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  • Ungeduldig beobachtete Lucien die Ratsmitglieder. Mit bemerkenswerter Ruhe, die der Kronprinz in diesem Augenblick nicht besaß, nahmen die edlen Herren und Vertreter der Stadt langsam ihre Plätze ein. Das Rascheln edler Stoff und das klimpern von wertvollem Schmuck und Taschen voller Münzen verklang zu einem stillen Flüstern. Neugierige Blicke richteten sich auf den Prinzen in der Mitte, der sich wie auf dem Präsentierteller neugiergen Augen und Ohren ausgeliefert sah. Lucien war bewusst welche …

  • [2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]

    Winterhauch - - RPGs

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    Der Babylonier blickte unbeeindruckt in verwirrte Gesichter. Beiläufig erhob er den ausgstreckten Zeigefinger während das verzerrte Grinsen auf seinem Gesicht mit jeder Sekunde breiter wurde. Der Kugelhagel beeinträchtigte den seltsamen Archivar in keinster Weise. Von unsichtbarer Hand gelenkt, machten die rotierenden Geschosse einen scharfen Bogen um seine Gestalt und schlugen hinter ihm in der Rückwand des Aufzuges ein. Innerhalb weniger Augenblicke zeichneten die Einschusslöcher das beeindruc…

  • Der Torwächter beäugte sichtlich verwirrt den Elf. In all seinen Jahren im Dienst an den mächtigen Stadttoren hatte er noch nie ein Spitzohr erlebt, das sich freiwillig in Gefangenschaft begab und sogar die Ketten einem schnellen Tod vorzog. Dazu gesellte sich die Tatsache, dass der Fein die eigene Sprache zur Perfektion beherrschte und damit nicht klang wie ein ungebildeter Wilder. Beiläufig streckte er die Hand zur Seite aus bis ihm von einem weiteren Soldaten ein paar schwere Eisenfesseln ger…

  • “Our love is stronger than time, greater than any distance. Our love spans across stars and worlds. I will find you again, I promise.” [House of Sky and Breath] Abschiede beschwerten das Herz. Obwohl es keine Trennung von Dauer sein sollte, wusste Lucien, dass der Weg in die Zukunft alles andere als einfach war. Welche Art von Empfang die Erste Garde an den schweren Stadttoren der Kaiserstadt erwartete, konnte niemand vorausahnen. Tatsache blieb, dass der Kronprinz gegen die Empfehlung des Adel…

  • Viola nickte schwach. Vielleicht hatte sie die eisigen Blicke der Elfe falsch gedeutet. Nuala hatte sie angesehen, als würde sie etwas oder besser jemanden davonstehlen, der von größter Bedeutung für die Elfenkriegerin war. Vermutlich hatte sie in der verzwickten Situation den Wunsch Andvari zu beschützen mit Eifersucht verwechselt. Die Frage über die Bedeutung von Feanore in dieser Geschichte lag ihr förmlich auf der Zunge, aber als ihre Finger kraftlos den verzweifelten Griff um Lhoris Arm auf…

  • "Nun, er hat die Eigenart einen bleiben Eindruck zu hinterlassen.", murmelte Viola mit einem warmen Lächeln während der Rotschimmer auf ihren Wangen für einen kurzen Augenblick nicht länger nur vom Fieber herrührte. Mit einem dankbaren Lächeln aber mit zitternden Fingern umfasste Viola den gereichten Becher. "Sylvar sagte mir es sei nicht möglich die Magie der Lichtrufer zu stehlen. Ich fragte ihn danach, als er er mit von Faolans Missgunst gegenüber Andvari berichtete. Dieser grausame Mistkerl …

  • Eine nachdenkliche Stille umgab Viola während sie der fortschreitenden Geschichte aus alten Tagen lauschte. Die Grausamkeit und Härte, die Andvari zu allen Zeiten seines Lebens entgegengebracht wurde, sollte die Heilerin vermutlich längst nicht mehr erschrecken. Dennoch zeichnete sich in den erschöpften Gesichtszügen der Anflug von unmissverständlicher Wut ab. Die Furcht eines schwachen Elfenkönigs vor einer alten Legende hatte Andvari am Ende alles gekostet. Verlust und Verrat zogen sich einer …

  • Ein nachsichtiges Lächeln spiegelte sich im bleichen Gesicht der Heilerin. Der einzige Farbtupfer war der fiebrige Rotschimmer über ihren Wangenknochen, der die Illusion von lebendiger Gesundheit erzeugte. Viola lauschte den Worten des Elfen und zwang sich die flatternden Augenlider vollständig zu öffnen, als sie einen Blick auf sich spürte. Ein finsterer Ausdruck überschattete Lhoris Gesicht, aber das zaghafte Lächeln auf den Lippen der fiebernden Frau ließ sich davon nicht beeindrucken. Viola …

  • "Andvari und du seid selbstloser als für euch gut ist.", flüsterte Viola mit einem schwachen Lächeln. Zwei Tage in denen keine Nachricht von ihnen Beleriand erreichen konnte. Jeder Gedanke in ihrem Kopf protestierte dagegen weiter in den Osten zuziehen, wo sie hinter massiven und undurchdringlichen Mauern kein Zuhause mehr erwartete. Die Weiße Garde. Viola horchte auf und das Lächeln gefror. Der erschöpfte Gesichtsausdruck und der fiebrige Glanz ihrer Augen vermochten nicht über den Funken der N…

  • Viola lauschte dem hitzigen Gespräch mit gesenkten Augenlidern. Die Logik der Elfen ließ sich nicht abstreiten und obwohl die Heilerin den Protest beinahe schon auf der Zunge trug, knirschte sie niedergeschlagen mit den Zähnen. Kein Streit der Welt half ihnen aus der Sackgasse, in der sie zwangsläufig steckten. Und sie hatte keine Kraft aufzubegehren. Mit flatternden Lidern sah sie auf und stellte mit Erstaunen fest, dass der Adelssproß aus dem Zelt in die kälte des voranschreitenden Tages versc…

  • "Bitte verzeiht, Lhoris.", antwortete Lucien, der beschwichtigend die Hände hob. Der zukünftige Thronfolger der freien Menschenreiche bat einen Elf um Verzeihung. Der Prinz konnte schwören, dass in weiter Ferne in einem staubigen Studierzimmer gerade ein verbohrter, alter Mann in Ohnmacht fiel. Vergeblich hatten unzählige Tutoren versucht ihm höfische Etikette und die gewünschte Weltanschauung einzutrichtern - mit mäßigem Erfolg. Der stechende Blick verlangte jedoch auch dem Prinz der Menschen d…

  • "Das war Viola's Werk?", stutzte Lucien. Der Eindruck, den der Kronprinz bisher von der eher stillen Frau hatte, geriet ein wenig ins Wanken. Viola weckte das Bild einer sanftmütigen Heilerin der Herzlosigkeit ein Fremdwort war. Zweifellos glühte ein Feuer hinter den leuchtend grünen Augen, aber ein grausamer Mord wie Vaeril ihn erlitten hatte, wollte nicht so recht zu der zarten Frau passen - zumindest nicht in den Augen des Prinzen. Die Berichte der Augenzeugen der halsbrecherischen Flucht aus…

  • Etwas im Blick des Elfen beunruhigte Lucien. Die Freude über die Kunde, dass Andvari lebte, war eher verhalten. Allerdings war Lhoris auch nicht für sein überschwängliches und wärmendes Gemüt bekannt - zumindest nicht unter den anwesenden Menschen. Trotzdem blieb ein winziger Zweifel zurück, der sich wie ein zuvernachlässigendes Hintergrundrauschen in seinen Gedanken einnistete. Ein Gedanke, dessen Bedeutung Lucien nur schwerlich greifen konnte. Die edlen Züge des Prinzen spiegelten von dieser E…

  • Lucien von Bourgone verdankte es allein seinem Geschick, dass er nicht augenblicklich vor Lhoris' Füßen im schlammigen Morast landete. Der nervöse Hengst bäumte sich auf und blickte mit aufgeblähten Nüstern in Richtung des Neuankömmlings. Die gewaltigen Huften spritzten Schlamm und Eis beim donnernden Aufschlag auf den Boden in alle Himmelsrichtungen. Das unverkennbare Geräusch gespannter Bogensehnen ertönte leise aber bereits in seinem Rücken. Lucien wusste ohne einen Blick über die Schulter zu…

  • Tatsächlich folgten auf den sumpfigen Pfaden durch das verschneite Moor eine kleine Gruppe von Reitern einer unsichtbaren Spur. Die Pferde wirkten zu massig für einfache Banditen und stammten eindeutig aus edler Zucht. Die Umhänge und Kleidung der Reiter war einfach aber für die Verhältnisse des Niemandslandes merkwürdig sauber und ohne die Spuren einer harschen Reise. Die Tarnung war von Weitem betrachtet gelungen, aber ein geschultes Auge würde sich nicht hinters Licht führen lassen. Der erste…

  • Mühselig versuchte Viola mit ruhigen Atemzügen die Lunge zu füllen. Eine warme Hand, im Vergleich zu ihrer glühenden Haut überraschend kühl, legte sich beruhigend auf ihre Stirn. Die schmerzliche Verkrampfung der Muskeln löste sich langsam und die junge Frau drückte schwach den Kopf gegen seine Hand. Die Geste war tröstlich. Es wäre eine unverschämte Lüge gewesen, sollte sie behaupten die eigene Kraftlosigkeit jage ihr keine Angst ein. Sie wusste um die tückischen Folgen einer Bauchverletzung un…

  • Viola nickte geschwächt. Durch den Nebelschleier in ihrem Kopf versuchte die Heilerin den Worten des Elfen an ihrem Krankenlager zu folgen. Die Verlockung das Wasser gierig herunter zu schlingen, war kaum zu bändigen. Die Kehle fühlte sich kratzig an und bei jedem winzigen, schmerzhaften Schluck verzog sie das Gesicht. Viola schaffte die wenigen Schlücke, die wohltuende Linderung brachte ohne sich dabei zu verschlucken und war am Rande ihres Bewusstseins darüber sehr erleichtert. Der Körper schm…

  • Beiläufig schlug Tilda die Öffnung des Zeltes auf um ein wenig kühle, aber frische Luft einzulassen. Der beißende Geruch von Krankheit förderte sicherlich nicht die Heilung und weiteren Schaden konnte ein Luftzug unmöglich anrichten. Dennoch achtete Tilda sorgsam darauf, dass die Felle den gepeinigten Leib schön warm hielten während Lhoris die Umschläge sorgfältig auswusch. Ächzend ließ sich Tilda auf dem harten Boden nieder und tupfte mütterlich mit einem angefeuchteten, sauberen Tuch über die …

  • Lucien von Bourgone verzog unwillkürlich das Gesicht. Das ekelerregendes Knirschen des zerquetschten Schädelknochen und der damit einhergehende, fragwürdige Sud an bläulichem Blut und stückiger Hirnmasse, war selbst für erfahrene Augen ein widerwärtiger Anblick. Lucien hatte in seinem bisherigen, kurzen Menschenleben mehr Gräueltaten gesehen, als manch raubeiniger Soldat. Neben dem Prinzen schluckte Meliorn hörbar einen Kloß im Halse herunter und richtete den Blick auf das Schwert in seinen lang…

  • Bedächtig trat Lucien einen Schritt nach vorn. Sein Blick fiel auf den gekrümmten Leib des toten Elfen, der die verräterischen Anzeichen eines Ertrunkenen trug. Ein dünnes Rinnsal tropfte aus seinem Mundwinkel und die Lippen wiesen eine vertraute, bläuliche Färbung auf. Im Todeskampf waren die beinahe gänzlich schwarzen Augen aus den Augenhöhlen hervor getreten. Eine grausame Art das Zeitliche zu segnen, aber nach Andvaris ungehaltener Reaktion zu urteilen, hatte der Elf zu seinen Füßen kein and…