Achtlos zog sich Ember ihren versauten Pulli über den Kopf und warf ihn auf ihr Bett. Danach kramte sie in ihrem Schrank und zog das erstbeste Top heraus, dass sie zwischen die Finger bekam. Es klingelte wie vermutet an der Tür noch während sie den Stoff auseinander faltete, um die Arme und den Kopf durchzustecken. Sie hörte Schritte, das Klacken der Tür, wenn man sie öffnete und dann war sie sich sicher, eine Frauenstimme gehört zu haben. Nur einmal, ganz kurz, aber das würde erst viel später ins Gewicht fallen, wie sie feststellen müsste. Sie hatte gerade ihr Oberteil gerichtet, da rummste es plötzlich und Ember hatte zu oft gehört, wie sich Körper anhörten, die zu Boden gingen. Ihr Herz sank ihr bis in die Knie als sie eilig aus dem Schlafzimmer trat und beinahe auf Ruairi getreten wäre, der regungslos im Flur lag.
„Ruairi?!“
Eine Sekunde später war Ember neben Ruairi auf dem Boden, die Augen vor Schreck geweitet. Der Mann lag absolut regungslos auf dem Boden, die eine Hand am Herzen ins Shirt gekrallt, die andere krampfhaft um eine Schachtel geschlossen. Geschlossen waren ebenfalls auch seine Augen und Ember senkte den Kopf, um seine Atmung zu prüfen.
Nichts.
Ihr Blick glitt dabei zur Tür, die noch immer weit offen stand. Jemand hatte ihn angegriffen während sie im Zimmer nebenan war. Es war unwahrscheinlich, dass ein S-Klasse Caster das Ziel gewesen war. Höchstwahrscheinlich hatte derjenige damit gerechnet, sie anzutreffen. Während ihr all dies ins Hirn sickerte, fühlte sich ihr Gesicht brennend heiß an. Es dauerte eine weitere Sekunde ehe sie Begriff, dass das Gefühl nicht von ihrer Gefühlslage herrührte. Derjenige, der dort gestanden hatte, führte eine Aura mit sich, die sie spüren konnte.
„Ruairi, hörst du mich?! Hey!“, versuchte Ember erneut und ignorierte die offenstehende Tür vorerst. Mit all ihrer Kraft löste sie seine geballte Hand von seinem Herzen und suchte nach dem Puls.
Nichts.
Ihr wurde langsam aber sicher ganz anders. Das hier war schlecht, richtig schlecht, und alle Anzeichen standen auf Rot. Hastig beugte sie sich über sein Gesicht, hielt seine Nase zu und versuchte, ihm Luft einzublasen. Aber es war, als puste sie gegen eine Wand. Ihr Atem war abgehackt, als sie ihre Hände auf seinen Brustkorb legen wollte, davor jedoch zurückschrak. Es gab rein gar nichts Raues, das sie hätte spüren können, doch genau dort wo sein Herz war, fühlte es sich unheimlich kratzig und rau an. Andersartig und nun wuchs echte Panik in ihr. Ein Sanitäter würde hier nichts ausrichten können. Bis dahin wäre Ruairi längst erstrickt. Es gab allerdings jemanden, der schneller als jedes Fahrzeug war und so sehr sie es auch hasste, ihn erneut in einem Moment der absoluten Hilfslosigkeit zu rufen, sprang Ember auf die Füße und stolperte zu ihrer Tasche, um dort das Handy herauszukramen. Noch während sie zurück zu Ruairi flog, wählte sie Augusts Nummer und stellte auf Laut. Das Handy landete irgendwo auf dem Boden als Ember Ruairi unter den Achseln packte und soweit in ihre Wohnung zog, dass sie mit viel zu viel Kraft ihre Wohnungstür zuschlagen konnte.
„Shitshitshitshit, verdammter!“, fluchte Ember weiter als nur die Mailbox dran ging und sie die Wahlwiederholung drückte, nur um dann wieder bei Ruairi zu sein. Das Kribbeln, das ihn sonst immer begleitete, war wie weggewaschen worden. Nur das Raue an seinem Herzen war noch da und darunter kein Herz zu spüren.
Da wurde die Verbindung am Handy aufgebaut.
„August, ich brauch' dich!“, rief sie und wusste, dass das vermutlich schon gereicht hätte, um ihn zu mobilisieren. „Ruairi MacAllister stirbt. Bitte!....“
„Ruairi?!“
Eine Sekunde später war Ember neben Ruairi auf dem Boden, die Augen vor Schreck geweitet. Der Mann lag absolut regungslos auf dem Boden, die eine Hand am Herzen ins Shirt gekrallt, die andere krampfhaft um eine Schachtel geschlossen. Geschlossen waren ebenfalls auch seine Augen und Ember senkte den Kopf, um seine Atmung zu prüfen.
Nichts.
Ihr Blick glitt dabei zur Tür, die noch immer weit offen stand. Jemand hatte ihn angegriffen während sie im Zimmer nebenan war. Es war unwahrscheinlich, dass ein S-Klasse Caster das Ziel gewesen war. Höchstwahrscheinlich hatte derjenige damit gerechnet, sie anzutreffen. Während ihr all dies ins Hirn sickerte, fühlte sich ihr Gesicht brennend heiß an. Es dauerte eine weitere Sekunde ehe sie Begriff, dass das Gefühl nicht von ihrer Gefühlslage herrührte. Derjenige, der dort gestanden hatte, führte eine Aura mit sich, die sie spüren konnte.
„Ruairi, hörst du mich?! Hey!“, versuchte Ember erneut und ignorierte die offenstehende Tür vorerst. Mit all ihrer Kraft löste sie seine geballte Hand von seinem Herzen und suchte nach dem Puls.
Nichts.
Ihr wurde langsam aber sicher ganz anders. Das hier war schlecht, richtig schlecht, und alle Anzeichen standen auf Rot. Hastig beugte sie sich über sein Gesicht, hielt seine Nase zu und versuchte, ihm Luft einzublasen. Aber es war, als puste sie gegen eine Wand. Ihr Atem war abgehackt, als sie ihre Hände auf seinen Brustkorb legen wollte, davor jedoch zurückschrak. Es gab rein gar nichts Raues, das sie hätte spüren können, doch genau dort wo sein Herz war, fühlte es sich unheimlich kratzig und rau an. Andersartig und nun wuchs echte Panik in ihr. Ein Sanitäter würde hier nichts ausrichten können. Bis dahin wäre Ruairi längst erstrickt. Es gab allerdings jemanden, der schneller als jedes Fahrzeug war und so sehr sie es auch hasste, ihn erneut in einem Moment der absoluten Hilfslosigkeit zu rufen, sprang Ember auf die Füße und stolperte zu ihrer Tasche, um dort das Handy herauszukramen. Noch während sie zurück zu Ruairi flog, wählte sie Augusts Nummer und stellte auf Laut. Das Handy landete irgendwo auf dem Boden als Ember Ruairi unter den Achseln packte und soweit in ihre Wohnung zog, dass sie mit viel zu viel Kraft ihre Wohnungstür zuschlagen konnte.
„Shitshitshitshit, verdammter!“, fluchte Ember weiter als nur die Mailbox dran ging und sie die Wahlwiederholung drückte, nur um dann wieder bei Ruairi zu sein. Das Kribbeln, das ihn sonst immer begleitete, war wie weggewaschen worden. Nur das Raue an seinem Herzen war noch da und darunter kein Herz zu spüren.
Da wurde die Verbindung am Handy aufgebaut.
„August, ich brauch' dich!“, rief sie und wusste, dass das vermutlich schon gereicht hätte, um ihn zu mobilisieren. „Ruairi MacAllister stirbt. Bitte!....“