Neu
Gerade noch war die Welt, die er viel zu lange kannte, heil. Wann käme eben jener nächste Augenblick in welchem ihm erst klar wurde, wie glücklich er sich eigentlich schätzen konnte? Rikiya musste sich zwangsweise eingestehen, dass sein Herz weder Feuer noch Flamme für die Unwahrscheinlichkeiten des thrianischen Lebens war, noch, dass er sich sicher war, ob er ein solches Leben missen würde, käme es erst dazu, dass er sich wieder auf dem Boden befand, auf dem er einst gestanden hatte. Ideen, idiotische Ideen, waren solche Eingebungen. "Muss es nicht.", räusperte er sich kopfschüttelnd. Rain tat genug für sie beide, auch für Nayantai und ein kleiner Schnupfen, eine miserable Erkältung, würde ihn bei weitem nicht um die Ecke bringen. "Dann weißt du zumindest mehr als der normale Thrianer. Wir haben keine Bücher über Schlachten, keine Taktiken, die wir uns irgendwo zurechtlegen, damit wir sie wiederfinden, wenn wir müssen. Natürlich gibt es in Yaoshen eine Bibliothek, aber wer weiß schon, wie wahr das Wissen auf diesen alten Seiten ist, oder wie sehr es uns helfen würde. Du hingegen hast mehr als diese Wahrscheinlichkeiten.", lobte er den Tatendrang Rains, der so viel mehr war, als nur ein Anhängsel an seinen Sohn.
"Na gut, da will ich dir nicht Unrecht geben." Hatten andere Menschen Angst vor ihm? Trank Rikiya seinen Tee deswegen immer öfter allein? Die Frage selbst schwirrte ihm durch den Hinterkopf als könnte ihr nichts Einhalt gebieten. "Mhm, das kann ich mir sogar vorstellen." Mei und Khojin waren nicht unbedingt im gleichen Alter, aber sie verstanden sich besser als so manch andere - Rikiya hieß es immerhin gut, wenn seine Kinder Beziehungen zu Leuten hatten, die ein Adeliger in Adrestia oftmals meiden sollte, oder eventuell sogar musste. Die Hoffnung war es, die immerhin zuletzt starb. "Hat sie das? Die beiden sind sich wirklich ähnlich." Rikiya wirkte fast verdutzt als Rain darüber berichtete. Solche Vergleiche maßte sich in den letzten Jahren kaum einer an, zumal Nayantai ohnehin als tot galt - niemand wollte alte Wunden öffnen, die ohnehin schon nicht verheilten und keiner wollte über die Toten sprechen, die womöglich noch unter den Lebenden wandelten. Der Gedanke allein verunsicherte ihn wiederum keineswegs. "Ich denke, dass du ihr ohnehin eine Hilfe bist. Sie sollte sich zumindest irgendwann noch erkenntlich zeigen, wenn sie das nicht ohnehin schon hat.", scherzte Rikiya noch, unwissend darüber, dass dieses Gespräch nun sein Ende fand. Plötzlich verschwand die aufgelockerte Stimmung, als wäre sie mit dem Stoff, der sich in den Eingang wehen ließ, aus dem Zelt in die kalte Luft gesogen worden. "Was!?", rief er lediglich empört aus, als er den Neuankömmling anstarrte. "Ich bin sofort bei euch!" Ein einziges Mal in all den Jahren reichte wohl, um angegriffen zu werden. Der jüngere Wolf nickte lediglich, als er sich aus dem Zelt zurückzog und Rikiya, nun ja, welche Wahl hatte er wohl? In Windeseile warf er sich Kleidung über, machte sich fertig, vergeudete keine Zeit. "Rain, es tut mir leid." Nichts konnte er dagegen tun und Zeit zu verschwenden hatte er keine. "Zieh dir Schuhe an und nimm dir eine Decke mit.", forderte er ihn noch auf. Khojin war ungefähr genau so waghalsig wie ihr Bruder, aber alleine würde sie es nicht schaffen, eine gesamte Siedlung zu verteidigen.
"Na gut, da will ich dir nicht Unrecht geben." Hatten andere Menschen Angst vor ihm? Trank Rikiya seinen Tee deswegen immer öfter allein? Die Frage selbst schwirrte ihm durch den Hinterkopf als könnte ihr nichts Einhalt gebieten. "Mhm, das kann ich mir sogar vorstellen." Mei und Khojin waren nicht unbedingt im gleichen Alter, aber sie verstanden sich besser als so manch andere - Rikiya hieß es immerhin gut, wenn seine Kinder Beziehungen zu Leuten hatten, die ein Adeliger in Adrestia oftmals meiden sollte, oder eventuell sogar musste. Die Hoffnung war es, die immerhin zuletzt starb. "Hat sie das? Die beiden sind sich wirklich ähnlich." Rikiya wirkte fast verdutzt als Rain darüber berichtete. Solche Vergleiche maßte sich in den letzten Jahren kaum einer an, zumal Nayantai ohnehin als tot galt - niemand wollte alte Wunden öffnen, die ohnehin schon nicht verheilten und keiner wollte über die Toten sprechen, die womöglich noch unter den Lebenden wandelten. Der Gedanke allein verunsicherte ihn wiederum keineswegs. "Ich denke, dass du ihr ohnehin eine Hilfe bist. Sie sollte sich zumindest irgendwann noch erkenntlich zeigen, wenn sie das nicht ohnehin schon hat.", scherzte Rikiya noch, unwissend darüber, dass dieses Gespräch nun sein Ende fand. Plötzlich verschwand die aufgelockerte Stimmung, als wäre sie mit dem Stoff, der sich in den Eingang wehen ließ, aus dem Zelt in die kalte Luft gesogen worden. "Was!?", rief er lediglich empört aus, als er den Neuankömmling anstarrte. "Ich bin sofort bei euch!" Ein einziges Mal in all den Jahren reichte wohl, um angegriffen zu werden. Der jüngere Wolf nickte lediglich, als er sich aus dem Zelt zurückzog und Rikiya, nun ja, welche Wahl hatte er wohl? In Windeseile warf er sich Kleidung über, machte sich fertig, vergeudete keine Zeit. "Rain, es tut mir leid." Nichts konnte er dagegen tun und Zeit zu verschwenden hatte er keine. "Zieh dir Schuhe an und nimm dir eine Decke mit.", forderte er ihn noch auf. Khojin war ungefähr genau so waghalsig wie ihr Bruder, aber alleine würde sie es nicht schaffen, eine gesamte Siedlung zu verteidigen.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.