[2er RPG] Burning Desire

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Julia nickte leicht, während sie sich unbewusst etwas zurück lehnte und sich etwas mehr in Carsons Umarmung kuschelte. "Mir fehlt vermutlich die Motivation.", gab sie zu. Sie fühlte sich immer etwas seltsam, wenn sie alleine durch den Park lief. Es würde ihr sicher leichter fallen, wenn sie Gesellschaft hätte. Würde sie mit Carson zusammen leben, dann könnten sie... Julia erstarrte, da dieser Gedanke sie völlig unerwartet traf. Beinahe hätte sie über ihre eigene Naivität gelacht.
      'Kaum ist jemand nur ein wenig nett zu dir, lässt du dich sofort wieder auf alles ein. Du lernst auch nicht aus deinen Fehlern.' schalt sie sich innerlich.

      Carsons Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Sie sah zu ihm und konnte ein lächeln nicht zurückhalten. Sein Verhalten erinnerten sie ein wenig an ein Kind, es war niedlich. "Ich kann verstehen, dass du nach all der Arbeit auch mal einen Tag für dich brauchst.", sagte sie, während sie in Richtung der Couch ging, aber der Carson sich ausgestreckt hatte und sehr zufrieden aussah. Einen Moment lang zögerte sie. Sie wollte sich gerne zu ihm setzen, allerdings war nicht besonders viel Platz übrig. "Und ich muss zugeben, dass dein Plan wirklich gut klingt. Aber Schokolade zum Frühstück?", noch einmal ließ Julia ihren Blick über die Couch wandern, bevor sie sich schließlich einen Ruck gab und sich vorsichtig neben Carson legte. Sie rutschte so nah an ihn heran, dass sie nicht von der Sitzfläche rutschen konnte, legte ihren Kopf auf seiner Schulter ab und ein Bein über seine. "Am Freitag hast du gesagt, dass du kochst und ich helfen darf.", sagte sie, um ihre Nervosität zu überspielen.
    • "Nachtisch! Schokolade als Nachtisch für's Frühstück. Ich hatte heute schon zwei Schalen voller Obst. Ich hab mir die Süßigkeiten verdient."
      Carson legte einen Arm um Juliana und reichte ihr die Fernbedienung. Dann zog er sie ein bisschen enger an sich und sorgte dafür, dass sie beide Platz auf der Couch hatten und es bequem war. Indem er Juliana ncoh ein bisschen auf sich draufschob. Er stützte seinen Kopf [Blockierte Grafik: https://i.giphy.com/media/rKy1YyOGg0LkI/source.gif] auf Julianas und schloss die Augen für einen Moment. Viel zu vertraut...
      Er half Juliana dabei, die Filmbibliothek zu finden und ließ ihr dann freie Hand darüber, was sie sehen sollten.
      "Wir können natürlich auch etwas anderes machen...", deutete er an, auch wenn ihm eher nach Faulsein war.
      Wenn man ihm die Zeit gab, faul zu sein, konnte er wirklich faul sein. So richtig. Filme gucken, Süßigkeiten futtern, schlafen, noch mehr essen, nicht einmal ans Telefon ging er. Allerdings war Carson noch nie ein mensch gewesen, der gern faul war. Nach einer sechs Tage Arbeitswoche war das okay, aber auf Dauer könnte er das nicht. Nach spätestens einer Woche kribbelte es in seinen Fingern und er musste irgendwas tun. Wobei man das vielleicht nicht unbedingt als Bruch der Routine sehen konnte. Es war eine AKtivität, ja, und es konnte ziemlich anstrengend werden, aber es war etwas, was Spaß machte und garantiert nichts mit Arbeit zu tun hatte. Ach, die ganze Sache war so verwirrend! Er wollte sich ja benehmen, aber das war viel schwerer, als er gedacht hatte.


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    • Julia ließ sich widerstandslos von Carson herumschieben, bis er eine Position gefunden hatte, die für sie beide bequem war. Kurz schloss sie die Augen und konzentrierte sich auf die Wärme des Körpers unter ihr. Durch den Stoff seines T-Shirts hindurch konnte sie den ruhigen Herzschlag des Mannes hören. Es hatte eine erstaunlich beruhigende Wirkung auf sie und Julia überlegte, wann sie zuletzt in so einer Situation gewesen war. Wann hatte sie zuletzt so friedlich in den Armen eines Mannes gelegen. Wann hatte sie sich freiwillig zu jemandem gelegt und sich dabei entspannt. Wann war sie das letzte Mal von sich aus jemandem nahe gekommen, ohne keine Angst vor den Konsequenzen zu haben? Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern.

      "Wir können natürlich auch etwas anderes machen...", sagte Carson, nachdem er ihr die Fernbedienung überlassen hatte. Wäre ihre Lage nicht so bequem gewesen, hätte Julia sich aufgerichtet, um ihm einen skeptischen Blick zuzuwerfen. Aber so lachte sie nur leise auf. "Und ich dachte, du wolltest heute faul sein." erwiderte sie, hatte jedoch bereits ihren Blick auf die Filmbibliothek geworfen. Die Aufgabe war nicht leicht für sie, da Julia es hasste Entscheidungen zu treffen. Außerdem kannte sie die meisten Filme nicht, was die Auswahl zusätzlich erschwerte. Sie machte einen nachdenklichen Laut und verlagerte ihr Gewicht ein wenig. Auf einmal wünschte sie sich, dass sie keine Jeans angezogen hätte. Auf die Dauer würde das vermutlich nicht bequem bleiben. Aber im Moment war es einfach zu angenehm, um aufzustehen.
      Nachdem sie einige Minuten lang die verschiedenen, bunten Cover der Filme angesehen hatte, entdeckte sie schließlich Jurassic Park. Kurz hielt sie inne. Ihr Ex-Freund hatte solche Filme gehasst, weshalb er für Julia auf einmal sehr attraktiv erschien. Auch wenn sie nicht wusste, ob Carson sich für so etwas interessierte. "Wie wäre es damit?", fragte sie vorsichtig.
    • "Jurassic Park? Aber nur, wenn wir die ganze Reihe gucken. Ich hasse es, Dinge unbeendet zu lassen."
      Lachend griff Carson nach Julianas Hand und drückte mit ihrem Finger auf die Playtaste. seine nächste Amtshandlung bestand darin, die Bonbon-Rolle zu öffnen und sich eines davon in den Mund zu schieben. Selbstverständlich bot er Juliana auch welche an.
      Ihr gemeinsamer Fortschritt war nicht zu übersehen. Ihren ersten Film hatten sie nebeneinander sitzend gesehen und sich dabei unterhalten. Den zweiten hatten sie mehr oder weniger ignoriert, weil sie mit küssen beschäftigt gewesen waren und jetzt lagen sie ganz friedlich und jugendfrei auf der Couch, kuschelten und zogen sich ein Meisterwerk der Filmgeschichte rein. Carson behielt auch seine Hände ganz brav bei sich. Außer unschuldigem Steicheln über den Arm machte er nichts.


    • Julia kuschelte sich an Carson. "Ich habe die anderen Filme nie gesehen.", gab sie zu. Früher hatte sie keinen eigenen Geschmack gehabt. Wenn ihr Freund etwas nicht mochte, bedeutete dies, dass sie es auch nicht mochte. Nicht möge durfte. Deshalb gab es keinen Grund sich weiter mit der Serie zu beschäftigen. Aber nun, da sie den Film endlich einmal entspannt ansehen konnte, stellte sie fest, dass er wirklich gut gemacht und spannend war. Sie verlor sich in der fremden Welt und ein paar mal zuckte sie erschrocken zusammen, wenn einer der Dinosaurier einen lauten Schrei von sich gab oder unerwartet in eine Szene hinein platzte. Jedesmal war ihr das dann sofort sehr peinlich.

      [Blockierte Grafik: https://i0.wp.com/24.media.tumblr.com/7acf38b2ce6774804e7c6cbcb1ae4480/tumblr_mvxbd7TWgV1sjyi3po6_250.gif]Nachdem der erste Film zu ende waren und der Abspann auf dem Fernseher vorbei zog, richtete Julia sich ein wenig auf, um Carson einen kurzen Kuss auf die Lippen zu geben. Sie wusste nicht, wieso ihr auf einmal danach war. Vielleicht weil sie sich dafür bedanken wollte, dass er mit ihr zusammen den Film angesehen und die ganze Zeit lang nicht versucht hatte, sie zum Sex zu überreden.
      "Versteh das jetzt nicht falsch", begann sie, nachdem sie sich wieder von ihm gelöst hatte. "Aber falls du nichts dagegen hast, würde ich mir gerne wieder meine Schlafanzughose anziehen. Auf die Dauer wird das sonst ein wenig unbequem." Während des Films hatte sie es nicht bemerkt, doch nun spürte sie die Nähte ihrer Jeans, die gegen ihre Oberschenkel drückten, recht deutlich. Und sie befürchtete, dass es auch für Carson unangenehm sein könnte, da sie halb auf ihm lag. Das war auch der einzige Grund, warum sie diese Frage stellte, obwohl sie ahnte, dass sie sie womöglich bereuen würde.
    • Er wusste nicht genau warum, aber jedesmal, wenn Juliana zusammenzuckte, hatte er das Bedürfnis, sie vor den CGI-Dinosauriern zu beschützen. Sie sollte sich ruhig an seiner Schulter verstecken, er würde sich jederzeit von einem Triceratops aufspießen lassen, wenn sie dafür die FLucht ergreifen konnte. Obwohl es wohl ziemlich uncool wäre, von einem pflanzenfressenden Dino getötet zu werden, wenn es schon ein Dino sein musste.

      "Tu das. Ich hab mich sowieso gewundert, warum du an einem SOnntag richtige Hosen angezogen hast", antwortete Carson und ließ sie aufstehen.
      Er sah ihr nach und konnte nicht anders, als sich auf die Unterlippe, als er die Vorzüge dieser Jeans erkannte. Die Schlafanzughose [Blockierte Grafik: http://www.gif5.net/img/images/2016/02/29/NVpPSDVhR2U=.gif]würde das sicherlich nicht so gut in Szene setzen. Aber er würde sicherlich noch mehr als einmal die Gelegenheit bekommen, diesen wohlgefromten Hintern zu bewundern. Trotzdem, für den Moment musste er diesem Anblick wohl nachtrauern.
      Die Zeit, in der sich Juliana umzog, nutzte er dazu, den Süßigkeitenvorrat wieder aufzufüllen. Die Caramellbonbons hatten nicht die geringste Chance gegen ihn gehabt. Er setzte nach mit ein paar einfachen Schokokeksen. Die waren weniger sündhaft. Zwar nur ein bisschen, aber es zählte trotzdem! mit den Keksen bewaffnet machte er es sich wieder auf der Couch bequem und startete den zweiten Film schon einmal, pausierte ihn aber, bis Juliana wieder da war.
      zwischendrin schielte er auf sein Handy und schrieb Austin eine kurze Nachricht, die nicht weiter von Belang war. Er sollte sich die Stadt ansehen oder sowas, Carson würde heute die Wohnung nicht verlassen. Das hieß für Austin als Chauffeur aka Bodyguard, dass er frei hatte. Der Linebacker hatte sich das durchaus verdient. Kaum zu glauben, dass er praktisch nie nach Urlaub verlangte. Das letzte Mal war... bei der Beerdigung eines Freundes gewesen.
      Als Juliana zurückkehrte, legte Carson ihr die Arme um die Hüfte und drückte ihr einen Kuss auf den Unterbauch, ehe er sie auf seinen Schoß zog.
      "Ich will, dass dieser Sonntag niemals endet", gestand er ihr und ließ sich nach hinten sinken, sodass sie beide beinahe wieder in ihrer Ausgangsposition auf der Couch lagen.


    • Wie schon so oft bemerkte Julia erst im Nachhinein, dass ihre Idee nicht ganz durchdacht gewesen war. Ihre Schlafanzughose war nämlich nur eine Shorts. Kurz zögerte sie, bevor sie mit den Schultern zuckte und leise seufzte. Sie wollte gemütlich mit Carson zusammen auf der Couch liegen und dabei war ihre Jeans nun einmal ein Störfaktor. Nächstes Mal konnte sie sich besser vorbereiten und eine Jogginghose oder sowas einpacken, aber nun musste die Shorts ausreichen. Sie war sich sicher, dass ihr Partner nichts gegen ihren Aufzug haben würde und er würde sicher auch dafür sorgen, dass ihr nicht kalt wurde...
      Ein wenig irritiert schüttelte Julia den Kopf. "Ich denke einfach zu viel.", stellte sie fest, bevor sie sich auch ihres BHs entledigte, so dass sie nur noch ein langes T-Shirt über der Hose trug.

      Als sie ins Wohnzimmer zurück kehrte, hatte Carson sich aufgesetzt. Das änderte er jedoch schnell wieder, sobald sie ihn erreicht hatte. Ein erschrockener Quietschton entwich den Lippen der jungen Frau, der aber kurz darauf zu einem Kichern wurde, als der Mann sie auf seinen Schoß zog und sich nach hinten fallen ließ. Automatisch schloss sie ihre Arme um seinen Hals, um ihren Fall abzufangen, auch wenn das natürlich nicht nötig war. "Ich hätte auch nichts dagegen.", gab sie zu, während sie ihren Kopf wieder in seiner Halsbeuge ablegte und sich an ihn ankuschelte. "Verbringst du jeden deiner Sonntage so? Dann bin ich neidisch."
    • "Nein, nicht jeden. Manchmal gehe ich mit Chase angeln. Naja, er geht angeln und ich sehe zu. Ich kann nicht angeln. Zu ungeduldig. Aber für gewöhnlich bin ich derjenige, der den Fisch im nachhinein auf den Grill wirft."
      Carson sortierte seine Arme und rutschte noch ein bisschen tiefer. Er zog sogar eines von Julianas Beine etwas nach oben, weil es so einfach bequemer war. Dass die ganze Szene damit lasziver wirkte, war nur ein netter Nebeneffeckt. Ein sehr netter.
      "Eigentlich laufen meine Sonntage nie so ab", gab er nach kurzem Überlegen zu, "Ich mache Sport, ich gehe irgendwohin, ich mache irgendwas. Ich arbeite nur nicht, das ist alles. Sonntag ist Ich-Tag, wenn du es so ausdrücken willst. Allerdings habe ich absolut nichts dagegen, einen Wir-Tag daraus zu machen."
      Er grinste nach unten und küsste Juliana, ehe er nach der Fernbedienung angelte und den Film startete. Fernbedienung tauschte er mit Kekspackung. Die Packung landete auf seinem Bauch, der erste Keks beinahe im Ganzen in seinem Mund. Ja, an solche Sonntage konnte er sich gewöhnen.


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    • "Sonntag ist Ich-Tag, wenn du es so ausdrücken willst. Allerdings habe ich absolut nichts dagegen, einen Wir-Tag daraus zu machen.", die Aussage war so schön, dass Julia Carson nicht einmal übel nahm, dass er sie zurecht rückte als wäre sie ein Kissen. Auch wenn sie zugeben musste, dass diese Position wirklich bequem war, was aber auch zu einem sehr großen Teil an dem warmen Körper unter ihr lag. Obwohl sie durch sein T-Shirt hindurch die Muskeln spüren konnte, war Carson doch seltsam weich. Julia schmiegte sich an ihn an und stellte fest, dass ihr Körper sich perfekt an seinen anzupassen schien. Beinahe so, als gehörten sie zusammen.
      "Das klingt nicht schlecht.", stimmte sie zu und presste kurz ihre Lippen auf Carsons Hals. Eine andere Stelle konnte sie im Moment nicht erreichen, ohne ihre Position zu ändern. Und dazu hatte sie eigentlich keine Lust.

      "Ich glaube nicht, dass ich sowas wie einen Ich-Tag habe," überlegte sie. "Ich mache Sonntags das, was unter der Woche liegen geblieben ist, oder ich arbeite, wenn es nötig ist." Obwohl Julia ihren Job wirklich mochte, war das einer der Nachteile, wenn man mit Menschen arbeitete.
      Als Carson die Kekspackung auf seinem Bauch ablegte, konnte Julia letztendlich doch nicht mehr widerstehen. Sie streckte einen Arm aus und nahm sich einen Keks. Im Gegensatz zu ihrem Partner biss sie jedoch davon ab, anstatt ihn sich ganz in den Mund zu schieben.
    • "Ist aber nicht gesund. Man sollte sich immer Zeit für sich selbst nehmen. Und wenn es nur ein Tag auf der Couch mti Süßkram ist."
      Als ob Carson so gesund leben würde. Nicht selten arbeitete er bis spät in die Nacht, er aß zu viel und dann auch noch vom Falschen und Sport machte er zwar regelmäßig, aber ohne sich dabei an irgendwelche Bodybuilding-Regeln zu halten. Er machte einfach, wonach ihm der Sinn stand.

      Der Film dauerte weitere zwei Stunden und als die Credits liefen erwischte sich Carson dabei, wie er schon wieder müde war. War es so entspannend, einfach nur mit Juliana irgendwo rumzuliegen? Das war interessant.
      Er schob die Schönheit an seiner Seite vorsichtig von sich herunter und verschwand kurz im badezimmer, um dem Ruf der natur zu folgen. Bei der Gelegenheit spritzte er sich eine Ladung kaltes Wasser ins Gesicht, um wieder wacher zu werden.
      "Und? Lust auf den dritten Teil oder brauchst du eine Pause von Dinosauriern und versteckten Inseln?", fragte er, als er zurückkehrte und wieder in Richtung Küche schlenderte.
      Er hatte Lust auf Obst. Nach einer ganzen Packung Keksen auch keine schlechte Idee. Wobei er gar nicht die ganze Packung gegessen hatte. Juliana hatte auch ihren Teil dazu beigetragen.


    • Julia war ein wenig beleidigt, als ihre Wärmequelle sie sanft zur Seite schob und sich von ihr löste. Es gefiel ihr nicht, dass sie ihre bequeme Position aufgeben musste, aber sie wollte nicht zu egoistisch sein und ließ Carson deshalb aufstehen. Kurz überlegte sie, ob sie ihm wohl zu schwer geworden war, aber als er in Richtung des Badezimmers verschwand, verwarf sie diesen Gedanken wieder. Am vergangenen Abend hatte sie sich vorgenommen nicht mehr alle seine Aussagen und Taten negativ auszulegen, schließlich sollte er nicht darunter leiden, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Und auch wenn ihr das noch schwer fiel, gab sie sich trotzdem Mühe.

      Als Carson aus dem Bad zurück kam, hätte Julia am liebsten ihre Arme nach ihm ausgestreckt, um ihn stumm zu bitten sich wieder zu ihr zu legen. Doch ihr fiel noch rechtzeitig ein, dass sie dadurch aussehen würde wie ein kleines Kind und hielt sich deshalb zurück. Stattdessen sah sie dem Mann einen Augenblick lang hinterher, während er in der Küche verschwand. Dann stand sie auch auf und tapste auf nackten Füßen hinter ihm her. Sie dachte nicht lange darüber nach, was sie tat, sondern trat hinter Carson, um ihre Arme um seine Taille zu legen und sich an seinen Rücken anzulehnen. Nun hatte sie ihre Wärmequelle wieder, worüber sie sehr zufrieden war. Vermutlich war sie in den letzten Stunden einfach zu sehr verwöhnt worden, doch wenn es ihrem Partner nicht gefiel, würde er sich sicherlich wehren.
      "Mir ist alles recht, wenn wir es zusammen machen.", ihre Stimme klang ein wenig gedämpft, da sie ihre Stirn an seine Schulter angelehnt hatte. "Du hast gesagt, dass du etwas nur ungern nicht zu Ende bringst. Oder hast du keine Lust mehr? Ich möchte nicht, dass du dich langweilst."

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    • Anch kurzer Überlegung hatte sich Carson gür eine Wassermelone entschieden, die er gerade erst geviertelt hatte, als Julia ihn von hinten umarmte.
      "Vorsicht, ich hantiere mit gefährlichen Gerätschaften", kicherte er, schnitt die Melone noch kleiner und hielt ihr dann ein Stück über die Schulter.
      "Wir können zwischendrin auch andere Filme gucken, solange wir zusammen auch den letzten Teil gucken. Es sei denn, du siehst Jurassic World als letzten Teil an, dann haben wir noch zwei Filme vor uns."
      Er befasste sich mit dem Rest der Melone und legte die Teile in ordentlichen Dreiecken ohne Schale auf einen Teller. Er drehte sich in Julianas Umarmung um, griff sich dabei noch die Küchenrolle und küsste sie lächelnd.
      "Alles deine Entscheidung. Ich gucke jeden Film gerne."


    • Julia musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um das Stück Melone mit den Lippen aus Carsons Hand zu nehmen. Sie erwartete eigentlich einen amüsierten Kommentar von dem Mann, zum Beispiel, dass er sie darauf hinwies, wie schnell sie ihm bereits aus der Hand fraß. Doch dieser blieb aus. Stattdessen schnitt Carson in aller Ruhe die Melone zu ende und drehte sich dann zu ihr herum. Julia lockerte ihren Griff etwas, um ihm mehr Bewegungsraum zu geben, wich aber nicht vor ihm zurück. "Wieso muss ich eigentlich immer entscheiden?", murrte sie und sah gespielt beleidigt zu dem Mann hinauf. "Du weißt genau, dass ich nicht gut darin bin. Außerdem kenne ich die Filme nicht und weiß nicht, ob sie sehenswert sind."
      Einen Moment lang dachte sie nach, da sie wusste, dass Carson nicht von seiner Aussage abweichen und so lange warten würde, bis sie eine Entscheidung getroffen hatte. Sie verstand diesen Charakterzug von ihm nicht und war sich zum Teil sicher, dass er es inzwischen einfach nur tat, um sie zu ärgern. "So lange das heißt, dass ich noch etwas länger mit dir zusammen auf der Couch liegen kann, können wir auch beide Filme sehen.", sagte sie nach und spürte, dass sie bei diesen Worten ein wenig rot wurde. Normalerweise hätte sie nicht um so etwas gebeten, aber es war einfach zu bequem, um dich diese Gelegenheit entgehen zu lassen. Wer weiß, wann sie das nächste Mal Zeit für so etwas haben würde.
    • [Blockierte Grafik: https://media1.popsugar-assets.com/files/thumbor/-zz9dwsvPPZArv6TblWVRyp8VNk/fit-in/1024x1024/filters:format_auto-!!-:strip_icc-!!-/2014/02/13/999/n/3019466/1db5954da80f9dc0_tumblr_mg3y7mcIJC1rsv2tbo1_500/i/Couch-Makeout.gif] "Ich treffe sechs Tage die Woche Entscheidungen, die etwas mehr als fünfzigtausend Mitarbeiter betreffen. Plus die gemeinnützige Arbeit, plus engagierte Drittfirmen. Ich lasse dich entscheiden, weil ich ständig entscheide."
      Da kam der Geschäftsmann in ihm wieder durch, der alles aufschlüsselte und nachvollziehbar machte.
      Mit dem Teller und der Küchenrolle in den Händen und Juliana um seiner Hüfte, machte er sich langsam wieder auf den weg zur Couch. Es war schwieriger, ihr nicht auf die Füße zu treten, als er erwartet hatte, aber irgendwie schafften sie es unverletzt zurück ins Wohnzimmer. Carson stellte Melone und Küchenrolle auf den Tisch und setzte sich dann, indem er Juliana auf seinen Schoß zog.
      "Wir können so viel auf der Couch liegen, wie du willst. Wir können uns auch wieder ins Bett legen, das ist noch bequemer..."
      Böser Carson! Kein Sex! Hör auf, daran zu denken, sie wieder ins Schlafzimmer zu kriegen!
      Er lächelte Juliana von unten jer an und küsste sie dann auf's Schlüsselbein.
      "Deine Entscheidung", hauchte er mit einem Grinsen gegen ihre weiche Haut.


    • ((Das Bild ist total schön))

      Julia kicherte leise, als Carsons Atem über ihr Schlüsselbein strich und sie kitzelte. "Hast du denn einen Fernseher im Schlafzimmer?" Erst als sie die Frage gestellt hatte, fiel ihr auf wie zweideutig sie geklungen hatte und sie biss sich verlegen auf die Unterlippe. Sie lehnte sich ein wenig zur Seite, um ein Stück Melone aus der Schale zu nehmen und es sich in den Mund zu stecken, bevor sie noch mehr Unsinn reden konnte. Aber natürlich konnte sie damit das Gesagte auch nicht ungeschehen machen.
      "Ich komme mir egoistisch vor, wenn ich alles alleine bestimme.", gab sie nach einer kurzen Pause zu und machte es sich etwa gemütlicher auf Carsons Schoß. "Ich möchte nicht über dich bestimmen. Du sollst so bleiben wie du bist." Ihr war bewusst, dass diese Aussage für Carson vermutlich hypokritisch klang, nachdem sie wochenlang an ihm herumgenörgelt hatte. Und sie konnte ihm auch nicht erklären, was sie genau damit meinte. Noch nicht. Aber trotzdem war es auf eine seltsame Art beruhigend es auszusprechen.

      Die blonde Frau lehnte sich leicht nach vorne und küsste Carson auf die Stirn, als könnte sie so all die verwirrenden Worte, die sie bisher gesagt hatte, aus seinen Gedanken löschen. "Wenn dieser Tag zu ende ist, sehen wir uns wieder für eine Woche nicht.", sagte sie leise. "Deshalb möchte ich bei dir sein, so lange es geht. Auch wenn ich dadurch egoistisch oder zu anhänglich wirke. Nimm mir das bitte nicht übel."
    • ((Das hier finde ich noch viel hübscher *-* ))


      Carson lachte leise und grinste zu Juliana hoch.
      "Nein, aber wenn du willst, kann ich das ändern. Ein Anruf und Austin besorgt mir einen", antwortete er und küsste Juliana dann - diesmal richtig.
      Und wieder schlang er seine Arme um sie und ließ sich langsam nach hinten sinken. Doch diesmal war [Blockierte Grafik: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/9c/7a/f0/9c7af0be8c2df2bff818ea9935394519.gif]Juliana diejenige, die unten lag. Selbstverständlich legte er sich nicht mit seinem gesamten Gewicht auf sie. Er lag mehr neben ihr, als dass er auf ihr lag, aber bequem war es dennoch. Er könnte sich definitiv daran gewöhnen, in julianas Armen zu leigen.
      Halb blind angelte er nach der Fernbedienung und wählte den nächsten Film aus.
      "Komm her, meine Schönheit", raunte er der Frau in seinen Armen zu und rückte sie wieder ein wenig zurecht, sodass sie beide bequem daliegen konnten und Juliana ihr Wärmekissen in ihm hatte. Zwar fror er selbst nicht, aber es fühlte sich trotzdem gut an.

      So gut, dass er während des dritten Filmes sogar wegnickte. Wenn er es bewusst mitbekommen hätte, hätte er sich selbst so lange geohrfeigt, dass er wieder hellwach war. Stattdessen machte er ein kleines Nickerchen bis zu den Credits. Himmel, was stellte diese Frau nur mit ihm an?


    • "Ich hatte beinahe damit gerechnet, dass du etwas anderes sagst.", Juliana konnte ein Kichern nicht unterdrücken, als Carson sie mit sich zusammen aufs Sofa fallen ließ. Wie von allein legten sich ihre Arme um den Mann und ihr Körper schmiegte sich an seinen. Es überraschte Julia noch immer, wie einfach es ihr fiel sich auf Carsons Nähe einzulassen und dass sie diese bereits unbewusst von allein suchte. Es war neu für sie, dass sie sich so schnell bei jemandem wohl fühlte und es machte ihr auch ein wenig Angst. Aber nur ein leises Flüstern von Carson reichte aus, damit sie all ihre Sorgen vergaß.
      Auf dem Bildschirm des Fernseher begann nun der nächste Film und Julia drehte leicht den Kopf, um etwas sehen zu können. Gleichzeitig legte sie ihre Arme etwas weiter um Carson und begann ihm mit einer Hand über den Kopf zu fahren. Seine Haare waren erstaunlich weich und schon bald führte die junge Frau diese Bewegung durch, ohne dass es ihr wirklich bewusst war.

      Sie wusste nicht, wie lange sie in dieser angenehmen Position gelegen hatte, als ihr auf einmal auffiel, wie ruhig Carsons Atmung geworden war und dass er ein wenig mehr von seinem Gewicht auf ihr abgelegt hatte. Vorsichtig hob sie den Kopf ein Stück und bemerkte, dass seine Augen geschlossen waren. Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, während sie sich wieder zurücklehnte, um den Mann nicht zu wecken. "Ist es so gemütlich?", flüsterte sie, auch wenn sie wusste, dass sie keine Antwort bekommen würde. "Du bist schon seltsam, Carson.", ihre Stimme war sanft und so leise, dass sie von den Geräuschen des Films übertönt wurde. Kurz drückte die junge Frau ihrem Partner einen Kuss auf die Oberseite des Kopfes, bevor ihre Hand wieder begann durch sein Haar zu fahren. "Ich wünschte, es könnte für immer so bleiben. Aber ich muss mich wohl mit dem zufrieden geben, was ich bekommen kann. So lange wie es geht." Sie lehnte sich an den schlafenden Mann an und schloss selbst die Augen. Aus dem Fernseher war das Brüllen eines Dinosauriers zu hören, aber Julia hörte es kaum noch. In ihrer Welt gab es im Moment nur sie und Carson.

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    • Er grummelte leise, öffnete aber seine Augen. Er sah, wie die Credits über den Bildschirm rollten. Erst waren es nur unterschiedlich lange weise Linien auf schwarzem Hintergrund, aber sobald seine Augen scharf gestellt hatten, erkannte er Namen. Er drehte den Kopf und musterte Juliana. Er konnte nicht sagen, ob sie schlief, daher bewegte er sich langsam und vorsichtig, um nach der Fernbedienung zu angeln. Er sprang zurück ins Menü und startete einen Versuch, aufzustehen. Ganz vorsichtig löste er sich aus Julianas Umarmung und schaffte es irgendwie, nicht hinzufallen, während er über sie drüber stieg.
      Er musterte sie mit einem verträumten Lächeln, bevor er ging, eine Decke aus einem der Wohnzimmerschränke holte und sie zudeckte. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er langsam mal mit dem Abendessen beginnen sollte. Er hatte gern alles bereit, bevor er überhaupt anfing, zu kochen. Hauptsächlich hieß das schnibbeln, schnibbeln, schnibbeln.
      Er holte alles aus den Schränken, was er so brauchte. Schüsseln, Messer, Töpfe, Lebensmittel. Immer wieder warf er einen Blick in Richtung der Couch. Er wusste nicht, ob er sicherstellen wollte, dass Juliana weiterschlief oder ob er darauf wartete, dass sie aufwachte.


    • Julia hatte nicht bemerkt, dass sie eingeschlafen war und doch war der Film längst vorbei, als sie die Augen wieder öffnete. Anscheinend würde sie wohl nie erfahren, was im dritten Teil der Reihe passierte. Aber es störte sie nicht zu sehr, da ihr die beiden Filme davor sowieso besser gefallen hatten.
      Noch ein wenig müde setzte sie sich auf und erst jetzt bemerkte sie die Wolldecke, die auf ihr gelegen hatte, durch die Bewegung nun jedoch zu Boden gefallen war. Die junge Frau blinzelte einmal verwirrt, doch dann war ihr Gehirn wach genug, um zu realisieren, wer sie zugedeckt haben musste. Ein sanftes Lächeln legte sich auf Julias Lippen. Es war eine so einfach und gleichzeitig liebevolle Geste, sie konnte sich nicht daran erinnern, wann jemand zuletzt so etwas für sie getan hatte.
      Während sie von der Couch aufstand ließ sie ihre Augen durch die Wohnung wandern und hielt Ausschau nach Carson. Es dauerte nicht lange, bis sie ihn in der Küche entdeckte. "Was machst du?", fragte sie, nachdem sie sich zu ihm gesellt hatte. Ihre Frage beantwortete sich jedoch von selbst, als sie die Schüsseln und Topfe sah, die der Mann vor sich auf der Küchentheke aufgestellt hatte. "Kann ich dir helfen?" hoffnungsvoll sah sie zu ihrem Partner hinauf. Zwar hatte Carson gesagt, dass er lieber alleine kochte, aber nach diesem angenehmen Tag wollte sie nur zu gerne auch etwas für ihn tun. Und da sie gut darin war Anweisungen zu befolgen, würde sie ihm sicher nicht in die Quere kommen.
    • "Ich mache eine Wok-Pfanne. Gemüse süß-sauer mit eigener Gewürzmischung", erklärte Carson und schnitt eine Karotte mit tödlicher Präzision und Geschwindigkeit in kleine Stücke. Die Teile landeten in einer Schüssel, in der auch bereits die anderen beiden Karotten ihr Ende gefunden hatten.
      "Du kannst, wenn du willst, den Wok ais dem schrank holen und vorheizen. Da unten, neben dem Kühlschrank."
      Er widmete sich nun den Zwiebeln, die er schneoden konnte, ohne zu heulen. Er war einer dieser Glücklichen, dir es einfach konnten, ohne zu wissen, warum.
      Er übernahm auch den Rest der Schneidearbeit, allerdings begann er damit, Juliana alles in der Richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt anzureichen. Kaum war alles im Wok, schob er sich hinter Juliana und steuerte ihre Hände an der Pfanne. Er war ein bisschen schwungvoller beim Kochen, hatte aber offensichtlich alles im Griff. Nebenher griff er immer wieder nach Gewürzen und schnickte sie gezielt in die Gemüse Nudel Mischung. Es war offensichtlich, dass Carson gern und viel kochte. Er strahlte dabei sein typisches Selbsrbewusstsein aus und zeigte einen ähnlich hohen Grad an Konzentration wie wenn er arbeitete. Er wusste eindeutig, was er tat.
      Die ganze Michung musste hin und wieder ein bisschen ruhen. Diese Gelegenheit nutzte Carson, um zwei Teller und Stäbchen zurecht zu legen. Die Teller wurden wenige Minuten später mit den Nudeln und dem Gemüse gefüllt. Einen reichte er grinsend Juliana, mit dem anderen ging er ins Wohnzimmer.
      "Einen Film haben wir noch", sagte er, als er sich setzte und ihn das Menü fragte, ob er auch Jirassic World sehen wolle.