[2er RPG] Amnesia

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    • Ein sanftes Lächeln zeichnete sich auf den Lippen des Aschblonden ab. Es war nicht wirklich überzeugend, was der Blonde da von sich gab. Jedenfalls hörte es sich nicht sehr begeistert an. Doch das verlangte Vannon auch überhaupt nicht. Immerhin war es nichts, was Spaß bringen sollte, oder sonstiges. Es war wirklich ernst und so ein Amt war von innen nicht wirklich schön. Das hatte der Aschblonde als kleines Kind schon feststellen dürfen. Er empfand es damals als bedrückendes Gebäude, Einengend und dunkel, fast wie ein Gefängnis. Alle hatten ihn angestarrt, als wäre er eine missgestaltete Person, einfach falsch. Das würde heute nicht anders sein. Magier erkannten einen Greif sofort und das Amt würde sicherlich von diesen wimmeln, genauso, wie es damals der Fall gewesen war. Aber wenn die beiden Vampire an seiner Seite wären, würde es sicherlich halb so schlimm sein. Auf jeden Fall mit dem Blonden.
      Sein Blick fiel nun wieder auf Antony und er schüttelte den Kopf. "Ich muss sagen, wirklich freuen tu ich mich nicht darauf, aber was will man machen? Es würde mich davor bewahren, irgendwo anders hinzukommen, nicht wahr? Dann sollten wir es lieber schnell hinter uns bringen und danach endlich aufatmen." Bei seinen Worten brachte er sogar ein leichtes Lächeln zustande. Es war einfach so. Egal wie ätzend es dort werden würde, irgendwann müsste er so oder so da durch. Und wenn er es jetzt mit den beiden machen konnte, dann wäre das schon okay. Es wäre auf jeden Fall die beste Lösung. Nun breitete sich ein etwas breiteres Grinsen auf seinen Lippen aus. "Und danach können wir sicherlich einkaufen oder? Und wenn Claudia wieder da ist gibt es dann ein Festmahl zur Feier des Tages. Hört sich doch nicht schlecht an, oder?" Die beiden mussten zwar nicht essen, das wusste er. Aber Antony hatte Spaß am Kochen und Xavier. . der musste einfach wieder auf andere Gedanken kommen. So war wenigstens eine Hürde geschafft und es würde sicher sein, dass sie beieinander bleiben konnten. Das war das wichtigste für den Greif.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Unsicher versuchte der Blonde Blutsauger seinem Freund Gehör zu schenken doch auch dies wollte nicht ganz gelingen und so lehnte er nun immer noch gegen die Küchenzeile und sah mit dem Blick gesenkt nun wieder ein Stück nach oben, schwankend von dem Herr des Hauses und seinem Freund. Leider sah auch er ein das es keinerlei andere Möglichkeit gab, doch andererseits war Antony bestimmt sowieso ein besseres Vormund als er wenn man betrachtete das sich Xavier sowieso für viel zu unreif hielt was diese Geschichte anbelangte obwohl dem definitiv nicht so ist. Der Gang zum Staate wäre bestimmte nicht leicht, doch da musste sowohl er als auch sein Freund durch, dieser wohl noch mehr Angst haben musste als alle anderen um ihn herum.
      Etwas aufgelockert wurde die Stimmung als das Thema einkaufen auf den Tisch fiel. Der Schwarzhaarige der immer noch nur in Boxershorts am Tisch saß und die letzten Löffel seines Müslis verpseiste fand dies keine schlechte Idee. Seine geliebte Claudia würde sich sicher mal wieder über ein schönes Stück Fleisch freuen. "Keinen Stress euch beiden...der Tag ist noch jung wir werden das heute schon alles hinbekommen, ihr beide solltet lernen spontan zu sein und in den Tag hineinzuleben damit ist man wirklich glücklicher", diese Worte hatten den Blonden Jüngling schon lang in den Ohren gesessen, schon als er klein war hatte Tony sie oft benutzt, doch schon damals konnte er die besagten, wohlwollenden Worte nicht umsetzten, eher im Gegenteil.
      "Aber Xavier...ich will jetzt nicht wie deine Mutter klingen oder so, aber wirklich, wann hast du das letzte mal Blut zu dir genommen, du siehst absolut nicht gut aus", nachdem der letzte Löffel Müsli in seinem Mund verschwunden war erhob sich der groß gebaute Vampir von seinem Platz, stellte sich vor Xavier und drehte mit seiner Hand, zu seiner Überraschung sein Gesicht einmal nach links und dann nach rechts. Tatsächlich...ihm war Schwindelig, er hatte Kopfschmerzen und die Glieder fingen ebenfalls langsam an weh zu tun, doch dies würde er nie zugeben, vor allem nicht vor seinem Freund. "Xavier...ich will nicht mit dir Schimpfen, das habe ich nie getan und werde es auch nicht. Aber auch wenn du nicht willst du musst, da führt leider kein Weg vorbei und vor allem ein Vampir in deiner Altersklasse brauch mehr als genug davon", er sah in die tiefen blauen Augen des Blonden. Verlegen wendete er den durchdringenden Blick des anderen aus und senkte den Blick danach sofort wieder. Ein seufzen kam von Tony und stemmte die Hände auf die nackten Hüften. Eigentlich wollt er dieser noch etwas sagen...doch dies verkniff er sich, verließ stattdessen den Raum um sich umzuziehen.
    • Spontan zu sein und in den Tag hinein zu leben. . komisch, eigentlich klang das genau nach dem, was Vannon sein ganzes Leben lang machen wollte. Wonach er bisher auch immer gelebt hatte. Was war passiert, seitdem sie aus der Schule raus waren? Es war, als hätte er mit jedem Tag etwas von dieser Einstellung verloren. Und dabei war es nicht einmal eine Woche, seit sie von Xaviers Eltern von sich zu Hause abgeholt worden. Xaviers Eltern.. da erinnerte er sich zurück, an den grummeligen Dmitri, der Griesgram, welcher diese wunderschöne sanfte Frau an seiner Seite hatte. Vieles bei Xavier und ihm sollte genauso sein, hatte Juliet gesagt. Und wieder war diese Angst in dem Greif da. Diese Angst, genauso zu werden wie der große, breit gebaute Schwarzhaarige. Es schauderte ihn. Soweit durfte es nicht kommen. In den Tag hinein leben. Das müsste er sich jetzt jeden Morgen sagen. Wenn es nicht hilft, dann noch häufiger. Er wollte nicht so werden. Er wollte glücklich sein und dadurch auch den Blonden glücklicher machen.
      Seine Gedanken wurden unterbrochen, als Antony den kleineren auf die Einnahme von Blut hinwies. Vannon schreckte dadurch sogar etwas auf. Ihm war es ja auch aufgefallen, dass Xavier nicht viel getrunken hat, aber das es jetzt sogar dem Schwarzhaarigen auffiel, das konnte nicht gut sein. Der Aschblonde musste sich regelrecht auf die Zähne beißen, um sich nicht einzumischen. Um nicht zu sagen, er hätte es doch gewusst und er hätte etwas dagegen machen wollen. Doch er schaffte es, dies zu unterlassen. Selbst als Antony den Raum verlassen hatte, verließ seine Lippen bloß ein schweres Seufzen und mit sorgenvollem Blick sah er zu seinem besten Freund. "Ich weiß, ich verstehe nicht viel von eurer Rasse, aber wenn er schon sagt, du bräuchtest wahrscheinlich mehr, dann sollten wir dir mehr suchen." Er machte eine recht hektische Bewegung mit den Händen, bevor er weiter sprach. "Damit will ich nicht sagen, du sollst mein Blut trinken. Lektion gelernt! Aber wir könnten doch ein Restaurant aufsuchen, die etwas führen. Sowie bei dem Asiaten, den wir vor einigen Tagen besucht hatten. Oder wir fragen Antony, wo er ein wenig Nahrung herbekommt. Sicherlich weiß er Rat. . " Bei seinen Worten achtete er darauf, nicht zu befehlshaberisch zu klingeln und auch nicht zu drängelnd. Nein, in seiner Stimme lag eher Besorgnis, nichts anderes. Er machte sich Sorgen um den Blonden, Auf keinen Fall wollte er noch einmal mit ansehen müssen, wie schwach der so schöne Vampir ausgesehen hatte, als sie die unangenehme Begegnung in der Gruft gemacht hatten.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Etwas wehmütig blickte der Blauäugige dem Schwarzhaarigen nach wie er die Küche verließ um sich umzuziehen. Die Bemerkung von eben verunsicherte ihn schon, wenn er die Beschwerden noch hinzu bezog wurde ihm nur noch unwohler. Drückende Stille hatte sich im besagten Zimmer ausgebreitet nachdem der Konversationsfaden verschwunden war und Antony auch keinerlei Anstalten machte sich zu beeilen. Er hob den Blick und sah sogar recht neutral zu seinem besten Freund, er hatte sich wirklich bemüht wieder so zu agieren als wäre nichts gewesen doch das schaffte er einfach nicht. Er hatte doch Recht und auch der ältere Vampir hatte mehr als Recht gehabt. Er war es sich so Leid inzwischen von diesem roten Gesöff des Lebens abhängig zu sein. Natürlich konnte auch er es nicht leugnen das es sich gut anfühlte wenn das lauwarme und dickflüssige Körpererzeugnis seine Kehle hinab floss, dennoch wollte er es nicht mehr, weder von Vannon noch von sonst irgendwem.
      Ein leichtes nicken kam von ihm und sogar seine Mundwinkel zuckten leicht als die hektische Bewegung seines Freundes ihm ins Blickfeld fiel. Was sollte er jetzt dazu sagen? Am besten wäre einfach gar nichts, aber sicherlich würde der Aschblonde eine Antwort von ihm verlangen früher oder später ob er nun schweigen würde oder nicht. "Du musst dich nicht zurücknehmen, ich verstehe schon...ich weiß ja das es notwendig ist, aber warum versteht ihr alle nicht das ich es nicht will...selbst wenn ich das Blut von Tieren zu mir nehme hat es nicht mal annähernd den Effekt von Menschen oder Wesen mit Menschlicher Abstammung", meinte er unsicher und stieß ebenfalls ein etwas unsicheres seufzen aus. Er raufte sich die Haare und starrte ins leere. Doch als er so darüber nachdachte hatte Antony wirklich Recht, schon als kleiner Junge war er öfters zusammengebrochen wegen Blutmangel und heute waren die Anzeichen dafür ebenfalls sehr gut dafür. Sein Blick wich nochmals zur Tür, doch immer noch gab es keine Spur von dem Älteren. Xavier stieß sich von der Küchenzeile ab und stellte sich direkt vor seinen Freund. Der traurige Blick, das matte blau hatte sich nur intensiviert. "Ich möchte es einfach nicht mehr...", eher vorsichtig und zögernd griff er wieder nach dem Arm des anderen und sah deutlich noch einige Spuren von wunden an seinem Arm. Eher kräftig atmete der Blonde aus ehe er wie erzwungen seine Zähne an das Handgelenk des anderen legte und wieder recht zaghaft mit seinen Fangzähnen in das warme Fleisch stach.
    • Warum er ihn nicht verstand, verstand Vannon ja nicht einmal selber. Dieser Gedankengang ließ ihn kurz über sich selbst grübeln. Für ihn war es einfach so, dass es in der Natur eines Vampirs lag, Blut zu trinken. Damit setzte er automatisch gleich, dass es dieser Rasse auch nichts ausmachte. Immerhin war es ihre Nahrungsquelle, was sollte daran falsch sein? Es war nun einmal, als wenn ein Mensch Fleisch zu sich nahm, oder sonstiges. Das man so etwas nicht wollen konnte, war für den Greif wirklich schwer zu begreifen. Der Blonde müsste den Geschmack doch lieben. Wahrscheinlich war er wirklich zu sentimental, um sein Schicksal als Vampir zu akzeptieren. Er wollte nicht nur dem Aschblonden nicht wehtun, er wollte einfach niemandem diese Flüssigkeit entreißen, die uns alle am Leben hält. Von diesem Punkt aus, war es wieder ein wenig verständlicher, doch so ganz immer noch nicht.
      Als der Blick des Greifen nun die traurigen Augen des Vampirs sah, zog sich sein Herz ein wenig zusammen. Natürlich ließ er ihn zubeißen, zuckte nicht einmal zusammen. Xavier trank mit solch einer Vorsicht, dass er sich nicht vorstellen könnte, dass er durch seinen Biss jemals Schmerzen empfinden würde. Vorsichtig strich er mit seiner freien Hand nun durch das weiche Haar des anderen und betrachtete ihn, wie er trank. "Das tut mir leid, Xav. . Wenn es irgendeine Möglichkeit geben wird, in der du nicht mehr auf das Blut angewiesen bist, dann möchte ich dir dabei helfen, mit dieser zu leben. Aber bis dahin muss es so weitergehen. .", murmelte er leise. Er hörte nicht auf, ihn so sanft zu berühren, während der Vampir sein Blut trank. So erhoffte er sich, dass es ihm ein wenig besser damit erging und er nicht wieder viel zu wenig von ihm nahm. Immerhin pumpte das Blut in Gestaltenwandlern besonders stark. Sie hatten nicht nur wegen der von Natur aus dichteren Muskelmasse eine höhere Körpertemperatur, sondern auch wegen ihrem Blut. So schnell würde er also nicht schlapp machen. Das solle der kleinere auch wissen, aber das war es nun einmal nicht, was ihn davon abhielt, sein Blut zu nehmen. Der Grund lag viel tiefer und Vannon befürchtete, dass es damit zu tun hatte, dass der Blonde nicht ehrlich zu ihm sein konnte. So würden sie nie an den Kern des Problems kommen. Aber so schnell wollte er auch nicht aufgeben. Er würde weiter an seiner Seite leben und irgendwann war es dann vielleicht soweit, dass er die ganze Wahrheit über seinen Freund erfuhr und ihm schlussendlich doch helfen könnte.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Eher widerwillig und sehr langsam nahm der bleiche Vampir das Blut des anderen zu sich. Innerlich sträubte er sich dagegen, doch leider hatten die beiden im Hause Recht, früher oder später wäre er wohl zusammengebrochen wegen des Mangels an Blut. Obwohl er es hasste, musste er es immer wieder aufs neue tun. Natürlich stand es nie in Frage ob die Flüssigkeit im mundete, im Gegenteil, seit er das seines Freundes kosten durfte gab es für ihn so gut wie nichts besseres mehr, selbst das eines Menschen, was nach Vampirstandarte das köstlichste von allen war konnte mit dem seines Freundes auf keiner Ebene mithalten. Wie immer, oder wie bereits vermutet gab es keine Widerrede von dem größeren, dieser musste sogar ganz froh sein das er endlich jenes tat. Leider musste der Blonde offen zugegeben das er die male die er von Vannon genascht hatte nur oberflächlich Blut saugte und nicht etwa in eine Ader stach. Etwas verwundert nahm er währenddessen die besorgte Hand auf seinem Kopf war die nun dort ruhte und sanfte Bewegungen von sich gab.
      Nach geraumer Zeit lösten sich die Fangzähne aus dem Fleisch, er fuhr mit der kalten Hand über die Stelle wo er zuvor getrunken hatte und richtete den Blick wieder nach oben. Die streichelnde Bewegung war alles andere als abneigend gewesen, eher wohltuend und beruhigend. "Du kannst nichts dafür, du musst dich auch nicht entschuldigen, nur werde ich nie davon loskommen. Es gibt keinerlei Möglichkeit das Blut trinken zu unterbinden. Viele haben bereits versucht Ersatzlösungen herzustellen doch aus einem unerbittlichen Grund funktionierte nichts davon", meinte er bedrückt. Der Blonde musste sich eingestehen, er hatte gerade mehr getrunken als die anderen male und die Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen genauso wie der Schwindel waren so gut wie verschwunden. Sein Körper fühlte sich nicht mehr träge an. Ein langsames ausatmen war von ihm zu verzeichnen ehe er sich kurz räusperte. "Ich wollte dir auch vorhin nicht vor den Kopf stoßen, aber versteh bitte, ich könnte dir niemals Schmerzen zufügen und ich will auch niemals davon abhängig sein", es war nur ein Bruchteil der Ehrlichkeit die er seinem Freund schenken konnte, doch damit musste er sich zufrieden geben, es war einfach der falsche Ort und auch die falsche Zeit um über so etwas zu sprechen. Er fuhr langsam hinauf zu seinem Gesicht, legte seine zarten Hände um das Gesicht des anderen und zog diesen ein Stück nach unten um seine Stirn gegen die des größeren zu lehnen. Auch als Antony aus dem Zimmer kam ließ sich diesmal der Blonde nicht stören. Der Schwarzhaarige belächelte die beiden nur und lehnte sich gegen den Türrahmen. "Also ich wäre dann soweit"
    • Es hatte einiges länger gedauert, als die Male zuvor, als der Blonde das Blut des Greifen getrunken hatte. Das beruhigte diesen schon um einiges. Als er sich löste, konnte man bereits sehen, dass er um einiges gesünder aussah. Es war einfach wie ein Wunderheilmittel, dieses Blut. So ganz wollte Vannon das nicht einmal glauben, aber er sah es ja. Selbst die Augen des anderen waren nun wieder ein wenig ausdrucksstärker. Auch wenn das blau nicht so funkelte, wie er es gerne hätte, so war es wenigstens nicht mehr ganz so matt.
      Das die Worte nun so hoffnungslos klingen mussten, gefiel ihm gar nicht. Klar, es war wieder sein unreifes Denken, welches die Hoffnung auf eine Lösung aufrecht erhielt, aber dieses Mal wollte er auch rein gar nichts daran ändern. Besser in der Hoffnung leben, dass es irgendwann doch soweit kommen könnte, einen Ersatz gefunden zu haben, als nun schon frustriert davon zu sein, dass es bisher einfach keinen Erfolg gegeben hatte.
      Seine Worte berührten den Aschblonden sichtlich und auch die zärtliche Gestik des Vampirs. Sogleich legte er seine beiden Hände um die Taille des kleineren. Ein sanftes Schnurren war zu vernehmen, als die beiden so dort standen, die Stirn aneinander gelegt. Das gefiel ihm so sehr. Es war fast genauso toll, wie das Gefühl, wenn sich ihre Lippen näher kamen. Und was ihn erst recht freute, war die Tatsache, dass der Vampir rein gar nichts dagegen einzuwenden hatte, dass der Schwarzhaarige nun all das sah. Seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten förmlich und auf seinen Lippen lag ein liebevolles Lächeln. "Ich gebe mir Mühe, dich besser zu verstehen und dich nicht in Bedrängnis zu bringen. Aber ich möchte dich nun einmal auch nicht unter Schmerzen sehen.", murmelte er ganz leise und in einem leicht rauen Tonfall. Er gab dem Vampir einen Nasenstupser, bevor ein leicht widerwilliges Murren von ihm kam. Er hob den Kopf nur ganz leicht und sah Antony an. Eigentlich waren sie auch soweit, aber er hatte keinerlei Bedarf, diesen Moment gerade zu unterbrechen. Und doch müssten sie es früher oder später ja tun. So nahm er seine Hände von Xav's Taille und nahm dafür dessen Hände in seine. Er senkte den Blick wieder zu ihm, um ihn nochmal warmherzig anzulächeln. "Dann lass uns mal langsam gehen." Noch einmal legte er seine Stirn an die des anderen und gab erneut leises Schnurren von sich, bevor er sich zum gehen wand, wobei er weiterhin eine Hand des Blonden in der seinen hielt. In dieser einen Situation heute, musste der Vampir im Kraft geben. Für gewöhnlich wollte er das nicht, aber in diesem Fall ging kein Weg dran vorbei. Normalerweise würde er sich nicht einmal bewusst in die Nähe von irgendeinem Amt trauen. Heute musste er das nun einmal. Es war zu seinem eigenen Schutz und dafür, dass er weiter an Xaviers Seite bleiben konnte.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Im Gegensatz zu der Anwesenheit von Claudia, schien den Blonden Vampir die Anwesenheit von Antony sichtlich weniger auszumachen, woran dies lag war erst einmal wirklich nicht abschätzbar. Abgesehen davon machte es ihn im Moment viel zu glücklich wie Vannon erneut auf seine liebe Gestik einging und seine starken Arme um seine zierliche und schmächtige Taille legte. Das schnurren löste ein fortlaufendes und flüssiges lächeln auf seinen Lippen aus was fast schon das funkeln in seinen Augen ersetzten würde. Am liebsten wäre er noch Ewig so verharrt, doch auch ihm war klar das dies nicht ging. Die Worte des anderen klangen so Fremd aus seinem Mund, so wusste der Jüngling doch genau wie sein Freund dachte und handelte.
      Als sich die beiden trennten und die starken Hände an die schmächtigen seine wanderten gab er nur ein zaghaftes nicken von sich. Nun fiel auch sein Blick auf den schwarzhaarigen Vampir der immer noch zwischen der Tür verharrte und die beiden ansah. Auch ihm war ein breites lächeln zuzuschreiben. Doch komischerweise hatte Xavier bei dem Gedanken das er so gut wie alles mitangesehen hatte kein schlechtes Gewissen oder sorgte sich über irgendwelche willkürlichen Sachen.
      Antony ging voran und die drei verließen nun die Wohnung, er schloss ab und lief mit den beiden Jungen die eiserne Treppe herab. Doch zu Fuß hatte der Schwarzhaarige eindeutig nicht vor zu gehen, den vor dem Haus parkten eine Reihe Autos und der Vampir steuerte zielstrebig auf ein rotes, protziges Gefährt hin von einer sehr teuren, Französischen Marke. Als Antony den Wagen öffnete stieg der Blonde auch sofort ein, doch ehe auch sein Freund sich zu ihm gesellen konnte hielt der ältere Vampir ihn doch recht sanft am Arm fest um inne zu halten. " Ich weiß zwar nicht wie du es geschafft hast das Xavier freiwillig Blut zu sich nimmt, aber großes Kompliment...ich will dich nicht in Verlegenheit bringen oder sonstiges, aber es scheint mir wirklich so als wärt ihr beide füreinander geschaffen", er klopfte dem Aschblonden leicht auf die Schulter, öffnete die Fahrertür und stieg ebenfalls ein.
      Als die drei nun mit dem Auto in Richtung Nordvorstadt fuhren hatte Xavier das Fenster auf seiner Seite leicht geöffnet und hatte während der Fahrt vorsichtig nach der Hand seines Nebenmannes gesucht um diese zu umschließen. Doch die Ruhe die während der Fahrt werte sollte nicht allzu lang sein. Den langsam aber sicher kam vor den dreien der Verkehr zum erliegen und ein Stau bildete sich.
    • Es war für den Aschblonden erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich der Blonde reagierte. Wenn man bedachte, dass er gestern kurz nach dem Auftreten der Brünetten fluchtartig das Haus verlassen hatte, so war er heute tiefen entspannt, als wäre Antony nicht einmal anwesend. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass er den Schwarzhaarigen schon so lange kannte und ein starkes Vertrauensverhältnis zu ihm aufgebaut hatte, auch wenn sie sich über Jahre nicht gesehen hatten. Das fiel dem Greif als einzige Lösung ein. Es war ein anderes Verhältnis, als er es zu den Eltern hatte. Vielleicht auch etwas, dass man einen besten Freund nennen könnte, auch wenn er sich natürlich selbst in diesem Posten sah und auch mit absolut niemandem teilen wollte. Trotzdem freute es ihn. Auch wenn der Tag etwas holprig angefangen hatte, so hatte er doch auch schon zwei kleine Erfolge zu verzeichnen. Xavier hatte eingesehen, dass er etwas trinken müsste, wobei er sogar von Vannon getrunken hatte. Außerdem dieses ruhige Verhalten, welches er gegenüber dem älteren an den Tag legte und weiterhin zärtliche Gesten austauschte, obwohl die beiden Jugendlichen unter Beobachtung standen.
      Obwohl der Gang zum Amt alles andere als erfreulich war, schmückte auch das Gesicht des Größeren ein fröhlicher Ausdruck, welcher mit Sicherheit auch erstmal so bleiben würde.
      Das Auto des Vampirs überraschte ihn schon fast gar nicht mehr. Xaviers Eltern hatten ja eben so ein Luxusschlitten, auch wenn der etwas protzig gewesen war. Dieser hier hatte eher etwas edles, was ihn ebenso sehenswert machte. Dennoch gefiel dem Greif der von dem Griesgram zu seinem eigenen Leidwesen etwas besser. Bevor er jedoch Platz auf der Rückbank nehmen konnte, wurde er noch einmal aufgehalten. Verwirrt blinzelte er und wurde sogar etwas rot. "D-Danke. .", murmelte er überrascht. Füreinander bestimmt? Das hört er natürlich gerne, aber . . leider machte es manchmal den Anschein, als ob Xavier nicht dasselbe denken würde.
      Als sie nun auf der Rückbank saßen, sah der Aschblonde die meiste Zeit über aus dem Fenster, bemerkte jedoch sofort, was sein Freund versuchte. Er fasste dessen kühle Hand sanft und sah zu ihm, um ihm ein liebevolles Lächeln zu schenken. Sobald sie im Stau standen, gab es draußen sowieso nichts mehr zusehen. Sanft streichelte er mit dem Daumen über den Handrücken des anderen, während er den Kopf an die Lehne vor ihm gelegt hatte. Zwar hatte er ein ungutes Gefühl bei der Sache, aber Stau war in Paris ja ein bekanntes Problem. Nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste, solange es halbwegs ruhig blieb. "Wie lange meinst du brauchen wir noch, Antony?", fragte er nun. Nicht, dass er darauf hinausfieberte, endlich da zu sein, aber das Warten machte es nur noch schlimmer.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Gedankenverloren blickte der Blonde ebenfalls aus dem Fenster, die Hand lag in der wärmenden seines Freundes und dies löste allein ein wohliges Gefühl in ihm aus. Doch langsam aber sicher begann der Verkehr vor ihnen zum erliegen zu kommen. Auch dem Jüngling war das ganze irgendwie suspekt, natürlich wusste er wie Schwierig der Verkehr in und um Paris war, doch auf dieser Strecke war es doch etwas merkwürdig. Keine fünf Minuten dauerte es bis wirklich nichts mehr ging, weder vor noch zurück. Ein genervtes stöhnen kam von dem schwarzhaarigen Vampir hinterm Steuer und ließ die Hände am oberen Rand des Lenkrades nieder. "Ich glaube das dauert noch eine Weile", gab er ehrlicherweise zu.
      Eine halbe Stunde standen sie sicherlich schon auf der Hauptstraße im Stau, alles war bis jetzt ruhig. Etwas unsicher ließ der Blonde seinen Blick zu seinem Freund wandern und sah ihn einfach nur an. Doch diese liebe Geste sollte sobald unterbrochen werden. Antony wollte gerade ein Stück nachrücken, der Stau schien endlos da erblickte er in der ferne etwas sehr befremdliches. Einige Leute waren sogar bereits aus ihren Autos gestiegen und liefen langsam zurück, und umso mehr der Vampir die Szenerie beobachtete umso klarer wurde ihm was hier los war. Langsam aber sicher bahnten sich vereinzelt Soldaten durch die drei Reihen von Autos, ihre Gewähre in Position und versuchten anscheint Ruhe zu bewahren. "Ehm...wartet bitte mal kurz", nun stieg auch er aus und schloss hinter sich die Fahrertür. "Entschuldigen sie, was ist hier genau los?", fragte er direkt nach ohne jegliche Scheu, doch der Soldat schüttelte nur leicht den Kopf und wollte anscheint keine Auskunft geben.
      Als der ältere das Autos verlassen hatte, schnallte sich letztendlich auch der Blonde ab und rückte näher zu dem größeren neben sich. "Ich frage mich was da los ist, solch einen Stau gab es hier noch nie, oder zumindest kann ich mich nicht erinnern", meinte er recht monoton und sah auf ihrer beiden Hände herab die immer noch ineinanderlagen. Doch gerade als der seinen Kopf an die Brust seines Freundes betten wollte ertönte ein lauter Knall aus der ferne, durch die Windschutzscheibe war wage Feuer zu erkennen, ehe der Rauch empor stieg und die ersten hysterischen Schreie zu vernehmen waren. Keinen Moment länger und die Tür des Wagens öffnete sich erneut. "Ich glaube wir sollten lieber ganz schnell von hier verschwinden", meinte er doch Recht ruhig obwohl er genau vor Augen hatte was dort in der ferne vor sich ging. Mitten auf der Straße war eine Explosion von statten gegangen die ein riesiges Feuer entfachte, doch das am Anfang noch rote Feuer wurde schnell in eine grüne Flamme gehüllt was nichts gutes zu bedeuten hatte.
    • Gerade hätte das alles recht gemütlich werden können, wenn man das ungute Gefühl des Greif missachtet hätte. . Er und Xavier alleine im Auto. . Aber dann musste es ja mal wieder anders kommen. Langsam hatte er es satt, dass immer etwas dazwischen kommen musste, nur wegen diesem blöden politischen Kram! Er wollte doch bloß bei Xavier sein und sein Leben halbwegs leben können. Aber die Welt musste ja dagegen sein.
      Zuerst war es einfach nur Wut und Ungeduld, die in ihm aufkam. Der Anblick der Soldaten verdrängte schon einmal die Wut. Er konnte sich nicht vorstellen, was schon wieder vor sich ging. Wollte es eigentlich auch nicht. Die Hand des Vampirs hielt er weiter fest in seiner und als dann die Explosion zu hören war, zuckte er stark zusammen. "Was ist denn jetzt schon wieder?", fragte er den Schwarzhaarigen. In seiner Stimme klang komischerweise keine Panik. Es war etwas anderes. Vielleicht sogar etwas vorwurfsvolles.. Das war allerdings nicht von ihm beabsichtigt. Es verließ einfach seine Lippen ohne Erlaubnis. Die Geschehnisse der vergangenen Tage zerrten merklich an seinen Nerven. Doch seine Augen strahlten aus, wie sehr ihm dieser Ton leid getan hat. Antony konnte nun einmal auch nichts dafür. Er hoffte einfach, dass er verstanden wurde.
      Sofort hatte er sich nun auch abgeschnallt und zog den Blonden mit sich aus dem Wagen. Er fuhr sich durchs Haar und sah die Schar an Soldaten nun verwirrt an. Das der Greif die Welt nicht mehr verstand, konnte man ihm sichtlich aus dem Gesicht ablesen. Doch was seine Augen dann wirklich fesselten, waren die Flammen, welche hoch in den Himmel züngelten. Er schüttelte etwas den Kopf und sah dann zu den beiden Vampiren. "Zwischen den ganzen Autos sind wir bei einem Feuer vielleicht nicht unbedingt sicher. Ich stimme zu, wir sollten hier weg.", sagte er nun und ging los, seinen Freund an der Hand haltend. Es war im egal wohin, aber er wollte nicht, dass gerade der Blonde sich weiter bei den Flammen aufhielt. Diese waren zwar noch weiter weg, aber die Farbe der Flammen alleine hatte ihm schon Angst eingejagt. Und Feuer war eines der wenigen Dinge, die einem Vampir wirklich gefährlich werden könnten. Da sollten sie auf Nummer sicher gehen.
      Komischerweise wollte er sich einmal in solch einer Situation nicht in eine riesige Bestie verwandeln. Vielleicht war es Selbstschutz. Wer wusste schon, mit wem sie es zu tun hatten. Er sah sich nach dem Schwarzhaarigen um. Zwischen den Autos hindurch zu laufen war nicht gerade einfach. Vor allem, weil sich langsam die Menschenmassen verdichteten. Kurzerhand nahm Vannon den Kleineren auf seinen Arm und sprang mit ihm auf eines der Autos. "Ist einfacher.", rechtfertigte er sein Tun und rannte nun um einiges schneller als zuvor, als er sich noch zwischen Rückspiegeln hindurch schlängeln musste. Er hörte, wie weitere Explosionen folgten, drehte sich jedoch nicht um. Er war sich sicher, dass es die Autos waren, welche nun nach und nach von dem Feuer angesteckt wurden. Schade, um den schönen Wagen Antonys. Doch nun gab es wichtigeres. Sie mussten sich irgendwo in Sicherheit bringen, wenn es denn bald überhaupt noch einen sicheren Ort geben sollte. Und was dem Aschblonden ebenfalls durch den Kopf ging, war der Gedanke an die brünette Werwolfs-Dame. Er hoffte innigst, dass sie bei gutem Wohlbefinden war.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Unwohl blickte der Blonde Vampir in die ferne, die Grünen Flammen hatten gar etwas bedrohliches und die Soldaten zwischen den Autos versuchten Ruhe in die Menschenansammlung zu bekommen. Es waren wenige, aber ihre Arbeit verlief bis jetzt doch recht gut und alles blieb bei harmlosen tun. Antony stemmte die Hände auf seine Hüften und sah sichtlich nicht erfreut aus, gar etwas Besorgnis erregend sah sein Blick in die ferne, inmitten der Flammen. Doch ehe sich der Jüngling versah wurde er auch schon von dem Aschblonden mit sich gezogen und kurze Zeit später auf seine Arme gehievt um über die Autodächer zu laufen. Er wagte es nicht irgendwas in der folgenden Situation von sich zu geben.
      Als Antony versuchte mit den beiden Schritt zu halten war er sichtlich nicht erfreut darüber das er den Weg über die Autodächer nahm. Regelrecht knurrend folgte er dessen Weg doch genau dies war ein Fehler gewesen. Die Grünen Flammen gingen nicht etwa von Bomben aus, sondern eher von etwas menschlichem. Ein seltsames brummen setzte sich in die Ohren des Schwarzhaarigen, er richtete seinen Blick nach oben in den Himmel und sah etwas brennendes am Himmel leuchten. Einen kurzen Moment zögerte er, doch das brennende Etwas, welches bedrohlich zu Boden fiel würde in wenigen Sekunden direkt vor den Kindern aufkommen. Zögern. 
      "Vannon pass auf...", meinte Xavier und deutete nach oben, doch ehe der Greif etwas hätte tun können hätte der Feuerball sie längst zertrümmert. Doch dazu kam es nicht einmal im geringsten. Einen großen Schatten warf es auf die beiden und auch die Menschenmassen zwischen den Autos sahen verzweifelt nach oben ehe sie weiter ihre Wege bahnten. Antony hatte sich vor das Brennende Etwas geworfen. Ähnlich wie bei Juliet breiteten sich Fledermaus ähnliche Flügel aus, die einen leichten blauen Schimmer hatten. Vom einen zum anderen Moment erlosch das Feuer und fast schon entkräftet sakte der Vampir vor den beiden zusammen. "Antony...", murmelte Xavier und wollte fast schon von den Armen seines Freundes aufspringen, doch der feste Griff dessen machte es fast unmöglich irgendwas zu tun.
    • Vannon konnte gar nicht fassen, was sich vor seinen Augen abspielte. Alles ging zu schnell. Ehe er den brennenden Ball realisiert hatte, welcher auf sie zu raste, sah er auch schon eine Gestalt, die diesen abfing. Auch dauerte es, bis er bemerkt hatte, dass diese Gestalt niemand geringeres war, als Antony, welcher ihn so gastfreundlich aufgenommen hatte. Schock, Panik, Angst. Das alles spiegelte sich in seinen Augen wieder, doch er sagte nichts, bekam nicht den kleinsten Ton heraus. Und auch wenn er keine Beherrschung über seine Stimme hatte, so war es ihm wenigstens möglich, Herr über den eigenen Körper zu sein. Deswegen hielt er seinen Freund auch fest in den Armen, während er zu dem Schwarzhaarigen lief, um diesen nun auch aufzulesen.
      Da es ihm hier eindeutig zu gefährlich wurde, sprang der Aschblonde von den Autos hinab zwischen die Häuser in eine der schmalen Gassen. Er sah sich panisch um. Von wo war dieser Ball gekommen und was hatte ihn ausgelöst? Es hatte so gewirkt, als würde jemand es explizit auf sie abgesehen haben. Nun sträubte sich sein Körper doch in dieser Form zu bleiben. Leises Knurren drang aus seiner Kehle, während er sich schützend die anderen beiden abschirmte. "Xavier, wie geht es Antony?! Braucht er irgendwas? Braucht er Blut?! Wenn das dort draußen keine Maschine ist, muss ich zurück, um es aufzuhalten. Aber ich lasse euch nicht alleine, ehe ich nicht weiß, ob es euch beiden gut geht!" Er hoffte wirklich, dass es sein Freund in dieser misslichen Lage denken konnte. Antony sah sehr geschwächt aus, auf den ersten Blick sogar leblos. Doch daran wollte Vannon nicht denken. Er war so stark gewesen, diesen Koloss au Feuer aufzuhalten und das als Vampir, das sollte ihn nicht umbringen. Er hoffte zumindest inständig. Seine Hände wurden allmählich schon zu Krallen und an seinem Rücken bildeten sich die riesigen Schwingen. Diese Gasse wäre zu eng, um sich vollends zu verwandeln, aber er so konnte er wenigstens einen gewissen Schutz geben. Und er musste sowieso abwarten, ob sie flüchten würden, oder sich hier versteckten. Im zweiten Falle würde der Aschblonde mit Sicherheit noch einmal raus gehen. Er wusste nicht wieso, aber in ihm drängte etwas darauf, das Treiben dort zu beenden.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Ab dem Moment, als der Blonde Vampir die grünen Flammen vor Augen hatte, wurde im bewusst das es sich hierbei nicht um normale Flammen handelte und auch der Feuerball der anscheint direkt auf sie gerichtet wurde umgab kein normales Feuer. Wie er bereits besorgt feststellen musste war der größere Vampir soeben zu Boden gesackt und keuchte etwas vor sich her, seine Flügel hatten sich sofort zurückgezogen. Am liebsten wäre er in diesem Moment aufgesprungen und hätte ihm geholfen, doch der junge Greif war viel zu sehr im Adrenalinrausch und hievte nun auch noch den zu Boden liegenden Vampir auf sich um danach von der befahrenen Straße Abstand zu halten.
      Der Lärm verstummte regelrecht, war nur noch wage in der Gasse zu vernehmen. Xavier stand nun wieder auf festen Boden und auch Antony saß nun immer noch geschwächt vor ihm. Besorgt hockte er sich neben den Schwarzhaarigen und versuchte ihm in die Augen zu sehen, doch die Schmerzen, oder der Kraftverlust waren ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Die Rage in der Stimmlage seines Freundes beunruhigte den Blonden nur zutiefst. Er schätzte es sehr das sein Freund unbedingt etwas unternehmen wollte, andererseits würde er damit direkt ins offene Messer laufen und womöglich selber schwer verletzt werden. Gerade setzte er zum Antworten an, doch die Frage nach dem Wohlbefinden des älteren übernahm er dann doch selber. "Mir gehts gut, mach bitte keine Dummheiten", kam schwach über seine Lippen ehe er sich versuchte aufzurichten und aus der Sitzposition zum stehen kam. "Das erste was du jetzt machst ist dich beruhigen, ich kann nicht verantworten das du dich in Lebensgefahr begibst", murrte er fast bedrohlich und hielt sich immer noch den Arm.
      Etwas unbeholfen stand der kleinere zwischen den beiden und blickte hin und her. "Vannon ich denke auch es ist keine Gute Idee zurück zu gehen, wir sollten zusammen bleiben. Das Feuer war kein gewöhnliches Feuer, Grünes Feuer ist normalerweise das Erkennungsmerkmal von Hexen", doch diese Erkenntnis schien auch Antony bereits erkannt zu haben. "Ihr beide geht jetzt nachhause und ich komme nach. verstanden?"
    • Was anderes hatte der Greif gar nicht erwartet, als von den beiden in die Schranken gewiesen zu werden. Hätte Antony nicht die Kraft gehabt, sich auf den Beinen zu halten, dann wäre das wohl auch passiert. So aber versuchte der Aschblonde nun wieder vollste Gewalt über seinen Körper zu gewinnen. Die Krallen verschwanden langsam und wurden wieder zu seinen normalen Händen, die Schwingen auf seinem Rücken blieben jedoch. Im Vergleich zu denen eines Vampirs hatten sie beinahe was heiliges, so golden wie sie schimmerten. Ein unzufriedenes Seufzen kam von ihm. Die bernsteinfarbenen Augen hatten schon beinahe ein Lodern in sich und er schloss diese, für ein paar Sekunden, um sich zu beruhigen.
      Was der Schwarzhaarige dann jedoch sagte, gefiel ihm absolut überhaupt nicht. Er blickte auf seinen besten Freund hinab und dann wieder zu dem geschwächten Vampir. "Bist du des Wahnsinns? Mir sagen wollen, dass ich dort nicht hinaus gehen darf und selbst in dieser Verfassung hier bleiben wollen?" Nun war ein leises Knurren in seiner Stimme zu vernehmen, er hatte sich jedoch wieder gefangen, auch wenn sein Körper noch immer bebte. "Von mir aus bringe ich Xavier hier raus, aber ich werde dich nicht alleine zurück lassen!" Er hatte eben schon Gott weiß was für eine Angst gehabt. Hexen konnten mächtig sein. Wenn der Blonde Recht behielt - was in Sachen allgemein Wissen über jegliche Erkennungsmerkmale der Rassen meistens der Fall war - dann konnte auch ein einzelner Vampir ziemlich in der Klemme stecken. Vannon wollte nicht nutzlos sein und sich schon gar nicht die Schuld zuschreiben, dass Antony etwas zustoßen könnte. Er war eine wichtige Person für Xavier und so freundlich zu ihm gewesen.
      Energisch schüttelte er den Kopf. Er wollte sie beide retten, nicht einen zurücklassen, der schon vollkommen geschwächt war. Aber er wusste, dass selbst sein Dickschädel nicht viel an der Entscheidung eines erfahrenen Vampirs rütteln könnte. So nahm er Xavier an die Hand, um ihn weiter durch die Gassen zu führen. "Ich werde hierhin zurück kommen, wenn du nicht bald auftauchst. Mach du lieber keine Dummheiten. Ich weiß gerade nicht genau, wer von uns beiden der Meinung ist, sich überschätzen zu müssen.", knurrte er noch.
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    • Fast schon wie eine Drohung wirkte die Aussage des Greifen, doch davon ließ sich der ältere natürlich nicht beirren. Er war nicht der Typ, der jünger oder Älter oder aber die Schichten der Rassen in Frage stellte und versuchte zu unterteilen, doch diese Aussage knabberte doch arg an seinem Selbstwertgefühl. Doch es dauerte nicht lang bis er sich vollkommen erholt aufrichtete und ein knacken von seiner Wirbelsäule erklang. "Mach dir mal keine Sorge, ich mach das schon", versicherte er ihm und lief die Gasse entlang zurück zum Unfallort.
      Das sein Freund solch einen Beschützer Instinkt in sich hatte wusste der Blonde Jüngling ja bereits, doch dies Grenzte gerade wirklich schon ans äußerste. Fast schon eingeschüchtert griff er vorsichtig nach dem Ärmel des größeren und sah zu ihm hoch. "Vertrau mir ich weiß was er tut, aber bitte lass uns jetzt hier verschwinden", bettete er ihn nochmals dazu, bevor er doch mit einem leichten Zug ihn mit sich nahm und voran ging. "Ich weiß du machst dir Sorgen, aber im Gegensatz zu mir ist er nicht hilflos glaub mir", auch er hatte Angst vor dieser Situation, schließlich hatte er keinerlei Ahnung was nun passieren würde. Der Angriff von Hexe war äußerst ernst zu nehmen, doch auch Antony würde wissen was er tat, und für Xavier stand in erster Linie sein wohl und das wohl von Vannon an erster Stelle.
      Beide bahnten sich ihren Weg durch die überfüllte Innenstadt, das Fliegen in Greifform wäre hier nur sehr unpassend und vielleicht sogar sehr Gefährlich gewesen. Er hielt stets fest die Hand des Aschblonden fest und führte ihn geschickt durch Gassen und Eckwinkel der Stadt um so schnell es ging wieder zur Wohnung zu fliehen und zu hoffen das dort noch nicht völlig das Chaos herrschte.
    • Es ging ihm gehörig gegen den Strich einfach abzuhauen. Zwar hatte er sehen können, wie schnell sich der Schwarzhaarige wieder erholt hatte, doch dennoch. Aus irgendeinem Grund bezweifelte Vannon, dass es dort viele geben würde, die es ihm gleich tun. Die meisten versuchten nur ihren eigenen Hintern zu retten, wer sollte es ihnen verübeln. Aber genau zu dieser Gruppe wollte er eigentlich nicht gehören! Dennoch ließ er sich nun von dem kleineren mitziehen. Es brachte ja sowieso nichts, sich weiter zu wehren und Xavier musste unbedingt in Sicherheit gebracht werden. Niemals könnte sich der Aschblonde es verzeihen, wenn ihm etwas zustoßen würde.
      Für ihn war es beeindruckend, wie der Blonde zielsicher eine Kurve nach der anderen nahm. Er hätte getippt, dass es sich schon zum zehnten Mal um die selbe handelte und sie sich im Kreis drehten, aber es schien ja nicht so zu sein. Er erkannte nun breitere Straßen. Sie mussten sich in der Innenstadt aufhalten. "Wenn ich doch nur fliegen könnte.", knurrte er leise und sah zurück. Am Himmel konnte er nur kleine Punkte erkennen, doch er war auch der Meinung, einen Greif zu erkennen. Weiter weg, vielleicht sogar bei Antony. Erst als er stolperte, drehte er sich wieder nach vorne. Es war hier wirklich voll, hoffentlich, obwohl sie nun wieder von den größeren Straßen abkamen. Hoffentlich wäre im Wohnviertel nicht auch solch ein Durcheinander. "Sag mal Xav, was meinst du, wie viele von meiner Art hier leben?", änderte er das Thema und sah noch einmal zurück. Vielleicht war es ja der Alte, der bereits Xavier beigestanden hatte und nun an Antonys Seite war. Vorstellen konnte sich der junge Greif das schon, nachdem, was er gestern sehen durfte. Wenn der kämpfen konnte und durfte, wollte Vannon das auf jeden Fall auch. Er hatte vielleicht nicht die Erfahrung und Stärke, jedoch war es ihm wichtig, zu beschützen, wer ihm wichtig war. Vielleicht nicht jetzt aber in naher Zukunft würde sicher kein Antony dort sein und ihnen helfen. Wie in dieser Gruft. Darauf wollte er sich vorbereiten, solange er noch konnte.
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    • Im folgenden Moment verfluchte der Blonde Jüngling fast schon das kindische denken des Greifen. Es war definitiv der falsche Zeitpunkt über solch unwichtige Themen nachzudenken, unwichtig war vielleicht gar übertrieben. Allerdings in der folgenden Lebenssituation war die frage mehr als unpassend gestellt und formuliert. "Greifen sind nicht mehr so verbreitet heutzutage, einige hundert denke ich. Aber Vannon...können wir darüber vielleicht später sprechen?", bemerkte er bewusst und zog den größeren weiterhin regelrecht hinter sich her um ihn nicht zu verlieren.
      Nach weiteren wenigen Minuten wurde es ruhiger um die beiden. Die Menschenmaßen lösten sich nun standen sie anscheint wieder im Wohnviertel. Xavier verringerte das Lauftempo und lief letztendlich wieder neben dem Aschblonden auf einer Höhe. Von weiten konnte man den Wohnblock mit den Eisengeländern bereits erkennen und beide liefen direkt darauf zu. Doch nun kam ihm der Gedanke der Tür, er hatte ja gar keinen Schlüssel, doch wie als hätte der Blonde es geahnt griff er in seine Hosentasche und fand dort einen kleinen Schlüsselbund mit drei Schlüsseln vor, wie immer hatte Antony an alles Gedacht. Als er auf den Schlüssel herabsah, der nun in seiner Hand lag zuckten seine Mundwinkel nach oben ehe er sich wieder seinem Freund widmete. Gerade als sie vor der Treppe zur Wohnung standen blieb der kleinere allerdings stehen und hielt seinen Arm fest. Ein seufzen verließ seine Lippen und der blaue Blick wandte sich zu Boden. "Vannon, ich mach mir Sorgen, vielleicht war es doch keine Gute Idee herzukommen, vielleicht hätten wir einfach irgendwo ins nirgendwo verschwinden sollen", meinte er traurig. "Ich will nicht das du dich in Gefahr begibst, das alles hier ist ernst und wenn es sich wirklich so entwickelt wie ich denke, dann werden wir noch oft genug davonlaufen müssen, aber bitte, auch wenn ich deinen Beschützerinstinkt wirklich schätzte, er wird dich sonst noch umbringen"
    • Eine leichte Röte stieg ihm ins Gesicht, als er bemerkte, wie abgeneigt der Vampir von dieser Unterhaltung war. "Ja, natürlich. . tut mir leid.", antwortete er nun und sah nur noch einmal zurück, bevor er weiter mit dem Blonden lief und sich auf das konzentrierte, was um sie herum geschah.
      Kaum waren sie im Wohnviertel, wurde das Treiben wieder angenehmer. Vannon konnte sich etwas entspannen und auch sein Freund schien es nun nicht mehr so eilig zu haben, wie zuvor. Als er den Schlüssel bemerkte, dachte der Greif angestrengt nach, wann Xavier so einen bekommen hatte. Vielleicht hatte es der Schwarzhaarige auch einfach geschafft, ihm diesen unbemerkt zukommen zu lassen. Wie auch immer, wenigstens hatten sie nun etwas, mit dem sie in die Wohnung kamen, ohne etwas kaputt machen zu dürfen. Gerade als er weitergehen wollte, hielt ihn jedoch ausgerechnet der Blonde davon ab.
      Verwirrt blickte er in die blauen Augen und zog eine Augenbraue leicht in die Höhe. "Du redest wirr, Xav. Beruhig dich erst einmal. Ich werde schon darauf achten, dass mir nichts passiert.", versicherte er ihm und strich durch das weiche Haar des Kleineren. Doch in einem Punkt musste er ihm Recht geben: Vielleicht hätten sie nicht herkommen sollen. Sie waren in der Hauptstadt des Landes. Sollte es zu einem Krieg kommen - wonach es gerade allen Anschein machte - dann wäre hier der gefährlichste Ort. Und er selbst als Greif war auch ein gewisses Gefahrenpotential. Murrend rieb er sich den Hinterkopf und sah sich um. Dann war da auch noch Antony, welcher sich nur wegen ihnen in Gefahr gebracht hatte. Irgendwo im Nirgendwo.. dort wären mindestens die Leute in ihrer Umgebung besser dran gewesen.
      Er wendete sich wieder an den Vampir und drückte nun sanft seine Hand. "Mich verunsichert die ganze Sache hier auch, das ist dir mit Sicherheit bewusst. Aber nun sind wir hier. Wir sollten noch einmal darüber nachdenken, was es für vor und Nachteile mit sich bringt, wenn wir diese Stadt verlassen und dann müssen wir Antony und Claudia mindestens darüber informieren. Aber überstürztes Handeln sollten wir vermeiden, so sehr das auch zu mir passen würde." Bei diesen Worten huschte ein Grinsen über die Lippen des Aschblonden. "Ich möchte auch, dass die anderen in Sicherheit sind. Aber sollten wir einfach weg sein, dann machen sie sich unglaubliche Sorgen. Und . . ich kann nicht zusehen, wie sie sich zu unserem Schutz aufopfern. Wenn Antony verletzt wird, drehe ich vielleicht nicht durch, aber ich würde mir ewig die Schuld dafür geben. Und wir können nicht immer weglaufen.", seufzte er schließlich und lehnte die Stirn an die kalte des Blonden. "Lass uns nun erst einmal reingehen und Schutz finden. Dann können wir uns einmal richtig aussprechen, was du von mir in dieser Zeit erwartest und wozu ich bereit wäre. Ist das okay?" Er wollte auf keinen Fall wieder mit dem anderen streiten. Seine Stimme war sanft und ruhig. Alles, was er wollte, war, dass sie erneute Uneinigkeiten am besten schon im Voraus vermeiden könnten.
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    • Natürlich waren die Worte des Vampiren etwas Wirr, aber sie entsprachen nun einmal wie auch so oft der bitteren Realität. Der Blonde war noch nie jemand gewesen der alles positiv sah und doch alles versuchte zu ertragen, doch jetzt schien das alles nicht mehr wichtig, Xavier empfand so vieles nicht mehr wichtig. Er konnte ja verstehen das sein Freund es sich nie verzeihen könnte würde Antony etwas passieren, doch musste er auch auf jeden Fall daran denken wie alt er war. Antony wusste genau was er tat, er wusste genau wann er etwas unternehmen musste und wann nicht, auch wenn er das auftreten eines Gutmütigen und sehr träumerischen Mann hatte. Erneut spürte er diese Wärme diese nicht nur fest um seine Hand gedrückt wurde sondern nun auch sanft eine Gänsehaut ausgehend von seiner Stirn auslöste.
      Was genau erwartete er den von dem Greifen? Gab es da überhaupt etwas. Er wollte lediglich das ihm nichts geschah und er bei ihm blieb. Alles andere war egoistischerweise dem Blonden Jüngling egal gewesen. Ein zaghaftes nicken war zu erkennen und er befreiten sich sofort aus der ihm zu nahen Gestik, ließ von seiner Hand ab und lief die Treppe hinauf wobei sich sichtbar wieder ein zarter rosa Schimmer auf seinen Wangen ausgebreitet hatte. Er schloss die Wohnungstür auf und stellte sofort fest das Claudia auch noch nicht zurück war. Er konnte verstehen das der Beschützerinstinkt seines Freundes sehr groß war, doch durfte Zweisamkeit in seinen Augen nicht wieder die Oberhand gewinnen. Als er im Wohnzimmer inne hielt und sich auf dem Sofa nieder ließ stieß er ein leises seufzen aus. „Was soll ich den von dir erwarten, ich möchte bitte das du dich nicht unnötig in Gefahr begibst, ich möchte nicht das dir was passiert. Meine einzige bitte ist das du bei mir bleibst“, meinte er knapp und sah gar etwas emotionslos zu dem Aschblonden hoch. Dieser Liebevolle Ton, diese Sorge, all das war scheinbar komplett aus seiner Stimme verschwunden und nur diese Emotionslosigkeit blieb zurück.