[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Nachdem ich Luciel nicht mehr erblickt hatte hatte ich den Kopf wieder zurück gelegt, um mich ein wenig wärmen zu können, doch irgendwie zitterte ich noch viel mehr, als ich vorhin tat. Es war nicht nur die Kälte, es war einfach alles zusammen zu einem guten Cocktail gemixt. Trauer, Wut, Enttäuschung und die Schuldgefühle.. die Kälte stellte dann nur den guten Abschluss dar, der alles irgendwie noch schlimmer machte.
      Als ich Luciel meinen Namen rufen hörte hob ich den Kopf wieder an und erhob mich von der Bank, um zu sehen, wo er war. Lustigerweise war er an mir vorbei gelaufen und nicht weit von mir stehen geblieben. Durch den Sturm konnte man zwar nicht viel sehen, aber ich glaube ihn hätte ich überall erkannt, vor allem mit seiner schlechten Haltung... und den Haaren, die ich nie anfassen durfte, die aber von dem Wind ganz zerzaust waren. Kurzerhand zog ich ihn an dem Arm zu mir unter den kleinen Schutz der Haltestellte und drückte mich an ihn,auch wenn seine Jacke nass und kalt von dem Schnee war. Ich hatte einfach nur das Bedürfnis, in den Arm genommen zu werden und obwohl ich nicht oft etwas verlangte tat ich es dieses Mal umso mehr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Luciel

      Ich wusste nicht ob ich eher frustriert oder wütend war. Wie konnte sie bitte in der kurzen Zeit so weit gekommen sein? Oder war ich etwa an ihr vorbei gerannt? Gott, war das ätzend. Sollte ich sie finden, kann sie sich aber auf etwas gefasst machen! Allerdings verflog mein Vorhaben, als ich plötzlich unter die Überdachung einer Bushaltestelle gezogen wurde. Alais, allein, durchgefroren und mit so traurigen Augen, dass es mir fast das Herz brach. Ich seufzte leise, drückte sie nochmal einen Moment von mir, ehe ich meine Jacke öffnete und sie wieder an mich drückte, während ich die Jacke um sie schlang und sie sozusagen unter meiner Jacke an mich gekuschelt war. Schweigend drückte ich ihr einen Kuss in das nasse Haar. Ich wusste nicht wie lange wir so unter der Haltestelle standen, während der Schnee um uns herum die Erde immer heller färbte. Alles schien in einer unglaublichen Leere aus Weiß zu verschwinden. Die Kälte um uns herum, wurde durch den eisigen Wind verstärkt, der uns durch die Haare wehte. Eher wehte er mir durch das schwarze Haar, welches inzwischen fast weiß erschien, weil mir beim Rennen die Kapuze vom Kopf gerutscht war. Alais hatte ich in meiner Jacke vor der Kälte versteckt und doch spürte ich ihre Kälte und das Zittern. "Lass uns zurück. Vor Problemen rennt man nicht weg, man stellt sich ihnen. Ich bin an deiner Seite und ich kämpfe jede Schlacht der Welt für dich.", flüsterte ich ihr leise zu.


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    • Alais

      Es tat so furchtbar gut so nah an Luciel gekuschelt zu sein, unter seiner Jacke. Ich spürte die Wärme, die von ihm ausging und dennoch war es mir noch irgendwo kalt. Es war wahrscheinlich das Gefühlschaos, welches immer noch kein Ende nehmen wollte. Ich fühlte mich allein und doch wollte ich auf irgendeine Weise in Ruhe gelassen zu werden.
      Luciels Worte hinterließen einen Stich in meinem Herzen, auch wenn davon gleichzeitig eine enorme Wärme in meinem Brustkorb ausging. Ich sollte mich meinem Problem stellen,so einfach war es aber nicht, auch wenn er an meiner Seite war. Ich lernte damit eine ganz neue Seite an Luciel, ich wusste gar nicht wie fürsorglich und sanft er sein konnte. Mit den Worten machte es mir sehr genau deutlich, was es war zwischen uns beiden,aber ich hatte keine Kraft darüber nachzudenken.
      „Ich kann es nicht“,brachte ich heraus, weil ich das Gefühl hatte zu fallen,wenn ich mich zu sehr anstrengte. Ich hatte das Gefühl, ich würde jeden Moment zusammenbrechen und kaputt gehen. „Nicht jetzt..ich muss das alles irgendwie verdauen“. Mein Gesicht befreite sich von der Wärme seiner Brust und ich sah hoch zu Luciel. „Ich werde sie in Stücke reißen,wenn ich da jetzt reingehe“. Ein breites Grinsen bildete sich auf meinen Lippen, während meine Hand zu Luciels Kopf ging, um den Schnee von seinen Haaren zu fegen. Schwarz steht ihm deutlich besser.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Einen Moment stand ich einfach nur schweigend da, hatte meine Arme um sie gelegt und sie an mich gedrückt. Es war ein merkwürdiger Augenblick, wahrscheinlich für uns beide. Niemand hätte erwartet, dass sich der Abend so entwickeln würde, aber sie konnte ihn nicht so enden lassen. Sie konnte doch jetzt nicht einfach aufgeben, nur weil sie ihre Gefühle nicht im Griff hatte. Natürlich war es schwer und sicherlich hätte ich diese Carol an ihrer Stelle ebenfalls in der Luft zerrissen, wäre ausgerastet und im ersten Moment aus dem Haus gestürmt. Allerdings konnte das nicht ewig so weiter gehen. Ich schüttelte leicht den Kopf. "Du kannst das.", antwortete ich ihr. "Es ist jedes Mal ´nicht jetzt´Alais. Du musst das hinter dir lassen. Du musst ein für alle Mal klären, wie es weiter geht. Du brauchst diesen Schlussstrich. Tu es nicht für deinen Vater, deinen Bruder oder für mich. Tu es für dich.", versuchte ich ihr dann klar zu machen und blickte ein wenig amüsiert nach oben, als sie mir den Schnee von den Haaren wischte. "Ach, sag bloß mir steht kein Weiß? Ich bin schockiert.", schnurrte ich ihr zu, hob ihr Kinn leicht an und legte meine Lippen auf ihre. "Lass uns zurück gehen Alais. Ich bin doch auch noch da. Du wirst es sonst nur ewig mit dir herum tragen. " Mit einem erwartungsvollen Blick sah ich zu ihr nach unten. Ich konnte sie nicht zwingen, aber es konnte nicht ewig so weiter gehen. Viel zu lange trug sie jetzt schon die Geschichte mit ihrer Mutter mit sich herum. Sie musste für sich selbst klarstellen, wie es weiter gehen sollte. Ich wollte nicht das sie weiter leiden musste. Lieber einmal ein großer Schmerz, als ständig den gleichen und das über Jahre hinweg.


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    • Alais

      Ich seufzte und schüttelte den Kopf, die Idee gefiel mir überhaupt nicht, ich wollte nicht reden, mit der Frau konnte man nicht reden. „Luciel..“, sagte ich und schloss für einen Moment die Augen, ich konnte ihm jetzt nicht einfach so absagen. Nachdem ich sie wieder öffnete biss ich mir leicht auf die untere Lippe und dachte über das nach, was er gesagt hatte. „Man kann mit meiner Mutter nicht reden.. sie hört nicht zu.. das hast du gerade eben doch auch gesehen“, erklärte ich letztendlich und stellte mir schon bildlich vor, wie es aussehen würde. „Ich habe schon vor ihrem Auszug versucht mit ihr zu reden, die Frau sieht nichts außer sich selbst und das Geld“. Ich konnte den Blick von Luciel nicht nehmen, aber andererseits war ich nicht in Stimmung, ihm so offen in die Augen zu sehen, schließlich verrieten mich meine. Ich war immer gut darin gewesen das zu verstecken, was in mir vorging, aber nicht jetzt. Jeder durfte doch mal schwach sein...oder?
      „Aber ich versuche es.. und zwar nur deinetwegen.. ich kann auch gut ohne das Gespräch leben..“, sagte ich schließlich und lächelte sogar sanft, bevor ich mich wieder ab Luciel drückte und tief durchatmete. Meine Beine waren aus Eis, so fühlte sich es an. „Aber zuerst gehen wir unter eine heiße dusche.. was hältst du von?“.
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    • Luciel

      "Ich weiß, dass das nicht einfach ist. Aber dann musst du sie zwingen dir zuzuhören.", antwortete ich Alais. Vorsichtig strich ich ihr durchs Haar und seufzte leicht. "Du musst das nicht für mich tun. Tu es für dich. Ein letzter Versuch und wenn es wieder scheitert, dann weißt du wenigstens das du es versucht hast." Ich drückte sie noch einmal kurz an mich, ehe meine Freundin vorschlug, dass wir doch davor erst einmal heiß duschen sollten. Das klang nach einem verdammt guten Plan. Ich nickte demnach auch schnell zustimmend. "Gute Idee. Ich fühle mich wie ein Eiszapfen. Lauf doch das nächste Mal bitte im Hochsommer raus.", ärgerte ich sie ein wenig und grinste sie frech an. Ich legte einen Arm um ihre Schulter und lief zusammen mit Alais in Richtung des nicht mehr sehr weihnachtlichen Hauses zurück. Kaum waren wir zur Tür herein, nachdem wir vollkommen durchgefroren den Schlüssel gefunden hatten. Im übrigen mit kalten Händen ein Akt der Unmöglichkeit, stand schon meine Mutter im Hausgang. Sie sah so erleichtert aus, gleichzeitig aber auch so besorgt. "Du hast sie gefunden.", atmete meine Mum erleichtert aus, ging auf Alais zu und drückte sie an sich. Ein leichtes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Meine Mutter mochte Alais wirklich sehr. "Ich bin so froh das dir nichts passiert ist. Ich habe mir unglaubliche Sorgen gemacht Alais. Bitte tu das nie wieder. Ich hatte Angst, dass dir etwas passiert." Ich wusste nicht genau wie Alais darauf reagierte, aber ich hoffte, dass sie verstand, dass meine Mutter ihr nichts Böses wollte. Das sie sich Sorgen machte und das sie ihr mehr Mutter war, als ihr eigentliche. Meine Mutter tat das nicht wegen ihrem Freund bzw. Alais Vater. Sie tat das aus eigenen Stücken. Sie wünschte sich so sehr eine glückliche und komplette Familie, dass sie das mit Alais wohl verband. Ich glaube die beiden haben mehr miteinander gemeinsam, als ihnen beiden bewusst ist.


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    • Alais

      Ich war so gut wie auf alles vorbereitet, als ich den Schlüssel endlich hatte und die Tür aufmachen konnte, aber ich war nicht darauf vorbereitet, in den Arm genommen zu werden und das von Luciels Mutter. Ich konnte mich kaum bewegen und musste still stehen bleiben, während die mich fest hielt, weil ich um ehrlich zu sein nicht wusste, was ich tun sollte. Meine Mutter hatte mich nie in den Arm genommen, sie hatte sich auch nie Sorgen gemacht, oder auf mich gewartet.
      Mein unsicherer Blick ging zu Luciel, der aber nur lächelte, weshalb ich wieder zurück sah und langsam die Arme um Luciels Mom legte. „Es tut mir leid“,sagte ich leise und drückte sie sanft an mich, um es deutlich zu machen. Ich wollte nicht, dass sie sich Sorgen um mich machte, aber um ehrlich zu sein ..es fühlte sich irgendwie doch recht gut an, dass sich jemand um mich sorgte. Deshalb bildete sich auf meinen Lippen ein Lächeln und ich genoss die Umarmung, aus der ich am liebsten nie wieder raus wollte.
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    • Luciel

      Ich muss gestehen, dass ich zwar wusste das sich meine Mutter Sorgen machte und sie Alais bereits ins Herz geschlossen hatte, aber das sie meine Freundin so herzlich begrüßte, war eine angenehme Überraschung. Ich glaube sie sieht Sie bereits als so etwas wie ihren Schützling an und ich kann mir gut vorstellen, dass meine Mutter nachdem Sie Carol gesehen hat versucht für sie da zu sein. Ich weiß das meine Mutter ihr nicht die Mutter ersetzen will, aber sie möchte für sie da sein. Ich stehe zwar nicht unbedingt auf dieses ganze Gekuschel, aber das hier war wichtig und vor allem notwendig. Es wirkte fast so, als wolle keiner der beiden diese Umarmung so wirklich lösen. Alais entschuldigte sich bei ihr und meine Mutter schüttelte nur leicht den Kopf, woraufhin sie Alais fester an sich drückte. "Schon gut, es wird alles gut.", flüsterte sie ihr sanft zu. In diesem Moment wünschte ich mir ja wirklich, dass Carol das sehen könnte. So verhielt sich eine echte Mutter und nicht was die Blonde da abzog. Vorsichtig hatte meine Mutter sie wieder los gelassen und lächelte sanft. "Ich war schon bei deinem Bruder. Ich glaube er hat sich wieder beruhigt. Jedenfalls ist er eingeschlafen.", erklärte sie und blickte danach zu mir. "Bitte kümmere dich um Alais. Ich versuche mit [Bitte Name vom Vater einfügen, der mir entfallen ist xD ] zu sprechen."


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    • //Ähhhhhhhh mir ist er auch entfallen xD sagen wir mal... David.. XD//

      Alais

      Luciels Mutter ließ mich wieder los und ich musste mich zurückhalten, damit mir keine Träne aus den Augen entweichen konnte. Ich habe seit mehreren Jahren keine richtige Träne mehr vergolden, ich würde es auch nicht jetzt tun. Auf ihre Wort über meinen Bruder konnte ich nur nicken und sah dann zu Luciel, der die Anweisung bekam, sich um mich zu reden. Wäre ich sehr verrucht,würde ich so einige Gedanken in meinem Kopf haben, aber ich war es nicht.. Oder doch?
      Mit einer Kopfbewegung deutete ich Lucie an, mir nach oben zu folgen, ich wollte nämlich dringend unter die heiße Dusche. Schnell ging ich neben dem Gästezimmer vorbei, in dem meine Mom wahrscheinlich gerade war, und verschwand in meinem Zimmer, ließ aber die Tür für Luciel offen. Ich wollte möglichst schnell aus der nassen und kalten Kleidung raus, deshalb zog ich mich schon auf dem Weg ins Badezimmer aus, und ließ in der Dusche schon einmal das Wasser laufen, damit es möglichst warm sein konnte. Mein Körper war komplett durchgefroren, meine Knochen fühlten sich viel zu kalt an, ich hatte wirklich Mist gebaut mit dem Abhauen,dass sah ich ein. Ich hätte einfach an einen warmen Ort weglaufen sollen.
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    • (Geht klar :D)

      Luciel

      Ich beließ es mal bei dem Thema, was zwischen meiner Mutter und Alais ablief. Was sollte ich auch noch groß sagen? Ich hoffe meine Mutter kann Alais über diese Carol hinweg helfen. Trotz all ihrer vergangenen Männergeschichten ist meine Mutter wirklich fantastisch und ich kann mich nicht beschweren. Ich lächelte leicht, nickte meiner Mutter zu und folgte dann Alais nach oben in den ersten Stock. Meine Freundin hatte es besonders eilig in die Dusche zu kommen und hatte auch nicht gewartet, was mich ihr amüsiert nachsehen lies. Ich hatte mir einen Moment Zeit gelassen, ehe ich ebenfalls ins Bad ging und vom Spiegel aus zu ihr nach hinten in die Dusche spickte. Ich schüttelte amüsiert den Kopf, schälte mich aus meinen nassen und kalten Klamotten und schob die Duschtüre auf, in der schon meine Freundin stand. Schön wie ein Gemälde, dass musste ich ihr wirklich lassen. "Wärm mich mal auf.", grinste ich frech und umarmte sie von hinten mit meinem kalten Körper, während sie schon warm vom Wasser war. "Warm.", schnurrte ich ihr amüsiert ins Ohr, da ich wusste das mein Körper wirklich noch verdammt kalt von draußen sein musste. Ich lachte leicht und löste mich von ihr. "Welchen Shampoo gehört dir? Heute rieche ich mal nach Blümchen."


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    • Alais

      Ich kreischte kurz auf, als Luciel die Tür aufgemacht und seinen kalten Körper an mich gedrückt hatte. Es war ein deutlicher Schock gewesen, denn mein Körper hatte sich schon an das warme Wasser gewöhnt und die Kälte aus den Knochen vertrieben. Schon kurz darauf gewöhnte ich mich aber an seine kalte Haut, vor allem aber sein Mund an meinem Ohr jagte mir einen Schauer über den Körper. "Ich habe das Wasser extra auf ganz heiß gestellt",sagte ich und drehte mich um, als mich Luciel losgelassen hatte. Ich musste mir auf die Lippen beißen, als ich seinen Körper erblickte und atmete scharf ein, er war schon heiß...sehr heiß.
      Seine Frage riss mich aber aus den Gedanken und ich sah nach oben, wo die ganzen Flaschen standen. "Ich nutze alle diese, ist nämlich mein Badezimmer",sagte ich lachend und griff zu einem Shampoo, bevor ich mir damit die Haare wusch. "Ich denke aber, Schokolade würde dir mehr stehen". Ich zeigte grinsend auf eine rosa Flasche, deren Inhalt wirklich nach Schokolade roch. Ich musste mir wieder einmal auf die Lippen beißen. "Dann wirst du umwerfend riechen! Zum vernaschen...".
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    • Luciel

      Natürlich bemerkte ich den Blick meiner Freundin, welcher auf mir ruhte. Ich konnte nicht vermeiden, diesbezüglich ein wenig selbstgefällig zu grinsen. Klar war es furchtbar arrogant meinerseits, aber hey ich wusste das ich gut aussehe und was ist schon dabei? Meiner Meinung nach gehört eine gesunde Portion Selbstvertrauen zu jedem Mann. Ich mag mich wie ich bin und daran sehe ich nichts schlechtes. Meinem Verständnis entzog es sich sowieso jedes Mal, warum Frauen immer etwas fanden, woran sie an sich meckern konnten. Mal ehrlich, Frauen haben einen so umwerfenden Körper, wie kann man da noch schimpfen?
      "Du darfst mich ruhig anfassen, du musst nicht nur starren.", antwortete ich belustigt und sie ein wenig necken, ehe ich sanft ihren Hals küsste und mich von ihr abwandte, um die einzelnen Pflegeprodukte zu betrachten. "Schokolade, natürlich.", murmelte ich grinsend. "Wieso wundert mich das eigentlich?" Ich schnappte mir die rosa Flasche, öffnete den Deckel und roch ein wenig daran. Tatsache Schokolade. Ich würde riechen wie ein Schokokeks ... wollte ich das? "Ich kenne wirklich keine Frau, die nicht eine Schwäche für Schokolade hat. Ein echtes Phänomen." Ich nahm etwas von dem Inhalt und breitete es auf meiner Handfläche aus. "Ist das Duschgel oder Shampoo? Bei dem ganzen Zeug hier, verliert man echt den Überblick Süße. Wird Zeit hier mal aufzuräumen.", den letzten Teil war natürlich zum ärgern da. Alais ist so niedlich, wenn sie sich aufregt.


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    • //Ich springe mal etwas weiter :D//
      Alais


      Ich musste lachen, als Luciel die Bemerkung machte, ich dürfte ihn auch ruhig anfassen und erhob meine Hand, um über seinen Oberkörper zu streichen. Danach nahm ich die Hand wieder an mich und kicherte kurz, bevor ich zu der Flasche sah, die Luciel in der Hand hielt. "Duschgel",sagte ich kurz und musste daraufhin lachend den Kopf schütteln. "Ich finde es so toll, wie es ist.. Damit musst du dich abfinden". Ich streckte dem Herren die Zunge raus und wusch meine langen Haare zu Ende, bevor ich zu dem Schokoladenduschgel griff um etwas in die Handfläche zu geben.
      "Ich finde es heiß,wenn du nach Schokolade riechst", grinste ich breit und schäumte meinen Körper ein.

      Nachdem wir in Ruhe geduscht hatten und ich mir trockene und frische Klamotten anzog, konnte ich mich dazu bereit erklären, mit meiner Mutter zu reden. Ich hatte noch ein paar Mal mit einem unruhigen Blick zu Luciel gesehen, aber letztendlich gab es keine Möglichkeit mich davor zu drücken, weshalb ich an die Tür zu dem Gästezimmer klopfte und eintrat. Das Gespräch dauerte nicht lange, ich hatte versucht meine Mutter zu fragen, warum sie zurück kam und was sie erwartete. Sie hatte mich mehrmals unterbrochen und kam darauf zurück, wie schlecht wir sie all die Jahre behandelt hatten. Meine Wut stieg mit jeder Sekunde des Gesprächs, ich konnte mich gerade noch so zusammenreißen, bevor die Bombe endgültig platzte.. Ich hatte angefangen der Frau alles an den Kopf zu werfen, was es nur vorzuwerfen war, angefangen von ihrem schlechten Dasein als Mutter über die ganzen Beleidigungen und alles, was sie jemals gemacht hatte. Und ihre Antwort war eindeutig: Ein Lachen. Die Frau verstand nicht, auf was ich hinaus wollte und sie respektierte es nicht. Zu mehr kam meine Mutter nicht, denn ich war aus dem Raum rausgelaufen und hatte die Tür so dolle hinter mir geschlossen, dass es wahrscheinlich überall zu hören war.. Mit Tränen, die in meine Augen stiegen waren von mir nicht mehr aufzuhalten, obwohl ich so lange eine Mauer aufgebaut hatte, die nichts durchgehen ließ. Mit einem lauten Knall hatte ich auch meine Schlafzimmertür hinter mir geknallt, bevor ich sturr in das Badezimmer marschierte und auch dort die Tür hinter mir zu knallte. Länger hatte ich es nicht ausgehalten, ich hatte mich an die Tür gelehnt und den Tränen einen freien Lauf gelassen. Ich fühlte mich verraten und ich wusste selbst nicht mehr, was richtig war. Während Tränen über meine Wangen liefen vergrub ich mich immer mehr in den Schmerz, der sich in meiner Brust breit machte.
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    • Luciel

      Meine Mutter hatte mich gebeten, während des Gesprächs nicht dabei zu sein, welches Alais und Ihre Mutter führten. Laut meiner Mum, war das eine Sache zwischen Mutter und Tochter. Na ob sie sich da nicht zu viel daraus machte? In meinen Augen war diese Carol ein verfluchtes Mitstück, aber vielleicht war es besser so. Wäre ich dabei gewesen, wäre ich der Alten sicherlich ins Gesicht gesprungen. Meine Mutter hingegen glaubte offenbar immer noch an das Gute in dieser Frau. Ich weiß nicht ob ich froh oder traurig darüber bin, dass ich dieses gute Herz wohl nicht vererbt bekommen hatte. Jedenfalls hatte ich vor der Tür des Wohnzimmers zusammen mit meiner Mutter gewartet, welche offenbar auch nicht still sitzen konnte. Wir hätten allerdings bei der Lautstärke genauso gut mit im Raum stehen können. Es wurde geschrien, gewütet und alles was aus einer echten Drama-Serie stammen könnte. Während ich Alais nachrannte, war meine Mutter wütend ins Wohnzimmer gestürmt um Carol zu schelten. Nun da konnte sich Alais Mutter warm anziehen. Meine Mum ist mega unheimlich, wenn sie mal wütend ist und so sauer habe ich sie ewig nicht mehr gesehen. Alais hatte mir sprichwörtlich die Tür vor Nase zugeschlagen, woraufhin ich nur schwer seufzte und die Tür zum Schlafzimmer öffnete. Ich sah allerdings lediglich die Badezimmertür hinter ihr zufliegen, welches direkt an ihrem Zimmer angrenzte. Ich fuhr mir etwas überfordert durchs Haar, lief danach zur Türe und klopfte leise an. "Alais, mach auf.", versuchte ich mit ihr durch die Tür zu sprechen. Nun frohe Weihnachten,mh? Das war wohl eindeutig ins Wasser gefallen. Ich hoffte nur inständig, dass meine Freundin mir die Türe öffnete und ich sie irgendwie beruhigen konnte. "Alais ... bitte."

      (Alles gut ♥ Geht es dir besser?)


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    • Alais

      Es dauerte nicht lange, bis ich ein Klopfen an der Tür hörte und anschließend auch Luciels Stimme. Ich war irgendwie wütend auf ihn, ich wollte ihn nicht sehen aber gleichzeitig sehnte ich mich nach seiner Nähe und seiner Wärme. „Du wolltest es mir ja nicht glauben!“, brachte ich wütend unter Tränen raus und senkte den Kopf wieder auf meine Knie, um weiter still vor mich hin zu weinen. Ich hatte Luciel doch gewarnt, dass das Gespräch mit meiner Mutter nichts bringen würde.. wäre ich mal einfach etwas sturer gewesen. „Ich habe mit ihr so oft versucht zu reden..“, sagte ich und hatte den Kopf wieder aufgehoben. Langsam beruhigte sich mein Inneres wieder und die Wut gegen meinen Freund verflog langsam. Auf den Knien rutschte ich zur Seite und öffnete langsam die Tür, wie es Luciel von mir wollte. „Entschuldige“, kam es aus mir kurz und ich senkte den Kopf, damit er nicht mein mit Schminke verlaufenes Gesicht sehen musste. „Ich wollte dich nicht anschreien“. Meine Tränen liefen einfach weiterhin leise über meine Wange, während ich auf meinen Beinen da saß wie ein kaputtes Lämmchen. Ja.. frohe Weihnachten.
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      Luciel

      Ich lies meine Freundin wütend sein. Sie sollte ruhig schreien, schimpfen und wenn es ihr half konnte sie auch ordentlich mit den Türen knallen. Auch wenn Alais nicht der Meinung ist, dass dieses Gespräch nötig war, halte ich es dennoch für sinnvoll. Sie musste das erneut los werden und jetzt war es zumindest vollkommen amtlich. Carol ist ein Miststück und ihr braucht man nicht nachtrauern. Sie hatte ihre wundervolle Tochter nicht verdient. Ich sagte nichts als Alais mir entgegen brüllte und ihre Wut an mir heraus lies, es störte mich nicht. Darum wartete ich nach wie vor geduldig, bis sie mir die Türe öffnete und kniete mich zu ihr auf den Boden. Bei ihrer Entschuldigung schüttelte ich nur den Kopf. "Schon gut, dass ist nichts mit dem ich nicht umgehen kann.", antwortete ich ihr und hob sanft ihr Kinn an. Ihre Augen waren geschwollen vom Weinen, ihr Kajal verlaufen und ihr Gesicht gerötet. "Selbst jetzt bist du noch wunderschön, dass ist fast schon unfair.", murmelte ich mit einem leichten Schmunzeln und umfasste vorsichtig ihr Gesicht, ehe ich mit den Daumen über ihre Wange strich um die Tränen fort zu streichen. Ich hatte zwar jetzt Wimperntusche und Kajal an den Fingern, aber auch das störte mich nicht. "Meine Mutter macht Carol unten gerade die Hölle heiß. Meine Mum ist super gruselig, wenn sie wütend ist. Als sie sich weinen sehen hat, ist sie wütend ins Wohnzimmer gestürmt. Meine Mum hat dich wirklich in ihr Herz geschlossen Alais. Es gibt genug Menschen denen du etwas bedeutest."


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    • Alais

      Ich sah schrecklich aus und das war keine bloße Vermutung, ich wusste wie ich aussah, wenn ich heulte. Es hatte mich sehr bewegt, dass Luciel zu mir auf den Boden gekommen war, aber viel mehr hatte seine Bemerkung meine Heulattacke unterbrochen. Ich musste unwillkürlich lächeln und den Kopf schütteln, er war schon toll,wenn er es wollte. „Danke“,sagte ich kurz, nachdem ich mich versichert hatte, dass meine Stimme nicht versagen würde und seufzte leise. „Ich möchte nicht, dass sich deine Mutter so viel Stress wegen mir macht.. meine Mutter wird es so oder so nicht interessieren“, erklärte ich, bevor ich den Blick wieder sank. Da war das Gefühl wieder, ein Lämmlein zu sein; verloren und so verletztlich. Mir stiegen langsam die Tränen wieder hoch und ich versuchte sie mit dem Ärmel meines Oberteiles wegzuwischen, aber es kamen immer mehr nach und letztendlich gab ich es auf. Kurzer Hand warf ich mich meinem Freund um den Hals und drückte ihn fest, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. „Ich hasse sie so sehr..“,hauchte ich, weil ich unter den Tränen wahrscheinlich nichts richtig sagen konnte, meine Stimme würde mich wahrscheinlich verraten. Mein Herz fühlte sich zerbrochen und kaputt an, auch wenn Luciel Balsam für mich war.
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    • Luciel

      Ich schmunzelte leicht, als sie ihr Gesicht anhob. Wahrscheinlich glaubte sie mir kein Wort, aber es war für mich dennoch erstaunlich. Sie war trotz ihren angeschwollenen Augen, den geröteten Wangen und all den Tränen, dass schönste Mädchen das ich kannte und allein für diesen kitschigen Gedanken, würde ich mich am liebsten Ohrfeigen. Allerdings war das schon in Ordnung. Das waren Dinge die man über seine Freundin denken sollte oder nicht? "Zu spät, meine Mutter wird sie zerfleischen, glaub mir. Sie hat gar keine andere Wahl, als sich dafür zu interessieren, dafür wird meine Mum schon sorgen.", antwortete ich Alais amüsiert und drückte sie an mich, als sie sich in meine Arme warf. Ich bemerkte, wie mein Oberteil nicht mehr ganz so trocken war wie davor. Ich kann mich nicht daran erinnern, Alais jemals so am Ende gesehen zu haben. Natürlich kenne ich sie noch nicht so lange, aber dennoch war das ein Anblick, denn ich nicht so schnell noch einmal erleben wollte. "Ich weiß.", flüsterte ich leise auf ihre Worte hin, bezüglich ihrer Mutter und strich ihr sanft durchs Haar. Von unten hörte man lautes Türe schlagen und meine Mutter, welche so laut schrie, dass man selbst im oberen Stockwerk zusammen zuckte. Man verstand zwar nicht genau was sie sagte, aber es reichte aus um sich sicher zu sein, dass Carol besser schnell das Weite suchen sollte, wenn sie den Tag überleben wollte. Ich lachte leicht und küsste Alais sanft durchs Haar. "Habe ich es nicht gesagt? Meine Mum ist unheimlich, wenn sie sauer ist. Na komm ...", vorsichtig hob ich ihr Kinn an, damit sie mir ins Gesicht sah. "Hör auf zu weinen, dass ist diese Carol nicht wert."


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    • Alais

      Es hatte mich ein wenig beruhigt gehabt, in Luciels Armen zu sein und noch mehr hatte es mich beruhigt, als seine Hand mir durch die Haare ging. Ich war nie gut darin gewesen, meine Gefühle richtig zu zeigen, meistens endete es auch so, bisher nur ohne jegliche Zeugen und ohne einen Luciel, der sich um mich kümmerte.
      Als von unten lautes Geschrei und Türknallen zu hören war, zuckte ich nicht nur Innerlich, sondern auch Äußerlich zusammen. Luciels Mutter war wirklich unheimlich, wenn sie wütend war, ich würde ihr nie in die Quäre kommen wollen, aber in diesem Moment interessierte es mich nicht wirklich. Oder es gelang nicht zu den richtigen Bereichen in meinem Gehirn, jetzt gerade war eher nur meine Mom präsent und alles, was sie mir jeweils an den Kopf geworfen hatte...
      Mehrmals blinzelte ich, als Luciel mein Kinn anhob und wollte, dass ich ihn ansehe. Ich musste sanft lächeln, sein Versuch war schon nett. aber ich konnte nicht wirklich sagen, ob es mir wirklich half. "Es ist nicht einfach...",murmelte ich und seufzte innerlich. "Lass uns eine Flasche kippen.. das hilft mir bestimmt dabei, wieder auf die Beine zu kommen..". Ich musste breit grinsen, nachdem das gesagt war und kurz darauf lachte ich auch. "Danke..".
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    • Luciel

      Es war eine mehr als nur unangenehme Situation. Mal ehrlich, wer hätte damit gerechnet, dass jemand Weihnachten noch besser versauen konnte als ich? Hut ab Carol, du bist ein schrecklicherer Grinch als ich es je sein könnte. Spaß bei Seite, dass hätte alles wirklich nicht passieren müssen. Meiner Meinung nach war der Abend komplett gelaufen und ich bezweifle, dass sich heute noch irgendjemand aus der Familie friedlich an den Tisch setzen kann. Natürlich könnte man über den Braten philosophieren oder das Kilo Äpfel, welches als Füllung diente und Alais und ich heldenhaft angeschleppt hatten. Ich bezweifle aber, dass es überhaupt soweit kommen würde. Als meine Freundin vorschlug, dass wir auf den Abend etwas Trinken sollten, nickte ich zustimmend. Ja, einen guten Schluck konnte ich nach dem Geschehenen auch echt vertragen. "Guter Plan.", antwortete ich ihr, stand von dem kalten Fliesenboden auf und reichte meiner Freundin die Hand, damit ich ihr aufhelfen konnte. Nachdem Sie also wieder auf beiden Füßen stand, wuschelte ich ihr grinsend durchs Haar. "Wo finden wir die Beute?", fragte ich sie und verließ mit ihr das Badezimmer. Wie lange saßen wir dort drin eigentlich? Man konnte laute Musik durch die Wände vernehmen. Wahrscheinlich versuchte sich auch ihr kleiner Bruder von dem ganzen Geschrei abzulenken. "Dein Bruder könnte sicherlich auch den ein oder anderen Schluck vertragen,mh?"


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