Suchergebnisse
Suchergebnisse 741-760 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Scheinbar hatte es bei Zoras endlich Klick gemacht. Ja, sie waren nicht nur Partner. Sie hatten kein temporäres Bündnis geschlossen, aus dem sie gegenseitig Nutzen beziehen konnten. Für eine unheimlich kurze Zeit waren sie womöglich Partner gewesen, aber noch bevor Zoras von Morpheus angegriffen worden war, hatte sich dieser Zustand bereits gelockert. Spätestens, als Kassandra jedweden Stein gedanklich umzudrehen suchte, waren sie keine Partner mehr. Sie hatte zugelassen, dass er mehr für wurde …
-
Der Puls war beständig gleichmäßig und deutete auf keinerlei Unregelmäßigkeiten hin. Noch war keine Gefahr im Verzug, noch gab es keinen Grund zu früh Panik zu entwickeln. Also wartete Ember ruhig an der Wand nebst der Hintertür ab, bis es zur nächsten Phase überging. Tatsächlich befand sie sich jetzt gerade dermaßen im konzentrierten Fokus, dass sie ein leichtes Prickeln auf ihrer Haut spürte, das scheinbar die Richtung wechselte. Als August um die Ecke bog ging ihr auf, dass sie ihn gespürt ha…
-
Enttäuschung fühlte sich klamm an. Eine kühle Feuchte, die allmählich zwischen sämtliche Ritzen kroch, wo kein Zug herrschte, und dort zu schimmeln begann. Etwas, das man ausmerzen musste. Dass gesundheitsgefährdend war. Genau das war es, was Kassandra nun seitens Zoras zu spüren bekam. Enttäuschung darüber, dass sie ihm damals nicht von Veren berichtet hatte. Oder möglicherweise sich ihm gegenüber anders gegeben hatte, als sie eigentlich war. Enttäuschung darüber, dass er nun für sich nicht meh…
-
Die Frage nach Veren traf Kassandra völlig unvorbereitet. Üblicherweise gab es wenig, was sie überrumpeln konnte oder gar dafür gesorgt hätte, dass sie ihren Blick von etwas abwandte, das sie gerade in Augenschein nahm. Aber diese Frage sprengte das Übliche. Es war keine schnelle Drehung des Kopfes, die Kassandra tat, um zu Zoras aufzusehen. Aber sie kam zweifellos ohne Zögern. Was würde es sein, was sie in seinen Augen sah? Abscheu? Gar.... Ablehnung? Furcht?... Wut? Unverständnis war das Erste…
-
„Mhhh, ich glaube eh, dass ich aktuell zu angespannt bin um es wirklich zu genießen.“ Aufrichtige Worte, die Ember formulierte während sie mit von Gott gegebener Selbstverständlichkeit August musterte, der kurzweilig seine Hüllen komplett fallen gelassen hatte. Selbstverständlich drehten sich ganz bestimmte Gedanken in seinem Kopf. Mit Sicherheit hatte er den Abend nicht vergessen können, wo er zu Ember in ihre Wohnung kam, um Ruairi zu retten. Sein Verstand würde sich alles mögliche ausgemalt h…
-
Große Töne spucken war einfach. Sehr leicht sogar gegenüber Menschen, die nicht wussten, wo die wahren Grenzen von Champions und Götter lagen. Kassandra hingegen wusste es ganz genau, genauso wie sie wusste, dass sie ihre Grenzen nicht klar kommunizierte. In ihrem entfesselten Zustand war sie praktisch jedem Champion überlegen, aber das galt schlichtweg für einen von ihnen. Sollte sich die Gruppe dazu entscheiden, gemeinsam gegen sie zu ziehen, dann würde selbst sie nicht so einfach gegen gleich…
-
Wie erwartet machten sich die drei Menschen daran, das Tier auseinader zu nehmen und verzehrbar zu machen. Kassandra zog sich währenddessen zurück; sie musste sich ihre Finger mit solchen Dingen nicht mehr schmutzig machen. Keinerlei Grundbedürfnisse mehr zu verspüren war zwar praktisch, aber nicht immer segenreich. Deswegen würde sie auch in Zukunft die Nüsse, auf die sie einst so versessen gewesen war, nicht verschmähen. Keinen Hunger zu verspüren bedeutete nicht, den Geschmack nicht zu wertsc…
-
Ein träges Schmunzeln war alles, was Ember zunächst vollbringen konnte. Selbst wenn August gerade erst erwacht war, so war er deutlich schlagfertiger als Ember es gewesen wäre. Und so erwiderte sie nicht schnell genug etwas auf seine Worte, da war er bereits aufgerichtet und hatte die Beine aus dem Bett geschwungen. Ein wenig gedankenverloren strich die Ermittlerin über die Stelle, die noch warm vom Körper des Zauberers war ehe sie sich lang ausstreckte und auf die Seite rollte, wohl darauf beda…
-
Am liebsten hätte Ember ihre lockere Begrüßung direkt wieder zurückgerufen. Denn das, was sie vor dem Kamin vorfand, war mehr als nur schockierend. In vergangener Zeit hatte sie Perley ja schon extrem wütend und auch aufbrausend erlebt, aber das hier vor ihr setzte dem die Krone auf. Der sonst so sorgsam gepflegte Boden war über und über mit Ruß und Papierfetzen bedeckt und verwandelte das Zimmer in einen makaraberen Abklatsch einer Basaltinsel. Mit hochgezogenen Augenbrauen musterte Ember den M…
-
"Danke", presste Ember mehr hervor als dass es ihr einfach über die Lippen kam. "Ich mach mir eben Sorgen um dich. Das kommt davon, wenn du mir ans Herz wächst. Ruf an, wenn du dich auf den Weg machst." Damit legte sie auf und schrieb ihm eine Nachricht mit der Anschrift des Dusk and Dawn. Noch eine ganze Minute harrte sie in ihrem Wagen aus und studierte das Display des Handys, das unlängst schwarz und nichtssagend geworden war. Er reagierte so... locker. Unbeeindruckt, wie es ihr schien. Siche…
-
Es waren die sanften Berührungen von Fingern, die Sylea wahrlich auffielen während sie ungehindert weiter in ihrem Tantrum steckte. Ganz locker hakten sich die Finger um ihre Knöchel, ein kleiner Hinweis, dass sie da waren, sie jedoch nicht halten würden, wenn sie es nicht wollte. Nach ihrem Ausbruch war die Flut an Worten versiegt. Stillschweigend starrte sie den Bildschirm an, der den blonden jungen Mann zeigte, wie er zu seinem Kumpel hinter dem Vessel nickte. Vor Sylea befand sich ein digita…
-
Kassandra befand sich während der Zeit des Wartes wie in einem Zustand der Starre. Ihre Lider waren geschlossen, der Rücken entspannt und auch in ihrem Gesicht lag eine wunderbare Leere, die man eher einem schlafenden Gesicht zugetragen hätte. Doch Kassandra schlief nicht, sie würde es nie wieder tun müssen seitdem ihr Herz wieder in ihrer Brust schlug. Seitdem ihre Essenz wieder bei ihr war und sie nicht mehr als Sterbliche missinterpretiert werden könnte. Also wartete sie seelenruhig ab bis di…
-
Ember hielt gerade an einer Ampel an, als sie das Gerausche aus dem Telefon hörte. Ruairi schien nach seinem Handy zu kramen, was ihr nervöse Blick zur roten Ampel abverlangte. Er konnte sich nicht daran erinnern... Er war einfach so eingeschlafen, nachdem er irgendwelche Medikamente genommen hatte. Waren das noch Nachwirkungen von dem Angriff? Oder war es vielleicht sogar wieder was Neues? War er in den Fokus von irgendjemanden geraten? Musste so sein, denn sonst würde sich wohl kaum jemand des…
-
Noch während Ember das Telefon am Ohr hatte beschäftigte sich ein kleiner Teil ihres Verstandes mit den sobene gewonnenen Informationen. August trug ein Bannsiegel auf seiner Brust. Warum zur Hölle sollte er das brauchen, geschweige denn freiwillig setzen lassen? War es überhaupt freiwillig passiert oder hatte man es ihm aufgezwungen? Außerdem behauptete er ja noch, dass sie ihn nun das erste Mal im Besitz seiner vollen Ausstrahlung sehen konnte... Wie viel steckte dann tatsächlich noch da unter…
-
Ablehnung und Abneigung waren schon immer Kassandras Begleiter gewesen. So wunderte es sie nicht sonderlich, dass diese Menschenfrau ihr Kinn trotzig in die Höhe reckte, um der Phönixin wenigstens so ein wenig aufzustoßen. Dafür war Kassandra viel zu sehr darauf bedacht, keine Regung in ihrem Geischt zu zulassen, als diese Sterbliche ein Wort in den Mund nahm, das fast so alt wie ihre Rasse selbst war. Natürlich wurde die Herkunft mit der Begründung geliefert, das Wort stamme von einem Gott. Wen…
-
„Mit anderen Worten hast du auch keine Ahnung, weshalb es dort eine Auseinandersetzung gegeben hatte.“ Die Schlussfolgerung lag nahe. Andernfalls hätte August Ember mit Sicherheit zumindest einen Verdacht geäußert. Dass auch dieser ausblieb konnte nur bedeuten, dass die Informationslage wahrlich schlecht gewesen war. Oder er einfach... andere Schwerpunkte gehabt hatte. Ember blickte halb versunken in ihre Kaffeetasse zu August auf. „Na Gott sei Dank kann dir keiner mit Portalen hinterher springe…
-
Sylea konnte nichts anderes tun als den großen Bildschirm anzustarren. Dass das Abbild eines jungen Mannes der Wahrheit entsprach, schien ihr immer weiter zu entrücken. Alles klang hier wie ein schlechter Film, nichts hiervon konnte wahr sein. Ascan verdrehte ihr mit Sicherheit gerade etwas in ihrem Verstand, damit sie an der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit verging. Damit sie immer tiefer - Und was sollte mir das nützen? Niemand täuscht dich, niemand versucht dir etwas einzuflüstern. Er hat …
-
„Ich muss gestehen, wenn ich mir Perley an deiner Stelle vorstelle, würde ich mir eher Gedanken machen, ob ich nicht doch noch träume.“ Spätestens da wären sämtliche Alarmglöckchen in Embers Kopf losgegangen. Perley würde ihr niemals so den Kaffee ans Bett bringen. Vermutlich auch nur dann, wenn August ihn darum bat und mit anschließendem spöttischen Gelächter. Ungelenk suchte Ember nach dem Taster für den Lichtschalter nahe der Kommode, fand ihn und betätigte ihn. Sofort erhellte warmes Licht d…
-
Ember war zu einem Ball zusammengerollt, die Stille als schweres Tuch um ihre Schultern gehüllt. Vor ihr leuchtete ihr Handy in der Dunkelheit und zeigte keine neue Benachrichtigung, keinen Anruf, gar nichts. Über Minuten hinweg hatte sie schon den Bildschirm im Blick gehabt und langsam wurden ihre Augen trocken. Sie blinzelte immer häufiger, immer länger dauerte es bis ihre Lider sich wieder öffneten. Und dann – endlich – vibrierte ihr Handy und verkündete das Eintreffen einer Nachricht. Embers…
-
Mehr als theatralisch rollte Ember mit den Augen, kaum hatte August das Handy in seiner Hosentasche verschwinden lassen. Wie ein kleines Kind würde er sich sträuben, sein Spielzeug wieder herzugeben. Auf der einen Seite wollte sie es ihm auch gar nicht entwenden, sie gönnte es ihm ja. Auf der anderen Seite war da immer noch dieser bedrohliche Timer, der in ihrem Hinterkopf lauerte und nur darauf wartete, ihr wieder die Gedanken schwarz zu färben und sie in dunkle Gefilde zu stoßen. „Also bist du…