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Jordan Oliver Fairchild war einer der besten Menschen, die es auf dieser Erde gab. Er schien immer gut gelaunt zu sein, hatte ein mitreißendes Lachen und war ein unfassbar guter Küsser. Jordan liebte ihn. Aufrichtig. Meistens. Jetzt gerade wollte er ihm am liebsten den Hals umdrehen. Obwohl Oliver eigentlich nicht das Problem war. Oliver war ein wenig übereifrig, wenn es um seine Freunde ging. Er wollte immer das Beste für sie. Das war okay. Das war einer der Gründe, warum Jordan sich in ihn ver…
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Oliver Alexis' Begeisterung zauberte Oliver ein kleines Lächeln aufs Gesicht. Irgendwie hatte er das Gefühl, ihn abseits von den Kindern viel zu selten wirklich glücklich zu sehen. Meistens irgendwie etwas angespannt, oder schlichtweg traurig, was offenbar Alexis' Grundausstrahlung war. Irgendwie sollte er daran gewöhnt sein, aber es zog ihn doch immer ein bisschen mit runter. Ihn zur abwechslung mal begeistert zu sehen war wirklich schön. "Du musst Florin nicht wegen mir das Wochenende ruiniere…
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Oliver “Welches Event ist wichtiger, als die Antwort auf die Frage, ob Florin lieber Bungeejumpen, oder durch eine Höhle tauchen würde?”, fragte Oliver mit gespielter Dramatik in der Stimme. Er war davon ausgegangen, dass Florin sich einfach übermäßig viel Zeit für eine sehr ernste Antwort auf eine vollkommen bescheuerte Frage nahm, aber irgendwie beruhigte es ihn, dass er anderweitig beschäftigt war und sich nicht den Kopf über seinen Blödsinn zerbrach. “Ich denke nicht, dass er Karten für mein…
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Oliver "Rosmarin Limonade klingt...interessant", antwortete Oliver mit einem kleinen Lächeln, das zu nett aussah, um wirklich ernst gemeint zu sein. Eigentlich klang es irgendwie nach Medizin, oder so. Rosmarin gehörten für ihn eher über Kartoffeln, aber weniger in Limonade, aber es lag ihm fern, irgendjemanden wegen seinen Essgewohnheiten zu kritisieren. Seine Mutter war ein riesen Fan von Nudeln Hawaii. Nudeln mit Sahnesoße, Schinken und Anannass. Das war eine Stufe schlimmer, als Pizza Hawaii…
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Oliver Ah. Anderen Äpfel andrehen und selbst zu den Tiefkühlpommes greifen. Oliver musste ein wenig lachen, während er nach seiner Jacke griff, die über der Lehne seines Stuhls gehangen hatte. "Ich wollte so einen neuen Burgerladen ausprobieren. Ich hatte ein paar Reviews gesehen und bin neugierig geworden. Ich hasse es, wenn Werbung funktioniert, aber dagegen konnte ich mich irgendwie nicht wehren." Oliver seufzte dramatisch und schlüpfte in seine Jacke. Der Abend würde sonst wahrscheinlich rel…
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Oliver Okay. Feuerwehrmänner schienen also nicht auf Alexis' Liste zu stehen. Genausowenig wie Helden und Stand-Up Comedians. Irgendwie konnte Oliver sich das sowieso nicht vorstellen. Er selbst würde sich bereitwillig von einem Feuerwehrmann über die Schulter werfen lassen, aber Alexis brauchte wahrscheinlich etwas Ruhigeres? Obwohl es offensichtlich ja auch nicht zu langweilig sein durfte. Es klang ziemlich unmöglich jemanden zu finden, der Alexis' schrägen Ansprüchen gerecht werden würde. Gut…
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Oliver Oliver lachte leicht, als Alexis ihn von sich schob. "Sorry, Lex, ich konnte nicht anders. Du sahst plötzlich so ernst aus." Er war noch nie jemand für Gossip gewesen und offenbar hatte er beziehungstechnisch nie so viel Glück gehabt, wie Oliver. Eigentlich wusste Oliver, dass ihm das irgendwie leid tun sollte. Er sollte sich wünschen, dass sein Freund jemanden fand, der ihn glücklich machte und verhinderte, dass er irgendwann alleine sterben musste - aber jedes mal, wenn er darüber nachd…
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Oliver "Es war nicht bescheuert. Im Gegenteil, er schien relativ begeistert zu sein, dass du seinen Freund kennst." Oliver lächelte leicht, während er sich eine der Akten schnappte, die noch auf seinem Tisch lagen und Alexis damit Luft zufächelte. Mittlerweile kannte er ihn wirklich gut genug um abschätzen zu können, wann etwas furchtbar gewesen war und wann sein Freund sich in irgendetwas reinsteigerte. Was irgendwie witzig war. Als Kind war ihm nie aufgefallen, wie nervös Alexis werden konnte.…
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Ezra Also keine Schulfreunde. Dafür schienen Oliver und Alexis sich schon länger zu kennen. Was nicht erklärte, warum Alexis das Thema offenbar so unangenehm war. Zumindest erklärte er sich gerade so als ob er Angst hätte, dass Ezra ihn als Konkurrenz wahrnehmen könnte, was nicht der Fall war. Nach den letzten Wochen und Monaten war Ezra sich ziemlich sicher, dass ihn nichts mehr daran zweifeln lassen könnte, dass Andrew und er zusammen gehörten und sie nichts mehr auseinanderbringen konnte. "Mh…
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Ezra “Ihm geht es gut soweit. Er ist vor kurzem befördert worden und stürzt sich dementsprechend in die Arbeit, aber damit hatte ich gerechnet. Sonst kleben die Kinder regelmäßig an ihm. Also beschäftigt auf allen Ebenen. Aber er ist ein wirklich fantastischer Dad.” Ezra lachte ein wenig, während er sich locker an den Empfangstresen lehnte. Max nickte neben ihm bestätigend mit dem Kopf. Ezra war sich nicht ganz sicher, ob der Junge tatsächlich so begeistert von ihnen war. oder Angst hatte, dass …
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Oliver Es würde wohl bei Rosa bleiben. Jordan würde furchtbar genervt sein. Seine Eltern waren furchtbar spießig und hatten ihn wohl schon darauf angesprochen, warum sein Freund immer mit bunten Haaren durch die Gegend lief. Aber er würde sich wohl damit abfinden müssen. Oliver mochte es bunt und die Kinder sahen es genau so. Obwohl das vielleicht auch irgendwie ein weiteres Argument gegen die bunten Haare war - Jordan hatte nicht sonderlich viel für Kinder übrig. Er war kein Unmensch und gemein…
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Ezra Es war irgendwie seltsam bestätigend Alexis dabei zuzuschauen, wie er versuchte, mit den Kindern zu reden. Er schien dabei ähnlich erfolgreich zu sein, wie Andrew und er anfangs. Wenigstens schien Max’ Argwohn generell allen fremden Personen zu gelten und nicht nur ihnen. Trotzdem schienen beide Seiten, Alexis und die Kinder, im Laufe der Stunde ein bisschen aufzulockern. Wenigstens bekam Max irgendwann ein paar Worte über die Lippen. Ezra hielt sich weiterhin zurück und griff kaum ein. Es …
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Ezra Es war schwer, nicht dazwischen zu reden, während Alexis sich mit den Kindern befasste. Zum einen, weil Ezra den Drang hatte, viel mehr zu erklären, zum anderen, weil er...generell gerne redete und Stille eigentlich nicht zu seinen Talenten zählte. Aber er biss sich auf die Zunge und sah Niko beim Malen zu. Max war derweil wieder auf komplette Ignoranz umgestiegen. Was nicht bedeutete, dass er nicht zuhörte. Ezra musste ein wenig lachen, als Niko so begeistert über Cars sprach. Der Film war…
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Ezra 'Dinosaurier' schien das richtige Stichwort zu sein. Ezra musste sich bemühen nicht aufzulachen, als Max neben ihm hibbelig wurde. Naja, hibbelig in Max' Verhältnissen halt. Irgendwie schaffte der Junge es, sich noch gerader hinzusetzen, während er den Hals streckte und ein wenig von links nach rechts schwankte, um sehen zu können, was Alexis aus dem Schrank zog. Er erstarrte wieder in der Sekunde, in der Alexis sich zurück zu ihnen drehte. Im Gegensatz zu Niko, der auf Ezras Schoß ein nied…
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Ezra “Ezra”, korrigierte selbiger schnell, als Alexis ihm anbot, die Förmlichkeiten fallen zu lassen. Das klang deutlich netter und nicht so steif. Vielleicht würde es sogar helfen, Max irgendwie klar zu machen, dass Alexis helfen wollte. Max sprach immer noch nicht viel, aber bei Fremden war es nochmal schlimmer, als zuhause. Als hätte er seine Zähne mit Sekundenkleber geputzt. “Die Adoption kam etwas überraschend, daher ist es zuhause im Moment noch etwas chaotisch”, gab Ezra zu, während er mi…
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Ezra Das Formular war beinahe in Rekordschnelle ausgefüllt. Standartfragen - Name, Alter, Vorerkrankungen…alles Sachen, die Ezra durch die Adoption in den letzten Wochen sowieso wieder und wieder hatte angeben müssen. Die einzige Frage, bei der er kurz innehalten musste, war die Handynummer. Er hatte weder seine, noch Andrews je auswendig gelernt, weshalb er einen kurzen Blick auf sein Handy werfen musste. Er schrieb beide Nummern auf und unterstrich seine eigene. Es war von Vorteil, wenn Andrew…
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Ezra “Alles okay?” Ezra sah runter zu Max, der sich an seine Hand klammerte, als ob sein Leben davon abhängen würde. Mit seinem anderen Arm hielt er Niko, der deutlich entspannter als sein Bruder war und sich die letzten Minuten damit beschäftigt hatte, Ezras Frisur zu zerstören. Sie standen vor der Klinik des Kinderpsychologen, den Adas Schulkontakte ihr empfohlen hatten. Sie hatten Glück mit den Terminen gehabt - es war wohl zufällig zeitnah ein Termin frei geworden. Einziger Nachteil war, das…
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Caleb “Ich versuche nicht darüber nachzudenken”, antwortete Caleb knapp, während er sich fast instinktiv in Richards Berührung hinein lehnte. Irgendwann fühlte es sich immer so an, als ob das alles jemand anderen passiert wäre, oder als ob man es in einem Film gesehen hätte. Fremd halt. Man musste nicht darüber nachdenken, was für ein Leben der Tote bis dahin gehabt hatte, ob er Familie hatte. Nichts von dem fühlte sich wirklich real an. Die ersten Jahre hatte er sich jeden einzelnen Tod so sehr…
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Caleb "Ich hatte auf ein bisschen mehr Kreativität gehofft. Du kannst dich gerne jederzeit melden, falls dir etwas Besseres einfällt. Ich lasse leichter mit mir verhandeln, als du dir vielleicht denkst." Solange eben alles nach ihrem Kopf ging. Niamh warf Richard ein vollkommen humorloses Lächeln zu, während sie sich ihre Tasche über die Schulter hängte. "Wie dem auch sei - anders als der Rest meiner Familie habe ich absolut überhaupt kein Verlangen danach, mich in fremde Beziehungen einzumische…
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Caleb Das war genau der Grund, warum sie eigentlich beschlossen hatten, nicht über die Arbeit zu reden, oder? Weil sie in keinerlei Hinsicht auch nur annähernd kompatibel waren und es nie sein würden. Diese ganze Diskussion war vollkommen sinnlos. Es stand nicht in Calebs Macht, irgendwas zu verändern und Richard würde nicht plötzlich seine Moral aus dem Fenster werfen. Sie würden sich einfach immer weiter im Kreis drehen. "Natürlich könnte ich einen Schlussstrich ziehen. Wir könnten sofort zurü…