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Caleb Durchatmen und ruhig bleiben. Er würde das schon irgendwie hinbekommen. Ihm war die kriminelle Energie doch praktisch in die Wiege gelegt worden, nicht? Irgendwie musste er doch die beschissene Familienehre hoch halten, ohne sich dabei zu blamieren. Caleb schloss die Augen, während das Wasser der Dusche auf ihn niederregnete und versuchte, irgendeinen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Er wollte nicht aufgeben. Was seine Geschwister konnten, konnte er schon lange. Aber Niamh hätte Rich…
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Caleb Caleb zuckte mit den Schultern, aber das Lächeln auf seinen Lippen war wohl aussagekräftig genug. Wer hatte es nicht gerne, wenn man von ihm träumte? In diesem Kontext zumindest. Das würde doch im Endeffekt nur bedeuten, dass er gestern abend wenigstens einen Job gut gemacht hatte. Zumindest wäre es das unter normalen Umständen. Im Moment wusste Cal nicht, ob es ihm lieber wäre, wenn Richard ihn einfach vergessen würde, um zu verhindern, dass er ihn je mit dem vermissten Stein in Verbindun…
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Caleb "Ich mag Wohnungen, die Charakter haben", antwortete Caleb schlicht, während er an der Küchenzeile lehnte und den restlichen Kaffee trank. Seine eigene Wohnung in Dublin war ähnlich praktikabel eingerichtet, weil er dazu tendierte eh die meiste Zeit bei Niamh und ihrer Familie zu verbringen, aber seine Londoner Wohnung wurde von Chaos und Farben regiert. Jeder Quadratmeter ein Beweis, dass Caleb existierte, dass er ein Mensch mit Hobbys und Vorlieben war, mit einer Musikanlage in jedem Zim…
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Caleb Scheiße. Caleb versuchte, sich die aufsteigende Panik nicht anmerken zu lassen, während er seine Möglichkeiten durchging. Er könnte es drauf ankommen lassen und einfach zu Fuß losgehen, bis er zumindest eine U-Bahn Station erreichte, auch, wenn er keine Ahnung hatte, ob selbige überhaupt fuhren. Er könnte den Stein einfach zurücklegen und so tun, als ob nie etwas gewesen wäre, vielleicht ein paar nette Stunden mit Richard verbringen und sich später darüber ärgern, nicht mutiger gewesen zu …
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Caleb Caleb warf Richard einen verstohlenen Blick hinterher, als selbiger ins Bad verschwand. Wundervoll. Jetzt musste er es nur noch schaffen, einen halbwegs eleganten Abgang hinzulegen und diese Nacht irgendwie zu verdrängen, bevor sie ihn auffressen würde. Und das würde sie ganz sicher. Sein Blick fiel erneut auf seine Jeans, die so auf dem Boden zusammengeknüllt war, dass man den Stein in der Tasche nicht bemerken konnte. Aber auch ohne Stein endete seine wundervolle Begegnung mit Richard hi…
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Caleb Caleb hatte das Gefühl, in die Küsse hineinschmelzen zu können. Es fühlte sich irgendwie falsch an, Richard über zukünftige One Night Stands reden zu hören. In seinem vollkommen fertigen Zustand spielte er kurz mit dem vollkommen kindischen Gedanken, ihm einfach den Mund zuzuhalten und ihn darauf hinzuweisen, dass dieser One Night Stand noch nicht abgeschlossen war. Obwohl das irgendwie fast Wunschdenken war. Cal würde warten, bis er einschlief, sich den Stein schnappen und gehen. Es war s…
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Caleb Der Orgasmus traf ihn heftiger, als er gedacht hatte, was einiges heißen musste, weil er sich in der Hinsicht von vornherein keinerlei Sorgen gemacht hatte. Er spürte, wie sich alles in ihm anspannte, bevor eine weitere Welle der Ekstase über ihn schwappte und ihn mit sich riss. Er stöhnte Richards Namen in das Laken, als er kam, nicht mehr in der Lage, sich selbst zu beherrschen. Er versuchte erfolglos, halbwegs die Kontrolle über seine Atmung wiederzubekommen, während Richard sich neben …
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Caleb Fuck. Caleb ließ seinen Kopf zurück auf die Matratze fallen, während Richard das Vorspiel in die Länge zog. Er spürte, wie er den Punkt erreichte, an dem es vollkommen sinnlos war, das Aufstöhnen zurückzuhalten und presste sich eine Hand auf den Mund, um wenigstens nicht allzu laut zu werden, als Richard den Punkt fand, der ihn in Ekstase versetzte. Seine Gedanken fingen an zu verblassen, nur noch der Moment zwischen ihnen war wichtig. Caleb stieß ein kleines, frustriertes Seufzen aus, als…
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Caleb "Jetzt will ich die ganzen Muskeln auch in Aktion sehen", antwortete Caleb schlicht, während er dabei half, ein wenig auf dem Bett hoch zu rutschen. Richard konnte ihm nicht erzählen, dass er sich diesen Körper antrainiert hatte, um damit nicht wenigstens ein bisschen anzugeben. Vor allem, wenn das so wunderbar bei ihm funktionierte. Caleb hatte nie etwas für durchtrainierte Typen übrig gehabt. Sie waren ihm immer zu hart vorgekommen, nicht soft genug, um sich ankuscheln zu können, aber Ri…
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Caleb "Ich bin heiß?", fragte Caleb amüsiert zwischen zwei Küssen. Er kannte seine eigenen Fehler zu gut, um sich dieses Kompliment zu Kopf steigen zu lassen. "Du bist hier derjenige, der aussieht wie ein Model", beschwerte er sich mit einem genervten Seufzen. Ein äußerst talentiertes Model, wie sich herausstellte. Richard wusste auf jeden Fall, was er tat. Caleb biss sich auf die Unterlippe, um ein Aufstöhnen zu verhindern. Diesen kleinen Teilerfolg wollte er ihm noch nicht geben. Auch, wenn es…
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Caleb "Es klingt bescheuert, aber - spar dir Kommentare, die dazu führen sollen, dass ich mich besser fühle mit dem was ich bin. Erstens bewirken sie meist das Gegenteil und zweitens kenne ich meinen eigenen Körper gut genug, um keine Kommentare von Außen zu brauchen." Was er auf die harte Tour hatte lernen müssen. Romantik verflog recht schnell, wenn einem ein 'du bist zwar kein Typ, aber trotzdem heiß' ins Ohr geflüstert wurde. Wenigstens hatte sein damaliger beinahe-One Night Stand den Anstan…
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Caleb Richards Wohnung war anders, als Caleb sie sich vorgestellt hatte. Er traf nicht den selben IKEA-Katalog Stil, den Ezra zu bevorzugen schien, aber es war ähnlich steril und ein bisschen lieblos. Es war wahrscheinlich eine glückliche Fügung des Schicksals, dass sie bei ihm gelandet waren - in Calebs Wohnung hätte Richard wohl direkt einen Nervenzusammenbruch erlitten. Obwohl seine Wohnung wahrscheinlich auch ihren Charme hatte, Caleb war nur mit weitaus wichtigeren Dingen beschäftigt, als d…
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Caleb Das war neu. Es hatte bisher höchstens ein paar Fälle gegeben, in denen seinem Gegenüber alles egal war, aber dass jemand angeturnt war war eine nette Abwechslung. Ein bisschen schräg, irgendwie, aber darauf kam es gerade zum Glück nicht an. Die Anspannung in ihm verschwand, einer von den tausenden Panikalarmen in seinem Kopf verstummte. Spätestens bei den Küssen danach hätte Richard ihm wahrscheinlich auch sagen können, dass er vorhatte, ihn in seinen Keller zu sperren und Caleb wäre trot…
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Caleb Ja, er konnte sich definitiv so einiges vorstellen, bei dem sein Gesprächspartner eine gute Figur abgeben würde und er hasste sich ein wenig selbst dafür, dass ihm die Vorstellung beinahe gefiel. Richard war immer noch ein Held, das alleine sollte reichen, um sämtliche Warnsignale in seinem Kopf laut werden zu lassen. Obwohl es vielleicht okay wäre, wenn es nur um einen One Night Stand ging, oder? Eine Nacht und danach würden sie sich eh nie wieder begegnen, egal, wie erfrischend anders ih…
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Caleb Aufstehen, wenn man etwas getrunken hatte und einen ein Stein das Gefühl gab, alles etwas zeitversetzt doppelt zu erleben, war die Hölle. Caleb musste kurz das Gefühl verarbeiten, kurz zeitgleich zu stehen und zu sitzen, bevor er spürte, wie sein Gewicht sich zum Stehen verlagerte, obwohl er schon längst gestanden hatte. Es war furchtbar kompliziert und definitiv nichts, was er heute Abend nochmal erleben wollte. Caleb warf Richards Begleitung im Vorbeigehen ein knappes Lächeln zu und hoff…
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Caleb "Meine Schwester", beantwortete Caleb die Frage nach dem Haken an seinem Lebensplan ein bisschen ehrlicher, als er eigentlich vorgehabt hatte. Offensichtlich hatten sie den Punkt des Abends erreicht, an dem das Bier nach schlechten Lebensentscheidungen schmeckte. "Ich will sie nicht mit unseren Eltern alleine lassen." Niamh hatte bei ihren Eltern zwar einen weitaus besseren Standpunkt, als er - und mit John eine durchaus kompetente Unterstützung - aber trotzdem hatte er immer noch diesen k…
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Caleb Tja. Beileid an Ted. Oder Gratulation, je nachdem, wer die Scheidung angeworfen hatte. Caleb wollte nicht nachfragen. Am Ende würde er noch die halbe Lebensgeschichte einer Person erfahren, die ihn nicht im geringsten interessierte und wenn er das wollte, musste er nur irgendeine Talkshow im Fernseher anschmeißen. "Zusehen ist nur halb so interessant, wie mitmachen, aber jedem das Seine." Caleb zuckte kurz mit den Schultern, bevor er sein Glas leerte, es auf dem Tresen ein wenig zurück sch…
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Caleb Irgendwie hatte Caleb nicht damit gerechnet, dass sich Mr. Talk-Dark-And-Handsome so einfach aus dem Konzept bringen lassen würde. Vielleicht hätte er die Sache mit dem Stein doch schneller lösen können, wenn er zwischendurch einfach schnell gestolpert wäre, oder sein Glas umgekippt hätte, oder etwas ähnlich offensichtliches und danach einfach direkt geflirtet hätte. Nicht, dass er je sonderlich gut darin gewesen wäre. Obwohl die Konversation langsam begann, Spaß zu machen. Was wahrscheinl…
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Caleb Fast musste Caleb lachen. Bei all seinen wundervollen Problemchen musste er sich um Geld wohl weitaus die geringsten Sorgen machen. Die Uhr an seinem Handgelenk kostete wahrscheinlich mehr, als das gesamte Jahreseinkommen seines Gegenübers. Selbst wenn seine Eltern morgen auf die Idee kämen, ihn zu enterben, hatte er sich über die Jahre eine mehr als komfortable Summe beiseite geschafft. Und zur Not würde er immer noch die Geschwisterkarte ziehen und Niamh auf der Tasche liegen können. Zum…
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Caleb Scheinbar beschäftigte sich die Justiz ab und an tatsächlich mit relevanten Fällen. Ein Wunder. Caleb folgte dem Blick des Fremden zurück zu seinem Tisch, an dem seine Begleitung gerade so wirkte, als ob das hier nicht die erste Bar wäre, die sie heute besuchten. Aber wenigstens kam ihm keiner von beiden irgendwie bekannt vor. “Depressionen”, antwortete er knapp auf die Nachfrage hin, was er hier tat, begleitet von einer kleinen abweisenden Geste, um zu verdeutlichen, dass der Grund seiner…