[2er RPG] Amnesia

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    • Als der Vampir die Hände des Greifen in die seine nahm und von seinem Rücken und Hintern weg bewegte, hatte er zuerst Sorge, dass er schon wieder zu weit gegangen war. Aber dem war zum Glück nicht so. Stattdessen legte er eine der Hände an seine Wangen, was Vannon leicht Lächeln ließ. Es fühlte sich tatsächlich wieder alles so an, wie vor dem gestrigen Tag. Vollkommen vertraut und ohne irgendwelche Gedanken daran, ob das Tun falsch sein könnte. Jedenfalls war dem augenscheinlich so. Was tief in dem hübschen Köpfchen des Blonden vor sich ging, dass konnte der Greif nur erahnen. Und selbst dann konnte er es sicher nicht ganz realisieren. War allen Anschein nach zu komplex und zu viel für sein einfach gestricktes Denken. So oder so, er war nun einfach glücklich, dass auch Xavier diesen Moment einfach nur genießen wollte.
      Er verhakte seine Finger mit den schmalen des Vampirs und streichelte mit dem Daumen der anderen Hand einfach nur sanft über die kühlen Wangen des anderen. Wieder war sanftes Schnurren von dem Greif zu hören. Mehr aber auch nicht. Er wollte den Augenblick nicht weiter durch Worte zerstören. Auch wenn durch die Stille seine Gedanken und Fantasien freie Bahn hatten. Und natürlich war es wieder der Nachmittag des gestrigen Tages, der ihm ins Gedächtnis kam. Bevor es zu der Unangenehmen Unterbrechung kam. Wie sehr wünschte er sich, nun den Kleineren etwas weiter hoch zu sich zu ziehen und seine Lippen wieder mit den seinen zu vereinen. Ein wenig länger als beim ersten Mal. Dort war es ja nur ein Hauch von Berührung gewesen. Nun wollte er mehr von diesem wundervollen, kribbeligem Gefühl verspüren und dem Blonden wieder so unglaublich nahe sein.
      Doch er unterdrückte es. Gestern hatte es ihn schon verschreckt und nun, während sie im Bett lagen und er selbst nicht mehr als eine Shorts trug, war es wirklich mehr als nur unangebracht. Selbst er war sich dem sicher.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Die Gedanken, die sich im Kopf des größeren abspielten und für völlige Verwirrung sorgten. Plagten nicht nur ihn. Auch der Blonde Jüngling hatte so seine Tagträumerei, bzw. seine Träumerei mit seinem Freund. Er konnte diese Stimme in seinem Kopf nicht ständig unterdrücken. Doch musste er zugeben das dieses Geschehen im hier und jetzt, einfach nur bezaubernd und wohlfühlend war. Alles um sie herum konnte getrost ausgeblendet werden und die inneren Stimmen hielten sich zurück, die Bedenken wichen diesem wunderschönen kribbeln welches von der warmen Hand seines Freundes ausging. Doch das Unbehagene und abstoßende dabei war ein kleiner Teil in Xaviers Kopf, dieser hatte zwar längst Realisiert wie viel der Greif ihm bedeutete, doch sträubte er sich zu tiefst, wollte nichts kaputt machen und war sich nicht mal sicher ob er danach ruhiger Leben konnte.
      Früher hatte bereits oft mit seiner Mutter über solch Dinge gesprochen, oft zwar auch nur Literarisch oder Geschichtlich oder Poetisch betrachtet, aber Xavier bildete sich ein genug wissen über dieses Thema in seinem Kopf zu haben. Doch auch seine Mutter teilte die Ansicht das es viel Zeit braucht um das Wort Liebe auch nur auszusprechen geschweige den daran zu denken. Niemand konnte schließlich wissen ohne tief in sich hinein zu hören ob diese Liebe echt war oder nur ein Wunschdenken, Hirngespinst oder gar nur eine Schwärmerei, all dies waren Dinge, die sich Grundlegens unterschieden. Auch er musste zugeben das die weichen Lippen des Aschblonden eindeutig mehr als nur zartes fühlen ausgelöst hatte, auch wenn dieser Moment nur ein Bruchteil von Sekunden war bedeutete es dem Blonden viel, doch sein Kopf wollte diesen Gedanken und das Geschehen beiseite schieben und es vergessen. Sie waren immer noch Freunde, Freunde die sich gegenseitig beschützten mussten. Der Vampir sorgte sich darum das der Greif bei ihm bleiben konnte und niemand ihn von sich nahm, während der Größere die Aufgabe besaß auf ihn aufzupassen. Obwohl der gebildete Vampir eine Menge Wissen an den Tag legte, konnte er sich nicht vorstellen das aus einer solchen Konstellation eine Beziehung mit Liebe entstehen konnte. Auch wenn das größte Problem seine Familie darstellte, einem Mann solche Gefühle entgegenzubringen und zu fühlen war doch unwürdig für seine Rasse wenn man bedachte zu welcher Unterschicht sein Gegenüber ebenfalls noch gehörte.
      Während der junge Blutsauger seine Augen geschlossen hatte und sich lediglich an dessen Hand schmiegte unterdrückte er das dominante denken in seinem Kopf. Die Lieblichen Berührungen wollte er auf keinen Fall unterbrechen geschweige den auf diese verzichten. Doch als er seine blauen Augen auch nur einen Spalt öffnete platzierte er auf die Handfläche des Greifen einen sanften Kuss mit seinen kühlen Lippen, darauf folgte ein zweiter und dritter diese nur weiter an sein Handgelenk führten, ehe er seinen Blick hob und zufrieden ein seufzen von sich erklingen ließ. Auch er wollte nichts sagen, besser gemeint konnte er dies nicht und schwieg deshalb ebenfalls.
    • Es war nicht nur die Zärtlichkeit, welche nun wieder von dem Blonden zu verspüren war. Es war die allgemeine Art, wie er mit seinem Freund umging. Erneut so, als wäre nichts vorgefallen. Als hätte der gestrige Tag keine negativen Gedanken aufgeworfen. Der Kuss hätte sich einfach fortgesetzt und niemand hätte auch nur einen schlechten Gedanken zustande gebracht. So fühlte es sich für den Greifen an und es war wundervoll. Im Grunde kaum beschreiblich. Die liebevollen Küsse, welche er dann auch noch von dem Kleineren empfangen durfte, wenn auch nur auf die Hand und ein wenig hinauf zum Unterarm, ließ in ihm regelrecht etwas explodieren. Wieso wusste er nicht, aber selbst das Seufzen des anderen, klang wie Musik in seinen Ohren. Sein Bauch fing an zu kribbeln. Es war unmöglich, in dieser Situation ein Lächeln, gar fast ein breites Grinsen zu unterdrücken. Seine bernsteinfarbenen Augen funkelten vor Freude. Auch etwas liebevolles war nun deutlich darin zu erkennen. Sein Schnurren veränderte sich ein wenig. Es wurde tiefer und intensiver. Er sah in die blauen Augen des anderen. Wie sehr wünschte er sich ihn einfach küssen zu können.
      Doch das war ja auf eine gewisse Weise möglich. Genau so, wie er es gerade bei dem Aschblonden getan hatte. So nahm auch Vannon die kühle Hand des anderen und küsste diese. Seine Lippen suchten sich exakt den selben Weg bis zu seinem schmalen Handgelenk. Dorr war Endstation, außer, er würde Xavier weiter zu sich hinauf ziehen, oder sich etwas aufrichten. Er entschloss sich für Letzteres. So richtete er lediglich seinen Oberkörper leicht auf und lehnte sich an die Kissen. So lag er immer noch, hatte jedoch mehr Spielraum. Seinen freien Arm hatte er nun um die Taille des anderen gelegt, während er dessen Arm weiter hinauf küsste. So kam er natürlich auch dem Gesicht des anderen immer näher. Die Lippen waren tabu, aber anscheinend nichts anderes. Immerhin war ein Kuss auf die Stirn ebenso okay gewesen, wie auch die Küsse nun auf den Arm. Sein Gesicht war nun direkt neben dem Ohr des Vampirs. Als wenn er ihn erneut necken wollte, wie sonst auch immer, biss er sanft in dieses, wobei sein Schnurren kaum unterbrochen wurde. Bereits als er die Küsse auf seinem Handgelenk verspürt hatte, war ihm dieser eine Gedanke gekommen. Damit müsste er jedoch die Stille unterbrechen. Wollte er das? Eigentlich nicht. Und dennoch wollte er sich seinem Freund genauso wenig aufzwingen. Also raunte er nun doch leise an sein Ohr: "Trink von mir. ."
      Es war kein Wunsch, den er plötzlich hegte, seit er den ersten Biss des Vampirs verspürte hatte, noch war es ein Verlangen. Es war bloß der Wunsch danach, dass es dem anderen gut ging. Er wusste, dass er nie ausgiebig genug trinken würde, nicht von ihm als Freund. Aber dieses Mal hörten sich seine eigenen Worte ungewollt nach einer Forderung an. So empfand er jedenfalls. Es war wieder dieser eigenartige Klang, den er auch schon am Morgen zuvor gehabt hatte, als er so mit seinem Freund hatte kuscheln können.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Als der Aschblonde seine Gestiken imitierte, stieg fühlbar das Blut immer mehr in seinen Kopf und vor allem in seine Wangen. Zwar war dies im gedimmten Licht des Zimmers nur wage zu erkennen doch spürbar war es für den Vampir alle mal. Er selber hielt inne damit sanfte Küsse auf dem Handgelenk seines Freundes zu verteilen, viel zu perplex erschien er als diese Gestik im Zuteil wurde. Regelrecht wie starr, starr von dem tun was sich gerade vor ihm abspielte. Wieder war dieses Gefühl so innig wie am Vortag. Doch wie sehr er sich dieses treffen ihrer Lippen wünschte sollte es nicht sein, dies könne er sich nicht verzeihen. Als die wärme nun seine Stirn traf lächelte er wieder nur zaghaft verlegen in sich hinein und senkte den Blick etwas herab ehe er seine Hände in den schoss nieder ließ. Ein kribbeln strahlte von seinem Ohr aus und ließ ihn für einen kurzen Moment zusammenzucken. Das schnurren seines Freundes war wundervoll, doch traute er sich nicht ebenfalls seine Arme um den anderen zu platzieren doch diese Aufgabe wurde ja bereits von diesem erledigte.
      Sein Kopf schien für einige Momente einfach leer zu sein, dieses wunderbare Gefühl in seiner Magengegend war so unglaublich gut das er dies auf keinen Fall missen wollte. Doch wie so oft konnten einfache und gar kurze Worte alles zunichte machen, so auch diesmal. Er riss die blauen Augen auf und schien gar geschockt. Was war das für ein Ton den der Greif da eben angeschlagen hatte vor allem was er da forderte. Aus welchem Grund war er so versessen darauf das er sein Blut trank? Er wollte es nicht, natürlich war es das beste was er je kosten durfte, doch diese Sucht oder ähnliches durfte weder die Oberhand gewinnen noch sollte der Greif als Beute dienen. Dies könnte er sich nie verzeihen. Sein Blick wanderte herab zu Vannons Hals woraufhin er nur schwer schlucken musste. Einige Momente hielt Xavier vollkommen inne und gab keinen Ton von sich ehe er sanft die Hände an seine Schultern legte und ihn von sich wegdrückte um ihm in die Augen sehen zu können. "Warum willst du das so unbedingt?", flüsternd schüttelte er zaghaft mit dem Kopf. Es ergab keinen Sinn, er wollte weder seinem Freund weh tun noch sich seines Blutes Einverleihen. "V-vannon ich...ich möchte nicht dein Blut trinken, es ist nicht richtig und das solltest du verstehen"
    • Der Greif hätte sich denken können, dass es genau die falschen Worte gewesen waren. Wahrscheinlich hätte ein Kuss fast dasselbe ausgerichtet, nämlich alles, was bis eben zwischen ihnen war, einfach unterbrochen. Mit einem Seufzen sah er dem Vampir in die Augen. Ein vages Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er zuerst sanft über dessen Wange streichelte und dann durch das blonde Haar. "Du betrachtest das immer so negativ.", murmelte er, ohne den direkten Blick auf irgendeine Weise zu vermeiden. "Weißt du, wie ich das sehe? Ich sehe mich nicht als einfachen Snack für zwischendurch. Eher als eine Art Quelle, die dir Kraft geben kann. Weder tut es mir weh, noch hab ich danach das Gefühl, dass ich gleich zusammen sacken würde. Nur. ." Ein erneutes Seufzen kam von ihm. Er wusste genau, wie sehr es dem anderen missfiel. Eigentlich hatte er tatsächlich kein Recht dazu, ihn zu überfallen und irgendetwas aufzuzwingen. Und trotzdem sprach er weiter. Nur, um wenigstens seine Meinung äußern zu können. ". . du hast wirklich lange nicht mehr richtig getrunken. Schau, bevor uns deine Eltern abgeholt haben, da hast du beim Essen in diesem Restaurant kurz etwas zu dir genommen. Und wann danach? Einen Biss von mir, der wahrscheinlich nicht ansatzweise an ein Glas Blut heran kam. Dann kurz nach den Katakomben noch einmal. Und nun? Ich muss auch essen, um auf den Beinen zu bleiben. Stell dir vor, ich würde das Essen verweigern. Würdest du dir dann nicht auch Sorgen um mich machen? Das ist eigentlich alles, was ich empfinde. Ich habe Sorge um dein Wohlbefinden und möchte sicherstellen, dass dieses erhalten bleibt. Ich will ja nicht, dass du mich aussaugst oder sowas. Bloß, dass ich dir dabei helfen kann, dich stärker zu fühlen."
      Nur noch einen kurzen Moment, nachdem er zu Ende gesprochen hatte, hielt er diesen direkten Blick stand, dann schloss er kurz die Augen und folgte nun eher seinen Fingern, welche mit dem weichen Haar des Vampirs spielten. Ein rötlicher Schimmer hatte sich auf den Wangen des Greifen gebildet, welcher wohl kaum zu sehen war, aber dennoch. . Diese Geschichte mit dem direkten Trinken von jemandem war ja auch sehr intim. Er wollte nicht, dass Xavier jemand anderen dafür vorzog. Genauso wenig wollte er, dass der Vampir abgestandenes Blut zu sich nehmen musste. Dann gab es ja schon nicht mehr so viele Lösungen. Und Vannon konnte tatsächlich ein sturer Bock sein, wenn es um solche Angelegenheiten ging. Er müsste sich zusammen reißen, bei einer erneuten Abweisung nicht ein weiteres Mal auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass auch er Blut in sich hatte, welches der Blonde gerne trinken könnte.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Fast schon entsetzt blickte der Blonde Vampir sein Gegenüber an, das schimmern in seinen Augen schien fast für einen Moment verflogen als die Worte seines Freundes nun Gehör fanden. Wie immer stellte sich der Greif das ganze ziemlich einfach vor, obwohl es dies auf keinen Fall war. Er betrachtete es zu Negativ? Wie würde er sich bitte fühlen von etwas abhängig zu sein, oder so schnell man kaum glauben konnte werden konnte. Er hatte wirklich Gedacht die Toleranz seines besten Freundes war höher, doch dabei hatte sich der Jüngling wohl massiv getäuscht. Zaghaft schüttelte er seinen Kopf von links nach rechts und gab ein undefinierbares Geräusch von sich. "Natürlich würde ich mir Sorgen machen wenn du von jetzt auf gleich in den Hungerstreik gehen würdest, aber ich frage mich ernsthaft warum du dich bei dieser Angelegenheit einmischst. Es ist doch meine Sache wann ich Blut zu mir nehme und wann nicht, und vor allem wie viel davon, ich glaube du hast immer noch nicht Begriffen", murmelte er sauer und wusste keine weiteren Worte, wollte Vannon ihn wirklich dazu zwingen, das könne er weder annehmen noch wollte er dies annehmen.
      Als er bemerkte das dieses Gespräch auch dem Greifen unangenehm war dachte er nicht daran sich seinen Worten herzugeben. Die Entscheidung die er für sich selber getroffen hatte stand fest, und diese würde er auch nicht mehr ändern. Er würde das Blut von Vannon nicht annehmen und damit hätte sich das ganze für den Jüngling erledigt. "Ich sage dir das jetzt ein allerletztes mal, ich werde nicht von deinem Blut trinken und damit beende ich jetzt die Diskussion", aufgebracht darüber wie sein Freund dachte erhob er sich sofort vom Bett, wechselte seine Sachen gegen ein Hemd und eine schwarze Jeans. Natürlich hatte der Greif nicht unrecht, er fühlte sich in der Tat nicht sonderlich gut. Er fühlte sich leicht benommen und hatte Kopfschmerzen doch nicht womit man nicht leben konnte. "Ich weiß das du dich um mich sorgst...und ich finde das wirklich äußerst lieb von dir, aber bitte lass dieses Problem auf meinen Schultern liegen, du hast keinerlei Ahnung davon wie es ist etwas zum Überleben zu brauchen was nicht durch irgendwas ersetzt werden kann"
    • Jetzt war es ganz vorbei. Mit einem unzufriedenen Geräusch, richtete er sich auf und fuhr sich durch das aschblonde Haar, raufte es sich beinahe, während er dem anderen zusah. "Aber Xav. ." Er wollte ihn keines Falls so verärgern. Das war nicht der Plan gewesen, nie und nimmer. Doch nun war es so gekommen und nicht mehr zu ändern. Höchstens noch wieder in eine gerade Bahn zu schieben.
      Schnell beugte er sich nach vorne, sodass er praktisch auf allen Vieren im Bett stand. Er griff nach dem Arm des Vampirs und zog ihn wieder zu sich. Seine Arme schlangen sich um den zierlichen Körper des Blonden und er vergrub sein Gesicht an dessen Nacken. "Es tut mir leid, sei doch jetzt bitte nicht wieder so böse.", gab sich der größere geschlagen. In seinen Worten lag tatsächlich Reue und er dachte auch gar nicht mehr daran, etwas gegen die Entscheidung des Vampirs zu äußern. Jedenfalls jetzt noch nicht, wo er es sich gerade dermaßen verscherzt hatte.
      Nur gestern hatte er sehen müssen, wie sein Freund sich ihm gegenüber mit fast harten Worten gerechtfertigt hatte. Sie hörten sich an, als würden sie die Luft durchschneiden. Stritten sie seit gestern? Das konnte und wollte der Greif nicht glauben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er nicht einmal daran geglaubt, dass sowas zwischen ihnen möglich war. Ein richtiger Streit? Niemals. Und doch sah alles gerade danach aus.
      Er setzte sich wieder richtig hin, sodass er den Blonden auf seinen Schoss ziehen konnte. Allerdings wollte er ihn auch nicht zu fest halten, falls dieser gerade alles andere als Versöhnung im Kopf hatte. "Ich habe wohl nicht richtig drüber nachgedacht. Mit diesen Worten wollte ich dich nicht verletzten und du hast Recht, ich kann das alles nicht nachvollziehen und verstehen. Bitte sei mir nur nicht böse. Du weißt doch, dass ich manchmal. . einfach blöd bin." Eine andere Bezeichnung fiel ihm dafür einfach nicht ein. Es war das, was am meisten zutreffen würde. Er hoffte nur inständig, dass sich gleich wieder das sanfte Lächeln des Vampirs zeigen würde und das Funkeln in seinen Augen, sodass er genau wusste, es wäre wieder alles gut. Er könnte es nicht ertragen, den neuen Tag bereits ohne den anderen beginnen zu müssen, sollte dieser wieder vorhaben, zu gehen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Vielleicht war das Gemüt des Jünglings einfach mal wieder mit ihm durchgegangen. Er fühlte sich ständig provoziert von dem Greifen und musste langsam feststellen das sein hitziges Gemüt langsam aber sicher Spuren von seiner Mutter enthielt. Er war plötzlich einfach aufgestanden und hatte wirklich vor sich nun aus dem Staub zu machen, doch soweit sollte es nicht einmal im Ansatz kommen. Gerade hatte er die Knöpfe an seiner Hose zugemacht schon hörte er hinter sich ein knarren und spürte wärme die sich sanft um seine Taille schloss und zu sich zog. Er wehrte sich nicht dagegen, ließ den Blick etwas nach unten sinken und hörte seinen Freund zu bis er sich wiedereinmal auf dem Schoss des größeren wiederfand.
      "Du bist nicht Blöd", flüsterte der Blonde und legte eine Hand an die Wange des größeren ohne den Blick vom Boden abzuwenden. "Ich möchte mich nicht mit dir streiten...aber manchmal tut mir das einfach weh, ich will dir nicht weh tun und ich will auch nicht irgendetwas tun was ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann", fügte er hinzu und stieß ein fast schon erleichtertes seufzen aus. Er lehnte sich ein Stück nach hinten und berührte mit seinem Rücken die breite Brust des Aschblonden und verharrte in dieser Position still. Er verschränkte ihre Finger miteinander. Ihm war es wohl gar nicht so aufgefallen das sie sich am gestrigen Tag das erste mal richtig gestritten hatten, doch auch dies zählte normalerweise dazu...doch bemerkte Xavier dies so gut wie gar nicht, ignorierte wohl eher den Gedanken sich mit seinem Freund gestritten zu haben und auch den, das er gerade schon wieder weglaufen wollte. Er wollte nicht schon wieder weglaufen aber dies schien die einzig Gute Entscheidung zu sein.
      Vorsichtig drehte er sich zu dem anderen um und sah immer noch recht gleichgültig in seine Bernsteinfarbenen Augen. Der Glanz in seinen Augen war tatsächlich gewichen und zum beunruhigen des anderen einem leichten Rotschleier gewichen. Der Blonde biss sich auf die Unterlippe und fand sichtlich keine Worte. "Sei mir nicht böse, aber...wie sehr ich auch will, ich kann nicht ehrlich zu dir sein...es tut mir wirklich so Leid Vannon", diese Worte waren plötzlich, doch weiter darauf eingehen wollte der Jüngling sichtlich nicht als er seine Arme um den Nacken des anderen schloss und sein Gesicht in seiner Halsbeuge vergrub und wieder schwieg.
    • Mit dieser Antwort hatte er gerechnet. Jedenfalls zu einer fifty / fifty Chance. Die andere wäre gewesen, dass der Vampir gar nichts sagen würde, oder ihm vielleicht sogar zustimmte, nur um sich loszureißen und sich erneut aus der Wohnung zu stehlen. Und dieses Mal hätte der Greif keine nette Gleichgesinnte bei sich gehabt, mit der er reden könnte. Höchstwahrscheinlich wäre er ihm hinterher und ziellos durch die Straßen gelaufen. Doch dazu sollte es nicht kommen. Für sich selbst war er immer noch blöd, aber wie auch immer. Mit solch einer einfachen Aussage wollte er keinen neuen Streit beginnen.
      Die kühle Hand an seiner Wange fühlte sich fast befreiend an. Er atmete ebenso erleichtert aus, wie sein Freund. "Du weißt, ich denke oft zu wenig nach. Dein Gewissen und das alles. . ich stelle es mir zu einfach vor. Natürlich will ich nicht, dass du in einen Konflikt mit dir selbst gerätst, ich. ." Doch weiter kam er gar nicht. Der zierliche Junge drehte sich auf seinem Schoss um und etwas verwirrt blinzelte er ihm in die Augen. Was war das, was dort in seinen sonst so wundervoll blauen Augen sah? Ein rötlicher Schleier? Vannon konnte sich nicht erklären, was das bedeuten könnte, doch er empfand es aus Instinkt schon, als nicht besonders positiv. Dazu wollte er nun aber keine Worte verlieren, denn die des Blonden verwirrten ihn nur umso mehr. Er konnte nicht ehrlich sein? War er denn bisher nicht ehrlich gewesen? Dem Greif war so, als würde er die Welt nicht mehr verstehen. Sein Herz begann etwas unruhiger, fast nervös zu pumpen, während er abwesend mit einer Hand den Rücken Xaviers auf und ab streichelte. "Ist schon in Ordnung. . Wenn es dir damit besser geht, dann ist es schon okay.", murmelte er leise, während er auf einen undefinierbaren Punkt starrte. Doch war es wirklich okay für ihn? Eigentlich nicht. Für niemanden wäre es okay, wenn die wichtigste Person in seinem Leben plötzlich offenbart, nicht ehrlich zu einem sein zu können. Das war wie Hochverrat. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass etwas bestimmtes ganz und gar nicht in Ordnung war und besser behoben wurde, damit es nicht zu schlimmeren kam. Wie? Das wusste der Aschblonde nicht. Nur wusste er, dass er seinen besten Freund über Jahre falsch eingeschätzt hatte. Er schien etwas so großes vor ihm zu verbergen, dass der Greif beinahe bei dem Gedanken daran schauderte. Doch egal was es war: Vannon wusste mit Sicherheit, dass er den anderen dafür nicht verurteilen würde.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Junge Vampir schwieg, wollte auch eigentlich gar keine Antwort auf seine Worte haben. Natürlich mussten diese einfachen Worte viel Verwirrung in seinem Freund auslösen, doch sie stimmten, er könne nicht ehrlich zu sein, er hoffte einfach nur das er es nicht falsch verstehen würde, doch dieser Satz drängte ihm schon so lang auf der Seele. Egal wann und wie lang er bei dem jungen Greifen war, ob Körperlich oder nur Geistig gab er ihm das Gefühl von Kostbarkeit, immer redete er davon wie viel Wert doch sein Leben war und wie wundervoll er seie, doch all diese Worte waren nicht als leere, nichts weiter. Seine Seele war geschändet, sein Geist zerstört und sein Körper beschmutzt, so eine Art Lebewesen hatte kein Recht weiter zu leben und dies erkannte der bleiche Junge schon ziemlich früh.
      Er zog die Beine ein Stück nach oben und schlang diese ebenfalls nun um die Hüfte des Greifen wie er eben die weißen Arme um den Nacken schlang. Er wollte jetzt nicht in die Bernsteinfarbenen Augen sehen, die Wärme zu spüren war gerade völlig ausreichend. Umso länger er so verharrte, umso mehr spürte er den ungleichmäßigen Herzschlag und das wallende Blut des anderen. Mal wieder war er einen Schritt zu weit gegangen, während der andere immerzu das Handeln übertrieb, tat er das gleiche mit Worten was wohl doppelt so Schlimm war wie das andere genannte tun. Er lehnte seinen Kopf gegen den des anderen und vermied immer noch den Blick, starrte ebenfalls auf einen undefinierbaren Punkt im Zimmer. Doch irgendwann in der ruhigen Position begann auch sein Herz ein stärkeres Schlagen von sich zu geben. Doch das beklemmende Gefühl in seiner Brust wurde nicht weniger, konnte sich aber nicht von dem anderen Lösen wie sehr er es auch versuchte. Als wäre sein Körper gelähmt blieb er sitzen.
    • Diese Stille hatte etwas beklemmendes, was Vannon nur noch unruhiger machte. Jedoch nur im Inneren. Äußerlich blieb er weiterhin ruhig und streichelte den anderen weiter. Diese komischen Gedanken schwirrten immer noch in seinem Kopf herum. Er wusste einfach nicht, was der andere ihm verschweigen könnte. Und es schien etwas wirklich schreckliches zu sein, wenn er sich schon wie ein kleines Kind an den Größeren klammerte, was mehr als selten vorkam. Durch den Herzschlag des anderen, welcher nun deutlicher zu vernehmen war, kam der Aschblonde langsam wieder zurück ins Hier und jetzt. Er kuschelte den Blonden nun bewusst näher an sich. Das alles war schon wieder zu trostlos. Was machten sie bloß falsch im Moment . . Er wollte doch, dass der andere glücklich war und nicht immer nur von seinen Sorgen geplagt wurde. Das Problem schien jedoch tiefer zu sitzen, als er bislang angenommen hatte.
      Wie auch immer, Trübsal blasen war jetzt auch nicht das richtige. Stattdessen sollten die beiden wieder auf andere Gedanken kommen. Vannon fand langsam wieder einen klaren Kopf und räusperte sich nun. "Wie wäre es, wenn wir aufstehen und schauen, was Antony so macht?", fragte er leise, mit einem leichten Kratzen in der Stimme. Das war ihm unangenehm, aber was wollte man machen. Weiter Schweigen war auch nicht richtig. Seine Hand fand zum Schopf des Blonden und fuhr sanft durch diesen. "Nur im Bett rum zu sitzen tut sicherlich nicht gut.", schob er nun noch hinterher, obwohl es genau das war, was er lieber getan hätte. Ausnahmsweise. Mit dem anderen im Bett liegen und nichts machen, außer sich selbst zu haben. Vorzugsweise ohne weitere Probleme.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Xavier genoss regelrecht die Stille, niemand sagte etwas und das einzige was zu hören war, war das wallende Blut seines Freundes was fast schon seine eigene Symphonie von sich gab im Gehör des Vampirs. Die starken Arme des anderen, die wärmende Brust und das liebliche Gefühl nach dem sich der Kaltblüter seit Wochen, gar Monaten sehnte war nun so Unbehagen und unvertraut. Er wollte ihn von sich stoßen und fürs erste nicht wieder berühren. Doch sein Körper sprach eine andere Sprache als sein Geist. Die Worte des anderen hallte im ersten Moment nur so von einem Ohr zum anderen bis es in seinem Kopf begann zu arbeiten und er dennoch keine Antwort von sich gab und nur den Griff um ein klein wenig verstärkte. Er roch den herben Duft seines Blonden Haars und versuchte klar im Kopf zu werden, dieses gelang nur schwer. "Ich weiß nicht, vielleicht ist Antony auch gar nicht da, ich meine Claudia müsste ja auch schon zur Arbeit gefahren sein", sagte er heiser in der Stimmlage.
      Nur schwer konnte der Blonde seinen Körper dazu bewegen von seinem Freund herabzusteigen. Er fuhr mit dem fort was er zuvor versucht hatte zu tun. Er richtete seine Sachen und knöpfte noch einige Knöpfe an der unteren Seite seines Hemdes zu. Der Jüngling achtete gar nicht darauf was der Greif tat, kümmerte sich im selbigen Moment nur um sich selber und schien sogar recht leer zu sein sowohl im Kopf als auch in der Seele, ein Schatten seiner selbst. Nachdem er seine Socken angezogen hatte blickte er zum Fenster, er ergriff die Vorhänge und zog sich mit einem Ruck auseinander wobei der ganze Raum in helles Licht getaucht wurde und das Vogelgezwitscher fast schon durchs geschlossene Fenster zu hören war. Scharf zog er die Luft zwischen seinen schmalen Lippen ein bevor er sich der Tür zu wand doch davor verharrte. Doch wie sehr sich der Vampir anstrengte er konnte nicht die Tür öffnen, nicht solange diese angespannte Stimmung zwischen ihnen herrschte, wandte sich herum und beugte sich herab zu dem immer noch sitzenden Greifen um einen sanften Kuss auf seiner Wange zu platzieren. Der rote Schleier aus seinen Augen war vollkommen verschwunden und ein eher gezwungenes lächeln verließ seine Lippen mit einem traurigen Ausdruck im Gesicht wandte er sich nun doch der Zimmertür zu um die Türklinke herunterzudrücken und verschwand im Wohnzimmer woraufhin er die Tür offen ließ. Durch die Wohnung war ein leichtes klirren zu vernehmen, wohl aus dem Badezimmer kommend. Ansonsten war die Wohnung wie erwartet leer, das Sofa war bereits wieder im Originalzustand und alles schien Ordentlich. Nur die Duschgeräusche durchbrachen die Stille in der Wohnung.
    • Da war was dran. Allerdings hatte der ältere Vampir doch gestern gesagt, er wolle zuhaus bleiben und eventuell etwas mit den Jungs unternehmen. Vannon dachte sich bei der Stimmlage des anderen schon, dass noch gar nichts wieder in Ordnung war. Doch so schnell würde das nun wohl auch nicht mehr werden. Anscheinend war es das in der ganzen Zeit, in der er den anderen kannte auch noch nie so gewesen.
      Er ließ ihn aufstehen und sah ihm dabei zu, wie er sich weiter anzog. Seine Bewegungen wirkten auf den Aschblonden wie maschinell. Als würde Xavier einfach funktionieren, aber nicht dabei denken oder fühlen. Das war nicht schön anzusehen, allerdings wusste der Greif erst einmal auch nicht, was er dagegen hätte tun können. Ihm war nicht danach, den fröhlichen Jungen abzugeben, der er sonst immer war und wie ein Fohlen um den anderen herum zu hüpfen. Stattdessen sah er einfach nur weiter zu. Obwohl er den Vorschlag selbst gemacht hatte, war ihm auch überhaupt nicht nach aufstehen. Nun schon gar nicht mehr. Selbst das scheinbar perfekte Wetter dort draußen munterte ihn nicht auf. Für gewöhnlich wäre er nun schon draußen und würde als große Bestie herum tollen. Nicht aber jetzt . .
      Daran änderte die sanfte Geste seines Freundes auch nur minimal etwas. Der Kuss freute ihn zwar und ließ den Größeren auch leicht lächeln, doch er konnte nicht so strahlen wie sonst. Dieses fehlende Glänzen in den - nun wieder vollkommen - blauen Augen des Vampirs fehlte ihm und auch der traurige Ausdruck machte ihm zu schaffen.
      Noch einige Minuten saß er alleine im Zimmer, dann stand er auf und atmete tief durch. Er müsste sich einfach zusammen reißen. Wie oft musste er sich das noch sagen?! Es brachte nichts nur da zu sitzen und irgendwas zu bemitleiden. Er wollte kein Trauerkloß mehr sein. Also stand er auf und suchte sich ebenfalls neue Klamotten. Als er sich umgezogen hatte, versuchte er noch das strubbelige Haar mit seinen Fingern zu bändigen, bevor er zu dem anderen ins Wohnzimmer trat.
      Dort stand auch immer noch der andere. Vorsichtig, um ihn nicht zu erschrecken, legte er einen Arm um ihn und gab ihm ebenfalls einen Kuss auf die Wange, so wie er eben einen bekommen hatte. Sein Lächeln war nun klarer und ehrlicher und er streichelte dem anderen liebevoll über den Rücken, bevor er sich wieder aufrichtete und weiter in die Küche ging. "Ist dir nach irgendwas oder möchtest du nicht essen?", fragte er ihn, während er neugierig in der Küche herum stöberte. Solange Antony duschte, konnte er dies ja getrost tun. Bei der Zubereitung von irgendwelchem Frühstück war er sich da schon nicht mehr so sicher. Er würde dies zwar ohne Probleme schaffen, aber am Ende brachte er noch Unordnung in ein striktes Konzept und das wollte er auf keinen Fall provozieren.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Etwas unschlüssig stand der Blonde Jüngling nun in der Küche, wobei sich langsam ein wärmender und starker Arm um seine Taille legte, er sanfte Lippen auf seiner kalten Wange verspürte und ein leichtes zucken der Mundwinkel zu erkennen war. Hunger hatte der Vampir in der Tat nicht, er empfand diese Frage sogar rein überflüssig, doch Vannon wollte nur die Stimmung wieder etwas Heben den diese war gerade wirklich mehr als im Keller gewesen. Sie hatten sich zuvor noch nie gestritten, gestern war es das erste mal gewesen das sie so etwas wie einen Streit gehabt haben. Wirklich wohl fühlte sich der Junge dabei nicht. Doch war es überhaupt ein Streit gewesen? Eigentlich war ihm doch die Situation nur unangenehm gewesen und die Worte seines Freundes klangen falsch in seinen Ohren, und das gerade im Schlafzimmer war ähnlich, sie stritten sich nicht mit Worten, eher mit Gestiken, Abweisungen oder gar Gesichtsausdrücken
      Am liebsten hätte er die warme Berührung, die gar durch sein Hemd zu spüren war an andere Stellen verschoben und die zarten Lippen auf die seine gedrückt, doch er selber war viel zu sehr geschockt über diese Abschweifung seiner Gedanken als das er auch nur einen Handschlag in solch Richtung verüben könnte. Er schüttelte für einen Moment den Kopf. "Ich hab keinen Hunger, aber mach du dir doch was, Antony hat sicher nichts dagegen. Xavier löste sich aus dem Arm des größeren und lehnte sich gegen die Küchenzeile, zuvor hatte er die heutige Ausgabe der Zeitung vom Küchentisch genommen und während des Anlehnens aufgeschlagen. Die Schlagzeile verriet nichts gutes. Wie bereits vermutet zierte ein Bild der Einschläge das Titelblatt sowie der passende Artikel des Anschlags. Ein dicker Kloß formte sich in seinem schmalen Hals. Ihm schossen die Gedanken durch den Kopf, die seine Eltern ihm sagten. Doch die Ankündigung des Krieges war anscheint wirklich noch in den Kinderschuhen und noch nicht einmal offiziell bestätigt, unter der Schlagzeile war auch noch ein Artikel über Russland sowie dem fehlenden Kontakt zur Amerikanischen Regierung zu finden. Der Vampir räusperte sich und stieß danach ein eher krächzendes husten aus wobei er sich wohlerzogener weise die bleiche Hand vor den Mund hielt.
      Keine fünf Minuten nachdem der Vampir die Zeitung zur Seite gelegt hatte und Vannon eine weile beobachtete kam auch schon der Hausbesitzer in die kleine, wohlige Küche. Nur ein rotes Handtuch war um seine Hüften geschlungen und selbst dieses hing gar recht tief. Seine Haare hingen nass herab und sein Körper war genauso bleich wie der des Blonden. Muskeln bildeten sich nur leicht auf dessen Bauch ab und die schmale Gestalt die doch etwas kräftiger wirkte war dem von Xavier wirklich ähnlich. "Guten Morgen ihr zwei, stör ich?", fragte er mit seinem üblichen lächeln un sah etwas fragend zwischen den beiden her, die Stimmung war immer noch sehr gedrückt daran würde wohl leider auch der wohlgesinnte Vampir nichts machen.
    • Vannon hatte sich bereits gedacht, dass er alleine essen würde. Der Vampire brauchte es ja auch nicht. Dennoch war es manchmal ganz nett, mit ihm an einem Tisch zu sitzen und zu vergessen, was sie beide waren. So ging es dem Greif jedenfalls immer, wenn er mal wieder für den anderen kochen durfte. Sie saßen da und unterhielten sich, wie jeder andere auch. Da kam es ihm manchmal schon in den Kopf, dass sie auch einfach normale Menschen hätten sein können. Kein noch so adeliges Geschöpf, wie ein Vampir und auch kein niederer Greif. Einfach nur Menschen. Hin und wieder ertappte er sich dabei, sich genau dies zu wünschen. Frei von den Fängen einer Rasse zu sein. Menschen waren zwar schwach und lebten nicht sehr lange, doch dafür waren sie um einiges freier, als manch andere, obwohl sich auf dem ersten Blick zwei Leben nicht unterscheiden mussten.
      Nun hatte der Aschblonde jedenfalls ein wenig Müsli gefunden. Damit würde er sich fürs erste zufrieden geben. Jetzt war er allerdings auf der Suche nach Schüsseln. Er hatte aus dem Augenwinkel gesehen, wie sich der Blonde die Zeitung geschnappt hatte. Am liebsten hätte er genau dies verhindert, aber das wollte er nun auch wieder nicht. Man konnte sich nicht von dem abwenden, was um sie herum geschah. Die Reaktion seines langjährigen Freundes war ihm schon einmal genug, als das er nachfragen wollte. Er konnte sich vorstellen, dass ihn diese Situation genauso bedrückte. Es fühlte sich beklemmenden an. Man wusste ja nicht einmal genau, was vor sich ging.
      Die Stimme des Schwarzhaarigen war es, die die Stille unterbrach. Zum Glück. Man hörte ein kurzes Seufzen des Greifen, dann drehte sich dieser um und lächelte ebenfalls. "Nein, nicht im geringsten." Sein Blick fiel kurz auf den halbnackten Körper des Mannes. Auch wenn er vielleicht Xavier ähnlich erschien, so war dieser doch immer noch zierlicher. Und - persönlich für Vannon - um einiges schöner anzusehen. Er drehte sich wieder um und fand nun endlich einige Schüsseln. Eine davon nahm er sich und füllte sich Müsli sowie Milch in diese.
      Nun lehnte er ebenso wie der Blonde an der Arbeitsfläche und aß sein Müsli. Es musste ulkig aussehen, die zwei nebeneinander. Eine früherer Lehrerin hatte es mal als 'ausgesprochen putzig' bezeichnet, als die beiden nebeneinander an der Heizung saßen. Wäre Vannons Haut nicht um einige Nuancen dunkler als die des Vampirs, hätte man sie eventuell sogar als Geschwister sehen können.
      Genüsslich kaute er auf dem ersten Löffel seines Müslis herum. Nachdem dieser hinunter geschluckt war, richtete er den Blick wieder auf Antony. "Hast du dir tatsächlich heute frei genommen, oder musst du nur später los?", erkundigte er sich neugierig und nahm sich noch einen Löffel. Das wäre schon fast ein Segen. Obwohl er die Zeit an und für sich lieber alleine mit dem Blonden verbrachte, so war es in der jetzigen Situation vielleicht ganz angenehm, eine dritte Person um sich zu haben. So konnten sie ein wenig abgelenkt werden. Hoffte er zumindest.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Anblick des Hausherren ließ auch den Blonden etwas stutzig werden, doch erinnerte er sich daran das er noch nie sonderlich Prüde gewesen war, abgesehen davon waren sie als Xavier noch klein war oft gemeinsam Schwimmen, ein Mundwinkelzucken. Der Gedanke daran das der ältere Vampir diese Freizügigkeit wohl beibehalten hatte ließ den Blonden Jüngling schon so etwas wie Freude spüren.
      Während der Aschblonde sich ebenfalls neben ihn gesellt hatte und laut sein Müsli knuspern hörte konnte er sich nun doch ein leichtes kichern nicht verkneifen und hielt sich anstandshalber die Hand vor den Mund dabei. Sie waren schon wirklich eine komische Truppe gewesen das musste auch der Jüngling mehr als nur einsehen und konnte es auch nicht bestreiten. Doch die Frage seines Freundes war mehr als beträchtlich und ließ das leise lachen verstummen. Eher verwirrt als alles andere rieb sich Antony über das nasse Haar und schien nachzudenken. "Nein, nein...ich habe heute Frei, die Werbefirma kommt auch gut ohne mich ein, zwei Tage aus, die sterben schon nicht nur weil ich mal nicht da bin. Bei meiner geliebten Claudia ist das leider etwas komplizierter", sagte er fast schon schwärmend im Unterton und sah an sich herab. Sein Handtuch verdeckte nur noch mehr oder minder die wichtigsten Stellen war aber sonst auch vollkommen Unnötig geworden. Er verschwand kurz in der Tür im Flur bevor er zurück kam mit schwarzen Shorts die knapp auf seiner Hüfte platziert waren wieder. Auch er nahm sich eine Schüssel aus dem Schrank, fühlte diese mit Müsli und dem restlichen Jogurt der im Kühlschrank zu finden war. "Xavier möchtest du Wein? Ich könnte gut und gern einen Schluck vertragen aber allein trinken ist so trostlos", meinte er wie eh und je froh gestimmt doch der kleinere hielt sich zurück und lehnte dankend ab, doch da hatte er schon die rote Flasche aus der ecke ergriffen und einen kräftigen Schluck des edlen Gesöffs zu sich genommen. "Also ich habe heute noch nichts über Ausgangssperre oder ähnliches gelesen, angeblich soll aber der Geheimdienst in der Stadt sein...ich habe mir überlegt das wir später zum Meldeamt gehen, auch wenn das vielleicht nicht klappen sollte wollte ich mich nach bitten deiner Mutter als vorübergehendes Vormund für Vannon eintragen lassen", schlug er vor, er hatte lange Diskussion mit der hübschen Blondine geführt bis diese fast weinend am Telefon zusammen brach und ihn anflehte etwas dagegen zu unternehmen.
      Xavier war von dieser Idee nicht sonderlich begeistert, natürlich empfand er sich selber nicht als richtige Person für diese Vormund und Meister Geschichte, aber Antony wollte er diesen Posten auch nicht übergeben. Eher etwas unbemerkt begann er etwas deprimiert zu Boden zu sehen und gab eine eher gequälte Bestätigung von sich.
    • Bei dem Kichern des Blonden schielte Vannon kurz zu diesem und grinste breit. Er hatte sicher gerade den selben Gedanken gehabt, wie er. Es war schön für ihn, zu sehen, dass er genauso zurück zu blicken schien, wie er es selbst tat.
      Den Blick wieder auf den älteren Vampir gerichtet, sah ihm der Greif dabei zu, wie er sich umzog. Ihm gefiel die freizügige Art, immerhin hatte er dasselbe an sich. Es bei anderen zu sehen war jedoch. . irgendwie eigenartig. Xavier hatte ihm immer das Gefühl vermittelt, es wäre irgendwie falsch. Einfach, weil dieser so prüde war und auch sonst nicht unbedingt die Mehrheit nackt baden ging, wie der Aschblonde es tat. Ob Antony das in der Öffentlichkeit tun würde, blieb fragwürdig, aber wenigstens war er ihnen gegenüber offen, wodurch sich der Greif auf eine komische Art wohler fühlte.
      Daran Bier zu trinken, dachte er noch nicht einmal. Der Geschmack war für ihn nichts am frühen Morgen, auch wenn es sicherlich bereits viel später war. Er lauschte brav den Worten des Schwarzhaarigen, bis dieser zu Ende gesprochen hatte. Einige der Müsli Körner rutschten eindeutig in den falschen Hals und die Zustimmung des jüngeren Vampirs ging in einem Husten unter. Gerade noch so konnte er die Schüssel abstellen, bevor er sich etwas untern den Hustenanfällen zusammen krümmte und nach Luft rang. Mit ein wenig Wasser aus der Spüle überlebte er dieses Missgeschick. Er wischte sich über den Mund, atmete tief durch und blieb einen Moment mit dem Rücken zu dem älteren stehen. Sein Blick war auf seinen Freund gerichtet. Dieser schien nicht gerade begeistert von dem Vorschlag zu sein, auch wenn es Vannon fürs erste einen sicheren Platz hier verschaffen würde. Er konnte sich denken warum. Und dieser Gedanke beschäftigte auch ihn.
      Seufzend drehte er sich um, fuhr sich mit der nassen Hand durchs Haar und sah unentschlossen zu Antony. Es war mehr als freundlich von ihm, dieses Angebot zu stellen und der Greif war ihm auch dankbar, aber. . "Und es ist nicht möglich, dass der Vormund Xav überschrieben wird? Nicht einmal mit der Unterschrift eines volljährigen Vampirs?", fragte er vorsichtig nach und senkte etwas den Blick. Es war ihm peinlich, diese Bitte zu stellen, immerhin war es Aufwand genug, sich überhaupt als Vormund eines Greifen eintragen zu lassen, der eigentlich überhaupt noch nicht frei gegeben ist. "Wenn es nicht geht, dann ist das für mich natürlich in Ordnung! Aber . . ich wollte . . ich würde halt gerne zu Xavier zu gehören.", nuschelte er nun, senkte den Blick noch weiter und strich sich mit der Hand weiter auf und ab durch sein Haar. Eigentlich hatte er gar nichts zu äußern. Er war doch nur ein armseliger Greif unter edlen Vampiren. Und dennoch. .
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Sichtlich waren beide nicht überzeugt von den Plänen des älteren Vampirs, doch eine andere Möglichkeit sah Antony nicht. Auch Claudia fand diese Idee im ersten Kontext nicht wirklich befriedigend, geschweige den Empfand sie gutes dahinter. Doch auch sie sah keinerlei andere Möglichkeit. Erneut steckte sich der schwarzhaarige ein Löffel seines Jogurts mit Müsli versetzt in den Mund ehe dieses mit einem Schlucken aus seinem Mund verschwand. Er konnte die Sorge verstehen, auch wenn er wohl weitaus unbekümmerter dachte und eindeutig weniger gesehen hatte als seine Werwolfgattin, war dieses abwehrende Verhalten nur richtig. Er nickte kurz und atmete langsam aus. "Nun...leider ist es im Moment nicht möglich Xavier dein Vormund zu überschreiben, nehmen wir es allerdings nicht dem Staat weg, werden sie dich irgendwann holen kommen und davor hat beispielsweise Juliet große Angst da sie meinte Xavier bräuchte dich ganz dringend", das flehen der hübschen Vampirdame lag dem groß gebauten Mann immer noch in den Ohren.
      "Der Staat überschreibt nur Volljährigen, ausgelernten, vererbten oder wie bei Vampiren Unsterblichen Rechte in diesem Maße, leider kann ich da nichts tun, die Gesetze sind in diesem Thema sehr verstrickt", Xavier war sichtlich nicht glücklich über diese Antwort. Zum einen wollte er nie diesen Status der Unsterblichkeit erreichen, andererseits wollte er aber auch endlich Voll Rechtsfähig sein was leider in dieser Kategorie noch nicht möglich ist. Natürlich ist ihm Unbehagen bei dem Gedanken Vannon zu adoptieren, oder sonstiges. Schon bei seiner wagen Andeutung bzw. Frage ob er es irgendwann einmal machen würde wusste der Blonde Jüngling eigentlich keine Antwort darauf und hätte sich lieber aus dem Staub gemacht. Er hatte das Gefühl alle um ihn herum inklusive des Greifens Persönlich würden wollen das er die Adoption übernimmt, aber wollte er das überhaupt? Natürlich, er wollte das Vannon für immer bei ihm bliebe aber nicht auf solch einer Art und Weise.
    • Xaviers Mutter war es also gewesen, die den Schwarzhaarigen auf diese Idee gebracht hatte. Vannon war davon überrascht und auch wieder nicht. Er hatte gespürt, dass sie ihn wirklich mochte. So, wie es jetzt auch bei Claudia und vielleicht sogar bei Antony der Fall war. Doch nie hätte er sich zu träumen gewagt, dass sie der Meinung war, ihr Sohn könnte ihn brauchen. Das erfüllte ihn mit Stolz, welchen er in der jetzigen Lage jedoch nicht so ganz ausleben konnte. Immerhin war erstens alles dabei, drunter und drüber zu gehen und zweitens war da das Problem mit seinem Vormund.
      Ein leises Seufzen verließ seine Lippen und er sank etwas in sich zusammen. Wenn er nun zustimmte, dann sorgte er aus eigener Hand dafür, dass jemand anders außer dem Blonden das Recht über ihn hatte. So wohl war ihm dabei nicht. Auch wenn Antony jetzt ganz nett erschien, so konnte er vielleicht auch anders. Natürlich wollte der Greif ihm das nie unterstellen und glaubte selbst nicht, an diese Theorie, aber möglich war es dennoch. Die Wesen dieser Welt konnten viele Masken tragen, darüber war er sich bewusst, auch wenn er zu oft viel zu naiv war. Doch auf der anderen Seite war da noch der Staat. Der ältere Vampir hatte Recht. Wenn er ihn nicht unter seinen Vormund nehmen würde, dann würde es irgendwann vielleicht jemand ganz anderes machen. Im schlimmsten Fall würde er sogar in einen Krieg gezogen werden. Das wollte er nun auch nicht.
      Ein erneutes Seufzen und ein Zucken mit den Schultern. "Ja gut, dann. . können wir zu den Behörden gehen und das regeln. Vielen Dank, dass du solche Komplikationen für mich auf dich nimmst, Antony." . . . Immerhin bin ich nur ein einfacher Greif. Das war nur ein Gedanke, aber dennoch wäre ihm dieser beinahe heraus gerutscht. Ihm war nun nicht mehr nach essen zu Mute. Am liebsten würde er alles einfach schnell hinter sich bringen. Sein Blick fiel auf seinen langjährigen Freund. Vorsichtig suchte er mit seiner Hand den Kontakt zu dessen und als sich ihre Finger berührten, versuchte er sie ineinander zu verhaken. "Du kommst mit, oder Xav?", fragte er leise und sah ihn an. Ihm graute es vor diesen Gang zu irgendeinem Amt. Die Leute waren seine Feinde, sind es schon immer gewesen und nun lief er ihnen in die Arme. Wer weiß, vielleicht würden sie ihnen auch einfach sagen, dass sie bereits andere Pläne für ihn hätten und es zu spät war. Daran wollte er erst gar nicht denken. Die Angst stieg dennoch in ihm. Wenn sein Freund nicht mitkommen würde, dann würden ihn sicherlich keine zehn Pferde dort hin bekommen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LillyLahey ()

    • Auch für Xavier war das ganze alles andere als nur eine einfache Sache, er lag mit sich selber im Streit. Er glaubte sogar sein Freund wünschte sich nichts sehnlicher als ihm zu gehören auch wenn dieser Gedanke in seiner Brust einen Knoten entstehen ließ. Im Nachhinein empfand er die Idee doch gar nicht mal so schlecht, er kannte Antony schon so lang, der Schwarzhaarige war wohl einer der unbeschwertesten Vampire die er je kennenlernen durfte und war schon damals sehr froh-gestimmt auf seine Art und Weise. Er erinnerte sich zurück als er von seiner Jugendzeit erzählte, Er und sein Vater kannten sich bereits seit der Schulzeit und waren wohl so etwas wie beste Freunde.
      Etwas unsicher richtete sich der blaue Blick in die Bernsteinfarbenen Augen seines Freundes. Er müsse mit...sonst würde er bestimmt auch keinen Schritt in dieses Amt setzten. Ihm war nicht wohl dabei, warum musste es auch so etwas dummes geben? Oder warum musste der Aschblonde ausgerechnet einer Sklavenrasse angehören? Er stellte sich die Frage ob diese Regelungen nur in Europa oder gar nur Frankreich herrschten, den dabei war er sich nicht einmal so sicher. Der Blonde Jüngling hatte viele Bücher in den Jahren verschlungen, doch vom Kampf mit Greifen oder gar überhaupt Rollen abhängigen Vorkommens gab es lediglich in Europa zu vermerken. Zaghaft nickte er mit dem Kopf bevor der kühle Blick auf seinen eigenen Schoss fiel. "Ich denke schon das ich euch begleite", murmelte er eher als das er die Lippen bewegte und sprach.
      Auch Antony konnte die Sorge verstehen, es war nicht einfach. Doch fuhr ihm dennoch ein schmunzeln über die Lippen. Er erkannte in so gut wie jeder Handlung Juliet wieder. Schon als der Blonde noch ein kleiner Sprössling war, ähnelte er seiner Mutter sehr, doch jetzt wo er großgewachsen war kennzeichnete sich dies noch mehr. Er war zwar verschwiegener, doch die Gestiken waren Haargenau die gleichen und er erinnerte sich nur mit Liebe zum Detail an seine frühere Ausbildungszeit als sich Xaviers Eltern kennenlernten. Der Schwarzhaarige sah beide etwas beruhigend an. "Ihr könnt es euch auch noch überlegen, ich meine noch ist nichts festgesetzt, noch hat dich irgendjemand genau angesehen um festzustellen ob du bereits, bereit bist für eine Adoption und abgesehen davon zwinge ich euch bzw. dich Vannon zu nichts was du nicht willst", versicherte er und lächelte beide an.