Seine Kiefer schmerzte, so stark presste er ihn zusammen. Er konnte nicht anders. Selbst nach all diesen Tagen, nach all den Wochen, konnte er es nicht einfach so hinnehmen. Er hatte sich natürlich immer wieder gesagt, es konnte nicht seine Schuld sein, er hat alles gemacht, um sie zu retten und nun war sie doch gerettet. Sie saß neben ihm, wie eingeschüchtert durch seinen kurzen Anfall und das hatte sie ihm zu verdanken. Sie sagte es ja auch. Unterstrich die Tatsache, dass sie gemeinsam an der Situation Schuld haben.
Trotzdem. Wenn sie gestorben wäre, wäre es seine Schuld gewesen.
Victor zuckte leicht zusammen, als sie sich zu ihm setzte, so dass sich die Schultern berührten. Ihre Nähe war eine heilende Berührung. Sanft und nicht aufdringlich. Sie heilte seine Seele für einen kurzen Moment und ließ ihn vergessen, dass sie nichts miteinander haben sollten. Nur diese eine Nacht, die sie beide so nötig gehabt haben.
Victor atmete aus und schloss die Augen, vergrub das Gesicht in seinen Händen und versuchte an etwas anderes zu denken. Er war erschöpft und müde. Der bloße Gedanke an die letzten Wochen machte ihn fertig. Er war derjenige der wach gewesen war. Der sich zusammengerissen hatte und Wochenlang nichts getrunken hatte, auch wenn ein brennendes Verlangen ihn von innen zerfraß.
Nach einigen ruhigen Minuten, in denen sich seine Faust lockerte, sah er zu ihr auf und musterte ihr Gesicht, wich jedoch ihrem Blick aus und lehnte sich mit dem Kopf langsam an ihre Schulter, um ein wenig Halt zu finden. Dabei war nicht er es, der den Halt brauchen sollte. War nicht sie diejenige, die erst aufgestanden war aus dem Koma? War nicht sie, die von dem Mörder fast getötet wurde und war nicht sie es, die sich anschießen ließ?
Er hielt nicht ihre Hand, legte nur den Kopf an ihre Schulter und atmete noch einmal tief durch. Die Nähe zu einem Menschen hatte er vermisst. All die Zeit. Selbst wenn er so tat, als ob er sie alle hasste und immer den genervten spielte. "Tut mir leid...", flüsterte er kaum hörbar.
Trotzdem. Wenn sie gestorben wäre, wäre es seine Schuld gewesen.
Victor zuckte leicht zusammen, als sie sich zu ihm setzte, so dass sich die Schultern berührten. Ihre Nähe war eine heilende Berührung. Sanft und nicht aufdringlich. Sie heilte seine Seele für einen kurzen Moment und ließ ihn vergessen, dass sie nichts miteinander haben sollten. Nur diese eine Nacht, die sie beide so nötig gehabt haben.
Victor atmete aus und schloss die Augen, vergrub das Gesicht in seinen Händen und versuchte an etwas anderes zu denken. Er war erschöpft und müde. Der bloße Gedanke an die letzten Wochen machte ihn fertig. Er war derjenige der wach gewesen war. Der sich zusammengerissen hatte und Wochenlang nichts getrunken hatte, auch wenn ein brennendes Verlangen ihn von innen zerfraß.
Nach einigen ruhigen Minuten, in denen sich seine Faust lockerte, sah er zu ihr auf und musterte ihr Gesicht, wich jedoch ihrem Blick aus und lehnte sich mit dem Kopf langsam an ihre Schulter, um ein wenig Halt zu finden. Dabei war nicht er es, der den Halt brauchen sollte. War nicht sie diejenige, die erst aufgestanden war aus dem Koma? War nicht sie, die von dem Mörder fast getötet wurde und war nicht sie es, die sich anschießen ließ?
Er hielt nicht ihre Hand, legte nur den Kopf an ihre Schulter und atmete noch einmal tief durch. Die Nähe zu einem Menschen hatte er vermisst. All die Zeit. Selbst wenn er so tat, als ob er sie alle hasste und immer den genervten spielte. "Tut mir leid...", flüsterte er kaum hörbar.
