[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Sie waren vielleicht keine Teenager, aber ihre Gefühle sprachen für sich und versetzten sie in ihre damalige Zeit. Damals, als sie bereit waren sich in Luft aufzulösen, wenn der Schwarm vorbei kam, wenn sie nicht still ahlten konnten und die Hände kalt und schwitzig wurden. Sie waren aufgeregt, auch Victor, der noch immer grimmig und cool tat, wie es eben ein großer Junge immer versuchen wollte. Doch sie raubte ihm ein Schmunzeln in der Dunkelheit, "Nun...du bist der Teufel, das haben wir ja schon mitbekommen...".
      Und als sich ihre Stirn an seine legte, stoppte für den Moment die Zeit. Er spürte, wie sie die Luft anhielt, als ob sie auf etwas wartete, und wie er selbst nicht anders konnte, als abzuwarten. Doch er war bereit, sein Kinn zuckte hoch und fast hätte sie ihn übermannt. Er hätte seine Lippen auf ihre gedrückt. Sie waren kaum eine Handbreite von einander entfernt und doch wandte er dann ausatmend den Kopf von ihr.
      Victor sagte nichts. Ließ sie Zeit ein wenig vergehen, bis er glaubte die richtigen Worte zu haben: "Ich...denke wir sollten nicht."
      Damit nahm er wieder etwas Abstand und drehte sich leicht weg, um nicht noch einmal in die Versuchung zu kommen. Doch die Nähe war gefährlich zu ihr. Nur der bloße Gedanke ihrer Probleme und ihrer Worte hielt ihn davon ab. Er wollte nicht voreilig sein, nicht zu viel verlangen oder gar geben wollen.
    • Naira O'Connor

      Ihre Enttäuschung war ihr ins Gesicht geschrieben, Naira hatte Glück dass es Dunkel war und Victor es nicht sehen konnte, denn es war schon ein wenig unprofessionel aber wann sollte Naira sie selbst sein? Wann durfte sie ihren Gefühlen einen freien lauf lassen, wenn ncht jetzt? Wer sollte sie da schon verurteilen? Wer durfte es überhaupt? Ihr ganzes Leben hatte sich bisher nur um die Arbeit gedreht, noch nie hatte Naira die Möglichkeit dafür bekommen sie selbst zu sein.
      Das Herz tat weh und die Dunkelhaarige seufzte innerlich, aber sie sagte zunächst nichts. Sie fand nicht die richtigen Worte dafür um genau das auszudrücken, was in ihr vorging und was sie wollte, es war vielleicht einfach nicht das Richtige. Doch sie bewegte sich kein Stück, schloss einfach nur die Augen und atmete immer wieder tief durch.
      "Vielleicht.. hast du.. recht..",murmelte sie dann und konnte es nicht unterdrücken, ihre Enttäuschung in der Stimme deutlich zu machen. Sie wollte nicht, aber gegen dieses Gefühl konnte man nun einmal nichts machen. "Gute Nacht.. Victor..", flüsterte sie und atmete noch ein Mal tief durch, ehe sie versuchte, dieses Gefühl zu unterdrücken und an etwas anderes zu denken. Sie musste unbedingt an etwas anderes denken..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ein Fehler. Das war der Titel des Gefühls, welches sich in Victor breitmachte, doch er konnte es nicht einschätzen und nicht festlegen in welche Richtung es ein Fehler gewesen war. Einerseits tat es ihm um Naira leid, denn er hörte die Enttäuschung in ihrer Stimme, weil er sie abgewiesen hatte. Er hatte es sogar so benannt, es offen gezeigt, dass er das nun nicht wollte. Er hatte seine Gründe, aber ob diese so richtig gewählt waren, konnte er nicht sagen. Sie waren aus logischer Sicht, sehr wohl gut und brauchbar, doch auf emotionaler fühlte er sich wie ein Verlierer. Er war einfach nicht bereit dafür, nicht um es nüchtern mit jemandem auf emotionaler Basis aufzunehmen, denn er glaubte nicht, dass er Naira damit einen Gefallen tun würde.
      Auf ihr Gute Nacht antwortete er nicht mehr, denn ein Teil seiner Unzufriedenheit wandelte sich in Scham, dafür, dass er überhaupt so reagierte und die Situation einfach verschlechtert hatte. So großartig war es doch nicht, sie zu sich zu holen oder besser gesagt auch noch mit ihr hier auf der Couch zu liegen. Doch auch noch aufzustehen und zu gehen, das wäre zu hart gewesen.
      Also blieb er liegen, machte es sich irgendwie gemütlich, sah aber zu, dass er seiner Partnerin mehr Decke überließ. Es würde warm genug sein zu Hause, da konnte er auch mal ohne Decke schlafen.

      Durch seine eigene Aktion, wurde es schwierig etwas Ruhe im Schlaf zu finden. Auch wenn er es geschafft hatte in so etwas ähnliches zu fallen, so zuckte er immer wieder mit den Händen oder wandte den Kopf ruckartig in eine Richtung, als wolle er nicht, dass man sein Gesicht anfasste. Leises Murren drang von seiner Kehle. Dann wurde es wieder stillt für eine lange Weile.
      Naira's Beinahtod und der Tod seines Ex-Partners suchten ihn wieder heim nach seinen heutigen Fehlern.
    • Naira O‘Connor

      Schlaf kann Wunder verursachen, so auch bei Naira. Kaum hatte sie die Enttäuschung verdaut und ihren Kopf gezwungen abzuschalten war sie eingeschlafen und in das Land der Träume gereist. Es hatte ihr gut geholfen, denn all diese negativen Gefühle waren mit einem Schlag verschwunden und sie fühlte sich um einiges besser. Lange konnte es jedoch nicht anhalten, Alpträume plagten sie wieder einmal und sie wachte ruckartig mitten in der Nacht auf. Ihrem Partner ging es wohl ähnlich, aber Naira hatte kaum Zeit daran zu denken.. sie musste sich beruhigen und dafür war sie so schnell aufgestanden, wie es ihr möglich war und hatte die Schritte in das Badezimmer gemacht, ohne Krücken. Sie spürte keinerlei Schmerzen oder jegliche Behinderung seits ihres rechten Beines, ihr Gehirn hatte es schlicht und einfach ausgeblendet.
      Im Bad stützte sich Naira über dem Waschbecken und musste sich mehrmals kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, um zu sich zu kommen. Ihr Blick in den Spiegel brachte sie aber auch nicht auf den Boden der Tatsachen, sondern stimmte sie nur noch grimmiger. Lange hielt sie sich nicht im Badezimmer auf, ihr Spiegelbild störte sie, sie wanderte lieber in die Küche, um runter zu kommen. Draußen war es noch dunkel, aber in der Küche angenehm kühl. Es tat gut das Kühle an ihren nackten Füßen zu spüren und kaum hatte sie runter gesehen realisierte sie, warum sie eigentlich hier war. Es kam ihr natürlich komisch vor, es war definitiv nicht ihre Wohnung gewesen aber erst nachdem sie den Verband sah pochte der Schmerz wieder und all die Erinnerungen kamen auf einem Schlag zurück. Da sie stand verlor Naira den Halt und griff sofort zu der Arbeitsfläche, um nicht auf den Boden zu knallen. Gerade so konnte sie sich noch auffangen und keinen Krach verursachen, aber der Schmerz in ihrem Bein war groß. Langsam ließ sich Naira auf den Boden gleiten und setzte sich anschließend hin, um das Bein zu entlasten. Sie hatte verloren, definitiv. Aber schlafen wäre sowieso nicht mehr drinnen gewesen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es waren immer wieder die selben Bilder gewesen, die ihn beunruhigten. Die Szenen die in seinem Traum ihn plagten, hatten sich nur selten verändert und vieles ähnelte weiterhin einem schwarzen Loch, dass ihm die Schuld an allem gab und verschlang. Er träumte von einer töten, ja gar geschlachteten Partnerin, die auch noch neben seinem ehemaligen lag. Ihre toten Augen starrten gen Himmel, ihre Körper bluteten literweise Blut und füllten den Raum, in dem er stand, bis er glaubte nicht mehr atmen zu können. Das war der Moment, der ihn schnaufend und verschwitzt aus dem Alptraum riss und er sich sofort aufsetzte.
      Schnell kam die Erinnerung wieder, dass er nicht alleine war oder sein sollte. Denn der Blick zur Seite zeigte ihm eine leere Decke und keine Naira. Sofort sprang er auf, scannte den Wohnzimmerbereich und fand sie nicht auf Anhieb. Unruhe machte sich breit, das Herz hämmerte schneller und die klammen nassen Hände ballten sich zu Fäusten.
      "Nai-...", Spike sprang auf, er hörte dessen Tapser auf dem Boden und wie er von seiner Schlafstelle aufsprang und in Richtung der Küche rannte, wo er ein hörbares Bellen von sich gab. Victor kam ihm sofort hinterher und schaltete beim vorbeigehen an der Wand, das Dekolicht der Arbeitsplatten an. Es war dunkler, als das große, aber es reichte, um den Raum auszufüllen.
      "Fuck...", stieß er aus und sprang sofort an ihre Seite, als er sie am Boden kauern sah. Sein Blick suchte akribisch nach einer Stelle an der er erkannte, ob sie sich wehgetan hatte oder ob etwas im Haus war. Das war wohl seine größte Sorge.
      "Was machst du hier?", fragte er und sah besorgt in ihr Gesicht.
    • Naira O‘Connor

      Irgendwo hatte sie schon einmal gelesen, dass man den Schmerz wegatmen konnte und langsam versuchte sie es auch, mit tiefen vollen Atemzügen. Ihr Kopf lehnte sich an einem der Küchenschränke an, während ihre Gedanken auf dem Bein ruhten. „Dämliches Ding..“,murmelte sie zu sich und seufzte, denn die Übungen halfen so gut wie gar nicht, es steigerte nur ihre Wut auf das Bein. Langsam beruhigte sie sich trotzdem und wollte irgendwie aufstehen um in das Bett zu kommen, da kam aber ihr Hund in die Küche. „Spike..“,murmelte Naira, aber kaum hatte er sie gefunden, war auch Victor in der Küche. Sie hatten sie von beiden Seiten schon fast belagert, irgendwie fand sie deren Sorge schon süß.
      „Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue“, sagte sie ehrlich und sah von ihrem Hund zu ihrem Partner. „Vor allem ohne Krücken“. Ein leises Lachen drang aus ihrer Kehle und sie sank den Blick auf ihr Bein. „Ich glaube ich wollte was trinken..und dann realisierte ich, dass ich eigentlich gar nicht in der Lage dazu bin, zu gehen..“. Während sie an ihren Verband zupfte lehnte sie den Kopf wieder nach hinten an die Schränke. „Ich hätte es auch bestimmt wieder zurück geschafft, wenn es nicht so weh tun würde“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Unbedingt lustig fand Victor die Situation nicht und so teilte er auch ihr Lachen in dieser Situation nicht. Er legte nur sanft eine Hand an ihr Bein und schüttelte den Kopf.
      "Schon gut...", sagte Victor, stand auf und ging zu dem Berg an Medikamenten und Unterlagen, die man ihnen für sie mitgegeben hatte. Er durchsuchte dieses nach Schmerzmitteln und brach zwei aus der Packung. Er musste sie wieder ins Bett bekommen und das ohne wieder große Schmerzen zu verursachen oder Anstrengung. Das einzig gute nun, war es, dass sein Herz sich wieder normalisierte und er sich beruhigen durfte. Es war schlimm genug zu wissen, dass er eine Weile wohl gebraucht hatte, um wach zu werden und zu merken, dass sich Naira gar nicht mehr neben ihm befand. Er musste vorsichtiger sein.
      Victor füllte ein Glas Wasser und hockte sich mit diesem und den Tabletten in der anderen Hand vor sie. "Nimm die erst einmal. Sollte an sich ja schon gehen...", meinte er. Der Blick schweifte zur Uhr an der Wand, die einem verriet dass es vier Uhr morgens war.
      "Dann wird der Tag wohl früh beginnen...Nimm erst einmal, dann bringen wir dich zurück auf deinen Platz.", war der einzige Kommentar, den er noch hatte und aufstand, nachdem sie ihm Wasser und Tabletten abgenommen hatte.
    • Naira O‘Connor

      Sie hatte ihm nachgesehen, als er sich vermutlich auf die Suche nach den Schmerzmittel machte und schloss letztendlich die Augen. Bei dem Schmerz fühlte es sich an, als würde es Stunden dauern, aber recht schnell kam Victor wieder und hockte sich zu ihr runter. Gerne nahm Naira die Schmerzmittel und spülte beide Tabletten mit einem großen Schluck von dem Wasser, welches sie dann leerte.
      „Ich kann auch hier sitzen bleiben, stört mich nicht..“,murmelte Naira und stellte das Glas neben sich ab, bevor ihr Kopf zu ihrem Hund ging, der sich voller Sorge neben Naira hingelegt hatte. Auch ihn plagten Schuldgefühle, dass er so tief und fest geschlafen hatte. „Ihr seid beide fürchterlich süß, aber ich bin eine erwachsene Frau und ihr müsst nicht mit mir wie mit einem rohen Ei umgehen“. Sie hatte tief Luft geholt und versucht sich auf die Beine zu ziehen, aber durch den dumpfen Schmerz zog sie scharf Luft ein und ließ sich wieder fallen. „fuck..“,murmelte Naira, wobei sie es am liebsten rausschreien würde. Ihr Kopf lehnte sich nach hinten und dabei schlug sie diesen ein wenig zu fest gegen den Küchenschrank. Am liebsten hätte sie sich in die Ecke verkrochen und geweint, aber dafür hatte sie sich viel zu stark nach außen hin präsentiert.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor beobachtete sie, ignorierte ihre Worte, dass sie auf dem Boden sitzen bleiben wollte, was möglicherweise wohl ein Versuch eines Witzes war. Und als sie ihn und Spike als süß betitelte, musste er tatsächlich fragend zu dem Hund rüber sehen, der sich neben sie auf den Boden gelegt hatte. So sah er sich zwar nicht, doch wenn sie das sagte, musste er es ihr diesmal wohl durch lassen. "Gibt schlimmeres, wie man mich genannt hat..."
      Als sie versuchte aufzustehen und im nächsten Moment auch schon wieder fluchend auf den Boden sank, wäre er seltsam vor Schmerz zusammengefahren. "Vorsicht...Du bist noch ein rohes Ei.", grummelte Victor und trat nah an sie heran, beugte sich vor und ließ die Arme, um ihren Oberkörper fassen. Es war eine innige Umarmung, die er jedoch dazu nutzte, um sie auf die Beine zu ziehen.
      Mit etwas Anstrengung und verlagern ihres Gewichts, brachte er sie rüber zum Tisch und schob mit dem Fuß einen Stuhl zur Seite, damit sie sich setzen konnte.
      "Bleib hier. Ich kann Frühstück machen. Denke mal, keiner von uns hat etwas dagegen, mh?", er sah wieder rüber zu dem Hund, der bestimmt in all der Zeit ebenfalls Hunger bekommen hat und trotzdem nicht einmal an den noch halb vollen Pizzakarton gegangen ist.
    • Naira O‘Connor

      Sie wollte schon protestieren und sich dagegen wehren, dass man ihr half, aber allein als Naira den Herren so nah an sich spürte wurde sie wieder einmal machtlos und deutlich sanfter. Leise hatte sie geseufzt, aber sonst kommentierte sie den Akt bis zu dem Stuhl nicht und ließ sich einfach hintragen. Sie hasste es wie die Pest, aber anders wäre sie wohl nicht auf den Stuhl gekommen. „Du bist so ein Arsch..“, murmelte die Dunkelhaarige mit einem breiten Schmunzeln, er hatte sie als rohes Ei bezeichnet. „Aber Humor hast du..“.
      Als sie saß streckte Naira das rechte Bein aus und sah zu diesem runter, bevor sie aber wieder zu Victor sah. „Ich finde Frühstück klingt toll..“, antwortete sie dann und sah sich die Küche mit dem wenigen Licht an, ehe ihr Blick bei ihren Hund blieb. „Kannst du für Spike bitte etwas Reis mit Gemüse kochen? Ohne Salz und jegliche Gewürze? Er müsste mal wieder ein wenig zulegen, nachdem es ihm bei Alex so schlecht ging..“. Spike stimmte dem mit einem halblauten Gebelle zu und lief zu seinem Frauchen, um sich mit den vorderen Pfoten auf ihrem gesunden Bein abzustützen und mit ihr ein wenig zu schmusen. Zu gerne fuhr ihre Hand durch sein Fell und kraulte den Hund hinter dem Ohr. „Ich kriege dich genauso fit, wie mich auch..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Arsch...das klingt schon eher nach dem Wort, dass man für mich gerne nutzt...", er sah kurz zu ihr zurück, markierte ihren Kommentar mit einem grinsen und schüttelte schließlich den Kopf, bevor er sich daran machen konnte, aus den wenigen Komponenten, die er noch in seiner Küche fand, etwas essbares zu zaubern. Auch für Spike machte er sich daran Reis abzukochen und das Gemüse, dass er besaß in einem Topf mit wenig Wasser zu garen. Das sollte ihm schon reichen, er würde nicht mit Naira diskutieren, dass er Fleisch für den Hund sinnvoller fand. Gleichzeitig holte er ein eingefrorenes Stück Fleisch aus dem Kühlfach und legte es ins Waschbecken. Später würde der Hund noch richtiges Essen bekommen.
      Für sich und Naira machte er dann Omelette. Viel Kochen konnte er nicht, nur das nötigste, um überleben zu können.
      "Magst du Tee oder Kaffee dazu?", fragte er über die Schulter, während er das Omelette für beide auf zwei Teller aufteilte und den Teller zu Naira brachte. Er war noch immer müde und er würde selbst einen guten und starken Kaffee brauchen, um wach zu werden.
      Es dauerte ein wenig für Spike, doch dann bekam auch er in einem tiefen Teller sein Fressen, dass ihm Victor neben die Wasserschüssel stellte, die er auch wieder auffüllte mit frischem Wasser. Vielleicht sollte er sich doch einen Hund zu legen. So schwer schien es nicht zu sein.
    • Naira O‘Connor

      Sie wollte Victor nun wirklich nicht darum bitten, Fleisch für Spike rauszuholen, denn hier war Fleisch sehr teuer und oft nur sehr rar. Wenn sie nachher ihre Einkäufe gemacht hat, würde sie dem Hund ordentlicheres zu Essen eben, als ‚nur‘ Reis und Gemüse, wobei ihr Hund dagegen nichts hatte. Naira sah ihrem Partner zu, während ihre Hand den Hund kraulte und langsam die Schmerzen nachließen.
      „Ich würde gerne einen sehr starken Kaffee kriegen..“, antwortete die Dunkelhaarige mit einem sanften Lächeln und sah zu ihrem Hund, der schon sehnsüchtig nach dem Essen sah. „Ich rufe nachher bei dem Schlüsseldienst an und bitte, dass sie mir die Schlösser schnell auswechseln..“, sagte sie schließlich. Spike wand sich sofort ab, nachdem ihm Essen hingestellt wurde und wollte sofort reinhauen, verübeln konnte es ihm keiner. Naira selbst fing erst mit dem Essen an, nachdem sich ihr Partner zu ihr gesetzt hatte, sie fand es deutlich höflicher. „Ich müsste dich nur nachher darum bitten, mit mir einkaufen zu fahren, die meisten Sachen in meinem Kühlschrank sind schon längst abgelaufen“. Es fiel ihr nicht leicht, um Hilfe zu bitten aber Naira wusste, dass sie es musste. Alleine würde sie es nicht hinkriegen.
      Das Frühstück aß sie mit Vergnügen, denn auch die Schmerzen ließen langsam nach und so kam der Hunger auch wieder.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Hund ließ sich nicht aufhalten, so schnell, wie der sich auf das Essen stürzte. Victor ließ ihn, machte dann für sich und Naira Kaffee und kam letztlich ebenfalls an den Tisch. Ein leises Gähnen entwich ihm, bevor er einen ersten Schluck Kaffee nehmen konnte.
      Die Idee einen Schlüsseldienst zu holen, war wohl nicht schlecht. Es war nicht so, dass er sie aus seinem Haus schmiss, aber er konnte sie auch nicht ständig auf der Couch schlafen lassen. Das würde weder ihrem Rücken noch dem Bein gut tun. Und bei sich in der Wohnung konnte sie ohne groß Treppen zu steigen in ihr Bett fallen und sich wohler fühlen, als sie es wahrscheinlich hier tat.
      Victor nickte leicht, dass er mit allem einverstanden war:" Dürfen nur nicht vergessen, dass du heute auch deine Reha-Stunde hast...Ich fahr dich da hin und warte solange."
      Er brach das Omelette auf dem Teller auseinander und schob sich ein kleines bisschen davon in den Mund. Ein großartiger Koch war er zwar nicht, aber konnte eine einfache Sache kochen und sie nicht verbrennen lassen. Das war bereits eine große Leistung für manche Männer. Beeindrucken würde er Naira damit trotzdem nicht.
    • Naira O‘Connor

      Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen ließ Naira von dem Omlette ab, als sie einen Kaffee bekam und genoss den ersten Schluck der dunklen Flüssigkeit, welche das Leben zurück brachte.
      „Du muss da echt nicht die Stunde auf mich warten .. da gibt es ja kaum etwas zu tun..“. Naira sah auf zu ihrem Partner und musterte ihn kurz, ehe sie sich dem Essen widmete, welches sie auch leer machte. Sie lehnte sich dann ein wenig zurück und hob ihr gesundes Bein an, um den Fuß auf der Sitzfläche zu platzieren und ihr Kinn auf dem Knie. Mit ihrer Kaffeetasse in der Hand dachte sie ein wenig nach, auch wenn es eher nach Müdigkeit aussah. Sie wollte noch unter die Dusche, oder lieber in die Badewanne, aber dafür musste der Verband ab und sie war sich nicht sicher, in wie fern sie dazu bereit war.
      „Ich hoffe ich bin schnell wieder auf den Beinen..“, sagte sie letztendlich und seufzte leise. „Ich vermisse irgendwie die Arbeit.. fürs rumsitzen bin ich einfach nicht gemacht“. Ein Schmunzeln breitete sich auf ihren Lippen, ehe Naira ein Schluck des Kaffees nahm. Ihre Augen sahen dann aus der Terassentür, draußen sah man schon die ersten Sonnenstrahlen, aber die Sonne zeigte sich noch nicht ganz. Der erste Sonnenaufgang seit etwa fünf Wochen..

      //Luxiii du kannst gerne überspringen, wenn du magst :D bis zu Reha oder Abend wie es dir lieber ist! Mir ist es wursch //
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Naira wehrte sich gegen seine Fürsorge, doch egal was sie sagte, es würde ihn nicht davon abbringen ihr zu helfen und über all da zu sein, wo sie war. Nicht nur weil er sie irgendwo gern hatte, es aber nicht recht zu geben wollte. Er wollte sicher gehen, dass sie nicht zwischen seinen Fingern entrinnte, wie trockener Sand. Die Gefahr wurde größer, als sie die Schlüssel von ihrem zu Hause nicht in dem Wagen vorgefunden hatten und das hieß bereits, dass ihr Mörder, den sie einfach so entkommen lassen hatten, auf sie wartete. Er würde herkommen und er wird sich an ihr rächen. Nicht an Victor, Victor hatte nichts geleistet außer sich und sie aus dem Verkehr zu ziehen, damit sie wieder auf die Beine kommen konnten.

      Die Tage zogen an einem vorbei und sie versuchten gemeinsam den Alltag so zu formen, dass weder Victor noch Naira wirklich müde wurden und ihr Bein überlastet. Sie ging wie vorgeschrieben zur Rehabilitation und Victor wartete die Stunde im Krankenhaus auf sie. Er wollte nicht gehen und sie alleine lassen, damit sie auf ihn wartete. Er blieb und achtete auf die Umgebung. Der Versuch ihre Tür zu öffnen zur Wohnung und die Schlösser auszutauschen nahm letztlich auch mehr Zeit als sie gerne hätte. Die Woche verbrachte Naira also gezwungenermaßen bei ihm auf dem Sofa, denn weiterhin bot er ihr nicht an sie hoch zu tragen in das Bett, welches um einiges gemütlicher war.
      Der Schlüsseldienst hatte ihnen trocken und gelangweilt erklärt, dass erst in einer Woche sie den Termin machen können und so blieb den zwei Detectives nichts anderes übrig als zu warten. Victor versuchte derweil so normal wie möglich zu sein. Er schaffte es sogar den Drang zu trinken zu unterdrücken und nein zu sagen, was sonst nicht so einfach war. Aber in ihrer Nähe schien es einfacher. Er konnte sich mit ihr ablenken, auch wenn nicht auf die Art und Weise, wie es manche sich vorstellen würden. Das bloße Rede und Zusammensitzen ließ ihn ruhiger sein und nach nichts verlangen.

      Die Woche strich an ihnen vorbei wie nichts und sie konnten an diesem Morgen, der Anfang einer neuen Woche, zum Krankenhaus aufbrechen und danach in ihre Wohnung fahren, wo sie den beauftragten Schlüsseldienst antreffen sollten. Naira würde endlich in ihre Wohnung dürfen und Victor konnte zurück in sein Bett fallen und...alleine sein. Glücklich machte ihn der Gedanke dennoch nicht.
      Victor parkte den Wagen auf der Straßenseite vor dem Wohnkomplex und stieg aus. Ein Pick Up mit einem alten Logo eines Schlüssels stand bereits vor Ort.
    • Naira O’Connor

      Nur mäßig kam Naira in der Reha voran. Definitiv würde sie nie wieder zwei Zehen bewegen können, was ihr definitiv das Laufen erschwerte, denn es fühlte sich nicht so an, wie es sein sollte. Sie machte dennoch Fortschritte und langsam konnte Naira auch wenige Schritte ohne Hilfe machen. Es war wie ein erneutes Laufenlernen, wie es die Kinder tun müssen, doch es ging ihr auch tierisch auf den Keks, dass es ihr nicht schnell genug ging. Sie war einfach nicht dafür gemacht, geduldig zu bleiben, viel zu viel Temperament hatte die Dame.
      Die Woche über verbrachte sie bei ihrem Partner in seinem Haus. Langsam fand sich Naira in diesem zurecht und fühlte sich wohl, wobei es mehr an Victor lag,als an der Zeit. Sie hatten miteinander geredet und das nicht wenig, während sich ihre Beziehung deutlich verbesserte. Naira wollte zwar nicht zugeben, wie viele Momente der Schwäche sie neben Victor fast hatte, aber sie konnte sich bisher gut zurückhalten und darauf war sie stolz, auch wenn sich Naira häufig nach mehr sehnte...

      Es war ein merkwürdiges Gefühl wieder vor dem Wohnhaus zu stehen, in dem sich Nairas Wohnung über dem kleinen Laden befand. „Komisch wieder hier zu sein..“,murmelte sie und öffnete die Tür des Pick Ups auf ihrer Seite. Schon sehr gekonnt stieg die aus dem Wagen, um auf den Herren zuzulaufen, der von dem Schlüsseldienst da war. Nachdem sie ihm erklärt hatte, dass sie die Schlüssel verloren hatte erklärte sich der Mann bereit, die Schlösser zu wechseln und dafür keine Millionen zu verlangen.
      Die Treppe nach oben zu ihrer Wohnung bewältigte sie gerade so und auch wenn sie vollkommen verschwitzt war so wusste Naira ihre Kraft sehr zu schätzen, denn eigentlich hatte sie sich es sich gar nicht zugetraut gehabt. Es dauerte eine viertel Stunde, aber schließlich hatte Naira neue Schlüssel in der Hand und war um gute zweihundert Dollar ärmer. Nachdem sie die Wohnung betrat erwartete sie ein kleines Chaos, an welches sie sich nicht erinnern konnte. Im Wohnzimmer lag alles durcheinander und vieles auf dem Boden, was dort nichts zu suchen hatte. Mehrmals dachte die Dunkelhaarige darüber nach, wer es gewesen sein konnte und ihr verschlug es die Sprache, als sie genau wusste, wer es gewesen sein könnte.
      „Entschuldige für das Chaos..“,murmelte Naira und sah zu ihrem Partner. „Ich habe meine Schlüssel nicht finden können, da habe ich vor der Arbeit die Wohnung auf den Kopf gestellt..“. Sie log, mal wieder,aber was hätte sie Victor sagen sollen? ‚tut mir leid, der Mörder den wir gehen lassen haben hat bei mir zuhause ein Chaos hinterlassen...‘
      Wieder drehte sie sich zu der Wohnung und lief zum Fenster, um dieses weit zu öffnen und zu lüften. Zum Glück hatte sie in der Küche aufgeräumt gehabt, denn auf Reste von vor anderthalb Monaten hatte sie keine Lust. „Ich war lang nicht mehr hier..“, gab sie zu und sah ihrem Hund zu, wie er sich an seinem alten Platz wohl fühlte. Eigentlich genoss sie es auch, dass sie wieder zurück war, aber der Gedanke daran, wer in ihrer Wohnung war jagte Naira eine pure Angst ein...
      während sie die Sachen ganz langsam sammelte und zusammenräumte kamen ihr die Zweifel, ob es das richtige war zurück zu der Wohnung zu kommen. Aber wo sollte die Frau sonst hin?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war ja nicht so, dass Victor sie aus seinem Haus schmiss. Er hatte Gefallen an ihrer Nähe gefunden und an der Gesellschaft, die sie ihm geboten hatte. Es war einfach anders, wenn man kam und jemand zu Hause auf einen gewartet hat. Wobei Naira wohl weniger die Hausfrau spielen würde, hätte man den Gedanken weitergespinnt.
      Victor seufzte leise, stellte den Motor aus und ließ sie und den Mann vom Schlüsseldienst voraus gehen. Er hatte ja nichts mit der Sache am Hut, sondern begleitete und passte nur auf sie auf, dass sie sich nicht weh tat. Er war sogar sehr stark überrascht, dass sie die Treppen ganz alleine hoch geschafft hatte und er mit zwei Metern Abstand hinter ihnen her kam.
      Es dauerte nicht lange und das Schloss wurde behutsam und gekonnt aus der Tür geholt und mit einem neuen ersetzt. Dadurch, dass der Dienst bereits wusste, was man von ihnen verlangt hatte, war es eine einfache und schnelle Sache. Naira zahlte bar auf die Hand und war glücklich. Victor verabschiedete sich noch höflicherweise mit einem Nicken bei dem Mann in blauer Uniform und stellte sich in den Eingangsbereich der Wohnung. Er erinnerte sich nur vage an sie, aber das lag auch an dem guten Alkohol, den sie damals in sich hatten. Die Erinnerungen daran trieben ihm den Duft ihres Parfüms in die Nase und er schwelgte für einen Moment dort, wo er nicht mehr sein sollte. Er lehnte sich in die Türe und verschränkte die Arme, wie immer vor seiner Brust. Der Blick schweifte in die Wohnung und auch ihm wurde die Unordnung bewusst, doch er hätte nicht auf sie getippt. Darum hob er fragend und skeptisch eine Augenbraue, als sie versuchte es ihm als ihre eigene zu verkaufen.
      "...Ich wäre kein guter Detective, wenn ich mich von einem einfachen, schüchternen Lächeln überreden ließe...", sagte er und trat ein, folgte ihr ein wenig, den Blick behutsam in der Wohnung umherschweifend. Es roch hier nicht nach einer im Stress verlassenen Wohnung. Es sah eher nach Durchstöbern aus und nach der Suche, während man nicht wusste wo man sich gerade befand.
      Er sah wieder zu Naira und musterte sie eingehend. Wollte sie ihn für dumm verkaufen? Dann sollte sie besseres an den Tag legen.
      "Bist du dir sicher, dass das dein Chaos ist?...Danach sieht es nicht aus...Es sieht wie eingebrochen aus...", er verengte die Augen und wandte sich ihr zu, stellte sich dabei in der Küche in den Weg, so dass sie ihm nicht hätte ausweichen können.
    • Naira O’Connor

      Na gut, vielleicht war es nicht ihre beste Lüge, denn der Schock saß tief. Ein fremder Mann hatte sich an ihrer Wohnung zu schaffen gemacht.. der Mann der sie eigentlich umbringen wollte, aber was sollte sie Victor sagen? Er würde sie nie wieder alleine lassen, was vielleicht auch etwas positives an sich hatte, aber es war nicht das, was sie wollte..abhängig sein. Naira hatte sich hoch und heilig versprochen nie im Leben von einem Mann abhängig zu sein, es war nicht ihre Natur.
      Dass sich Victor ihr in den Weg stellte machte alles nicht einfacher, auch wenn es vielleicht sollte. Naira machte in ihrer Bewegung halt und ließ die Sachen aus den Händen fallen, während sie für einen kurzen Moment zu ihm nach oben sah. Wen wollte sie da für dumm verkaufen? Jemanden der eben auf Lügen aus ist..? Ganz schlecht Naira. Sie hätte viel öfter ehrlich zu ihm sein müssen, wenigstens hier die Wahrheit sagen, doch oft war eine Lüge deutlich einfacher.
      Tief holte die Luft, bevor sie seufzte und Ihre Augen schloss. Kurz rang sie im Kopf mit sich selbst, aber sie hätte in ihrem Zustand keine Kraft dafür gehabt sich ihm zu widersetzen oder ihm auszuweichen. „Jemand war hier..“,gab sie zu und sank den Kopf. „Beziehungsweise ich befürchte er war hier..“. Es war schwer, sehr schwer jemanden so etwas zuzugeben, wenn man eben Naira war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor wusste, dass die Wahrheit ihnen beiden nicht gefiel. Er hatte ebenfalls den Verdacht gehabt, jedoch noch gehofft, dass es irgendein Jugendlicher war, der dringend Geld benötigt hatte und nur durch Zufall in diese Wohnung kam.
      Vor ihr stehend wartete er auf die Wahrheit, damit sie es sagte, auch wenn er sie kannte. Er wollte es von ihr hören, damit er sich nicht noch mehr Gedanken machte alleine. Diesmal war er darauf aus, es mit ihr zu erledigen. Naira war nicht umgekommen und das trotz ihm als Partner. Das bewies ihm irgendwo, dass sie der richtige Partner im Job war und sie mit ihm überleben würde und wahrscheinlich auch er mit ihr.
      Aufmerksam sah er sie an, während sie selbst wohl nicht recht wusste, wie sie auf ihn reagieren sollte. Sie hielt sich zurück, doch dann gestand sie die Lüge und nannte ihm den selben Verdacht, der auch ihm im Kopf herumschwirrte.
      "Mhh...", er murrte kurz und wandte sich dann ab, um aus dem Weg zu gehen und an das Fenster zu treten, dass er sogleich auch aufmachte, um die frische Luft reinzulassen.
      "Danke...", sagte er leise und sah weiterhin aus dem Fenster. Er wandte sich nicht zu ihr, wollte aber sich bedanken, dass sie mit ihm sprach. Sie mussten Vertrauen zu einander haben, ohne ging es weder ihm noch ihr besser.
      "Wir müssen damit leben, dass der Typ...es auf uns abgesehen hat...oder wohl eher...diejenige...die ihn fast umgebracht hat.", Victor drehte sich um und lehnte sich gegen das Fenstersims. Nachdenklich legte er eine Hand ans Kinn und blickte ohne Fokus auf den Boden vor sich. Dass es unordentlich um ihn herum war, ignorierte er völlig in dem Moment, selbst die Tatsache, dass Naira anfing mit dem Aufräumen, wobei er an sich helfen sollte.
      "Ich sage das nicht gerne, aber es ist wichtig, dass wir zusammen bleiben...Wer weiß, wann er zuschlagen möchte..."
    • Naira O‘Connor

      Naira seufzte, nachdem sich Victor wieder abgewendet hat und schüttelte leicht den Kopf. Sie wussten beide, was es bedeutete und dass sie es nicht für sich behalten sollten, aber sie wollte keinen Aufstand wegen so etwas machen und sie wollte sicherlich nicht, dass man ihre Wohnung auseinander nahm. Als sich Victor leise bedankte sah Naira zu ihn und wusste nicht so recht, welches Gefühl am angebrachtesten wäre. Sollte sie überrascht sein, oder sich weiter freuen, wie es innerlich irgendwie der Fall war. So etwas hatte sie einfach noch nicht oft von Victor gehört gehabt..
      Doch bevor sie ihn weiter anstarren würde machte sie mit dem Aufräumen weiter, soweit wie ihr Bein es zu ließ. Sie konnte schon einige Schritte ohne Krücken laufen, auch wenn die Schmerzen groß waren, und immer wieder machte sie eine Pause, um durchzuatmen und das Bein eine Zeit lang zu entlasten. Victors Vorschlag brachte Naira wieder dazu ihn fast schon anzustarren. Mehrmals ging sie die Worte durch, die er gesagt hatte und ihr Herz machte wieder einen Sprung,auch wenn es ihr bewusst war, dass er es nicht gerne sagte.
      „Ich denke nicht, dass er so schnell zuschlagen wird.. er wird uns eher in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen..“,sagte Naira und lehnte sich auf der Couch zurück, ehe sie das Bein auf ihren Tisch ablegte. „Aber deine Idee ist nicht schlecht.. wie willst du es anstellen? Soll ich bei dir einziehen, oder möchtest du dich lieber zu mir in die Wohnung gesellen?“. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen sah Naira ab und schloss die Augen, einfach nur um durchzuatmen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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