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___ Kazuya ___ Fast hätte Hayato vor Lachen das überteuerte Getränk wieder ausgespuckt, als er diesen Kommentar von seinem liebsten Cousin vernahm. "Sagt mir derjenige, der mich in der Schule abgecheckt hat?", antwortete er belustigt. Oh das würde er ihm noch eine ganze Weile an den Kopf werfen können. Ach, er liebte diesen Jungen einfach abgöttisch. Schmunzelnd hatte er sein Glas, welches nur so von perfekter Politur blinkte, abgestellt und war näher an Daiki herangetreten, damit er ihn noch et…
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___ Kazuya ___ "Ein wenig wirkt er ja, als wäre er selbst der Boss von hier", kicherte Kazuya leise an Daiki gewandt, während Hayato die junge Frau fachmännisch manövrierte und verdeutlichte was ging oder was eben absolut nicht. Die beiden warfen sich irgendwelche Fachworte, bei denen Kazuya einfach nur Bahnhof verstand, zu und so blieb ihm einfach nichts anders übrig, als den attraktiven CEO machen zu lassen. Was hatte er auch für eine andere Wahl? Ihm war immer noch ziemlich unwohl dabei, wie …
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___ Kazuya ___ Natürlich musste sein Herz jetzt wie wild pochen, weil Daiki ihm so nah war und auch noch seinen Arm um ihn gelegt hat. Diese Nähe war zwar unbeschreiblich schön, aber gleichzeitig hatte er das Gefühl seine Beine verwandelten sich in Wackelpudding. Er durfte jetzt auf keinen Fall weiche Knie kriegen, wie peinlich wäre das denn? So trottete er also neben Daiki her, darauf bedacht nicht aufgrund des ganzen Blutes das sich in seinen Wangen gesammelt hatte umzukippen. Bildete er sich …
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___ Kazuya ___ Kazuya war für einen Mann nicht unbedingt groß, aber mal ehrlich vor dem Mori Tower musste sich wahrscheinlicher jeder wie eine kleine Ameise vorkommen. Manche Dinge konnte man auch einfach übertreiben und es war amtlich, dass sich Kazuya hier so etwas von verlaufen würde, wenn er nicht in der Nähe der beiden blieb. Der Blonde nahm sich also fest vor, nicht von Daikis Seite zu weichen. Nicht das er das vorgehabt hätte. "Ja, das Kaufhaus ist riesig aber es hat wirklich alles, was m…
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___ Kazuya ___ "Sie wird sich freuen und sie wird sicherlich auch Kazuya mögen.", daraufhin zwinkerte der Ältere dem Blonden zu, um ihn wohl einfach etwas am Gespräch teilhaben zu lassen. Kazuya hingegen blickte daraufhin nur auf den Boden und verprügelte sich gedanklich immer wieder selbst. Daikis Cousin war wirklich freundlich zu ihm, warum konnte er sich nicht einfach normal mit ihm unterhalten? Es war zum verrückt werden. Kazuya nahm sich vor im Verlauf dieses Tages irgendwie mit dem Geschäf…
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___ Kazuya ___ Natürlich war es nicht gerade die höflichste Variante sich hinter Daiki zu verstecken, aber Kazuya konnte nicht anders. Auch wenn Hayato sicherlich ein überaus netter Mann war, hatte er etwas unglaublich einschüchterndes an sich. Der Blonde verstand ohnehin die Welt nicht mehr. Wäre er hier mit dem Aufzug aus seiner Schule hätte er garantiert kein Problem gehabt, selbst einem Mann wie Hayato den ein oder anderen Satz an den Kopf zu werfen. In seiner wahren Erscheinung, welche jede…
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___ Kazuya ___ Die letzten Nächte hatte Kazuya nicht sonderlich gut geschlafen. In der einen Nacht dachte er sein Herz springt ihm aus der Brust, weil er noch einmal in den Genuss kommen durfte mit Daiki in einem Bett zu schlafen und in dieser Nacht war er so nervös bezüglich dieses Shoppingausflug, dass er ebenfalls kein Auge zubekommen hatte. Dies war wieder einer der Momente in dem er für sein nerdiges Leben dankbar war und die ewigen Zockernächte sich ausgezahlt hatten. Er sah also trotz des…
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___ Kazuya ___ Mit einem tiefen Seufzen aber dennoch Lächeln auf den Lippen sah er zu seinem Mitbewohner. Der Kerl machte ihn fertig auf so viele Weisen, aber er liebte jede einzelne davon. Kazuya konnte sich seinen Tag ohne den schrillen Blauhaarigen einfach nicht mehr vorstellen und das wollte er auch gar nicht. Der junge Blondschopf fragte sich ja ob Daiki merkte, dass er Gefühle für ihn hegte. In den Augen von Kazuya war es so etwas von offensichtlich, dass er sich allein für den Gedanken wi…
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___ Kazuya ___ Oh Gott was tat er da! Er umarmte Daiki einfach so! Er der jedes menschliche Individuum, gut fast jedes, verfluchte und das letzte Mal vor Jahren jemanden freiwillig umarmt hatte (Die Umarmungen mit Miyako zählten nicht, sie ließ ihm ja keine andere Wahl). Es war ein merkwürdiges Gefühl, aber gleichzeitig auch angenehm und diese Nähe zu Daiki verursachte ein Kribbeln am gesamten Körper des Blonden. Ob Daiki es hören konnte? Hören wie sein armes Herz mal wieder irgendwelche Rekorde…
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___ Kazuya ___ Irgendwann hatte Kazuyas Hirn abschalten, wahrscheinlich um seine armen Nerven zu schonen. Soviel zum Thema einer der Schulbesten. Er war schlichtweg komplett überfordert mit der Situation, zumal das letzte Mal das sich jemand so für ihn eingesetzt hatte Hajime mit 13 war als man Kazuya als Mädchen bezeichnet hatte, woraufhin sein Bruder den Typen verprügelt hatte. Also war es eine absolute Ewigkeit her. Kazuya hatte soziale Interaktionen seit Jahren gemieden war einfach so enttäu…
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___ Kazuya ___ Es war merkwürdig mit Daiki darüber zu sprechen. Allgemein war der Blondschopf niemand der über sich erzählte und schon gar nicht, wenn es etwas war, dass ihn verletzte. Schwäche nach Außen zu zeigen war für Kazuya zu etwas so fremdartigen geworden, dass er ganz vergessen hatte wie erleichternd es sein konnte, wenn man einen Menschen hatte, der einem wirklich zuhörte. Daiki schien sich tatsächlich für seine Sorgen und Probleme zu interessieren, fühlte mit ihm und war sogar wütende…
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___ Kazuya ___ Nachdenklich legte der Junge mit dem seidig blonden Haaren und zu seinem persönlichen Leidwesen Puppengesicht den Kopf leicht schief und sah Daiki an. Ob es dem Blauhaarigen wirklich so egal war wie er tat? Aber immerhin schienen Hayato und sein Onkel vollkommen hinter ihm zu stehen, das war ein großes Plus. Hayatos Liebe zu Daiki schien ohnehin für einen kompletten Verwandtschaftszweig zu reichen, zumindest hatte es auf Kazuya so gewirkt und das, obwohl er ihn nur einmal gesehen …
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___ Kazuya ___ Aufmerksam lauschte Kazuya der Erzählung von Daiki, damit er auch keine Information verpasste oder nicht verstand. Er wollte seinen Mitbewohner wirklich kennenlernen, ihm näher kommen und verstehen. Es war schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Kazuya bis vor kurzem noch jegliches menschliches Individuum vermieden hatte. Es hatte sich nichts daran geändert, dass er nach wie vor mit seinen Mitmenschen nicht umgehen bzw. anfangen konnte. Er verabscheute sie nach wie vor alle samt…
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___ Kazuya ___ Kazuya vergaß gerne, dass Daiki eigentlich aus einer richtigen Bonzenfamilie stammte und das sein Cousin nicht gerade irgendjemand war. Nun laut der Erzählung des Blauhaarigen schien es Daiki selbst nicht zu betreffen, aber irgendwie wirkte Hayato dadurch noch ein klein wenig einschüchternder als ohnehin schon. Das Seufzen seines geliebten Mitbewohners zu urteilen war das aber ein Thema das deutlich schwerer wog als Kazuya zunächst angenommen hatte. Ob es richtig war das er nachge…
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___ Kazuya ___ Vorbildlich räumte Kazuya also die Einkäufe aus, sortierte alles brav wie ihm Daiki es einmal gezeigt hatte ein und sorgte dafür das die Einkäufe schnell verstaut waren. In der Küche regierte eindeutig sein Mitbewohner und von daher hielt sich Kazuya auch an die Regeln und wenn diese lediglich daraus bestanden, dass alles einfach einen gewissen Platz hatte, nahm der Kleinere das gern in Kauf. Gerade wenn er ihn mit einem wahren Festmahl versuchte aufzumuntern, wenn er einen schlec…
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___ Kazuya ___ Keine Sekunde zu früh trällerte schon die Stimme seines Mitbewohners durch die Wohnung, woraufhin Kazuya seine Verkleidung die er eigentlich gerade schön zusammen gelegt hatte, eilig in den Schrank stopfte. Glücklicherweise hatte er es geschafft sich umzuziehen und so öffnete er in einer lässigen schwarzen Jeans mit Löchern an den Knien und weißen Shirt mit V-Ausschnitt die Zimmertür, nur um ein wenig perplex auf einen fliegenden Schuh zu blicken der genau vor ihm landete. "Das is…
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___ Kazuya ___ Parkourläufer zu sein hat verflucht viele Vorteile, der wichtigste von allen nach so einem Tag war, das man verdammt schnell verschwinden kann! Da Kazuya nach dieser Woche nur noch paranoider geworden war, als ohnehin schon hatte er es vorgezogen sich seinen eigenen Ausgang vom Schulgelände zu suchen und nicht mit der Meute Richtung Parkplätze zu laufen. Die Gefahr war einfach zu groß Ayaka noch einmal über den Weg zu laufen, das würde er nicht noch einmal verkraften. Alles was Ka…
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___ Kazuya ___ Es war ein Trauerspiel, ein einziges lausiges und erbärmliches Trauerspiel und sie beide waren die Darsteller, welche man dafür gewählt hatte. Wäre das hier ein Anime, wäre es vielleicht sogar amüsant. Selbst aber Teil dieses Desaster zu sein, schmälerte den Humor allerdings drastisch. Zugegeben waren die Worte von Ayaka schmeichelnd, dennoch war Kazuya viel zu misanthropisch gepolt und vorsichtig, als darauf irgendetwas zu geben. Es reichte, dass es einen Menschen gab der ihn gek…
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___ Kazuya ___ Einen Moment sah Kazuya den Pudding an und dann wieder zu Ayaka und fragte sich wirklich, ob der Typ noch ganz Knusper in der Birne war. Hatte er vergessen, was er ihm alles an den Kopf geworfen hatte und wie er ihn beleidigt hatte? Glaubte er ernsthaft, der Blonde würde seinen beschissenen Pudding annehmen? Einen kurzen Moment musste er widerstehen ihm an die Stirn zu fassen um zu überprüfen, ob er an Fieberwahn leidet oder ob er wirklich einfach so beschränkt war. "Nein", war al…
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___ Kazuya ___ Da war sie nun seine Hiobsbotschaft, welche das Trauerspiel, welches sich seit Wochen um ihn herum abspielte perfekt abrundete. Kazuya war nie jemand gewesen, der sich bei anderen ausjammerte, seit er sich aber mit seinem Mitbewohner angefreundet hatte, hatten sie beide fast schon ein abendliches Ritual eingeführt, in denen sie sich gegenseitig bemitleideten und Pudding in sich hinein futterten. Es war süß und ehrlich gesagt hatte Kazuya gar nicht gewusst, dass er überhaupt in der…