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Das, aus dem Areti entstammte und wo sie viel zu schnell erwachsen geworden war, konnte man nicht als Haushalt bezeichnen. Das war ihr ebenfalls erst viel später aufgefallen. Unter den Göttern gab es keinen Haushalt, keine Verpflichtungen und Regeln in gewöhnlichem Sinne. Im Himmelsreich lebte man nach Dekreten und vergeudete die Zeit, von der es sowieso sinnlos viel gab. In ihrer kurzen Existenz hatte Areti noch kein Gefühl dafür, wie schnell die Zeit auf Erden verging und Leben dahin raffte. D…
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Aretis sanfter Ausdruck bekam plötzlich einen angespannten Unterton. Sie hatte sich nicht verhört als Zoras erwähnte, sie könne ihre Essenzverschenken. Hatte er denn noch immer nicht verstanden, was dies bedeutete? Hatte er nicht an Kassandra gesehen, was es mit den Göttern anstellte? Es gab unter den Menschen kaum Gute, und die die es waren, fielen zu schnell und rissen ihre Essenzen mit sich in den Abgrund. Niemals würde Areti einen Teil ihrer Seele abspalten. Niemals würde ein anderer Gott od…
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„Der Würfel.“ „Was für'n Würfel?“, schaltete sich Jasper dazwischen und sein Blick sprang zwischen Ember und Perley hin und her. Irgendetwas stimmte nicht und erst jetzt dämmerte er ihm, dass es etwas damit zu tun haben könnte, dass er August den ganzen Tag nicht einmal gesehen hatte. „Oh Scheiße. Ist August was passiert?“ „Wahrscheinlich“, kappte Ember den Satz kurzerhand und biss sich auf die Unterlippe. Vielleicht hätte sie doch nicht einfach so den Würfel würfeln sollen. Das käme ganz bestim…
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Babumm. Babumm. Dies war einer der ursprünglichsten Rhythmen, die es auf der Welt gab. Nichts konnte jemanden die gleiche Sicherheit vermitteln wie der gleichmäßige Herzschlag eines Lebewesens. Es bedeutete das Leben, die helle Seite der Medaille und all das Gute, das es auf Erden gab. Solange dieser Rhythmus unter ihrer Handfläche schlug, fühlte sich Sylea sicher und bestätigt. Gar furchtlos, wenn er an ihrer Seite stand. Nur widerwillig ließ sie zu, dass Cain ihre Hand von seiner Brust löste d…
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Zahllose Gedanken durchströmten Ember als sie den kurzen Aufweg zur Detektei nahm. Ihr war nicht recht klar wieso sie Schuldgefühle plagten, aber wenn sich August tatsächlich selbst verrannt hatte, dann lag es zweifellos an das, was er gesehen hatte. Und das war primär sie am Boden vor einem Mann knieend, um dessen Leben sie bangte. Nicht um seines, sondern um das eines Anderen. Es hatte ein wenig gedauert bis sie verstanden hatte. Aber dann war es klar, dass er nicht nur auf physischer Ebene ve…
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Areti besah sich Zoras einen Augenblick. Er nahm die Probleme aus dem Blickwinkel eines Sterblichen wahr, wohingegen sie es aus den Augen einer ungebundenen Göttin betrachten konnte. Was für den Mann vor ihr als Hindernis wirkte, war für sie zumeist nur ein Kieselstein unter ihren Schuhen. Noch ahnte Telandir nicht, dass seine Tochter danach strebte, Kassandra unter seinen Schwingen hervor zu holen und weit weg von ihm zu bringen. Wenn er es täte – und das würde er früher oder später – dann würd…
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Wollte sich Ember tatsächlich mit Perley messen? Ganz bestimmt nicht. Wenn dieser Typ eine ernsthafte Gefahr für Zauberer darstellte, dann würde sie ihm maximal den kleinen Finger brechen können bevor er sie regelrecht zerfleischte. Und selbst wenn ihre geschätzten Kollegen sich dafür interessierten, was hier gesprochen würde, so änderte es nichts daran, dass die standardisierte Security aller höchstens für die Penner reichte, die sich manchmal hierher verirrten. Hätte einer ernsthaft versucht P…
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Areti nahm sich lediglich ein paar Minuten Zeit, um zu beobachten, wie das Leben in die drei Menschen einkehrte. Wie sie sich zusammenrissen und das Nötige taten, um ihr Lager zu errichten. Die Phönixin mied die weitere Nähe zu den Menschen, so hatte sie doch mehr als deutlich in den Augen der Sterblichen gesehen, dass sie sie fürchteten. Also brachte sie genug Abstand zwischen sie alle, damit ihr Einfluss sich nicht weiter ausbreitete. Es gab wichtigere Dinge zu tun, die sonst niemand an ihrer …
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Ember.... Es war schon das dritte Mal, dass sie innerhalb recht kurzer Zeit von ihren Unterlagen aufschreckte in der Annahme, man habe sie gerufen. Wie bei den Malen zuvor sah sie beinahe notorisch zur Tür, dann zum Telefon und schlussendlich seufzte sie. Es mussten diese Hirngespinste gewesen sein, die ihr eine solch unruhige Nacht beschert hatten. Umso interessanter war es, dass Ruairi scheinbar nichts von ihrer unruhigen Nacht mitbekommen hatte. Der sah am Morgen neben ihr zwar etwas zerknaut…
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Noch war Sylea nicht verklärt genug, als dass sie die Vorsicht vergaß, die sie heimsuchte, kaum entdeckte sie die tiefschwarzen Sprenkler in Cains Augen sowie Aura. Den Blickkontakt aufrecht erhaltend tastete sich das Silber ihrer Aura vorwärts, und kam doch nie an das Schwarz heran. Zu sehr schirmte sie das Gold ab, damit sie ja nicht in Kontakt mit dem hässlichen Schwarz kam. Nur bedeutete das Schwarz die Anwesenheit des Grimms, der wie ein Schatten Cains ständiger Begleiter war und Obacht bed…
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Weshalb sollte August eine Aura besitzen, die der Siobhans ähnelte? Es war nicht seine eigene, das war klar. Es war einer der fünf Freunde, die nun in August weiterlebten und so eine Verbindung zu den MacAllistern herstellte. Als die Reihen sich zu schließen begannen, blinzelte Ember lediglich ein paar Mal ohne etwas Besonderes dazu zu sagen. Einer seiner Freunde war ein MacAllister oder ein Newgate gewesen. Wohl eher letzteres wenn sie Ruairis Beschreibung Glauben schenkte und danach ging, dass…
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"Ich hab sie noch nie so... losgelöst gesehen. Wenn ich mir das so recht überlege frage ich mich wirklich, ob sie sich seit ich denken kann schon anders verhalten musste oder eben nicht. Mir gefällt dieser Gedanke wirklich nicht..." Der Drakin hatte sich auf der Sitzfläche eines Hockers abgestützt während er seinem Partner dabei zusah, wie er seinem Tick fröhnte und die Küche wieder so herrichtete, als hätte man sie nie benutzt. Er konnte ein Schmunzeln nicht zurückhalten als Dane den Stein soga…
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Es waren größtenteils Menschen gewesen, die Opfer dieses Würfels geworden waren. Es lag die Frage nahe, warum. Vielleicht war die Dunkelziffer einfach viel höher, die den Würfel erfolgreich für was auch immer benutzten und nur die Jugendlicher menschlicher Herkunft ihm zum Opfer fielen. Wenn ja, dann war Ember doch nicht so sicher gewesen wie sie angenommen hatte als sie den Würfel warf. Wobei... was das Alter betraf war sie nicht mehr in der Zielgruppe. Auf der anderen Seite hatte diese Clara g…
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Eine Flut der Erleichterung überkam Areti, als Zoras einwilligte, dass sie ihm einen Teil seines Schmerzes nehmen durfte. Es war wie ein Zwang, dem sie endlich nachgeben durfte und die Schlieren immer weiter aufzulösen begann. Wie in einem Fieberwahn sah sie kleine Sequenzen, die all den Schmerz in Zoras' Inneren befeuerten. Unter diesen Episoden erhaschte Areti schließlich auch einen Einblick auf ihren Halbbruder, der so herrlich unschuldig gewesen war. Der keinen Hass kannte, der die Abgründe …
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Vieles war Areti in diesem Augenblick durch den Kopf gegangen. Ihr war klar gewesen, dass selbst Amartius' Segen nicht genug sein würde, um ihre Illusion vollständig zu lösen und daher rechnete sie mit einem immensen Einschlag in Zoras' Psyche. Aber er jagte einem Traumbild hinterher, wusste nicht, wie es in Wahrheit um Kassandra stand und wie sehr man ihr den Verfall bereits äußerlich ansehen konnte. So hart dieser Eindruck auch ausfallen würde, er musste es mit eigenen Augen sehen und so zeigt…
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Areti war wie ihre Mutter nicht der Naivität verfallen. Ihr war klar, dass die Worte, die sie an Zoras richtete, nicht auf Akzeptanz stoßen würden. Erst recht nicht nach dem, was vor erst wenigen Minuten geschehen war. Und genau das war der Grund, warum sie so rigoros ihre Forderung an ihn stellte. Sie hatte es nicht angedeutet oder verlauten lassen, aber sein Schmerz war so greifbar, dass er beinahe zu ihrem eigenen hätte werden können. Das Leid, das dieser Mann gerade durchlitt, war so stark, …
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Cecilia kicherte auf Dane's Kommentar hin während Ro sich nicht sicher war, ob er es ihr gleich tun sollte oder nicht. Die Art, wie er Ich betont hatte, drückte mehr aus als es auf den ersten Anschein machte. Ro wusste, dass Dane ohne zu zögern seinen Worten nachkommen würde und das Bild im Kopf des Drakin nahm Form an. Was hätte wohl aus den Typen noch werden können, die ihn damals entführen wollten? „Mein Gott, ich hab jetzt halt keine Mutter mehr, die ständig hinter mir aufräumt“, nuschelte e…
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Da setzte also jemand auf Naivität und jugendliche Dummheit? Wieso fühlte sie sich jäh an August zurückerinnert, der selbst aus ähnlichen Gründen das Tor erforscht hatte? Hatte sie überhaupt einmal nachgefragt, was er dort gesehen hatte? Würde er ihr das erzählen? „Vielleicht macht der Würfel etwas anderes, wenn ein Zauberer ihn wirft? Was mich wieder zu der Frage zurückbringen würde, ob alle Jugendlichen magisch begabt waren oder nicht. Soweit ich weiß, nicht.“ Sie würde das Ding tatsächlich we…
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Für eine grausig lange Minute musterte die Phönixin Zoras einfach nur mit ihrer ausgestreckten Hand. Erst dann ließ sie sie langsam sinken, noch immer war ihr Gesicht von Mitleid gezeichnet. Vor sich sah sie einen gebrochenen Mann, der gerade seinen Sohn verloren hatte. Und das konnte sie nur deshalb so sicher sagen, weil es sonst keinen Grund gab warum ein Söldner um den Tod irgendeines Kindes weinte. „Mein Name lautet Areti“, sagte sie leise, doch ihre Stimme übertrumpfte den Wind spielend lei…
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Ember hörte aufmerksam zu. Selbst wenn es nicht danach aussah, weil sie gerade aktiv jeden Blickkontakt mied, aber nicht ein Wort blieb ohne Wirkung. Nach all dem Aufruhr stürzte sich ihr Verstand regelrecht dankbar auf alles, was er in irgendeiner Art und Weise verarbeiten konnte. Seine Aura nahm also ab? Wie hätte sie jemals diesen Umstand erkennen sollen? Ganz davon zu schweigen, dass sie nicht einmal einen Vergleich ziehen konnte, wie es vor dem Pakt gewesen sein mochte. Sie hob erst dann ih…