Alais
Es war der richtige Moment, Luciel zu sagen, was ich wirklich in der Aula vor hatte, aber meine Brust verengte sich, genauso wie meine Kehle. Es bildete sich eine Angst, er könnte mich womöglich auslachen, oder kein Verständnis dafür haben, was ich tun wollte. Ein wenig schüchtern wurde ich dann schon und vor allem zurückhaltend, spielte nervös mit meinen Haaren und blickte meinen Freund an. „Ich wollte.. nur.. ein wenig auf dem Klavier üben..“,gab ich ehrlich zu und musterte meinen Freund im Gesicht. Er sah wütend aus, oder eher genervt, es musste wohl mit der Klasse zusammenliegen und dem verlorenen Geld, warum regte es ihn überhaupt auf? Ihm war es doch sonst auch immer egal gewesen, was andere von ihm dachten und sagten. „Du kannst auch nur eine Dreiviertel Stunde bleiben!“, sagte ich auf seine letzte Bemerkung hin und schmunzelte ein wenig. Ja, frech konnte ich noch sein..
Es donnerte wieder und ich erschreckte mich für einen Moment, bevor ich kopfschüttelnd lachte. „Aber ich halte dich nicht auf, ich kann’s verstehen, wenn du kein Bock auf Schule hast..“. Es war die Wahrheit, doch ein Teil von mir erhoffte es sich einfach, dass er vielleicht einen anderen Vorschlag hatte. Er könnte mich ja jetzt zu sich einladen, wir könnten vielleicht ein wenig reden.. die letzten Wochen über hatte ich gefragt und ihn eingeladen, er hatte mir abgesagt gehabt, oder mich stehen lassen.. nun war es in seinen Händen mich vielleicht einzuladen.
Es war der richtige Moment, Luciel zu sagen, was ich wirklich in der Aula vor hatte, aber meine Brust verengte sich, genauso wie meine Kehle. Es bildete sich eine Angst, er könnte mich womöglich auslachen, oder kein Verständnis dafür haben, was ich tun wollte. Ein wenig schüchtern wurde ich dann schon und vor allem zurückhaltend, spielte nervös mit meinen Haaren und blickte meinen Freund an. „Ich wollte.. nur.. ein wenig auf dem Klavier üben..“,gab ich ehrlich zu und musterte meinen Freund im Gesicht. Er sah wütend aus, oder eher genervt, es musste wohl mit der Klasse zusammenliegen und dem verlorenen Geld, warum regte es ihn überhaupt auf? Ihm war es doch sonst auch immer egal gewesen, was andere von ihm dachten und sagten. „Du kannst auch nur eine Dreiviertel Stunde bleiben!“, sagte ich auf seine letzte Bemerkung hin und schmunzelte ein wenig. Ja, frech konnte ich noch sein..
Es donnerte wieder und ich erschreckte mich für einen Moment, bevor ich kopfschüttelnd lachte. „Aber ich halte dich nicht auf, ich kann’s verstehen, wenn du kein Bock auf Schule hast..“. Es war die Wahrheit, doch ein Teil von mir erhoffte es sich einfach, dass er vielleicht einen anderen Vorschlag hatte. Er könnte mich ja jetzt zu sich einladen, wir könnten vielleicht ein wenig reden.. die letzten Wochen über hatte ich gefragt und ihn eingeladen, er hatte mir abgesagt gehabt, oder mich stehen lassen.. nun war es in seinen Händen mich vielleicht einzuladen.
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
