[2er RPG] Amnesia

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    • Dem Greif fiel es schwer, mitzukommen, mit dem, was sein Freund ihm versuchte zu vermitteln. Er gab sich die aller größte Mühe, ihn zu verstehen, damit so etwas nicht noch einmal passierte. Gerade erst hatte er die Reaktion anderer Leute auf seine Tat hin bemerkt. Wenn das wirklich immer so war, konnte er langsam verstehen, weshalb der Vampir sich manchmal so verklemmt verhielt. "Das ist blöd. .", murrte er, mehr als enttäuscht. Das würde bedeuten, dass vieles nun ein Tabu für ihn war. Eigentlich jegliche engere Nähe, vor allem Umarmungen. All das, was er immer so genoss, durfte er nicht vor den anderen Menschen ausführen. Zu Hause war alles viel einfacher gewesen. Die Stadt war nicht so groß, es waren weniger Leute unterwegs und die beiden hatten ihre eigenen Ecken, in denen sie so gut wie immer für sich gewesen waren. Und in der Schule hatte es auch nie groß gestört. Doch all das Murren brachte nichts. Nun war es halt so und er müsste damit leben. Dann würde er sich umso mehr darauf freuen, den Blonden abends in seine Arme schließen zu können, wenn sie zusammen im Bett lagen.
      "Ist gut. Ich denke, ich habe es verstanden.", lächelte er nun. Die Hand des Vampirs würde er trotzdem nicht loslassen. Das wäre viel zu riskant, auch wenn er nicht glaubte, dass es möglich wäre einander zu verlieren. Sicher war dennoch sicher. Wieder fröhlich, als wäre nie etwas gewesen, sah er sich kurz um und schlug dann eine bestimmte Richtung ein, von der er glaubte, dass sie die beiden zum Wahrzeichen der Stadt führen würde. "Dann lass uns jetzt endlich zum Eiffelturm gehen. Darauf hast du doch gewartet, oder nicht? Ich verspreche dir auch, dass dir nichts mehr peinlich sein muss.", schnurrte er fröhlich und sah ihn mit einem Grinsen an. Er hoffte an diesem Ort wieder sehen zu können, wie schön das fröhliche Lächeln des Blonden aussah. Er vermisste es schon fast, dabei war kaum Zeit vergangen, seitdem er ihn mit diesem wundervollen Lächeln angesehen hatte. Genug würde er davon allerdings nie haben können. Warum, wusste er selbst nicht genau, aber das war auch nicht wichtig. "Wie kommen wir denn da hoch? Müssen wir klettern?", fragte er neugierig, als der Turm sich vor ihnen immer höher in den Himmel zu erstrecken schien. Die Größe eines solchen Bauwerks war beeindruckend. Das hätte der Greif nie gedacht. Und er fragte sich direkt, wie klein er wohl aussehen würde, wenn er neben diesem mächtigen Anblick aussehen würde. Mit Sicherheit nicht größer als eine Fliege.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Im ersten Moment glaubte Xavier nicht so wirklich das sein Freund seine Worte wirklich verstanden hatte, doch komischerweise empfand er sogar Verständnis dafür und versprach ihm sich zu bessern. Es war kein böser Wille oder sonstiges, doch es durfte einfach niemand sehen. Zum einen waren sie zwei junge Männer und zum anderen war Vannon viel niedriger gestellt und bei den beiden wirkte es nun mal eher so als wäre der Aschblonde derjenige der das sagen hatte. Doch eigentlich war es nicht nur dieser Grund, ihm wäre alles im großen und ganzen egal, doch diese Gefühle die immer wieder durch Berührungen und Worte ausgelöst wurden ließen den Blonden langsam aber sich Verzweifeln. Er erinnerte sich zurück an diesen Morgen. Diese raunende und säuselnde Stimme aus seinem Mund ließ den Vampir seinen Freund nur nochmals in einem ganz anderen Licht sehen.
      Von jetzt auf gleich beschloss der junge Greif den Eiffelturm aufzusuchen. Diesmal war er derjenige der leicht hinter hing und dies auch nicht lang den schon standen sie vor dem riesigen Wahrzeichen von Paris. Klettern? Wie kam er den jetzt darauf. Er deutete mit dm Finger auf den Fahrstuhl in der Mitte des Turms. Ehe sich beide versehen konnten standen sie gemeinsam im besagten Fahrstuhl und fuhren bis nach oben auf die Aussichtsplattform. Nachdem die beiden ausstiegen war die Aussicht auf Paris nun klar und deutlich zu sehen. Doch zu aller Überraschung war dort oben alles leer, niemand befand sich dort. Sein schlechtes Gewissen seinen Freund eben abgewiesen zu haben, wäre jetzt eine gute Gelegenheit das wieder gut zu machen. Als die beiden am vorderen Teil des Geländers standen und der Wind nur so pfiff. Xavier legte seine Hände in den Nacken des größeren und zog ihn ein Stück zu sich herab und lehnte seine Stirn sanft gegen die des Greifen.
    • Oh. . er hatte keine Ahnung gehabt, dass es einen Fahrstuhl gab. Und auch nicht, dass dort Treppen im Turm waren. Nun, wo er es von Nahem sah, musste er zugeben, dass es faszinierend war. Obwohl das sicher nicht der Grund war, weswegen der Vampir hierher wollte.
      Der Fahrstuhl brachte sie auf die höchste Plattform, von wo aus man scheinbar nicht einmal mehr durch die Treppen hin kommen konnte. Ein wenig Verwirrung machte sich in ihm breit. Wann wurde dieser Turm eigentlich gebaut? Gab es damals schon Fahrstühle? Es wäre doch eine bessere Idee gewesen, dem Geschichtsunterricht wenigstens halbwegs zu folgen, anstatt immer nur das nötigste für die Arbeiten zu lernen. Seine reumütigen Gedanken wurden bald schon unterbrochen. Überrascht sah er in die blauen Augen des Blonden, als dieser sich zu ihm herunter zog. Wieso wusste er nicht genau, aber er hatte für einen kurzen Moment gedacht, dass er ihn vielleicht küssen wollte. Bald müsste er sich wirklich die Frage stellen, ob er nicht ein bisschen wirr im Kopf war. Selbst er wusste, dass Küsse dieser Art ganz und gar nicht angebracht waren. Und doch dachte er immer wieder daran. Die Hormone von Gestaltenwandlern sollen in ihrer pubertären Zeit besonders durchdrehen, hatte man ihm mal gesagt. Wahrscheinlich hing es damit zusammen.
      Sanft legte er die Hände an die Hüfte des Vampirs und es war fast schon wie ein Déjà-vu zu wenigen Stunden zuvor im Bad. Doch hier war es irgendwie noch schöner. Es war so, als würden sie den Turm ganz für sich alleine haben und Paris gleich dazu. Der Greif musste über seine eigenen, kitschigen Gedanken etwas schmunzeln. Aber nun glaubte er zu verstehen, was Xavier hier hin getrieben hatte. Der Duft des Blonden wurde durch den Wind scheinbar verstärkt und diesen genießend schloss der Aschblonde kurz die Augen. Als er sie wieder öffnete und erneut in diese wundervollen Augen sah, kam ein leises Lachen von ihm. "Du wolltest dir Paris angucken, oder nicht? In meinen Augen findest du diesen Ausblick nicht." Und auch wenn er dies sagte, so wollte er alles andere, als das er seinen Freund wieder los lassen müsste. Es war nun doppelt so schön, wo er wusste, dass ihm diese Nähe genauso gefiel, wie ihm. Er wollte wirklich nur nicht, dass es in der Öffentlichkeit zu Problemen kam. Da müssten sie jeden Moment für sich alleine in dieser vollen Großstadt auskosten.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Wind fuhr sanft durch die Haare des Blonden. Der Ausblick von der höchsten Stelle des Turmes war wirklich Einmalig. Natürlich hatte Xavier Flugangst, doch konnte er beim Fliegen diesen schönen Ausblick nie genießen, von hier oben sah die Welt schon wieder viel besser aus Früher war der Eiffelturm stetig überfüllt mit Touristen doch in der heutigen Zeit hielt es sich in Grenzen, so war zu dieser Tageszeit nach wissen des Vampirs nie viel los hier oben was ihn also nicht davon abhielt die Nähe des Greifen sofort wieder aufzusuchen. Manchmal fragte zwar auch er sich ob der Greif nicht langsam aber sicher irgendetwas bemerkte, bemerkte das dem Vampir nicht ohne Grund so vieles unangenehm war und immer wieder so viel Nähe sich wünschte. Nur ungern wollte er ihre Freundschaft wegen eines einzelnen tun zerstören. Natürlich sehnte er sich ebenfalls schon lang nach den warmen Lippen des anderen, doch dies zu riskieren traute er sich nicht.
      Er ließ von der Stirn seines Gegenübers ab und rutschte mit dem Kopf eine Etage tiefer und lehnte diesen gegen die Brust des größeren. Es würde sich jetzt einiges ändern, vermutlich müssten sie auch bald von hier fort, ja sogar flüchten. Jeder Moment konnte ab jetzt der letzte sein. Natürlich war das Leben in solch einer Gesellschaft nicht einfach. Verschiedene Wesen waren Gefährlicher als andere und jeder musste sein Leben so Gestalten das er keinen anderen benachteiligte. So auch sie beide. "Weißt du, ich kann beim Fliegen nie de Aussicht genießen da ich viel zu große Angst davor habe hinab zu stürzen. Hier oben ist das etwas anderes...ich habe meine halbe Kindheit hier verbracht und wenn ich daran denke das diese wunderschöne Stadt vielleicht bald nur noch Schutt und Asche sein wird, möchte ich sie der wichtigsten Person in meinem Leben um alles in der Welt zeigen", meinte er und atmete erleichtert aus. "Aber...wir sollten nicht zu lang damit warten, du wolltest doch das ich dir Notre Dame zeige, das ist nicht weit von hier", schlug er als nächstes Ausflugsziel vor. Wie er Antony kannte würde er früher oder später schon wieder auftauchen. Also mussten sie ihn eigentlich nicht extra suchen. Die Position und der Ausblick waren zwar viel zu schön um sich daraus zu lösen aber ewig hier rumzustehen wäre denkbar nicht die beste Idee. Er verhakte wieder seine Hand mit des Greifens und blieb noch einen Moment so verharrend.
    • Es gab keinen Ausdruck dafür, wie es sich für den Greifen anfühlte, von dem Blonden als die wichtigste Person in dessen Leben gesehen zu werden. Ja, ganz offensichtlich war es auch andersherum der Fall, doch das musste nicht immer so sein. Umso mehr freute er sich deswegen über diese Bestätigung.
      Mit einem nachdenklichen Murren legte er den schief gelegten Kopf auf den des Vampirs und sah über die Stadt. Diese ganzen Gebäude, die Straßen, alles hier also war eine Erinnerung für ihn. Wohl die größte und wichtigste, das Wahrzeichen, für seine gesamte Kindheit. Und soweit Vannon richtig aufgepasst hatte, schien damals das Familienbild noch in Ordnung gewesen sein. Diese Erinnerungen waren sicherlich Gold wert für den Vampir. Deswegen traf selbst ihn bei dem Gedanken, die Hauptstadt eventuell bald dem Erdboden gleich gemacht zu sehen, ein kalter Schauder. Auf dem Flug hatte er gesehen, was die Angriffe aus den Städten gemacht hatten. Nur noch Ruinen, kein Ort, an dem man jemals glückliches Leben vermutet hätte. Würde es in seiner Macht stehen, hätte er alles dafür getan, um nicht nur seinen Freund selbst, sondern auch diese Stadt für ihn zu schützen. Doch das stand bei weitem nicht in seiner Macht. Dafür bräuchte es viel mehr. Ihn alleine schon zu beschützen, würde sich als schwer genug heraus stellen.
      "Du kannst mir gerne alles zeigen, was für dich wichtig ist. Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir dennoch erst nach Notre Dame aufbrechen.", stimmte er dem Vorschlag zu. Gestern Nacht hatte er schon einen Blick auf dieses wunderschöne Gebäude werfen dürfen und es hatte sofort eine gewisse Ehrfurcht in ihm ausgelöst. Allerdings auch Sicherheit. Er war nicht umsonst auf diesem Platz gelandet. Vielleicht würde er heute Antworten auf dieses komische Gefühl kriegen.
      Er tat den ersten Schritt zurück zum Fahrstuhl und als sie beide wieder in diesem standen, strich er liebevoll die blonden Haare des Kleineren zurecht. "Würdest du mir heute alles erzählen, was du an diesen Orten für wichtig empfindest? Damit meine ich nicht nur das geschichtliche Wissen, sondern. . auch deine Erinnerungen. Ich würde mich geehrt fühlen, wenn du sie mit mir teilen könntest." Sie kamen unten an und er lächelte ihn fröhlich an, bevor sie ausstiegen und er auf die Anweisung wartete, in welche Richtung es nun gehen würde.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Dem Blonden Vampir war klar das irgendwann diese Frage kommen würde. Diese Frage nach seiner Kindheit. Wie bereits erwähnt hatte Xavier nie wirklich das Interesse daran seine Erinnerungen mit irgendjemanden zu teilen, Geschweige hätte er daran Gedacht so schnell wieder in Paris zu landen. Doch böse sein konnte er dem Greifen auch nicht, er wusste schließlich nicht das dies ein sehr schmerzhafter Punkt für ihn war. Nun standen die beiden wieder am Fuße des Turms und der Blonde schlug zusammen mit seinem Freund den Weg in ein anderes Stadtviertel ein. Doch wie sollte er ihm nun erklären das er ihm nichts erzählen wollte ohne ihn zu kränken? Gut böse war der Greif ihm nie, doch es würde auch heute kein Wort über seine Lippen kommen, zum einen war die Situation im Moment sehr unangebracht dafür und auf der anderen Seite tat es zu sehr weh darüber zu sprechen.
      "Ich...ehm, Vannon das...ich kann nicht, bitte sei nicht böse", meinte er verlegen während sie auf dem Weg waren zum besagten Wahrzeichen der Stadt. Er wollte den Greifen ungern regelrecht abweisen aber in diesem Sinne ging es einfach nicht anders. "Ein anderes mal, ja?", versuchte er die Lage noch etwas zu erheitern bis sie auch schon vor dem besagten Denkmal standen. Er sah daran hoch und stieß daraufhin ein seufzen aus, und ein schweres ausatmen stieß er von den Lippen. Er wollte doch sein ganzes Leben mit dieser einen Person verbringen, doch wie konnte er das wenn er nicht mal versuchte über das zu reden was Vergangen war? Er konnte sich diesen Fehler nicht verzeihen, doch brachte es der Blonde nicht übers Herz, über den Verstand über das zu sprechen was in dieser Stadt seinen Lauf nahm. Er hatte schöne Erinnerungen so war es nicht, doch die Anfänglich schlechten, ab dem Punkt wo sein Leben eine Wende nahm hafteten ebenfalls an der Metropole.
    • Wieso, war die erste Frage, die ihm auf der Seele brannte. Wie so oft im Grunde, bei dem verschlossenen Vampir. Doch er hielt sich zurück, auch wenn er sich dafür schon fast auf die Lippen beißen musste. In diesem zierlichen Körper war eine Menge Schmerz verschlossen, dass hatte er schon vor langer Zeit bemerkt, als er den Blonden kennen lernen durfte. Allerdings hat er nie etwas über irgendeinen Grund dieser Schmerzen erfahren. Hingegen seiner Erwartungen, schien diese Stadt auch schlechtes über sein Leben zu erzählen. Es wäre weder fair, noch sinnvoll, ihn zu irgendetwas zu drängen, auch wenn es immer schwerer fiel, nur mit der halben Wahrheit zu leben. "Keine Sorge, wieso sollte ich dir böse sein. Ein anderes Mal ist schon okay.", lächelte er und hoffte, dass er auf dieses andere Mal nicht wieder Jahre warten musste.
      Auch hier vor der großen Kathedrale war wenig los. Jedenfalls schien es kaum Leute zu geben, die sich dieses unglaubliche Bauwerk ansehen wollten. Mit dem Blonden an der Hand ging Vannon näher auf dieses zu. Er traute sich allerdings nicht, hinein zu gehen, ohne das Ausdrückliche okay von dem Vampir zu bekommen. Immerhin war das doch irgendwie sowas, wie eine Kirche. Und früher sollten Vampire, Dämonen und wer weiß was noch für Rassen ja arge Probleme mit diesen gehabt haben. Bis heute hat sich da einiges verändert, doch der Greif war wie immer von Unwissen geplagt.
      Es würde aber wohl nicht auffallen, dass er den Eintritt in dieses Gebäude heraus zögerte, denn schon von draußen gab es so viel zu sehen. Am liebsten wäre er hinauf geflogen und hätte sich alles aus der Nähe angesehen. Was ihm aber auch von unten auffiel, waren die Gargoyles. "Sag mal, Xav? Gibt es diese Rasse eigentlich wirklich?", fragte er und zeigte hinauf zu einer der Statuen, die sie regelrecht zu beobachten schien. Er kannte einige Legenden. Manche besagten, dass diese Kreaturen über die Bauten wachen, auf denen sie hausen. Und Vannon konnte sich vorstellen, dass dies gut klappte. Wer wollte schon so einem . . Tier begegnen. Allerdings sahen nicht alle Statuen auf der Kathedrale so schrecklich aus. Manche ähneltem sogar einem Greif.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Liebend gern hätte Xavier seinem Freund alles erzählt, doch obwohl er wusste das er dem Greifen vertrauen konnte hinderte ihn eine innere Stimme daran seinem Leid Kund zu tun und beließ so mit bei einer Ablehnung. Er wollte niemanden damit belasten nicht einmal seinen Freund. Die verständnisvoll traurige Antwort von dem größeren bestätigte nur die Sorge die er wohl hegte gegen den Blonden. Doch wie sehr er auch dagegen kämpfte wollte über seine Lippen keinerlei Wort von früher kommen.
      Leicht schüttelte er den Kopf und versuchte sich wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren auch wenn dies nun in der Lage schwer fiel. Die riesige Kathedrale die sich von den beiden erstreckte gab ein beachtlich wundervolles Bild ab. Xavier sah das Vannon begann zu zögern. Früher war es wirklich so das die Kirche, ins Leben gerufen von Engeln, Menschen und Geistern den Dämonen und Geschöpfen der Unterwelt untersagt hatte sich auch nur in der Nähe eines der heiligen Orte zu befinden. Damals wehrte man diese mit viel Silber, Eisen, Feuer und Weißrauch ab da die Geschöpfe der Nacht nicht viele Schwachstellen besaßen. Doch die heutige Zeit sah das alles etwas anders. Große und bekannte Kirchen werden nicht mehr für die Kirchlichen Zwecke Genutzt obwohl die Wesen der Nacht gegen die Gestalten des Himmels immer noch großen Kampf führen. Auch er blickte mit seinen blauen Augen nach oben zu den Steinskulpturen und lächelte leicht als er sie erblickte. Es waren immer noch die gleichen wie damals. "Gargoyles existieren wirklich, sie wurden früher als Gegenspieler des Schattenreiches bezeichnet, sie schützten vor vielen Tausend Jahren die Wesen des Lichts vor der Nacht da diese in der Dunkelheit machtlos waren. Manche sagen sie seien ausgestorben doch glaube ich das nicht, wenn man bedenkt das bei Nacht nicht alles so scheint wie man vielleicht vermuten mag", erklärte Xavier und erinnerte sich daran zurück wie er das erste mal vor dieser Kathedrale stand und ebenfalls seine Mutter danach fragte. "Komm lass uns rein gehen, ich dachte zu willst die Katakomben sehen", er ergriff wieder das Handgelenk des größeren und öffnete die schwere Hallentür, nun standen sie da, in einem riesigen Saal voller Prunk und alter Geschichte. Überall an den Wänden hingen noch große Eisenkreuze und Gefäße mit Weißen Pulver diese standen an jeder Bank verteilt. "Weißt du, vor sehr langer Zeit hat sich die Kirche in solch Gebäuden versteckt bei Nacht, da sie dachten die Geschöpfe der Dunkelheit würden sie töten, doch wollten sie lediglich den Irrsinnigen Glauben an Gott widerlegen. Die Welt wie wir sie kennen entstand nicht etwa durch eine Person, durch Evolution entwickelte sich jede Rasse im einzelnen, und jeder Zweig veränderte sich anders. Natürlich gab es Allmächtige wie den großen Poseidon oder Zeus die durch ihre riesige Macht ihr Leben lang ein Territorium so umgestalteten das es sicher war für alle, mit Gott hatte das alles nichts zu tun", Xavier fragte gar nicht erst ob sein Freund diese Informationen überhaupt haben wollte, aber er liebte nun mal Geschichte.
    • Bei Nacht war alles immer etwas anders? Er zuckte bei dem Gedanken zusammen, wahrscheinlich beinahe in so ein Wesen rein geflogen zu sein, als er vor der Kathedrale seine Landung hingelegt hatte. Doch wenn sie nett waren, sollte er sich wohl kaum vor ihnen fürchten müssen.
      Das Innere, war fast noch beeindruckender, als das, was man von Außen sah. Die bunten Fenster, durch welche das Sonnenlicht schillerte. Die ganzen Farben wirkten alle so unglaublich perfekt miteinander und die Halle selbst ließ den Greif fast noch mehr in Ehrfurcht erstarren, als das Gebäude selbst. Er versuchte den Worten des Vampirs zu folgen, was überraschender Weise ganz gut gelang. Die Frage um irgendwelche Götter war bis heute wohl nicht vollkommen abgeschlossen. Das würde auch nie so sein. Er selbst hatte sich nie genauer damit beschäftigt, auch wenn er sich wahrscheinlich auf die Seite des Vampirs stellen würde und den Glauben an einem Gott abstreiten würde. Es passierten schreckliche Dinge auf der Welt, wieso sollte ein Gott dort seine Finger im Spiel haben. Die Aussage über die anderen, für Götter gehaltenen Männer ließ ihn jedoch stutzen. So weit hätte er nie gedacht und mal wieder war er beeindruckt von dem Wissen seines Freundes. "Waren das nicht die, aus der . . griechischen Mythologie?", versuchte er sein Glück. Doch nicht der Blonde antwortete ihm, sondern eine fast schon krächzende Stimme. "Ganz richtig mein Junge."
      Vannon zuckte zusammen und sah sich um. Sie waren alleine in der Kathedrale. Zumindest hatte er das bis eben angenommen. Nun sah er, das weiter vorne auf einer der langen Sitzbänke eine ältere Frau saß. Sie stand langsam auf und kam auf wackeligen Beinen auf die beiden Jungen zu. Sie schien schwach durch ihr Alter und der Aschblonde stempelte sie im ersten Moment für einen Menschen ab. Sie sah zu Xavier, als sie stehen blieb.
      "Du weißt viel, junger Vampir. Das ist sehr lobenswert, aber auch nicht ungewöhnlich. Was viel interessanter ist: Hast du diesen Greif zu dir genommen?" Sie wendete den Blick nun zu eben diesem. Etwas erschrocken darüber, dass die Frau ihn so einfach erkannt hat, trat er einen Schritt zurück. Sie sprach jedoch unbeirrt weiter: "Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, unerfahrener Frischling.", sie wendete sich ab, um sich wieder auf eine Sitzbank nieder zu lassen, "Wisst ihr, dass eure zwei Rassen genauso verschieden sind, wie Himmel und Hölle? Damit meine ich nicht euren gesellschaftlichen Stand. Die Greifen waren es damals, die dieses heilige Gebäude beschützt haben. Noch vor den Gargoyles. Durch die Unterdrückung von den Magiern und schließlich dem Rest der Gesellschaft, verloren sie ihren edlen Posten. Alle Aufzeichnungen wurden vernichtet, in welchen man diese Rasse gelobt hatte. Und nun ist also ein junger Vampir der liebevolle Meister eines Greifen." Sie schenkte den beiden Jungs ein faltiges Lächeln, bevor sie sich wieder erhob und nach vorne wackelte. "Ihr wollt die Katakomben sehen? Für euch öffne ich den Gang, der euch unter die Kathedrale führt." Man hörte sie immer schlechter, bis sie schließlich hinter dem Altar verschwand.
      Ein Klicken und vor ihnen eröffnete sich eine lange Treppe hinab in die Tiefe. Vannon konnte immer noch nicht recht glauben, dass das gerade real war und sah etwas verunsichert und vor allem vollkommen verwirrt den blonden Vampir an.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Anblick der Kirche von innen war wirklich wunderschön doch weckte auch Geschichtlich so viel schreckliches was er vor langer Zeit einmal gelesen hatte. Doch als die Alte Frau sich plötzlich von ihrem Platz erhob zuckte auch der Vampir zusammen. Die Worte aus ihrem Munde klangen etwas wirr, doch schien sie noch stets bei Verstand zu sein. Warum fragte sie ihn nach der Aufnahme von Vannon? Eigentlich wollte Xavier nur ungern den Greifen bei sich melden lassen, sich als Vormund eintragen lassen wegen der Ketzerei seines Vaters. Abgesehen davon war er noch lang nicht Volljährig und so mit auch nicht in der Lage irgendetwas für seinen Freund zu tun, wie groß seine Angst auch war das vielleicht Vannon früher zur Adoption ausgeschrieben wird, könnte er leider im jetzigen Zeitraum nichts tun.
      Er wusste aus Geschichtsbüchern ebenfalls das Greifen vor vielen Jahren ebenfalls Beschützertiere waren und so mit eine ähnliche Rolle spielten wie die Gargoyles. Die Frau wirkte beim ersten hinsehen wie ein Mensch, doch ihr wissen ließ darauf schließen das es sich nicht um einen Menschen handelte. Tiere waren nun mal Tiere, in der modernen Zeit handhabte man Gestaltwandler als etwas unbedeutendes. Vampire dagegen waren eines der angesehensten Völker und vor allem Reinblüter waren sehr gern gesehen obwohl Vampir nur fürs töten bekannt waren, selbst in der alten Geschichte fiel nicht ein gutes Wort über die Blutrünstigen Geschöpfe. Etwas vorsichtig folgte der Blonde der alten Frau zusammen mit dem jungen Greifen bis sie letztlich eine schmale Treppe nach unten liefen. Sie wirkte düster und ziemlich heruntergekommen. Warum wusste sie wo sich die alten Katakomben befanden? Vor allem warum zeigte sie ihnen die auf eigene Faust. Gefühl waren die drei nun ein Dutzend Meter unter der Erde. Die Wände wirkten ziemlich feucht und bewachsen, alles war ziemlich alt und den Wänden hingen noch Fackeln die sich wie Zauberhand selber entzündeten. Er war als Kind einmal hier unten, doch das sah alles ganz anders aus, es wirkte nicht vertraut hier unten. Schnell ergriff der Blauäugige wieder vorsichtig die Hand des größeren und lief mit ihm der alten Frau hinterher.
    • Allem Anschein nach schien die Frau ihnen irgendwas zeigen zu wollen. Vielleicht hatte sie auch bloß sonst niemanden, mit dem sie ihre unterirdischen Spaziergänge machen konnte. Wie dem auch sei, das unwohle Gefühl ließ den Greifen nicht los. Und die Tatsache, dass sich Xavier wohl genauso unwohl fühlte, machte es noch schlimmer. Denn er war es sonst immer, der über alles einen Überblick hatte.
      Die Gänge rochen komisch. Und auch wenn alles sehr alt schien, so hatte Vannon plötzlich einige Zweifel, dass dem wirklich so war. "Angst, junger Vampir? Keine Sorge, du hast doch einen starken Beschützer. Aber hier unten gibt es nicht einmal Grund zur Furcht." Die Alte schien beide beruhigen zu wollen, doch das Gegenteil war schon fast der Fall bei dem Aschblonden. Er fühlte sich nicht gerade wie der starke Beschützer. Streng genommen hatte er nicht einmal wirklich gut aufgebaute Muskeln. Wahrscheinlich würden seine Flügel höllisch schmerzen, wenn er sich heute in einen Greif verwandeln würde, nur weil er am vorherigen Tag so eine weite Strecke geflogen war. Sowas schimpfte sich nicht Beschützer, auch wenn er nichts anderes sein wollte. "Was hier unten liegt, unterscheidet sich von den Katakomben, die die gewöhnlichen Touristen kennen. Wahrscheinlich ist Ihnen das bewusst, doch ich erkläre es noch einmal für ihren Greif. Aufgrund von Seuchen und Hungersnot starben zig tausende von Menschen. Die toten Körper häuften sich an und hätten nur neue Krankheiten mit sich gebracht, also entschloss man sich, alle tief unter der Erde zu vergraben. Hier liegt ein anderes Massensterben vor. Grundsätzlich sollte einst nur heiliger Adel an diesem Ort seine ewige Ruhe finden. Man entschied sich im Zuge der Hexenjagd allerdings die Überreste der Unterweltler an diesem Ort zu bewahren, geschützt durch die Kathedrale, sodass keiner mehr die Macht hätte, aufzuerstehen." Es hörte sich an, als würde sich ein Grinsen über die Lippen der Alten legen, doch das konnte auch Einbildung sein. Unsicher drückte der Aschblonde sanft Xaviers Hand. Das hieß an diesem Ort lagen unter anderem auch Vampire, soweit er das richtig in Erinnerung hatte. Und davon nicht viele. Als wäre das nicht genug, sprach die Frau weiter: "Die Zeiten ändern sich aber immer zu. Nun hat diese heilige Stätte eine traurige Wendung genommen. Die fehlgeschlagenen Experimente der Magier häufen sich seit dem 20. Jahrhundert immer weiter an, weil immer mehr Greifen versklavt werden. Vor allem im letzten Jahrzehnt. ." Sie hielt an, drehte sich langsam um und deutete auf die Gebeine, die nun zunehmend größer erschienen. "Du kannst froh sein, junger Greif. Dein Herr scheint ein guter Mann zu werden. Sonst würdest du deinen Artgenossen in einigen Jahrzehnten an diesem Ort Gesellschaft leisten." Die letzten Worte kamen wie gehaucht an das Ohr des doppelt so großen Jungen. Seine gesamten Instinkte sträubten sich, länger in seinem menschlichen Körper zu bleiben. Doch gerade als er mit dem Gedanken spielte, gegen die alte Dame in den Angriff zu gehen, war sie auch schon wie vom Erdboden verschluckt. Unruhig sah er sich um, konnte jedoch nichts entdecken. "Xav. .", fing er nun leise und bedacht an zu sprechen, "Ich würde hier gerne raus."
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Diese Alte Frau war wirklich sehr merkwürdig. Was sie da zusammen nuschelte klang wirklich sehr beunruhigend doch der Blonde Vampir ließ sich davon nicht beirren. Schließlich wollte er wissen was hier unten war. Er hatte bereits Geschichten davon gehört das unter den großen Denkmälern der Welt einige der Wesen einfach abgeladen wurden um diese loszuwerden mehr oder weniger. Doch das einzige was Xavier in dieser Richtung beunruhigte waren die zahllosen Geschichten über die Gruften die überall auf der Welt existieren sollten und Vampire und andere Geschöpfe einfach eingesperrt werden konnten ohne wieder herausfinden zu können.
      Hier unten war also der Platz wo die Toten abgeladen wurden, langsam aber sicher bahnte sich dem Vampir der Geruch von altem Blut in die Nase. Dieser Ort war wohl wirklich nicht für einfache Touristen Gedacht, doch fragte sich der Blonde schon aus welchem Grund die alte Frau ausgerechnet sie hier herab führte. Doch anstatt Angst vor den Worten der Dame zu hegen zeigte sich erneut seine große Neugier. Den letzten Satz der Alten verstand er schon gar nicht mehr, hatte sich sogar von der Hand seines Freundes gelöst und ging ein Stück tiefer in den Gang hinein. Aus welchem Grund hatte die Frau eben die ganze Zeit etwas über sie beiden gesäuselt. Vannon solle froh sein so jemanden wie ihn zu haben...noch waren sie nicht so weit als eingetragene Partner zu gelten.
      Der Gang wurde lediglich durch ein Paar Fackeln erhellt die durch Magie brannten. Ähnlich wie eine Gruft aufgebaut ging der endlose Gang immer weiter und Räume zierten die Seiten. Einige Minuten lang lief er einfach achtlos entlang bis der Vampir letztendlich vor einem der heruntergekommenen Zimmer stehen blieb wo der stechende Blutgeruch am stärksten schien. Vorsichtig trat er in den Raum, doch auf dem ersten Blick sah man nichts schlimmes. Doch umso tiefer er in den Raum ging umso deutlicher wurden die Umrisse. Der Raum war recht klein, und auf dem Boden waren schnell zwei Leichen zu erkennen, zwei Männerleichen, das konnte der Blauäugige noch erkennen. Beide waren an Fremdeinwirkung verstorben und lagen wie achtlos hingeworfen auf dem Steinboden. Sein Blick sank herab, und leichte Traurigkeit war in seinem Gesichtsausdruck zu vernehmen. Er wusste nicht was es war, doch die beiden Personen die tot am Boden lagen lösten in dem Jungen etwas unbeschreiblich deprimierendes aus. Als ob die Verbindung zwischen den beiden sehr stark gewesen war. Doch umso länger der Blonde die beiden regelrecht anstarrte umso mehr verfiel sein Gedanke daran das es einen Grund dafür gab das hier unten niemand mehr so einfach wiederauferstehen konnte. Den trotz dessen war hier unten so gut wie alles vertreten, und es gab nun einmal Rassen die nach dem tot wiederauferstehen, wie Greifen oder Vampire zum Beispiel. Er ließ völlig außer acht wie Schwindelig ihm doch wurde. Sein Blick, getrübt von der dunklen Fackelflamme fiel zu Boden...und er erblickte weißes Pulver vor seinen Füßen. Seine Kehle war wie zugeschnürt, er stand auf Weißrauch ein Pulver was extra für die Vampirjagt geschaffen worden war. Doch nicht nur das...in diesen Katakomben musste ein Fluch oder ähnliches herrschen. Er stützte sich an einer Wand ab und krümmte sich leicht zu Boden, er brachte keinen Ton aus der Kehle, konnte nicht nach Vannon rufen...
    • Eine Antwort ließ lange auf sich warten, weshalb Vannon die Worte noch einmal wiederholte. "Xav, ich meine es ernst. Ich würde hier wirklich gerne. ." Er drehte sich zu seinem Freund um. Doch da stand gar keiner. Panik kam in ihm auf und unruhig, beinahe hektisch drehte er sich um die eigene Achse. Der blonde Vampir war nirgends zu sehen. Dabei müsste er doch selbst in diesem spärlichen Licht auffallen! "Xavier!", rief er nun laut, wobei er das Gefühl hatte, zu spüren, wie die Wände leicht wackelten. Er müsste einen klaren Kopf bewahren und ruhig bleiben. Bisher waren sie doch immer nur geradeaus gegangen. Wenn der Blonde also - aus welchem Grund auch immer! - weitergegangen ist, müsste er ihn auch bald finden.
      Leichter gesagt, als getan. Nun tauchten plötzlich auch Räume auf. Wieso gab es hier unten Räume?! Jede einzelne wurde von dem Greif aufgestoßen. Zuerst waren sie gänzlich leer, nur ein unschöner Geruch stieg ihm immer tiefer in die Nase. Dieser kam ihm bekannt vor, zuordnen konnte er ihn allerdings trotzdem nicht. Immer weiter ging er und inspizierte ausnahmslos jeden Raum auf seinem Weg. Er musste seinen Freund wiederfinden. Wie konnte es überhaupt passieren, dass sie von einander getrennt wurden? Vielleicht war er auch völlig auf dem falschen Weg. Vielleicht hatte die alte Frau ihn mitgenommen und eigentlich war nicht der Vampir es, der in Gefahr war, sondern er selbst! Sollte das hier nicht ein umfunktioniertes Massengrab für Greifen werden? Dann war er ja schon vollkommen richtig. Aber er hatte keinerlei Angst um sich selbst. Es würde keinen Sinn machen, ihn ohne Experimente oder sonstiges einfach hier unten versauern zu lassen.
      Der undefinierbare Geruch verschleierte ihm langsam die Sinne und der Gang vor ihm schien auf einem aus duzenden von Kurven zu bestehen. Immer wieder schüttelte er den Kopf, versuchte diese Trunkenheit los zu werden, doch es wollte nicht recht klappen. Dann plötzlich nahm er auch den Geruch von Xavier war. Nur ganz schwach und auch nur für einen Moment, aber er war sich sicher. Nun eher in halben Tempo kämpfte er sich weiter den Gang hinunter. Immer weiter bis er eine offene Tür sah. Dort könnte er sein. Er sah auch einen Schatten, welcher sich in den Raum bewegte. . doch die Umrisse passten nicht zu dem zierlichen Vampir. Seine Instinkte meldeten sich wieder und ein tiefes Knurren drang aus seiner Kehle, eher er nach vorne preschte. Bei dem Raum angekommen, sah er nur, wie eine Gestalt drauf und dran war, einen Pflock durch den Körper des Blonden zu bohren.
      Alles, was der Greif jemals von sich gegeben hatte, war nichts im Vergleich zu dem, was jetzt von ihm kam. In einem großen Sprung streckte sich sein Körper in die mächtige Form des Greifen und der Angreifer wurde einfach von einer seiner Pranken begraben. Der Raum war im Grunde viel zu klein, doch es blieb keine Zeit, sich zurück zu verwandeln, denn vom Gang hörte er schnelle Schritte und das nicht nur von einer Person. "Xavier. ." Vorsichtig stupste er den scheinbar geschwächten, aber nicht verletzten Vampir an. Er fackelte nicht lang, warf ihn sich auf den Rücken und machte sich daran, aus dem Raum heraus zu kommen. Die Wände nahmen dabei erheblichen Schaden ein. .
      Auf dem Gang, wollte Vannon dann so schnell wie möglich weg, doch mit jedem Sprung, fühlten sich seine Beine schwerer an und ehe er verstand, was das war, verwandelte sich sein Körper von ganz alleine zurück in die menschliche Gestalt. "Was zum. .", ächzte er leise, als er nun auf dem Boden lag, den Vampir auf sich. Warum war er plötzlich so schwach?! Er richtete sich auf und nahm den Vampir nun auf seine Arme. Diese Angreifer schienen aus einem hinteren Teil der Katakomben zu kommen, also wäre er so geschützter. So schnell er in diesem Zustand konnte, lief er wieder Richtung Ausgang, wobei es den Anschein hatte, als würden die Lichter der Fackeln langsam erlöschen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Seine Beine fühlten sich an wie zwei schwere Bleiklötze die sich nicht vor und nicht zurück bewegten. In seinem Kopf drehte sich alles. Er verstand nun warum man hier unten nicht wieder auferstehen konnte, geschweige den lang diese Form annehmen konnte. Die Masse an Weißrauch, ein Pulver hergestellt aus Eisenkreuzen und Weihrauch was dazu dient die Vampire unschädlich zu machen und zu schwächen. Er lehnte einfach fast regungslos an der verrotteten Ziegelwand des Raumes und atmete schwer als hätte sich die dicke, nach Blut riechende Luft in seiner Lunge abgesetzt. Vor seinen Augen zog sich ein roter Schleier, ihm war schwindelig und schlecht...wieder war er so wehrlos, konnte nicht selbst aus dieser Misere fliehen. Aber er war doch ein so reinblütiger Vampir! Sein Vater wäre bestimmt schon längst über alle Berge, wie er sein Schwächen hasste.
      Eher langsam vernahm er hinter sich Schritte und blickte plötzlich in zwei rote Augen, er konnte nicht schreien da aus seinem Mund keine Töne kommen wollten. Schwankend wandte sich sein Blauäugiger Blick herab und fast als dieses Wesen ihm das Eisenkreuz durch das Herz bohren wollte erschien vor ihm ein riesiges, goldenes Getier was nach seinem noch einigermaßen klaren denken nur einer sein konnte. Mit einem Ruck fand er sich auf dessen Rücken wieder. Ein Glück hatte Vannon ihn gefunden, er hätte nicht einfach so fortlaufen sollen an seinem so fremden Ort.
      Eher benommen, anstatt voll bei Bewusstsein bekam er nur noch die Flucht aus dem Raum mit und das er nun in den Armen des Greifens lag der sich anscheint ebenfalls nicht voll und ganz bei Sinnen halten konnte. Nur durch einen kleinen Spalt sah er seinen Freund ins Gesicht. Sie hätten nicht auf die Frau hören sollen! Warum führte sie ausgerechnet sie beide hier runter? "Vannon...", flüsterte er und versuchte ruhig zu Atmen, in seinem Kopf begannen höllische Schmerzen sich auszubreiten, bis er letztendlich sich leicht zur Seite lehnte und Blut röchelte. Sie mussten unbedingt hier raus, sie hätten nie hier runter gehen dürfen. Natürlich war der ganze Mist mal wieder auf ihn gewachsen, er war zu Neugierig und Wissbegierig, aber was brachte es schon, diese Erkenntnis zu haben wenn man hier unten sterben würde?
    • Der Gedanke alleine ans Sprechen, war schon unangenehm. Irgendetwas hier unten schränkte ihn auf einmal mächtig ein. Als hätte jemand Kraft über ihn und würde seinen Körper zusammen quetschen. Gegen diese schier zu starke Macht anknurrend, kämpfte der Aschblonde sich wieder auf die Beine und langsam den Gang entlang. Die Schritte hallten durch die Gänge als wären zehntausend Mann hinter ihnen und er selbst kam sich viel zu schwach vor, als das sie jemals vor dieser unendlichen Schar fliehen könnten.
      Es war der wirklich jämmerliche Zustand seines Freundes, der ihn wach rüttelte. Er rannte, so schnell wie er als Mensch nur konnte. Verwandeln wollte sich sein dämlicher Körper immer noch nicht, dafür schienen sie endlich Abstand zu den Verfolgern zu gewinnen. Der eigentliche Ausgang war es, der ihn nun stoppte. Eine schimmernde Barriere war dort, welche eine Art rückstoßende Wirkung hatte, welche ihn wieder zu Boden fallen ließ. Er schaffte es noch, sich auf den Rücken fallen zu lassen, damit sein Freund so gut es ging unbeschadet blieb. Ein Fluchen kam von ihm, wie man es noch nie von ihm gehört hat. Der gewonnene Abstand war nun alles, was sie hatten und irgendwie mussten sie ihn nutzen.
      Auch wenn es nicht den Anschein machte, dass der Vampir in seinem Zustand irgendetwas wahrnehmen konnte, legte Vannon ihn ab und strich kurz, aber behutsam durch sein blondes Haar. "Keine Sorge, Xav. Ich schaff uns hier raus und dann geht es dir wieder besser.." Jedes Wort kratzte in seinem Hals, als müsste er kleine Nadeln durch seine Luftröhre ziehen. Er stand wieder auf und warf sich erneut gegen die Wand. Und wieder. Und wieder. Doch es half alles nichts. Nun waren die Verfolger schon so nahe, dass der Greif meinte, Schatten am anderen Ende des Ganges sehen zu können. Sie schossen mit Eisenkreuzen und anderen Materialien, von denen er keine Ahnung hatte. Zum Glück verfehlten sie ihr Ziel. Dennoch machte es ihn wütend. Wieso wollten sie seinen Freund tot sehen, der nicht einmal einer Fliege wirklich was zu leide tun konnte? Wieso lockten sie die beiden in solch eine Falle?! Diese Gefühle ließen in ihm etwas völlig neues hoch brodeln und gerade als ein neues Geschoss den zierlichen Vampir knapp verfehlte, platzte es aus ihm heraus. Ein Grollen, viel schlimmer noch als das, was er dort in dieser Kammer von sich gegeben hatte. Die Knochen zu ihren Seiten klirrten und von der Decke brodelte es Erde, bis schließlich der Gang zwischen ihnen und den Verfolgern komplett einbrach.
      Verwirrt, aber immer noch sehr aufgewühlt, sah sich der Greif sein Werk mit schief gelegtem Kopf an. Das war nicht ansatzweise sein Plan gewesen, aber es schien funktioniert zu haben. Schnell nahm er den Blonden wieder auf seine Arme. Das magische Tor schien es ebenfalls erwischt zu haben und zusammen mit Xavier gelangte er wieder an die frische Luft der Kathedrale. Dort legte er ihn erneut ab, dieses Mal bloß etwas gemütlicher auf eine der Bänke. Seine Augen glühten immer noch, von der Kraft, die er irgendwie in sich frei geschaufelt hat. Er kniete neben dem Blonden und sah ihn besorgt an, strich sanft die Haare aus dessen Stirn. "Geht es dir besser? Kann ich dich irgendwo hinbringen, wo dir geholfen wird?" Er überlegte kurz, dann sprach er weiter. "Brauchst du frisches Blut?"
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der Schmerz durchzog seinen ganzen Körper. Wieder gab sich der Blonde Vampir für alles die Schule, er wollte Vannon schon wieder in Gefahr bringen und tat es schon wieder. Es beklemmte hier unten, er wusste genau wohin die alte Frau sie geführt hatte. Dieses geschwaffel von Greifen-Leichen war nur Lüge und Trug. Sein Kopf begann nur noch mehr schmerzen auszusenden als er spürte wie er sanft auf den Ziegelboden gelegt wurde. Den Sturz bzw. Abprall der Barriere bekam der Vampir gar nicht mehr mit. Nur die sanfte Berührung auf seiner Wange ließ den Schmerz für einen Augenblick nahezu verschwinden. Doch seine Sicht war eingeschränkt. Normalerweise war er in der Lage im Dunkeln zu sehen, doch hier unten war alles schwarz, lediglich dieser rote Schleier vor seinen Augen. Nur Dumpf vernahm er den Einsturz des Schachtes und bekam den Rest so gut wie nicht mehr mit.
      Langsam verschwanden die Schmerzen aus seinem Kopf, langsam öffnete er seine Augen, Spalt für Spalt und bemerkte das der rote Schleier verschwunden war. Anfangs noch trüb erkannte er die hellen Umrisse des Greifens und atmete langsam aus. Die Kathedrale war komischerweise immer noch Menschenleer und niemand war hier. Als der Blaue Blick des Vampirs langsam aber sich wieder Glasklar wurde erkannte er auch das glühen was er nicht wirklich als schlimme betrachtete und andere nachdenkliche Dinge in seinem Hirn Anschluss fanden. Xavier war sich sicher, das was sie eben gesehen haben war eine Gruft. Nicht nur für Vampire, sondern eine ganz besondere wohl möglich sogar eine inszenierte oder modifizierte der moderneren Zeit. Dort unten war nichts vorzufinden was einen Greifen hätte daran hindern können dort zu bleiben. Ein Zauber war wohl das einzige was Vannon daran hinderte sich zu verwandeln. Doch die ganzen Eisenkreuze und dazu noch das weiße Extrakt...doch dieser sogenannte Zauber musste auch auf ihn Auswirkung haben. In seinem Leibe spürte er starke Schmerzen, die nicht Besserung gelobt waren.
      Vorsichtig versuchte sich der Blonde aufzurichten und hielt sich für einen Moment den Kopf dabei. Die Worte seines Freundes brauchten eine Weile bis sie vollkommen in seinem Hirn angekommen waren. Wo ihm geholfen wurde? Nein...umso länger er einfach ruhig da saß und tief durchatmete umso besser ging es ihm. Doch dieser Schmerz in seiner Kehle der einfach nicht verschwinden wollte, löste doch stutzten in ihm aus und gab nur ein sehr verlegenes und zögerndes nicken von sich als sich der Aschblonde nur wieder als Blutlieferant anbot. Noch immer weigerte sich der Blauäugige den Greifen zu quälen und griff sanft mit seinen schwachen und eiskalten Fingern nach dem Arm des größeren, stach vorsichtig in diesen hinein und schluckte das rote Gesöff welches aus den Adern des Greifens nun floss herunter. Wie sehr sich der Vampir dagegen innerlich sträubte dieses Angebot anzunehmen konnte er es nicht ablehnen, dafür waren die Schmerzen und der Kraftverlust einfach viel zu groß.
    • Spätestens. als der Vampir das Angebot annahm, von dem Greif Blut zu trinken, wusste er, wie sehr er gelitten haben musste. Oder wohl immer noch leidet. Selbst wenn er abgelehnt abgelehnt hätte, dieses Mal hätte Vannon ihn auch dazu gezwungen, etwas zu sich zu nehmen. Der Gedanke daran zurück, zu sehen, wie der Blonde plötzlich so schwach in seinen Armen lag und Blut hustete, war schon verängstigend genug. Auch jetzt sah er immer noch so schwach aus. .
      Vorsichtig stützte der Aschblonde ihn in dieser halb aufrechten Position und sah sich etwas um, nur um sicher zu gehen, dass niemand sie sehen würde. Oder falls eventuell doch noch einmal diese Verfolger auftauchen. Oder die alte Frau. Das beunruhigte ihn noch am meisten. Was von ihren Worten war wirklich war gewesen und was diente bloß dazu, die beiden in diese Katakomben zu locken? Und woher wusste sie, dass er ein Greif war? Normalerweise konnte man das doch nicht erkennen. Oder etwa doch?
      Er dachte so genau nach, wie er nur konnte. Was sie ihnen erzählt hatte, was sie dort unten gesehen hatten. Ganz schwach erinnerte er sich noch an die anderen Personen in dem Raum, in dem er Xavier gerettet hatte. Eigentlich hatte er sie kaum wahrgenommen. In diesem Moment hatten ganz andere Sachen gezählt. Aber nun wo er so darüber nachdachte, war er sich sicher, dass einer der beiden Toten ein Greif war. Er wusste nicht warum, doch irgendetwas in ihm sagte, dass es eindeutig so war. Den anderen hatte er nicht erkennen können. Zu viel schwerer Gestank von Blut und was sonst noch alles in diesen Gängen umher schwirrte, hatte seinen Geruchssinn vernebelt.
      Nachdem der Vampir etwas besser aussah, wagte er es, ein wenig mit ihm zu reden. Hoffentlich plagten ihn nicht mehr allzu starke Schmerzen. Der Greif musste einfach wissen, was Xavier dazu meinte. Er hatte immerhin etwas mehr Zeit in diesem Raum verbracht, auch wenn seine Wahrnehmung da schon mehr als getrübt gewesen sein musste. "Sag mal. . meinst du, das da unten im Raum könnte vielleicht ein Greif gewesen sein? Mit seinem Meister oder so etwas? Nur so eine Frage. . oder eher Vermutung.", erzählte er leise und sah dabei zu, wie der Blonde noch etwas weiter trank. Immer noch war es ihm ein Rätsel, wie das wehtun sollte. Bis jetzt hatte er kein Problem damit gehabt, als Blutbeutel zu dienen. Womöglich genierte sich der kleinere nur wieder und suchte andere Ausreden, um ihn nicht beißen zu müssen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Obwohl es dem Vampir zu wider war das Blut seines Freundes zu trinken, blieb ihm im Angesicht der Situation keinerlei Möglichkeit es nicht zu tun. Umso mehr er von der roten Flüssigkeit schluckte umso besser fühlte sich der Blonde ehe er sich von dem Arm des größeren löste und etwas verwirrt umher blickte. Es war wirklich niemand hier, wieder waren sie ganz allein und von der Frau war ebenfalls keinerlei Spur mehr zu vernehmen.
      Als er seinen Mund gelöst hatte strich er sich sachte über die Lippen ehe er ein etwas erleichtertes seufzen von sich gab und etwas deprimiert zur Seite blickte. Der Aschblonde schien ebenfalls sehr besorgt um ihn zu sein, doch das brauchte er eigentlich gar nicht. Das da unten war eindeutig eine Gruft und daran zweifelte Xavier kein bisschen. Diese Wesen da unten wussten wie man Vampire tötete und diese Räume waren Grabstätte, doch Grabstätte die umfunktioniert wurden...den eigentlich lagen da unten Tatsächlich Persönlichkeiten und verschiedenste Wesen und darunter auch ein Greif mit seinem Meister. "Das da unten war ein Greif mit seinem Meister, es ist eine Grabstätte die als Gruft umfunktioniert wurde durch Magie...doch habe ich keine Ahnung wer uns dort unten töten wollte", meinte der Blonde doch recht ruhig und diesmal ohne jegliche weitere Panik in der Stimme zu haben. Er raufte sich die Haare und versuchte sich von der Bank zu erheben was auch durch das getrunkene Blut sehr gut funktionierte und er nicht einmal wackelig stand. "Lass uns lieber von hier verschwinden, Tony ist bestimmt schon wieder zuhause", stellte er fest und streckte sich danach ausgiebig als wäre nichts gewesen. Natürlich war es eine sehr Traumatisierende Situation gewesen, doch was sollten sie schon großartig tun als abzuwarten oder es zu vergessen...obwohl ihm nun nur wieder der Gedanke in den Knochen saß das Blut seines Freundes eben zu sich genommen zu haben. Er musste sehr ehrlich sein...es war immer noch das köstlichste und Stärkenste welches er je zu sich genommen hatte, doch würde er sich nie trauen dieses aus seinem Hals zu sich zu nehmen, die Schmerzen wären einfach viel zu groß, selbst für den Greifen. Sanft griff der kleinere nach dem Arm des Greifens und ging mit ihm nach draußen. Doch was sich da ihren Augen zeigte war nicht um ein Haar besser. In der Ferne konnte man Rauch erkennen, zwar nur Schwach aber immerhin. Die Straßen waren wie leergefegt und so gut wie niemand war mehr zu sehen.
    • Es beruhigte den Greif sehr, den Vampir bei voller Stärke zu sehen. Obwohl es ihm so vorkam, als hätte er relativ wenig getrunken. Wenn solch eine Menge schon ausreichte, dann verstand er erst recht nicht, warum sich der Blonde jedes Mal so dagegen sträubte.
      Seine Vermutung war also auch richtig gewesen. Ein Greif und sein Meister. Das war auch der einzige Verbindungspunkt, den sich Vannon zu sich und Xavier vorstellen konnte. Immerhin schienen die beiden Fremden auch eher unfreiwillig dort unten verrottet zu sein. Es wäre gut vorstellbar, dass das selbe für sie vorgesehen war. Dort unten wurde außerdem Magie angewendet. Xavier war kein Magier. Vielleicht traf dies auch auf den anderen Meister zu. Gut möglich, dass sie auf eine Sekte gestoßen waren, die es auf solche Partnerschaften zwischen Greifen und anderen Wesen abgesehen hatten. Frei nach dem Motto: Wenn wir ihn nicht haben können, sollte ihn keiner haben. Der Aschblonde schüttelte sich kurz, bei diesen barbarischen Gedanken. Der junge Vampir hatte Recht. Es wäre besser, wenn sie so schnell wie möglich verschwanden. Wer weiß, wie viele Ausgänge diese Gruft dort hatte. Hoffentlich würde Antony sich dazu bereit erklären, mit den beiden über das zu reden, was er eventuell weiß. Konnte ja gut sein, dass ein Bewohner Paris' etwas dergleichen aufschnappte.
      Der Anblick, der sich ihnen draußen bot, erschütterte den Greif sofort wieder. Was war passiert, während sie unter dieser Kathedrale waren?! Die sonst viel zu volle Stadt wirkte plötzlich wie ausgestorben und dieser Rauch in der Ferne. . Knurrend sah sich der Aschblonde um. Er konnte niemanden erkennen, der nach potentieller Gefahr aussah. Er konnte generell niemanden erkennen. Den Arm aus dem Griff des Vampirs gelöst, fasste er nun seine Hand und drückte diese sanft. "Wir sollten wirklich zurück. Hoffentlich hast du recht und Antony kann uns erklären, was hier vor sich geht."
      Auch wenn es die Gefahr für die beiden eventuell erhöhte, überließ er erneut dem Greif die Überhand und warf sich den Vampir auf den Rücken, um auch schon los zu preschen. Einen Überblick über die Straßen dieser Stadt hatte er immer noch nicht - schon gar nicht in dieser ungewohnten Leere - doch er fand den Weg in die Wohnviertel trotzdem. Kein einziger Mensch war ihnen in der Zeit unter die Augen gekommen. Der Rauch war immer noch weit entfernt, zu Vannons Überraschung hörte er allerdings auch keinen Lärm. Er hatte keine Ahnung, wie es zu dieser Situation hätte kommen sollen. Vor dem Haus des anderen Vampirs, verwandelte er sich zurück, sodass er Xavier noch einige Schritte Huckepack trug, ehe er ihn absetzte. Wenn er ehrlich war, graute es ihm etwas davor, an diese Tür zu klopfen, um zu sehen, ob sie nun erwartet wurden oder nicht. Deswegen ließ er freundlicher Weise seinem Freund nun den Vortritt.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Auch Xavier wunderte es ein wenig das die sonst so befüllte Metropole nun so gut wie ausgestorben schien. Seines Wissens waren sie doch nicht einmal lang da unten. Mal davon abgesehen warum sie überhaupt dort unten gewesen waren. Das Vannon sich immer noch Sorgen um ihn machte war ganz verständlich. Das Blut trinken hatte er schließlich auch nur unterbrochen und abgesehen davon reichte ihm das kleine bisschen erst einmal vollkommen und hatte so mit auch keinerlei Einwende dagegen das er ihn auf dem Rücken transportierte bis sie endlich wieder vor dem Apartment von Antony standen und die eiserne Treppe hinauf liefen.
      Als er vernahm wie sehr sich doch der Greif fürchtete nun gegen die Wohnungstür zu klopfen übernahm er dies mit einem sanften nicken und tat dies sofort. Doch wie bereits von den beiden vermutet öffnete sich zwar die Tür, doch dahinter war nicht etwa Tony zu sehen. Etwas stutzig standen sich nun der Vampir und eine etwas größere Dame gegenüber. Sie war etwas kräftiger gebaut, dennoch schlank. Hatte Dunkelbraune gelockte Haare die ihr etwa bis zur Brust reichten, ihre Haut war im Gegensatz zu dem Vampir doch recht dunkel und ihr üppiger Vorbau war ebenfalls eines der Merkmale die sofort an der Frau heraus stachen.
      "Ihr müsst bestimmt die Kinder sein...", meinte sie etwas grimmig. "...kommt rein", sie ging von der Tür zurück nach drinnen woraufhin der Blonde Vannon wieder ein nicken zu warf. Zusammen betraten sie erneut die Wohnung, doch von Tony war keine Spur. "U-und sie sind dann bestimmt Antonys Freundin, oder?", erfragte er recht vorsichtig und mit bedacht. Ihrer Optik zu Urteilen war sie eindeutig ein Werwolf, und nur weil sie mit einem seines gleichen zusammen lebte hieß das noch lange nicht das sie mit allen so friedlich umging wie wahrscheinlich mit ihrem Freund. Ein knurren, ähnlich das eines Hundes erklang aus der kleinen Küche aus der die Braunhaarige eben wieder heraustrat mit einem Bier in der Hand und sich leicht gegen den Türrahmen lehnte. "Ja bin ich, Antony hat gesagt ich solle nachhause kommen wegen dieser Pseudo- Kriegsgeschichte", sie nahm einen kräftigen Schluck aus der grünlichen Glasflasche in ihrer Hand und verschränkte die Arme vor ihrem üppigen Vorbau. Sanft nahm der Blonde seinen Freund bei der Hand und beide ließen sich wieder auf dem Sofa nieder.
      Mit einem kleinen Ruck stützte sich die Dame vom Rahmen ab, trat einige Schritte näher zu den beiden und schnüffelte etwas vorsichtig an Vannon herum. Der Duft von Erde, gemischt mit dem von Rosen kannte sie bereits von ihrem Freund, also konnte sie recht schnell Xavier als ungefährlich einstufen allein sein aussehen tat es der Werwolfdame nicht schwer ihn als recht schwach einzustufen. Doch was sie von dem Aschblonden halten sollte wusste sie im ersten Moment nicht recht. Dieser feine Geruch den die Dame nicht einordnen konnte verunsicherte sie etwas. Kurz darauf richtete sie sich auf und stieß erneut ein Hunde-ähnliches knurren aus.