[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Er war mitten drin, er wollte mehr und was geschah...Man drückte ihn von sich, sagte man wolle seinen Zustand nicht missbrauchen. Victor rümpfte die Nase und ließ ab von Naira. Sie wollte nicht weiter machen und erklärte ihm, dass er hier der wehrlose seiner Triebe war. Sie würde ihn ausnutzen...wofür? Wollte sie es denn nicht auch? Verwirrt sah er ihr zu, wie sie sich die Hose abstreifte. Mit dem Alkohol im Blut hatte er es schwer sich aufzusetzen und nicht den Kopf festzuhalten. Ihm war schwindelig, aber nicht schwindelig genug, dass er sie nicht wieder zu sich zog und hinlegte, so dass er sich über sie stützen konnte von der Seite.
      "Mich ausziehen und schlafen legen? Das klingt nicht nachdem was wir beide wollen...", Victor schüttelte den Kopf, um seine Worte zu unterstreichen und lehnte sich noch einmal zu ihr runter, um sie zu küssen. Wie könnte er nun ablassen. Dabei hätte er auch noch gerne geglaubt, dass er für alles bereit war, doch der Alkohol machte es ihm schwierig in diesem Moment und auch der ganze Stress ließ es nicht einfach zu, dass sich in seiner Hose heute Nacht etwas tat. Mit Nairas Abweisung hätte sie ihm die eine oder andere Peinlichkeit sogar erspart. Doch er schenkte dieser Sache vorerst kein Interesse und fasste sie wieder an, küsste sie am Hals und legte sich dabei wieder halber ins Bett. Mit dem Pegel war es wirklich nicht einfach oben auf zu bleiben. "Ich will noch nicht aufhören..."
    • Naira O'Connor

      Naira musste zugeben, dass es scheinbar für Victor kein Problem war, sie um den Finger zu wickeln. Kaum hatte sie nämlich die Hose abgestreift, um es gemütlicher zu haben schon stürzte sich Victor wieder über sie und ihre Lippen konnten die seine spüren. Es reichte also gar nicht, dass sich Naira zur Wehr setzte, denn Victor hatte seinen eigenen Kopf und wollte ihn auch durchbringen. Vor allem aber seine Worte, dass er noch nicht aufhören wollte ließen ihr Herz dahinschmelzen und wieder die Arbeit beschleunigen. Ihr Puls ragte wieder in die Höhe, während seine Hände an ihrem Körper waren.
      "Okay..",murmelte Naira und sah darin die Möglichkeit, Victor bettfertig zu machen und gleichzeitig ein wenig.. Spaß zu haben. Ganz sicher würde sie nicht mit ihm schlafen, dafür war sein Zustand nicht in Ordnung, aber die Situation konnte sie dennoch ein wenig ausnutzen. So griff die Dunkelhaarige zu dem Saum seiner Oberteils, um es langsam über den Oberkörper und den Kopf zu streichen, bevor ihre Lippen die seine suchten. Sie küsste ihn zunächst ganz zart und sanft, bevor ihre Zunge seine Lippen teilte, um nach seiner zu suchen. Es war vielleicht ein wenig besser mit ihm rumzumachen, als schlafen zu gehen, selbst wenn Victor betrunken war. Wann hatte sie denn sonst die Möglichkeit etwas von ihm zu kriegen, gegen das er etwas hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ein Grinsen kam ihm über die Lippen, als er ihre Einverständnis bekam und dabei nach seinem Shirt griff und es versuchte ihm auszuziehen. Wie ein Mann nun einmal sein konnte, ließ er sich das nicht zweimal sagen und half dabei dem lästigen Stück Stoff zu entkommen. Er zog es sich über den Kopf und warf es vom Bett auf den Boden. Er konnte es morgen früh wieder aufsammeln. Es würde schon nirgends hin verschwinden. Nun ihre Teilnahme zu spüren, wie sie mitmachte und ihn nun diesmal in einen Bann zog, machte ihn an. "Warum nicht gleich so...", nuschelte er noch betrunken. Die Hitze die zwischen ihnen entstand hatte die Kälte von draußen vertrieben und vergessen lassen, das Victor seinem Kollegen in der Bar am liebsten eine reingehauen hätte. Während er sich noch mit ihrer Zunge austobte, versuchte er sich die Hose aufzumachen. Das machte er sogar liebendgerne alleine auf, wenn er dafür das bekam, was er sich erhoffte zu bekommen. Dummerweise war das nicht ganz so einfach betrunken und so ließ er von Naira kurz ab und sah an sich runter, während er sich auf den Rücken legte und am Gürtel herum fummelte.
      Was er nicht bemerkte, war die unglaubliche Müdigkeit, die sich in ihm breit machte in diesem Moment und gegen die er ankämpfte, um den Moment noch weiter auskosten zu können.
    • Naira O'Connor

      Ihr Plan ging auf, denn nachdem sich Victor das Oberteil ausziehen ließ war er an seiner Hose dran. Am liebsten hätte Naira gelacht, als sie in Mitten des Kusses seinen kläglichen Versuch bemerkte, aber sie wollte ihn nicht verärgern, denn scheinbar waren die Stimmungsschwankungen bei Victor groß, während er betrunken war. Sie wollte nicht, dass er noch eine Dummheit machte, deshalb schluckte sie ihre Lust zu Lachen runter, bevor sie zu ihm blickte. Er sah schon ganz süß aus, wie er da lag und gegen seinen Gürtel ankämpfte. Dafür setzte sie sich sogar auf..
      "Lass mich mal..",sagte sie ruhig und griff zu seinen Händen, um den Gürtel aus diesen rauszuholen. Wenn man betrunken war, sah die Welt ganz anders aus, da verstand Naira Victors Probleme mit seinem Gürtel. Ganz zart und mit aller Ruhe öffnete die Dunkelhaarige den Gürtel, um kurz darauf die Hose zu öffnen. Sie blickte zu dem Mann nach oben und blickte in sein Gesicht. Ausziehen würde sie sicherlich nicht übernehmen, dass musste Victor selbst machen, aber der Blick in sein Gesicht verriet ihr, dass er müde war. Ihr Plan ging wirklich auf.
      Naira legte sich selbst wieder hin und rutschte ein wenig zu Victor, um das verletzte Bein um seinen Körper zu legen. "Meinst du nicht, du ruhst dich kurz aus und wir machen dann weiter?",hauchte sie ihm, während ihre Hand über seinen Bauch strich. Es fühlte sich gut an, an seiner Seite zu liegen, auch wenn sie wusste, was der richtige Victor dazu sagen würde. Dieses Mal hatte aber sie die Oberhand und er beugte sich ihr, nicht umgekehrt.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es hatte schon eine ureigene Komik wie sehr sich Männer verhaspeln konnten, wenn sie zu etwas rannten, dass sie gerne hätten. So wie Victor. Es wäre kaum denkbar, dass er sich im nüchternen so verhalten hätte, jedoch war ihm klar, dass selbst im nüchternen ihm der Gürtel nicht gestattet hätte sich zu lösen, weil er aufgeregt war, wie ein kleiner Schuljunge. So wie jetzt auch, noch mehr, als Naira meinte, sie würde das für ihn erledigen. Schnaufend legte Victor den Kopf zurück und schloss für einen Moment die Augen, um nicht ganz dem Schwindel zu erliegen, der aber noch schlimmer wurde, als er die Augen schloss. Es gab Tage und Nächte an denen das Trinken ihm nichts ausmachte, wo man energiegeladener war und Lust hatte ein paar Berge zu versetzen. Und dann gab es so etwas wie diesen Abend. Victor wusste nicht recht wo ihm der Kopf stand, was er machen sollte und wie er es anstellen sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich überhaupt erinnerte was geschehen war, schrumpfte gegen Null. Trotzdem grinste er blöd, als Naira ihm wirklich den Gürtel aufmachte und dann sich neben ihn legte. Die Ambition sich aufzusetzen und die Hose von den Beinen zu streifen war jedoch dahin. Er lag gerade sehr gut und wenn er wieder die Augen schloss, konnte er sich sogar vorstellen einzuschlafen. Nein, das durfte er nicht. Er wollte doch etwas Spaß...Grummelnd nahm er noch ein wenig Kraft zusammen und öffnete die Hose, versuchte sie runter zu ziehen, beließ es aber dabei, dass er auf sie hörte und stattdessen sich dem Streicheln hingab und zu ihr gewandt, die Augen wieder schloss. "Nur kurz...", hauchte er leise, "Dann...zeige ich, dass ich...besser bin...als...Alex...", Victor schlief ein. Er hatte keine weitere Minute gebraucht um tatsächlich einzuschlafen und nicht wieder aufzuwachen. Mit einer Hand am Hosenbund, einer halb offenen Hose und der Abwesenheit seines Shirts blieb er oben auf der Decke liegen und verfiel einem traumlosen Schlaf...
    • Naira O’Connor

      „Du bist definitiv besser als er..“,hauchte Naira und gab ihrem Partner noch einen sanften Kuss auf die Wange, bevor sie ihren Kopf auf seine Brust legte. Er schlief, dass merkte sie an seinem regelmäßigen Atem und der Ruhe, die der Kerl mit sich brachte. Irgendwann war auch sie eingeschlafen, nachdem sich ihre Gefühle wieder beruhigt hatten.

      Am nächsten morgen war Naira recht ausgeschlafen, als sie ihre Augen öffnete. Sie lag noch immer an Victor angekuschelt und betrachtete ihn ein wenig. Sie verfolgte vor allem die kleinen Härchen seines roten Bartes und den friedlichen Gesichtsausdruck, denn der Mann mit sich brachte. Lange konnte sie aber nicht liegen bleiben, ihr Hund meldete sich, er musste scheinbar dringend raus. Im Handumdrehen war die Frau angezogen und stand draußen mit dem Hund, der seine Freiheit kostete. Naira ließ sich sogar von ihrem Kopf überreden und lief mit dem Husky zu dem nächsten Zigarettenautomaten, um sich eine neue Packung zu holen. Ja, sie war der Sucht verfallen, aber sie war alt genug um sich selbst drum zu kümmern. Ihren Hund störte es gar nicht, Spike genoss die Extrazeit, während sein Frauchen ihrer Sucht nachging.
      Eine Dreiviertelstunde verbrachten die beiden draußen, bis Naira ihren Hund wieder mit rein nahm. Sie hatte sich Schmerzmittel reingeworfen und Kaffee gekocht, eine Tasse sogar neben Victor auf den Nachttisch gestellt, aber der Mann ließ sich noch nicht einmal davon wecken. Daneben lag eine ganze Packung Aspirin, er würde sicherlich einen großen Kater haben.
      Nachdem ihr Hund auch sein Frühstück bekam und Naira in der Küche am Fenster ihren Kaffee ausgetrunken hatte stellte sie sich unter die Dusche im Badezimmer, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Ihre Haare rochen nach dem gestrigen Barbesuch und diesen Geruch wollte sie zu gerne loswerden. Sie hatte sich aber versprochen, Victor nicht auf die letzte Nacht anzusprechen und einfach alles zu vergessen, was vorgefallen war. Es war deutlich einfacher..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor bekam nicht mehr viel mit und das war ihm in diesem Zustand auch relativ egal. Egal wie sehr sein Trieb danach schrie etwas zu tun. Er wollte einschlafen und das tat er dann auch. Er fühlte sich wohl genug, um einfach nur wegzukommen aus der Realität. Die Müdigkeit siegte endlich und der Schlaf kehrte ein. Er könnte sich dafür aber gleichzeitig köpfen, denn mit Alkohol wieder ins Bett zu gehen, bedeutete wieder, dass er nicht trocken wurde. Wieder, dass seine Sucht nach den Drogen größer wurde und er sich darin verlieren konnte. Er war schwach...

      Nichtsdestotrotz schlief er bis zum später Mittag noch und ließ sich von nichts und niemanden Wecken, auch nicht als man mehrmals das Zimmer betrat und verließ. Der Geruch von Kaffee vermochte nicht einmal ihn zu wecken. Erst nachdem sein Körper meinte, dass er durstig war, wachte er auf. Sein Schädel meldete sich sofort mit einem Druck, der ihn die Augen wieder schließen ließ. Unzufrieden drehte er sich um, zog die Decke zwischen die Beine und diese über den Kopf. Er wollte nicht aufstehen, nicht wahrnehmen, dass der freie Tag nun wieder angefangen hatte. So lag er noch einmal 10 Minuten da, hoffend, dass die Übelkeit wieder schwand und die Kopfschmerzen sich in Grenzen halten konnten. Neben dem Alkohol hatte er keinen Tropfen Wasser gestern Abend zu sich genommen und nichts gegessen, was dabei geholfen hätte den Alkohol aufzubrechen. Sein Körper zerrte an den schlechten Energiepackungen, die der Alkohol mit sich gebracht hatte. Fertig wie er war, überredete er sich trotzdem aufzustehen und einen Blick auf die digitale Uhr zu werfen. Es war spät genug, dass er aufstehen konnte. Sogar sollte. Die nicht mehr heiße Tasse Kaffee sah er einen Moment an. Er war nicht bei sich. Das war nicht sein Bett, nicht seine Tasse und sicherlich nicht sein Teppich unter den Füßen. Eine Weile brauchte er noch bis sein Gehirn anfing die Informationen zu verarbeiten. Er erblickte sein Hemd auf den Boden und Nairas Kleidung direkt daneben. Es war ihr Bett, sie waren gestern nach der Feier zu ihr gekommen. Er sah an sich herunter, die halboffene Hose...Die Bruchstücke einer Erinnerungen, wie er mit ihr im Bett lag und sie sich küssten. Victor rieb sich die Brust und verzog das Gesicht bei einem weiteren Stoß von Kopfschmerzen. "Uugh...Fuck...", entwich es ihm. Sein Kopf zählte eins und eins zusammen und füllte die Lücken in seinem Kopf mit logischen Schlussfolgerungen. Das meiste wusste er nicht mehr. Es wurde schwarz in seinen Erinnerungen, wenn er versuchte darüber nachzudenken, ob er nun mit ihr endgültig geschlafen hatte oder nicht. Dass er dabei die Dusche hörte, wie sie wieder ausging, machte es nicht besser, sondern verstärkte den Glauben nur.
      "Du bist ein elendiger scheiß Idiot...", beleidigte er sich selbst und haute sich gegen den bereits schmerzenden Kopf. Vorsichtig stand er auf, hielt sich die Hose und machte sie dann zu. Auch den offenen Gürtel schloss er wieder und zog sich sein Hemd halb an. Dabei achtete er wenig auf die Sauberkeit. Ihm war übel und er hatte keine Lust darauf. Der Gedanke gestern Sex gehabt zu haben machte das nicht besser. Schon wieder. Schon wieder betrunken und schon wieder mit der Kollegin, die eigentlich nicht wirklich etwas von ihm wollte, oder? Ihre Innigkeit von gestern sprach aber andere Bände...Fluchend trat er aus dem Schlafzimmer und sah sich um. Er fand nur Spike, ging aber zum Spülbecken und füllte sich ein Glas Wasser auf, um vorsichtig daran zu nippen. Gut und ausgeruht fühlte sich anders an. Es fühlte sich sogar fast wie vor einem Jahr an. Betrunken mit einem Kater, der Möglichkeit wieder trinken zu können und gleichzeitig dem scheiß Gefühl in der gestrigen Nacht einen Haufen an Mist gebaut zu haben.
    • Naira O'Connor

      Ja, eine heiße Dusche verdrängte alle ihre schlechten Gedanken und Naira kam sogar recht ausgeruht und entspannt aus dieser wieder raus. Sie hatte sich Klamotten ins Bad mitgenommen, um Victor nicht zu stören, während er seinen Rausch noch ausschlief und zog diese auch an. Mit nassen Haaren trat sie aus dem Bad auch wieder raus, aber zu ihrer Verwunderung war Victor gar nicht mehr im Bett. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es nicht sonderlich viel Schlaf bekommen hatte, damit würde seine Laune definitiv weiter runter senken. Schon schnell merkte die Dunkelhaarige, dass ihr vielleicht der betrunkene Victor lieber war, als der verkaterte.
      Nichtsdestotrotz verließ sie das Schlafzimmer und hing ihr nasses Handtuch auf dem Wäscheständer im Wohnzimmer auf. "Guten Morgen..",sagte sie kurz, als ihre Beine sie in die Küche trugen und sie ihren Partner erblickte. Er sah wirklich nicht gut aus.. Das hätte ihre Laune auch schon fast wieder runter gezogen, aber Naira hielt sich wacker und lehnte sich gegen den Tisch an, während ihre Augen ihren Partner weiter musterten. "Du hast nicht gerade viel geschlafen..",stellte sie laut fest und kreuzte ihre Arme leicht vor der Brust. "Magst nicht noch ein wenig schlafen? Ich habe dir Tabletten neben das Bett gestellt..". Sie war vorsichtig mit dem, was sie sagte. Oft war sie vorsichtig mit dem, was sie Victor sagte. Es schien ihr, als wäre er ein rohes Ei, auf welches sie aufpassen muss, wie damals im Biologieunterricht. Sie pflegte und hegte Victor, auch wenn er es selbst kaum zuließ.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das Glas ausgetrunken, nutzte er es um es sich an die Stirn zu halten und ein wenig die Kühle auszunutzen. Die Kopfschmerzen würden nicht gehen, das kannte er ja schon und die Übelkeit, die bekämpfte man am besten mit noch einem Schluck Alkohol oder man schmiss sich auf das Bett, um den kompletten Kater einfach nur auszuschlafen. Viele Optionen blieben ihm da nicht übrig, doch er war froh, wenn da ein wenig mehr wäre. Wobei...Die einfachste Option war es sich hinzulegen und zu schlafen. Damit würde er einiges wieder bei Seite schieben, um dass er sich dann nicht mehr kümmern musste. Genau so etwas wie...um Naira. Als er sie hörte, drehte er sich vorerst nicht um, sondern legte den Kopf in den Nacken und stellte das Glas ab. Frauen machten ihn fertig. Wie kam es eigentlich, dass es so einfach war für sie darüber hinweg zu sehen. Sie war stark...
      Langsam drehte er sich um und lehnte sich an die Theke, nachdem er sich noch einmal ein Glas Wasser aufgefüllt hatte. Er musterte sie ebenfalls. "Mhh...Mehr als ohne den Alkohol...", erklärte er und seine Stimme klang rau und unausgeschlafen, wie sein Gesicht gerade aussah. Dass er fahl war und immer noch einen gewissen Geruch von Bier und Kneipe mit sich trug, davon brauchte man gar nicht erst anfangen. Angestrengt nippte er an dem Wasser und seufzte wieder: "Ich werde später etwas schlafen. Vorerst bin ich wach."
      Sein Blick glitt an ihr herunter und er hätte am liebsten nach dem ein oder anderen Anzeichen gesucht, dass ihm gesagt hätte, dass sie nicht miteinander geschlafen hatten oder eben das Gegenteil. Doch sie war duschen gewesen. Ihre nassen Haare lagen sanft auf der Schulter und sie sah damit gut aus. Noch besser, als er es gestern noch in Erinnerung hatte.
      Victor schluckte angestrengt. "Hrmpf...", mit Aufwand drückte er sich von der Theke ab und wanderte in Richtung des Schlafzimmers. Nur ein leises gemurmeltes Danke kam von ihm, als er an ihr vorbei ging. Er wusste nicht, ob er mit ihr reden sollte darüber was gestern geschehen ist, oder ob sie es wie erwachsene einfach hinnahmen. Er konnte sich keinen Reim auf ihr Verhalten machen und so entschied er vorerst lieber nichts zu sagen. Stattdessen machte er sich daran wieder auf Bett zu setzen und zwei Schmerztabletten zu nehmen und sie mit einem Schluck Wasser runterzuspülen. Das würde eine anstrengende Woche werden. Es hätte ihm klar sein müssen, dass, wenn er betrunken aus der Bar kam, dann genau das passiert...
    • Naira O'Connor

      Sie wurde nicht schlau aus ihrem Partner, dies lag aber nicht nur an seinem Kater, viel mehr war es Victor selbst. Er war aus der Küche verschwunden und mied sie anscheinend, dabei war zwischen ihnen gar nicht so viel passiert.. Dennoch sah ihm Naira nach und seufzte,als er in ihrem Schlafzimmer verschwand. Wenigstens hatte er sie mit einem Blick gewürdigt, so fühlte sie sich nicht ganz so mies, wie sie es vielleicht sollte. Aber seine raue Stimme hatte ihre Gefühle wieder in Wallung gebracht, was das alles nicht ganz einfacher machte, aber wenigstens war sie nicht mehr in melancholischer Verfassung.
      Langsam war Naira ihrem Partner gefolgt und lehnte sich gegen den Türrahmen, um ihren Partner anzusehen. Ein wenig plagte sie das schlechte Gewissen, aber sie war sich nicht ganz sicher, was sie damit tun sollte. Naira öffnete sogar ihren Mund für einen Moment, nur um ihn dann wieder zu schließen und leise zu seufzen. "Der Abend war gestern ganz lustig, fandest du nicht?",fragte sie und ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Lustig war was anderes, wenn sie sich daran erinnerte, was Victor getan hatte, aber darüber wollte sie ja nicht mehr nachdenken. "Soweit ich erfahren habe heute früh, waren die Letzten heute früh um sechs nach Hause gegangen.. Ich frage mich dann, wie die Weihnachtsfeier aussehen wird..". Ein wenig Smalltalk würde alles vielleicht ein wenig einfacher machen, vor allem für Victor, der scheinbar nicht so begeistert davon war, was passiert ist. Nachdem, was gestern los war hatte die Dunkelhaarige wenig Lust auf eine Weihnachtsfeier, aber sie konnte Victor nicht dazu zwingen, nichts mehr zu trinken. Er war erwachsen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Argwöhnisch sah er von der Seite zu Naira und musterte sie. Wie sie da stand, mit ihrem Lächeln auf den Lippen. Der Duft ihres Shampoos oder des Duschgels kam bis zu ihm rüber und am liebsten hätte er sie in den Arm genommen. Sein Herz schmerzte an diesem Morgen und er war sich nicht sicher, ob es ihn nerven sollte oder ob er es einfach zugeben musste.
      Doch statt es auszusprechen senkte er wieder den Blick. Seine Hände zitterten leicht, fühlten sich heiß an. Bei ihrem Kommentar gab er ein hörbar belustigtes Schnauben von sich. Es klang sogar ein wenig verachtend. Großartiges Interesse zeigte er nicht am anderen Teil des Präsidiums. Wann sie also nach Hause gekommen sind, interessierte ihn noch weniger. Erst recht, wenn er darüber nachdachte, wie betrunken er gestern sein musste, um heute sich nicht mehr an Dinge erinnern zu können. Das hieß er hatte einiges gebechert und wenn dabei nichts schief gegangen ist - nun, bis auf die Geschichte mit Naira - dann hatte er einen Glückstag gehabt.
      So fühlte es sich aber nicht an, also ging er sofort vom Schlimmsten aus und sah blickte er auch in sein Wasserglas, dass er nach und nach wieder leertrank mit kleinen Schlücken.
      Bei dem Wort Weihnachtsfeier schauderte es ihm. Wenn er daran dachte, dass er auch da sich nicht mehr zusammenreißen konnte und sich ebenfalls dort einen über den Durst trank...Victor schüttelte den Kopf: "Ja...ich frage mich auch, wie die wohl enden wird...".
      Als wäre es ein Drink, den er gerade brauchte, setzte er das Glas Wasser an und trank es in einem Zug leer.
      "Solange sie alle glück und friedlich nach Hause gekommen ist.", Victor hatte keinen Spaß an Smalltalk. Hatte er noch nie gehabt, doch Naira versuchte es wenigstens und letztlich war er doch der einzige, der sich aufführte wie ein Kind. Sie...sie dagegen ignorierte es gefließenhaft, als wäre nie etwas geschehen...Wie sie das bloß machte?
      "Hast du wenigstens schlafen können?", irgendwie versuchte er die Unterhaltung aufrecht zu erhalten, doch weder seine Kopfschmerzen, noch sein allgemeiner Zustand ließen es zu, dass er sich lange unterhalten wollte.
      "Du hast heute keine Reha, oder?...Glaube...das Fahren wird schwer..."
    • Naira O‘Connor

      Der Smalltalk war wohl ein Schuss daneben, dass erkannte Naira schnell an den Reaktionen ihres Partners. Sie wollte die Stimmung ein wenig auflockern, verstand zumal auch gar nicht, warum Victor so drauf war,dies lag sicherlich nicht nur an dem Kater, der ihm anzusehen war.
      Sie seufzte leise und wollte sich zum gehen abwenden, um den Rothaarigen in Ruhe zu lassen, aber er machte tatsächlich weiter. „Ich habe geschlafen, wie ein Stein“,antwortete Naira. „Nach dem Kampf, dich schlafen zu bringen..“. Ihre Lippen formten ein breites Lächeln, aber wenn sie sich die letzte Nacht so im Kopf wiederholte, dann war es ganz sicher nicht lustig. „Es ist Samstag.. mein Auto ist noch immer in der Werkstatt..Nein, ich habe keine Reha. Dafür den ganzen Tag um nichts zu tun.. Du kannst dich ja noch ein wenig schlafen legen,wenn du dann magst, ich mache es mir im Wohnzimmer gemütlich.. mit dem kleinen Racker da“. Damit sah sie zu ihrem Hund, der sich sofort angesprochen fühlte und freudig mit dem Schwanz wedelte. „Ich weiß zwar noch nicht, was wir machen werden, aber vielleicht warten ein paar gute alte Filme auf uns.“. Das Lächeln auf ihren Lippen war warm, während ihre Augen von ihrem Hund zu Victor wechselten. „Wenn du dann Hunger kriegst, können wir was bestellen“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war ihm wohl entgangen, was die letzten Tage geschehen war und bei der Erinnerungen stellte sich prompt eine schlechtere Stimmung mit ein. Sie musste nicht zur Reha, sie konnten auch nicht großartig wegfahren ohne einen Wagen. Er konnte sich kaum konzentrieren und fuhr sich über die Stirn, um ein wenig die Spannung daraus zu lösen, doch es half nichts. Auch das Wasser half noch nicht und die Tabletten schlugen nicht an. Er hatte miese Laune und zu viele Gedanken und Lücken, die er nicht füllen konnte. Dass er nun so vor Naira saß, setzte der Situation die Krone auf.
      Victor stellte das Glas auf den Nachttisch und ließ sich dann langsam nach hinten fallen. Mit geschlossenen Augen fing die Welt um ihn sich wieder anzudrehen. Stöhnend rieb er sich genervt das Gesicht: "Geh ruhig...ich werde versuchen den Kater loszuwerden...", brummte er unzufrieden.

      Sobald sie aus dem Zimmer raus war, öffnete Victor die Augen und starrte an die Decke. Am liebsten würde er sich nicht bewegen, sondern einfach nur liegen bleiben. Dummerweise machte er das dann auch tatsächlich, bis er irgendwie einschlafen konnte. Die Position veränderte er dabei. Mit den Beinen hing er immer noch vom Bett und der Oberkörper lag auf dem Bett. Ein grauenvoller Tag alles in allem.
      Zusätzlich kam ein kurzer Traum dazu, der ihn dazu brachte sich noch mehr in seiner Fantasie zu verrennen, dass er mit Naira etwas hatte. Die Nacht schon wieder mit ihr verbracht, mit ihr geschlafen. Wie sollte dann das Ende des Jahres noch aussehen.

      Erst am Abend kam Victor wieder aus dem Zimmer raus und machte einen Abstecher ins Badezimmer, um sich zu duschen und frisch zu machen. Es ging ihm nicht viel besser, aber die Kopfschmerzen ließen nach und die Übelkeit auch.
    • Naira O’Connor

      Sie hatte ein Stimmungstief, nachdem die Dunkelhaarige ihren Partner alleine ließ und es sich im Wohnzimmer bequemer machte. Ihre Gedanken kreisten um alles mögliche, vor allem aber den neusten Vorfall mit Thomas. Es kümmerte Naira noch immer, dass er sie in den Unfall reingebracht hat und sie fragte sich vor allem, was er von ihr überhaupt wollte. Sie kam nicht darauf klar, dass sie nun zu einem Stalkingopfer wurde, zumal der Grund eigentlich klar sein sollte..
      Ihr Handy vibrierte wieder und Naira zwang sich, draufzusehen. Die unbekannte Nummer, die angezeigt wurde machte ihr klar, wer ihr schrieb, aber ihre Neugierde wollte wissen, was er schrieb.
      ‚Findest du nicht auch,dass Victor äußerst ..komisch ist? Vielleicht bist du ihm einfach langweilig geworden.. aber ich wünsche dir erst einmal einen schönen Nachmittag auf der Couch!
      T‘

      Eine Gänsehaut bildete sich auf Nairas Körper, sie konnte es sich kaum erklären, woher er das alles wusste. Dass Victor komisch war, konnte jeder Außenstehende wissen, aber woher wusste er, dass sie auf der Couch war?! Es war eines seiner Psychospielchen..
      Am Abend war alles fast wieder vergessen. Zunächst hatte es Naira mit Filmen versucht, die sie schon lang nicht mehr gesehen hatte, aber die Ablenkung war nur von Zeit und so richtig wollte es nicht, deshalb windete sich die Dunkelhaarige ein wenig ihrem Hund, den sie kraulte und kämmte. Spike hatte sich ihre Zuwendung wirklich verdient und wenn Victor sie schon nicht haben wollte..
      Als das Wasser von der Dusche zu hören war, hatte die Dunkelhaarige noch gute fünfzehn Seiten ihres Buches vor sich. Irgendwann hatte sie danach gegriffen, während die andere Hand den Hund neben sich kraulte. Es war lange her, seit dem sie so viel freier Zeit besaß, aber nun lebte sie nicht von der Arbeit und da waren andere Sachen möglich. Ihr Bauch knurrte ein wenig, vielleicht sollte sie langsam das Essen bestellen? Andererseits wollte sie vorsichtig sein.. Victor war so grimmig und das falsche Essen könnte ihn auch vielleicht noch schlechter stimmen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Als er aus der Dusche stieg und nur die Hose überzog und damit hinaus gehen wollte, hielt er mit der Türklinke in der Hand inne. Das war nicht der Moment in dem er sich präsentieren sollte. Er wollte doch gar nicht, dass sie ihn ansah, wollte nicht, dass sie auch nur ansatzweise irgendwie sah, was sie ... Victor verrannte sich in seinen Gedanken und wollte sie zum Schweigen bringen, war länger brauchte, als er dachte. Dann zog er sich auch sein Shirt über, dass nach der Barnacht roch. Noch immer hing ein penetranter Zigarettenrauch an seiner Kleidung, aber er hatte auch keine Ersatzkleidung mehr bei ihr. Und das obwohl er bereits einige Nächte bei ihr verbrachte, schaffte er es immer wieder, seine Kleidung zurück zu sich zu bringen und dort ein neues Stapel aus dem Kleiderschrank zu holen. Dass er allgemein langsam Kleidung und saubere Wäsche brauchte, darüber musste er nicht nachdenken. Aus dem Bad kommend wurde er mit kühlerer Luft begrüßt und sogleich dem Anblick von Naira, die auf dem Sofa lag und ihren Hund kraulte, während sie ein Buch in den Händen ließ. War das nicht, was er wollte? Nicht der Traum, den er hatte vom glücklichen Leben. Einen Moment lang musterte er sie und trat dann näher. Victor sah zum Fernseher rüber und bemerkte, dass er gar nicht lief, dann sah er wieder zu Naira und Spike.
      Er versuchte es ja, zu ignorieren was geschehen war, aber es war komplizierter als gedacht und es nervte ihn selbst, dass er so inkompetent wie beim ersten Mal war. Schließlich brummte er nur: "Hast du dir überlegt, was du Essen magst? Ich brauche eh nur was kleines...So viel hält mein Magen gerade nicht aus. Ich glaube das Bier war schlecht..."
      An sich war es ja lächerlich, dass er dem Bier die Schuld gab an seiner Stimmung seiner Magenverstimmung.
    • Naira O’Connor

      Sie hörte, wie das Wasser ausging und war eigentlich bereit darauf, was kommen sollte, aber ihr Buch war doch spannender, als gedacht. Naira verlor sich quasi drin, wurde unachtsamer und zuckte letztendlich innerlich zusammen, als Victor sie ansprach. Doch sie konnte nicht anders als ihm mit einem Finger zu signalisieren, dass er kurz warten sollte, es war schließlich die letzte Seite. Lange hatte sie dafür nicht gebraucht, aber für sie hatte es sich wie eine Ewigkeit angefühlt,doch sie hatte es geschafft.
      „Es kann doch nicht sein..“,murmelte sie und senkte die Hand mit dem Buch, um Victor anzusehen. „Er ist ein Arschloch und sie heiratet ihn trotzdem? Das glaube ich nicht..“. Ein wenig ironisch war es ja schon..
      Als Naira realisierte,dass die mit Victor über etwas sprach, was er vielleicht gar nicht gelesen hatte musste sie schmunzeln und gleich darauf auch lachen. „Entschuldige.. ich war vielleicht noch zu sehr von dem Buch gefangen..“,entgegnete sie mit einem Grinsen und setzte sich ein wenig auf, um am Ende der Couch ein wenig Platz für Victor zu machen. „Ich hatte mich schon gefragt, wann ich endlich etwas essen darf.. da ich ja nicht so auf Kalorien achte, wäre eine Pizza schon ganz schön toll“.
      Die Dunkelhaarige schenkte ihrem Partner ein warmes Lächeln und deutete auf die Couch, dass er sich setzen sollte. „Hast du denn gut geschlafen?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Grimmig wie er nun einmal war, konnte er genau so gut abwarten, bis Naira fertig mit ihrem Buch war. Dabei ließ es ihm einen Augenblick Zeit daran zu denken, wie unglaublich schön sie doch war. Sie war klug und beim Lesen hatte sie einen bestimmten Charme, der ihm gefiel. Ihr Kommentar über das Ende, ließ ihn eine Augenbraue heben. "Klingt wie das echte Leben...", hängte er an und zuckte dabei mit einer Schulter. Wenn er sich recht erinnerte, war es bereits in der Schule immer so gewesen, dass die Jungs, die eigentlich kein Bock auf ein Mädchen haben oder sie behandelten, als sei sie nichts wert, sie doch noch am Ende abbekam. Eine Art von Psychologie, die Victor nicht verstand, aber insgeheim damals mit seinem Partner durchgeführt hatte. Sie waren die "Bad Boys", wenn man es so nennen wollte.
      Victor kam um das Sofa herum und setzte sich mit Abstand neben sie auf das Sofa, wobei er eine Hand nach Spike ausstreckte, um auch ihn halbwegs zu begrüßen, was er heute Morgen vergessen hatte. Dann holte er sein Handy heraus und machte darauf den Browser auf, um im Internet eine Pizza per wenige Klicks zu bestellen. Zwei Pizzastücke würden ihm reichen und da Naira meistens immer nur eine bestimmte Pizza nahm, musste er auch nicht noch einmal nachfragen, welche er für sie bestellen sollte.
      "Du hättest auch einfach ohne mich essen können."
      Hörbar schnaufend lehnte sich Victor zurück und legte den Kopf zurück. Geschlafen hatte er, den ganzen Tag fast und doch fühlte er sich immer noch so elendig. Aber das war normal. Er war gewöhnt daran, oder nicht? Nur hatte sich Victor damals nicht so angestellt oder gejammert. Es war mehr, weil Naira nun in seiner Nähe war, weswegen er hier und da mal darüber Schnaufte, dass er sich zu bewegen hatte.
      "Ob man das Schlaf nennen kann...Ich weiß ja nicht."
    • Naira O’Connor

      „Findest du?“,fragte sie, als ihr Partner auf ihr Buch reagierte. Naira war nicht sonderlich jemand, der auf ‚Bad Boys‘ stand, sie bevorzugte Menschen mit denen sie sich unterhalten konnte oder mit denen sie etwas gemeinsam hatte. Natürlich war es nun sehr ironisch, wenn man ihre Gefühle zu Victor vergleichen würde.. er war zwar keine Sorte böser Jungs, aber er war nicht der wahre Gentleman oder jemand der gut unterhalten konnte, dennoch hatte die Dunkelhaarige etwas, was sie an ihm gut fand, auch wenn sie sich die Gefühle nicht eingestehen wollte. Vielleicht ähnelte sie der Protagonistin in dem Buch doch mehr, als sie angenommen hatte?
      „Nun, ich verstehe es trotzdem nicht..“,sagte sie letztendlich und lächelte ein wenig.
      Sie beobachtete kurz, wie ihr Partner etwas am Handy machte, wie es sich herausstellte hatte er Essen bestellt. „Ich wollte dich nicht verärgern, weil ich nicht wusste, ob du auch was essen willst“,erklärte die Dunkelhaarige entschuldigend, während sie mit den Schultern zuckte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Aus der Seite sah er zu ihr rüber und runzelte bei ihren Worten die Stirn. Sie wollte ihn nicht verärgern...Pah. Das hatte sie schon geschafft und wie. Er war wütend auf alles und jeden in diesem Raum, einschließlich sich selbst.
      Sein Leben ging drunter und drüber und diese Frau neben ihm machte es nicht einfacher. Überhaupt nicht. Victor kratzte sich am Kinnbart und sah an die Decke zurück, die ein guter Fixpunkt war, um die Müdigkeit und die Kopfschmerzen ein wenig dämmen zu können.
      "Ich bin gar nicht so böse, wie du glaubst. Mir ist es eigentlich recht egal was wer genau tut...Solange es kein Verbrechen ist...", gab er noch von sich, bevor er die Augen schloss und die Arme vor dem Bauch zusammenlegte, um nochmal ein wenig vor sich hin zu dösen.
      Auch wenn ihm nicht klar war, wie sehr er von ihrer Nähe profitierte, konnte er nicht einfach so zugeben, dass er genug für sie empfand, um gar nicht mehr von ihrer Seite weichen zu wollen.
      "Das Leben ist nie fair...Die Arschlöcher bekommen, das hübsche Mädchen und alle anderen die zu langsam sind, dürfen sich in der Abteilung 'Kaputt' und 'Hässlich' etwas aussuchen. Irgendwas wird schon mit einem Menschen nicht stimmen, so dass sie nicht bei der ersten Runde abgegriffen worden sind, nicht wahr?"
      Victor seufzte schwer und schob sich dann wieder vom Sofa runter, um in die Küche zu gehen und sich etwas zu trinken zu holen. Der lange Aufenthalt in ihrer Wohnung ließ ihn zunehmend annehmen, dass er hier genau so sehr Mitbewohner war wie Spike. Natürlich nicht auf Hunde-Art. Er lebte hier bereits und er vermisste sein Haus nicht. Ganz und gar nicht...
    • Naira O‘Connor

      Sie verdrehte die Augen, als Victor seine Augen geschlossen hatte. Von wegen ihm würde nichts ausmachen, da kannte sie aber eine ganz andere Seite an ihm. Naira beobachtete ihn noch ein wenig, während er selbst scheinbar noch immer nicht komplett ausgeruht war. Sie sah sich seinen Bart genauer an, während die Augen auch über den kompletten Körper und das Gesicht blickten. Die Dunkelhaarige fühlte sich schon fast ertappt, als er sich wieder erhob und wach war. „Welches Mädchen hat dich denn abserviert, dass du so verkorkst bist?“,fragte sie mit einem breiten Grinsen und schüttelte den Kopf. „Ich wurde auch nicht in der ersten Runde abgegriffen, bin ich deshalb in der Schublade ‚kaputt‘ oder ‚hässlich‘?“. Es war eine Fangfrage, aber sie erlaubte sich den Spaß nur zu gerne.
      Während Victor in der Küche verschwand erhob sich Naira, denn die Tür klingelte. Schnell war ihr Portemonnaie gegriffen und in ihrem Tempo eilte sie zur Tür, um dem Boten diese zu öffnen. Er roch sofort nach Pizza, als die Tür offen war und Nairas Magen knurrte automatisch. „Guten Abend, hübsche Frau“, hatte der Kerl die Dunkelhaarige begrüßt. Er war eindeutig jünger als sie, vielleicht Anfang zwanzig während Naira Ende zwanzig war, aber es schmeichelte ihr ein wenig, dass sie trotzdem ein Kompliment bekam. Von einem gewissen Herren hörte sie es nämlich viel zu selten..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."