Es waren Momente in denen Victor liebendgerne die Wohnung verlassen hätte. Damals, als er noch ein Weiberheld war und jedes Wochenende rausging, um sich zu bespaßen, kam es nicht selten vor, dass er dann auch in der Wohnung einer Frau auftauchte, deren Namen er sich nicht mehr gemerkt hatte. Es hatte ihn allerhöchstens interessiert, ob ihre Unterwäsche zu ihrer Bettwäsche passte. Meistens fand er dies sogar heraus. Doch die Morgen darauf, waren gespickt mit traurigem und benommenen Schweigen. Hier und da war er manchmal einfach gegangen und hatte eine kurze Nachricht hinterlassen. Keine Nummer, kein Name. Das reichte so. Aber heute...Dann, wenn auch er einfach erwachsener geworden ist, bekam er Schwierigkeiten mit einer einzigen Frau. Sie schwiegen sich zum größtenteil an. Warum mussten sie auch eine Party mit Alkohol für jeden schmeißen. Es hatte ihm gut getan nichts mehr getrunken zu haben.
Müde fuhr sich Victor über den Nacken und sah auf seinen Teller runter. Der Hunger hielt sich in Grenzen, aber wenn er heute arbeiten wollte oder musste, dann brauchte er wenigstens ein wenig Energie, die ihm half dabei überhaupt das Haus zu verlassen.
Er erwiderte mit einer kurzen Geste das Guten Appetit und schnitt sich ein Stück vom Spiegelei ab, das er sich dann in den Mund schob. Der Geruch von Rauch und Nikotin stand noch in der Luft. Auch wenn Naira am Fenster rauchte, so blieb ein kleiner Teil an ihr und ihren Klamotten hängen. Victor sah von seinem Teller auf und musterte ihren müden Blick. Es war wie eine Berufskrankheit, mit der er die Emotionen anderer Menschen lesen konnte ohne danach fragen zu müssen.
Meistens würde er auch fragen, doch dieses Mal ließ er es sein und schüttelte nur den Kopf. Es reichte, wenn sie einfach rausgingen und zur Arbeit fuhren. Dort würde sich ein Dialog schon einrichten. Dann wenn es auch nötig wurde. Victor nahm sich heraus nicht den Abend und die Nacht der kleinen Wiederkehrfeier zu besprechen. Auch nicht, dass sie schon wieder miteinander geschlafen haben. Das Schicksal und die Gefühle konnten nun wirklich Arschlöcher sein.
Als er fertig war, nahm er sich seinen Teller und stellte ihn ins Spülbecken, wusch sich kurz die Hände und sah zu Spike, der gehorsam wartete. Der Hund war ein Fall für sich. Sie hatte sehr viel Training mit ihm absolviert oder er war einfach vom Charakter her so ein ruhiges Tier. Dies oder das andere, es machte keinen Unterschied, dass der Hund ohne zu Jaulen immer auf sein Frauchen wartete und an ihrer Stelle war. Victor lehnte sich an die Theke und verschränkte wie immer die Arme vor der Brust, dabei sah er zu Boden. Wenn man es sich recht überlegte, war ja eigentlich Spike der Retter. So wie es Naira ihm erzählte hatte, hätten sie vielleicht ohne den Hund und dessen Intelligenz gar nicht überlebt.
Müde fuhr sich Victor über den Nacken und sah auf seinen Teller runter. Der Hunger hielt sich in Grenzen, aber wenn er heute arbeiten wollte oder musste, dann brauchte er wenigstens ein wenig Energie, die ihm half dabei überhaupt das Haus zu verlassen.
Er erwiderte mit einer kurzen Geste das Guten Appetit und schnitt sich ein Stück vom Spiegelei ab, das er sich dann in den Mund schob. Der Geruch von Rauch und Nikotin stand noch in der Luft. Auch wenn Naira am Fenster rauchte, so blieb ein kleiner Teil an ihr und ihren Klamotten hängen. Victor sah von seinem Teller auf und musterte ihren müden Blick. Es war wie eine Berufskrankheit, mit der er die Emotionen anderer Menschen lesen konnte ohne danach fragen zu müssen.
Meistens würde er auch fragen, doch dieses Mal ließ er es sein und schüttelte nur den Kopf. Es reichte, wenn sie einfach rausgingen und zur Arbeit fuhren. Dort würde sich ein Dialog schon einrichten. Dann wenn es auch nötig wurde. Victor nahm sich heraus nicht den Abend und die Nacht der kleinen Wiederkehrfeier zu besprechen. Auch nicht, dass sie schon wieder miteinander geschlafen haben. Das Schicksal und die Gefühle konnten nun wirklich Arschlöcher sein.
Als er fertig war, nahm er sich seinen Teller und stellte ihn ins Spülbecken, wusch sich kurz die Hände und sah zu Spike, der gehorsam wartete. Der Hund war ein Fall für sich. Sie hatte sehr viel Training mit ihm absolviert oder er war einfach vom Charakter her so ein ruhiges Tier. Dies oder das andere, es machte keinen Unterschied, dass der Hund ohne zu Jaulen immer auf sein Frauchen wartete und an ihrer Stelle war. Victor lehnte sich an die Theke und verschränkte wie immer die Arme vor der Brust, dabei sah er zu Boden. Wenn man es sich recht überlegte, war ja eigentlich Spike der Retter. So wie es Naira ihm erzählte hatte, hätten sie vielleicht ohne den Hund und dessen Intelligenz gar nicht überlebt.
