[GRP RPG] Ataria - Die Nebenwelt

    • Asuka

      Sie nickte, war wohl besser diese Nymphe in Ruhe zu lassen. Moment mal... hatten sie IN ihr gebadet? Besser sie dachte nicht darüber nach. Sie lief zu ihrer Tasche und zog sich schnell an, dabei war ihr egal, dass sie zwar nur mit dem Rücken zu Lucyan stand, aber dennoch nackt war. Sie wollte sich nicht lange aufhalten und packte dann das Handtuch schnell in die Tasche. Bekleidet und mit ihrem Gepäck ging sie zu Lucyan der schon am Ausgang wartete. "Ich bin nicht naiv...", murmelte sie.
    • Lucyan

      "Ignorier Najada einfach, sie ist immer etwas .. schlecht gelaunt, wenn ich beschließe sie zu besuchen", erklärte Lucyan amüsiert, während er Asuka ansah. "Kommst du alleine runter oder brauchst du wieder Hilfe?", fragte er, sobald sie auf dem kleinen Felsvorsprung waren.
    • Asuka

      "Hast wohl ihr Herz gebrochen...", sagte Asuka und blickte den Vorsprung hinunter. Sie schaffte es schon, aber mit Lucyans Hilfe war es einfacher... "Ich schaffs schon...", sagte sie dann und hielt sich einfach an einer bewachsenen Stelle fest und ließ sich nach unten, die letzten paar Meter sprang sie dann einfach.
    • Siana

      Ohne nachzudenken hatte Hideko bereits entschieden und sich und Siana zu einem der Stöcker gezogen und ihn ihr in die Hand geworfen. Selbst nahm sie einige Steine, aber Siana konnte darin keine gute Waffe sehen.
      " Tzz, das sind Bergwölfe. Wenn du die mit Steinen bewirfst, dann wäre das so, als wenn ich dich mit Kieselsteinen bewerfe, während du noch einen gepolsterten Mantel trägst. Das macht sie nur noch rasender. Ich habe schon Kampfberichte einiger Elfen und Druiden zuhören dürfen. Das sind Bestien. Die perfekten Wachhunde für die Dämonen, obwohl die noch viel gefährlichere Viecher haben."
      Sie seufzte und sah sich in der Umgebung um. Zu zweit fänden sie keine Felsspalte die eng genug wäre, das die Pranken der Wölfe dort nichts erwischen würden. Blieb nur der Wald und das Buschwerk. Es würde zusätzlichen Schutz gewähren. Sie mussten dennoch nah an den Fels und Bergwänden bleiben, damit Siana nach Höhlen ausschau halten konnte.
      " Hör zu, ich habe einen Plan. Er ist riskant, aber eine andere Lösung sehe ich nicht. Lauf so schnell du kannst und folge meiner Richtung - wähle nicht selbst, sonst stolpern wir. Wenn ich dir den Stock in die Hand drücke, dann nimm ihn ohne zu zögern. Und wenn ich sage, geh in die Hocke und auf die Knie bzw. runter, dann bedeutet das auch für dich, den Stock mit ganzer Kraft über deinen Kopf nach hinten zu schlagen. Verstanden ? "
      Sie hörte ein mhhh oder sowas ähnliches und dann spannte Siana sich an. Der erste Wolf näherte sich plötzlich und Siana gab das Kommande loszulaufen. Dabei holte sie mit dem Stock aus und verpasste dem Wolf einen harten und schmerzhaften Treffer auf seiner Nase. Er heulte auf und schnaubte, drehte um und rannte ein kurzes Stück, ehe er wieder in Lauerstellung ging und die flüchtende Beute mit seinen gierigen und wütenden Blicken verfolgte.
      Die anderen drei und der Leitwolf verfolgten sie bereits, so setzte auch er wieder an und lief dem Rudel nach. Der Rudelführer wusste nun wie die Beute sich verteidigen konnte. Bergwölfe dieser Art schickten immer einen vor um die Lage zu checken. Sie waren schlau und gerissen, und so einfach würde das nicht nochmal funktionieren.
      Schmerzen würden sie erleiden, da der Wolf nicht weiter verletzt war, und sie würden dann einfach weiter angreifen, sollte ihre Beute sich nochmal so schützen wollen.

      Siana rannte und zog Hideko frmlich schon mit, passte sich aber ihrer Geschwindigkeit an. Als Mensch konnte sie nur mit ihren Fähigkeiten schneller sein als eine Elfe.
      Ein zweiter Wolf sprang, Siana wich aus und hämmerte den Stock auf dessen Vorderpfote. Er heulte auf und kam ins Straucheln, humpelte kurz ein Stück und viel etwas zurück, folgte kurz darauf aber wieder.
      Dann streckte sie Hideko den Stab hin und übergab ihn ihr, nur um einige Meter weiter einen ähnlichen Ast aufzuheben. Jetzt waren sie wieder beide bewaffnet - der Leitwolf sprang.
      " RUNTER !"
      Siana würde abwarten, bis Hideko dem Wolf eine verpasst hatte und ihm sofort von der Seite eins auf sein Auge zu geben. Mit Chance verlor er es sogar. Hier war Elfengeschick und ein gutes Auge gefragt ....
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    • Lucyan

      Einige Momente starrte Lucyan asuka tatsächlich wortlos an, dann fing er lauthals an zu lachen. "Sei froh, dass du das nicht da drinnen gesagt hast", stellte er schließlich japsend fest, nachdem er es geschafft hatte sich wieder ein wenig zu beruhigen. "Najada hätte dich alleine für diese Vermutung umgebracht."
      Nachdem Asuka dann nach unten geklettert war sprang er kurzerhand ebenfalls herunter und landete elegeant neben ihr.

      Hideko

      Ausnahmsweise widersprach Hideko nicht, sie war ja nicht dumm, ihr war ja klar, dass ihre Chancen sehr gering waren. Und wenn Sianas Plan diese steigern konnte, dann wäre sie voll dabei.
      Daher ließ sie sich von der Elfe mitschleifen und verfluchte dabei diese Handschellen, die ihre Fähigkeiten blockierten.
      Als sie das laute "RUNTER" hörte reagierte sie instinktiv, ließ sich fallen und hieb mit dem Stock nach hinten.
    • Asuka

      "Also auf mich wirkt es eben so. Sah so aus, als würde sie dich insgeheim ziemlich gerne haben.", meinte Asuka überzeugt. "Auch wenn sie ziemlich viel Schlechtes über dich gesagt hat... eigentlich nur Schlechtes. Außerdem, hättest du mir ruhig sagen können, dass die Quelle einer jähzornigen Nymphe gehört, die mich bei einem falschen Wort angegriffen hätte." Asuka streckte sich, das warme Wasser hatte sie ganz schön müde gemacht.
    • Lucyan

      "Nein, sie hasst mich tatsächlich", antwortete Lucyan amüsiert, bevor er Asuka einen schnellen Blick zuwarf. "Nachdem du mit mir unterwegs bist musst du dich darum nicht sorgen. Auch wenn sie ansonsten immer versuchen kann mich zu töten gilt in ihrer Quelle Waffenstillstand. Sie mag es hassen und ablehnen, aber wenn sie mich angreifen würde würde das gegen ihr Wort gehen und das ist Najada heilig."
    • Siana

      Die Treffer saßen. Zuerst bekam er von Hideko den Schlag gegen seine Scgnauze und ein Zahn knackte, dann den zweiten Hieb von Siana voll aufs Auge, das mit einem Globsch zerfetzte. Der Wolf heuelte laut auf und taumelte zu rück, aber es war eher ein Wutgeheul, und das stachelte weitere Wölfe an, die in der Nähe lauerten und nun als Verstärkung hinzu kamen.
      " Verflucht, wusste ich es doch, das so ein Rudel sehr viel größer ist. Wir haben aber auch ein Glück.", knurrte sie, als sie weiter rannten. Sie liefen durch einige dichte Büsche und fast wäre die Schelle in einem hängen geblieben, was wohl das Aus gewesen wäre.
      Ein weiterer Wolf sprang und Siana grinste zu Hideko. " Verzieh mir ..., aber versuch mit dem Stock so hart wie möglich nach Außen zuzuschlagen, wenn ich es sage."
      Dann packte sie Hidekos gefesselten Arm und fing an sich schnell zu drehen, und ehe Hideko reagieren konnte, hob sie ab und wurde von Siana rumgeschleudert wie bei einer Karussellfahrt.
      Ein paar Umdrehungen musste sie durchhalten, und schnell wurde klar, das in der Elfe mehr Talent und Kraft verborgen lag, als man zunächst vermuten würde.
      " JEEEETZT!", brüllte sie und irgendwie schaffte es Hideko dann wohl, denn der Wolf bekam den Stock mit Schlag und Fliehkraft gegen den Schädel und ein heftiges Doppelknacken verriet Siana, das Stock und Schädel zu Bruch gegangen waren. Einer weniger.
      Und ehe Hideko noch einen Drehwurm bekäme, ließ sie sie runter und zog sie auch sogleich weiter.
      " Es sind ja nur noch 17 Stück ! Jhihihi.", kicherte die Elfe, die irgendwie auch Spaß an der Sache zu haben schien. Dann fand sie wonach sie nebenbei noch ausschau gehalten hatte, den Spalt zu einem Höhlenzugang. Allerdings war da auch einer der Wölfe in Position gegangen, und da mussten sie noch durch. In der Höhle hätten sie wenigstens Rückendeckung.
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    • Lucyan

      "Theoretisch nichts", antwortete Lucyan grinsend. "Aber Nymphen verlassen ihre Quellen so selten wie möglich und sie weiß, dass sie es in einem fairen Kampf nicht mit mir aufnehmen kann. Deshalb engagiert sie ja auch meistens Kopfgeldjäger oder so. Sie überlegt sich wenigstens etwas und gibt ihren Leuten Tipps, wie sie mich am besten erledigen können", erklärte er dann gut gelaunt.

      Hideko

      "Du spinnst doch echt, macht dir das auch noch Spaß?", rief Hideko fassungslos aus, als Siana doch tatsächlich anfing zu kichern. Die Elfe war doch vollkommen von allen guten Geistern verlassen!
    • Asuka

      "Das macht dir wohl Spaß...", Asuka schüttelte den Kopf. "Naja, solange uns das nicht in Schwierigkeiten bringt ist mir eigentlich egal was du tust und wer dich umbringen will." Während sie durch den Wald gingen versuchte Asuka festzustellen ob dieser Kuss sichtbar etwas gebracht hatte, oder ob das Ganze eher subtiler Natur war.
    • Siana

      " Ja und ? Wenn wir hier sterben, dann wenigstens mit einem Lächeln, und ich hatte dann meinen Spaß. Hey, nimm es estwas lockerer. Der Wolf davorne, den zerlegen wir noch und dann ab in die Höhle.", grinste Siana und schien irgendwie wieder in ihrem Element zu stecken - Ärger machen.
      Der Wolf sprang auf sie zu, aber sie hatten kaum Möglichkeiten. Trotzdem wagte sie ein riskantes Manöver. Sie stemmte den Stock auf den Boden, hebelte sie hoch und sprang mit dem Fuß voraus nach vorn auf den Wolf zu, der bereits gierig sein Maul aufgerissen hatte.
      " HAAAAA, nimm das du Mistvieh ! ", brüllte sie noch und irgendwie kam dann ihr zweiter Fuß von unten nach oben, traf den Unterkiefer, welcher dadurch zuschnappte und dann traf der andere Fuß die Schnauze mit Wucht.
      Was dann geschah grenze schon an Magie trotz Magiebann, denn sie zog mit dem Schwung Hideko nach, schleuderte sie wieder umher und ehe sich die Auserwählte versah stand sie mit Siana auf dem Rücken des Wolfes, und dann ging es auch schon weiter. Kraftvoll schwang sie sich ab und sprang mit Hideko zum Höhleneingang hinterm Wolf. Der Wolf krachte benommen auf dem Boden auf und blieb liegen. Zähne fehlten, der Kiefer hing auf halb acht, die Zunge lag schlaff heraus auf dem Boden.
      " Haa, einer weniger, bleiben noch 16."
      Dann ging es auch schon ins Dunkel des Berges. Zum Glück war der Eingang kleiner als gedacht und die Wölfe blieben draußen, nachdem einige Pranken noch versuchten die Beute zu erwischen. Da blieb ihnen wohl nichts anderes über, als ihre verlorenen Rudeltiere zu fressen.
      Siana und Hideko waren erstmal sicher, wenn auch etwas außer Atem. Siana war es nicht gewohnt andere mit solchen Bewegungen mitzuschleifen und dann auch noch gefesselt. Weiter drinnen setzten sie sich erstmal hin und atmeten durch. Beiden taten die Handgelenke weh, da der Druck auf die Schellen teils sehr stark gewesen war. Die Haur war abgeschürft und rötlich. Besonders Sianas Handgelenk hatte schwer was abbekommen, da sie wohl nach Möglichkeit vermeiden wollte, Hideko zu sehr zu verletzen.
      " Ich denke hier drinnen sind wir erstmal sicher. Später schauen wir nach, ob sie verschwunden sind und gehen dann weiter, okay ? "
      Sie verzog etwas das Gesicht und zischelte leicht, während sie sich das Handgelenk etwas rieb.


      Wachtruppe der Himmelsjäger
      Sie flogen zurück zu der Stelle, wo sich die Königin mit der Elfe geprügelt hatte. Nun sollte der Streif vorbei sein und nicht mehr so fürchterlich anzusehen sein. Als sie die Stelle erreichten, blickten sie geschockt hinab. Es gab weitere Kampfspuren von Wölfen. Allerdings gab es - zum Glück - keine Leichen. Sie musste daher geflohen sein. Sie folgten geschwind den Spuren und fanden dann das Rudel, das sich über einige ihrer Wölfer hermachte, die offenbar verletzt oder tot waren. Schön und gut. Aber wo waren Königin und Elfenfrau ?
      " So ein Vogeldreck, Hauptmann. Was machen wir nun ? ", fragte einer der Soldaten.
      Der Hauptmann sah ihn an und meinte dann panisch: " Woher soll ich das wissen ? Das war so nicht geplant. Verdammt, ich bin dafür verantwortlich. Es sind meine Federn die gerupft werden, wenn da was passiert ist, was sich nicht wieder gut machen lässt."
      " Alaso, sollen wir sie dann suchen, oder ... ? "
      " Oder was - ODER WAS ? Natürlich suchen wir sie. Das ist ja wohl jetzt unsere neue Aufgabe. PLANÄNDERUNG ! ", keifte er zurück und alle sieben sammelten sich im Gleitflug um zu beraten.
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    • Lucyan

      "Hey, so ein Mordversuch bringt wenigstens etwas Action rein, der kann sehr unterhaltsam sein", verteidigte sich Lucyan gut gelaunt, dann zuckte er mit den Achseln. "Sie hat es schon länger nicht versucht, Nachdem ich mich jetzt wieder in ihr Gedächtnis gebracht habe kann ich in den nächsten 50 Jahren wohl wieder mit zwei, drei Attacken rechnen und dann geht das wieder vorbei", erklärte er lässig.
      Währenddessen hob er unauffällig einen Stein hoch und schleuderte ihn von hinten auf Asuka. Mal sehen, ob sie es bemerkte.

      Hideko

      "Ich bring sie alle miteinander um", murmelte Hideko mehr als schlecht gelaunt. Ihr ganzer Körper tat weh, ihr Gesicht fühlte sich ziemlich geschwollen an und ihr Handgelenk pochte als würde es gleich abfallen. Dadurch war ihre Laune noch tiefer als nur im Keller und das einzige was sie ein wenig aufheiterte war qualvolle Hinrichtungen für alle, die an dieser scheiß Idee beteiligt gewesen waren, zu planen.
    • Asuka

      "Dein Leben kann doch nicht so langweilig sein, wie du-", Asuka hörte etwas und drehte sich um. Gerade noch sah sie wie ein Stein genau auf ihr Gesicht zuflog. Instinktiv wehrte sie den Stein mit einem hohen C ab und das Ding flog zurück in die Richtung wo es hergekommen war. Und der Übeltäter stand ja auch noch in 'Schreiweite'.
    • Siana

      Sie saßen gut zwanzig Minuten dort und dann richtete sich Siana wieder auf. Sie wollte draußen nachsehen, folglich musste sich auch Hideko erheben. Siana spähte vorsichtig in Richtung Eingang und schritt voran, aber die Wölfe lauerten noch dort. Sie hatten zwar ein wenig gefressen, aber das reichte ihnen nicht. Die Beute musste ja auch irgendwann raus und Fressen suchen. Darauf warteten sie.
      Siana konnte dank Elfenreflexe einem Prankenhieb entgehen. Die Krallen zogen Haarscharf an ihrem Hals vorbei.
      " Mist, da kommen wir nicht raus ohne Verletzungen oder Verlusten. Keine Chance. Wir müssen weiter in den Berg und schauen wie tief die Höhle hineinführt. Mit etwas Glück kommen wir an einen anderen Ausgang. Und wenn wir noch mehr Glück haben, dann auch im Tal."
      Die Höhne selbst war keinesfalls vollständig dunkel. Nach einigen Metern abtasten, als das Licht von draußen schwächer wurde, fanden sich schnell Edelsteine und Pilze, die von selbst leuchteten und genug Licht spendeten. In Ataria gab es viele Höhlen, in denen man kaum Fackeln usw. mitnehmen musste.
      Allerdings mussten sie auch jederzeit damit rechnen, wieder in unbeleuchtete Abschnitte zu geraten.
      " Nimm dir ein paar der Leuchsteine dort.", meinte Siana und brach sich selbst ein größeren aus der Felswand.
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    • Lucyan

      Neugierig verfolgte Lucyan wie der Stein auf Asuka zuflog. Sie bemerkte es tatsächlich und bevor er reagieren konnte wurde er schon von einer starken Schallwelle umgeworfen, während er ihren Schrei hörte. "Uff", gab der Vampir von sich, während er sich langsam wieder aufrappelte. "Dein Schrei hat eine ganz schöne Wucht", erklärte er Asuka dann amüsiert und klopfte sich ab.

      Hideko

      "Bei unserem Glück ist das ein ganzes Höhlensystem in dem wir uns verlaufen und irgendwann verhungern werden", unkte Hideko vor sich hin, während sie einige der leuchtenden Steine abbrach und aufhob.
    • Asuka

      "Natürlich hat er das, sonst würde die Fähigkeit auch nichts bringen! Warum wirfst du einen Stein nach mir?!" Es schien dem Vampir gut zu gehen, also sah Asuka keinen Grund nach seinem Wohlbefinden zu fragen.
    • Lucyan

      "Mir ist nichts passiert, danke der Nachfrage", schoss Lucyan grinsend zurück, bevor er Asuka prüfend ansah. "Ich wollte sehen ob Najadas Kuss etwas gebracht hat. Hat es ja offensichtlich, sonst hättest du den Stein nicht kommen sehen."
    • Asuka

      "Ich hab ihn nicht gesehen, ich habe ihn gehört. Und nachdem du blöde Sprüche ablassen kannst, hatte ich schon angenommen dass es dir gut geht. Vampire sind ja sowieso sooo schwer zu töten, oder?", fragte sie mit verschränkten Armen nach, bevor sie sich wieder auf den Weg machte. Was wenn er sie getroffen hätte?
    • Siana

      " Hör endlich auf zu jammern. Das bringt jetzt eh nichts mehr. Wir sollten froh sein, das wir zumindest eine Gnadenfrist erhalten haben. Aber, das interessiert mich nicht. Ich habe nicht vor dich verrecken zu lassen, klar ? Notfalls essen wir halt Insekten oder Würmer. Irgendwas wird sich hier schon finden lassen."
      Wichtiger noch war es Wasser zu finden. Siana stellte zum erstenmal fest, das es ohne Magie und dem Zugang zur Natur erheblich schwerer war sich zurecht zu finden. Menschen mussten auf vieles verzichten, was ihnen das Leben erleichtert hätte. Für Siana war dies eine interessante Erfahrung, aber auch ein großer Kampf.
      Sie marschierten tiefer in den Berg, oftmals abschüssige Wege hinab, und Siana erkannte, das es wohl kein ganz natürliches Höhlensystem war. Tatsächlich gab es mehrere Möglichkeiten, aber nicht für jeden sichtbar, gab es Spuren und Hinweise welche den richtigen Weg deuteten. Einst wohl von Bewohnern der Höhle und, oder auch von Zwergen hinterlassen.
      Nach einigen Stunden Marsch und leichten Klettereinlagen, erreichten sie eine größere Räumlichkeit, voller Stalaktiten und Stalagmiten. Mittig war ein hellerer Bereich mit knietiefem Wasser. Es war klar aber auch mineralhaltig. An der Decke funkelten tausende kleiner Leuchtkristalle und es sah aus wie eine sternklare Nacht. Moose und Pilze wuchsen ebenfalls in der Nähe des Wassers und Siana hatte sie sofort erkannt. Naturkunde zahlte sich eben immer aus wenn man überleben wollte.
      Sie zeigte Hideko, wie man Höhlenpilze, den sogenannten Stalag Steinpilz, aber auch essbares Mineralmoos erkannte. Damit konnten sie zumindest ein wenig den Hunger stillen.
      Sie machten eine Pause und hielten die gefesselten Hände in das Wasser. Herrlich kühl und wohltuend für die Haut.
      Siana erklärte, das Hideko den Schirm des Steinpilzes auch als Schöpfschale nutzen könnte, wenn sie den Stiel und etwas Kopffleisch abgegessen hätte. Ideal zum trinken.
      Der Pilz selbst schmeckte wie Stein oder irgendein Mineral, dafür aber war das Wasser sehr schmackhaft und auf der Erde wäre das sicherlich der Renner im Getränkemarkt.
      " Ich sollte dir eventuell noch etwas mehr beibringen.", meunte sie dann zwischendurch mal eben so beiläufig, sah Hideko aber nicht an und behielt eine ausdruckslose Mine.
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