[2er RPG] What should I do? [Uki & Saki]

    • Mit jedem Blick von ihr auf ihn brach ihr Herz ein kleines Bisschen mehr. Uki konnte es nicht ertragen ihn so leiden zu sehen. Noch immer weinte das kleine Entchen und seine traurigen Worte halfen auch nicht dabei es zu mindern, doch eigentlich störte es Uki auch nicht wirklich. Sie richtete sich auf dem Sofa etwas auf und küsste seine Stirn ehe sie Miyuki zu sich zog und seinen Kopf an ihre Schulter lehnte. "Sie verdient dich und deine Gedanken gar nicht. Wenn sie dir so wehtut, dann hat sie es in meinen Augen nicht verdient, dass du auch nur einen Gedanken an sie verschwendest.... es gibt einige Menschen, denen du wichtig bist.... die dich lieb haben und die immer für dich da sind." Uki hielt ihn im Arm und es war ihr egal, dass sie sich erst so kurz kannten. Sie hoffte zwar, dass sie alles richtig machte, aber genau konnte sie es nicht sagen, solange Miyuki sie jedoch nicht wegschob würde sie hier bleiben und für ihn da sein.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Als er eine Bewegung nebens ich wahr nahm, achtete erst gar nicht darauf, bis er ihre Lippen erneut auf seiner Strin spürte. Die Augen wieder geöffnet und sie ansehend wurde er auch sogleich zu ihr gezogen, den Kopf nun an ihrer Schulter. Ein wenig verwirrt sah er gerade aus, fasste sich aber schnell wieder und sein Blick spiegelte Schmerz, Wut und Trauer zugleich wieder, ehe er die Augen etwas zusammen kniff, seinen Kopf leicht an die Schulter des Entchens drückte und ihren Worten lauschte. "Danke, Entchen..." murmelte er, nachdem sich seine Gesichtszüge wieder entspannt hatten und er nun ruhig an Uki gelehnt dasaß. Seine Hand griff langsam nach der ihren, bevor er diese umschloss und zu seinem Gesicht führte, ehe er ihr einen Kuss auf die Handfläche gab. "Ich weiß gar nicht, wie oft ich mich nun schon bei dir bedankt habe. Ich hatte noch nie jemanden bei mir, besonders keinen, den ich erst so kurz kenne, welcher mir so viel Trost spendet."

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      ι'м נυѕт αη σρтιмιѕтι¢ gυу."




    • Erneut bedankte sich der Catcher bei ihr und Uki wusste langsam nicht was sie sagen sollte. Sie tat dies nicht um Dank zu bekommen. Für sie war es ganz normal Freunden und Menschen, die einem wichtig waren, beizustehen, wenn es ihnen nicht gut ging und genau das tat sie hier so gut sie eben konnte. Das er sie jedoch nicht wegschob oder sich versuchte zu befreien was schon mal ein gutes Zeichen für Uki, dass sie zumindest nicht alles falsch machte. Zu nah waren sie sich auch schon gekommen als dass es sie nun ncoh hätte rot werden lassen als seine Hand ihre umschloss, doch als er Ukis Hand nun küsste wurde sie doch etwas rot. Die Berührung von Miyukis zarten Lippen war doch etwas anderes als von ihm umarmt zu werden und diese Berührung hatte sie das letzte Mal die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Entchen ohrfeigte sich innerlich selbst, dass sie ausgerechnet nun an so etwas dachte und konzentrierte sich wieder auf ihn. "Du musst dich nicht bedanken unter Freunden ist es normal sich zu helfen ...und Miyuki... wie lange man sich kennt spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend dafür wie nahe man sich ist... außerdem wirst du mich auch nicht mehr so schnell los.", sie lächelte leicht und stricht mit ihrer rechten Hand über seinen Kopf.
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      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • "Dich würde ich auch nicht mehr los werden wollen" sagte er sogleich, nachdem sie ihren Satz beendet hatte. "Und solltest du je gehen, dann werd ich dir hinterher rennen und dich anketten." Kaum hatte er dies gesagt klingelte es an der Tür und er wusste bereits wer es war. Wer sonst sollte bei ihm klingen, wenn sein Vater nicht mehr war? Leise seufzend befreite er sich aus dem Armen der Braunhaarigen, ehe er auf stand und zur Haustür ging. Ohne dem Onkel einen Blick zu würdigen öffnete er die Tür und ging ohne jegliche Begrüßung zurück ins Wohnzimmer, wo er sich sogleich wieder neben Uki setzte und die Arme verschränkte.
      Der Onkel seufzte leise, schloss die Tür hinter sich und zog die Schuhe aus, ehe er zu den beiden ins Wohnzimmer kam und zu Uki sah. Mit einer leichten Verbeugung begrüßte er die Braunhaarige, bevor er sich Miyuki widmete und tief einatmete. "Kazuya" begann er und zog sich einen Stuhl heran, auf den er sich setzte. "Ich weiß, dass es plötzlich kam. Wir hätten ihn beide noch ein wenig länger unter uns gehabt, besonders, da er nie so oft bei dir war."

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    • Seine Worte rissen Uki wieder aus ihrer Trauer, die sie mit ihm teilte. Sie blinzelte verwirrt, doch ehe das Entchen etwas sagen konnte hatte es an der Tür geklingelt und er stand auf. Seine Worte hatten einen Sturm in ihr aufgewühlt und Uki verstand die Welt nicht mehr. Miyuki hatte heute schon so viel gesagt, dass die Braunhaarige einfach nur verwirrt hatten. Schnell wischte Uki die Tränen weg und setzte sich wieder grade hin. Als Miyuki kurze Zeit nach dem sie die Tür gehört hatte wieder kam und sich aufs Sofa zu ihr setzte sah Uki sofort seine Antihaltung seinem Onkel gegenüber. Dieser Begrüßte sie und auch Uki deutete eine Verbeugung an, kam jedoch nicht mal dazu sich vorzustellen. Miyukis Onkel schien wirklich ein komischer Mann zu sein, soweit sie nun sagen konnte. Kurz sah sie zu Miyuki rüber und machte sich wirklich Sorgen um ihn. Er schien grade echt nicht in einem guten Zustand zu sein und da das Verhältnis eh schon angespannt war hatte sie Angst, dass Miyuki gleich ausrasten könnte. Erst war sie kurz am überlegen gewesen einen Tee anzubieten, doch da sich die Braunhaarige nicht in der Küche von ihm auskannte und eben jene Angst hatte die Zwei alleine zu lassen, beschloss sie erstmal nur still dabei zu sitzen .
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    • Noch immer schwieg Miyuki auf die Worte seines Onkels hin, sah zu Boden und hielt die Arme verschränkt, während er sich zusammenreißen musste. Er wollte weder vor seinem Onkel in Tränen ausbrechen, nachdem ihm wieder die Bilder seines Vaters aufkamen und sich die verschiedensten Szenarien in ihm abspielten, noch wollte er seinem Onkel an die Grugel gehen. Sicher hätte er verhindern können, dass sein Vater starb. Doch wieder öffnete er den Mund und fuhr mit seinen Worten fort.
      "Weißt du, er hatte sich fest vorgenommen früher nach Tokyo zu kommen, um dich zu sehen. Er hat mir von eurem Streit erzählt und ich kann dich wirklich nicht verstehen. Wie konntest du wegen soetwas so-" stoppte er, als Miyuki ihn unterbach und nun endlich ansah. "Sag du mir nicht, was falsch und was richtig ist. Sag mir lieber, wie es passiert ist. Er wird ja wohl kaum einfach umgekippt sein" sagte er nun in einem scharfen, beinahe schon bissigen Ton, als würde er jeden Moment seinen Onkel anfallen. Dieser jedoch sah zu Boden und rieb sich den Nacken.
      "Möchtest du deine Freundin nicht-" Wieder wurde er unterbrochen. "Nein, meine Freundin will nicht raus gehen. Mach endlich dein Maul auf" fauchte er nun, während sich seine Augen bereits langsam mit Tränen füllten. Tief seufzend schloss sein Onkel die Augen, rieb sich über das Gesicht und lehnte sich im Stuhl zurück, ehe er Miyuki ernst ansah. "Er wollte den letzten Flieger erwischen, um zu dir zu kommen. Sein Taxi fuhr zu schnell und raste direkt in einen Lastwagen hinein. Dein Vater war sofort tot, nachdem er ins Krankenhaus eingeliefert wurde" rückte er nun endlich mit der Sprache heraus. Doch diese Antwort schockte Miyuki nur noch mehr. Sein Vater wollte schnell zu ihm, um ihn zu sehen. Schwer schluckend versuchte er das Atmen nicht zu vergessen, während ihm drei Worte durch den Kopf rasten. Du bist schuld.

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    • Die ganze Situation und Stimmung im Raum war einfach so angespannt, dass Entchen sich nicht mal traute zu blinzeln. Ein Seitenblick auf Miyuki verriet ihr, dass er noch immer mit seinen inneren Dämonen kämpfte und Uki biss sich auf ihre Unterlippe um nicht wieder los zu weinen. Mit jedem der Worte, die von seinem Onkel kamen und nichts an Informationen brachten kam Miyuki einem Wutausbruch näher und Uki fürchtete, dass es nicht mehr lange dauern würde bis er seinen Onkel erschlagen würde, der eben sogar versuchte ihn rauszuwerfen, wogegen sich Miyuki aber wehrte. Miyukis harten Worte brachten seinen Onkel endlich dazu, dass er anfing zu reden, doch was und vor allem wie er es sagte, zerriss Uki das Herz. Sie konnte sich gar nicht vorstellen wie es nun in Miyuki aussah. Dieser unhöfliche Mann ließ es fast so klingen als wäre es Miyukis Schuld, dass sein Vater ... nein, so war es nicht und Uki würde es nicht zulassen, dass jemand Miyuki wehtat. Wütend stand Uki auf und ballte ihre Hände zu Fäusten. "Wir danken ihnen für den Besuch und mein herzliches Beileid zu ihrem Verlust, doch ich glaube, dass es besser ist, wenn sie uns nun alleine lassen. Ka-Kazuya hat eine Menge zu verarbeiten was diesen tragischen Unfall betrifft." Sie hatte Miyuki eben beim Vornamen genannt und nun wollte sie auch noch jemanden aus seiner Wohnung werfen, Bestimmt ging sie zu weit, doch sie wollte nicht, dass er Miyuki ein schlechtes Gewissen einredete.
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    • Noch immer saß Miyuki da, nachdem er die Worte seines Onkels aufgenommen hatte. Den Blick, welcher nun leer und emotionslos schien war auf den Boden gerichtet. Seine Arme, welche er eben noch verschränkt vor seine Brust gehalten hatte lockerten sich und fielen schließlich schlaff auf seinen Schoß. Stumme Tränen bahnten sich nun ihren Weg über seine Wangen, während er die Worte der Braunhaarigen nur dumpf und unrealistisch aufnahm. Du laut war seine innere Stimme, welche weiterhin die drei Worte in seinem Kopf hallen ließ.
      Der Onkel hingegen sah zu Uki und runzelte etwas die Stirn, ehe er aufstand. "Du nimmst deinen Mund ganz schön voll für jemanden, der nicht einmal hier wohnt" sagte er in einem bissigen Ton, welcher sein wahres Ich zeigte. Er tat nur immer so, als wäre er der führsorgliche und mitleiderweckende Kerl für den ihn immer alle hielten, doch war er - wie Miyuki es schon immer gesehen hatte - das Böse in Person. "Ein kleines Püppchen wie du sollte lieber einmal Manieren lernen, bevor sie so mit einem Erwachsenen spricht" fauchte er nun und erhob die Hand, als Miyuki aufstand und den Arm des Onkels packte.
      Sogleich schob er ihn unsanft Richtung Tür und sah ihn mit einer Mischung aus Hass, Wut, Trauer und Verachtung an. "Verlass meine Wohnung. Sofort. Ansonsten wird dein Schädel Bekanntschaft mit meinem Schläger machen" drohte Miyuki seinem eigenen Onkel nun, welcher leise fauchte und seine Schuhe anzog. "Du wirst schon noch sehen, was du davon hast. Kein Wunder, dass deine Mutter abgehauen ist. Du bist genau, wie dein Vater" brummte er und verließ mit einem lauten Knall die Wohnung. Miyuki blieb mitten im Gang stehen und starrte auf die zugeschlagene Tür.

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    • Uki ließ sich auch von den harten Worten des Onkels nicht einschüchtern, denn zu sehr kochte die Wut in ihr über diesen Mann und sie erkannte, dass Miyuki Recht gehabt hatte und er ein schlimmer Mensch war. Als er nun jedoch den Arm hob war auch sie geschockt und dennoch wich sie kein Stück zurück, auch weil sie einfach unfähig war sich zu bewegen, doch Miyuki rettete sich und beförderte dann seinen eigenen Onkel aus der Wohnung. Dieser ging, jedoch nicht ohne weitere böse Worte. Uki war in den Flur gefolgt, doch sie war etwas hinter Miyuki zurück geblieben und konnte nur den Mund öffnen und böse in die Richtung funkeln, ehe der Onkel auch schon weg war. Sofort lief sie rüber und umarmte Miyuki von hinten. Sie vergrub ihr Gesicht in seinem Rücken und weinte wieder. "Er hat kein Recht so was zu sagen... er.. ich hasse ihn. Er tut ja so als sei alles deine Schuld, doch du kannst rein gar nichts dafür. Weder für das Abhauen deiner Mutter noch für das mit deinem Vater.... Wenn er noch mal auftaucht, dann .. dann wird er mich schon kennenlernen." Wild schluchzend und weinend regte sie sich sehr auf und rang die Worte heraus ohne überhaupt nachzudenken. Sie wusste nur, dass Miyuki nichts dafür konnte.
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    • Weiterhin wie im Nichts stehen bleibend starrte er die Tür an. Selbst, als er die Arme der Braunhaarigen wieder um ihn spürte und sie ihr Gesicht in seinen Rücken presste. Seine Hand langsam hebend, legte er diese auf die Arme des Entchens, strich leicht darüber, ehe er sich in ihrer Umarmung umdrehte und die Arme nun um sie schlang. "Shh...nicht weine" murmelte er und strich ihr über den Kopf, während er in diesem Moment selbst die Tränen nicht zurück halten konnte. Sie enger an sich drückend legte er sein Kinn auf ihren Kopf, schloss die Augen und atmete tief durch. "Du sagtest doch selbst....dass solche Leute keinen Gedanken verdient haben" murmelte er und drückte ihr einen Kuss auf den Schopf, ehe er die Lippen auf diesem ruhen ließ und den Blick zu Boden gerichtet hatte. Und da hatte sie auch recht. Solche Leute verdienen keinen einzigen Gedanken, den mman an sie verschwendet. So, wie es seine Mutter auch nicht verdiente, verdiente sein Onkel es schon zehn mal nicht.
      Er schob sie ein Stück von sich, wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht und sah sie an, mit einem Blick, welcher keinerlei Emotionen widerspiegelt, aber dennoch mit einem seichten, warmen Lächeln auf den Lippen. Leicht, dennoch bestimmt ging er nun mit ihr zurück ins Wohnzimmer, setzte sich auf das Sofa und zog sie sanft an der Hand zu sich, ehe er sie wieder in die Arme schloss und ans ich drückte.

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    • Eigentlich wollte doch Uki Miyuki den Rücken stärken und ihn trösten und dennoch war es nun er, der ihr sagte, dass sie nicht weinen sollte. Seine Arme, die sich um sie schlangen taten in diesem Moment sehr gut und Uki hatte das Gefühl, dass sie schon fast nicht mehr atmen konnte vor Kummer. Ihr Hals fühlte sich zugeschnürrt an und ihr Magen drehte sich. Dieser Moment im Flur schien ewig zu dauern und dennoch war er viel zu schnell wieder um als Miyuki sie ansah und ihr ein Lächeln zeigte, welches sie jedoch nicht glücklich machte, sondern Uki mehr schmerzte. Er musste sie nicht anlächeln, wenn er eigentlich litt und dieses spiegelte sich in seinen Augen wieder, die so emotionslos, fast schon leblos, waren. Dennoch folgte sie ihm nun ins Wohnzimmer wo er sogleich erneut seine Arme um sie schlang. Das Entchen erwiderte seine Umarmung und streichelte ihn sanft. "Miyuki... ich weine nicht mehr, wenn du mir versprichst keinen Gedanken mehr an diesen Arsch zu verschwenden.", murmelte sie ruhig und schloss die Augen.
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    • "Mach dir darum keine Sorgen. Mein Onkel ist schneller aus meinem Gedächtnis gestrichen, als man Bye sagen kann" sagte er und strich ihr wieder wie zuvor über den Kopf, während er sich etwas zurück lehnte und Uki fast schon auf den Schoß zog. Die Augen geschlossen seufzt er leise, begann leicht ihren Nacken zu kraulen und lehnte den Kopf an ihren. Doch auch, wenn sein Onkel nun aus seinen Gedanken war, hatten sich seine Worte in seinem Kopf eingebrannt und hallten wieder und wieder durch sein Gedächtnis.
      Wegen ihm wollte sein Vater so schnell zum Flughafen. Wegen ihm fuhr der Taxifahrer schneller. Wegen ihm fuhren sie in einen LKW, der seinem Vater den Tod brachte. Die Bilder, welche sich in seinem inneren Auge abspielten ließen ihn die Augen zusammen kneifen und sein Gesicht in die Halsbeuge der Branhaarigen verstecken. Der Lastwagen, welcher auf das Taxi knallt. Der Aufprall, welcher die Insassen umher schleuderte und das zerdellte Auto, in welchem sein Vater mit dem Tod rang.
      Selbst das war für den sonst so starken Catcher zu viel. Sein verstecktes Gesicht weiterhin in der Halsbeuge des Entchens konnte er nicht anders und ließ den Tränen, welche seine Schuldgefühle verursachten freien Lauf. Uki enger an sich drückend biss er die Zähne zusammen und versuchte nicht das schluchzen anzufangen.

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    • Auch wenn Miyuki beteuerte, dass er nicht mehr an seinen Onkel dachte, so glaubte ihm das Entchen nicht. Männer waren doch immer so stur und versuchten nichts zu zeigen was sie fühlten. Dennoch beschloss sie es erstmal damit gut sein zu lassen und war trotz all der Umarmungen und Zärtlichkeiten verwundert als sie sich nun schon fast auf seinem Schoß wieder fand. Er vergrub sein Gesicht in ihrer Halsbeuge und sie streichelte über seinen Kopf während sie diesen sanft küsste. Uki spürte die warmen Tränen des Catchers auf ihre Haut tropfen und zog ihn noch etwas enger an sich ran. Auch wenn ihr so viel durch den Kopf ging was sie ihm sagen wollte, so beschloss sie es erstmal auf später zu verschieben und hielt es lieber simpel: "Shh.... es ist okay. Ich bin hier für dich.", flüsterte sie immer wieder während ihre Hand Miyuki rhythmisch streichelte.
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    • Er lauschte ihren Worten, hielt sie weiterhin fest bei sich und ließ die Streicheleinheiten über sich ergehen, während sein Gesicht weiterhin an ihrer Halsbeuge ruhte. Nach kurzer Zeit versiegten seine Tränen und er atmete tief durch, ehe er den Kopf etwas zur Seite drehte und ihn somit an ihre Schulter lehnte. Halb auf dem Sofa und somit auch halb auf Uki liegend starrte er auf den Wohnzimmertisch, auf welchem die ungeöffneten Briefe lagen. "...Ich kann noch immer nicht glauben, dass er tot sein soll" murmelte er leise, ehe er die Brille für einen Moment abnahm und sich mit der flachen Hand über die roten Augen rieb, welche leicht von den salzigen Tränen geschwollen waren. Lange hatte er nicht mehr geweint. Zuletzt als er klein war, sofern er sich erinnern konnte. "Von jetzt auf gleich.... Aufeinmal ist er weg. Komplett weg" murmelte er weiterhin und schüttelte leicht seinen Kopf, währennd die Hand mit seiner Brille zwischen den Fingern auf dem Schoß des Entchens ruhte.

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    • Ohne eine Ahnung zu haben wie lange sie nun so hier saßen machte Uki weiter bist sich Miyuki bewegte und es ihm anscheinend zumindest so viel besser ging, dass er nicht mehr weinte. Auch wenn man eigentlich immer noch nicht sagen konnte, dass es ihm wirklich besser ging. Sein Gesicht zeigte wie schlecht es ihm ging, doch Uki war es egal, denn sie wollte nur, dass es ihm nicht mehr so schlecht ging, weshalb sie ihn auch ausreden ließ und dann anfing: "Es ist immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, egal ob nun plötzlich oder nicht, doch ich weiß wie sehr du zumindest gerne die Chance gehabt hättest mit ihm zu reden. Doch wie ich dir schon sagte... er wusste bestimmt wie lieb du ihn hattest und dass euer Streit euch nicht wirklich entzweien konnte. Zum Streit gehören immer zwei Menschen und manchmal verrennt man sich in eine dumme Sache...." Noch immer hielt Entchen den leidenden Catcher in ihren Armen.
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    • "Ja, du hast Recht. Er hat es sicher gewusst, genauso wie ich" mumelte er und nickte ein wenig, ehe er tief seufzte und sich nun richtig aufsetzte. "Aber wenn ich jetzt daran denke... Ich hätte ihm noch so viel sagen wollen. So viel wissen lassen wollen..." meinte er und rieb sich noch einmal über die Augen, bevor er seine Brille wieder aufsetzte und den Kopf etwas schüttelte. "Naja, was zu spät ist, ist zu spät. Immerhin kann ich ihn sicher noch ein letztes mal sehen, wenn ich nach Yokohama fahre. Irgendjemand muss sich ja auch um die Beerdigung kümmern." Seine Stimme war ruhig während er sprach und sein Blick stur auf den Boden gerichtet. Ja, die Beerdigung. Um die musste Miyuki sich kümmern. Sich für einen Moment durch die Haare fahrend legte er den Kopf schließlich in den Nacken und lächelte etwas bitter. Wie sollte er das nur bezahlen?

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    • Das Entchen schenkte dem Catcher ein Lächeln während sie ihm zuhörte und seinen Kummer verstand. Es war bestimmt nicht leicht mit all den ungesagten Worten leben zu müssen und sie beschloss für sich ihren Eltern zu sagen wie wichtig ihr diese waren sobald sie sie nachher oder vielleicht auch erst morgen in die Arme schließen konnte. Auch wenn es Uki hätte klar sein müssen so war sie dennoch davon überrascht worden als er plötzlich sagte, dass er nach Yokohama fahren wollte, weshalb ihr auch ein leises "Oh.." entwich. Doch nun, grade als sie sich erheben wollte, fing Miyuki an wie verrückt zu lachen und Uki wandt sofort all ihre Aufmerksamkeit auf diesen. "Was ist denn? Ich helfe dir bei allem so gut ich kann.", versicherte das Entchen ihm und sah ihn besorgt an. Sie fragte sich was nun schon wieder los war ehe sie doch aufsprang. "Ich mach dir erstmal einen Tee, okay?"
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    • "Das weiß ich ja" meinte er und schloss die Augen, ehe er den Arm auf diese legte und tief seufzte. "Das ist auch lieb von dir, aber dennoch hab ich noch einiges zu tun" murmelte er leise und nickte auf ihre bereits selbst beantwortete Frage, dass sie ihm ein Tee mache. Sich nun wieder gerade aufrichtend dachte er nach, ging gedanklich bereits durch, was erledigt werden musste und wusste bereits jetzt schon, wie hilflos er doch eigentlich war. "Der Tee ist über der Spüle" sagte er schließich, ehe er seine Hände auf die Oberschenkel stützte und sich erhob, um in die Küche zu gehen. Dort zwei Tassen heraus nehmend lehnte er sich gegen die Arbeitsplatte und verschränkte die Arme. "Sag mal..." begann er nun vorsichtig, ehe er zum Entchen sah. "Würdest du mich nach Yokohama begleiten?"

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    • Nachdem Uki sich erhoben hatte und in der Küche verschwunden war hörte sie Miyuki ihr noch nachrufen wo sie den Tee fand und sie schmunzelte leicht, ehe sie sich nun daran machte diesen zu kochen. Als plötzlich Miyuki in seiner Küche auftauchte und die Tassen rausstellte. Entchen wollte ihm so gut es ging zur Seite stehen und als sie seine zögerliche Frage vernahm. Sofort hielt sie inne in ihrer Bewegung. Am liebsten hätte sie sofort ja gesagt, jedoch kam ihr in den Sinn, dass morgen ja schon Sonntag war und somit übermorgen die Schule wieder los ging. Dies riss Uki in einen Zwiespalt, denn nicht nur, dass sie es ihm versprochen hatte für ihn da zu sein, sie wollte auch bei ihm sein. Ihr Kopf arbeitete auf Hochtouren, ob es nicht doch einen Weg gab und ihr fiel ein, dass sie ja eigentlich eine gute Schülerin war, die paar verpassten Tage würde sie schon aufholen können. Besonders, da es auch noch wegen einer Lehrerkonferenz nur 4 Tage waren. Doch würde eine Woche bzw einige Tage reichen? Sonst könnte sie immer noch wieder zurück ohne ihn, doch dann müsste sie ihn alleine lassen. Das Entchen focht einen großen Kampf mit sich selbst aus und das alles in Sekundenschnelle. Für die Schule müsste sie sich nur eine Krankschreibung besorgen und sie hatte hier schon von einem Arzt gehört, der wenig Fragen stellte, doch war machte sie mit ihren Eltern?
      "Ich.. ich komme mit dir mit nach Yokohama.", meinte sie schließlich und lächelte ihm zu. Sie würde zwar ihre Eltern belügen müssen, aber das hier war wichtiger und ihre Eltern würden es bestimmt nicht verstehen, deshalb hatte sie keine Wahl. "Wir müssen dann noch viel organisieren. Die Fahrt und Unterkunft und so was."
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    • Er rechnete nicht damit, dass sie ja sagen würde. Er wäre auch nicht verärgert deswegen oder der gleichen. Er verstand ja, dass sie auch nicht einfach so hier weg konnte und dann noch ganz zu schweigen mit jemanden, den sie fast gar nicht kannte. Ihre Eltern würden da sicherlich nicht mitspielen und außerdem hatte sie ab nächster Woche wieder Schule. Leise seufzend schüttelte er den Kopf. Wieso fiel ihm so ein blöder Gedanke ein, wenn sie doch noch zur Schule ging? Gerade öffnete er den Mund und wollte sagen, dass sie es vergessen sollte, da antwortete sie auch schon.
      Ein wenig verwundert hob er den Blick und sah zu ihr, als wäre sie ein Wesen aus einer anderen Welt. Sie hatte wirklich zugestimmt? Und was war mit ihren Eltern? Mit der Schule? Sie konnte das doch nicht alles für ihn einfach sausen lassen. Und ihre Eltern wären weniger als erfreut darüber, dass sie mit ihm fuhr. "Und...deine Eltern? Außerdem hast du am Montag Schule" sagte er nun schließlich und fuhr sich durchs Haar. "Ich hätte dich nicht fragen sollen."
      Leise seufzend wandte er sich zu den Tassen und dachte nach. "Ich hätte dich zwar schon gern dabei, aber nicht, wenn du dafür den Unterricht verpasst. Und deine Eltern... sie würden nicht nur dich sondern auch mich für diese Idee umbringen wollen. Das will ich dir nicht antun" meinte er nun und sah wieder zu ihr.

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