[GRP RPG] Ataria - Die Nebenwelt

    • Asuka

      "Ehrlich gesagt wirkst du sehr nachtragend auf mich.", lachte Asuka. "Naja, ich habe gesagt was ich sagen wollte und dir geht's auch schon besser. Ich lass dich mal alleine." Asuka machte sich auf zur Tür und würde dann vielleicht Mizu suchen gehen. Aber Lucyan hatte bestimmt gut auf sie aufgepasst.

      Rain

      Als er den Berg hochgestapft kam, öffnete sich schon langsam das Tor. Sein Ruf musste ihm voraus geeilt sein und man erwartete ihn sicher schon. Vielleicht gab es sogar einen gedeckten Tisch und ein angenehmes Bett, wenn er die Auserwählte erst mal von ihrem Ballast befreit hätte. Komisch nur, dass ihn niemand empfing. "Hallo?", fragte er nachdem er schon einige Schritte vom Tor entfernt war.
    • Hideko

      Sie wusste wirklich nicht, was sie Asuka darauf antworten sollte, schließlich hatte diese (wenn Hideko ganz ehrlich war) sogar Recht. Daher verfolgte Hideko nur schweigend, wie die andere Auserwählte aus dem Zimmer ging. Danach sperrte sie die Tür wieder ab und ließ sich mit einem zufriedenen Seufzer auf ihr Bett fallen, das hatte sie echt vermisst!
    • Die alte Leier

      Nachdem Rain das Kloster betreten hatte, schien es so, als würde die Umgebung zusammenstürzen. Für weinen winzigen Moment war er orientierungslos, dann stand er wieder ganz normal in der Eingangshalle und sah einige Meter entfernt eine Frau in blauweißen Gewändern sitzen, die ihn anlächelte.
      Die Türen hinter ihm waren bereits wieder zugefallen.
      " Willkommen, Reisender. Willkommen in meinem Kloster. Ich freue mich einen Elfen wie euch hier begrüßen zu dürfen. Das Schicksal hat uns zusammengeführt. Nehmt mein Angebot daher an und seid uns zu Gast für die kommende Nacht. Ich bin die alte Leier, auch Mutter Oberin genannt, so dürft ihr mich ansprechen. Nennt mir auch euren Namen, oh großer Held."
      Das Dekolleté war schon ein wenig gefährlich, jedoch fiel die alte Leier nicht ganz in das Schema des Fluches, weshalb es sicher auch keine unvorhergesehenden Komplikationen zu erwarten gäbe. Zudem bot sie freudlichst ihre Gastfreundschaft um. Und da es eh bald dunkel wurde und die Nächte in den Bergen hier deutlich kühler waren, und er auch ihne Winterausrüstung unterwegs war, bot sich hier auch ein warmes Bett und etwas warmes zu Essen an. Selbst ein Unwetter könnte ihm hier nichts anhaben.
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    • Asuka

      Sie ging auf ihr Zimmer und war gespannt auf die Strafen die sich Siana und Hideko für Mizu überlegten. Allerdings wäre es ihr lieber gewesen nicht Lucyan oder Asuka mussten ihr erklären was das Problem war. Hideko und Siana sollten lieber selbst mit ihr reden, anstatt ihr eine Strafe aufzubrummen, ohne genau zu erklären warum. Und sollten die zwei Übertreiben, würde Asuka schon einschreiten.

      Rain

      Held? Hatte er richtig gehört? Gut, diese Frau wusste anscheinend mit wem sie es zu tun hatte. "Gerne nehme ich euer Angebot an. Die Nächte sind kalt und meine Reise schon lang. Eine Nacht in einem weichen Bett zu verbringen klingt gut.", sagte er zu der Frau und sah sich um.
    • Die alte Leier

      Sie lachte rauchig. " Ihr wollt euren Namen nicht nennen, Fremder ? Fürchtet ihr euch, nun dann muss ich ihn erraten. Denn dank meiner Geisteskräfte kann ich viele Dinge ergründen, Rain Finsterbaum."
      Sie grinste ihn überlegen an und er schien verblüfft zu sein, da sie ihn tatsächlich beim Namen nennen konnte. Dann führ die Frau fort.
      " Wisset, das dies ein Kloster der Hexen ist, werter Elf. Und ich bin die Mutterhexe. Eure Hilfe ist von nöten, denn heute ist die Nacht der Erfüllung, und zehn junge Novizen möchten meinen magischen Orden erhalten, und somit ihre Ausbildung zu einer vollwertigen Hexe beenden. Das beinhaltet auch die Erfüllung eines Wunsches, welcher jeder Junghexe zusteht. Doch dazu benötigen wir auch die Hilfe eines Mannes, eines Gastes wie euch. Aber habt keine Angst, euch wird nichts schlimmes widerfahren. Wir sind ehrliche Hexen und stehen zu unserem Wort. Daher biete ich euch ebenfalls einen Gefallen an, wenn ihr die Prüfung ablegt und uns helft."
      Sie lehnte sich entspannt zurück, wohlwissend, das er eh keine andere Wahl hätte, sollte er ablehnen wollen.
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    • Rain

      Er sah die Hexe an. "Nun, wie könnte ich - als wahrer Held - eine solche Bitte abschlagen. Ich bin sicher dass ich euch helfen kann.", sagte er selbstbewusst. Schwere Dinge heben und Monster bezwingen - also die typischen 'männlichen' Aufgaben - konnte er schließlich ohne Probleme erledigen. Als Mann und als Elf war erschließlich besonders stark und männlich.
    • Hideko

      Einige Zeit lang döste Hideko vor sich hin und überlegte sich eine angemessene Strafe. Nachdem sie sich entschlossen hatte stand sie auf und zog sich an, bevor sie den Raum wieder verließ. Den ersten Diener der ihr über den weg lief befahl sie, die anderen in die Thronsaal zu bringen und in eben diesen begab sie sich dann.
      Dort angekommen machte sie es sich gemütlich und setzte sich auf ihren Thron, dann wartete sie auf die anderen.
      Sobald alle eingetroffen waren warf sie Torus einen scharfen Blick zu. "Ich weiß warum Mizu diesen Plan ausgeheckt hat. Aber was hat dich dazu bewogen dabei mitzumachen? Und uns noch dazu solche unfähigen Wachen mitzuschicken?", verlangte sie zu wissen.
    • Die alte Leier

      Sie grinste zufrieden. " Aber ich muss euch warnen, junger Rain. Ihr seit in einem magischen Bannfeld gefangen. Getrennt vom normalen Fluss der Zeit werden pro Stunde fünf Tage in der Welt vergehen. Eine jede Novizin benötigt einen Teil eurer Lebenszeit um ihren Wunsch zu erfüllen. Das wird euch jedesmal 25 Jahre kosten. Allerdings bieten wir euch auch an euch zu verteidigen, denn ihr könnt dieses Kloster nur wieder verlassen, wenn ihr Lebenszeit opfert, oder in dem ihr meine Novizen KO schlagt oder das Wunschmedium zerstört. Dieses müsst ihr jedoch finden. Aber seid gewanrnt, sie werden es verteidigen. Und solltet ihr unterliegen, so werdet ihr 100 Tage warten müssen, bis ihr den Bann verlassen könnt. Das wären etwa 32 bis 33 Jahre in der Welt außerhalb der Mauern."
      Sie wusste das er auf der Jagd war und das er unmöglich so viele Jahre verstreichen lassen könnte. Zudem stand Ataria selbst auf dem Spiel, da er die Auserwählten schützen musste. Und wenn es die einzigen Möglichkeiten wären hier schnell wieder rauszukommen, dann musste er sich der Situation stellen.
      250 Jahre opfern für alle Zehn Hexen oder sie Ko schlagen, bzw. ihr Wunschmedium zu suchen und es zu zerstören ? Es gab genügend einfach Möglichkeiten die Sache schnell zu beenden.
      Allerdings ist den Elfen die Lebenszeit auch heilig. Sollte man diese leichtfertig opfern für irgendeinen Wunsch ?



      Torus

      Er senkte den Kopf ein wenig. " Die Wachen habe ich angemessen bestraft. Sie erzählten mir von euren Streit, und sie wollte nicht dabei zusehen, wie sich die Königin im Dreck wälzt. Sie taten dies aus Respekt gegenüber euch. Sie behielten die Umgebung im Auge um weitere Gefahren abzuwenden, hatten dabei jedoch die Bergwölfe übersehen. Als sie zurückkehrten wart ihr und die Elfe unlängst verschwunden. Die Wachen wurden bereits bestraft. Ich selbst habe das Flugschiff organisiert und den Anti Magietrank mit Mizu gebraut. Auch ich habe mich der Mithilfe schuldig gemacht, im guten Glauben, Mizu und auch euch zu helfen. Bestraft mich wie es euch beliebt."
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    • Rain

      So viel Zeit? Er musste sich beeilen und die Auserwählte einholen. Die Jahre zu opfern wäre ein geringes Opfer, wenn sonst die ganze Welt untergehen würde. Mit Aladar und Siana an ihrer Seite würde die Auserwählte jedenfalls bestimmt scheitern. Er musste sich opfern um Ataria zu retten.

      Asuka

      Asuka hatte viel Verständnis für Mizu, aber absolut keines für diesen Torus Vogelheini. Sie lehnte weiter hinten an der Wand und folgte dem Gespräch still. Immerhin wollte sie auch wissen was Mizu für eine Strafe bekommen würde.
    • Hideko

      Hideko nickte hoheitsvoll. Um Torus würde sie sich später kümmern, erst einmal wandte sie sich an Mizu. "Verstehst du, warum das, was du getan hast falsch war?", wollte sie von der Fuchsfrau wissen.

      Lucyan

      Er war gemeinsam mit Mizu in den Thronsaal gekommen und stand jetzt an eine Wand gelehnt da und wartete ab, was Hideko sagen würde. Solange es keine schlimme Bestrafung war würde er nicht eingreifen.
    • Die alte Leier

      Sie nickte und begrüste seine Entscheidung nochmals wohlwollend.
      " Nun denn, begebt euch dort zu dieser Tür. Sie führt euch in die Wohnbereiche der Novizen. Folgt den Gängen. Ihr werdet ihre Räumlichkeiten erkennen. Betretet sie und bietet eure Dienste an. Wenn alles gut geht, so werde ich auf euch warten, wenn ihr durch jene Tür auf der anderen Seite wieder hervortreten mögent."
      Damit entließ sie ihn ins Kloster. Erneut schloss sich eine Tür hinter ihm und ein gewöhnlicher prachtvoll eingerichteter Gang tat sich vor ihm auf. Es gab Statuen, Bilder und Sitzgelegenheiten. Fenster spendeten Licht und boten eine Sicht nach draußen. Die Umgebung schien seltsam verzerrt und die Vögel flogen schneller am Himmel als sonst. Die Zeit verlief tatsächlich anders.
      Er marschierte ein Stück und begutachtete die Türen

      Die erste Witch
      Er fand schließlich eine bläuliche Tür mit einer Aufschrift: Karla die Kalte.
      witch 1 Karla die kalte.jpg
      Als er hineinging fand er eine etwas gräulich wirkende Umgebung vor, stellenweise mit bewachsenem Boden, aber auch die übliche Einrichtung für Wohn und Studiumszwecken.
      Und da saß sie, die Hexe Karla und sah ihn etwas missgelaunt an.
      " Wer bist du ? Was kommst du hier so einfach rein ?"
      Um die hübsche kleine Hexe herum flogen kleine Feenhafte Geistergestallten, männlicher so wie weiblicher Form in ganzer Nacktheit, und führten einen erotischen anmutenen Tanz auf. Den Tanz der kalten Liebe.
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    • Mizu

      Mizu sah kurz zu Lucyan nach hinten, bevor sie Hideko wieder ansah. "Ich wollte nicht dass ihr beide euch weh tut...", sagte sie traurig, auch wenn von den Blessuren kaum mehr was zu sehen war. "Und Leute Fesseln sollte man nicht... bei Dämonen ist es okay und Leuten im Gefängnis. Aber Hideko und Siana sind keine Dämonen und sind auch nicht im... naja... also Siana war schon im Gefängnis aber... ich bin kein Gefängniswerter, also darf ich auch niemanden fesseln....", sagte sie und schaute auf den Boden. "Und Siana nicht zaubern lassen wäre als könnte ich mich nicht mehr in einen Fuchs verwandeln!", fügte sie hinzu, was Lucyan ihr erklärt hatte. "Und ich verwandle mich aber gerne in einen Fuchs... also zaubert Siana auch gerne..."

      Rain

      Er trat ein und senkte schnell seinen Blick. Er musste da wohl durch. Aber was konnte sie schon groß von ihm verlangen. "Ich bin Rain Finsterbaum und biete meine Dienste an.", sagte er knapp und hoffte schnell eine Aufgabe zu bekommen... in einem anderen Raum.
    • Hideko

      "Also verstehst du auch, warum du eine Strafe verdient hast?", fragte Hideko weiter. Mizu schien - wenigstens ein bisschen - zu verstehen was sie falsch gemacht hatte. "Und warum du so etwas nie wieder tun solltest?", fügte Hideko dann noch hinzu, damit die Fuchsfrau nie wieder auf so eine Idee kam.
    • Mizu

      "Ja... wenn ich das nächste mal etwas erreichen will, dann frage ich zuerst Lucyan, oder Asuka, oder Aladar ob es eine gute Idee ist oder eine Schlechte...", sagte sie und blickte dann hoch zu Hideko. "Bist du sehr böse auf mich...?", fragte sie sie dann mit großen, glänzenden Augen und angelegten Ohren.
    • Karla die Kalte

      Sie sah ihn ausdruckslos an " Ah, dann bist du hier um mir bei meiner Ausbildung zu helfen. Aber ich kann dich nicht leiden. Ich mag nämlich keine Schwächlinge."
      Sie faltete ein Stück papier zusammen, eine Karte mit Symbolen und anderen Zeichnungen und legte sie auf einen Tisch in der Nähe.
      " Allerdings ..", fuhr sie fort, " .. kannst du dich auch beweisen. Tanzt mit mir. Tanzt mit mir zum Lied der kalten Liebe."
      Sie zog das Schwert und machte sich kampfbereit. Die Feen flogen aufgeregt umher und umkreisten die Hexe, führte spielerische Manöver aus die einen Kampf darstellten, taten so, als ob getroffen und fielen zu Boden, flogen erneut hoch und wiederholten das Spiel.
      Mit kalten Augen sah Karla Rain an.
      " Wenn ihr mein Herz erwärmen könnt, so nehme ich euch Lebenszeit. Jedoch, wenn ich euer Herz erkalten lasse, so werdet ihr mein Diener sein bis ihr unser Kloster wieder verlassen könnt. Gemeinsam werden wir dann die kalte Liebe ergründen, an der ich schon so lange forsche."
      Sie ließ das Schwert einmal sausen.
      " Der Kampf beginnt."


      ( Die Karte ist das Medium )
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    • Rain

      "Schwach?!", fragte er wütend. Er, Rain Finsterbaum, war nicht schwach! Er wusste zwar nicht was sie genau mit dem Herzen Gelaber meinte, aber er war der Beste Schwertkämpfer in Moosnara und würde nicht gegen ein kleines Mädchen verlieren. Er zog sein Schwert und würde nicht zögern. Die komischen Elfen oder Feen oder was auch immer das war versuchte er so gut es ging zu ignorieren Die Oberin hatte noch etwas von dem Medium einer jeden hexe gefaselt. Es befand sich sicher hier im Raum und er würde während des Kampfes danach ausschau halten.
      Sie griff an und er wehrte ihre Klinge mit Leichtigkeit ab. Eine Hexe war immerhin keine Schwertkämpferin sondern eine Hexe. Die Feen wichen den Schwertern aus, tanzten aber weiterhin um sie herum. Rain vollführte einen Schritt zur Seite und wich ihrem Schlag aus. Auch die nächsten parierte er und die Hexe wurde immer ungehaltener und wütend auf ihn. Er machte einen weiteren Schritt zur Seite und sie Schlug mit ihrem Schwert auf ein kleines Tischchen, das hinter ihm stand. Darauf lag eine Karte die die Hexe zuvor darauf gelegt hatte. Schockiert musste sie zusehen wie ihr Schwert das Papier in zwei Hälften teilte.
    • Hideko

      Hideko war sich nicht sicher, ob es eine gute Idee war ausgerechnet Lucyan danach zu fragen, aber das sagte sie nicht laut. Stattdessen seufzte sie leise und sah Mizu ernst an. "Ich bin böse auf dich. Du hast mir nicht geglaubt, als ich gesagt habe ich werde euch begleiten und hast dir stattdessen so eine blöde Idee ausgedacht. Die letzten Tage wäre ich ein paar Mal fast gestorben und hatte entsetzliche Schmerzen, einmal abgesehen davon, dass es nicht sehr angenehm war auf dem harten Felsboden zu schlafen."
    • Mizu

      "Doch!", protestierte sie. "Ich hab dir geglaubt dass du mit kommst und ich habe auch Siana geglaubt. Aber ich dachte du willst dass sie da bleibt oder Siana will dass du da bleibst... Ich wollte nicht dass wir uns in zwei Gruppen aufspalten...", sagte sie traurig.
    • Hideko

      "Und anstatt mit uns zu reden hast du so eine dumme Idee entwickelt", argumentierte Hideko dagegen, dann warf sie einen strengen Blick in die Runde. "Und eine kleine Strafe muss sein. Daher wirst du einen Idiotenpilz essen und außerdem eine Woche lang für mein Gepäck zuständig sein, sobald es weitergeht."
      Nachdem sie ihr Urteil für Mizu verkündet hatte wandte sie sich an Torus. "Und nun zu dir. Bei Mizu gelten mildernde Umstände, die auf dich keineswegs zutreffen. Daher fällt deine Strafe um einiges härter aus als Mizus. Sagt dir der Begriff ´teeren und federn´ etwas? Für dich wird das natürlich etwas umgeändert, da du ja selbst Federn hast. Dir werden deine Federn erhalten bleiben, aber sie werden geteert - oder irgendwie anders verpickt, falls es hier kein Teer gibt - und es ist dir nicht erlaubt sie auf irgendeine Art zu reinigen, bevor nicht ein Monat vergangen ist. Das bedeutet ein Monat lang kein Fliegen für dich. Außerdem wirst du einen kleinen Spaziergang durch die Unterstadt machen, bei dem du erzählen wirst, warum du so bestraft wirst."
    • Mizu

      Mizu sagte nichts und lief zu Lucyan um ihr Gesicht in seinem Mantel zu vergraben. Die Strafe war ihr egal, aber sie war traurig dass Hideko böse auf sie war und wohl noch eine Weile bleiben würde. Und von Siana erwartete sie auch nicht viel Mitleid oder Verständnis.

      Asuka

      Für Hidekos Verhältnisse waren das wohl recht milde Strafen. Auch wenn sie nicht wusste was das Vorführen und Lächerlich machen von Mizu mit dem Idiotenpilz und Torus mit dem Teer, für einen pädagogisch wertvollen Nutzen haben sollte. Auch das Rupfen der anderen Wachen empfand sie als dumme Strafe. Es sah jedenfalls eher wie ein plumper Racheversuch an den Beteiligten aus, als nach einer angemessenen Strafe. Aber das war nicht Asukas Entscheidung und sie mischte sich vorerst nicht ein.
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