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  • ___ Hayato ___ Hayato hatte in der Zeit in der Taejin auf seinem Rachefeldzug war, sehr viel Zeit mit Chanyeol verbracht. Natürlich war das eine schöne Abwechslung, allerdings hätte sich der Hotelerbe einen deutlich schöneren Umstand für seinen Besuch in Korea vorstellen können. Der junge Hwang war krank vor Sorge gewesen und wusste nicht was ihm mehr Kummer bereitete, der Gesundheitszustand seiner Mutter oder das Taejin sich allein in ein Haifischbecken warf und sein einziger wirklich starker V…

  • ___ Shin ___ Es war irgendwie verflucht niedlich, wie Taejin, dieser mächtige Mafiaboss und Erbe des Hwang-Imperiums so behutsam mit ihm umging. Man sah dem Hellhaarigen an, dass er irgendwie versuchte es Shin so angenehm wie möglich zu machen. Ein wenig hatte es ja von einem Balanceakt so wie sich Taejin gerade auf ihn gesetzt hatte. Dennoch würde der Japaner lügen, wäre er für diese Umsicht nicht ziemlich dankbar, schließlich war er vor nicht einmal eine Stunde erst von seiner Notoperation auf…

  • ___ Shin ___ Es hatte etwas unglaublich verführerisches dieses Mann so zu sehen. Ob Taejin wohl bei jedem den er sich ins Bett holte, so sanft war? Konnte sich Shin bei jemanden wie dem Koreaner nicht wirklich vorstellen. Das Mafiaoberhaupt wirkte erneut so angreifbar in seiner Nähe und genau das war es wohl auch was Shin so faszinierte. Dieser Mann lieferte ihm so viele Möglichkeiten und doch hatte der Japaner nicht das geringste Bedürfnis ihm zu schaden, obwohl er dafür wahrscheinlich noch meh…

  • ___ Shin ___ Er wollte mehr davon, mehr von diesen Küssen, mehr von diesen Berührungen, mehr von diesen Blicken, mehr von Taejin. Es war zum verrückt werden, ehrlich. Shin wusste durchaus wie dumm sein Verhalten war. Nicht nur Taejin zeigte hier gerade eine Schwäche, die er leicht ausnutzen konnte, auch der Auftragsmörder machte sich das erste Mal in seinem Leben zur perfekten Zielscheibe. Es müsste ihn deutlich mehr stören und doch hatte er seine Hände definitiv dort wo sie nicht hingehörten un…

  • ___ Shin ___ Wenn er ihn jetzt einfach umbringen würde, wären eigentlich alle Probleme gelöst was seine chaotischen Emotionen betraf. Es würden aber einige neue Probleme hinzukommen, weshalb das ein durchaus schlechter Deal wäre. Taejin würde es dem Japaner wahrscheinlich nicht einmal krumm nehmen, würde er jetzt eine Waffe an die Stirn gehalten bekommen, denn sicherlich verfluchte sich das Clanoberhaupt der Hwangs gerade selbst. Sie beide waren Idioten, anders konnte man es nicht bezeichnen. Si…

  • ___ Shin ___ Shin hatte es inzwischen aufgegeben sich zu fragen, was zur Hölle mit ihm nicht stimmte. Er hatte immer seine Arbeit über alles gestellt. Als ein Auftragsmörder war er ein Mann ohne jegliche Empathie, geschweige den hatte er etwas übrig für Liebe und Zuneigung. Flirtereien, Spielereien und gelegentlicher Spaß waren eine Sache, aber das was Shin hier gerade tat sprach absolut gegen seine Natur und all der Rationalität, auf die er doch sonst so stolz gewesen war. Er warf das was er si…

  • ___ Shin ___ Verflucht was hatte er da nur gesagt? Ja, er fand Taejin interessant und der Koreaner hatte etwas an sich, dass Shin ungemein faszinierte, aber er konnte doch nicht jahrelange Prinzipien über Bord werfen. Der Japaner war professionell, klar ein wenig am flirten, aber das bedeutete nichts und nun sagte er solche Dinge? Gut in Anbetracht dessen, dass er sich für diesen Kerl vor eine Kugel geworfen hatte, musste ja etwas ganz und gar nicht mehr richtig passen. Shin konnte vielleicht an…

  • ___ Shin ___ Taejins Stimme hatte sich wieder beruhigt und klang weniger danach, als wolle er Shin im nächsten Moment ebenfalls abknallen. Natürlich aus Sorge, denn die hörte der Auftragsmörder tatsächlich ziemlich deutlich heraus, auch wenn das Mafiaoberhaupt dies versuchte zu verstecken. Jetzt wirkte er einfach nur müde und sicherlich wollte der Koreaner eigentlich nur noch Ruhe und das wahrscheinlich für die nächsten paar Jahre. Sie waren in der Zeit in der sie nun schon diesen Verrätern nach…

  • ___ Shin ___ Taejin war noch nicht fertig. Shin übte er sich also weiter in Geduld und beobachtete wie der Koreaner weiterhin auf und ab lief. Ein wenig erinnerte er ihn an eine wütende Henne. Der Auftragsmörder wollte und durfte diesen Anblick nicht niedlich finden, aber leider tat er es. Es frustrierte ihn ungemein, dass er dieses verfluchten Mafiaboss ein wenig zu sehr mochte. Auch wenn Shin in der Regel keine so jungen Kunden hatte, geschweige den mit ihnen sympathisierte war er dennoch selb…

  • ___ Shin ___ Mit einem einzigen Zug hatte Shin das Glas Wasser geleert, bat erneut um einen Schluck und reichte nun endlich mit genug Flüssigkeit versorgt dankbar das Glas zurück an Taejin. Nun er fühlte sich zwar nicht wie neu geboren, aber das Wasser hatte definitiv geholfen und fast hätte er erleichtert geseufzt, als ihn der Koreaner mit einer solchen Wucht gegen die Schulter boxte, das Shin sich auf die Unterlippe biss. Gerade wollte er protestieren, dass man Verletzte gefälligst nicht verpr…

  • ___ Shin ___ Die arme Krankenschwester hatte überfordert ihr Klemmbrett vom Boden aufgesammelt und studierte dieses erneut, während sie nochmal perplex zu ihrem Patienten blickte, der einfach nicht schon hätte wach sein dürfen. Jeder normale Mensch schlief nach so einer OP erst einmal ordentlich durch und nach all dem Blutverlust war es ein Wunder, dass er sich überhaupt rührte und doch war der Kerl wach und strich dem Oberhaupt des Hwang-Imperiums durch das Haar, als wäre er nicht jemand der mi…

  • ___ Shin ___ Ganz ehrlich? Shin hatte keine Ahnung was er sich dabei gedacht hatte und das sollte für jemanden mit so einem hohen Intelligenzquotienten ein Grund zur Besorgnis sein. Allerdings war Shin weder danach sich jetzt darüber Gedanken zu machen, noch irgendetwas zu bereuen. Der Witz war ja, er bereute es nicht und auch wenn er nicht so ganz wusste, weshalb sein Körper von allein reagiert hatte, war er sich sicher, er würde es wieder tun. Verflucht nochmal, blöder Taejin. Vielleicht war d…

  • ___ Shin ___ Nach seiner kleinen Videovorführung hatten die Leute die roten Karten, auf denen eigentlich schon längst etwas geschrieben stand direkt vom Tisch geworfen und ihren Waffen aufeinander gerichtet. In feinen goldenen Lettern stand auf jeder Karte der Name einer Pflanze. Deuten konnte das wahrscheinlich nur Taejin und Shin, der sich wegen dem Koreaner ein wenig damit beschäftigt hatte. Die Pflanzen angerührt hatte der Japaner allerdings nicht. Sein Auftraggeber hätte ihm auch die Hölle …

  • ___ Shin ___ Shin war in den vergangenen Wochen alles andere als untätig gewesen und der Perfektionist in ihm hatte sich vor allem in den letzten 2 Tagen - in denen er Taejin kaum zu Gesicht bekommen hatte, nicht dass das der Grund dafür war (als ob!) - förmlich überschlagen. Er hatte Taejin wortwörtlich einen ganzen Ordner voller Informationen über die Verräter zukommen lassen, in dem nicht nur Hyunjun aufgelistet war, sondern sämtlichen Dreck welchen die anderen so am Stecken hatten. Taejin ko…

  • ___ Shin ___ Er fühlte sich schrecklich unwohl in dem maßgeschneiderten Anzug, welcher ihm wohl extra für den heutigen Tag angepasst worden war. Shin wollte lieber nicht wissen, woher Taejins Leute seine genauen Maße kannten. Wahrscheinlich hatten sie aus der Garderobe seine Lederjacke geklaut oder sonstiges. Manchmal war es besser, gewisse Dinge nicht zu hinterfragen. Da Shin aber verflucht nochmal jemand war, der all diese Dinge hinterfragte, würde er Taejin früher oder später darauf anspreche…

  • ___ Shin ___ Die letzten 2 Tage hatte er Taejin fast überhaupt nicht zu Gesicht bekommen und wenn dann nur ganz kurz in der Begleitung von Kean. Der Koreaner schien sich die Sache wohl wirklich zur Herzen zu nehmen und auf Abstand vor dem Auftragsmörder zu gehen, was nur klug war und bewies, dass selbst in einem Mafiaoberhaupt noch ein Funke Vernunft steckte. Shin wusste, dass das nur richtig war und auch seinen Nerven gut tat, allerdings fühlte es sich merkwürdig an. Der Schwarzhaarige nicht ge…

  • ___ Shin ___ Ganz ehrlich? Ihm brummte der Schädel. Was zur Hölle hatte er sich bitte dabei gedacht, wie ein Vollidiot durch halb Seoul zu rasen - die Betonung sollte darauf liegen, dass es sich hier um Seoul handelte und er sich hier mehr schlecht als recht zurecht fand - um zu seinem Auftraggeber zu eilen? Es ging hier nicht um die Arbeit, sondern weil er geglaubt hatte diesem Kerl sei etwas zugestoßen. Er war kein verfluchter Bodyguard und an sein Geld würde er ohnehin kommen. Warum also führ…

  • ___ Shin ___ Dieser Suffkopf hatte mit einem allerdings Recht. Was genau hatte Shin hier eigentlich zu suchen? Er hätte es gern darauf geschoben, dass ihn keiner bezahlen würde, das war aber Quatsch. Genauso gut hätte er es gern darauf geschoben, dass es für ihn wie ein Versagen wirkte, wenn sein eigener Auftraggeber drauf ging und nicht er der Grund dafür war. Ja, eigentlich klang das glaubhaft und wäre passend für ihn. Allerdings wusste der Japaner, dass dies nicht der Grund war. Er konnte and…

  • ___ Shin ___ Der Schwarzhaarige hatte seine Waffe wieder eingesteckt und seufzte schwer. Das durfte doch nicht wahr sein. Er hatte für einen betrunkenen Vollidioten fast einen Unfall hingelegt und unschuldige Wachleute mal eben in die Schranken gewiesen, die wahrscheinlich gewusst hatten, dass der Kerl nur sturzbetrunken war. Eigentlich hätte er auf Absatz kehrt machen sollen. Im gleichen Moment fragte sich Shin aber auch, weshalb er so panisch davon ausgegangen war, dass dem Kerl etwas passiert…

  • ___ Hayato ___ Wann war er das letzte Mal so betrunken? Er wusste es nicht. Musste beim letzten Besuch von Taejin gewesen sein. Der Hotelerbe trank ja auch nur mit seinem besten Freund so dermaßen viel. Schlechter Einfluss? Wahrscheinlich, aber er liebte diesen Kerl einfach und nur dank dem Koreaner war Hayato nie gänzlich zum kompletten Workaholic mutiert und hatte ein Leben. Ohne Taejin wäre er wahrscheinlich zu einem so emotionslosen Bastard geworden wie sein Großvater. Oh Gott, war er froh, …