[2er RPG] Amnesia

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    • Ein freudiges Lächeln legte sich auf seine Lippen, als Claudia ihm die Flasche hinhielt. Er hatte zwar nicht damit gerechnet, dass sie es ihm verweigern würde, aus irgendeinem Grund von dem Bier zu probieren, aber man wusste ja nie. Prüfend schnüffelte er erneut an der Flasche. So schlecht schien es nicht zu sein. Auf ihre Frage hin schüttelte er bloß den Kopf und zuckte kurz die Schultern. "Ich weiß, dass viele vor allem bei Festlichkeiten auf irgendeine Weise Alkohol zu sich nehmen, aber ich bin an diesen Abenden meistens nie in Gesellschaft. Deswegen hatte ich auch nie den Drang dazu, irgendwas wie Sekt zu probieren. Und Wein . ." Ein erneutes Zucken mit den Schultern. Es hatte ihn bisher wohl wirklich einfach nicht gereizt. Er nahm sich die Flasche vorsichtig von ihr, schnupperte erneut und nahm dann einen Schluck. Der Nachgeschmack war ihm erst etwas unangenehm, doch er nahm noch einen zweiten und einen dritten Schluck und mit jedem Mal schmeckte es besser. Er setzte die Flasche ab und reichte diese wieder der Werwolf-Dame. "Das schmeckt wirklich nicht schlecht. Darf ich mir auch eines nehmen?", fragte er, wobei seine Augen leicht funkelten. Irgendwie empfand er es als cool, etwas mit der Brünetten gemeinsam zu haben. Sie war Gestaltenwandler, er auch. Es fühlte sich irgendwie. . vertraut an. Nicht auf die Art und Weise, wie er sich bei Xavier fühlte. Das hier schien eher familiär. Niemals würde er die schöne Frau als Mutter sehen, aber insgeheim hatte sie schon den Titel als coole große Schwester bei dem Greif inne. Er würde sie höchstwahrscheinlich nie so nennen, dafür hatte er viel zu großen Respekt vor ihrer Reaktion, aber es reichte ihm fürs erste auch, dieses Gefühl einfach für sich zu haben. Und für einen kurzen Moment waren auch die Sorgen um seinen Freund etwas in Ferne gerückt.

      Ein kehliges Lachen kam von dem Greif, als er die Reaktion des jungen Vampirs auf das Angebot des Fliegens sah. Er fing sich jedoch schnell wieder. Noch nie hatte er einen Vampir mit Flugangst gesehen. Oder wohl eher Seekrankheit. Dabei konnten diese Wesen doch selbst irgendwas das Schweben erlernen, oder lag er da falsch? Er fing sich relativ schnell wieder und setzte sich langsam in Bewegung, als der Blonde sicher auf ihm saß. Seine Bewegungen waren fließend, viel weniger holpernd als die des jüngeren Greifen. "Keine Sorge, junger Herr. Ich kenne diese Stadt wie meine Westentasche.", versicherte er ihm.
      Und es dauerte tatsächlich nicht lange, bis sie in der Siedlung angelangt waren. Sogar in der richtigen Straße, doch das wusste der Alte natürlich nicht. "Wo darf ich Sie absetzen?", fragte er und sah sich um.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Als der jüngere die Bierflasche seiner Freundin ausborgte zog Antony nur etwas skeptisch die Augenbraue in die Höhe. Es kontrollierte niemand, noch gab es jemanden der Interesse an der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hegte, doch ob es wirklich so eine Gute Idee war dem Greifen das Bier zu überlassen war fraglich. Wie er seine Lebensgefährtin einschätzen konnte war es ihr entweder recht egal gewesen im Anbetracht des Beisammensein, oder sie dachte mal wieder nicht nach, dessen aussage er nie offen zugeben würde. Doch das nicht nachdenken fiel einfach auf ihre Gene zurück. Der Schwarzhaarige äußerte sich nicht dazu, widmete sich lieber wieder dem schnibbeln von irgendwelchen Zutaten die aus der Position der beiden nicht erkennbar waren. Als scheinbar alles erledigt war, etwas gebratenes aus der Pfanne die Küche mit einem herrlichen Geruch nach Fleisch verzauberte landeten einige Dinge in der gläserne Auflaufform bevor diese im heißen Backofen für ca. zwanzig Minuten verschwand.
      Claudia musste sich ein herzliches lachen verkneifen und lächelte sich deshalb eher ins Fäustchen. Sie hätte nicht gedacht das so jemand wie er wirklich noch so hinterm Mond lebte, aber gut, damals als sie das junge Greifen Mädchen von ihrer Arbeit kennenlernte musste sie mit erschrecken feststellen das diese ihm ziemlich ähnlich war. Sie nahm die immer noch halbvolle, grünliche Glasflasche an sich und vereinigte ihre Lippen der Öffnung um ebenfalls einen Kräftigen Schluck zu sich zu nehmen. "Nimm dir ruhig eins, es sind genug im Kühlschrank, Bedien dich" sie hatte kein Problem sich ihr Lieblingsgetränk mit ihrem Besuch zu teilen. Schließlich mochte Antony sowieso kein Bier, sein Hab und Gut stand immer noch im Wohnzimmer in einer kleinen Hölzerne Anrichte. Da Claudia so gut wie immer auf dem Heimweg bei einer Tankstelle vorbeikam kümmerte sie sich ebenfalls um genug Nachschub für sich. Sie musste wirklich Zugeben das sie nicht erwartet hätte das dieser Stressige Tag heute noch solch eine Wendung nehmen würde. In ihren Augen fehlte für heute nur noch eine Liebäugelnde Nacht mit ihrem Angebeteten der immer noch mit dem Rücken zu den beiden stand. Etwas abwesend musterte sie ihn noch eine Weile von oben nach unten und blieb an markanten Stellen seinen Körpers mit dem Blick kleben. Die Brünette war normalerweise kein Fan davon den "Babysitter" zu spielen, doch bei dem Greifen fühlte sich das ganze schon ein klein wenig vertrauter an und sah ihn bereits als guten Freund.

      Trotz der weitaus größeren Erfahrung die der Ältere aufwies wollte Xaviers Magen seinem Kopf nicht Gehörschenken und begann nach wenigen Schritten sich halb umzudrehen. Er fuhr etwas unsicher über das weiche, fast schon grau-schimmerndes Fell und versuchte seine Atmung ruhig zu halten. Doch musste er zugeben das es weitaus angenehmer war auf dem Erfahrenen Getier zu sitzen als auf seinem Freund. Dies sollte natürlich keinerlei Vorwurf oder Unbehagen für den jüngeren Bedeuten doch war es einfach eine Tatsache die Präsent schien. Es dauerte gar nicht lang, gefühlt sogar kürzer als wie der Blonde fortgelaufen war schon standen sie in der besagten Siedlung vor dem Wohnblock mit den Metallstreben und Treppen. "Ehm...dort vorn, bei Aufgang B", meinte er und deutete nach vorn. Nach einigen weiteren Metern war der Ausflug bzw. ausritt auch schon vollbracht und vorsichtig stieg der Jüngling von dem großen Getier bevor er sich dankend vor ihm verbeugte und ihm ein lächeln schenkte. "Vielen Dank das sie mich nachhause begleitet haben, und danke für das nette Gespräch", meinte Xavier höflich wie am Anfang und atmete etwas geschafft aus. Seine Höhenangst war ihm schon immer peinlich gewesen, obwohl der junge Vampir durchaus in der Lage war zu fliegen tat er dies niemals und beschränkte sich auf das schnelle Laufen. "Ich hoffe ich habe ihnen keine großen Umstände gemacht und ich hoffe, dass war nicht unser letztes aufeinandertreffen...", sein Blick fiel auf sein Telefon welches bereits eine beachtliche Uhrzeit aufzuweisen schien und sah zur Haustür hoch. "Ich sollte dann langsam nach oben gehen...ich wünsche ihnen noch einen Schönen Abend", mit diesen Worten stieg der Blonde die eiserne Treppe hinauf wobei klirrende Geräusche wahrzunehmen waren bis er wieder vor der Apartmentnummer 25 stand. Er atmete etwas entnervt aus und zögerte bevor er klingelte.
    • Immer mehr gewann die Brünette seine Sympathie. Aufrichtig und voller Freude bedankte er sich, als hätte man ihm sonst etwas erlaubt. Er stand auf, warf dabei mal wieder fast den Stuhl um, fing diesen jedoch noch. Nun vorsichtig stellte er diesen wieder an seine Position und schlängelte sich an dem Vampir zum Kühlschrank vorbei. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er heute sowieso noch nicht wirklich viel getrunken hatte. Das Hungerproblem hatte sich ja schon längst deutlich gemacht. Auch jetzt grummelte sein Magen noch einmal laut, das ignorierte der Greif aber gekonnt. Er nahm sich eine von den grünen Flaschen heraus, begutachtete diese noch einmal und schloss den Kühlschrank wieder. Nachdem er einen Flaschenöffner gefunden hatte, machte er auch schon von diesem Gebrauch. Eher ungeschickt, aber immerhin ging nichts zu Bruch.
      Als er sich wieder auf seinen Platz sinken ließ, leerte er die Flasche in ziemlich großen Zügen. Der Durst hatte nun doch die Überhand ergriffen. Sobald er die Flasche abgesetzt hatte, musste er auch schon aufstoßen. Zum Glück konnte er dies mehr oder weniger unterdrücken, sonst wäre es wohl richtig unangenehm geworden. Trotzdem war es immer noch sehr peinlich für den Aschblonden und er leckte sich mit gesenktem Blick über die Lippen. "Hoppla.", murmelte er bloß und fuhr sich durch das zottelige Haar. Nun gut, ob nun mit peinlicher Aktion verbunden oder nicht, das Bier schmeckte ihm. Längst nicht so, wie manche Limonaden aber doch nicht schlecht.
      Nachdem er sich wieder etwas wohler fühlte, hob er ein Stück weit den Blick und drehte die leere Flasche von einer in die andere Hand. Wie viel Claudia wohl davon trank? Immerhin war der halbe Kühlschrank damit voll. Und was nahm Antony zu sich? Vannon strengte sich an, sich daran zu erinnern, ob er vielleicht gestern vor Xavier und ihm etwas zu sich genommen hatte, doch er hatte es beim besten Willen nicht mehr im Kopf. Bier konnte er sich jedenfalls nicht vorstellen. Doch nun plagte ihn wieder ein ganz anderer Gedanke. Xavier. Seufzend stellte er die Flasche auf dem Tisch ab und spähte zur Tür. Vielleicht würde er ja gleich klingeln. Doch es tat sich nichts. "Mhhn. . ich denke, ich gehe mal kurz vor die Tür.", unterrichtete er die anderen von seinem Vorhaben und stand auf.

      Mit freundlichen Augen musterte der Große ihn noch einmal, bevor auch er sich verneigte. "Oh bitte, ich muss mich bei Ihnen bedanken. Es war sehr schön, sich mit Ihnen zu unterhalten. Man macht nicht mehr oft solch nette, neue Bekanntschaften. Sollten Sie sich noch weiter in Paris aufhalten, läuft man sich sicherlich noch einmal über den Weg. Ich würde mich freuen, Sie und Ihren Freund noch einmal anzutreffen." Sobald der Blonde die Treppe betrat, richtete sich der alte Greif wieder auf und wartete noch, bis Xavier im Haus wäre. Doch bevor dieser überhaupt klingeln konnte, ging auch schon die Tür auf und dort stand der aschblonde, junge Kerl. Man konnte ein deutliches Lächeln auf seinen Lippen sehen, als er realisierte, dass es der Vampir war, der vor ihm stand. Stürmisch umarmte er ihn, ehe er auch schon wieder los ließ, als dachte er, das falsche gemacht zu haben. Doch er konnte nicht ganz von ihm lassen und hielt sanft einen Arm des Blonden. "Xav, ich wollte gerade nach dir schauen. Also nur weil. . na ja nicht nur, aber . . also. . Antony hat Essen gemacht und es wird ja auch spät, deswegen. . ja." Sein Blick lag nicht lange auf seinem Freund, als er auch den Greif bemerkte. Das Lächeln schwankte von Freude in Dankbarkeit und er neigte leicht den Kopf, was der größere erwiderte. Dieser setzte sich nun auch wieder in Bewegung. "Genießen Sie das Abendessen, junger Herr und ruhen Sie sich aus. Sie sollten die Nacht nun bei Ihrem Vertrauten verbringen.", hörte man ihn noch sagen, bevor er fließend in den Himmel hinaufstieg.
      Vannons Augen folgtem dem anderen Greifen noch einen Moment bewundernd, dann sah er wieder hinab zu seinem Freund. "Nun . . ich bin froh, dass du wieder da bist.", lächelte er nun etwas ruhiger, auch wenn man ihm ansah, dass er sich zurück halten musste, den Blonden nicht entweder in die Arme zu schließen, oder ihm durch das weiche Haar zu streichen, oder sonst irgendwas.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Antony begrüßte das Verhalten seiner Lebensgefährtin keineswegs, doch verbieten wollte er erst recht nichts. Als es an der Tür schellte wandte sich der Schwarzhaarige nun doch der Brünetten Wolfsdame zu, lehnte sich erster Hand gegen die Arbeitsfläche neben dem Herd und sah sie mit leichtem lächeln an. Skeptisch zog diese eine Augenbraue in die Höhe und ließ ihren Blick in das Gesicht ihres Gegenübers wandern bevor wieder der Flaschenhals ihre Lippen berührte und das Alkoholische Gesöff ihre Kehle hinab lief. "Ihr scheint euch ja sehr gut zu verstehen", fiel Antony auf, verschränkte die Arme vor der Brust und blieb bei seinem sehr ironischen Ton. Auch auf ihren Lippen zierte sich nicht lang später ein zuckten der Mundwinkel bevor die Flasche die Tischoberfläche berührte, sie sich abstützte und von ihrem Platze erhob um ihren Freund die Hände in den Nacken zu legen. "Bist du etwa eifersüchtig?", fragte sie gespielt und knurrte etwas mürrisch und versuchte den ernsten Blick beizubehalten der nur wenige Zeit früher dem verspielten gewichen war.

      Xavier fielen die Schritte schwer, fast wie Blei fühlte es sich an als er Schritt für Schritt die eisernen Stufen hinaufging und letztendlich an der Tür klingelte. Eher flüchtig sah er dem großen und Weisen Getier hinterher welches ihn hergebracht hatte, ohne das er es überhaupt musste, geschweige den dazu verpflichtet war. Natürlich war alles in der Hinsicht des Greifen richtig dargestellt worden, doch sein Kopf stieß diese Wahrheiten ab, doch würde er sich sicherlich noch lang an dessen Worte erinnern können und wenigstens dies konnte sein Kopf an Platz frei räumen. Nicht lang musste der Jüngling vor der geschlossenen Apartmenttür verweilen als diese aufging und wie erwartet sein Freund dahinter stand und sichtlich in seinen Augen ablesbar erschien wie sehr er ihn vermisst hatte. Klar, seit Tagen waren sie nur beieinander und so gut wie nie getrennt voneinander, er war nur wenige Stunden weg gewesen doch dies musste sich für den jungen Greif wie eine Ewigkeit angefühlt haben.
      Das unbeholfene Stottern welches sofort folgte zauberte auf die schmalen Lippen ein lächeln und ein weichender Blick zu Boden. Die warme Umarmung war typisch und auf keinen Fall nahm Xavier dies übel. Auch an sein Gehör schallten die Abschiedsworte in krächzenden Untertönen und ein leichtes nicken folgte was der Greif wohl nicht mehr mitbekam. Er atmete erleichtert aus. Es würde noch sehr lange dauern bis der Blonde endlich mit allem abschließen konnte und dem neuen einen Platz geben konnte und sich endlich von den schlechten Gedanken lösen konnte. Doch im hier und jetzt abzuwarten wäre ein gescheiter Anfang für alles. Als er aus dem Augenwinkel heraus bemerkte das nun stille auf der Straße eingekehrt war hob sich sein Blick wieder hinauf. "Ist schon in Ordnung", meinte er knapp und atmete nochmals kräftig ein und aus ehe er seinen Arm aus dem leichten Griff des Aschblonden nahm und stattdessen seine Hand sanft um seine schloss und die Finger verschränkte. "Lass uns einfach so tun als wäre nichts gewesen, es tut mir Leid ich hätte nicht weglaufen sollen, nur mein Kopf ist gerade mit soviel...unwichtigen Sachen gefüllt es ist einfach, um ehrlich zu sein bin ich einfach nur davongelaufen weil ich keinerlei Antwort kannte, oder finden konnte...", meinte er ehrlich und und trat danach ebenfalls in die Wohnung ein und schloss hinter sich die Tür. "Was ich damit sagen will, ich bin nicht sauer auf dich oder so, ich hab lediglich so ein Paar Konflikte da drin", er deutete mit dem Zeigefinger auf seinen Kopf und lächelte etwas unbeholfen. Bereits als den ersten Schritt in die Wohnung tat stieg ihm der Geruch des Essens in die Nase, wirklich hungrig war nicht, wohl anders gemeint war er nie, doch ab und an musste auch er etwas zu essen zu sich nehmen.
    • Erleichterung, Freude, alles an positiven Gefühlen, was es gab breitete sich quasi in dem Aschblonden aus, als er die Worte des Vampirs hörte. Sein Lächeln wurde immer breiter. "Kein Problem, mach dir keinen Kopf. Ich bin nicht sauer oder so. Hab mir ein bisschen Sorgen gemacht, aber sonst ist alles schon okay. Ich freue mich nur, dass du jetzt wieder da bist.", lächelte er und schloss ihn nun noch einmal in eine Umarmung. Dieses Mal etwas länger. Er hätte nicht gedacht, dass er den Duft des anderen so sehr vermissen würde, dabei waren doch nur ein paar Stunden vergangen. Zuvor hatte er doch auch ohne Probleme beispielsweise den Abend oder die Nacht ohne ihn verbringen können.
      Nach einer Weile ließ er von ihm. Er sah in Richtung Küche und dann wieder zu dem Blonden. "Antony hat was feines gekocht. Denke ich jedenfalls. Ich habe einen Bärenhunger, das glaubst du gar nicht. Oh und Claudia ist eigentlich wirklich nicht so übel. Sie ist sogar richtig nett. Hat mir etwas geholfen, mich auszutoben. Hinter dem Haus gibt es einen Hof, da gab es genug Platz. Und ihre Gestalt als Wolf ist wirklich unglaublich! Ich dachte immer Werwölfe wären nicht elegant oder so, aber das hat mich wirklich für einen Moment aus den Socken gerissen. Und sie hat mich von ihrem Bier probieren lassen. Wusstest du, dass das gar nicht so schlecht schmeckt? Ich dachte immer, es wäre unangenehmer." Er machte eine Pause, scheinbar zum Atmen, und redete kurz darauf dann auch schon weiter. "Und du hast den Greif wieder getroffen, den wir vor dem Café gesehen haben? Er scheint sehr nett zu sein. Hat er gar keinen Meister? Wenn du magst, kannst du mir ja später alles erzählen. Ich denke mal, dass wir heute auf dem Sofa schlafen werden, da die beiden ja nun da sind, aber mich stört das auf jeden Fall nicht. Ich bin nur froh, dass du wieder hier bist." Ein leises Schnurren kam von ihm und er drückte sanft seine Hand.
      Kurz stand er einfach nur da und sah ihn mit einem Lächeln an, dann schien es in seinem Kopf kurz klick zu machen. "Ich werde den anderen beiden sagen, dass du da bist!", verkündete er freudestrahlend, obwohl es mehr als offensichtlich für alle Beteiligten war, dass es Xavier sein musste, der an der Tür geklingelt hatte. Der ungestüme Greif ließ sich jedoch nicht beirren und sprang einfach polternd Richtung Küche. "Xav ist zurück!", rief er und kam kurz vor dem turtelndem Pärchen zum Stehen. "Upps . . entschuldigt bitte." Sofort machte er einige Schritte rückwärts und zog den Kopf ein. Er konnte das Knurren der Frau quasi schon in seinen Ohren vernehmen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Das Haltlose Reden seines Freundes, signalisierte in dem Blonden Jüngling recht schnell das wohl alles wieder in Ordnung sei. Eigentlich hatte er in seinen Augen nichts falsch gemacht, viel mehr er versteckte sich mal wie er Feige hinter seinem Tun und brachte nur schwer ein Eingeständnis raus welches nicht mal ganz vollständig zu sein schien. Doch beide hatten letztendlich eine klassische Entschuldigung abgeliefert und standen als wäre nichts zuvor vorgefallen voreinander und kehrten in ihr altes tun zurück. Er war froh, das in seiner Abwesenheit Tonys Freundin sich um ihn gekümmert hatte. In vielerlei Hinsicht verstanden sich die beiden denkbar gut, genauso wie er sich wohl besser mit Antony verstand auch wenn er ihn das letzte mal als kleines Kind sah. Wieder zuckten seine Mundwinkel, die Umarmung realisierte er gar nicht so, akzeptierte es so wie es war und fand sich danach auch schon neben dem Aschblonden in der Küche wieder nachdem dieser natürlich sein beschwingtes reden beendet hatte und zum eigentlich Thema zurückkam. Zuvor kam ein nicken von ihm, er würde ihm mehr über die Begegnung mit dem alten Greif erzählten, zumindest ein bisschen, doch dazu später und nicht hier und jetzt.
      Im Gegensatz zu dem jungen Greif empfand er das Schauspiel vor seinen Augen nicht sonderlich schlimm. Der Duft des Essens war allerdings vorzüglich und ließ sowieso wenig Spielraum für andere Gedanken. Auch das Paar welches in der Küche eng beieinander stand ließ sich von den Freudentänzen ihres Gastes nicht beirren und Claudia hatte ihrem Freund noch gerade einen Kuss auf die Lippen gedrückt und ließ danach von ihm ab als der jüngere vor ihnen stand und der Blonde Jüngling wenige Momente später folgte. Die Werwolfdame stemmte eine Hand auf die Hüfte wobei sie mit der anderen durch das Haar des Greifen strubbelte. "Nicht so schüchtern, ist doch alles gut...", er zierte sich noch ein wenig, doch für die junge Dame ein ganz nachvollziehbares Verhalten. Ihr Blick fiel auf Xavier und ein bestätigendes nicken folgte woraufhin dies auch als Antwort zurück kam. Etwas unahnend deckte Antony bereits den Tisch und stieß ein helles seufzen aus. "Anscheint habe ich heute mehr verpasst als Gedacht, wie gemein ihr doch seit! Habt Spaß einfach ohne mich", beschwerte sich der Gutmütige Vampir und betagte sich damit das essen aus dem Ofen zu holen, es auf dem Tisch zu servieren und die Beilagen drumherum zu stellen. Der Esstisch in der Küche war nicht groß, dennoch reichte er für vier Personen vollkommen aus. "Ich hab doch immer Spaß ohne dich", scherzte die Brünette und ließ sich mit ihrem Bier auf einem der Stühle nieder. Auch Xavier nahm Platz und Antony verschwand noch kurz im Wohnzimmer ehe auch er mit einer Weinflasche wiederkam, ohne zu Fragen Xavier einschenkte und ebenfalls Platz nahm. Das Claudia anscheint mit ihrer Lust am Alkoholischen seinen Freund angesteckt hatte störte den Blonden erst einmal nicht, solange dieser nicht volltrunken irgendwelche Dummheiten beging war es denkbar völlig in Ordnung. So saßen die vier nun am Tisch wie eine etwas ungewöhnliche Familie fast schon und Claudia begann mit Freuden ihrem Freund über den Tag zu erzählen, zum einen die Spielerei mit Vannon doch auch viel über ihren Job war dabei, anscheint war die Brünette seit einiger Zeit nicht zuhause gewesen zu sein. Im Gegensatz dazu hielt sich der Blonde Jüngling eher zurück und lächelte ab und an zart zufrieden. Das Essen welches sein langwieriger Freund gekocht hatte schmeckte vorzüglich und bot wohl allen Sinnen etwas. Schon früher hatte der Vampir oft für ihn gekocht als er hier war, ihm fehlten solch schöne Erinnerungen wirklich sehr, doch diese alten Kapitel neu aufleben zu lassen war wirklich schon viel wert.
    • Mit zusammengekniffenen Augen ließ der Greif das Gestrubbel über sich ergehen und lächelte sogar etwas. Der Umgang mit Claudia gefiel ihm immer besser. Hoffentlich konnten sie lange Zeit bei den beiden bleiben, hier fühlte er sich heimisch. Und das nach nur einem Tag. Vielleicht war er auch zu voreilig.
      Der ältere Vampir schien rein gar nichts davon zu erahnen, was hier am Nachmittag vor sich gegangen war. Wahrscheinlich auch besser so. Wer wusste schon, was er zu der ganzen Misere sagen würde. Auch wenn er sicherlich nicht sauer wäre. Allerdings hätte er sich bestimmt auch Sorgen um den jüngeren Vampir gehabt. Und dann war da ja auch noch die Geschichte von der Gruft. Das wollte Vannon auf jeden Fall auch noch in einer ruhigen Minute ansprechen. Aber nun hieß es erst einmal: Essen! Der Duft ließ dem Jungen schon das Wasser im Mund zusammen laufen. Er holte sich noch ein neues Bier aus dem Kühlschrank und ließ sich dann auf dem Platz zwischen seinem Freund und der Werwolf-Dame nieder. Während des Essens sorgte die Brünette für genug Unterhaltung. Dem Aschblonden war das ganz angenehm. Er mochte es nicht, wenn es beim Essen ganz still war, doch reden wollte er auch nicht zu viel. Denn das vertrug sich ja nicht in der Kombination damit, Nahrung zu sich zu nehmen. Jedenfalls nicht im Falle des Greifen. Und da er mehr als nur hungrig war, begrüßte er es, den Geschichten der Frau zu lauschen. Nachdem alles restlos aufgegessen war, kratzte der Aschblonde noch die Reste von seinem Teller. Er hoffte nur, dass man die beiden nicht fragte, was sie sonst noch gemacht haben. Jetzt, wo alles wieder gut schien, musste er ja nicht erzählen, dass sie beinahe verreckt waren. Das zu realisieren ließ ihn schon schwer schlucken. Nein, das musste eindeutig auf wann anders verschoben werden. Vielleicht auch auf nie, obwohl er gerne antworten hätte. Er nahm einen Schluck von dem Bier und lehnte sich dann zurück. "Puuh, das war richtig super mega lecker! Das du kein Meisterkoch bist ist ja schon ein Wunder! Ich hab gehört, dass Claudia und du euch bei der Arbeit kennen gelernt haben. Das klang alles super interessant.", redete er drauf los und lächelte leicht. Dann sah er in die Runde. "Ihr. . seid sicher alle ziemlich müde, oder? Ist morgen wieder ein Arbeitstag? Um ehrlich zu sein, bin ich langsam etwas durcheinander gekommen. Aber falls nicht, könnten wir ja etwas zusammen machen. Oder was haltet ihr davon?", fragte er und drehte die Flasche in seiner Hand hin und her. Langsam kam er sich selbst schon anhänglich vor, aber irgendwie musste man sich ja ablenken. Und Xavier schien bei Antony etwas aufzublühen. Wenn es also die Möglichkeit gab, ihm eine schöne Zeit zu bereiten, warum nicht. Andererseits konnte er sich auch vorstellen, dass das Pärchen ein wenig Zweisamkeit vertragen könnte. Dann wüsste Vannon aber nicht, was er mit dem Blonden machen könnte. Die Sightseeingtour von dem heutigen Tag ging ja. . eindeutig in die Grütze.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Das Freudige Gespräch durchzog noch das ganze Abendessen. Ab und an begann sich das junge Paar etwas anzustacheln und alle lachten gemeinsam auf eine besondere Art und Weise, selbst dem sonst so kühlen Vampir huschte ab und an ein zartes lächeln über die Lippen. Der Wein, den Antony ausgesucht hatte schmeckte auch ihm wirklich vorzüglich. Eine liebliche Sorte, mit leicht herben Abgang und gar scharfer Note, solch einen Guten Wein hatte der Jüngling lang nicht vorgesetzt bekommen. Auch wenn ihm das trinken von Alkohol bei seinem Freund etwas Unbehagen wurde, da sein Wissen und kennen über die andere Rasse nicht sonderlich ausgereift in diesem Themengebiet war. Ab und an richtete sich beim Essen sein Blick zu dem Aschblonden der sich wohl hier tatsächlich wohler fühlte als noch Stunden zuvor. Auch er empfand die Kochkünste seines Freundes als ausgezeichnet auch wenn dieser stets bescheiden den Hut zog und dies bestritt. Ein Ausflug wäre tatsächlich eine Gute Idee, welcher Wochentag genau war erahnte Xavier nur, den ganz genau wollte er sich nicht darauf verlassen.
      Nachdem alle das Essen beendet hatten lehnte sich Claudia zurück. Antony nahm herzlich das Kompliment über das Essen von seinem Gast entgegen und sah deutlich das auch der junge Sprössling seiner Art mehr als Genuss in dem heutigen Mahl gefunden hatte. "Ich und Meisterkoch? Niemals...es ist lediglich ein Hobby seit sehr vielen Jahren! Irgendwie muss man ja die Unsterblichkeit überbrücken", meinte er fast schon scherzend und strich sich die schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht die zurück über die Stuhllehne fielen. Claudia rümpfte die Nase und strich sich einmal komplett vom Scheitel bis zum Hinterkopf durch die langen und prachtvollen Locken. "Wir haben heute Mittwoch", knurrte sie leise und dachte über ihren Arbeitsplan nach während auch Tony dies anscheint tat. "Also ich könnte Morgen frei nehmen, falls nicht irgendwas wegen Nachrichten oder dazwischen kommt", doch Claudia stieß nur ein dumpfes und tiefes seufzen aus bevor sie mit ihrer Hand nach der Flasche Bier vor sich griff und den letzten Schluck daraus nahm. "Schön das du frei nehmen kannst so spontan, ich muss Morgen in die Agentur da kann ich leider nichts machen, tut mir Leid", leider konnte die Brünette nichts daran ändern, auch sie nervte das, doch leider war sie vor einigen Wochen krank gewesen und fiel somit zwei Wochen aus, dies war natürlich fatal.
      "Nun...am besten wir warten einfach Morgen ab, es kann sogar sein das eine ausgangsperre verhängt wird wegen dem Bombenvorfall in der Innenstadt", Antony zuckte mit den Achseln und legte die Arme hinter den Kopf. Es war schwer vorstellbar das die beiden schon einige Jahre auf dem Buckel hatten, doch die Frage über ihr kennenlernen wichen die beiden erst einmal gekonnt aus bevor sich der gutmütige Vampir wieder nach vorn beugte die Arme auf dem Tisch platzierte und ein verlegenes lachen von sich gab. "Nun...zu deiner Erwähnung unseres Kennenlernens, es war um ehrlich zu sein eine sehr komplizierte Geschichte...es ist schon spät, falls du Lust hast erzähle ich sie dir Morgen", auf dieses Angebot hin knurrte Claudia, erhob sich von ihrem Platz und verschwand im Schlafzimmer um sich dort umzuziehen bevor sie begann im Wohnzimmer das Sofa auszuziehen und ein Bettlaken zu spannen. "Ihr könnt ruhig weiter im Schlafzimmer übernachten", auch er erhob sich nun begann die Küche aufzuräumen.
      Während Xavier das ganze nur noch halbherzig mitbekam breitete sich langsam aber sicher wieder diese Müdigkeit aus. "Ich glaube ich werde dann schlafen gehen", meinte er zu Vannon gerichtet und rieb sich die Augen und streifte sich mit dem bleichen Handrücken die Blonden Strähnen aus dem Gesicht die hineingefallen waren.
    • Ganz offensichtlich war der Aschblonde enttäuscht darüber, dass die Brünette nicht mitkommen könnte, aber daran ließ sich anscheinend nichts rütteln. Wenn sie nun morgen überhaupt losgehen konnten. Ein leises Seufzen kam von ihm, als der ältere Vampir den Bombenanschlag erwähnte. Hoffentlich wäre morgen ein besserer Tag. Es erschöpfte ihn allmählich, diese ganze Unruhe. Das war doch für niemanden auszuhalten. Er konnte sich nicht vorstellen, wie in früheren Zeiten die Menschen über Jahre darunter leiden konnten und trotzdem standhaft geblieben sind. Und das hier war doch streng genommen erst der Anfang. Sicherlich würde viel schlimmeres auf sie warten. "Ist gut, schauen wir morgen.", lächelte er trotzdem und leerte nun auch seine Flasche. Nebenbei war ihm aufgefallen, wie gut Xavier anscheinend dieser Wein geschmeckt hatte. Das war ihm wirklich noch nie aufgefallen. Vannon nahm sich vor, sich den Namen einzuprägen. Vielleicht würde er ihm irgendwann so eine Freude machen können.
      Als die Werwolf-Dame anfing, das Sofa zu beziehen, stand er auf und wollte helfen. Doch scheinbar machten die beiden wieder alles im Alleingang. Antony die Küche und Claudia ihren Schlafplatz für diese Nacht. Und so, wie sie schon seit dem Abendessen vor sich hin knurrte, wollte der Greif sie auch auf gar keinen Fall dabei belästigen. Sein Blick fiel hinab zu Xavier, welche sichtlich müde war. Auch er hatte einen anstrengenden Tag hinter sich gehabt. Wahrscheinlich noch viel anstrengender, als er es für den Größeren gewesen war. "Gut, dann gehen wir schlafen. Gute Nacht allerseits.", verabschiedete er sich und hob den Blonden vorsichtig, aber flink von dessen Platz auf seine Arme, um ihn in das Schlafzimmer zu bringen. Dort schloss er die Tür und brachte ihn daraufhin zum Bett. Behutsam legte er ihn ab und sah sich um. "Soll ich dir irgendwas geben? Schlafsachen?", fragte er, als sein Blick auf diese fiel und er sie schon aufsammelte, um sie neben seinen Freund zu legen. Beinahe hätte er ihn nun auch noch danach gefragt, ob er ihn umziehen solle, aber das wäre sehr wahrscheinlich um Längen viel zu weit gegangen. Stattdessen richtete er sich wieder auf und zog sich selbst um. Er warf die alten Klamotten auf seine Tasche und nahm sich eine Boxer, um diese überzustreifen. Kurz darauf saß er schon auf dem Bett. Er wartete noch, bis Xavier sich umziehen würde, erst dann wollte er sich richtig hinlegen. Innerlich hoffte er sehnlichst, dass der Vorfall vom heutigen Nachmittag nichts daran ändern würde, dass sie nachts weiter so eng beieinander lagen. Dann wusste er, dass wirklich einiges in dem Kopf des Vampirs noch nicht so ganz damit übereinstimmte. Und so sehr es ihn auch störte, auf gar keinen Fall wollte er ihn irgendeiner Form danach drängeln, dass diese Konflikte sich doch bitte so schnell wie möglich von selbst lösen sollten. Das würde sicher alles nur schlimmer machen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Auch Antony hätte gern am nächsten Tag etwas schönes unternommen doch leider hatten Claudia und er schon so wenig Zeit füreinander wegen ihrer Arbeit so war es nun, nur weil sie zeitweilig Besuch hatten nicht anders. Während der Aufwasch so gut wie erledigt war hatte auch seine Freundin ihren Schlafplatz fertig gemacht und streckte sich ausgiebig während wieder ein leichtes knurren über ihre Lippen kam. "Gute Nacht", kam von dem jungen Paar fast im Chor aus Küche und Wohnzimmer eher die beiden Jungs etwas eigenwillig verschwanden. Der Werwolfdame lief wieder ein zucken über die Lippen. Ob das wirklich eine gute Idee war seinen Blonden Freund wieder einfach so zu schnappen und ins Schlafzimmer zu tragen? Dies bezweifelte sie mehr als stark. Tony ging nochmals duschen und beide verzogen sich auf die Bezogene Couch.
      Xavier wollte eben noch ein Wort von sich geben doch da wurde er auch schon von seinem Aschblonden Freund auf die Arme genommen und ins Schlafzimmer getragen. Eigentliche wollte er dagegen protestieren, vor allem weil er solch nahen Körperkontakt so früh nicht wieder erwartet hatte. Er wurde auf dem Bett platziert und etwas verwirrt sah er seinen Gefährten an und verzog dabei keinerlei Mimik. Es hatte wirklich den Anschein als würde er ihn jetzt auch noch umziehen wollen und wie eine Mutter unter die Bettdecke stecken wollte. "Nein, nein...ist schon gut", meinte er stattdessen zu seinem eigenen Wunder und kümmerte sich selber darum sich umzuziehen. Er zog sein Shirt über den Kopf und tauschte es gegen seine Schlafsachen aus. Die Distanz zwischen beiden war auch dem Blonden Jüngling sehr Unbehagen doch was sollte er tun, die Situation vom Nachmittag war einfach immer noch in seinem Kopf und quälte ihn regelrecht. Er wollte nicht das so etwas in naher Zukunft wieder vorkam, er wollte auch gar keine Meinung von dem jungen Greifen dazu haben, er wollte lediglich das geschehene Beruhen lassen so wie es sollte. Doch auch ihm würde die Nähe fehlen, die wärme...und die zarten Berührungen. Sein Blick sank herab als er zum Fenster fiel. Vielleicht sollten sie einfach da weitermachen wo sie aufgehört hatten vor diesem unangenehmen Vorfall auf dem Sofa. Er stieß ein leises aber dennoch sehr befreiendes seufzen aus eher er sich unter die Bettdecke verzog und seinem Freund dabei zusah wie er sich umzog und wieder einmal feststellte wie sehr er doch auf seinen Oberkörper gestarrt hatte. Als dieser nun auch fertig war mit umziehen deutete er auf seine Nebenseite. "Komm her...", meinte er recht kurz und knapp wie er es auch zuvor immer tat. Doch als der größere sich kein Stück bewegen wollte ergriff er mit seinen kalten Fingerspitzen das warme Handgelenk des jungen und zog ihn sachte zu sich in die besagten Federn und ließ sich aufs Kopfkissen nieder eher er sich in die Arme des anderen rekelte und versuchte alles so zu belassen wie es vorher war, blendete das Geschehene aus und schloss die Augen, eher auf Krampf aber er tat es. Obwohl diesmal sein Puls normal blieb und sein Herz keine Sprünge nach draußen versuchte.
    • Nun lagen die beiden eigentlich wie immer im Bett. Nur fühlte es sich für den Greif anders an. Irgendwie nicht richtig. Er hatte das Gefühl, dass sich der Blonde nicht genauso an ihn schmiegte, wie sonst. Im Grunde sollte es ihn freuen, dass der Vampir trotzdem diese Nähe zuließ und es nicht ablehnte, aber dennoch freute er sich einfach nicht richtig. Vor allem weil eines nicht wie sonst war. Er spürte den Herzschlag des anderen nur langsam und sehr ruhig. Normalerweise hatte er das Gefühl, dass es in seiner Nähe immer ein wenig schneller schlug, fast schon wie das eines normalen Menschen. Heute war das nicht so.
      Seufzend zog der Aschblonde die Decke höher und begann, wie sonst auch, sanft durch das Haar des Blonden zu streicheln und dessen zierlichen Rücken hinab. Er hätte jetzt gerne etwas gesagt, beließ es jedoch bei einem leise gebrummten "Gute Nacht". Ein Fehler wäre jetzt sicher alles andere als angebracht. Also schloss er einfach die Augen. Einschlafen konnte er jedoch nicht. So lag er noch eine ganze Weile da und streichelte einfach den Blonden. Wobei Vannon immer mehr das Gefühl beschlich, dass sein Freund ebenfalls nicht so wirklich Schlaf fand. Das löste nur noch mehr Unbehagen in ihm aus. Immerhin war er es sonst, der ihm zu ruhigem und erholsamen Schlaf verhalf. Nochmals seufzte er leise und schmiegte den Kleineren etwas mehr an sich.
      Es trat bald schon vollkommenen Stille ein. Von der Straße war nichts zu hören und auch nicht aus dem Wohnzimmer. Nur das leise Atmen der beiden. Natürlich machte das den Greif in Anbetracht dessen, dass keiner von ihnen Schlaf fand allmählich verrückt. Er fand bloß Beruhigung darin, einfach auf den ruhigen Herzschlag des anderen zu lauschen. Beim Einschlafen half es leider trotzdem nicht viel. .
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Tag war eindeutig zu anstrengend gewesen, sowohl nervlich als auch körperlich. Das reine daliegen beruhigte den jungen Vampir ungemein. Dieses Unbehagene Gefühl welches er versuchte zu verdrängen und somit die Augen fest geschlossen hielt wich irgendwann und blickte letztendlich doch auf die Brust seines Nebenmanns. Langsam atmete er aus, die Ruhe war fast schon bedrückend wie sie im Zimmer herrschte und nicht mal ein Ton aus dem angrenzenden Wohnzimmer zu vernehmen war. Er lauschte lediglich dem leisen Atmen seines Freundes. Auch er fand es merkwürdig das sein Herz keinerlei Regung zeigte und in seinem langsamen fast schon stillen Tempo zu schlagen tat. Das Gute Nacht unterbrach für einen kurzen Moment die stille und war fast schon zu laut für den Blonden Jüngling. Doch als die warme Hand seines Freundes langsam seinen Weg über seine Wirbelsäule fand bis zu seinem Kopf und wie üblich durch sein Haar begann zu streichen durchzog sein Körper doch eine kleine Regung und Schauder lief ihm durch Mark und Bein. Er atmete etwas kräftiger aus als zuvor und schluckte hart.
      Es fühlte sich nicht schlechter an als sonst, im Gegenteil das warme Gefühl an seinem Kopf war gar angenehm zu spüren und ließ seine Mundwinkel leicht nach oben zucken. Auch ihm war präsent wie aufgezwungen das hier gerade war. Er hatte Gefühl seit dem Fehler am heutigen Tag sollte diese Barriere zwischen ihnen nur stärker werden obwohl Xavier dies mehr als verhindern wollte, doch ein Wort darüber zu verlieren traute er sich ebenfalls nicht. Er erhob leicht seinen Kopf und rutschte ein Stück nach oben bevor er durch die Dunkelheit ins Gesicht von Vannon blicken konnte. Die blauen Augen schillerten sogar bei kompletter Dunkelheit sichtbar. Er sagte nichts, sah ihn einfach nur an Ihm war bewusst das der junge Greif ebenfalls noch nicht in den Schlaf gefunden hatte. "Tut mir Leid...das ich vorhin einfach abgehauen bin...lass uns das einfach vergessen ja? Es gibt wichtigeres im Moment...", er wollte keinen Streit haben oder sonstiges auch auf die Nähe wollte er eigentlich nicht verzichten doch seinen Kopf in einer solch heiklen Situation zu verlieren war einfach zu groß. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen und strich mit den kühlen Fingern die Haare von der Stirn und platzierte dort einen sanften Kuss mit seinen ebenfalls kühlen Lippen.
    • Die Worte des Vampirs unterbrachen die Stille so scharf, dass der Greif leicht zusammen zuckte. Dabei war die Stimme des Kleineren so sanft wie immer. Er wusste nicht, ob er nun etwas dazu sagen, oder die Sache auf sich beruhen lassen sollte. Nur die Augen öffnete er nun wieder, woraufhin er bemerkte, wie nah ihm die blauen, funkelnden Augen des Blonden waren. Ein sanftes Lächeln zauberte sich bei diesem Anblick auf seine Lippen und als er dann auch noch diesen liebevollen Kuss bekam, wenn auch nur auf die Stirn, drang augenblicklich das tiefe Schnurren wieder aus seiner Kehle. Seine Berührungen gegenüber Xavier wurden nun wieder etwas sicher, nicht mehr so steif, wie zuvor. Er legte seine Stirn kurz an die des anderen und sah ihm mit seinen selber bernsteinfarbenen Augen in die des anderen. "Dein Kopf nervt mich.", meinte er gerade heraus, woraufhin er entschuldigend lachen musste. "Was ich sagen möchte ist, dass ich es zwar nicht verstehen kann, dir aber nicht böse bin. Ich weiß, dass dir einiges mehr durch den Kopf schießt, als mir und das akzeptiere ich." Seine Stimme klang sanfter als sonst und er schaffte es sogar, in besonders ruhigem Tonfall zu sprechen. Die Tiefe seiner Stimme verleite seinen Worten eine gewisse Gleichmäßigkeit, was sie fast schon einschläfernd machte.
      Er fuhr behutsam mit seinen Fingern durch das blonde Haar seines Freundes und gab ihm nun ebenfalls einen Kuss auf die Stirn. Nur war seiner länger, als der des Vampirs zuvor. Danach schloss er ihn wieder in seine starken Arme und begann erneut, ihn liebevoll zu streicheln. "Du hast wohl vergessen, dass ich dich beschützen wollte, oder? So eine kleine Sache würde mich nie davon abhalten. Ich gehöre irgendwie zu dir, das spüre ich. Auf welche Art und Weise, das finden wir wohl erst während dieses ganzen Schlamassels hier heraus. Aber ich möchte nicht, dass uns sowas dann auf ewig im Weg steht. Wie du schon sagst, vergessen wir es und damit ist gut. Morgen ist ein neuer Tag." Auch wenn diese Worte nun so leicht von seinen Lippen kamen, war es in Wirklichkeit alles andere als leicht für den Greifen. Dieser Nachmittag würde ihm auf ewig ins Gedächtnis eingebrannt bleiben und daran würde sich nichts ändern. Sowohl die unglaublich wundervollen Gefühle die in ihm aufgekommen waren, wie auch die schrecklichen, als er mit ansehen musste, wie Xavier einfach ging. Er sah darin keinen Fehler von der Seite des Vampirs. Eher in sich. Und er hoffte, es nicht noch einmal zu vermasseln. Wer weiß, wie lange er seinen Freund dann nicht mehr sehen würde.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Die Worte seines Freundes waren wiedereinmal so richtig gewesen. Er verstand vollkommen das er seinen Kopf auf irgendeiner weise begonnen hatte zu hassen, er selber hatte ebenfalls angefangen sein Bewusstsein zu verfluchen, doch war es legitim und seine Ader Realistisch zu denken war doch gar nicht so einfach zu ertragen. Als sein Gegenüber seine Stirn sachte an die kühle seine lehnte schloss auch er wieder für einen kurzen Moment seine blauen und schillernden Augen. Er akzeptierte es, natürlich kam sich der Vampir blöd vor, er war einfach abgehauen obwohl doch noch etwas zwischen ihnen stand und dieses erdrückende Gefühl auslöste, doch der sanfte Kuss auf die Stirn des Greifen löste die Gegenreaktion aus und zeigte dem Jüngling nur erneut das die Handlungen nun wieder etwas lockerer zu werden schienen.
      Er hatte nicht vergessen was der Greif ihm versprochen hatte, doch wie sollte man mit jemanden so nah zusammen leben wenn man sich sicher war, das die Gefühle für den anderen weitaus größer waren als vorher vermutet. Wie ein weiterer Schauder durchzog es seinen ganzen Körper als die warme Hand sich wieder forsch durch sein Haar bewegte. Er konnte nur erahnen wie sehr Xavier den anderen verletzt hatte mit seiner tat des Verschwindens. Er hatte egoistisch gehandelt und immer noch war er der Meinung das alles beruhte lediglich auf Leichtsinn und Handeln aus der Situation heraus. Auch wenn Xavier oft nie müde war zum Abend hin, hatte sich das dank dem Tagaktiven doch mehr als umgestellt so merkte der Vampir langsam aber sicher wie seine Lieder ihren Weg nach unten suchten um dort zu ruhen. Ein sachtes nicken kam von ihm kaum vernehmbar als Antwort zu den Worten seines Freundes. "Es war keine Absicht...nur du machst mich immer so Wirr im Kopf", meinte er fast schon flüsternd und legte einen Arm sachte um die Taille des anderen um seinen Kopf wieder an seiner Brust zu betten. "Es tut mir einfach nur Leid", so ruhten seine Lieder nun vollkommen aufeinander und sein Atmen wurde noch ein wenig langsamer als zuvor. Sein Arm ruhte sanft um den Körper des anderen und er wich ab in einen ruhigen und Traumlosen Schlaf.
    • Ein sanfter Schauer überfuhr seinen Körper, als er die Worte seines Freundes hörte. Er machte ihn wirr im Kopf? Vannon wusste nicht, wie er sich das vorstellen sollte, doch es klang wie Musik in seinen Ohren. Ein solches Gefühl in dem Vampir auszulösen, freute ihn ungemein. Genau das war ja auch irgendwie schon immer sein Plan gewesen. Ein wenig Unordnung in das strikte Denken des anderen zu legen. Nun empfand er es noch auf eine andere Art. Seit dieser Sache mit dem Kuss ging es sowieso nicht mehr aus seinem Kopf heraus. Er wollte den Vampir wirklich verrückt im Kopf machen, so richtig. Es hatte nicht nur einen besonderen Reiz, weil er sonst so kontrolliert in allem war, sondern weil es auch bedeuten würde, dass er einmal nur an ihn denken würde.
      Erneutes Schnurren drang aus der Kehle des Greifen, als der Blonde langsam in seinen Armen einschlief. "Du musst dich nicht mehr entschuldigen. .", flüsterte er noch und gab ihm einen liebevollen Kuss auf den Schopf. Er glaubte nun wieder fest daran, dass sie eines Tages wirklich zusammen kommen würden. Wie Claudia und Antony. Die beiden hatten doch auch nicht den leichtesten Weg hinter sich und trotzdem waren sie nun glücklich, weil sie beieinander waren. Irgendwann würde Xavier sicherlich auch so denken und so lange würde der Greif an seiner Seite bleiben und darauf warten, sein fester Partner zu werden. Nun, da er den ruhigen und regelmäßigen Atem des anderen vernahm, zeigte sich auch in ihm die Müdigkeit wieder. Er streichelte noch einige Minuten weiter den Rücken seines Freundes auf und ab, bis seine Hand schließlich ruhte und er in einen tiefen Schlaf gefallen war.

      Am nächsten Morgen dachte Vannon gar nicht daran, aufzustehen. Er war zwar wach, doch wollte die Augen nicht öffnen. Die letzte Nacht war so angenehm gewesen und er musste sich eingestehen, dass er ein wenig Angst vor dem Tag hatte. Was wieder auf sie warten würde. Vielleicht war es auch gekommen, wie der ältere Vampir vermutet hatte und eine Ausgangssperre war angeordnet worden. Aber dann bräuchte er ja erst recht nicht aufstehen. Er wollte einfach nur dort liegen und den Blonden weiter in seinen Armen halten.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Die Nacht, die den Vampir plötzlich recht schnell ergriff und in seine Träume zog verflog so schnell wie sie gekommen war. Durch die Dunklen Vorhänge des Zimmers drang so gut wie gar kein Licht durch, verständnisvoller weise wegen dem eigentlichen Vampir der hier eigentlich zu schlafen versuchte und ausgewichen war ins Wohnzimmer. Noch immer herrschte Ruhe in der Wohnung, wie spät es war, spielte für den Jüngling eher ein unwichtiges Detail. An das eher kleine Gespräch vom gestrigen Abend erinnerte er sich nur noch kaum und war immer noch nicht richtig wach. Der Blonde hatte nicht einmal gemerkt das er längst nicht mehr im Arm des jungen Greifen lag, sich eher unbemerkt auf den anderen gerollt hatte und nun immer noch mit dem Kopf auf seiner Brust gebettet die Augen geschlossen hatte.
      Langsam begann sich etwas unter dem Jüngling in Bewegung zu setzten was zwangsläufig auch ihn dazu verleitete. Ein leises grummeln war aus der Kehle des Vampirs zu vernehmen als er langsam die Augen öffnete und die sanften und eher dumpfen Lichtstrahlen im Raum vernahm. Gerade eben war es noch Dunkel gewesen und hatte mit seinem Freund gesprochen und nun? Nun war es bereits wieder Tag geworden und niemand würde wissen was heute für Schreckenstaten auf sie wartete. Doch bedenklicher weise bemerkte er nichts neben sich, die Wärme fehlte, im Gegenteil spürte er diese nun Unbehaglich unter sich. Ein leise Vorahnung schlich sich ihm entgegen, hatte er wirklich einen solch unruhigen Schlaf das er es nun nicht mal mehr mitbekam wie er sich auf dem Körper seines Freundes gemütlich machte? Vorsichtig hob er seinen Blonden Schopf von der Brust des Greifen und blickte in ein friedliches Gesicht. Ein leichtes Mundwinkelzucken folgte daraufhin. Doch nun blickte er genauer mit seinen schimmernden Augen herab und sofort stieg ihm wieder das Blut wie gewohnt in die Wangen die wieder einen leichten Rotschimmer annahmen.
    • Es war schön warm für den Greif. Doch als sich etwas auf ihm bewegte, merkte er, dass es gar keine Decke war. Er öffnete vorsichtig und langsam seine Augen. Als er bemerkte, dass es nicht hell im Zimmer war, öffnete er sie nun etwas weiter. Da sah er den Blonden auf sich Sitzen. Jetzt merkte er auch, dass es gar keinen Unterschied machte, ob dieser auf ihm lag oder saß, die Wärme blieb gleich. Eine seiner Hände hatte auf dem Rücken des Vampirs geruht. Diese war nun hinab gerutscht und befand sich eher auf Höhe seines Hinterns. Das bemerkte Vannon allerdings nicht als störend. Er streckte die Hand nach dem anderen aus und streichelte ihm kurz übers Gesicht, welches etwas wärmer war, als der Rest seines Körpers, auch wenn die Körpertemperatur des Greifen ihn etwas aufgewärmt hat. "Morgen. .", nuschelte dieser nun und hielt eher schwer fällig die Augen offen. Ein Gähnen kam von ihm. Weitere Kraft zu sprechen fehlte erst einmal, weshalb er den Vampir einfach wieder zu sich ran zog. Er zog die Decke auch wieder höher und fing wieder an, den zierlichen Körper zu streicheln. Mit der einen Hand den oberen Rücken, mit der anderen den unteren Bereich. .
      Ihm fiel gar nicht auf, was er dort gerade machte. Viel zu sehr war der Aschblonde noch im Halbschlaf. Hin und wieder passierte es auch, dass er wieder weg nickte und Worte vor sich hin brabbelte, die gar keinen Zusammenhang hatten. Als er nach einem Traum kurz zusammen zuckte, öffnete er erneut die Augen. Als er den Blonden in seinen Armen sah, beruhigte er sich wieder und murmelte abermals etwas unverständliches vor sich her. Er gab ihm einen Kuss auf den Schopf. Und noch einen und noch einen. Erst allmählich fiel er wieder seiner Müdigkeit zum Opfer. Dieses Mal döste er jedoch nur, nickte nicht vollkommen weg. "Morgen.", kam es nun wieder von ihm. "Wie hast du geschlafen?", fragte er kurz darauf hinterher und öffnete eines seiner Augen zu einem kleinen Spalt.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Immer noch leicht perplex saß er nun in der selbigen Position auf dem Bauch seines Freundes. Dieser schien es gar nicht mitbekommen zu haben wie er sich in der Nacht über ihn gelegt hatte und wohl einen doch recht unruhigen Schlaf gehabt hatte. Er blickte immer noch mit seinen blauen Augen ins Gesicht des jungen Greifen und sah ihm zu wie er vor sich her brabbelte und immer wieder ins Land der träume absank ohne des genau mitzubekommen. Doch diese Träume beinhalteten wohl von Grund-auf nur ihn. Die wärmenden Hände hatten sich sanft hervor getastet als ob er dies nicht kennen würden um seine Taille herum bis er letztendlich an seinem Rücken kleben blieb und sanft darüber fuhr. Ein leichtes lächeln legte sich über die schmalen Lippen des Jünglings. Aus der Kehle seines Freundes drang ein sehr verschlafenes Guten Morgen worauf er aber keinerlei Antwort bekam da er schon wieder eingenickt war. War der größere wirklich immer noch so müde gewesen? Oder dachte er dass immer noch Nacht war?
      Ebenfalls müde verschwommen gähnte der Blonde kurz auf, doch mitten in dieser Tat zuckte er augenblicklich zusammen und sah über seine Schulter herab zu den Händen des Jungen. Er war sich nicht sicher ob diese Berührungen eben Absicht waren oder aus der Müdigkeit herausgekommen waren. Die Röte aus seinem Gesicht, die eben kurz gewichen war schoss umso stärker zurück in das sonst so bleiche Gesicht. Natürlich war dies nur schwer erkennbar bei dem immer noch stets gedimmten Licht das im Raum herrschte. Doch statt eine Abneigung gegen diese wohl versehentlichen Berührungen an seiner Unteren Körperhälfte zu empfinden, kam ein ganz anderes Gefühl dabei auf und spürte nichts von dieser Abneigung. Doch der Aschblonde schien dies wirklich nicht zu bemerkten so riss ihn die Stimme des Greifen wieder aus seinen Gedanken und Xavier nickte nur bestätigend. "Ja...sehr gut", meinte er knapp und hoffte das Vannon selber bemerken würde was er da gerade eigentlich im Halbschlaf tat.
    • Die wenigen Worte seines Freundes erfüllten den Greif mit Freude. Jetzt, wo er allmählich wach wurde, erinnerte er sich genau an die Geschehnisse des letzten Tages. So viele Sorgen hatten sich in seinem Kopf breit gemacht, von denen er nicht einmal gedacht hätte, dass er sie aus irgendeinem Grund empfinden könnte. Und natürlich war ihm auch wieder ins Gedächtnis gekommen, wie Xavier einfach gegangen war und sich plötzlich so weit entfernt angefühlt hatte. Das nächtliche Gespräch hatte zum Glück einiges geklärt, doch man wusste ja nie, wie der nächste Morgen aussehen würde.
      In diesem Fall anscheinend gut. Der Vampir hatte gut geschlafen und auch Vannon konnte sich nicht beklagen. Er konnte sich zwar nicht an irgendwelche Träume erinnern, aber gar keine Träume waren immer noch besser als schlechte. Er reckte sich leicht, wobei er darauf aufpasste, dass der Blonde nicht von ihm rutschen könnte. Da fiel ihm auf, dass seine rechte Hand über etwas lag, was sich anders anfühlte, als der Rücken des Vampirs. Er strich langsam auf und ab. Dann etwas weiter hinauf und etwas weiter hinab, bis seine Hand auf einem der Beine seines Freundes ruhte. Das erkannte er auch direkt. Und dadurch wurde ihm auch bewusst, um was es sich zuvor gehandelt haben musste. Schlagartig war er wach und seine Wangen wurden ausnahmsweise einmal feuerrot. Was machte sein Körper denn, während er schlief?! "Oh. . entschuldige.", murmelte er nun und traute sich bloß, zu dem anderen zu schielen, anstatt ihn direkt anzuschauen. Das gehörte sich nicht, so viel war ich sich Vannon klar. Aber er musste auch zugeben, dass es sich wirklich nicht schlecht angefühlt hatte. Am liebsten wäre er noch einmal mit der Hand rüber gefahren. Ob das zu viel war? Sicherlich. Aber er könnte ja später die Ausrede benutzen, dass er die Hand nur wieder auf seinen Rücken legen wollte. Das würde der Blonde ihm hoffentlich abkaufen. So streichelte er erneut über den Hintern des anderen, wobei er darauf achtete, seine Hand extra langsam zu bewegen, bevor diese auf dem unteren Teil des Rückens ruhen blieb.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Auch der junge Vampir verspürte keinerlei Lust sich aus dem Bett und geschweige den aus der Position zu bewegen. Sein Blick blieb immer noch bei den Gesichtszügen des dösenden Greifens liegen. Er versuchte zu unterdrücken in was für einer Situation sie nun schon wieder steckten, ja gar ähnlich waren diese Bilder. Ähnlichkeit zu den Bildern auf dem Sofa bevor Xavier davongelaufen war. Sein Kopf war gefüllt mit allerlei schlechten Eindrücken, ja gar jetzt in diesem Moment wurden sie lediglich unterdrückt um nicht wieder frei heraus zu kommen.
      Diesmal blieb es nicht bei einem einfachen zucken der Mundwinkel sondern das zarte lächeln was auf den Lippen ruhte blieb an Ort und stelle auch wenn der rote Schimmer und das Blut was er in seinen Ohren hörte ihm sehr zu schaffen machte. Auch wenn er sich nicht traute etwas darüber zu verlieren wo die Hand des größeren ruhte hatte dieser es wohl bereits selber gemerkt und war regelrecht aufgeschreckt woraufhin dem Blonden wieder ein kalter Schauder die Wirbelsäule herablief. Die Entschuldigung brachte ein verständnisvolles und eher zaghaftes nicken mit sich. Es wurde wieder still zwischen den beiden und wieder wanderte die warme Hand des größeren an Stellen wo sie nicht hingehörte und dies schelmischer weise sogar vertuschen wollte. Er wollte dies nicht so ernst sehen, auch nicht zugeben wie unangenehm dies gerade war oder aber wieder völlig den Verstand verlieren davonlaufen. Nichts davon wollte er im Moment die Oberhand überlassen. Stattdessen ergriff er sanft mit den kalten und schmalen Fingern die beiden Handgelenke seines Freundes und führte sie vor sich. Vorsichtig führte er eine seines Hände zu seinem Gesicht und schmiegte sich an die Wärmequelle und lächelte dennoch zaghaft. "Ist schon in Ordnung", folgte über seine Lippen.