[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Die Wand war in diesem Moment sein bester Freund. Sie hielt ihn fest, auch wenn er hin und wieder sein Gleichgewicht wieder in die richtige Richtung schieben musste, so blieb er doch stehen und wartete darauf, dass man auf ihn reagierte oder einfach nur weiter gehen ließ, damit er noch etwas trinken konnte.
      Ihre Worte, sie warte auf ihn, ließ ihn sichtlich überrascht drein blicken: "Aha...", reagierte er nur und räusperte sich schließlich, stellte sich aufrecht hin und fokussierte ihr Gesicht. Wieso konnte er ihr nicht einfach sagen was er fühlte? Ach ja, er war ein Idiot und sie wollte ja eigentlich nichts mit ihm zu tun haben. Sie hatten damals einen Ausrutscher, nichts der Rede wert. Victor steckte die Hände in die Hosentaschen und sah auf ihr Bein herunter, als sie meinte es würde weh tun und dass sie nun nach Hause gehen wollte. Sie wollte wirklich etwas tun, dass er von ihr verlangte? Keine Dummheiten mehr. Nichts dergleichen.
      Doch statt klugerweise darauf zu hören, rief er sich das kühle Bier in den Hinterkopf und wie er Alex und sie beim Quatschen sah. Sie war glücklich bei ihm, hatte gelacht und war zufrieden.
      "Neben ihm hat dir dein Bein nicht weh getan. Vielleicht bringt dich ja Mr. Alex nach Hause.", Victor stieß sich noch einmal von der Wand ab und wollte wieder in die Richtung der Bar verschwinden, um das schon bestellte Bier zu trinken. Er spielte bockig in dem Moment, sah nicht ein, warum sie ihn nun bat mit nach Hause zu gehen. Er wollte nicht, er brauchte nun diese Entspannung und die Tatsache, dass er so vergessen konnte, dass da etwas zwischen Naira und ihm war.
    • Naira O’Connor

      Da fiel die komplett Anspannung von ihren Schultern runter und Wut bildete sich, an dieser Stelle. Er war eifersüchtig, alle ihre Signale im Kopf meldeten genau diese Meinung, die sie von Victor hatte. Einerseits war Naira sehr geschmeichelt, denn scheinbar gefiel sie Victor, aber andererseits gefiel ihr die Art und Weise nicht, wie er mit ihr sprach. In diesem Moment war wieder die alte Naira da, die genau wusste, was sie zu tun hatte.
      „Du bist ein Arschloch..“,rief die Dunkelhaarige ihrem Partner noch halblaut hinterher. Sie schüttelte den Kopf und lehnte sich noch einmal gegen die Wand an, um tief durchzuatmen. Ihr Bein fing tatsächlich an, wehzutun, weil die Wut in ihrem Körper das Blut schneller pulsieren ließ. Es gab niemanden, der Naira so schnell auf hundertachtzig bringen konnte, wie Victor es konnte, aber sie atmete noch einmal tief durch und fasste sich wieder. Sie würde ihm jetzt sicherlich nicht hinterherlaufen.. das konnte er vergessen.

      Als Naira wieder ruhiger wurde kam sie zurück zu der Gruppe an den Tisch und bat um ihre Handtasche, denn sie wollte wirklich nach Hause gehen. Auch wenn Alex und ihre Arbeitskollegin sie dazu überreden wollten, zu bleiben, blieb die Dunkelhaarige standhaft und verabschiedete sich. Ihre Arbeitskollegin drückte sie kurz, und auch Alex kam diesem nach, hielt Naira aber länger in den Armen, als man es vielleicht sollte. Der Kuss, den er ihr auf die Wange gab, ließ sie ihn ein wenig perplex ansehen, aber sie schob es auf seinen alkoholisierten Zustand, einen Aufstand würde sie ganz sicher in einer Bar nicht anfangen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Beleidigung hatte er definitiv noch mitbekommen, doch mehr als mit der Hand abwinken tat er nicht. noch einmal stehen zu bleiben und mit ihr zu reden, wollte er nicht. Die Gefahr, dass dabei sein Bier schall wurde, war zu hoch. Mit einem hörbaren Schnaufen, das aufgrund des alkoholisierten Zustandes nicht leiser wurde, setzte er sich wieder an die Bar und bedankte sich bei dem Mann hinter der Theke für dieses. Die erste Hälfte trank Victor recht schnell aus, ignorierte dabei den fast schon besorgten Blick des Barkeepers, dessen geschultes Auge mitbekam, wie sich ein Alkoholiker volltrinken konnte. Doch es ging nicht lange soweiter. Kaum war Naira am Tisch schnappte sie sich ihre Tasche und verabschiedete sich. Durch seine Konzentration auf seine Partnerin, bekam Victor das alles natürlich mit und brauchte nicht lange um zu verstehen, dass sie nun auch ohne ihn einfach gehen wollte. "Ja, klar. Und ich bin das Arschloch...", grummelte er in seinen Bart hinein und kratzte sich daraufhin an ihm. Er war angefressen und betrunken und Alex Nähe zu Naira war der Tropfen, der das Fass zum Schwanken brachte. Unzufrieden schob sich Victor runter, kippte die letzten Schlücke ebenfalls runter und trat an die beiden heran. Dabei baute er sich wie auch schon vor einer Weile vor dem anderen auf. Naira ließ er an sich vorbei gehen, so dass er zwischen ihr und ihm stand. Sein Blick ging von oben nieder auf den blonden Polizisten, der bereit wäre sich mit ihm anzulegen.
      "Was? Ich habe mich ja nur verabschiedet. Führst dich auf wie ...sonst was.", Alex winkte ihn ab und hoffte dass er ging, doch Victor blieb stehen, leckte sich über die Lippen und ballte eine Hand zur Faust.
      Nur Captain Ramirez Stimme brachte die zwei Männer dazu nicht aufeinander los zu gehen. "Ach, ihr beide geht schon? Das ist ja schade. Aber es war gut euch hier zu haben! Ihr seid ein wichtiger Bestandteil und habt es euch redlich verdient.", die Frau hatte nicht viel getrunken, doch ihre Wangen waren von den zwei Gläsern Rotwein rot genug.
      Sie schob Victor und Naira zum Ausgang und nahm sie noch in eine kurze Umarmung: "wir sehen uns dann nächsten Montag in aller Frische. Und das ihr euch gut ausschlaft.", sie zwinkerte ihnen zu und wollte sie damit entlassen.
      Victor bedankte sich still und warf einen Blick nach hinten zu Alex und dieser sollte alles aussagen können. Er hasste ihn in diesem Augenblick.

      Stolpernd verließ er die Bar und wartete darauf, dass auch Naira nachkam. Die kühle Luft, war wie eine schöne Abwechslung gegenüber der warmen Bar.
    • Naira O‘Connor

      Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, denn am liebsten hätte sie nicht nur Victor dafür eine verpasst, dass er ein Arschloch war, sondern Alex gleich ebenfalls eine hinterher, weil er bei dem ganzen Spiel mitmachte. Naira hatte die Augen schon zu gemacht und tief durchgeatmet, aber bevor sie überhaupt ausholen konnte kam der Captain dazwischen und löste die Situation auf. Nairas dankbarer Blick machte der Frau deutlich, wie gut es war, dass sie diese Spannung wieder aufzulösen.
      „Ich bin ziemlich fertig“,entgegnete Naira als eine Entschuldigung dafür, dass sie vorher gehen wollte. Zu gerne ließ sie sich zu der Tür begleiten und umarmte den Captain zum Abschied. „Ich Danke dir für alles.. und bis Montag!“.
      Die Dunkelhaarige hatte zu allen ihrer Kollegen noch einmal zugewunken, als höflichen Abschied. Sie verabschiedeten sich alle durcheinander bei ihr und so verschwand Naira mit einem Lächeln aus der Bar. Es verschwand aber wieder, als sie Victor draußen stehen sah und ein Seufzen verließ ihre Lungen.
      „Ich würde dich ja drum bitten, ob du mich stützen kannst, aber du kannst vermutlich selbst nicht richtig laufen..“,sagte sie und lächelte ihren Partner warm an. Es brachte nichts, sich nun aufzuregen, während der Alkohol in hohen Massen durch sein Blut floss. Sie hatte auch keine Kraft dafür, deshalb lächelte sie einfach sanft weiter. „Wir müssten ein wenig langsamer laufen..“. Kaum hatte sie es ausgesprochen schon setzte sich die Detectiv in Bewegung. Sie hatte ihre Gehilfe bei einem der Kollegen im Auto gelassen, aber der Weg zu ihrer Wohnung war nicht weit. Die kühle Luft hatte ihre Wut gesenkt und die Schmerzen in ihrem Bein gelindert.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Grummelnd sammelte sich Victor draußen und starrte in den Himmel, um ein wenig wieder gerade aus denken und gehen zu können. So einfach gestaltete sich das ganze dann doch nicht. Der Alkohol schlug erst richtig an, nachdem er draußen war und ein wenig Zeit vergangen ist. Auch wenn die kühle und frische Luft sogar ein wenig Verstand zurück brachte. Betrunken war Victor alle mal und er war sogar ein wenig zu sehr zufrieden mit der Tatsache nicht mehr gerade aus laufen zu können. Da ließ er sich auch nicht gerade die Stimmung durch Nairas Kommentar vermiesen.
      "Ich könnte, wenn ich wüsste, dass dieser Arsch nicht gleich hinterher rennen würde, um dich zu retten.", Victor verzog angewidert das Gesicht und sah weg, kam aber ebenso langsam ihr hinterher. Langsam laufen war jetzt gut. Hier und da nahm er einen Schritt abweichend von der geraden Bahn und schüttelte dann genervt den Kopf. Die Koordination und das Gleichgewicht zu verlieren war das nervige am Trinken, aber so still wie sein Kopf und seine Gedanken gerade sein konnten, das hatte er selten in einem anderen Zustand.
      "Ich hätte ihm am liebsten eine reingehauen, dafür dass er dir so nah kommt!", Victor sprach aus was ihm zuerst in den Sinn kam und die Stille zwischen sich und Naira konnte er in diesem Moment nicht leiden, also fing er an zu reden. Eine Sache, die er nüchtern nie machen würde. Zumindest auch noch nie getan hatte.
      Er wankte voran, die Hände in den Hosentaschen, "Mhh...Du bist die erste Frau seit mehr als einem Jahr, die mich aus einer Bar bekommt ohne dass ich halb bewusstlos bin...", nuschelte er nachdenklich vor sich hin.
    • Naira O’Connor

      Naira hörte ihm halb zu, konzentrierte sich viel mehr darauf, nach Hause zu laufen ohne auf der glatten Straße auszurutschen. Bald würde es wieder warm werden, wenn Weihnachten vorüber sein würde, aber dann würde ihr Bein wieder gesund sein.
      „Wovor sollte er mich retten?“,fragte sie und sah vom weiten ihre Haustür. Natürlich kannte sie die Antwort auf ihre Frage, aber Naira wollte es ausnutzen, dass Victor mit ihr sprach. Sonst tat er es eher selten. Auch die nächste Bemerkung überhörte Naira zu gerne. ihr war es klar, dass Victor scheinbar eifersüchtig war, aber sie wollte noch immer keine solcher Gedanken zulassen. Sie konzentrierte sich viel lieber auf den Weg, der langsam sein Ende nahm.
      „Ich habe dich nicht aus der Bar bekommen, wenn du dich richtig erinnerst.. es war der Captain, der dich rausgeschoben hat.. du bist ihr was schuldig..“,kommentierte sie seine letzte Bemerkung und suchte in der Handtasche nach ihren Schlüsseln. „Wäre sie nicht dazwischen gekommen, hätte ich euch beiden vermutlich nicht nur die Nasen gebrochen“. Erst, als die Dunkelhaarige diesen Gedanken ausgesprochen hatte bemerkte sie, wie viel Victor über seine Vergangenheit preis gegeben hatte. Auch eine neue Eigenschaft, die sie kennenlernte. Scheinbar hatte Victor Probleme mit dem Alkohol, sie würde sicherlich noch herausfinden,was das auf sich hatte.
      „Ich laufe besser vor, bevor du noch auf mich fällst..“,murmelte Naira, als sie schließlich die Tür aufbekommen hatte und Victor rein lies. Die Treppen waren schnell bewältigt, weil das Bein noch immer nicht weh tat, aber es war trotzdem ein Kraftakt für sie.
      In der Wohnung wartete der Hund auf die beiden und freute sich schon, sie zu begrüßen, wobei er nicht nur sein Frauchen freudig begrüßte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Wovor denn schon...Dich und ... dir selbst und...vor ihm...ach, ich kann ihn einfach nicht leiden. Also ist es mir recht, wenn er irgendeinen Mist anstellt.", knurrte Victor unzufrieden und folgte dem Weg. Auch wenn er betrunken war, so merkte er doch, dass er auf Naira Acht geben musste. So unmöglich es auch zu sein schiene, er konnte, wenn er wirklich wollte auch gerade stehen und sie im schlimmsten Moment natürlich auffangen. Nichts wäre schlimmer, wie wenn sie nun gemeinsam hinfielen.
      Ihre Anmerkung es sei der Captain gewesen, der sie rausgebracht hatte, ließ ihn wieder ein Brummen von sich lassen und er sah zu Naira rüber, die sich alle Mühe gab den Weg bis zu ihrem Haus ohne die Krücke zu bewerkstelligen: "Ich schulde ihr nichts...Sie hätte mich auch da sitzen lassen können. Aber wahrscheinlich wäre dann die Kaffeekasse des Reviers ausgebracht...oder sogar verschuldet.", Victor gluckste auf und schüttelte abermals daraufhin den Kopf, weil er wusste wie dumm sich das anhörte.
      Zwar gab er damit unbewusst etwas über sich preis, doch der Alkohol hatte ihn locker gemacht und je weniger er darüber nachdachte seine Mauern oben zu halten, desto besser fühlte er sich für diesen Moment. "Er hätte es verdient...Ich...nicht so sehr. Außerdem steht mir keine gebrochene Nase...", nuschelte Victor vor sich hin und ließ Naira dabei vor sich, damit sie als erstes die Treppe hoch kam. Dabei ließ er es sich auch nicht nehmen, dem tiefsten männlichen Trieb aufleben zu lassen ihr auf den Hintern zu starren. Trotz fehlender eleganter Bewegungen war er trotzdem schmackhaft anzusehen und er biss sich auf die Unterlippe.
      Spike begrüßte sie beide aufgeregt und freudig. Victor ließ ihm aber nicht zu fiel Aufmerksamkeit zu teil.
      Er ließ die Tür hinter sich zu fallen und stützte sich an der Wand ab, um halbwegs die Schuhe ausziehen zu können. Dabei musste er einiges an Kraft aufwenden um nicht um zu fallen. "Hey... Du hast mal gesagt, dass du gar nichts an Alex findest...Trotzdem genießt du es gerade zu von ihm umschmachtet zu werden, oder?", es war ein Vorwurf, den er da aussprach, aber auch mehr für sich eine Bestätigung. Er mochte sie, das merkte er wieder, weil der Alkohol jeglichen rationalen Sinn ausschaltete und so trat er an sie heran und ergriff ihren Arm.
    • Naira O’Connor

      Die Dunkelhaarige hatte tatsächlich geschmunzelt, als Victor ihr erklärte, dass ihm keine gebrochene Nase stehen würde. Wie recht er hatte.. aber er hätte es dennoch mindestens genauso verdient, wie es sein blonder Kollege verdiente, wenn nicht sogar um einiges mehr. Aber diese Wut war wieder verflogen und so hatte Naira keinen Grund mehr, ihn schlagen zu wollen.
      Ihre Gefühle wurden aber wieder komplett durcheinander gebracht, als Victor mit deinen Vorwürfen anfing. Damit war es aber nicht geschafft, denn er kam ihr näher und fasste sie sogar an. Ihre Herzarbeit beschleunigte sich wieder und eine Gänsehaut bildete sich auf den ganzen Körper. Die Stelle, an der Victor sie berührte kribbelte ein wenig, während sich in ihrer Brust ein warmes Gefühl ausbreitete. Naira schluckte schwer, während ihre Augen seinen Blick suchten.
      „Erstens.. ich wüsste nicht, was dich das angeht..“, fing sie an, aber es klang gar nicht so selbstbewusst, wie sie es sich wünschte. „Und zweitens.. ich habe mich mit ihm unterhalten, wie ich es mit jedem anderen hätte.. wärst du bei mir geblieben, hätte ich mich genauso mit dir unterhalten, aber dir war etwas viel lieber.. aber ja, es gefiel mir einfach ein wenig locker über irgendwelche Katzenvideos zu lachen.. es gefiel mir aber nicht, wie nah er mir gekommen war..“. Zum Ende hin klang sie sogar bissiger, als Naira es wirklich wollte, aber diese Achterbahn an Gefühlen machte es nicht gerade einfacher. Während ihr Puls noch weiter in die Höhe schoss machten sich sogar für eine gewisse Zeit Schuldgefühle breit, die sie aber wieder zur Seite schob, immerhin waren sie kein Paar und somit musste sie gar nicht so viel acht auf ihn geben, oder irrte sie sich da?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • War es so schwer die Worte zu formen und zu zu geben, dass er sie mochte? Er wollte es mit ihr ja versuchen. Möglich das gerade aber auch mehr der Trieb aus ihm sprach und er sich mit dem Alkohol wohler fühlte, die Kleidung abzulegen und sich um jemanden zu kümmern, der mal nicht er selbst war.
      Naira wurde nervös bei seiner Nähe, das sah er und genau das ließ ihn glauben, dass es gut so war, was er gerade tat. Er trat sogar ein wenig näher und hielt sie weiterhin fest, so dass kaum noch Platz war zwischen ihnen. Er achtete unterbewusst auf ihr Bein, auch wenn nicht mehr so genau. Es wäre ja logischer gewesen, sie erst irgendwo hinzusetzen und dann diesen lächerlichen Versuch zu starten sie zu umgarnen und an den Pranger zu stellen.
      "Es geht mich nichts an, hast recht...", erwiderte Victor auf sie und lehnte sich mit einem Arm an die Wand hinter ihr, "Aber du bist auch nur eine Frau, nicht wahr? Du liebst es, wenn man dir Aufmerksamkeit gibt...", seine Worten waren nicht weise gewählt. Aber das konnte man einfach auf seinen Zustand schieben, der nicht besser wurde.
      "Wie?...Katzenvideos? Wer schaut denn sowas an und findet es lustig...War ja klar, das sowas dummes nur von Alex kommt. Hast du nicht besseres verdient?", Victor senkte seine Stimme und legte seinen Kopf an ihre Schulter. Ihr Duft betörte ihn. Ihre Art war abweisend, aber das gab ihm nur noch mehr Anreiz ihr hinterherzujagen.
      "Es gefiel dir nicht wie er die nahe kam...Hmpf...so sahst du nicht aus...Der Kuss auf die Wange...", er hauchte ihr auf die Schulter beim Sprechen, "Den hättest du liebend gern geschmeckt..."
      Die Aktionen von ihr vorhin in der Bar, sie und Alex so innig zueinander gewandt, das hatte ihn aufgeregt. Aufgeregt, weil er sie haben wollte. Hier und jetzt, auch wenn er kaum stehen konnte. Kaum denken konnte.
    • Naira O‘Connor

      Ihr Oberkörper hob und senkte sich immer wieder, während Victor sich noch näher zu ihr begab. Schon bei dem ersten Kommentar kämpfte Naira mit sich, ob sie ihn nicht einfach schlagen sollte, damit er damit aufhörte, aber sie wollte nicht gewalttätig werden. Leider versagte ihre Stimme fast schon, als er ihr so nah war. Es war der Alkohol, definitiv, aber es verletzte sie, wie er mit ihr sprach. Es war gelogen, jedes einzelne Wort war falsch und das machte sie noch wütender.
      Nairas Beine versagten schon fast, als er ihr noch näher kam und seinen Kopf auf ihre Schulter legte. Das Herz raste so sehr, dass die Dunkelhaarige Angst davor hatte, es würde ihr aus der Brust springen, während sich in ihren Brustkorb weiterhin ein warmes Gefühl ausbreitete. Es war komplett gegensätzlich zu dem, was sie im Kopf fühlte, denn sein letzter Kommentar brachte das Fass zum Überlaufen. Auch wenn sein Atem auf ihrer Schulter eine Gänsehaut auf ihren Körper bildete, durch eine Kurzschlussreaktion schubste Naira ihren Partner von sich weg und holte aus, um ihre rechte Hand in sein Gesicht zu klatschen. Das Herz raste nun nicht mehr wegen ihm und ihrer Gefühle für ihn, es raste wegen der Wut, die damit noch lange nicht vorbei war. Ihre Augen füllten sich langsam mit Tränen, aber sie würde nicht weinen.. nicht vor ihm.
      „Ich hätte sehr wohl was besseres verdient..“,zischte Naira wütend. „Aber er wollte mir scheinbar keine Aufmerksamkeit schenken und ist gerade dabei alles zu ruinieren.. und wenn er noch eine Anschuldigung mir gegenüber ausspricht verspreche ich nichts mehr“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Schlag ins Gesicht saß. Er spürte wie seine Wange brannte und das Blut in seine Wange schoß, so dass diese rot wurde. Irritiert darüber was gerade geschehen war und wie es dazu kommen konnte, sah er zu Naira auf, direkt in die glasigen Augen und das wütende Gesicht, dass ihm am liebsten noch einmal eine direkt ins Gesicht gehauen hätte.
      Er knurrte leise und schüttelte leicht den Kopf. Ihre Worte waren ihm zu hoch und für den Moment wusste er nicht wen sie meinte. Aufmerksamkeit schenkte er ihr doch. Ruinieren würde er hier nichts. Alles in seinem Leben war bereits ruiniert. Er hatte doch nichts mehr zu verlieren, außer...sie.
      Victor räusperte sich und hob beide Hände hoch: "Mir steigt der Alkohol zu Kopf...", grummelte er leise und ging die paar Meter in Richtung des Badezimmers, um sich ein wenig abzukühlen. Das Spike bei der Situation ihm nicht direkt ins Bein gebissen hatte, war wohl nur Glück im Unglück. Doch auch der Gang ins Badezimmer brachte nicht viel, denn er kam wieder und suchte nach Naira, die aller Wahrscheinlichkeiten nach nun nicht in seiner Nähe sein wollte.
      "Hey...bist du mir böse?", fragte er und kam auf sie zu. Diesmal langsamer und vorsichtiger, fast schon als hätte er nachgedacht bevor er nun handelte, "Ich wollte dir nicht weh tun...Wie..wäre es wenn wir dich einfach nur noch ins Bett bringen und...wir schlafen uns aus. So wie Ramirez gesagt hat." So nüchtern und verständnisvoll diese Worte klangen. Victor konnte nicht in dieser Zeit gerade aus denken. Selbst der Schlag ins Gesicht hatte ihm nur für die paar Sekunden sein Gehirn zurecht gerückt.
    • Naira O‘Connor

      Ihre Hände zitterten, während Victor immer noch ein wenig verwirrt über den Schlag war. Sie wollte ihm zu gerne noch mit der linken Hand eine ins Gesicht gehauen, aber es reichte, da er sich abwandte. Naira schloss ihre Augen und atmete drei Mal durch, bevor sie zu ihrem Hund sah, der sie fragend ansah. Mit einem Lächeln und einer Geste machte sie ihrem Hund deutlich, dass alles in Ordnung war, aber das war es nicht wirklich. Sie wollte sich am liebsten beruhigen, eine Zigarette würde sicherlich helfen, aber die Dunkelhaarige hatte sich versprochen, nach der Packung war Schluss. Immerhin wollte sie der Droge nicht komplett verfallen.
      Victor hatte nicht lange im Badezimmer gebraucht, in dieser Zeit hatte es Naira geschafft ins Schlafzimmer zu gehen und das Fenster zu öffnen. Die kalte Luft tat ihr gut, nahm ihr vor allem die Gedanken, eine zu rauchen oder Victor gleich umzubringen.
      Seine Frage ließ die Dunkelhaarige fast auflachen, aber eine Antwort hatte sie nicht parat. „Ich glaube, Schlaf ist für dich das beste..“,sagte sie bloß und öffnete ihre Augen, um ihn anzusehen. Sie konnte es selbst nicht verstehen, warum sie ihn so umwerfend fand, auch wenn er sie so fertig machte, egal ob er der Meinung war er wollte ihr nicht wehtun. Er war ja kaum anders, wenn er nicht betrunken war und man sagt ja immer.. Kinder und Betrunkene sagen immer die Wahrheit.
      Sie seufzte kurz und schloss das Fenster wieder, denn eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Körper. „Aber ich bin auch schon total müde..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er lehnte sich halbwegs an der Tür ab, als er sie im Schlafzimmer gefunden hatte und sah ihr zu, wie sie mal wieder da saß und aus dem Fenster starrte. Ist es das was er wollte? Sie sollte ihm eine reinhauen und sich dann schuldig fühlen und er hatte genau dasselbe Gefühl und zusätzlich fühlte er sich weiterhin angezogen von ihr. Was sollte der Blödsinn? Die Frauen, die ihn damals auch nur schief angesehen hatte, hatte er einfach ausgesetzt und hatte sich eine andere gesucht. Sein damaliger Partner war mit so einer Vorgehensweise einverstanden gewesen. Nun war es Victor der sich selbst hinterfragte und der Frau am Fenster nur entgegen Lächeln konnte. "Ich bin zu betrunken, um noch groß zu streiten...Es stimmt...Ich bin zu weit gegangen...zu nah gekommen...", gab er zu, leicht und ohne jegliche Farce nahm er einmal in seinem Leben hin, dass er etwas vermasselte. Dummerweise war er dabei betrunken. Besser konnte es ja nicht werden. Beschwichtigend ließ er die Arme oben, als er sich mit ihr dem Bett näherte und dabei der erste war, der aus dem Nichts sich darauf legte und direkt den Kopf im Kissen vergrub. Er war müde, keine Frage, aber diesen Punkt gab er gegenüber ihr noch nicht zu. Eigentlich stand ihm der Sinn ja nach anderen Dingen und so streckte er seine Hand nach ihr aus und sah durch halbgeöffnete Augen zu ihr.
      "Komm her...Neben dir kann ich schlafen...", nuschelte er undeutlich in das Kissen und wartete darauf, dass sie ebenfalls ins Bett kam und sich unter die Decke begab.
    • Naira O‘Connor

      Sie seufzte und beobachtete, wie sich Victor zunächst entschuldigte und dann in das Bett warf. „Du bist ein Arsch“,sagte sie kopfschüttelnd und konnte das Grinsen auf ihren Lippen war nicht unterdrücken. Sie beobachtete ihn noch einen Moment, wie er in ihrem Bett lag und die Hand nach ihr ausstreckte. Er war definitiv verrückt, oder kaputt.. oder aber auch beides, aber genau weil er so facettenreich war mochte ihn Naira auf eine besondere Art und Weise. Dieses Lächeln, welches er ihr immer wieder schenken konnte, in den unpassendsten Situationen und seine Augen mit dem Blick, der sie sofort schwach machte.
      „In Ordnung“, sagte Naira kurz und griff zum Saum ihres Oberteiles, um den Pullover auszuziehen und auf den Boden zu legen. Es würde ihr definitiv zu unangenehm in der Nacht werden, auch wenn die restlichen Klamotten noch an blieben. Naira war zu faul gewesen sich umzuziehen, viel zu sehr rief das Bett nach ihr. Sie nahm seine Hand an und ließ sich in ihr Bett ziehen, um kurz darauf in einem Kissen zu landen. „Ich hätte nie gedacht, dass solche Partys ohne Alkohol so müde machen..“,murmelte Naira und atmete tief durch, bevor sie zu ihrem Partner sah, der neben ihr lag. Allein seine Nähe ließ ihr Herz wieder beschleunigen und auch das warme Gefühl in der Brust war wieder da gewesen. Was machte er nur mit ihr?..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Dass er so eine Wirkung auf sie hätte, hätte sie mal aussprechen müssen. Vielleicht hätte er dann besser reagieren können. Netter oder gar logischer. Doch in dem Zustand, den er gerade hatte, konnte er nur sehr langsam sein Gehirn sich anpassen lassen. Naira zog ihren Pullover aus und er wagte es nicht den Blick von ihr abzuwenden. Er unterdrückte noch nicht einmal sein dummes Grinsen, als er sah wie sie seine Hand ergriff und zu ihm kam. Das war wie ein Traum. So stellte er sich vor, so konnte er doch endlich abgehen oder nicht? War er endlich tot und hatte sich einfach in der Bar nur bis zur Besinnungslosigkeit betrunken? Kontrollierend ließ er eine Hand auf ihre Wange liegen. Der Schmerz in der eigenen war verflogen. Alkohol konnte auch die Schmerzgrenze anheben, so dass es ihm bereits völlig egal war, dass sie ihn geschlagen hatte. Stattdessen rutschte er ran und legte seine Stirn an ihre.
      "Ich bin ein Arsch...ich weiß...Du hast nichts getrunken, nicht wahr?", mit geschlossenen Augen streichelte er ihr durch die Haare und genoß die Nähe zu ihr und die Hitze, die sie wieder in ihm weckte. "Dann ist wenigstens einer von uns heute nüchtern...", er rutschte mit der Hand tiefer und berührte ihr Kinn, um es leicht anzuheben. Er wollte sie Küssen, rein aus dem Affekt, aus der Situation heraus. Er konnte das Bild nicht vergessen, dass Alex die Situation genutzt hätte, aber er selbst nur daneben stand und darauf wartete, dass alles verrottete.
    • Naira O’Connor

      Vielleicht ging es ihr ein wenig zu schnell oder zu weit,aber die Gefüge, die Victor in ihr weckte blendeten es komplett aus. Es war vielleicht auch nicht gerade das Richtige, was sie hier taten, aber ihr Körper schrie schon fast nach ihm. Nach der Nähe und der Aufmerksamkeit, die sie so sehr brauchte.
      Victor war noch tiefer gerutscht und hatte seine Stirn an ihre gepresst, während seine Hand ihr Kinn anhob. Nairas Wangen glühten, während ihr Puls noch immer weiter anstieg, das Blut rauschte ihr in den Ohren. Sie hatte das Gefühl bald in Ohnmacht zu fallen, so stark waren die Gefühle, die Victor in ihr auslöste. Sie zitterte am ganzen Körper und die Hitze breitete sich weiter aus. Am liebsten wollte Naira ihn küssen, ihre Lippen auf seine legen und sie nie wieder von sich nehmen, doch ihre Gedanken ermahnten sie. Das letzte Mal, als es fast zu einem Kuss gekommen war, hatte Victor es abgebrochen und gesagt, es wäre besser es nicht zu tun. Sie hatte eine Blockade, auch wenn ihr Verlangen noch weiter anstieg. Sie konnt schon fast nicht anders, als sich sanft auf die untere Lippe zu beißen und ihn weiter anzusehen.
      Naira wünschte sich in dem Moment seine zu lesen, um zu wissen, was er wollte. Der alkoholisierte Zustand ihres Gegenübers machte es nicht einfacher, ihn zu lesen. Er musste den ersten Schritt machen, damit ihre Gedanken klein bei gaben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Während Naira sich Gedanke um Gedanke machte, war es Victor diesmal der einen Durchzug hatte in seinem Kopf. Klar, er dachte soweit nach, wie ihm sein Bauch gerade riet und sein Kopf war mit einer Maulsperre versehen worden. Wäre es nicht der Alkohol, dann hätte er nicht einmal die Hand nach ihr ausgestreckt und gewartet dass sie zu ihm ins Bett kam. Es war ja nicht einmal seins, sondern ihrs und er hatte sich einfach so darauf geworfen, mit dem Gesicht voraus. Er würde auch bis zum nächsten Morgen nicht aus dem Bett klettern, wenn nicht so gar länger, da kam es dann auf die Stärke des Katers an, ob er sich noch bewegen wollte. Aber so viel hatte er wiederum nicht intus. Es war aber genug ihr Zögern zu bemerken und daraufhin und dumm zu grinsen, bevor er sie nicht einmal ansah, ob sie es denn wollte und den Abstand zwischen sich und ihr überbrückte. Er wollte und er bekam was er wollte, auf die eine oder andere Art musste man sich ihm ja doch irgendwann fügen.
      Seine Lippen berührten ihre, erst sanft, dann war er es wieder, der sie teilte und gegen ihre Richtung küsste. Er war euphorisch innen drin, mochte den Geschmack, den intensiven Geruch, den er gerade von ihr wahrnehmen konnte. Er wollte mehr und so ließ er sich das ganze nicht zweimal sagen, dass sie auf ihn wartete. Stattdessen glitt seine Hand vom Kinn automatisch über ihre Schulter unter die Decke an ihre Hüfte, wo er sie zu sich zog ohne dabei daran zu denken den Kuss für einen Moment zu unterbrechen.
      Gnade im Gott, wenn er das Morgen wieder vergessen. Ihr so nahe zu sein, war wie eine Erlösung von all dem was er sonst erlebte.
    • Naira O'Connor

      Er tat es. Er legte seine Lippen auf ihre, um sie erst sanft und dann ein wenig fester zu küssen. Naira merkte schnell, was er wollte, es war nicht schwer zu deuten, inwieweit der Mann gehen wollte. Aber seine Nähe und seine Dominanz blendeten ihre Gedanken aus, so fast schon leidenschaftlich hatte sie ihn nur in ihrer ersten gemeinsamen Nacht erlebt. Die Dunkelhaarige wünschte sich diese Leidenschaft auch dann zu spüren, wenn Victor mal nicht betrunken war. Es war eine Abwechslung zu dem Victor, den sie sonst so kannte, aber trotzdem war da noch etwas, was sie ein wenig stutzig machte. Warum wollte er nur mit ihr schlafen, wenn er betrunken war? Warum hatte er sich im Flur so benommen gehabt?
      Als Victor sie an der Hüfte noch näher zu sich zog war alles wieder weg und ein wohliger Seufzer entkam ihr. Sie erwiderte alles, was Victor mit ihr tat, während sich ihre Hände in ihn festkrallten. Es war so falsch, aber es fühlte sich so richtig an, endlich den Gefühlen nachzugehen, die sich in ihr sammelten. Naira blendete alles um sie herum, selbst das Bein schmerzte nicht mehr und alle Zweifel, die in ihrem Kopf waren, versteckten sich irgendwo in der Ecke. Vielleicht hatte ihr Vater recht mit dem, dass sie so naiv war, vielleicht war es auch nur die Liebe, die ihr in den Kopf stieg, aber so schnell wollte sie sich sicherlich nicht von Victor lösen. Noch genoss sie seine volle Aufmerksamkeit.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Entgegen aller Gedanken, die er sonst immer hatte und allem was sie zu ihm und er zu ihr gesagt hatte, lagen sie nun wieder unter einer Decke und er führte an seine Gefühle und den Trieb wieder zu befriedigen. Diesmal ging es in seinem Kopf aber weniger um sie, auch wenn er automatisch immer erst nach der Befriedigung der Frau sah. Er wollte diesmal nicht zu lange warten, nicht zu wenig abbekommen. So löste er schon bald den Kuss für einen Moment und verteilte ein paar Küsse auf ihrem Kinn, ihrem Hals, bevor er wieder zu ihren Lippen zurück kehrte und sie diesmal mit der Zunge teilte. Sein Schnaufen war Zeichen genug dabei, dass er zufriedener war als sonst.
      Warum er sich nur betrunken zu so etwas verleitete, konnte er beantworten. Würde er aber nie. Es würde also ein Geheimnis bleiben. Victor war nicht so offenherzig und verständnisvoll, wie er sich manchmal glaubte zu verhalten. Das meiste hielt er verschlossen. Er wollte niemanden an sich ranlassen, aber betrunken erschienen ihm diese Dinge so sinnlos, so dass er sich abwandte von der Mauer, die er baute und jemanden auf die andere Seite einlud, um ihm dabei zu helfen, wieder atmen zu können und sich als Mensch zu fühlen.
      Er suchte mit der Zunge nach ihrer, um sie in einen leidenschaftlichen Zungenkuss zu verstricken. Ihre Nähe zu ihm ließ die Hitze in ihm wallen. Und so nahm er auch die Hand von der Hüfte und fasste sie an ihren Brüsten an, ließ sogar noch das Shirt an. Es würde ihm sogar reichen, wenn sie angezogen blieb. Er hatte sich auch nicht gerade bemüht mehr auszuziehen, als seinen Mantel und die Schuhe. Jeans und Hemd befanden sich immer noch an ihm und diese störten ihn herzlich wenig.
    • Naira O'Connor

      Als Victors Zunge in ihren Mund drang war es für Naira endgültig vorbei. Sie gab sich ihm komplett hin und dachte nicht mehr daran, aufzuhören. Sie wollte mehr von ihm, am liebsten in seinen Geheimnissen schwimmen, um alles zu kriegen, was er ihr geben würde. Naira wollte sich in ihm verlieren, sie wollte ihn überall spüren und am liebsten ewig in diesem Gefühl schwimmen, welches er ihr gab.
      Er hatte einen süßlichen Geschmack, sie schmeckte das letzte Bier, welches er getrunken hatte und wurde mit einem Schlag irgendwie zurück gebracht. Da waren wieder die Erinnerungen an den Barbesuch, von heute Abend und auch die Erinnerungen an das, was Victor zu ihr gesagt hatte. Die Ohrfeige und der Grund für diese brachten Naira schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, da halfen auch seine weichen Lippen und die Hände an ihrer Oberweite nicht mehr. Sie sah einen betrunkenen Mann vor sich, der ihr an die Wäsche wollte und nicht den Partner, für den sie etwas fühlte. Es war klar, dass sie diejenige sein würde, die das alles beenden würde, deshalb beendete sie auch den Kuss und öffnete ihre Augen, um Victor anzusehen.
      "Ich will deinen Zustand nicht ausnutzen..",murmelte sie seufzend und verdrehte innerlich die Augen. Sie hasste sich selbst dafür, dass sie den Kuss abgebrochen hatte. "Zieh dich aus und geh schlafen, Victor..",murmelte sie kurz darauf und griff selbst zu ihrer Hose, um sie langsam loszuwerden. Da waren auch die Schmerzen im Bein wieder da und erinnerten sie daran, wie richtig sie reagierte. An ihrem gebrochenen Herz änderte es trotzdem nichts.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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