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"Zugang kannst du haben. Aber nur du. Wenn du mehr Wölfe mitnehmen willst geben wir dir Vampire in der gleichen Anzahl mit." Cal war drauf und dran, von seinem Barhocker aufzuspringen und loszulegen. Aber er wusste, dass es nicht so einfach war. Es gefiel ihm zwar nicht, aber er musste bleiben, musste verhandeln. Und irgendwie musste er dabei einen klaren Kopf behalten. "Unsere Routen? Als ob wir die nicht selbst überprüfen können."So viel zum klaren Kopf. Er atmete noch einmal tief durch, nahm …
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Ein leises Knurren drang aus Cals Kehle, doch er stoppte sich, bevor es zu laut wurde. Er schloss die Augen, packte die Theke mit beiden Händen und zwang sich dazu, einmal tief durchzuatmen. Er drückte seine Wut so tief runter, wie er konnte - was nicht viel war, aber Kleinvieh machte ja bekanntlich auch Mist. Ihm war trotzdem nicht nach reden zumute. "Informationen? Schön. Unbekannte Akteure schleichen sich in unsere Geschäfte, obwohl wir extra Maßnahmen ergriffen haben. Kommt dir bekannt vor, …
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Calder nahm einen kräftigen Schluck von seinem Bier und Ilya plapperte drauf los. Dämliche Vampire und ihre Politik. "Spar dir das Gelaber," knurrte er. "Du hattest Recht, ich lag falsch, bla bla bla. Jetzt gib mir die Zugeständnisse, meine Jungs durch euer Revier streifen zu lassen, damit ich diese Arschlöcher finden und zerfetzen kann." So, wie Calder gerade drauf war, würde er auch bis nach China schwimmen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Sie hatten sein Rudel angegriffen.…
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Ein ganzer Strang an Flüchen entwich Cal, als er die Antwort auf seine Nachricht erhielt und das Datum, plus die Uhrzeit sah. Aber eine andere Wahl hatte er nicht und er würde den Teufel tun und noch mehr Zeit verstreichen lassen. Das Rudel konnte auch nur so lange zurückgehalten werden, bevor auch sie Blut verlangten. Also stieg er am Abend des Vollmondes aus seinem SUV - fluchte erneut - und betrat die kleine Bar. An jedem anderen Tag hätte er sie wohl als schnucklig bezeichnet, aber heute Nac…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragAarin fristete seine Zeit in dem Café. Wie gut, dass er sehr geduldig sein konnte. Das war ja immerhin eine Tugend! Schließlich machte Kyle Feierabend - zehn Minuten zu früh... - und verließ den kleinen Laden. Aarin packte sein Notizbuch zusammen und stand ebenfalls auf. Er bezahlte ganz brav und warf dem Dämon noch einen warnenden Blick zu, bevor er auch ging. Aarin folgte Kyle. Sein Gang war entspannt, fast beschwingt – der Feierabend schien ihn zu beflügeln. Aarin folgte ihm in sicherem Absta…
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Cal hatte sich kaum hingesetzt, da krachte seine Faust auch schon gegen das Geländer der Veranda. Das Holz splitterte, doch es war nicht genug. Nichts war genug, um das brennende Gefühl in seiner Brust loszuwerden. Wut, Schuld, Angst – alles kochte hoch, wie Lava kurz vorm Ausbruch. Er fühlte, wie sich seine Fingergelenke verschoben, wie sich seine Nägel zu Krallen verlängerten. Seine Zähne schmerzten im Kiefer, bereit, zu reißen. Sein Onkel stand nur einen Schritt entfernt, bleich, aber ruhig. …
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Cal stand am Fenster im Arbeitszimmer seines Onkels, die Hände tief in den Taschen seiner Cargohosen vergraben. Es hatte angefangen zu regnen. Die Tropfen trommelten leise gegen die Scheibe, verzerrten das Bild der Aussicht. Die Erinnerung an das Treffen mit Ilya war noch frisch, die Worte hallten in seinem Kopf nach. Er hatte sich bemüht, ruhig und souverän zu wirken, doch innerlich war er unsicher gewesen. Das wurmte ihn. Gerade, weil es letzte Nacht noch so einfach gewesen war, mit ihr zu red…
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Natürlich konnte sie ihm nichts versprechen, das wusste er. Sie hatte es ihm doch selbst gesagt, dass sie nur hier war, weil ein Telefonat zu unpersönlich gewesen wäre. Er erwartete auch gar keine Antwort. Er stand auf und streckte sich, ließ seinen Nacken knacken. "Wenn dann noch welche von euch übrig sind," meinte er. "Das Rudel wächst. Die Vampire fallen offensichtlich nur von Dächern." Er wandte sich ihr zu, suchte ihren Blick. Ihre Augen waren eigentlich ganz hübsch. Extrem ungewöhnlich, kl…
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Verhandeln mit einer Geschäftsfrau. Von wegen einfach, Linden, dachte Cal. Aber es half ja alles nichts. "Das weißt du nicht," gab Cal schlicht zurück. "Wie gesagt: wir haben keine Probleme mit Drogen, weil wir keine Drogen im Revier haben. Ihr habt uns jetzt gewarnt, dass da was im Busch ist, also können wir Ausschau halten. Sobald sich was rührt, verteidigen wir uns und euer Problem ist weiterhin nur euer Problem. Ich weiß nicht, wie ihr Vampire das so handhabt, aber das Rudel agiert für gewöh…
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Cal lachte leise, schüttelte den Kopf. Er lehnte sich wieder zurück, entspannter, als es diese Situation vielleicht erforderte. "Teams bilden, ja klar. Ich weiß genau, wie das endet. Deine Leute wollen den Ton angeben, weil wir uns auf ihrem Boden bewegen, woraufhin meine Leute zu mir kommen und sich beschweren, dass man ihnen eine Leine angelegt hat und sie ihren Job nicht tun können. Woraufhin ich mich bei dir beschweren komme, woraufhin du deine Leute anscheißen musst, die dann wiederum keine…
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"Ein Vampir ist gestorben, Calder." Shit. Warum hatte er davon nichts gewusst? Hatte sein Onkel davon gewusst?! Sollten sie eigentlich. Es mochte zwar nicht so erscheinen, aber wenn ein Vampir starb, dann betraf es das Rudel, denn es gab nur eine Fraktion in der Stadt, die vom Tod eines Blutsaugers profitieren würde: die Wölfe. Normalerweise waren die Vampire auch schnell darin, sie zu beschuldigen. Interessant, dass sie es dieses Mal nicht getan hatten. Sie mussten wissen, dass das Rudel nichts…
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Dafür, dass Lewis immer so viel strampelte, wenn Santi ihn auf die Folter spannte, genoss er es viel zu sehr, das Gleiche jetzt ihm anzutun. Und Santi genoss jede Sekunde davon. Santi starrte an sich selbst herab, begegnete Lewis' Blick. Scheiße, war das heiß. Mit einem genüsslichen Seufzen ließ er den Kopf in die Kissen sinken, als Lewis ihm endlich ein bisschen, ein kleines bisschen Erleichterung verschaffte. Teasing war schön und gut, aber nichts ging über das eigentliche Gefühl. Und sie beid…
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China und Drogen. Toll. Das war normalerweise genau der Kram, mit dem sich sein Onkel beschäftigte. Cal wusste nichts von China, er wusste kaum was über Drogen. Das Rudel handelte nicht in Drogen, abgesehen von Gras, aber das war ja gerade auf dem besten Weg, ein legitimes Business zu werden. Das Rudel beschäftigte sich viel eher mit allem, was Gewalt beinhaltete. Mochte man kaum glauben, wenn man in den friedlichen Vierteln des Territoriums unterwegs war und Welpen offen auf der Straße herumspi…
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Mit einem Schulterzucken ließ sich Cal auf einer der Bänke nieder. "Du hast nie gefragt," gab er schlicht zurück. Das Grinsen wich aus seinem Gesicht und wurde ersetzt durch einen Ausdruck der Ernsthaftigkeit, den er nur selten trug. Cal war viel lieber locker und entspannt unterwegs. Ernst lag ihm einfach nicht - was nicht hieß, dass er das nicht konnte. "Karten auf den Tisch: ich hab dich nicht angelogen. Alles, was ich gesagt habe, habe ich auch so gemeint." Er hielt sich mit Details zurück -…
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Cal hatte sich gestern ein bisschen davon abgehalten, es zu bemerken, aber heiliger Mond sah die Eisprinzessin gut aus. Gestern war sie ja schon attraktiv gewesen, in ihrem business-casual Outfit, aber das Kleid, das sie heute anhatte... Wow. Einfach nur wow. Cal war niemand, der offen starrte, aber er erlaubte es sich, während Ilya sich langsam über die Wiese bewegte. Waren solche High Society Fetzen sein Ding? Nein. Änderte nichts daran, dass Ilya sowas verdammt gut tragen konnte. Er fragte si…
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Cal gab ihr die Adresse von dem Haus an der Ecke der Straße während er die leeren Bierflaschen zu einer kleinen Gruppe anderer, leerer Bierflaschen stellte. Dusty hatte nach der letzten Party noch nicht aufgeräumt. Das war vor drei Tagen gewesen, was machte dieser Wolf denn bitte die ganze Zeit? Ach, egal. "Danke für den Ausflug. Das werd ich nicht vergessen, Fremder." Cal lächelte schief, als er sich zu der Vampirin wieder umwandte. Er hatte ihr tatsächlich nie seinen Namen verraten. Und, so wi…
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Santi's Aufmerksamkeit wurde von den Seilen an seinen Handgelenken zu den köstlichen Lippen des Streuners gerissen, als sich dieser rittlings auf seinem Schoß niederließ und ihn ungehemmt küsste. Santi konnte gar nicht anders, als sich in den Kuss - und all die anderen, die folgten - hinein zu lehnen. Mit dem Bisschen mehr Bewegungsfreiheit, das Lewis ihm vorher noch verschafft hatte, reichte gerade so aus, um seine Hände auf dem Knackarsch des Streuners zu platzieren. Dafür wurde er sogleich be…
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"Wenn du nicht mehr gehen willst? Hm... Schätze, dann hab ich fünf Jungwölfe und eine Jungvampirin, auf die ich aufpassen muss." Cal zuckte mit den Schultern. Der Gedanke daran, eine Vampirin - eine reinblütige, politisch wichtige Vampirin - praktisch ins Rudel aufzunehmen sollte ihm mehr Angst einjagen. Es sollte ihn nervös machen. Oder er sollte irgendwelche coolen politischen Schachzüge planen, mit denen er von den Vampiren bekommen konnte, was er wollte. Aber alles, woran er denken konnte, w…
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"Ich bin nicht der Vater dieser Jungwölfe! Bis vor ein paar Jahren war ich noch einer von ihnen!" schnaufte Calder. Das nur ein weiterer Kommentar, der ihn daran erinnerte, dass er eigentlich auch den Job seines Onkels übernehmen sollte. "Dein hübscher Rat, Senat, was auch immer hat sich ganz schön verkalkuliert, weißt du das? Wie gesagt: niemand wird dich in der Luft zerreißen, solange du niemandem auf die Füße trittst. Und dich benutzen... könnte schwierig werden, wenn du in unserem Revier ste…
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Die Tatsache, dass die Eisprinzessin ihm gerade mehr über das Treffen, das sie morgen haben würden, verraten hatte, als sein eigener Onkel, sollte Cal irgendwas sagen. Tat es aber nicht. Er kaute immer noch auf der Info herum, dass die Vampire diesem Treffen aus einem ganz anderen Grund zugesagt hatten, als er gedacht hatte. Interessant. "Ich kann dir versichern, dass dich kein Wolf umbringt, nur weil du lügst," versicherte er ihr. Er war nicht ganz sicher, warum er wollte, dass sie sich um sowa…