Victor hielt sich an ihr ebenso fest, wie sie wohl an ihm. Auch wenn es ihm nicht so klar war, wie ihr. Er brauchte sie. Sie brauchten sich gegenseitig, um den Fall zu überstehen und um jeweils nicht den Kopf zu verlieren in dieser Welt.
Während sie so da standen und sie ihm ihre Kapitulation darbrachte, dachte er daran wie einfach es sein konnte, wenn man einfach einmal den Mund aufmachte und sich dazu bereit erklärte einmal einzustecken. Er streichelte ihr über den Rücken und hielt sie. Die letzte Person, die er so im Arm halten durfte, war sein toter Partner. Das Bild seines blutigen Körpers schoss ihm in den Kopf und ihm blieb schlagartig die Luft weg. Er vermisste ihn. Unweigerlich drückte er Naira noch einmal an sich, bis das Gefühl der kalten Schuld von ihm wich. Sie ging nie ganz, aber manchmal wurde sie erträglicher.
"Du musst verstehen, dass du dich damit nicht aufgibst...ich versuche nur zu helfen, damit du nicht komplett daran kaputt gehst...". Er wollte nicht weg von ihr und das obwohl ihm die Situation so seltsam vorkam. So offen im Zimmer zu stehen und nichts zu tun als sie im Arm zu halten. Aber es tat gut. Ihm vor allem. Es wärmte ihn im Herzen auf. Auch wenn alles andere kalt war, weil er sich seit jeher nicht aufgewärmt hatte.
Als sie ihm erklärte, wie der Code funktionierte in den Briefen, musste er sie doch kurz von sich nehmen und ihr ins Gesicht sehen, um zu erkennen, ob sie sich lustig machte über ihn oder nicht. Doch nach dem Ausdruck schien es ihr Ernst zu sein. Sie und ihr Vater hatten eine Verschlüsselung gefunden, die leicht war und doch effektiv.
Victor schnaubte.
"Gedichte...Ich war scheiße in Englisch...", erklärte er locker und warf einen Blick ins Wohnzimmer zurück, bevor er sich wieder an sie wandte und noch einmal das Gesicht musterte. Vorsichtig strich er ihr eine Strähne hinter das Ohr.
"Keine Geheimnisse, einverstanden? Und wenn du Fragen hast...musst du sie mir mitteilen. Ich...bin nicht gerade der beste darin die Gesichter meiner engsten Freunde zu lesen...Bei der Arbeit ist das was anderes..."
Während sie so da standen und sie ihm ihre Kapitulation darbrachte, dachte er daran wie einfach es sein konnte, wenn man einfach einmal den Mund aufmachte und sich dazu bereit erklärte einmal einzustecken. Er streichelte ihr über den Rücken und hielt sie. Die letzte Person, die er so im Arm halten durfte, war sein toter Partner. Das Bild seines blutigen Körpers schoss ihm in den Kopf und ihm blieb schlagartig die Luft weg. Er vermisste ihn. Unweigerlich drückte er Naira noch einmal an sich, bis das Gefühl der kalten Schuld von ihm wich. Sie ging nie ganz, aber manchmal wurde sie erträglicher.
"Du musst verstehen, dass du dich damit nicht aufgibst...ich versuche nur zu helfen, damit du nicht komplett daran kaputt gehst...". Er wollte nicht weg von ihr und das obwohl ihm die Situation so seltsam vorkam. So offen im Zimmer zu stehen und nichts zu tun als sie im Arm zu halten. Aber es tat gut. Ihm vor allem. Es wärmte ihn im Herzen auf. Auch wenn alles andere kalt war, weil er sich seit jeher nicht aufgewärmt hatte.
Als sie ihm erklärte, wie der Code funktionierte in den Briefen, musste er sie doch kurz von sich nehmen und ihr ins Gesicht sehen, um zu erkennen, ob sie sich lustig machte über ihn oder nicht. Doch nach dem Ausdruck schien es ihr Ernst zu sein. Sie und ihr Vater hatten eine Verschlüsselung gefunden, die leicht war und doch effektiv.
Victor schnaubte.
"Gedichte...Ich war scheiße in Englisch...", erklärte er locker und warf einen Blick ins Wohnzimmer zurück, bevor er sich wieder an sie wandte und noch einmal das Gesicht musterte. Vorsichtig strich er ihr eine Strähne hinter das Ohr.
"Keine Geheimnisse, einverstanden? Und wenn du Fragen hast...musst du sie mir mitteilen. Ich...bin nicht gerade der beste darin die Gesichter meiner engsten Freunde zu lesen...Bei der Arbeit ist das was anderes..."
