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Richard Richard zog eine Augenbraue hoch und warf Caleb seinen skeptischen Blick zu. „Wehe du steckst mein Auto in irgendeinem Szenario jemals in Brand“, sagte er zuallererst. „Und dann hoffe ich, dass du allen weitererzählst, dass du mich mit Erpressung für immer an dich binden wolltest, und nicht anders herum. Mann, ich wünschte ich hätte das jetzt auf Band“ Das wäre zumindest milliarden Wert, wenn er es Ezra vorspielen könnte. Und jetzt wo Caleb es sagte, hatten sich die letzten Monate für Ri…
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Aries grinste freudig, als der Rothaarige zustimmte, auch wenn er dafür wohl seine Freunde im Stich lassen musste. Entweder wollte er ganz dringend Gratis-Bier und die Backstage Experience machen, oder er wollte unbedingt herausfinden, woher sie sich kannten. Aries machte bei dem Spaß gerne mit. Allerdings half der Name ihm absolut garnicht auf die Sprünge. Kit? Er kannte noch nie jemanden, der Kit hieß. So häufig konnte der Name ja auch nicht sein. „Ah, super, dann gehen wir quer durch die Meng…
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Okay, war ja klar. Ari steckte den Stift wieder ein und warf Michael einen strengen, vielsagenden Blick zu. ‚Hab ich ja gesagt‘. „Kein Problem“, sagte er also wieder an den Rothaarigen gewandt. Es war eigentlich auch vollkommen egal, Aries war ziemlich geerdet was das anging. Allerdings konnte er nahezu hören, wie Michaels Herz zerbrach. Die Stimmung war jetzt ein wenig seltsam. Ari überlegte automatisch, ob er den Fremden kennen könnte. Vielleicht hatten sie sich mal im Vorbeigehen bei einem an…
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Die erste Gruppe, die Aries ansprach, hielt ihn relativ lange in einem Gespräch gefangen, weshalb sie nicht weit kamen. Er unterhielt sich kurz mit irgendeiner schwangeren Frau, die seinem ‚The Who‘ Bandshirt ein Kompliment machte, woraufhin er sich bedankte und erzählte, dass er sich vor seinem eigenen Act definitiv nochmal umziehen musste, und dann fragte die Frau ihn nach seinen bekanntesten Songs und damit hatte sich eine ziemlich lange Unterhaltung angeboten. Michael war zum Glück nicht der…
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Richard Entspannter? Caleb vielleicht. Richard wartete noch auf seinen entspannten Zustand. Aber zumindest Hatte Caleb nichts, worüber er sich beschweren konnte. Er konnte Richard nicht vorwerfen, ihn nicht zu mögen, weil er ihm auch nicht vorwerfen konnte, dass er sich nicht bemüht hätte. Richard hatte sich an alles gehalten, sich kaum beschwert und sich tatsächlich angestrengt, mit einem völlig akzeptablen Motiv: Er wollte, dass Caleb ihm wieder vertraute und sich im Zuge dessen an ihn warf. D…
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Richard Das war nicht das Kompliment, für das Caleb es hielt. Aber als Beleidigung wäre es auch zu schwach, denn alle, die Richard für ein Arschloch hielten, waren für ihn nicht von geringster Bedeutung, und Caleb so nah an seinem Ohr war definitiv das interessantere an der Sache. Er hatte wie immer nicht wirklich damit gerechnet, das Caleb irgendetwas von dem tat, was er ihm vorschlug, aber sie gingen ganz offensichtlich in die richtige Richtung und Richards Gänsehaut sprach dafür. Ugh, wie sch…
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May "Ich glaube, ich brauche eher noch einen von diesen… Island Teas", widersprach sie. Sie fühlte sich gut, das wollte sie nicht mit Wasser ruinieren oder indem sie nicht nachschenkte. Der Gedanke, dass sie April zur Last fallen könnte, hatte sich in die hinterste Ecke ihres Bewusstseins zurückgezogen. Wenn sie sich gut fühlte, musste April doch auch Spaß haben, oder? Sie war so gut drauf gewesen und May konnte endlich aufhören, ihre gute Laune zu zerstören! Dass April aber entgegen Mays Wahrne…
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Aries Moore | Leben Nr.: 2 | Alter: 20 | Ort: USA | Zeit: 15. August 1969 Es gab deutlich angenehmeres, als mit fünf anderen Menschen die Nacht in einem Tourbus zu verbringen, wenn ungefähr vier von fünf dieser Menschen schnarchten. Ari schlief mittlerweile mit Ohrstöpseln und einer Decke über den Kopf gezogen, als würde es irgendetwas an dem begleitenden Erdbeben ändern. Er hatte seit Ewigkeiten nicht mehr gut geschlafen. Außerdem fror er sich den Arsch ab. Glücklicherweise hatte er die Nacht z…
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May "Ich wäre eine verdammt gute Flugbegleiterin geworden", unterstrich May nochmal lautstark und ließ sich demonstrativ gegen die Sofalehne fallen, mit einem schmollendem Gesichtsausdruck und dem Strohhalm zwischen den Lippen. Sollte sie noch schnell einen Karrierewechsel machen? Vielleicht war das ja das Problem, sie hatte eines Tages einen falschen Schritt gemacht und deshalb konnte sie nicht mehr glücklich werden! Ein falscher Schritt und alles war nurnoch eine deprimierende Enttäuschung. Ih…
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May Oh. Dann hatten sie wohl beide die kritische Angewohnheit, sich zu sehr für das Leben anderer Leute zu interessieren. May grinste und sah wieder durch das Geländer hindurch, um mit April gemeinsam die Augen nach ihren Freunden offen zu halten. Und sie waren einer Meinung. "Ich glaube auch nicht. Beziehungen halten sowieso fast nie, Liebe ist wahrscheinlich ein Mythos und Scheidungsanwälte sind nicht grundlos reich", sagte sie. Vielleicht stieg ihr der Alkohol langsam in den Kopf. Normalerwei…
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May May nickte und folgte April mit einem Long Island Icetea hinauf in die obere Etage, um nach einer Sitzgelegenheit zu suchen, die sie definitiv demnächst brauchen würde. Vielleicht war es rücksichtslos, sich so abzuschießen, wenn man mit Freunden aus war, aber sie hatte das dringende Verlangen, sich eine Weile sorgenfrei und taub zu fühlen, und die Gelegenheit bekam sie nicht oft. Sie würde einfach darauf achten, sich ein Taxi zu rufen, bevor sie irgendjemandem zur Last fiel und nicht mehr kl…
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May „G-genau“, antwortete May endlich, nachdem April für sie geantwortet hatte. Das absterbende Lächeln in Aprils Gesicht war jedoch genau, was sie davon abgehalten hatte. Wenigstens schien sie es trotzdem ganz gut zu verkraften und sich selbst aufzumuntern. May würde nach einem Korb wohl erstmal nachhause fahren. Aber das war gut — wahrscheinlich war es nur eine ganz flüchtige Sache für sie gewesen und garnicht ernst genug, um lange deprimiert zu sein? Ja, gut… „Es ist nicht seltsam“, verdeutli…
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May May seufzte leicht, als April hinzufügte, was sie befürchtet hatte. Oder erwartet hatte. Oder ihr eigentlich egal war, solange sie April nicht verletzte, und das war ja irgendwie automatisch das Endergebnis, auf das sie zusteuern würden. Sie mochte April auch und sie wollte mit ihr befreundet sein. Eigentlich war es doch gut, dass April das scheinbar so locker sah, aber die Frage war, wie ernst sie das meinte. So rot wie sie plötzlich wurde, meinte sie das wohl nicht sehr ernst. Oder war es …
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May Hm. Eigentlich hatte April ja recht, aber Caleb hatte so nett gewirkt. Nutzten die beiden sich tatsächlich einfach gegenseitig aus? Für… körperliches? So klang es nach der neuen Information von April zumindest. Soviel dazu, dass Richard es ernst meinte. Ernst, Caleb ins Bett zu bekommen, oder wie? May schüttelte leicht den Kopf als sie das hörte. "Du hast recht, vielleicht haben sie sich ja verdient. Aber Richard hat keine Geldprobleme. Er ist zwar Held, aber aus irgendeinem Grund kann er st…
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May May sah April einen Augenblick lang an, als sie ihre Vorschläge machte, und musste selbst überlegen. Sie wusste garnicht, was sie wollte, weil sie nicht wusste, woher dieses unangenehme Gefühl gekommen war. Aber es war nett mit April zu reden und dass sie ihr das offensichtlich nicht übel nahm. Also lächelte sie etwas und rutschte auf ihrer Fensterbank zur Seite. "Setz dich, wenn du willst", sagte sie. Und dann wurde sie ein bisschen aus ihrem Träumeland gerissen, als April von einer Jacke s…
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May May bekam beinahe einen Schock, als April gleich wieder neben ihr stand. Sie legte sich eine Hand auf die Brust, um wenigstens den Moment spüren zu können, wenn ihr Herz tatsächlich aussetzte. Sie war sich nicht ganz sicher, wieso sie plötzlich panisch geworden war. Wasser zu trinken half etwas, aber der Vorschlag, frische Luft zu bekommen, gefiel ihr trotzdem, also nickte sie schnell und ließ April vorgehen, während sie sich durch die Menge in Richtung Treppen zwängten. Sie fragte sich, was…
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Richard "Du musst bei einem Deal mit einem Helden nicht wirklich spezifizieren, dass nichts Illegales erlaubt ist", grinste Richard. Obwohl es alleine schon illegal war, dass Richard Caleb nicht auslieferte. Aber da konnte er sich wenigstens noch dumm stellen und hatte Magia Lapides auf seiner Seite, die Caleb kurzzeitig angestellt hatten. Jedenfalls würde er seinen eigenen Wunsch definitiv für irgendetwas sexuelles nutzen, das sonst mehr Überredung brauchen würde. Er hatte irgendwie erwartet, d…
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Richard Tja, Anfängerin. Richards Meinung nach war Sex immernoch die beste Möglichkeit, um jemanden für sich zu gewinnen, selbst wenn es nur der erste Schritt war. Aber das lag vielleicht auch daran, dass er überdurchschnittlich gut im Bett war und das konnte nicht jeder von sich behaupten. April musste wohl einfach auf andere Skills zurückgreifen. Wahrscheinlich war das eh besser, wenn ihr Ziel May war. Die verbrachte ihre Zeit wahrscheinlich sowieso lieber damit, in langweiligen Büchern zu ver…
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May „Achja?“, May lächelte leicht und versuchte damit ihre Skepsis zu überdecken, was wie immer so gut funktionieren musste, wie eine defekte Glühbirne. Caleb klang nicht so, als würde er das hier als Date wahrnehmen. Mays Schlussfolgerung war, dass Richard ernsthaft dachte, dass das hier ein guter Weg war, um romantisch zu sein, und Caleb das zum Glück noch nichtmal bemerkt hatte. Sobald er das tat, war es mit der Beziehung wahrscheinlich auch vorbei. Oder sie redete sich irgendetwas ein, aber……
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Richard Richard lachte, als April erklärte, warum er kein Held sein sollte. Vielleicht war sie doch ganz in Ordnung. Zumindest, wenn sie mal kurz vom Gas gehen würde. „Ich hoffe, ich bleibe genau deshalb in Erinnerung“, widersprach Richard kurzerhand. Wenn Caleb ab und zu mal etwas ehrlicher und direkter mit den Komplimenten wäre, würde er Richard genauso schnell um den Finger wickeln können, aber er war ja lieber stur und leugnete alles. Er sollte sich mal eine Scheibe an seine Freundin hier ab…