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  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Die Minuten nach dem Absenden der Nachricht vergingen wie Stunden. Die kühle Schattenluft unter den Betontreppen hinter der Sporthalle kroch mir langsam durch die Dünne meiner Jacke, doch das Zittern, das meinen gesamten Körper erfasst hatte, kam von tief innen. Ich starrte auf das schwarze, leblose Display des Handys auf meinen Knien. Was hatte ich getan? Der vernebelte Zustand der purer Verzweiflung, der mich die Sätze hatte tippen lassen, wich einer eiskalten, brutal hereinbrechenden Welle de…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Das grelle Neonlicht der Cafeteria brannte mir in den Augen, aber die Dunkelheit in meinem Kopf war unendlich viel schlimmer. Ich stand da, die Hände fest in den Taschen meiner Jacke vergraben, während die Welt um mich herum zu einem einzigen breiigen Masse aus Gelächter, Geschirrgeklapper und Tuscheln zu verschwimmen schien. Neben mir strich sich der Junge vom Boden hastig den Dreck von der Hose. Er starrte mich an – mit einer Mischung aus Wut und purer Angst. Seine Schüsselsuppe war über den L…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Ein leises Schnellen der Handytastatur war das Einzige, was ich wahrnahm, während Herr Bauers Stimme im Hintergrund zu einem monotonen Grundrauschen verblasste. Meine Finger zuckten leicht über das Display, als die Nachricht von Moon endlich einzog. Ich las ihre Worte. Und dann las ich sie noch einmal. Ein schlagartiger, beinahe berauschender Welle der Erleichterung durchströmte meine Brust. Mein Herz, das die ganze Stunde über wie ein gefangenes Tier gegen meine Rippen geschlagen hatte, schien …

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Das dumpfe Vibrieren in meiner Jackentasche traf mich wie ein elektrischer Schlag. Ich starrte noch eine gefühlte Ewigkeit auf das dichte Blätterdach der Kirschbäume im Schulpark, das Display in meiner Hand krampfhaft umschlossen. Mein Herz hämmerte in einem rasenden, unbarmherzigen Rhythmus gegen meine Rippen. Jede Sekunde des Warten schien sich wie eine kleine Ewigkeit zu dehnen, in der mein Verstand die schrecklichsten Szenarien durchspielte. Sie würde Nein sagen. Sie würde denken, ich sei ei…

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    Rambow - - 2er RPGs

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    Das dumpfe Scheuern des Reißverschlusses, als ich mein Schulheft in den Rucksack stopfte, riss mich aus der Benommenheit nach der Geschichtsstunde. Der Druck auf meiner Brust war unerträglich geworden. Die Worte von Frau Sanders dröhnten wie ein ständiges Crescendo in meinen Ohren. Sie werden das Schuljahr nicht bestehen. Sie werden sitzen bleiben. Ich starrte sekundenlang auf meine zitternden Hände. Ein Zittern, das nicht von der kühlen Schulflurluft stammte, sondern von der puren Angst vor dem…

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    Das dumpfe Kratzen von Kreide auf der Tafel war das erste Geräusch, das mich aus meinen Gedanken riss, als Frau Sanders den Geschichtsraum betrat. Sie war eine ältere Frau mit streng zurückgestecktem Haar, einer spitzen Brille auf der Nase und einer Ausstrahlung, die kein einziges Wort der Widerrede duldete. Sie schob ihre Mappe auf das Pult, blickte kurz über die Reihen und begrüßte die Klasse mit ihrer gewohnt monotonen, kühlen Stimme. Die meisten Schüler gaben ein mummelndes „Guten Morgen“ zu…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - 2er RPGs

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    Das scharfe, metallische Klicken, als das Garagentor nach oben schnellte, schallte durch die noch schlafende Nachbarschaft. Die kühle Morgenluft traf mich wie ein kalter Schlag ins Gesicht und vertrieb auch die letzten Reste der Schläfrigkeit, die noch wie Blei in meinen Knochen gehangen hatten. Ich schob mein Mountainbike ins Freie, zog die Bremsen an und betrachtete kurz das Gefährt, das mich jeden Tag aufs Neue aus meinem eigenen, düsteren Kosmos herausbeförderte. Egal ob es regnete, stürmte …

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

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    Der muffige, vertraute Geruch von altem Rauch und abgestandenem Alkohol lag wie ein schwerer Schleier in der Luft meines Zimmers, als der stumme Vibrationsalarm meines Handys unter meinem Kissen summte. Kein schriller Ton, kein melodisches Signal – nur dieses unerbittliche, dumpfe Brummen, das mich brutal aus dem Schlaf riss. Ich schlug die Augen auf und starrte sekundenlang an die dunkle Decke, während mein Körper augenblicklich in Alarmbereitschaft versetzte. Das war der automatische Reflex, d…

  • the wolf and the lamb [rambow x yumia]

    Rambow - - Vorstellung

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    cc7eb3c1304c721d25ab41fef9c0a8ea58450164.png Alexander „Alex“ Miller 19 | 1.94 m | leicht verwuscheltes, dunkles Haar | tiefbraune, aufmerksame Augen . Spitzname . Kitsune ~ So tritt er in der App auf. Die japanische Sagengestalt des schlauen Fuchses schien ihm ideal, um seine Identität zu verschleiern und sich einfach mal frei von allen Vorurteilen und seinem Ruf zu unterhalten. . Charakter . beschützerisch | schlagfertig | tiefgründig | loyal | verschlossen nach außen | impulsiv bei Ungerechti…

  • Als sich Noras Lippen auf die ihren legten, entwich Freya ein tiefer, zitternder Atemzug. Es war, als würde der letzte feine Riss in ihrer gequälten Seele unter der sanften Gewalt dieses Kusses nahtlos zusammenfügen. Sämtliche Vorbehalte, die eisernen Lehrsätze des Ordens und die jahrelange Entfremdung von ihren eigenen Gefühlen verflüchtigten sich im Hauch dieser einzigen, feurigen Berührung. Freya neigte den Kopf, passte sich der Bewegung vollkommen an und erwiderte den Kuss mit einer hungrige…

  • Das Dröhnen in Freyas Ohren klang nur langsam ab. Es war ein tiefes, metallisches Summen, das wie ein weit entferntes Unwetter in den hohlen Räumen ihres Schädels nachhallte. Ihr Körper fühlte sich an wie ein verbranntes Schlachtfeld – ausgebrannt, taub und von einer schrecklichen, leeren Kälte durchdrungen. Jede Sehne brannte, jeder Muskel zitterte unter den Nachwirkungen des gewaltigen Stromschlags, den ihr eigenes Blut gerade durch die Gasse gejagt hatte. Der Geschmack von geschmolzenem Kupfe…

  • Noras unerbittliche Worte fielen wie tonnenschwere Gewichte auf Freyas Bewusstsein herab. Jeder einzelne Satz, jede so beiläufig ausgesprochene Gewissheit zerschlug ein weiteres Stück jenes eisernen Panzers, den die Großmeisterin eben noch verzweifelt um ihre Seele gelegt hatte. Eine Halbgöttin. Das Wort hallte wie das stumme Dröhnen einer gigantischen Bronzeglocke in ihrem Kopf wider. Es überlagerte die Geräusche des Hafens, das Rauschen des Meeres und den Schlag ihres eigenen Herzens. Die eisk…

  • ​Das Echo der zerbrochenen Krone

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    Genre Dark High Fantasy, Tragische Romanze, Abenteuer-RPG Welt Das Festland von Mittelerde im späten Dritten Zeitalter. Die Reise führt von den bedrohlichen Randgebieten des Düsterwalds über die verfallenen, majestätischen Ruinen von Ost-in-Edhil in Eregion bis hinauf zu den sturmumtosten Pässen des Nebelgebirges. Charaktere - Charakter X: Ein ausgestoßener Waldelb und ehemaliger Grenzläufer, der von Visionen des kommenden Verfalls geplagt wird und mit stummer Melancholie gegen die aufziehende D…

  • Schatten über Vroengard

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    Genre Romantasy, Dark High-Fantasy, Abenteuer Welt Alagaësia, Jahrzehnte nach dem Sturz Galbatorix'. Der Orden der Drachenreiter blüht fernab des Imperiums langsam wieder auf, doch Uralte Magie und vergessen geglaubte Schatten regieren noch immer die unerforschten Grenzen des Landes. Charaktere - X: Ein/e junge/r Drachenreiter/in, getrieben von einem schmerzhaften Verlust aus der Vergangenheit und der erdrückenden Last, das Volk der Reiter vor einer neuen Dunkelheit zu schützen. - Y: Ein/e gehei…

  • Die Stille, die nach diesen Worten zwischen den eisernen Wänden der Frachtcontainer einkehrte, war von einer fast physischen, lähmenden Schwere. Das gedämpfte Dröhnen des nahegelegenen Hafens – das Fernsteuern der Kräne, das Rumpeln der Laster und das dumpfe Rauschen des Meeres – verblasste vollkommen, als würde die Realität um sie herum in Zeitlupe erstarren. Freya bewegte sich nicht. Ihr Blick verharrte zuerst auf dem harten Asphalt, wo noch vor Sekunden das pechschwarze Metall der Höllenkling…

  • Die Luft zwischen den engen Stahlwänden der Frachtcontainer schien augenblicklich einzufrieren. In dem unbarmherzigen Sekundenbruchteil, in dem die Finsternis Noras Augen überflutete und das pechschwarze Metall der Höllenklinge mit einem schabenden, unnatürlichen Geräusch aus dem Nichts gerissen wurde, übernahm Freyas Körper auf vollkommen autonomer Ebene die Führung. Es war die uralte, ins Fleisch gebrannte Mechanik hunderter absolvierter Schlachten – jahrelanges, gnadenloses Training in den ei…

  • Die leuchtende, pulsierende Sphäre aus Göttlichkeit hatte auf das Dringen der Dämonin nicht mit Zorn oder Zerstörung reagiert. Als sich der Körper der unsichtbaren Wand genähert hatte, gab das kochende Netz aus statischer Auflösung bereitwillig nach. Die bläulichen, feinen Energiefäden wichen zur Seite aus wie sanfter Dampf oder laue Seide. Sie berührten das Fleisch nicht einmal; die urtümliche Macht schien förmlich vor der Präsenz zurückzuweichen, durchtränkt von Freyas tiefster, schlafender Ab…

  • Freya schmunzelte leise, ein Hauch müder Wehmut schimmerte in ihren hellen Augen, als sie ihren Kopf etwas weiter zur Seite neigte. Ihre Finger fuhren noch immer in langsamen, beruhigenden Bahnen über die feuchte Haut vor ihr, während ihre Stimme zu einem tiefen, fast schläfrigen Brummen wurde. „Nein... meine Mutter war niemals eine von ihnen“, begann sie leise, und der Klang ihrer Worte wiegte sich sanft in der halbdunklen Stille des Schlafzimmers. „Helena hatte nicht das geringste Wissen über …

  • Die Stille des Schlafzimmers besaß eine faszinierende, beinahe heilige Qualität. Das schwere, gedämpfte Licht der Nacht warf weiche Schatten an die Wände, während der Duft von warmem Hautkontakt, verdunstetem Duschwasser und verblassender Erregung still in der Luft schwebte. Freya lag auf dem Rücken, das goldene Haar wie ein fächerartiger Heiligenschein auf den Kissen ausgebreitet. Ihre Brust hob und senkte sich in einem tiefen, tiefentspannten Rhythmus. Als die leisen Worte die Luft erfüllten u…

  • Freya schloss für einen langen, weichen Augenblick die Augen und lehnte ihr Kinn noch ein Stück fester in die warme Handfläche, die sie hielt. Ein leiser, fast lautloser Seufzer entwich ihren Lippen, ehe sie die dichten Lider wieder hob und direkt in das Gesicht vor sich blickte. Das kühle, unnahbare Eis in ihren strahlend blauen Augen war vollkommen geschmolzen, ersetzt von einer ungewohnten, fast verletzlichen Weichheit, die die kriegerische Halbgöttin vollkommen entblößte. „Du liest in mir wi…