❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Kazuya ___
      Mit einem tiefen Seufzen aber dennoch Lächeln auf den Lippen sah er zu seinem Mitbewohner. Der Kerl machte ihn fertig auf so viele Weisen, aber er liebte jede einzelne davon. Kazuya konnte sich seinen Tag ohne den schrillen Blauhaarigen einfach nicht mehr vorstellen und das wollte er auch gar nicht. Der junge Blondschopf fragte sich ja ob Daiki merkte, dass er Gefühle für ihn hegte. In den Augen von Kazuya war es so etwas von offensichtlich, dass er sich allein für den Gedanken wie bescheuert er sich selbst anstellte in Grund und Boden schämte. Er hatte vor Daiki ja nicht einmal gewusst das er an Männern interessiert war....naja eher viel mehr das er überhaupt an jedem interessiert war. "Du bist ja echt Feuer und Flamme, mh?", murmelte der Blonde mit einem leichten Schmunzeln. Diese kindliche Art war auch eines der vielen Dinge die Kazuya so an seinem Mitbewohner liebte. Das er allerdings nun gezwungen war seiner Familie die Stirn zu bieten, nachdem er sich endlich in eine eigene Wohnung geflüchtet hatte, das hatte er nicht erwartet. Er wollte aber auch nicht, dass Daiki seinen Kampf für ihn kämpfte, also musste sich der Blonde zusammen reißen und das würde er auch - hoffentlich. Die Hand in seinem Haar, welche ihn direkt wieder nervös werden ließ, unterstrich sein ach so selbstbewusstes Vorhaben aber nicht im geringsten, er war viel mehr damit beschäftigt das sich seine Gesichtsfarbe mal in einem normalsterblichen Radius bewegte. Eigentlich wollte er Daiki antworten, dass er mit jeder Haarfarbe gut aussah und auch das Blau absolut zum Niederknien war, stattdessen blickte er aber verunsichert zu seinem Mitbewohner, auf dessen Meinung er erschreckend viel wert legte und fragte "Uhm....gefallen dir meine Haare nicht?"
      Er war heilfroh das sein liebster Draufgänger den Abend nach all dem Drama ausklinken lassen wollte und seufzte erleichtert. "Eindeutig dafür."


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    • ~ zwei Tage später ~

      Daiki
      Nachdem Kazuya also nach einiger Zeit des Überredens eingewilligt hatte mit Hayato und Daiki für die Hochzeit shoppen zu gehen, hatten die beiden schließlich den restlichen Abend gemütlich ausklingen lassen und waren zum Schluss bei dem Film sogar gemeinsam in Daikis Bett eingeschlafen. Die zwei anschließenden Tage vergingen schließlich schnell und so waren Daiki und Kazuya auch schon dabei sich für ihre kleine Shoppingrunde fertig zu machen. Um in den Luxusläden nicht ganz so underdressed zu sein und um es auch mal wieder richtig auszuführen, trug Daiki eine ausgefallenere Gucci-Jacke, welche ihm Hayato vor einiger Zeit von einer Dienstreise mitgebracht hatte und die sein absolutes Lieblingsteil in seinem gesamten Kleiderschrank war, selbst wenn er nicht oft dazu kam diese zu tragen. Dazu eine schicke Sonnenbrille, von der er nicht einmal wusste, wieviele Monatsmieten sie vom Preis dieser bezahlen könnten und ein Paar limitierte Sneaker, die Hayato ihm vor einem halben Jahr in die Hand gedrückt hatte mit den Worten: "Ich dachte die könnten dir gefallen." Daiki hatte anschließend nach ihnen gegoogelt... limitiert hieß in diesem Moment auch wirklich limitiert, denn von diesem Paar gab es nur wenig tausend Stück weltweit. Nun also fertig und zufrieden mit seiner Herrichtung verließ er sein Zimmer. "Kazu? Bist du fertig? Wir müssen langsam los! Hayato hat eben geschrieben, er wartet unten auf uns und sagt unserer Nachbarin eben noch hallo.", rief der Blauhaarige seinem Mitbewohner zu, während er vor dem Spiegel im Flur noch einmal kurz die Sonnenbrille abnahm und seinen Lidstrich überprüfte. Vielleicht hatte er es heute ein wenig übertrieben, aber er kam eben nicht ganz so oft dazu Makeup zu tragen, seid er in der Schule diese Farce aufrecht erhielt und da tobte er sich eben gerne an den seltenen Tagen aus, an denen er nur mit Menschen zusammen war, die ihn mochten, wie er war. Im diesen Fall waren das eben auch nur Kazuya und Hayato. So viel mehr Freunde hatte er ja nun auch nicht unbedingt.
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    • ___ Kazuya ___

      Die letzten Nächte hatte Kazuya nicht sonderlich gut geschlafen. In der einen Nacht dachte er sein Herz springt ihm aus der Brust, weil er noch einmal in den Genuss kommen durfte mit Daiki in einem Bett zu schlafen und in dieser Nacht war er so nervös bezüglich dieses Shoppingausflug, dass er ebenfalls kein Auge zubekommen hatte. Dies war wieder einer der Momente in dem er für sein nerdiges Leben dankbar war und die ewigen Zockernächte sich ausgezahlt hatten. Er sah also trotz des wenigen Schlafes taufrisch aus und dankte gedanklich ebenso seinen guten Genen. Ehrlich gesagt hatte der Blonde keine Ahnung was ihn erwarten würde. Er war mit zwei so charismatischen Menschen unterwegs, dass er gar nicht anders konnte, als nervös durch sein Zimmer zu tigern und seinen Kleiderschrank finster anzustarren, als wäre dieser daran schuld, dass er fast nur Sportsachen besaß. Hayato würde sicherlich wieder in einem schicken Anzug kommen, aussehen wie ein Promi und Daiki sich aufstylen wie der Gott, welcher er in den Augen des Blonden eben war, da konnte er doch schlecht mit einer Addidas-Jogginghose durch die Gegend rennen. Glücklicherweise besaß er tatsächlich eine schwarze Jeans die keine lässigen Löcher an den Knien hatte, welche er anzog. Dazu ein schlichter aber sehr hübscher weißer Pullover mit Rundhalsausschnitt, dazu weiße Sneaker, die er extra nochmal geputzt hatte, wobei er seine Schuhe ohnehin hegte und pflegte. Es war ein schlichtes aber gutes Outfit, mit welchem er zufrieden war und schnell aus dem Raum stolperte als ihn Daiki nun schon das zweite Mal rief. "Entschuldige bitte. Ich bin fertig und...." mit großen Augen sah er zu seinem Mitbewohner. "Du siehst toll aus...."
      Oh Goooooott, konnte er nicht einfach irgendwo versinken? Mit hochroten Wangen lief er zügig aus der Wohnung, damit er nicht weiter Daiki ansabberte, nur um zu Mr. Sexy Voice zu gelangen, der nicht ohne Grund zu den attraktivsten Männern Japans gehörte.
      Da stand er also Hayato Sakurai, attraktiver Jungmilliardär in all seiner Pracht. Hayato trug in der Tat einen Anzug, wenn ihn nichts alles täuschte war der garantiert von Armani oder so, würde Kazuya ihm jedenfalls zutrauen. Eine schwarze Hose, ein weinrotes Hemd, darüber ein schwarzes Jackett und Lederschuhe sicherlich so teuer wie halb halbes Jahr Miete dieser Wohnung. Mit einem charmanten Lächeln stand er vor einem schicken metallisch schimmernden Sportwagen in Königsblau mit...Moment einem Kuchen in der Hand? Ah sicherlich hatte ihn die Omi versorgt. Beliebt bei Jung und Alt der Kerl. Die Schritte von Kazuya verlangsamten sich schlagartig, ehe er daraufhin sich hinter Daiki versteckte bzw. hinter ihm lief.


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    • Daiki
      Es dauerte einige Moment, doch schließlich verließ auch Kazuya sein Zimmer und gesellte sich zu seinem Mitbewohner, den er eher mit einem etwas seltsamen Blick musterte. Ein kleines Kompliment und bevor Daiki sich bei Kazuya dafür bedanken konnte, war dieser knallrot aus der Wohnung gestürmt. Fragend legte der Blauhaarige den Kopf ein wenig schief, entschied sich das aber nicht weiter zu hinterfragen und machte sich anschließend auch auf den Weg hinunter zu Hayato, nachdem er ihre Wohnung abgeschlossen hatte. Natürlich war Hayato wie immer überhaupt nicht zu übersehen und zog förmlich die Blicke aller Passanten auf sich, was Daiki bereits gewohnt war, wenn er mit seinem Cousin unterwegs war. Nun gut... Hayato war aus Sicht der Meisten natürlich ein absolut perfekter Mann durch und durch und wenngleich Daiki die ganzen Macken seines geliebten Bruders kannte, war er auch stolz auf ihn, dass er so erfolgreich in so vielen Bereichen seines Lebens war... hätte er doch nur mehr Privatleben. "Ich hatte gehofft, du bringst deine Prinzessin für den Shopping Trip mit, damit ich sie endlich mal kennenlernen darf... zu schade. Oder wartet die Hübsche im Wagen?", begrüßte Daiki den ebenfalls Blauhaarigen breit lächelnd und klopfte ihm mit einer Hand auf die Schulter, ehe er skeptisch den Kuchen musterte, der so gar nicht zu Hayatos momentanem Erscheinungsbild zu passen schien. "Ich gehe mal davon aus, du hast unserer Nachbarin bereits den Besuch abgestattet? Ich schwöre dir... es ist überaus seltsam, dass meine Nachbarin dich kennt, aber vermutlich keinen Schimmer hat wer Kazuya oder ich sind..."
      Während Daiki so seinen Mitbewohner erwähnte, wollte er auf den Blonden neben sich zeigen, nur um festzustellen, dass Kazuya gar nicht neben ihm, sondern viel mehr hinter ihm stand und sich förmlich etwas vor Hayato zu verstecken schien. Daiki wusste, dass Kazu durchaus ein wenig eingeschüchtert von ihm war, also würde er den Jüngeren sicher nicht vorzerren und ihn zu einer Konfrontation zwingen.
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    • ___ Kazuya ___
      Natürlich war es nicht gerade die höflichste Variante sich hinter Daiki zu verstecken, aber Kazuya konnte nicht anders. Auch wenn Hayato sicherlich ein überaus netter Mann war, hatte er etwas unglaublich einschüchterndes an sich. Der Blonde verstand ohnehin die Welt nicht mehr. Wäre er hier mit dem Aufzug aus seiner Schule hätte er garantiert kein Problem gehabt, selbst einem Mann wie Hayato den ein oder anderen Satz an den Kopf zu werfen. In seiner wahren Erscheinung, welche jeder ach so wunderschön fand, war er verunsichert und konnte nur an all das denken, was ihm sein ´hübsches´Gesicht bereits eingebrockt hatte. Hayato lächelte bei dem Anblick der beiden. Man sah ihm an das er wohl Daiki eigentlich direkt in seine Arme ziehen wollte, wegen des Kuchens, der schwer nach Apfelstrudel aussah, aber ein wenig eingeschränkt in seiner Bewegung war. "Mein Engel ist daheim, da ich ihr keine stundenlange Shoppingtour zumuten wollte, aber kommt nach dem Einkauf mit und ihr lernt sie kennen. Sherazade ist ohnehin sehr daran interessiert dich kennenzulernen Kleiner." als sein Cousin den Blick auf den Kuchen bemerkte, grinste er schief. "So? Dabei ist sie so eine nette alte Dame. Du solltest ihr eben ein wenig öfter hallo sagen", grinste Hayato Daiki amüsiert an, ehe sein Blick an ihm vorbei wanderte zu dem Blonden, der unsicher hinter dem Blauhaarigen stand. Hayato lächelte verständnisvoll. "Hallo Kazuya." Der Blonde sah direkt auf, ehe er den Blick wieder senkte. "Uhm..hallo.", murmelte er leise und verfluchte sich gerade selbst dafür wie dumm er sich anstellte. "Na kommt ihr beiden, steigt ein." Hayato legte den Kuchen auf den Beifahrersitz, den einer der beiden der eben vorne sitzen wollte, auf den Schoß nehmen musste und setzte sich dann ans Steuer. Aus einem Fach, welches an der Abblendung für das Sonnenlicht montiert war, fischte er eine elegante Designersonnenbrille heraus. Kazuya konnte das aber auch nur daran erkennen, dass an den Bügeln ein silbernes D&G stand. Kazuya nahm daraufhin bei den hinteren Sitzen Platz.


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    • Daiki
      "Zu schade. Ich hätte sie nach Strich und Faden verwöhnt, wäre sie jetzt mit dabei gewesen, aber dann muss ich halt auf nach unserem Shopping Trip warten.", seufzte der Blauhaarige leicht und zuckte etwas mit den Schultern, ehe er den Kuchen begutachtete, den die ältere Dame eine Wohnung weiter Hayato wohl zum Geschenk gemacht hatte, während Daiki seit er hier wohnte mit ihr vielleicht gerade einmal drei Sätze ausgetauscht hatte. Kazuya wahrscheinlich sogar noch weniger. Ob die Dame dachte, dass Hayato hier auch lebte?
      "Du verstehst unsere Generation nicht. Ich habe gelernt nicht mit Fremden zu reden, schon gar nicht, wenn sie mir Süßspeisen anbieten.", stichelte Daiki daraufhin seinen größeren Bruder und grinste dabei ziemlich breit, ehe er auf der Beifahrerseite auch schon einstieg und und den besagten Kuchen auf seinen Schoß nahm. Schließlich befestigte er noch den Sicherheitsgurt und blickte dann leicht lächelnd zu Kazuya hinter, welcher sich eher schüchtern auf dem Rücksitz niedergelassen hatte und ein wenig verloren in dem Luxuswagen wirkte. Es war klar, dass all dies normalerweise nicht unbedingt seine Welt war, aber Daiki war umso glücklicher, dass der Jüngere dem eine Chance geben würde und so fuhren sie bald darauf auch schon los.
      "Wir brauchen auf jeden Fall beide sehr schicke Anzüge. Kazuya ist schon so verdammt hübsch, aber er soll unwiderstehlich aussehen. Normalerweise machen Bräute sich bei ihrer Hochzeit immer Sorgen, dass ein weiblicher Gast ihnen die Show stiehlt... ich will dafür sorgen, dass Kazu nicht nur der Braut, sondern auch dem Bräutigam die Show stiehlt, kurz bevor ich dem Idioten in den Arsch trete..." Daiki hielt inne, besann sich und blickte entschuldigend zu Kazuya hinter, ehe er einen sanfteren Tonfall aufsetzte und sich leicht räusperte. "Ich meine natürlich... ehe ich ihm äußerst respektvoll und höflich zu verstehen gebe, dass er als Bruder versagt hat und lernen sollte wie ein erwachsener Mensch zu agieren..."
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    • ___ Kazuya ___

      "Sie wird sich freuen und sie wird sicherlich auch Kazuya mögen.", daraufhin zwinkerte der Ältere dem Blonden zu, um ihn wohl einfach etwas am Gespräch teilhaben zu lassen. Kazuya hingegen blickte daraufhin nur auf den Boden und verprügelte sich gedanklich immer wieder selbst. Daikis Cousin war wirklich freundlich zu ihm, warum konnte er sich nicht einfach normal mit ihm unterhalten? Es war zum verrückt werden. Kazuya nahm sich vor im Verlauf dieses Tages irgendwie mit dem Geschäftsmann warm zu werden! Erstens Daiki zu liebe und zweitens war Hayato wirklich nett zu ihm. Er wollte ihm helfen und auch noch Kleidung für ihn kaufen und Kazuya bekam nicht mal ein anständiges Wort heraus. Er musste ihn doch für mehr als nur beschränkt halten. Kazuya fühlte sich ja gerade selbst wie der letzte Mensch. Auf die Bemerkung des Blauhaarigen hin, hörte man Hayato lachen. "Ist ja gut, du hast gewonnen...vorerst. Rein mit euch beiden." Daraufhin stiegen sie in den Wagen und Kazuya staunte ehrlich gesagt nicht schlecht. Die Sitze waren unglaublich bequem, man konnte die Qualität des schwarzen Leders förmlich spüren als er mit der Hand über den Sitz strich. Obwohl der Wagen als Sportwagen kleiner war, besaß er ein kleines Minikühlfach integriert, bei dem sich der Blonde allerdings nicht wagte einen genaueren Blick hineinzuwerfen. Sicherlich würde er von teurem Champagner erschlagen werden, denn er niemals zahlen konnte. Als Daiki zu ihm nach hinten sah, erwiderte er das Lächeln ein wenig. Da Hayato die Hände frei hatte, konnte er zur Begrüßung durch das Haar seines Cousins streichen und ihm eine Strähne positionieren. Offenbar war das eine Angewohnheit des Älteren. Kazuya erinnerte sich das er Daiki bei ihrer Begegnung direkt durch das Haar gestrichen hatte. Es war rührend wie zärtlich und liebevoll sie miteinander umgingen und der Blonde konnte nicht anders als an sein Verhältnis zu seinen Brüdern zu denken, dass auch einmal so gewesen war. Hayato hätte Daiki sicherlich niemals im Stich gelassen, nur weil sich eine Frau in deren Leben befand. Er schätzte den CEO ohnehin eher so ein, dass er die Frau einfach hinausgeworfen hätte, als nur einen bösen Blick an Daiki zu richten und Daiki? Der Kerl war ohnehin Kazuyas persönlicher Engel. Daiki würde ihn nicht fallen lassen....das war zumindest etwas an das der Blonde glauben wollte. Als Daiki davon sprach, was er mit Kazuya vorhatte, färbten sich die Wangen des Blonden erneut rot. Ein Umstand mit dem sich Kazuya wohl einfach abfinden musste, wenn er in der Nähe von Daiki war. Der Kerl brachte ihn noch um den Verstand, das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Es wurde aber nicht besser als Hayato dabei im Rückspiegel kurz nach hinten sah. "Das wird nicht schwer. Der Junge kann alles tragen. Aber ich verstehe, was du mir sagen willst. Ich weiß genau den richtigen Laden dafür." daraufhin starrte Hayato den Motor und setzte die Luxuskarre in Bewegung. Wenigstens brachte Kazuya die Aussage welche Daiki direkt korrigierte zum Lachen.
      Hayato stellte sich als wirklich begnadeter Autofahrer heraus, jedenfalls war die Fahrt sehr angenehm und nachdem sie durch eine ziemlich überfüllte Innenstadt gefahren waren, war er in eine Passage abgebogen, welche nur so vor Reichtum strotzte. Moment, sie waren hier bei den Roppongi Hills! Hölle wie viel wollte der Kerl bitte ausgeben? "Lasst uns in den Mori Tower, dort gibt es 54 Stockwerke, wenn wir da nicht fündig werden, dann nirgendwo. Zudem gehört zu einem schicken Anzug auch eine passende Uhr, das ist sozusagen ein Must-have." So steuerte Hayato also das Parkhaus an, welches zum Moritower gehörte.


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    • Daiki
      Die Fahrt ging eine ganze Weile, aber schließlich erreichten sie ihren Zielort und Daiki musste gestehen, dass der Mori Tower wirklich unfassbar beeindruckend und überwältigend war. Ohne Hayato wären sie dort drinnen ohne Frage komplett verloren und Daiki würde darauf achten dicht bei seinem Cousin zu bleiben, damit er mit Kazuya nicht zur Information gehen müsste, um seinen großen Bruder ausrufen zu lassen... wie so zwei verlorene Kindergartenkinder, die ihre Mama nicht mehr fanden. "Ich habe schon gelesen, dass er riesig ist, aber manche Dinge muss man wohl wirklich einfach mit eigenen Augen sehen.", staunte der Blauhaarige förmlich, während Hayato den Wagen in das Parkhaus manövrierte und sie wenig später auch schon aus dem Sportwagen ausstiegen, um ihre Shoppingtour zu beginnen. "Ich denke wir überlassen dir die Führung, du scheinst dich hier deutlich besser auszukennen. Ich würde dann aber auf jeden Fall gerne noch zu einem Friseur wenn möglich. Ausgewaschenes Blau ist wohl nicht das richtige, um jemanden bei einer Hochzeit zu beeindrucken.", schmunzelte Daiki, ehe er seine Designersonnenbrille wieder aufsetzte und sich mit den anderen beiden auf den Weg einem Geschäft machten, in dem die Anzüge teilweise teurer waren, als eine Eigentumswohnung. Dies war definitiv kein Laden in dem Daiki unter normalen Umständen einkaufen gehen könnte. Schon eine normale Krawatte kostete hier ein absolutes Vermögen und lag außerhalb seines Budgets, obwohl diese nicht einmal irgendwelche Edelsteine drauf besaß, die den Preis rechtfertigen könnten. Und dann waren da noch die Schmuckstücke, die nicht einmal ein Preisschild besaßen... wenn man den Preis erfragen müsste, konnte man sich das gute Stück ohnehin in keinster Weise leisten.
      Daikis Blick fiel zurück zu Kazuya, der ihnen schüchterner hinterhertrottete und automatisch schenkte Daiki ihm ein ermutigendes Lächeln, ehe er sich auch etwas zurückfallen ließ, um neben seinem Mitbewohner herzulaufen. Fröhlich legte der Blauhaarige dem Jüngeren einen Arm um die Schulter. "Wenn dir irgendetwas zu viel wird, sag Bescheid. Du sollst den Shoppingtrip ja auch schließlich ein wenig genießen."
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    • ___ Kazuya ___

      Kazuya war für einen Mann nicht unbedingt groß, aber mal ehrlich vor dem Mori Tower musste sich wahrscheinlicher jeder wie eine kleine Ameise vorkommen. Manche Dinge konnte man auch einfach übertreiben und es war amtlich, dass sich Kazuya hier so etwas von verlaufen würde, wenn er nicht in der Nähe der beiden blieb. Der Blonde nahm sich also fest vor, nicht von Daikis Seite zu weichen. Nicht das er das vorgehabt hätte. "Ja, das Kaufhaus ist riesig aber es hat wirklich alles, was man braucht und ich bevorzuge es alles an einem Ort zu haben als durch halb Tokyo rennen zu müssen. Dafür fehlt mir schlichtweg leider die Zeit." antwortete Hayato seinem staunenden Cousin, der das Gebäude betrachtete als wäre es eine Art Gottheit. Nun nicht das es Kazuya da anders gehen würde. Tokyo ist eine Großstadt aber so ein mächtiges Einkaufszentrum war dann doch ein wenig wuchtig, zumindest in den Augen des Blonden. Unter normalen Umständen würde er hier jedenfalls nicht herkommen. Hayato hatte seinen Wagen also souverän geparkt und die beiden direkt in das erste Stockwerk geführt, welches er als geeignet empfand. Allein das es hier genug Produkte gab bei dem man selbst auf das Preisschild verzichtet hatte,ließ den Blonden schwer schlucken. Er durfte hier auf keinen Fall irgendwo dagegen laufen! Dann könnte er sich nämlich direkt vom Dach werfen...
      Kazuya trottete also wie ein kleines Hündchen hinter den beiden her und fragte sich ja wie erbärmlich er gerade wirken musste. Vielleicht hätte er zu dem Ganzen einfach nie ja sagen sollen, aber dann wäre Daiki enttäuscht. Ein Teufelskreis. "Es gibt im Westflügel im 4. Stock einen sehr guten Friseur für Männer, denn ich sehr empfehlen kann." Hayato wirkte an diesem Ort so unglaublich natürlich, dass es schon erstaunlich war, das es tatsächlich Leute gab die in solchen Atmosphären lebten und Kazuya auch noch die Chance bekam sich mit so einem Menschen auch noch zu unterhalten. Mal ehrlich Hayato war wirklich nicht gerade irgendwer. Wie Daiki stolz neben seinem Cousin herlief, milderte das Ganze glücklicherweise etwas ab, da es ein verdammt niedlicher Anblick war. Im Gegensatz zu Kazuya schien es der Blauhaarige aber gerade durch Hayato gewohnt zu sein, weshalb sich Kazuya plötzlich ziemlich schäbig vorkam. Gott, was hatte er erwartet? Er war niemals gut genug für Daiki....
      "Also hier auf dem ersten Flur haben wir Armani, Saint Laurent und Louis Vuitton. Alles Marken, mit denen die Idioten Augen machen werden. Die Rolex ist verteilt auf dem 1. und 2. Stock, also müssen wir nicht wirklich im kompletten Gebäude herumrennen, es ist alles hier unten bis auf den Friseur", erklärte Hayato so trocken als wären das Marken, die so natürlich zu kaufen waren wie mal eben ein Onigiri im Kombini.
      Kazuya schreckte auf als er plötzlich Daiki neben sich entdeckte der ihn ansprach. "Mh was? Ich bin nur etwas überwältigt..."


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    • Daiki
      Ähnlich wie Kazuya war auch Daiki ziemlich überrumpelt und musste sich stark zusammenreißen nun nicht mit offen stehendem Mund durch die Gänge des überdimensionalen Einkaufszentrums zu laufen. Coolness bewahren, das war jetzt die ganz klare Devise und den Luxus genießen. Es war zwar offensichtlich, dass Kazuya und Daiki in dieser Welt des Reichtums nicht beheimatet waren, aber ganz so sehr mussten sie ja nun doch nicht nach Touristen aussehen, die einmal falsch abgebogen waren und nun keinen Schimmer mehr hatten, wie sie wieder zurück kämen. "Ich weiß was du meinst. Das ist alles ein wenig erschlagend.", murmelte Daiki leise lachend in Kazuyas Ohr, während sein Arm noch immer um die Schulter des Jüngeren ruhte und sie Hayato folgten, der ihnen eine kleine Einführung gab wo und in welcher Etage sie welches ihrer begehrten Geschäfte finden würden und recht schnell fiel die Entscheidung zu allererst bei Yves Saint Laurent vorbeizuschauen, um die Anzüge dort zu begutachten. Und vielleicht würde Daiki auch ganz heimlich einen Abstecher zum Schmuck in eben jenem Geschäft machen, nur um die Ohrringe ein wenig genauer zu begutachten, während Kazuya und Hayato beschäftigt waren. Er wollte lediglich mal schauen, aber Hayato nicht das Gefühl geben, er solle ihm sofort ein Paar Ohrringe gleich mit kaufen. Der Blauhaarige würde nur Hayato die Sachen für die Hochzeit bezahlen lassen. Alles andere stand wie immer komplett außer Frage.
      So betraten sie also zu dritt das teure Geschäft, welches bereits am Eingang ein paar äußerst attraktive junge Männer in Anzügen stehen hatte, welche sie höflichst begrüßten. Ein breites Lächeln schlich sich auf Daikis Lippen, während er den Größen von beiden ein wenig musterte und ihm schließlich zuckersüß noch einen schönen Tag wünschte, ehe sie ihr Weg auch schon in die Abteilung mit den Anzügen führte, wo ihnen zugleich eine nette junge Frau, vielleicht Anfang zwanzig, entgegen kam um ihre Hilfe bei der richtigen Wahl der Kleidungsstücke anzubieten.
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    • ___ Kazuya ___

      Natürlich musste sein Herz jetzt wie wild pochen, weil Daiki ihm so nah war und auch noch seinen Arm um ihn gelegt hat. Diese Nähe war zwar unbeschreiblich schön, aber gleichzeitig hatte er das Gefühl seine Beine verwandelten sich in Wackelpudding. Er durfte jetzt auf keinen Fall weiche Knie kriegen, wie peinlich wäre das denn? So trottete er also neben Daiki her, darauf bedacht nicht aufgrund des ganzen Blutes das sich in seinen Wangen gesammelt hatte umzukippen. Bildete er sich das nur ein oder grinste ihn Hayato von der Seite tatsächlich so wissend an? Oh Gott, sah man es etwa wirklich? Sah es Daiki? Kazuya versuchte den schweren Drang zu unterdrücken nicht direkt wieder sein Gesicht hinter seinen Händen zu verstecken. "Ein wenig? Ich habe das Gefühl jeder Laden erschlägt mich", antwortete Kazuya versucht seine Stimme ruhig klingen zu lassen. Man warum musste er sich nur wie ein pubertärer Teenager verhalten? Könnte er sich von außerhalb beobachten, er würde sich knallhart auslachen. Den ersten Laden den sie drei ansteuerten war Yves Saint Laurent. Kazuya traute sich nicht wirklich auf irgendein Preisschild zu sehen. Natürlich sah jeder in dem Laden aus wie aus dem Ei gepellt, in schicken Anzügen oder Kostümen, mit perfekt sitzenden Haaren, Make-up und Zahnpastalächeln. Es war fast ein wenig unheimlich wie eindrucksvoll sie wirkten, aber niemand konnte ihre Attraktivität infrage stellen. Hayato passte absolut perfekt in dieses Bild, weshalb er gerade deshalb nicht einmal auffiel. Kazuya hingegen fühlte sich schlagartig beobachtet. Das Daiki offenbar Gefallen an einem der attraktiven Männer gefunden hatte, senkte die Laune des Blonden brachial in den Keller. Er versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen. Kazuya fand Eifersucht schon immer eine sehr hässliche Eigenschaft, die er zuvor nie empfunden hatte und die ihm auch nicht zustand. Das er Daiki nicht haben konnte, damit hatte er sich abgefunden, er wollte aber keines dieser Arschlöcher sein, die ihm nicht Glück mit jemand anderem wünschte.
      Eine bildhübsche junge Dame steuerte auf die Gruppe zu und bot direkt ihre Hilfe an, wobei Hayato auf sie beide deutete. "Wir suchen zwei Anzüge für eine Hochzeit. Möglichst schmal geschnitten und mit fallenden Revers in Normalschnitt. Schmale Revers würde bei dem Blonden noch gehen, aber ich begrüße das weniger. Die Hosen hätte ich gerne vom Set der Sakkos, verschiedene Serien sehen meist auch danach aus", erklärte Hayato offenbar in seinem souveränen Business-Ton seinen Wunsch und das mit absoluter Durchsetzungskraft. Kazuya fand es erstaunlich, dass er dies trotzdem mit so einem charmanten und charismatischen Lächeln tat, dass die Verkäuferin direkt rote Wangen bekam.


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    • Daiki
      Sie betraten Yves Saint Laurent und nachdem Daiki einem der attraktiven Männer am Eingang versuchte schöne Augen zu machen, damit aber nicht wirklich erfolgreich war, führte sie ihr gemeinsamer Weg zu den Anzügen, wo Hayato ganz fachmännisch der jungen Damen genau beschrieb, was er sich für die beiden Kerle die Anzüge vorstellte, während Daiki fast nur Bahnhof verstand, aber sein komplettes Vertrauen in seinen großen Bruder setzte, was das anging. Die junge Dame selbst nickte nur höflich und verschwand für einen Moment, ehe sie wirklich wenig später mit einer Auswahl an Anzügen zurückkehrte, in der linken Hand welche für Kazuya und in der rechten Hand eine Auswahl für Daiki. Überraschenderweise schienen diese von der Größe her bereits ziemlich gut auszusehen und Daiki war nur zu gespannt, ob die junge Frau tatsächlich ihre Kleidergrößen nur mit einem Blick erraten hatte. Wenn dies der Fall wäre, dann wäre Daiki auf jeden Fall überaus beeindruckt von ihr, ohne Frage! Lächelnd führte sie die beiden Jungs zu zwei sehr großen und geräumigen Umkleiden mit großen Spiegeln, in welchen sie jeweils die Anzüge auf die Kleiderstangen hing und sie schließlich in die Umkleiden eintreten ließ, während sich Hayato vor den Umkleiden auf einem Canape niederlassen konnte, während sie kurz verschwand, um ihnen sogleich auch etwas zu trinken anbieten zu können. Dies war mit Abstand ein komplett anderer Service, als Daiki es normalerweise beim Einkaufen gewohnt war, allerdings sprachen die Preise der Kleidungsstücke dafür hier auch absolut für sich. Brav probierte der Blauhaarige also durchweg die vier verschiedenen Anzüge an, die besagte Mitarbeiterin ihm herausgesucht hatte und überraschenderweise passten diese ihm wirklich wie angegossen. Das war mehr als beeindruckend, dass sie solch einen guten Blick zu haben schien und tatsächlich fragte er sich, ob sie nicht einfach nur gut geraten hatte. Schnell wusste Daiki beim Anprobieren, dass es ihm einer der Anzüge ganz besonders angetan hatte und als er nun aus der Umkleide heraustrat und seinem großen Bruder stolz den Anzug präsentierte, zierte ein zufriedenes Lächeln seine Lippen.

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    • ___ Kazuya ___

      "Ein wenig wirkt er ja, als wäre er selbst der Boss von hier", kicherte Kazuya leise an Daiki gewandt, während Hayato die junge Frau fachmännisch manövrierte und verdeutlichte was ging oder was eben absolut nicht. Die beiden warfen sich irgendwelche Fachworte, bei denen Kazuya einfach nur Bahnhof verstand, zu und so blieb ihm einfach nichts anders übrig, als den attraktiven CEO machen zu lassen. Was hatte er auch für eine andere Wahl? Ihm war immer noch ziemlich unwohl dabei, wie viel Geld Hayato hier für sie beide liegen lassen würde. Die hübsche junge Dame hatte mit nur einem Blick offenbar genau erkannt, welche Größe und welche Farben passen würden und war direkt mit ein paar kostbaren Stücken zurückgekehrt, welche Kazuya auf den ersten Blick sehr beeindruckend fand. Er hoffte nur, dass man ihn in nichts zu auffälliges stecken würde. Sie wurden zu Umkleidekabinen geführt, woraufhin sich der Blauhaarige niederließ und die beiden in Richtung der Vorhänge winkte. "Na los, zieht euch um." grinste er sie kokett an und ließ sich etwas zu Trinken bringen. "Möchtet ihr beiden etwas Trinken?", hakte er nach, woraufhin Kazuya den Kopf schüttelte und schnell hinter dem dichten königsblauen Vorhang verschwand. War der aus Samt? Jedenfalls war er sehr weich und irrsinnig schwer. Die 3 Anzüge, welche man für ihn vorbereitet hatte, hingen dort schon bereit und der Blonde konnte jetzt wo man ihn nicht mehr sah endlich ausatmen. Diese ganze Shoppingaktion war zwar unbeschreiblich freundlich und er fand es niedlich wie sehr sie sich für ihn ins Zeug legten, aber gleichzeitig wusste er auch, dass er ihnen das nie zurückzahlen konnte. Das meinte er nicht einmal im finanziellen Sinne, sondern von der Größe dieses Gefallens. Kazuya verstand immer noch nicht so recht, warum man sich solch eine Mühe für ihn gab. Der Blonde nahm sich den schwarzen Anzug von dem vergoldeten Haken der Umkleidekabine und fühlte den qualitativen Stoff zwischen den Fingern. Man spürte förmlich den Preis....nur nichts kaputt machen! Vorsichtig als wäre der Anzug aus Glas zog er das Kleidungsstück an und betrachtete sich im Spiegel. Sein Gesicht wirkte noch zarter, sein Haar heller und der Blondschopf wusste nicht so genau, ob er das jetzt gut oder schlecht fand. Unsicher steckte er den Kopf aus dem Vorhang hervor, als er mit großen Augen zu Daiki starrte. Oh heilige Scheiße......
      "Du siehst zum Anbeißen aus Kleiner." Hayato winkte seinen Cousin zu sich und zupfte liebevoll ein wenig an ihm herum. Sein Gesicht zierte dabei ein unbeschreiblich sanftes Lächeln. "Perfekt." Dieses Wort kam fast zeitgleich von Hayato und Kazuya, sodass der blauhaarige Geschäftsmann amüsiert lachte und Kazuya knallrot seinen Kopf zurückzog. Oh Gott.....er wollte sich in Luft auflösen!
      "Komm raus oder ich hole dich", hörte er amüsiert die Stimme von Hayato. "Nein! Ich...äh also....ich komme ja schon....." seufzend trat er dann unsicher hinter dem Vorhang hervor.

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    • Daiki
      Mit einem Grinsen auf den Lippen und der höflichen Ablehnung eines Getränks verschwand Daiki in seiner eigenen Umkleide und probierte die ausgesuchten Anzüge durch, die jene Mitarbeiterin ihm gegeben hatte. Tatsächlich sah er in allen erstaunlich gut aus, aber gerade ein Grauer hatte es ihm ganz besonders angetan und nachdem er sich mehrfach vor dem Spiegel gedreht und bestaunt hatte, trat er schließlich aus seiner Umkleide heraus und präsentierte seinem Cousin stolz diese schicke Kleidung, die wie angegossen passte und ihn zudem auch verdammt gutaussehend wirken ließ. Klang es arrogant und selbstverliebt, wenn er behauptete sich selbst gerade unfassbar attraktiv zu finden? Besser er sprach das nicht aus, aber selbst wenn dieser Anzug von dem abwich, was er normalerweise in seiner Freizeit tragen würde und dieser auch kein bisschen Farbe beinhaltete, war Daiki von diesem Kleidungsstück hin und weg und wollte sich am liebsten noch stundenlang im Spiegel betrachten. "Zum Anbeißen? Tut mir Leid, aber das will ich nicht unbedingt von meinem Bruder hören.", murmelte Daiki lachend, während sein Cousin ihn ein wenig zurechtzupfte und dann zeitgleich mit Kazuya die Worte 'Perfekt' formulierte. Überrascht drehte der Blauhaarige seinen Kopf zu Kazu, welcher sich schnell wieder in seiner Umkleide versteckte, kurz darauf aber mehr oder weniger genötigt wurde, dann doch aus dieser herauszukommen und damit seinen selbst auserwählten Anzug präsentierte. Leise pfeifend musterte Daiki seinen Mitbewohner von oben bis unten und trat staunend ein wenig näher an diesen heran, ehe er begann den Kragen des Blonden zu richten und den Stoff noch ein wenig zu glätten. "Der steht dir perfekt. Und du siehst unwiderstehlich darin aus. Die Leute bei der Hochzeit werden nur Augen für dich haben... glaub mir!", führte Daiki seine bewundernden Worte fort, ehe er über seine Schulter zurück zu Hayato blickte und schließlich lächelnd ein paar Schritte von Kazuya zurücktrat, damit sein Cousin sich auch selbst ein Bild machen konnte. "Was sagst du? Er sieht fantastisch aus, oder?"
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    • ___ Kazuya ___

      Fast hätte Hayato vor Lachen das überteuerte Getränk wieder ausgespuckt, als er diesen Kommentar von seinem liebsten Cousin vernahm. "Sagt mir derjenige, der mich in der Schule abgecheckt hat?", antwortete er belustigt. Oh das würde er ihm noch eine ganze Weile an den Kopf werfen können. Ach, er liebte diesen Jungen einfach abgöttisch. Schmunzelnd hatte er sein Glas, welches nur so von perfekter Politur blinkte, abgestellt und war näher an Daiki herangetreten, damit er ihn noch etwas zurecht zupfen konnte. Äußerst zufrieden nickte Hayato anerkennend und betrachtete seinen Cousin nochmal von allen Seiten. Gerade als er die Worte perfekt verlauten ließ, ertönte dies synchron mit der Stimme von Kazuya, welcher wieder so schnell hinter dem Vorhang verschwunden war, dass man gar nicht bis 3 zählen konnte. Amüsiert rollte der Blauhaarige mit den Augen und strich Daiki noch eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Dieser wird es, oder? Du siehst wirklich toll aus. Die Hochzeit werdet ihr so etwas von zerschlagen...ähm ich meine angemessen besuchen." Nun eigentlich meinte Hayato eigentlich genau das, was er sagte, weshalb er auch vielsagend grinste. Oh und wie sie diese verfluchte Hochzeit crashen würden. Alle würden nur Augen für die beiden haben, dafür würde Hayato schon sorgen, so war er ein Sakurai war! Um das ganze noch zu untermauern, hatte er Kazuya mehr oder weniger aufgefordert endlich aus der Kabine zu kommen und ehrlich gesagt staunte er nicht schlecht. Der Junge ist wirklich bildschön, aber dieser Anzug zaubert ihm eine erwachsene Attraktivität. Ja Hayato war zufrieden und das war gar nicht mal so einfach. Er würde dem Laden eine nette Bewertung hinterlassen. Seinem Cousin ging es da wohl nicht anders, denn er war sehr schnell an den Blonden herangetreten und richtete ihn wie es eben Hayato bei Daiki getan hatte. Verlegen behielt der Blonde den Blick gesenkt. "Für dich wohl eher..", flüsterte er Blonde leise. Bevor er sich für diese Peinlichkeit aber verfluchen konnte, war der Blauhaarige zur Seite getreten, damit der Fachmann ran konnte. "Eindeutig eine Augenweise. Ach und Kazuya? Gewöhne dir ab ständig den Blick abzuwenden. Du hast das nicht nötig und macht dich angreifbar. Stell dich aufrecht hin, schau den Leuten ins Gesicht. Lächle dabei nicht, schau sie einfach nur an. Wenn die Augen nicht gehen, dann die Stirn. Senke nur nicht den Blick, schon gar nicht vor deinem Bruder." Hayato war aufgestanden und betrachtete die beiden noch einmal im Gesamtpaket. "Jetzt noch die passenden Schuhe, eine Armbanduhr und perfekt. Wie denkt ihr über die Krawatten, wollt ihr andere oder gefallen sie euch?", erkundigte sich der CEO.


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    • Daiki
      Augenblicklich lief Daiki rot an, was nun nicht unbedingt oft geschah und blickte dann schmollend zur Seite, während er sich ja eigentlich selbst wünschte zu vergessen, dass er seinen großen Bruder ausgecheckt hatte. Das war auf so vielen Ebenen einfach nur verstörend und ganz egal was sein Großvater denken mochte, Hayato und Daiki waren Brüder und liebten einander eben nur auf familiärer Ebene. Alles andere was in Richtung Inzest ging, war einfach nur verstörend und falsch und wahrscheinlich waren sich die beiden Blauhaarigen darin sehr sicher, dass zwischen ihnen in keinem Universum und in keiner Realität jemals etwas laufen könnte. "Erinner mich nicht daran. Ich bin jetzt wahrscheinlich für den Rest meines Lebens traumatisiert und werde noch in dreißig Jahren Alpträume von diesem Moment haben.", seufte Daiki daraufhin kopfschüttelnd und widmete sich dann schließlich Kazuya, der endlich auch aus der Umkleide herausgetreten war und ebenso umwerfend und auf eine niedliche Art und Weise unfassbar attraktiv aussah. Ein wenig neidisch war Daiki ja schon auf dieses hübsche Puppengesicht seines Mitbewohners. "Was sagst du Hayato? Wir werden doch sicher das mit Abstand heißeste Pärchen auf der Hochzeit abgeben, oder?" Lächelnd schlang Daiki bei diesen Worten einen Arm um Kazuyas Hüfte und zog ihn ein wenig an sich, während er sich selbst mit seinem Mitbewohner gemeinsam im Spiegel betrachtete und durchaus zugeben musste, dass sie zusammen wirklich gut aussahen. Wahrscheinlich würde da niemand infragestellen, dass Daiki Kazuyas Date war... andererseits gab es doch auch auf jeder Hochzeit diese eine Tante, die einen fragte, wann man denn endlich mal eine Freundin vorstellen würde, während man vor ihren Augen seinen festen Freund abknutschte, mit dem man schon seit fünf Jahren zusammen war. So soll es zumindest bei Daikis Onkel väterlicherseits gewesen sein und während sein Onkel mittlerweile mit seinem Mann glücklich verheiratet war, fragte seine Großtante noch immer nach, warum sein Onkel denn schon so lange Junggeselle sei. Manche Leute lernten es halt nie und wollten es auch nicht lernen.
      "Ich würde tatsächlich gerne eine Krawatte nehmen, aber ich denke zu Kazu passt es besser, wenn es legerer aussieht."
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    • ___ Kazuya ___

      Kazuya vernahm selbst hinter dem dichten Vorhang das laute Lachen von Hayato, welcher einen Arm um seinen Cousin legte und sich mit der anderen Hand die Lachtränen aus den Augenwinkeln strich. "Na was soll ich sagen? Ich bin hier das Opfer", stichelte er seinen kleinen Bruder noch ein wenig weiter. Kazuya kannte diese Art von Neckerei, es war das liebevolle Ärgern zwischen Brüdern, was man absolut nicht böse meinte. Wie sehr Kazuya diese Zeit vermisste, aber er hatte sich damit abgefunden diese Beziehung nie wieder mit seinen Geschwistern führen zu können, so sehr dem Blonden auch das Herz blutete. Er hatte gelernt das man Menschen einfach nicht vertrauen und sich schon gar nicht auf sie verlassen sollte. Wenn es um Menschen geht, wird man immer enttäuscht. Darum war der Blonde umso schockierter, wie schnell er Daiki in sein Herz gelassenen hatte. Sein attraktiver Mitbewohner hatte sich wie ein Ninja in sein Herz geschlichen, unbemerkt aber mit bleibendem Eindruck und Kazuya? Ja der war so hin und weg und hatte eigentlich genau den Vorsatz gebrochen, denn er sich ja eigentlich auferlegt hatte. Nun vertraute er wieder...
      Als Kazuya dann aus der Umkleidekabine kam, hatte er gleich zwei verdammt harte Missionen! Mission 1 war es nicht schmachtend beim Anblick von Daiki im Anzug den Boden vollzusabbern und Mission 2 bei den Komplimenten die ihm der Mann seines Herzens schenkte nicht direkt mit hochroten Gesicht in die Kabine zurückzurennen. Die Hand um seine Hüfte lieferte direkt die 3 Mission: Nicht umkippen.
      Gott, was hatte er eigentlich verbrochen? Konnte er sich nicht einmal wenigstens etwas cool verhalten? Er war so ein verfluchter Loser.
      Bei der Frage verschränkte Hayato dir Arme und blickte sie beide tatsächlich ziemlich ernst an. "Also eigentlich finde ich das ihr beide allgemein ein verdammt nettes Bild zusammen abgebt." Sachlich, direkt und mit einschlagender Wirkung. Kazuyas Gesicht war knallrot, so viel dazu. Als wäre nie etwas gewesen und als hätte der werte Geschäftsmann nicht gerade eine absolute Bombe platzen lassen, erkundigte er sich nach den Krawatten als würde er nach dem Wetter fragen. "Ich....denke ich würde eine Krawatte auch weglassen....." versuchte Kazuya das Thema zu wechseln, blickte dann aber zu Daiki. "Dir steht es......"


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    • Daiki
      Es hatte etwas gebraucht, aber schließlich wagte sich auch Kazuya hinter dem Vorhang hervor und auch Daiki war ziemlich beeindruckt von seinem gutaussehenden Mitbewohner. Kazuya sah immer gut aus, ohne Frage, der Kleine hatte von Natur aus ein unfassbar hübsches Gesicht und durch seinen Sport auch einen ziemlich attraktiven Körperbau, doch Daiki hatte schnell gelernt, dass der Blonde sein hübsches Äußeres eher als Fluch anzusehen schien, als als Segen und nachdem was Daiki über ihn und sein Verhältnis zu seinen Brüdern erfahren hatte, wunderte es den Blauhaarigen auch nicht wirklich. Stattdessen ärgerte es Daiki viel mehr, dass Kazuya wohl nicht einmal mehr in einen Spiegel schauen konnte und sich selbst sagen konnte, dass er gut aussah und wie wie attraktiv er sich selbst fand. Vermutlich hatte der Kleinere immer diese schlechten Hintergedanken dabei und dabei war es so wichtig für einen Menschen sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen und selbstsicher sagen zu können, dass man mit sich selbst zufrieden war. Nachdem Daiki Kazuyas Kleidung ein wenig gerichtet hatte, schlang er seinen Arm um die Hüfte des Jüngeren und betrachtete sich dann zusammen mit dem Blonden im Spiegel. Und tatsächlich. Sie sahen verdammt gut zusammen aus und ohne Frage würde es für die anderen Gäste schwer werden, sie beide zu übertrumphen. Ein wenig tat Daiki ja die Braut leid, welche vermutlich mit dem ganzen Zwist nichts zu tun hatte, aber ein bisschen hoffte Daiki ja schon den Hochzeitstag des Bräutigams ein wenig zu ruinieren. Das hatte er voll und ganz verdient. Bei der trockenen Bemerkung, dass Kazuya und Daiki allgemein zusammen gut aussahen, hielt der Blauhaarige inne und betrachtete sich und seinen Mitbewohner einen Moment länger im Spiegel, ehe er leise lachend nickte. "Stimmt. Wir sehen echt nicht schlecht zusammen aus." Zu schade, dass Daikis Herz bereits vergeben war. Nun gut... es wäre wahrscheinlich ohnehin mehr als unangemessen, würde er sich plötzlich in seinen Mitbewohner verknallen. Das würde verdammt viel verkomplizieren und Daiki hatte schon so nicht allzu viele Freunde.
      "Alles klar. Dann für mich eine Krawatte, für Kazu keine." Daikis Blick fiel auf die Mitarbeiterin, welche geduldig nicht weit entfernt darauf wartete ihnen erneut von Hilfe sein zu können. "Entschuldigen sie bitte... könnten sie mir eine kleine Auswahl an Krawatten heraussuchen. Die Farbwahl überlasse ich ihnen."
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    • ___ Kazuya ___
      Hatte Daiki gerade gesagt, dass sie wirklich gut zusammen aussahen? Sein armes Herz. Wenn sein attraktiver Mitbewohner so weiter macht, würde Kazuya schlagartig altern so viele Nerven es ihn kostete seine Gefühle für Daiki zu unterdrücken. Es war absolut eindeutig was er für den Blauhaarigen empfand, das konnte Kazuya nicht einmal mehr leugnen, selbst wenn er es wollte. Kazuya erlaubte sich sie beide gemeinsam im Spiegel zu betrachten und seufzte gedanklich. Es wäre einfach zu schön um wahr zu sein. Jemanden wie Daiki hatte der Blonde nicht verdient und er war schon dankbar genug, dass er diese kostbare Freundschaft erhalten hatte. Er würde dieses Band hegen und pflegen. Er durfte es nicht genauso zerstören wie das seiner Geschwister. Würde er Daiki auch noch verlieren, er wüsste wirklich nicht was er tun sollte. Noch einen Verlust würde der Blonde nicht verkraften. Bei dem Klang seines Spitznamens aus dem Mund seines Mitbewohners machte sein Herz einen freudigen Hüpfer, damit hatte er sich wenigstens inzwischen schon abgefunden. Daiki hatte sich an die hübsche Verkäuferin gewendet, welche sich höflich verbeugte. "Aber natürlich." Schnell machte sie sich auf den Weg die passenden Krawatten für Daiki auszusuchen, während man ihre Absatzschuhe noch von Weitem auf dem teuren Boden klackern hören konnte. Hayato saß inzwischen wieder in seinem Sessel, nippte noch einmal an seinem Getränk, schob es dann aber auf die Seite, da er sich nur ein paar Schlücke genehmigen wollte, schließlich musste er noch fahren. "Ich schlage vor für die Schuhe zu Armani zu gehen. Zu einem schicken Anzug gehören unbedingt Lederschuhe", meinte Hayato dann, als auch die Dame mit den Krawatten wiederkam und sie fein säuberlich aufreiht in einer Schatulle auf einem roten Samtkissen präsentierte.


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    • Daiki
      Langsam löste der Blauhaarige seinen Arm vom Kleineren, während er sich die Auswahl an Krawatten zeigen ließ und entschied sich schlussendlich grau-weiß gestreifte Krawatte, welche ziemlich gut zu dem Anzug passte. Sobald diese Wahl also entschieden war, verschwanden die beiden Jüngeren wieder in ihre jeweilige Umkleiden und entledigten sich der Anzüge, die sie soeben für die Hochzeit auserwählt hatten. Die restlichen Kleidungsstücke gingen zurück, während die zwei Anzüge und die Krawatte ihren Weg zur Kasse fanden, um von Hayato großzügigerweise bezahlt zu werden. Daiki steckte seine rechte Hand in die Tasche seiner Gucci Jacke, während er die Sonnenbrille auf seiner Nase ein wenig zurechtrückte und zusah, wie die ebenso hübsche Verkäuferin die Anzüge zusammengefaltet in Tüten mit Seidenpapier einpackte. "Übrigens... stehst du Jun irgendwie nahe?", räusperte sich der Blauhaarige nach einer Weile an seinen Cousin gerichtet und stellte die Frage förmlich aus dem Blauen heraus, da ihm spontan einfiel, dass er die beiden gesehen hatte. "Ich habe dich vor ein paar Tagen an der Schule gesehen und dachte erst du willst mich besuchen, hab dann aber sehr überrascht beobachtet, wie Jun in deinen Wagen gestiegen ist und ihr zusammen weggefahren seid." Unter normalen Umständen hätte Daiki gefragt, ob da zwischen den beiden etwas lief, aber sie sprachen hier schließlich von Jun und Hayato. Hayato war zu beschäftigt für ein Liebesleben und Jun war höchstwahrscheinlich heteroromantisch, asexuell. Mal ehrlich, der Kerl hatte zwar gelegentlich eine Freundin, aber so wirklich schien da nie etwas zu laufen und Daiki konnte sich auch so nicht vorstellen, dass der strengerzogene und perfekte Jun auch nur mit irgendjemanden anbandeln würde.
      Sobald der Bezahlvorgang erledigt war und sie die Tüten mit den Anzügen in den Händen hielten, ging es auch schon weiter. Daiki zwinkerte dem größeren Herren am Eingang noch einmal lächelnd zu, dieser schien ihn aber zu ignorieren, während die drei auch bald schon das Armani Geschäft erreichten.
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