Julia machte einen nachdenklichen Laut. Sie war sich nicht sicher, ob ihre Idee gut war, doch sie hatte das Gefühl, dass sie es Carson und vielleicht auch ihren Eltern schuldig war. Sie drehte sich auf den Rücken und richtete ihren Blick zur Decke, während sie versuchte sich einen Ausgang eines solchen Zusammentreffens auszumalen. Aber es gelang ihr nicht.
"Es ist ein wenig kompliziert zwischen uns.", begann sie langsam. Sie wusste nicht genau, wie sie Carson erklären konnte, dass seine Pläne vermutlich nicht so einfach in die Tat umzusetzen wären. Letztendlich beschloss sie ehrlich zu sein. Es machte keinen Sinn die Sache schön reden zu wollen. Carson verdiente es, dass sie ehrlich zu ihm war.
"Sie mochten meinen letzten Freund nicht." Julia wusste, dass sie es ihren Eltern nicht leicht gemacht hatte und wenn sie ehrlich war, hatte sie den Kontakt zu ihnen vor allem deshalb gemieden, weil sie befürchtete, dass man ihr nicht verzeihen konnte. "Sie wussten nicht genau was zwischen uns vorging, aber sie waren nicht dumm und konnten sich ihren Teil denken. Wir haben uns immer öfter gestritten, weil sie wollten, dass ich mich von ihm trenne, ich aber nicht loslassen konnte. Ich glaube, für jemanden, der nie in so einer Situation war, ist es unverständlich, wieso jemand so unvernünftig ist. Im Nachhinein sehe ich es selbst. Aber damals hätte ich mich nicht von ihm getrennt. Ich weiß nicht, ob es aus Liebe war, aus Angst, aus Scham oder weil ich nirgendwo sonst hin konnte oder alles auf einmal." Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Wäre Andrew nicht gewesen, wäre ich wohl heute noch mit ihm zusammen." Sie hielt inne und drehte ihren Kopf zu Carson. "Entschuldige, ich plappere. Du willst sowas sicher nicht hören. Es ist kein schönes Thema." Sie lächelte schwach.
"Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich deshalb damals immer seltener mit meinen Eltern gesprochen habe. Ich wollte nicht immer über das selbe Thema sprechen und mein Freund mochte sie verständlicher Weise auch nicht. Irgendwann ist der Kontakt zwischen uns dann ganz abgebrochen und seit ich wegen dem Umzug ins Frauenhaus meine Nummern gewechselt habe, könnten sie mich auch nicht mehr kontaktieren, wenn sie wollten." Julia verzog leicht das Gesicht. Je länger sie darüber nachdachte, desto schlimmer kamen ihr ihre Taten von damals vor. "Ich weiß also nicht, wie sie reagieren, wenn ich mich plötzlich bei ihnen melden, oder ob sie mich überhaupt sehen wollten. Du solltest also keine vorschnellen Pläne machen. Ich dachte nur, dass ich es ihnen sagen sollte, bevor sie es durch die Presse oder so erfahren. Zumindest das bin ich ihnen schuldig."
"Es ist ein wenig kompliziert zwischen uns.", begann sie langsam. Sie wusste nicht genau, wie sie Carson erklären konnte, dass seine Pläne vermutlich nicht so einfach in die Tat umzusetzen wären. Letztendlich beschloss sie ehrlich zu sein. Es machte keinen Sinn die Sache schön reden zu wollen. Carson verdiente es, dass sie ehrlich zu ihm war.
"Sie mochten meinen letzten Freund nicht." Julia wusste, dass sie es ihren Eltern nicht leicht gemacht hatte und wenn sie ehrlich war, hatte sie den Kontakt zu ihnen vor allem deshalb gemieden, weil sie befürchtete, dass man ihr nicht verzeihen konnte. "Sie wussten nicht genau was zwischen uns vorging, aber sie waren nicht dumm und konnten sich ihren Teil denken. Wir haben uns immer öfter gestritten, weil sie wollten, dass ich mich von ihm trenne, ich aber nicht loslassen konnte. Ich glaube, für jemanden, der nie in so einer Situation war, ist es unverständlich, wieso jemand so unvernünftig ist. Im Nachhinein sehe ich es selbst. Aber damals hätte ich mich nicht von ihm getrennt. Ich weiß nicht, ob es aus Liebe war, aus Angst, aus Scham oder weil ich nirgendwo sonst hin konnte oder alles auf einmal." Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Wäre Andrew nicht gewesen, wäre ich wohl heute noch mit ihm zusammen." Sie hielt inne und drehte ihren Kopf zu Carson. "Entschuldige, ich plappere. Du willst sowas sicher nicht hören. Es ist kein schönes Thema." Sie lächelte schwach.
"Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich deshalb damals immer seltener mit meinen Eltern gesprochen habe. Ich wollte nicht immer über das selbe Thema sprechen und mein Freund mochte sie verständlicher Weise auch nicht. Irgendwann ist der Kontakt zwischen uns dann ganz abgebrochen und seit ich wegen dem Umzug ins Frauenhaus meine Nummern gewechselt habe, könnten sie mich auch nicht mehr kontaktieren, wenn sie wollten." Julia verzog leicht das Gesicht. Je länger sie darüber nachdachte, desto schlimmer kamen ihr ihre Taten von damals vor. "Ich weiß also nicht, wie sie reagieren, wenn ich mich plötzlich bei ihnen melden, oder ob sie mich überhaupt sehen wollten. Du solltest also keine vorschnellen Pläne machen. Ich dachte nur, dass ich es ihnen sagen sollte, bevor sie es durch die Presse oder so erfahren. Zumindest das bin ich ihnen schuldig."

