seine Waffe nicht bei sich trug und so verwundbar wurde. Isabella hatte auf die Worte von Anisa nichts erwidert, war aber mehr als nur dankbar als sie endlich mit den Kleidern verschwand. "Du denkst doch nicht daran wirklich mit ihr zu schlafen, Babe? Sie ist die Tochter vom Boss.", murmelte die Dunkelhaarige und legte erneut ihre Arme um ihn. "Wir flirten nur, offenbar ist das die einzige Möglichkeit wie wir beide uns nicht gegenseitig den Hals umdrehen. Aber ich denke wir tauen beide auf und verstehen uns langsam.", antwortete Kill, woraufhin Isabella das Gesicht verzog. "Ist das so?" Zärtlich legte sie ihre Lippen auf seine. "Ich vermisse dich.", flüsterte sie ihm zu und drückte ihren attraktiven Körper an den seinen. Er wusste das er Isabella irgendwie besänftigen musste. Es war eine merkwürdige Beziehung, welche sie beide pflegten aber diese Frau kannte praktisch alle Seiten von ihm, hatte ihn nie kritisiert oder verleugnet und egal wie aufdringlich sie war, Killian war ihr dankbar. Wenn es ihm schlecht ging, zog es ihn immer zu ihr und er fühlte sich schlecht deswegen. "Passt du auf meine Wohnung für mich auf?", fragte er sie daher, woraufhin ihre Augen leuchteten. "Aber natürlich Kill. Für dich tue ich alles.", daraufhin küsste sie ihn erneut und blickte zu Anisa, die gerade wieder zu ihnen stieß. "Ich werde mich verabschieden Lady Anisa. Bitte gebt gut auf euch Acht und ihr seht in den Klamotten wirklich bezaubernd aus.", lächelte sie ihr liebevoll zu und verabschiedete sich dann von den beiden. Kill schloss die Tür hinter Isabella und fuhr sich durch das dunkle Haar. "Nun ... das war merkwürdig."


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    • Eins musste Anisa der Dunkelhaarigen ja lassen, guten Geschmack hatte sie, was Kleidung betraf. Die schwarze Hose passte wie angegossen und der stilvolle beige Pullover, gab ihre Schulter frei und klemmte den vorderen Stoff in ihre Hose. Die Unterwäsche passte ebenfalls, nur war sie schlicht schwarz, völlig langweilig. Schnell zog sie noch die beigelegten weißen Socken an und schnappte sich die beigen Stiefeletten und verließ das Schlafzimmer und stieß wieder zu Killian und Isabella, die immer noch an dem Dunkelhaarigen klebte. Welch eine Beziehung hatte Killian zu dieser Frau? Wenn sie wirklich nur eines seiner Betthäschen war, weshalb schmiegte sie sich in jeder Sekunde so an ihn, blickte ihn so verliebt an und wollte immerzu in seiner Nähe sein? Anisa hatte nicht nur die Vermutung, das die Dunkelhaarige sich in Killian verliebt hatte, sondern diese Zwei eine besondere Beziehung führten. Wenigstens hörte sie erfreuliche Worte, Isabella würde wieder verschwinden. "Vielen Dank Isabella, auch für die Klamotten, du hast guten Geschmack.", antwortete Anisa wie immer freundlich und schenkte ihr zum Abschied ein Lächeln. Als Killian dann endlich die Tür schloss, entkam der Rothaarigen ein schweres Seufzen und steuerte wieder zurück ins Wohnzimmer, Killians Worte hatte sie nicht überhört. "Merkwürdig? Deine Beziehung zu dieser Frau ist merkwürdig.", antwortete Anisa barsch und setzte sich wieder auf die Couch und griff nach dem bereits kalt gewordenen Kaffee und trank den letzten Schluck. "Ist da nicht mehr zwischen euch?", fragte sie dann und blickte fragend zu Killian.
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