[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      "Ich weiß es nicht.. als ich das Ding zuletzt gesehen habe, war ich noch klein..scheinbar stand es hier seit dieser Zeit",antwortete ich eher nebenbei, damit das Thema so schnell wie möglich wieder gewechselt wird. Ich erstarrte fast schon,als Luciel mir durch die Haare ging. Seine Bemerkung darüber, dass er es mochte brachte mich schon fast aus der Bahn. Ich war mir bei ihm immer so unsicher.. er wollte nichts von mir, aber seine Taten zeigten oft etwas anderes.
      "Ich mag es, wenn man mit meinen Haaren spielt",entgegnete ich sanft und lächelte vor mich hin. Er sah es nicht, ich spürte es aber und konnte es auch nicht unterdrücken.
      Ein Drang nach seiner Nähe machte sich in mir breit,auch wenn er mir nah war. Warum musste ausgerechnet er meine Gefühle immer so durcheinander bringen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Ich weiß, du wirst richtig anschmiegsam, wenn ich das mache."murmelte ich leise und etwas in Gedanken versunken als Antwort, während ich ihr weiterhin durchs Haar strich. Meine Finger spielten ein wenig mit den langen Haarsträhnen, was an der Haut kitzelte. Ich mochte das Gefühl. "Ich mag langes Haar bei Frauen." meinte ich dann grinsend und fragte mich, warum um alles in der Welt, ich ihr das eigentlich erzählte. Oh Nein, waren das jetzt wieder unsere merkwürdigen 5 Minuten? Das ist gar nicht gut.
      Ich sollte aufstehen, sollte sie los lassen oder mich mit dem Plattenspieler beschäftigen, aber nicht schon wieder so nah bei ihr sein. Wir wussten doch wie das läuft und das geht absolut nicht gut aus. Naja spaßig vielleicht, aber nicht richtig. Verdammte scheiße, daran ist sicherlich nur dieser bekloppte Keller Schuld und ey, wie lange brauchen unsere Eltern bitte um uns hier rauszuholen? Hallo, eure Kinder sind weg. Wieso fällt das eigentlich keinem Schwein auf? Helft uns mal, bevor wir hier wieder Mist bauen.


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    • Alais

      "Ich weiß.. und du magst es, wenn ich mein Haar offen trage, weil du diese Dutts nicht leiden kannst",entgegnete ich und grinste leicht. Ja, ich wusste schon einiges über ihn, er verriet zwischendurch immer wieder etwas. Ich schloss die Augen, während er mit meinen einzelnen Haarsträhnen spielte. Es fühlte sich gut an, verdammt gut. Ich mochte es, wenn der Friseur es tat und ich möchte es, wenn mir jemand anderes durch die Haare ging. Vor allem Luciel, weil er besonders sanft war, wie zu seiner Katze. Ich erlebte ihn selten so ruhig und sanft wie mit meinen Haaren oder der Katze.
      Eine leichte Unruhe machte sich in mir breit, ich würde es mir nachher alles anhören dürfen. Und wenn nicht anhören, dann durfte ich nachher alles wieder spüren, was hier falsch lief. Ich mochte unsere gemeinsamen fünf Minuten, während wir alles auf den Alkohol schoben und Luciel ein ganz anderer war. Wenn ich es nicht durch ihn immer im Nachhinein bereuen würde.
      Mein Blick ging zu seinem Gesicht und musterte es, soweit ich etwas sehen konnte. Das Mondlicht war zwar vorhanden,aber nicht wirklich stark. Mein Blick blieb an seinen Haaren hängen. Das, was ich nie im Leben einfach so anfassen durfte, sie sahen aber so furchtbar weich aus. Ich kannte den Kampf mit meinem Drang schon inn und auswendig und wusste, wie ich mich beherrschen musste. Leider.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Oho, da hat jemand aber aufgepasst."murmelte ich amüsiert und strich ihr eine der langen Haarsträhnen hinters Ohr. Warum um alles in der Welt fasste ihr ständig ins Haar? Warum berührte ich sie allgemein so oft oder wann immer sich solche Gelegenheiten ergaben? Ich hatte mich doch sonst immer unter Kontrolle und ich war noch nie jemand gewesen, der seine Hände nicht bei sich behalten konnte. Warum also immer bei diesem Mädchen? Irgendetwas stimmte mit uns beiden doch nicht. Was war das zwischen uns? Es war nichts, aber irgendwie war dennoch etwas da - es ist zum verrückt werden. Mein Blick versuchte zu ihr zu wandern, was bei der Tageszeit hier unten alles andere als einfach oder sinnvoll war. Was versuchte ich da überhaupt? Ich behielt weiterhin meine Arme um den zierlichen Körper von Alais, auch wenn ich sie nicht so wirklich umarmte, fühlte es sich dennoch so an. Ich musste meine Hände ablenken. Gut das der Plattenspieler da ist! Im Hintergrund lief weiterhin diese alte Musik und ich hatte mehr und mehr das Bedürfnis ihr näher zu kommen. Verdammte scheiße, das ist überhaupt nicht gut! Ich wollte nicht den gleichen Fehler machen, nicht jetzt wo wir uns gerade wieder halbwegs verstanden. "Sag mal....warum hast du so sauer gewirkt, als ich mit Rachel unterwegs war?" fragte ich sie dann plötzlich. Warum fragte ich sie das? Wollte ich nicht vor gefühlten 5 Sekunden noch vermeiden, dass es komisch zwischen uns wird?


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    • Alais

      "Ich passe immer auf, wenn du mit mir redest",entgegnete ich kurz und lächelte sanft. Es war ein Kampf in mir zwischen der Stimme die mir sagte, dass ich es bereuen würde, wenn ich Luciel wieder einmal so viel Vertrauen schenken würde, aber die andere Stimme wollte nicht loslassen, wie alles an meinem Körper. Seine Frage jedoch, ließ mich schon fast auf die erste Stimme hören und mich von ihm abwenden, ich blieb jedoch nett. Mit einem leichten Seufzer sah ich runter auf seine Brust, während meine Hände ein Haar von seinem Oberteil entfernten. Es war schwer, die richtigen Worte zu finden um es ihm zu erklären, zumal ich es ihm schon einmal versucht hatte, es zu erklären. "Ich weiß es selbst nicht",seufzte ich als Antwort. Vielleicht stimmte mich die Musik so sanft? "Ich finde dich süß.. und ätzend zugleich. Ich hätte früher nie gedacht ,dass man so etwas wirklich zugleich spüren kann.. auf der einen Seite würde ich dich gerne in der Nähe haben.. auf der anderen Seite kann ich es kaum erwarten dass du gehst". Vielleicht war ich so mutig das auszusprechen, was zwischen uns war, weil mir langsam die Gefühle, die ich bei Luciel spürte egal wurden. "Ich weiß, klingt echt komisch..aber ich tue schon Sachen dagegen, um die Gefühle im griff zu kriegen..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich wollte nicht erstaunt klingen, aber ich konnte es einfach nicht vermeiden. Alais merkte sich wirklich all diese Sachen über mich, die ich ihr einfach mal so ohne nachdenken verraten hatte? Die meisten Leute taten sich schon schwer, wenn ich ihnen irgendetwas erklärte und die Kleine merkte sich fast den kompletten Gesprächsverlauf. Irgendwie freute und schmeichelte mir das ungemein und so konnte ich gar nicht anders, als mir etwas verlegen durch das volle Haar zu streichen. Ein Glück war es hier dunkel, jetzt auf einmal befand ich die Nacht hier drin als meinen Verbündeten. Das wäre schrecklich, wenn ich jetzt rot im Gesicht werden würde. "Wow...uhm, danke. Irgendwie ist das echt süß." murmelte ich dann, ehe eine Weile Schweigen eintrat. Während ich Alais weiterhin mehr oder weniger in meinen Armen hielt, platzte dann doch eine Frage aus mir heraus, die ich mir schon ein Weilchen stellte. Ihre Antwort darauf, plättete mich aber genauso wie ihre Aussage davor. "Dann geht es uns beiden wohl ähnlich. Ich finde dich süß, aber gleichzeitig gehst du mir ungemein auf den Zeiger. Du bist einer der nervigsten Menschen die ich kenne, aber ich komme nicht von dir los." nuschelte ich dann leise. " Es klingt nicht komisch, ich verstehe es irgendwie. Immer wenn wir uns zoffen, habe ich totalen Spaß daran, aber gleichzeitig wenn wir voneinander getrennt sich, denke ich an dich und das macht mich noch wahnsinnig."


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    • Alais

      Ich starb innerlich fast schon, während Luciel sprach. Mein Herz wollte mir fast aus der Brust rausspringen,so schnell schlug es in meiner Brust. Ich wusste nicht, wie rot ich geworden war und ob ich überhaupt rot geworden bin, aber meine Übelkeit verriet mir deutlich, dass ich aufgeregt war.
      Ich hatte mir schon lange ausgemalt, wie es wäre, wenn Luciel mal was nettes zu mir sagen würde, doch so etwas hatte ich mir nicht in meinen Träumen ausmalen können. Er spürte genau so wie ich.
      "Immer wenn wir uns zoffen will ich entweder dich umbringen oder manchmal noch viel lieber einfach selbst verschwinden",murmelte ich und zog ein leicht grimmiges Gesicht. Mal gut, dass man so etwas in der Dunkelheit nicht sehen konnte. Das Gesicht verschwand aber gleich wieder, denn er dachte an mich und diese Tatsache brachte mich schon fast zum heulen. Es fühlte sich wie mein Geburtstag, Weihnachten und Sylvester zugleich, aber auch nur, weil ich das Essen am Sylvester so mochte.
      Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen und mein Blick ging wieder hoch zu Luciel. Ich war um einiges kleiner, weshalb ich mich dafür auf die Zehenspitzen stellte und in seine Augen sah. "Du bist ein Komischer.. Weiß du?",fragte ich ihn sanft und lächelte sofort. Das Mondlicht reichte aus,um seine Augen zu erkennen, wenigstens ein wenig. Ich konnte noch gerade so meinem Drang nach seinen weichen Lippen widerstehen ,auch wenn ich mich dafür selbst hasste. Aber im Hinterkopf befand sich noch die Angst, es würde den schönen Moment und so einen zärtlichen Luciel kaputt machen. Immerhin wollte er mich nicht mehr anfassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Na, dass ist doch etwas sehr melodramatisch,mh?" murmelte ich leicht lachend, meinte das aber keinesfalls so sarkastisch und gemein wie sonst. Ich stupste ihr stattdessen sanft gegen die Stirn und ich war mir sicher, dass man mich schmunzeln hörte. "Ich kann mich auch nicht entscheiden, ob ich dich zum Mond schießen oder anrufen soll." erklärte ich ihr belustigt. Wir zwei sind echte Idioten, anders konnte man das doch wirklich nicht bezeichnen. Ich bin normalerweise ein Mensch, der weiß was er will. Bei Alais hingegen, bin ich mir total unsicher. Ich weiß nicht wie ich mit ihr umgehen soll und noch weniger weiß ich, was ich eigentlich genau von ihr erwarte. Ich will nicht das sie mich so gern hat, es nervt mich und anderseits will ich das sich mich verfolgt, dass sie für mich schwärmt und niemand anderen außer mir toll findet. Was zur Hölle ist los mit mir und was will ich eigentlich? Ich fühle mich wie ein pubertärer Teenager. Als Alais meinte, dass ich ein Komischer sei, konnte ich das nicht mal abstreiten. "Ja, ich denke so kann man es auch ausdrücken." antwortete ich ihr und grinste leicht. "Ich weiß wirklich nicht was ich will, das ist frustrierend"


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    • Alais

      Ich wusste selbst nicht, was ich genau wollte. Ich hatte zwar Gefühle für Luciel, aber sie wurden mir nach und nach unwichtig, denn ich lenkte mich gut mit anderen Sachen ab. "Nun, da gibt es eigentlich nur eines, was wir tun könnten",fing ich an und seufzte innerlich. "Wir versuchen alle möglichen Szenarien aus.. und das so lange, bis wir beide zufrieden sind.. so können wir erfahren, was wir wollen..". Ich würde einfach damit anfangen nicht mehr auf ihn zu warten und mich mit anderen zu treffen, das würde einiges einfacher machen.
      Ich ging runter von den Zehenspitzen, nachdem ich den Gedanken ausgesprochen hatte, sah aber dennoch zu Luciel nach oben. Ich wusste nicht, was ich über meinen Vorschlag denken sollte ,aber vielleicht würde es uns beiden dadurch besser gehen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Wie meinst du das?" fragte ich perplex nach, als Alais plötzlich mit der angeblich einzigen Lösung kam. Das Wort ´Szenarien´gefiel mir nicht und ich hatte bereits jetzt ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich bin jetzt schon der Überzeugung, dass mir ihre Erklärung nicht gefallen wird und das schlimmste daran ist, dass ich nicht einmal weiß warum. Was zur Hölle will ich eigentlich? Ich kann ihr ja schlecht Vorschriften machen und von ihr lasse ich mir ja auch keine vorschreiben. Man, wann hat eigentlich alles angefangen so verdammt kompliziert zu werden? "Hör mal..."murmelte ich dann leise und strich mir wie ich es immer tat, wenn ich nicht weiter wusste, durch mein Haar. "Ich weiß nicht genau, was du mit Szenarien meinst und noch weniger weiß ich, warum ich gleich sagen werde, was ich dir jetzt sage. Mir gefällt der Gedanke nicht, wenn du plötzlich irgendeinen Kerl datest..."


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    • Alais

      Ich suchte nach den passenden Worten um Luciel es zu erklären, was ich mit den Szenarien meinte, aber seine Worte ließen mich wieder zu ihm nach oben sehen. "Eigentlich ..",fing ich an. "War es fast schon das, was ich meinte.". Ich schwieg einfach kurz, weil die Verwunderung nicht gehen wollte. Ihm gefiel es nicht, wenn ich jemanden anderen daten würde?
      "Ich wollte eigentlich sagen, dass wir die Möglichkeiten ausprobieren, die da sind.. wir könnten es zusammen versuchen, wir könnten uns beiden einfach aus dem Weg gehen oder es mit anderen versuchen.. so könnten wir vielleicht herausfinden, was das beste ist.. Aber wenn es dir nicht gefällt, wenn ich andere Kerle date..". Verschiedene Gedanken schossen mir in den Kopf. Warum sollte ich eigentlich das respektieren, was er nicht wollte? Hatte er je daran gedacht mal das zu respektieren, was ich wollte? "Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich es wirklich nicht tun sollte..ich wüsste nicht, warum..". Leise seufzte ich und mein Blick sank wieder. Ich nahm ein Haar von seinem Oberteil runter, da schien perfekt der Mond hin.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Irgendwie gefielen mir diese Vorschläge nicht und der Gedanke, dass Alais irgendeinen Trottel datet sorge bei mir direkt für Übelkeit. Ich verstand nicht, was mit mir los war. Warum um alles in der Welt, machte ich um die Sache so einen Wind? Seufzend hörte ich der Kleineren von uns beiden zu und versank eine Weile in Schweigen. Ja, warum sollte sie es eigentlich nicht tun? Warum verhielt ich mich so bescheuert. "Ich weiß nicht, warum ich so reagiere."murmelte ich dann leise, aber ehrlich. Ich wusste es wirklich nicht. Ich kann nicht behaupten, dass ich verliebt bin, aber mir ist Alais auch nicht egal. Ich will Sie...auf irgendeine Art, die ich nicht zuordnen kann. Gott, das macht einen echt wahnsinnig."Willst du es denn? Irgendeinen Typen daten?" fragte ich sie dann und um ehrlich zu sein, wollte ich die Antwort darauf wirklich wissen. Wenn Alais bereit war, jemand anderen zu daten, dann sollte ich das respektieren. Nur weil ich nicht weiß was ich will, hab ich nicht das Recht ihr vorzuschreiben was sie will. Ich bin zwar ein echtes Arschloch, wenn ich will, aber nicht einmal ich benehme mich so taktlos. Es würde jetzt auf ihre Antwort ankommen....


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    • Alais

      Ich seufzte und sank den Blick wieder. Es war mir nicht klar, ob ich es wirklich wollte und was ich ihm sagen sollte. Ich wollte nicht mit anderen ausgehen, aber ich wollte gerne Luciel und meine Gefühle für ihn vergessen. Ich wollte mich nicht mehr quälen.
      "Nun.. um ehrlich zu sein, nein",antwortete ich ehrlich und wollte mir auf die Zunge beißen. Ich hätte einfach lügen sollen und dann würde es mir vielleicht besser gehen. "Meine Gefühle machen mich einfach fertig.. ich hatte gehofft dadurch ein wenig Ablenkung zu bekommen.. aber eigentlich ist es nicht das, es nicht das, was ich will..". Ich seufzte und traute mich wieder hoch zu Luciel zu sehen. Es war alles so merkwürdig und so komisch, warum musste es alles so kompliziert sein?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ihre Antwort beruhigte mich, anderseits löste sie in mir auch direkt Alarm aus. Warum zur Hölle, hatte ich sie das gefragt? Ich wusste doch selbst nicht genau, was ich von der Kleinen wollte. Das einzige was ich wusste, war das ich nicht wollte, dass sie mit jemand anderem ausging. Hölle, wie egoistisch bin ich eigentlich? Wäre ich Alais, hätte ich mich sicherlich angeschrien oder mir eine geschmiert. Ich hätte ihr das nicht einmal übel genommen, allerdings reagierte sie anders - verzweifelt. Ich hatte da ohne es zu wissen, etwas angerichtet. Warum habe ich mich nur so von meinen Hormonen leiten lassen und mit ihr geschlafen? Ich wusste doch, dass sie damit nicht umgehen konnte und jetzt hatte ich ihr weh getan. Scheiße.
      Ich legte meine Arme um sie und drückte sie dicht an meinen Körper. "Dann ...sag mir, was du willst." flüsterte ich ihr leise zu und behielt sie weiterhin in meinen Armen, nun allerdings bewusst. Ich wollte sie nicht los lassen....nicht dieses mal.


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    • Alais

      Zu hören, wie Luciels Herz schlug brachte mein Herz mal wieder einmal zum rasen. Es war einfach alles zu viel, ich hatte Gefühle für den Kerl da oben aber hasste ihn auch zu tiefst. Was war mit meinem Kopf los? Was war mit Luciel los? Es konnte doch nicht sein, dass wir beide so behindert waren. Vor allem, da Luciel von Anfang an nichts wollte.
      Eine Antwort auf seine Frage hatte ich sofort. "Dich",flüsterte ich zurück und seufzte innerlich. Oder einfach nur ruhe, das wäre auch eine Möglichkeit, sprach sie aber zunächst gar nicht aus.
      Wäre es nicht einfach besser, wenn wir uns aus dem Weg gehen würden? Aber er wollte nicht, dass ich mich mit einem anderen Kerl treffe.. komplizierte Welt. Er traf sich auch mit dieser Tussi da, die er mal geliebt hatte und nahm keine Rücksicht auf mich. Warum konnte ich es nicht auch?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Warum haute mich die Antwort eigentlich so um, wenn ich sie eigentlich kannte? Warum drückte ich sie näher an mich, obwohl ich diese Worte hören wollte und glaubte, dass ich nicht so empfand? Ich versteh gar nichts mehr und doch freut es mich. Meine Güte, kein Wein der Welt könnte mich so betrunken machen, dass ich anfange so durchzudrehen. Das letzte Mal hab ich so für meine Ex und jetzige freundschaftliche Freundin empfunden. Oh Gott, sag mir nicht...
      "Du weißt hoffentlich, dass ich ein absolut schrecklicher fester Freund wäre oder?" flüsterte ich ihr dann ins Ohr. "Willst du das riskieren?" Ich habe langsam wirklich die Nase voll, von diesem ganzen hin und her. Wenn wir es nicht versuchen, werden wir weiterhin vor uns hingurken und zu keinem Entschluss kommen. Warum also jetzt nicht Nägel mit Köpfe machen? Mehr ruinieren als ohnehin schon, werden wir ja wohl kaum hinkriegen.


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    • Alais

      Ich schmunzelte. "Ja, ich kann mir schon vorstellen, dass du ein grausamer fester Freund bist",antwortete ich ihm auf die erste Frage. Ob ich das trotzdem riskieren wollte? Keine Ahnung. Ich wollte auf jeden Fall wissen, was es ist.. womit es uns besser gehen würde und was ich wirklich will. "Ich denke es gibt nichts mehr, was wir ruinieren könnten.. ",sagte ich sanft und sah zu Luciel hoch. Er hatte mich an sich gedrückt, noch mehr als vorher, es ließ mich das Gefühl nicht los, dass ihn nicht alles so kalt ließ, wie er es immer sagte. Auch wenn er immer sehr gefühlslos rüber kommen wollte, da steckte schon mehr dahinter als er zugab. "Willst du es denn riskieren?",fragte ich ihn und ließ den Blick nicht von ihm ab, auch wenn es dunkel war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Du musst mir nicht bei allem Recht geben." antwortete ich amüsiert und musste dann doch leicht lachen. Es war eine merkwürdige Situation und eigentlich sollte man meinen, dass wir aus dem Alter schon längst heraus wären - Irrtum. Irgendwie peinlich, dass wir offenbar nicht einmal einen Beziehungsstatus zusammen kriegen, ohne uns wie die letzten Höhlenmenschen anzustellen. Als ich Alais fragte, ob sie es riskieren würde, gab sie mir die Antwort die ich zuvor gedacht hatte Es ist tatsächlich so, das wir wirklich nichts mehr ruinieren können. Unsere Bindung ist so oder so merkwürdig und unangenehm. Entweder wir klären es ein für alle mal oder jeder geht seiner Wege und wir wissen, dass es absolut keinen Sinn macht. "Wie du schon sagtest, ruinieren können wir nicht mehr viel." murmelte ich und grinste leicht. "Außerdem bist du, wenn es so weiter geht bald meine Stiefschwester. Ich hatte schon immer einen Hang zum Verbotenen." scherzte ich dann und schüttelte leicht den Kopf. "Spaß bei Seite....lass es uns versuchen. Ich warne dich aber im voraus, ich bin nicht unbedingt der Beziehungstyp und ich werde dich sicher oft genug in Rage bringen."


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    • Alais

      Ein Grinsen schlich sich auf meine Lippen. "Ich stimme dir nur zu, weil du schon ein grausamer Nachbar bist",neckte ich Luciel. Ja, er war ziemlich.. besonders. So konnte man es richtig ausdrücken, aber ich bin auch ziemlich.. besonders ,dass wusste ich schon länger, vielleicht passten wir deshalb so gut.
      "Du bringst mich so schon oft genug in Rage, Ich glaube es ändert sich nicht so viel..". Ja, mein Gefühl sagte, dass es sich eigentlich kaum etwas ändern würde, je nachdem wie Luciel in einer Beziehung tickte. Zur Weißglut brachte er mich so oder so und das häufig, wobei es langsam wieder nachließ, aber da ich zur Zeit eher auf meinem 'Macht-was- ihr-Wollt'-Trip war, würde es vielleicht gar nicht so schlimm sein.
      "Wir stellen uns schon ein wenig an, findest du nicht?",fragte ich Luciel und schmunzelte wieder. Ja, nicht einmal Kinder stellten sich so an, aber das war der Nachteil des erwachsen seins.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Charmant." murmelte ich amüsiert, als ich ihren Worten lauschte und musste leicht lachen. Offenbar färbte mein mieser Charakter schon ab. Ich behielt Alais immer noch im Arm, strich leicht über ihre Hüften und drückte sie an mich. Im Moment fühlt sich das alles so richtig an, aber ich weiß nicht ob ich immer so denken werde. Ich wusste nicht einmal, ob ich überhaupt noch für eine Beziehung geeignet war. "In Rage? So so. Ich mag wütende Frauen, das ist heiß." meinte ich dann mit einem frechen Grinsen und streckte ihr amüsiert die Zunge heraus. Als Alais dann davon sprach, dass wir uns beide ziemlich anstellten, blickte ich ihr einen Moment lang in die Augen, auch wenn das bei dem minimalen Lichteinfall wohl kaum einfiel. "Dann rede weniger." murmelte ich und legte meine Lippen auf ihre. Wir sollten es also versuchen, bitte ich würde es versuchen. Hinterher kann ich mich immer noch dafür verfluchen, aber wenigstens kann Sie mir dann nicht vorwerfen, ich hätte es nicht probiert. Mal sehen was die Zukunft bringt.


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