[2er RPG] Burning Desire

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    • Während ihrer gemeinsamen Zeit in der Küche verstand Julia wieso Carson normalerweise lieber alleine kochte. Der Mann war so sicher und geschickt beim Kochen, dass er keine Hilfe brauchte und die blonde Frau war sich sicher, dass sie ihm den Großteil der Zeit nur im Weg stand. Es war ein wenig traurig, doch sie akzeptierte es und ließ sich von ihm lenken, in der Hoffnung, dass sie so zumindest ein wenig von Nutzen für ihn war.
      Als er ihr die gefüllte Schale in die Hände drückte, lächelte sie dankbar zu ihm hinauf. "Das sieht wirklich gut aus. Vielen Dank." Sie folgte Carson in geringem Abstand in das Wohnzimmer und nahm neben ihm Platz. Sie pustete über ihre dampfende Schüssel und der Geruch von Gewürzen und Gemüse stieg ihr in die Nase. Es roch genauso gut wie es aussah und Julia war sich sicher, dass es noch besser schmecken würde. Sie hätte gerne voller Stolz gesagt, dass es ihr erstes gemeinsam gekochtes Essen war, aber in Wirklichkeit war es Carsons Essen, bei dem sie lediglich vor dem Herd gestanden und bei der Zubereitung zugesehen hatte. "Es hat noch nie ein Mann für mich gekocht.", sagte sie deshalb und lächelte ihren Sitznachbarn an. Sie drehte die Schale in ihren Händen, der Inhalt sah fast zu gut aus, um ihn zu essen.

      Erst nachdem sie den Film gestartet hatten, rutschte Julia auf dem Sofa etwas nach hinten, um eine bequemere Sitzposition einzunehmen und griff dann zu den Stäbchen. Vorsichtig fischte sie einige Nudeln und Gemüse aus der Schale hinaus. Kurz verzog sie den Mund, als sie daran dachte, dass sie gleich vermutlich ganz unladylike aussehen würde, da ihr die Übung fehlte, um Nudeln mit Stäbchen auf eine elegante Art zu essen. Aber letztendlich roch das Essen so verführerisch, dass sie diesen Gedanken verwarf. Nach kurzem Zögern schaffte sie es sogar sich den ganzen Bissen in den Mund zu stecken, ohne zu kleckern, worauf sie insgeheim sehr stolz war. Andächtig kaute sie und leckte sich dann über die Lippen, nachdem sie herunter geschluckt hatte. "Es schmeckt wirklich gut.", sagte sie ehrlich und grinste Carson an.
    • "Gewöhn dich dran", gab Carson zurück, "Du hast schon zugesagt, mich nächstes Wochenende zu sehen und da ich jeden Sonntag koche, wird dir das noch öfter passieren."
      Er schob sich ziemlich unelegant einen ganzen Haufen Nudeln in den Mund, die er dann nachträglich aufschlürfte. Von seinen Manieren war gerade praktisch nichts zu erkennen. Wobei er im Fernen Osten wohl ziemlich höflich wäre. Aber es war erstens Sonntag und zweitens saß er nicht in einem Restaurant. Immerhin kleckerte er sein Shirt bich von oben bis unten voll.
      "Ich wollte eigentlich Shrimps machen, aber du erwähntest mal, dass du kein Fan von Meeresfrüchten bist. Aber vielleicht sollte ich aufhören, so viel chinesisch zu machen...."
      Auf dem Bildschirm versuchte gerade ein Raptor, einen Menschen zu zerfleischen.
      Binnen weniger Minuten hatte Carson seine Schüssel geleert. Allerdings holte er sich keine zweite Portion, da die vorangegangenen Kekse und die Melone ihren Teil taten und er tatsächlich einmal satt war.


    • Julia sah Carson kurz fragend an. Hatte sie wirklich zugesagt, dass sie ihn nächstes Wochenende sehen würde? Hatte er sie überhaupt danach gefragt? Irgendwie hatte sie das einfach vorausgesetzt und auf einmal kam sie sich ziemlich egoistisch vor. Aber zumindest schien Carson nichts dagegen und auch nichts besseres vor zu haben. Das erleichterte sie ein wenig. "Aber wenn du mal keine Zeit hast, kannst du das ruhig sagen. Du hast ja einen anstrengenderen Job als ich. Es macht mir nichts aus...", kurz hielt sie inne, da sie überlegte, was sie eigentlich sagen wollte. Machte es ihr nichts aus, wenn sie sich mehrere Wochen lang nicht sahen? Nein, das wäre eine Lüge. "... auf dich zu warten." beendete sie deshalb ihren Satz und war mit dieser Formulierung wesentlich zufriedener.

      Da Julia wesentlich langsamer aß als ihr Sitznachbar, war sie immer noch mit ihrer ersten Schüssel beschäftigt, als Carson seine schon längst geleert hatte. "Das du dir das gemerkt hast.", murmelte sie, während sie mit ihren Stäbchen nach ein paar Nudeln angelte. "Ich habe nichts gegen Schrimps. Im Grunde esse ich auch Meeresfrüchte, ich kann mich nur irgendwie mit diesen Sachen, die etwas schleimig sind, nicht anfreunden. Sowas wie Tintenfisch und Austern. Aber auch das kann man sicher so gut zubereiten, dass es schmeckt." Es fiel ihr nicht leicht zuzugeben, dass sie etwas nicht mochte, weshalb sie am Ende auch einlenkte und versuchte ihre Worte selbst wieder ein wenig zu entkräften. Es war ein unbewusster Schutzmechanismus von ihr, da ein Teil von ihr immer noch versuchte nirgendwo anzuecken.
      Sie zuckte mit den Schultern und steckte sich einige Nudeln in den Mund, um das Thema so abzuschließen. "Gibt es etwas, was du nicht magst?", fragte sie rein interessehalber.
    • "Warum hätte ich mir das nicht merkem sollen? Dann hätte ich dir vielleicht heute Meeresfrüchte serviert, du hättest es gehasst und der Abend wäre ruiniert. Und das sage ich in Jogginghosen und Sportshirt zu dir."
      Carson lehnte sich zurück und streckte die Arme auf der Rückenlehne aus.
      "Ich esse eigentlich alles. Außer die grünen und die weißen Gummibärchen. Die sind ekelhaft. Die Gelben!"
      Er führte seine Finger zu seinen Lippen und küsste sie übertrieben, um seine Vorliebe für diese Farbe der Bären auszudrücken.
      "Es gibt allerdings einiges, was ich noch nicht probiert habe. Kannst du das glauben? Ich hab noch nie griechisch gegessen!"
      Wenn man mal bedachte, welche Massen er sich ins Fressloch schaufelte, war das tatsächlich seltsam. Aber Carson hatte noch nie den Weg in ein solches Restaurant gefunden.
      "Wollen sir griechisch essen gehen? Nächste Wochende meine ich? Austin kennt bestimmt jemanden, der einen guten empfehlen kann. Oder kennst du einen? Worauf muss man bei sowas achten?"


    • Vorsichtig stellte Julia ihre leere Schale vor sich auf den Couchtisch, bevor sie sich wieder zurück setzte und etwas näher zu Carson rutschte. "Wieso sollte wegen so etwas der Abend ruiniert sein?", fragte sie ehrlich verwundert. Es war für sie immer noch unverständlich, wieso jemandem ihre Meinung so wichtig war. "Alleine dadurch, dass du es gekocht hast, hätte es geschmeckt." Sie lächelte zu dem Mann hinauf, um ihn etwas zu beruhigen. "Und du solltest wissen, dass ich nichts gegen dein Outfit habe, ich bin selbst ja nicht besser angezogen." kurz sah sie an ihren nackten Beinen hinunter, bevor sie wieder den Kopf hob und zu ihren Sitznachbarn sah. Sie musste zugeben, dass Carson dieser legere Look stand. Natürlich sah er auch im Anzug gut aus, aber die Vorstellung, dass ihn so nicht jeder zu Gesicht bekam, machte ihn zu etwas besonderen.

      Julia wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Carson sie fragte, ob sie griechisch essen gehen wollten. "Ich kann irgendwie verstehen, dass du noch nie griechisch gegessen hast. Für Geschäftsessen sind solche Restaurants nicht besonders geeignet, da viel mit Knoblauch gekocht wird.", kommentierte sie. Sie selbst hatte erst einmal beim Griechen gegessen. Es hatte ihr geschmeckt, auch wenn sie nicht selbst bestellen durfte. "Bist du sicher, dass du mit mir irgendwohin gehen willst, wenn ich hinterher stinke?", fragte sie besorgt, da ihr einige der Aussagen einfielen, die ihr damaliger Freund zu dem Essen gemacht hatte. Sie wollte, dass Carson sie mochte und nicht von ihr angeekelt war.
      Sie biss sich auf die Unterlippe, während sie versuchte die negativen Gedanken zurück in den hintersten Teil ihres Kopfes zu verdrängen. "Aber es wäre für uns beide etwas neues, da ich die meisten Gerichte nicht kenne. Das könnte lustig werden.", sagte sie, nachdem sie beschlossen hatte, dass Carson nicht so oberflächlich war. "Aber empfehlen kann ich dir nichts. Ich könnte Leah fragen..." kurz hielt sie inne. "Wenn ich es mir genauer überlege... ich glaube, ich frage sie lieber nicht." Sie konnte sich schon bildlich vorstellen, wie begeistert die andere Frau sein würde, wenn sie erfuhr, dass Julia auf ein Date ging und dass sie dann die ganze Woche bohrende Fragen über sich ergehen lassen musste.
    • "Wir stinken einfach zusammen, dann fällt es nicht so auf", grinste Carson und drückte Juliana einen Kuss auf die Schläfe, "Umd Austin beschwert sich nicht, dafür wird er zu gut bezahlt."
      Sie kannte also keinen guten Griechen, ging aber davon aus, dass ihre beste Freundin einen kannte? Er würde wohl doch mal an Julianas Arbeitsplatz aufschlagen müssen. Direkt bei dieser Leah zu Hause aufzutauchen wäre wohl etwas zu gruselig. Andererseits würde er dann auf kedenfall Leah begegnen und es wäre auch auf jeden Fall eine Überraschung für Juliana.... Er würde das wohl spontan entscheiden, so wie er es immer tat.

      Den Film über konnte sich Carson nicht davon abhalten, mit Julianas Fingern herum zu spielen. Oder am Saum ihres Oberteils. Oder ihren Haaren. Ganz instinktiv zeichnete er auch immer mal wieder das Unendlichleitssymbol auf ihren Handrücken, ihren Unterarm, ihre Schulter, ihren Hals... aus Letzterem machte er einen Kuss, indem er ihren Kopf sanft mit seinem Daumen in seine Richtung drehte. Und dann brach er seine eigene Regel.
      Er küsste sie inniger, dann ihren Hals, ihre Schulter. Er hatte sich so sehr zusammengerissen, aber jetzt... es kam einfach so über ihn, er wollte einfach ein Teil dieser wundervollen Frau neben ihm werden.


    • Julia drehte ihren Handrücken zu Carson, als dieser mit seinen Fingern darüber strich. Kurz verschränkte sie ihre Finger mit seinen, ließ sie dann aber wieder frei, da sich die Hand des Mannes sofort ein neues Ziel suchte. Sie versuchte sich auf den Film zu konzentrieren, was sich jedoch als unmöglich heraus stellte, so lange Carsons Finger über ihren Körper strichen und dafür sorgten, dass sie eine Gänsehaut bekam. Sie war sich nicht sicher, wie sie reagieren sollte und deshalb sah sie den Mann auch fragend an, als seine Fingerspitzen zu ihrem Unterkiefer wandern und ihr Gesicht leicht in seine Richtung drehten. Doch noch bevor Julia auch nur darüber nachdenken konnte, was sie sagen wollte, pressten sich Carsons Lippen bereits auf ihre und sorgten dafür, dass der Kopf der jungen Frau völlig leer wurde.
      Der Kuss war fordernder als die, die sie im Laufe des Tages geteilt hatten, aber Julia stellte fest, dass sie das überhaupt nicht störte. Stattdessen konnte sie nur daran denken, dass sie nun eine Woche lang auf diese Küsse verzichten musste und diese Vorstellung reichte aus, dass ihr Körper sich wie von allein dem Mann zuwandte und näher an ihn heran rutschte. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und ließ ihre Fingerspitzen seinen Nacken hinauf und durch sein weiches Haar wandern, während sie den Kuss erwiderte.
    • Carson zwang sich dazu, aufzuhören. Er lehnte seine Stirn gegen Julianas Schlüsselbein, schloss die Augen und riss sich zusammen. Aber Juliana unter seinen Händen zu spüren und ihren Geruch in der Nase zu haben, ließ ihn alles vergessen.
      "Und dabei hab ich mich doch den ganzen Tag benommen...", murmelte er.
      Im nächsten Augenblick lag Juliana unter ihm auf der Couch. Einen Arm hatte er um sie geschlungen, Den anderen ließ er erstaunlich sanft über Julianas Oberkörper wandern, ehe er ihn unter den Saum ihres Shirts wieder hinauf schob.
      "Ich wollte mich zurückhalten, Juli, ehrlich", raunte er und küsste sie auf das Brustbein, "Ich bin furchtbar..."
      Er arbeitete sich ihren Hals hinauf, biss sie dann sogar leicht ins Ohrläppchen. Ein Geräusch, das irgendwo zwischen Knurren und Schnurren lag, entkam seiner Kehle. Er wollte sich ja dafür hassen, wollte sich selbst zum Aufhören bewegen, aber er konnte nicht. Sein Verstand war ausgeschaltet, sein Körper bewegte sich von allein. Wenn er ehrlich war, war das auch vollkommen in Ordnung. Aber ganz weit hinten in den Untiefen seines Kopfes war diese Stimme, die ihm sagte, dass er warten musste, dass Juliana aich noch ein Wörtchen mitzureden hatte. Ein kleiner Funken Sorge war noch immer da. Sorge , dass er hier gerade einen Fehler machte, dass es Juliana nicht gefiel, dass sie es nicht wollte. Und dieser klitzekleine Funke bremste ihn, gab Juliana Zeit, zu reagieren.


    • Julia zog erschrocken die Luft ein, als Carsons Zähne sanft an ihrem Ohrläppchen zogen. Die Berührung tat war nicht weh, sie traf die junge Frau jedoch ziemlich unerwartet. Mit großen Augen sah sie zu Carson hinauf. Das knurrende Geräusch, dass er von sich gab, erinnerte sie an ein wildes Tier, das nur darauf wartete hinaus gelassen zu werden. Und doch waren seine Berührungen sanft und zögerlich, als hätte er Angst sie zu zerbrechen. Es war eine ungewöhnliche Kombination, die Julia noch nie zuvor erlebt hatte. Sie fragte sich, wie lange er wohl mit sich selbst gerungen und versucht hatte sich zurück zu halten, nur damit sie sich nicht unwohl fühlte. Auf einmal tat er ihr sehr leid.
      "Du hast dich wirklich gut benommen.", sagte sie sanft, während sie ihm eine Hand auf die Wange legte, um ihn dazu zu bringen sie anzusehen. Dann ließ sie ihre Fingerspitzen langsam an seinem Kiefer hinauf zur Rückseite seines Kopfes wandern. Noch einmal fuhr sie durch sein Haar und wunderte sich, wieso dieses so weich war, bevor sich ihn zu sich zog und seine Lippen mit ihren verschloss.
    • Er verstand, was sie da sagte. Was sie ihm erlaubte. Und wie das letzte Mal aich war es, als würde irgendetwas in ihm wach werden. Er küsste Juliana begierig, schob ihr Shirt hinauf. Sie war perfekt!
      Er setzte sich auf und zog sein Shirt aus. Ihm war egal, wo es landete. Wichtig war, dass er Juliana schnell wieder so nah wie möglich bei Juliana sein konnte. Ihr zog er das Shirt kurz darauf auch über den Kopf, es war nur ein Problem, es war im Weg, also folgte es seinem eigenen.
      Als er das nächste Mal wieder hoch zu Juli kam, um sie zu küssen, presste er er instinktiv seine Hüften gegen ihre. Er war jetzt schon hart und alles, was ihn noch zurückhielt, war seine Hose. Und Julis. Er könnte so leicht beide loswerden...
      "Du raubst mir den Verstand...!", hauchte er heiß gegen Julianas Hals.
      Seine Hände schlossen sich um ihre wohlgeformten Brüste, massierten sie sanft. Es fühlte sich so gut an, ihr so nahe sein zu dürfen, sie glücklich machen zu dürfen.
      Er ersetzte eine seiner Hände durch seinen Mund, die nun freie Hand schob er über ihren perfekten Körper weiter hinunter und unter den Saum ihrer Hose. Er wartete nicht, er berührte sie direkt dort, wo sie es am meisten spüren würde. Er wollte sie zu Stöhnen beingen, wollte, dass sie ihrer Lust eine Stimme gab. Es war das schönste Geräusch dass er je gehört hatte, ihr Lachen ausgenommen.


    • Julia glaubte in seinem Kuss zu ertrinken. Seine Lippen waren so begierig und fordernd, als wollte er sie verschlingen und zu einem Teil von sich machen. Und vermutlich würde er das sogar tun, wenn er es könnte. Die blinde Frau war ein wenig außer Atem, als Carson sich wieder von ihr löste, um sein Shirt auszuziehen. Obwohl sie ihn schon oft halbnackt gesehen hatte, schoss ihr auch diesmal wieder durch den Kopf, wie gut er aussah und was für ein Glück sie hatte, dass so ein Mann sich für sie interessierte.
      Wie von allein streckten sich ihre Hände aus, bis sie auf seinem Brustkorb zu liegen kamen. Vorsichtig strichen sie an seinen Brustwarzen vorbei nach unten und fuhren beinahe schon andächtig über jede Erhebung der durchtrainierten Muskeln. Allerdings mussten ihre Finger ihren Weg abbrechen, da Carson ihr das T-Shirt über den Kopf zog. Sie ließ ihn gewähren und es war ihr auch egal, wohin er das Kleidungsstück warf, in nächster Zeit würde sie es sowieso nicht brauchen.

      Erneut landeten Carsons Lippen auf ihren und sie konnte seine Erregung nicht nur in dem Kuss spüren, sondern auch weiter unten fühlen. Doch sie nahm dieses Detail nur am Rande war, da der Kuss sie alles um sich herum vergessen ließ. Sie schlang die Arme um ihn, um ihm noch etwas näher zu sein.
      Ein wenig enttäuschte es sie, als Carson seine Lippen von ihren löste, am liebsten hätte sie ihn noch länger geküsst. Auch musste sie ihren Halt um ihn etwas lockern, da er ein wenig an ihr herunter rutschte. Doch ihre Gedanken fühlten sich zu vernebelt und ihr Körper sich zu heiß an, um darüber beleidigt zu sein. Als Carson dann noch seinen Mund auf ihre Brust legte und Julia spürte, wie seine Zunge gegen ihre Brustwarze stieß, hörte sie endgültig auf über ihre Situation nachzudenken. Die Welt um sie herum verschwamm, bis nur noch sie und der perfekte Mann existierten, der mit ihr auf dem Sofa lag.
      Da ihre Hände nun nur noch seine Schulterblätter erreichen konnten, ließ Julia ihre Hände nach oben wandern und strich Carsons Nacken hinauf über seinen Kopf. Jedoch wurde aus der sanften Berührung ein Ziehen, als sie auf einmal Carsons Hand in ihrem Schoß spürte und seine Berührung einen elektrischen Stoß durch ihren Körper zu schicken schien. Kurz griffen ihre Hände in seine Haare, nur um sich sofort wieder zu lösen. Julias Kopf fiel nach hinten und sie merkte erst, dass sie leise aufgestöhnt hatte, als sie fühlte wie das Geräusch ihre Lippen verließ.
    • Oh Gott, dieser Klang! Er wollte, dass sie davon heiser wurde. Und er wusste, wie man das machte.
      Er ließ seine Hand noch tiefer wandern, schob vorsichtig erst den Mittel, dann den Zeigefinger in Julianas Mitte hinein. Zeitglich zeichnete er mit dem Daumen sanfte, langsame Kreise um die kleine Knospe zwischen ihren Beinen. Er konnte Julianas Herzschlag und wie er sich beschleunigte spüren, als er über ihre Halsschlagader leckte. Kurz darauf küsste er sie noch einmal, ehe er seine Hände beide zurückzog und sich aufrichtete. Er lächelte. Dieser Ausdruck auf seinem Gesicht hing irgendwo zwischen Begierde, Laszivität und Charme. Und mit diesem Gesichtsausdruck ließ er sich von der Couch sinken, drehte Juliana ein Stück und kniete sich zwischen ihre Beine. Er küsste sie, dann ihr Schlüsselbein, die Stelle zwischen ihren Brüsten, die unter ihrem Bauchnabel... Während seine Küsse tiefer wanderten, zog er Julianas Shorts und auch ihre Unterwäsche ihre Beine hinab. Sie folgten den Shirts irgendwo in die Weiten seines Apartments. Carsons letzter Kuss landete genau dort, wo zuvor noch sein Daumen seine Bahnen gezogen hatte. Vorsicjtig saugte er an der empfindlichen Stelle, umspielte sie mit seiner Zunge. Juliana schmeckte so gut! Das hatte er schon damals in der Bar mit ihr machen wollen und letztes Mal... da hatte er sich doch tatsächlich nicht getraut. Aber jetzt machte er es einfach. Er bereute es nicht. Er würde wiederkommen. Er würde sich mehr von diesem köstlichen Nektar holen. Jetzt war es offiziell: Er war süchtig nach dieser Frau!


    • Für einen Moment vergaß Julia Carsons Lippen, als seine Finger in sie eindrangen. Wie von allein rutschten ihre Beine ein wenig auseinander, um ihm mehr Platz zu lassen. Seine sanfte Berührung in ihrem Inneren und die kreisende Berührung auf ihrer Klitoris, entlockten ihr ein weiteres Stöhnen, was jedoch von Carsons Lippen etwas gedämpft wurde. Dieser Mann wusste eindeutig was er tat und Julia war ihm völlig ausgeliefert. Und auf einmal war es ihr egal an wie vielen Frauen er geübt hatte, um so geschickt zu werden. Im Moment war er nur für sie da und das war alles, was sie wollte.
      Sie wusste nicht wie lange Carsons Hand ihren Schoß verwöhnt hatte, es hätten Sekunden oder auch Stunden sein können. Als er seine Hand schließlich zurück zog, fühlte Julia sich atemlos und ihr Herz schlug so schnell, als wollte es aus ihrer Brust heraus springen. Sie versuchte sich ein wenig zu sammeln, das gelang ihr jedoch nicht besonders gut, da Carson sie schon kurz darauf mit einem Gesichtsausdruck ansah, der ihr erneut den Atem raubte. Sie konnte die Emotionen nicht genau beschreiben, die in seinem Blick lagen, das einzige, was ihr eindeutig dazu durch den Kopf schoss war, wie attraktiv und anziehend er aussah. Am liebsten hätte sie ihn an sich gezogen und noch einmal geküsst, aber wie schon einmal zuvor entzog er sich ihr, um ihre Brüste zu küssen. Aber diesmal hielt er dort nicht an, sondern suchte sich seinen Weg weiter nach unten. Jeder seiner Küsse schien ein Brennen auf Julias Haut zu hinterlassen, als hätte er dort ein unsichtbares Mal gesetzt.
      Und als Carson schließlich sein Ziel erreichte, konnte Julia das Stöhnen nicht mehr zurück halten, das sich in ihrer Kehle bildete. Unbewusst drückte sie den Rücken durch und ihre Beine öffneten sich, als wüssten sie genau, dass gegen Carsons Willen machtlos waren. Julia hatte schon lange die Kontrolle über ihren Körper verloren.

      Einige Zeit lang genoss sie Carsons Berührungen. Ihr Atem ging nur noch stoßweise und ihr ganzer Körper schien zu brennen. Sie wusste nicht, was dieser Mann mit ihr anstellte, aber sie hatte noch nie so etwas gefühlt. Ihre Fingernägel glitten über den Bezug der Couch als würden sie Halt suchen und auf einmal fühlte Julia sich ein wenig einsam. Sie wollte Carson nah sein. Sie wollte nicht, dass nur sie die ganze Zeit verwöhnt wurde. Sie richtete sich ein wenig auf und griff mit ihren Händen nach Carsons Kopf. Sanft aber bestimmt strich sie ihm über die Wangen und versuchte ihn dazu zu bewegen sie anzusehen. "Carson...", ihr Mund fühlte sich so trocken an, dass sie nicht mehr als ein Flüstern heraus brachte. "... nimm mich. Ich gehöre dir."
    • "...nimm mich. Ich gehöre dir."
      Irgendetwas setzte in seinem Gehirn aus, als er das hörte. Beinahe sofort stand er aufrecht vor Julia, zog sie zu sich joch und trug sie ins Schlafzimmer. Er hätte sie auch einfach auf der Couch nehmen können, aber eine unsichtbare Macht zog ihn von dort weg. Juliana war die erste Frau, die jemals sein Schlafzimmer von innen gesehen hatte und jetzt war es beinahe so, als sei das hier der einzige Ort, der ihrer würdig war, der der Schönheit ihres Orgasmus würdig war.
      Er setzte sie nicht sanft auf dem Bett ab. Er ließ sie mehr fallen, als dass er sie überhaupt absetzte. Mit übereifrigen Fingern schälte er sich aus seiner Jogginghos und schon ragte er über Juliana auf, die Arme neben ihrem Kopf abgestützt, die Hüften zwischen ihre Beine gedrängt.
      Er fragte nicht um Erlaubnis, die hatte sie ihm schon gegeben. Er richtete seinen Schaft kurz aus, dann stieß er zu. Julianas Stöhnen fing er mit seinen Lippen ein. Während sich seien Lenden wieder zurückzogen, um erneut anzusetzen, schob er seine Zunge in Julianas Mund und begann, ihre damit zu streicheln. Ein Raunen war tief in seiner Kejle zu hören, als er seinen Rythmus fand. Vielleicht küsste er Juliana auch nur, um ein wenig zu vertuschen, wie unendlich gut sie soch anfühlte und wie leicht sie ihn zum Stöhnen bringen konnte...


    • Julias Kopf wurde ein wenig klarer, als Carson kurzfristig von ihr abließ und sie stattdessen hochhob. Ausnahmsweise störte es sie nicht, dass er sie trug, da ihre Beine sich so weich anfühlten, dass sie unmöglich selbst hätte laufen können. Es wunderte sie ein wenig, dass der Mann sich die Mühe machte, um ihre Aktivitäten ins Schlafzimmer zu verlegen. Wenn Julia ehrlich war hatte sie ihm so viel Selbstbeherrschung nicht zugetraut. Doch sie kam nicht dazu sich Gedanken darüber zu machen, da Carson sie unsanft aufs Bett fallen ließ, sobald sie sein Ziel erreicht hatten. Ein kurzer, überraschter Laut verließ ihren Mund, der aber sofort verstummte, als Carson sich wieder zu ihr hinunter beugte.
      Wie ein ungeduldiges Kind streckte Julia ihre Arme in seine Richtung aus, damit sie diese um seinen Hals legen konnte, sobald er sich auf sie gelegt hatte. Sie spürte seine Härte zwischen ihren Beinen und für den Bruchteil einer Sekunde war sie nervös. Aber dann drang er in sie ein und wie schon zuvor beschloss Julias Kopf sich auszuschalten.
      Julia spürte ein kurzes Ziehen, als er sich mit einem Stoß in ihr versenkte. Es dauerte einen Moment, bis sie sich an seine Größe gewöhnt hatte, aber dann schien er perfekt in sie zu passen. Als wären sie füreinander geschaffen. Die junge Frau hob ihre Hüften an, um Carson bei jeder seiner Bewegungen ein wenig entgegen zu kommen. Ihre Hände lösten sich von seinen Schultern und wanderten stattdessen seinen Rücken hinunter. Sanft ließ sie ihre Nägel über seine Muskel fahren, bis sie seinen Hintern erreichte. Kurz griff sie etwas fester zu, um ihn näher an sich heran zu ziehen, dann lockerte sie ihre Hände jedoch wieder und strich wieder einen Rücken hinauf.
      Die ganze Zeit über hielt sie ihre Lippen auf Carsons gepresst und ließ ihre Zunge mit seiner spielen. Jedes Stöhnen von ihm ließ ihren Körper etwas heißer werden. Allein der Gedanke, dass sie diesen Mann so sehr erregte reichte aus, um sie ihrem Orgasmus näher zu bringen.
    • Diese Frau raubte ihm den Verstand. Alles, was übrig blieb, waren seine reinen, animalischen Instinkte. Irgendwo in seinem vernebelten Hirn sagte eine Stimme, er solle sich zurückhalten, nicht so wild an die Sache herangehen. Aber er hörte diese Stimme nicht. Sie war zu weit weg, um irgendetwas zu bewirken.
      Stattdessen konzentrierte sich Carson lieber auf die Frau unter ihm. Sein einziges Ziel war es, sie glücklich zu machen und genau das tat er, wenn man dem glauben schenken konnte, was sie so von sich gab. Jedesmal, wenn sie seinen Namen stöhnte, gab ihm das einen extra Kick. Es jagte Schauer durch seinen Körper, die er noch nie zuvor gespürt hatte.
      "Juli..!", schrie er, als er kam, nur Sekundenbruchteile nach ihr.
      Carson hatte ja schon viele Frauen gehabt, durchaus auch welche, die wussten, was sie da taten, aber mit Juliana war das etwas ganz anderes. Sie... mit ihr... Carson war nicht einfach nur befriedigt, er war wirklich glücklich.
      Erschöpft, aber vollkommen zufrieden sank auf Juliana zusammen. Um sie nicht zu erdrücken, rollte er sich leicht zu Seite, sodass er zwar auf ihr lag, sein Gewicht aber zum größten Teil neben ihr auf der Matratze ruhte. Er lehnte seinen Kopf an ihre Schläfe, schloss die Augen und hielt sie einfach nur fest. Mehr brauchte er nicht. Er wollte sie einfach nur in seinen Armen wissen, wollte wissen, dass er sie glücklich machte und sonst niemand.


    • Julias Erfahrung mit Männern hielt sich in Grenzen - sehr sogar. Und doch fühlte sie, dass gerade etwas besonderes geschah. Zum ersten Mal hatte sie das Gefühl, dass sie nichts falsch machen konnte und obwohl Carson mit der Zeit immer stürmischer wurde, hatte sie keine Angst. Sie spürte, dass er ihr nicht weh tun würde und sie glaubte daran. Ohne dass sie es verhindern konnte, entwich immer wieder sein Name ihren Lippen, als wollte sie sicher gehen, dass er bei ihr blieb. Und auch als sie letztendlich kam, war Carson alles, woran sie denken konnte.

      Nachdem Carson sich wieder von ihr herunter gerollt hatte, ließ Julia sich widerstandslos in seine Umarmung ziehen. Dabei legte sie selbst die Arme um ihn und legte ihren Kopf gegen seine Schulter. Ihr Körper war heiß und feucht vom Schweiß, doch die junge Frau störte das im Moment nicht. Sie wollte einfach nur so nah wie möglich bei Carson sein, um sicher zu gehen, dass sich nicht alles doch nicht als Traum herausstellte.
      Einige Minuten lang lagen sie so still zusammen, bis Julias Lieder schwer wurden und eine kleine Stimme in ihrem Hinterkopf sie daran erinnerte, dass sie nicht schlafen durfte, da Carson sie demnächst nach Hause schicken würde. Sie mussten morgen schließlich beide wieder arbeiten. Wenn sie ehrlich war, wollte Julia nicht gehen, aber sie wusste, dass es nicht alleine nur um ihre Wünsche ging und sie nicht egoistisch sein durfte.

      Unbewusst ließ sie ihre Finger auf seinem Rücken hinunter und wieder hinauf streichen. Selbst wenn ihr Wochenende in einigen Stunden endete, wollte sie die Zeit trotzdem noch genießen. "Dir geht es gut, nicht wahr?", die Frage verließ Julias Mund, noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte und hätte sie eine Hand frei gehabt, hätte sie sich vermutlich mit dieser vor die Stirn geschlagen. Anscheinend war ihr Kopf doch noch etwas vernebelt, wenn er beschloss eine so unsinnige Frage zu stellen... "Also, ich gehe mal davon aus... weil du noch hier liegst... und so.", versuchte sie sich zu retten, es war aber nur ein kläglicher Versuch. Sie machte einen unzufriedenen Laut und lehnte ihren Kopf etwas enger an Carsons Schulter, als könnte sie sich so vor ihm verstecken. "Es ist nur so, dass es mir gut geht und ich möchte, dass es auch dir gut geht... Und nun, da ich es ausspreche klingt es schrecklich kindisch."
      Kurz schwieg sie, während sie überlegte, wieso sie gerade jetzt so einen Unsinn daher redete. Es dauerte etwas, bis ihr klar wurde, was sie eigentlich sagen wollte. "Carson," begann sie sanft "Wenn einmal irgendwas nicht in Ordnung ist, oder es dir nicht gut geht, musst du es mir sagen, okay? Vor allem, wenn es meine Schuld ist. Ich habe das ernst gemeint, als ich sagte, dass wir uns niemals streiten sollten."
    • Ihm war nicht nach reden. Er wollte einfach nur diesen Augenblick genießen. Wahrscheinlich war er überhaupt nicht in der Lage einen geraden Satz herauszubringen. Sein hirn musste erst noch seinen Verstand neustarten. Aber als Julianas Fragen drängender wurden, wurde Carson klar, dass er ihr antworten musste. Also sammelte er alles, was er noch an Kraft mobilisieren konnte, stützte sich auf den Ellenbogen und küsste Juliana.
      "Mir ging es nie besser", raunte er ihr zu, ließ sich wieder auf die Matratze fallen und zog Juliana an sich.
      Jetzt, genau in diesem Augenblick war das alles, was er brauchte. War sie alles, was er brauchte. Zum ersten Mal in seinem Leben dachte er nicht über seine Geschäfte oder seine seltsame Familie oder dergleichen nach. Es gab keine Probleme, keine Meetings, keine Verträge, keine Bilanzen, keine Sorgen. Es gab nur Juliana und ihn, hier in diesem Schlafzimmer, dass so gut wie jedes andere Schlafzimmer auf der Welt war.
      Es erschreckte ihn ein bisschen, wie gut sich das anfühlte. Es war etwas ganz anderes, eine völlig neue Erfahrung. Carson wusste nicht, wie er damit umgehen sollte, also folgte einfach noch ein bisschen seinen Instinkten, die hatten bisher ja gute Dienste geleistet. Er zog Juliana enger an sich und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren.
      "Das hier soll niemals enden...", murmelte er leise.


    • Hätte man Julia vor ein paar Wochen gesagt, dass sie eines Tages völlig entspannt und nackt in Carsons Armen liegen würde, hätte sie ihn vermutlich ausgelacht. Aber nun konnte sie sich keinen Ort vorstellen, an dem sie lieber wäre. Vor allem nicht, nachdem ihr Partner bestätigt hatte, dass es ihm gut ging. Julia war sich nicht sicher, ob er verstanden hatte, was sie mit ihrem letzten Satz sagen wollte. Aber Carson schien keine Lust auf eine Unterhaltung zu haben und Julia war auch damit zufrieden, einfach nur in seinen Armen zu liegen. Auch wenn es für sie noch immer ungewohnt war, dass sie sich bei einem Mann so sicher fühlte.
      "Das hier soll niemals enden..." hörte sie Carson auf einmal murmeln und nickte unbewusst, was nicht einfach war, da ihr Kopf immer noch an seine Schulter gelehnt war. "Das wäre schön.", gab sie zurück. Sie hatte bereits akzeptiert, dass dieser Moment irgendwann enden würde, aber sie verdrängte diesen unangenehmen Gedanken für den Moment. Julia hatte gelernt, dass alles einmal zu Ende ging, vor allem die Dinge, die einen glücklich machten. Alle Menschen, die in ihr Leben traten, verließen dieses auch irgendwann wieder. Es war eine traurige Realität, an die die junge Frau sich inzwischen gewöhnt hatte.
      Doch das hieß nicht, dass sie die Zeit, die ihr blieb, nicht genießen durfte. Und so lange sie in Carsons Armen lag, hatte sie zumindest das Gefühl, dass er sie nicht einfach so zurück lassen würde.
    • Carson döste zufrieden vor sich hin. Doch alles Schöne musste einmal ein Ende haben. Heute kündigte sich das in Form eines Handyklingelns an. Carson machte seinem Unmut mit einem entnervten Seufzen Luft und stand auf.
      "Ja?", fragte er, als er ran ging.
      Aus Reflex hätte er ja das Schlafzimmer verlassen, aber sein Handy lag im Esszimmer, also wanderte er nur auf die andere Seite des Esstisches, während Austin ihn darüber informierte, dass der Heimflug nach San Francisco geregelt war und sie bald los mussten. Mit einem weiteren entnervten Seufzen legte Carson wieder auf. Kommentarlos kam er zurück ins Schlafzimmer, wo er sich etwas zum Anziehen aus dem schrank nahm und ins Bad ging.
      "Austin hat angerufen. Abflug in zwei Stunden", informierte er nun auch Juliana, ehe er unter die Dusche hüpfte.
      Es war, als hätte dieser eine kleine Anruf den ganzen Frieden zerstört. Carson war daran gewöhnt, solche Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit zu bekommen. Aber jetzt gerade hasste er Austin, was ihn erschreckte. Austin war sein engster Vertrauter, er wusste alles über ihn.
      Frustriert lehnte Carson den Kopf gegen den kalten, schwarzen Marmor der Dusche, während das warme Wasser seinen Körper hinab floss. Er versuchte herauszufinden, was mit ihm los war. Es konnte doch nicht alles nur an Juliana liegen! Und doch fiel ihm nichts anderes ein. Es machte ihn verrückt, so die Kontrolle über sich zu verlieren, wenn sie in der nähe war. Alles, woran er dann noch denken konnte war, dass es ihr gut ging, dass sie glücklich war und dass ihr niemand zu nahe kam, der ihr schlechtes wollte. Nur warum war das so? Warum fühlte er sich so? Und warum kam er nicht von ihr los?
      Er ließ den Kopf einmal etwas gegen die Wand knallen, ehe er aus der Dusche stieg. Der Spiegel verriet ihm, dass er nach zwei Tagen ohne definitiv wieder eine Rasur brauchte, also erledigte er das gleich mit. Heute ersparte er Juliana auch den Anblick seines umgekehrten strips. Er kam vollständig bekleidet aus dem Badezimmer, die Haare noch feucht und ungeordnet. Er wusste, dass er in wenigen Stunden wieder der Geschäftsmann war, dass dann kein Platz mehr für Persönliches war, bis er abends aus dem Büro kam. Es kotzte ihn an. Er hatte seine Arbeit immer geliebt, aber jetzt... er wollte lieber bei Juliana sein.