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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya’s Stirn lag in Falten als er Mei mit Argwohn anblinzelte, als würde das fahle Flackern einer Laterne in diesem Zelt ihn stören. Rain’s Worte klangen undeutlicher denn je, sein eigener Körper fühlte sich schlapper an, als er jemals zuvor gewesen war und die Auffassung, es gäbe nichts, dass nicht genau so richtig war, wie er es getan hatte, war ebenfalls fehl am Platz. Starb er hier und heute, jetzt in diesem Moment, einzig und allein wegen einer dummen Wunde die nicht tiefer klaffte als de…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSein Leben in die Hände eines Anderen zu legen stand Rikiya nicht, gleich wenig, wie es ihm stand, aufopferungsvoll mit einem Lächeln dazustehen und noch einmal über sein bisher verstrichenes Leben nachzudenken. War es denn so falsch, daran zu denken, dass er Tod nichts weiter als ein Zustand war, der ihm früher oder später ebenfalls recht werden musste? Allein der Gedanke schien perfide - die Wahrscheinlichkeit, dass er nichts weiter tun würde, als sich von der Welt loszusagen, die ihn noch ein…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Dafür bedankt man sich doch nicht. Das ist das Mindeste, das ich für dich tun kann.", gab Mei bescheiden von sich. Ihr Ton war dabei nicht unbedingt weniger schroff, nein, ganz im Gegenteil - eher wirkte sie so, als wolle sie nicht, dass Rain ihr auch nur ein einziges nettes Wort aberkennen konnte, wenn sie es nicht direkt ihm gegenüber aussprach. Womöglich dachte sie zu viel über das lästige Geplänkel ihrer Jugend nach, oder aber, sie wollte einen Eindruck vermitteln, der sie härter wirken lie…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragMei kannte sie alle - ihre Namen und Gesichter, ihre Geschichten und Leiden. Manch einer war umgänglicher als der Nächste, ein Anderer wiederum schien sich auf nichts und wieder nichts einzulassen. Oft fragte sie sich, wieso Rikiya das unfähige Pack an seiner Seite behielt, warum er ihnen nicht den Gar ausmachte, sie dazu zwang, sich einzugestehen, dass sie nicht weiter als die undankbaren Schatten einer riesigen Eiche waren, deren knorriger Stamm sie bislang vor den größten Niederlagen bewahrte…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragVerloren sie Schlachten in der Vergangenheit, so war es nicht mehr als die Tatsache dass ihre Taktiken weder ausgereift waren, noch von jemandem durchdacht wurden, der wirkliche Ahnung hatte, was er tat. Mei verstand, dass die Männer, die glaubten, sie hätten ein Händchen für Kriegsführung, sich nichts von jemandem sagen lassen wollten, der eine eigene Meinung hatte während er auf sie wirkte, als wäre er noch grün hinter den Ohren. Für sie selbst war Rain weder jemand, den sie nicht respektierte…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya hatte bunte Ideen, sein Volk war sich über diese Tatsachen weitaus bewusst - keiner von ihnen traute sich wirklich, ihren König in Frage zu stellen, wussten sie doch allesamt, dass es sich nicht schickte, sich über ihn zu echauffieren. Über seine Kriegspläne ließ sich oft streiten, er ließ sich von der ein oder anderen Person sogar breittreten um ihn wieder über den Haufen zu werfen. Heute hatte er wohl genug von ihnen - zuerst tauchte er nicht auf, doch kaum hatten sie jemanden losgeschi…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragIrgendwo zwischen hier und jetzt hörte selbst Mei die ungleichen Wogen des Lebens, wie sie gegeneinander krachten, ihr Schallen durch die Länder zog. Aufregung vernahm sie seit Ewigkeiten keine mehr wenn sie angegriffen wurden, kein Kribbeln, keine Angst, selbst keine Erwartung blieb. Menschen kamen und gingen, verschwanden aus ihrem Leben so schnell wie sie aufgetaucht waren und Rain? Er hatte sich definitiv das falsche Leben und den falschen Zeitpunkt ausgesucht. Mei würde wohl die Verantwortu…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Macht Sinn.", entgegnete sie Rain. Eigentlich hatte sie nicht mit Gesellschaft gerechnet, wenn sie ehrlich war, aber wer tat das hier draußen schon, wenn man sein ganzes Leben - oder sein halbes - in einer gewissen Einsamkeit fristete? Khojin kam sie besuchen, manch andere Personen spülte es auch in ihre Hände und doch konnte Mei an einer Hand abzählen, wer zurückblieb und ihr mehr als einmal Gehör und Beachtung schenkte. Rain vermochte wohl einer davon zu sein. Sie konnte keine Zeit verlieren …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya verflüchtigte sich und mit ihm ein ganzer Teil derjenigen, die sich auf die bittere Wahrheit vorbereiten mussten: Nun, da sie hier draußen angegriffen wurden, hieß es nun einmal auch, dass sie nie Ruhe finden würden, blieben sie an diesem Fleck kleben. Zu oft hatte sie gesehen, was passiert war, als man sich einfach dazu entschied, dort an Ort und Stelle zu verweilen, wo man zuvor alles verloren hatte. Mei wollte das nicht mehr und packte bereits hastig Sachen zusammen, die sie früher ode…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragGerade noch war die Welt, die er viel zu lange kannte, heil. Wann käme eben jener nächste Augenblick in welchem ihm erst klar wurde, wie glücklich er sich eigentlich schätzen konnte? Rikiya musste sich zwangsweise eingestehen, dass sein Herz weder Feuer noch Flamme für die Unwahrscheinlichkeiten des thrianischen Lebens war, noch, dass er sich sicher war, ob er ein solches Leben missen würde, käme es erst dazu, dass er sich wieder auf dem Boden befand, auf dem er einst gestanden hatte. Ideen, idi…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragEntspannt wie sonst auch war Rikiya nicht, aber das bedeutete bei weitem noch nicht, dass er keine innere Ruhe besaß. Zu Rains Glück hatte er davon genug im Überschuss, manch anderer König hätte ihn wohl für alles belangt. “Mach dir nicht’s draus, erstens hin ich alt und zweitens teilen wir uns ein Zelt, das war so oder so voraussehbar.”, tröstete er ihn mit einem Kopfschütteln. Rikiya wollte sich nicht darum streiten, wer wem was antat, oder was besser gewesen wäre. Es war auch gar nicht weiter…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSich an den Dingen Anderer zu bedienen schickte sich eigentlich nicht, aber seine Laune war schon schlecht genug, als dass er lange darüber nachdachte. Hier und jetzt konnte er sich wohl auch selbst sagen, dass es Sinn machte, wenn er sich einfach nur auf das, was Rain zusammengeschrieben hatte, konzentrierte und, da es sich nicht unbedingt um einen Liebesbrief handelte, war Rikiya nicht gerade gewillt, einfach irgendwo in der Mitte aufzuhören. Seine ungebändigte Art ließ seinen Zeltgenossen auf…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya hatte seine Hände voll mit Dingen, die er liebend gerne an jemand anderen abgedrückt hätte, auch, wenn es ungemein klar war, dass das Kreuz des Königs ebenfalls von jemand getragen werden musste, selbst dann, wenn die Person, die es sich auf den Rücken band, gar nicht erst hier sein wollte. Eine Schande war es für manche, so zu denken und doch war ihm klar, dass seit Rain's Erscheinen, seit der Wiederkehr seines verschollenen Sohnes, so viel anders war, als Rikiya es eigentlich gewohnt wa…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Außer wir finden einen Wunderheiler, aber seien wir uns ehrlich, dann wäre all das hier ein Ammenmärchen und nicht die Realität in der wir leben." Es war weder so, dass sie beide einander vertrauen mussten, noch wollte Khojin es wagen, Rain falsche Hoffnungen zu machen. Anfangs dachte sie wirklich noch, dass er jemand war, der sich lieber wie die Made im Speckmantel fühlte, sich für jemanden ausgab, der er nicht war, damit jemand wie Nayantai an ihm haften blieb, wie eine Klette die alles richt…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragUnterschied man wahr und falsch wie schwarz von weiß, wusste man erst, dass es in diesem Leben nicht mehr gab, als im Nächsten - Khojin glaubte nicht, dass sie passende Worte für Rain fand, der so offensichtlich lieber seine Flügel entfaltete als stillzusitzen und innezuhalten, die Arbeit die er nicht schaffte den Anderen zu überlassen und gleichzeitig wusste sie nicht, ob sie ihn nicht schon wieder falsch einschätzte. Alles, das sie über Rain zu wissen schien, wurde immer und immer auf den Kopf…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Dann kennst du deine Grenzen sowieso. Ich will dir keine falsche Hoffnung geben, oder dich dazu motivieren, dass es irgendwann besser wird - du weiß selbst wahrscheinlich gut genug, dass du mehr oder minder bald an das Ende deiner Kräfte kommst." Während Nayantai sich gerne selbst seinen eigenen Optimismus vorgaukelte, so schien Khojin diejenige zu sein, die den blanken Tatsachen einfach ins Gesicht blickte und entschied, dass es nicht mehr besser wurde. Diese Entscheidung konnte sie Rain zwar …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Und nichts hilft?", wollte sie sich erkundigen. Khojin wusste nicht, ob sie Rain eine bessere Lösung darbieten konnte, als es ein Heiler oder ihr Bruder tat, der den Wonnepropen besser kannte, als sie es jemals würde. Ihre Auffassung ergab zumindest, dass Rain keine Made war, die sich freute, von jemandem wie Nayantai einfach mitgerissen zu werden und sich an ihm zu nähren, seine Lorbeeren mit zu ernten, sondern dass er viel lieber eine eigenständige Person war, die sich um sich selbst kümmern …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain erklärte Khojin schlussendlich ein wenig zu viel - war es das denn? - nur, damit sie sich schließlich selbst fragen musste ob sie das wohl alles so recht verstanden hatte. Gestört hätte es sie nie, hätte sie weiter mit der Einbildung gelebt, Rain wäre eine von ihnen, aber das war ihr wohl nicht vergönnt. “Hilft es denn nicht, wenn du zumindest ein wenig draußen gewesen wärst oder glaubst du, das hätte dich nur noch kränklicher gemacht?” Khojin kannte keinen Thrianer, dem es auch nur annäher…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Nah siehst du?” Khojin unterließ es, Rain den Ellbogen in die Rippen zu drücken und dann darüber zu lachen, als wären sie alte Freunde. Manchmal war es einfach besser, sich nicht auf sie eigenen Dummheiten einzulassen, auch, wenn ihr gerade ein wenig danach war. Wer nicht gleich mit der Sprache herausrücken konnte, brauchte es gar nicht erst zu versuchen - Khojin ließ Rain damit in Ruhe, wusste, dass es keinen Sinn ergab sich einfach in alles einzumischen und auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Wieso sollte ich dich hassen? Du bist ungefähr so gefährlich wie ein Grashalm, zumindest wenn es darum gehen würde, dich mit mir in einem Kampf zu messen. Ich bin nur weder gut darin, jemanden wie meine Heulsuse von Bruder aufzumuntern, noch muss ich sagen, dass ich wirklich Lust auf euch hatte. Wir dachten, er wäre tot und dann taucht er mit einem Schaf auf.”, erklärte sie Rain ihr Verhalten, das damit nicht begründet war, aber vielleicht war es einfacher, sie zu verstehen. Dabei hingen noch g…