Man mochte es kaum glauben, aber John verhielt sich normal. Er vermisste seine Antiquitäten ein wenig, aber dagegen half ein Besuch im Kunstmuseum. Unter dem Radar zu fliegen hatte den ein oder anderen Vorteil.
Gegen Abend machte er einen Spaziergang im Park. Er legte den Akku in sein neues Wegwerfhandy, schob die SIM-Karte hinein und wählte die Nummer des Klapphandys, das in Vincents Besitz verweilte.
"Hallo, mein Hübscher. Wie war dein Tag?", fragte er entspannt.
Im Park war nicht mehr viel los. Hier und da war ein Jogger unterwegs, eine Frau älteren Jahrgangs führte ihren kleinen, fetten Hund aus, weiter hinten lagerten ein paar Jugendliche. John schlenderte über die Kieswege und ließ sich in einem abgeschiedeneren Teil auf einer Bank nieder, während er den Worten Vincents lauschte.
"Antibiotika sagst du? Als ob ich nicht auf Hygiene achten würde."
Er schüttelte den Kopf. Nicht aufregen, sagte er sich, Ärzte hatten keine Beispiele für seine Arbeit. Keine lebenden zumindest.
"Ich schätze mal, dass du niemandem verraten willst, dass wir noch in Kintalt stehen? Schade eigentlich. Hätte ein bisschen Würze in meinen Alltag gebracht. Wobei es auch ganz nett ist, wenn ein Ausflug ins Museum das Highlight des Tages ist."
Er beibachtete, wie eine Krähe mit der Verpackung eines Schokoriegels kämpfte.
"Hast du das Messer bei dir? Es ist ein Jagdmesser, das russische Militär verwendet sie serienmäßig. Die Klinge ist so gefertigt, dass sie kaum nachgeschliffen werden muss. Du kannst damit sogar Knochen zerschneiden..."
Gegen Abend machte er einen Spaziergang im Park. Er legte den Akku in sein neues Wegwerfhandy, schob die SIM-Karte hinein und wählte die Nummer des Klapphandys, das in Vincents Besitz verweilte.
"Hallo, mein Hübscher. Wie war dein Tag?", fragte er entspannt.
Im Park war nicht mehr viel los. Hier und da war ein Jogger unterwegs, eine Frau älteren Jahrgangs führte ihren kleinen, fetten Hund aus, weiter hinten lagerten ein paar Jugendliche. John schlenderte über die Kieswege und ließ sich in einem abgeschiedeneren Teil auf einer Bank nieder, während er den Worten Vincents lauschte.
"Antibiotika sagst du? Als ob ich nicht auf Hygiene achten würde."
Er schüttelte den Kopf. Nicht aufregen, sagte er sich, Ärzte hatten keine Beispiele für seine Arbeit. Keine lebenden zumindest.
"Ich schätze mal, dass du niemandem verraten willst, dass wir noch in Kintalt stehen? Schade eigentlich. Hätte ein bisschen Würze in meinen Alltag gebracht. Wobei es auch ganz nett ist, wenn ein Ausflug ins Museum das Highlight des Tages ist."
Er beibachtete, wie eine Krähe mit der Verpackung eines Schokoriegels kämpfte.
"Hast du das Messer bei dir? Es ist ein Jagdmesser, das russische Militär verwendet sie serienmäßig. Die Klinge ist so gefertigt, dass sie kaum nachgeschliffen werden muss. Du kannst damit sogar Knochen zerschneiden..."
