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Während des gesamten Fluges war Kassandra wie vom Teufel verfolgt geflogen. Ihr missfiel das Gefühl, wie Zoras mit seinen Schuhen in ihrem Nacken saß und sich seine Kleidung an ihr rieb. Wie er wackelte, was ohne ihre Anweisung auch nicht unbedingt verwerflich war, und ständig Ängste litt, doch hinab zu stürzen. Noch schlimmer waren nur noch die beiden Sterblichen an ihren Krallen. Wie Zecken klammerten sie sich in ihr fest und litten noch stärkere Todesängste, als es überhaupt möglich sein soll…
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Schlagartig stellte Ember fest, dass es nicht unbedingt das Klügste war, einem angesäuerten Siegfried den Rücken zu zukehren. Es kostete sie jegliche Ressource, sich nicht zu ihm umzudrehen, als er sich offenkundig von ihr angegriffen fühlte. Stur hielt sie ihren Blick auf Siobhan gerichtet, die mit ihrem gehässigen Lächeln eigentlich einen Schlag ins Fressbrett verdient hätte. Jedenfalls sah Ember das so. Allerdings sah man an ihrer Miene, die sich passend verengenden Augen wie mit Kopfschmerz,…
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Schon bei ihrem ersten Treffen war Ember Gallows als durchaus sympathisch erschienen. Egal, wie kryptisch er sich ausdrücken mochte oder wie verwirrend sie seine Fähigkeiten fand. So kam sie auch nicht dazu, das amüsierte Lächeln vollständig zu kaschieren, als er dachte, sie würde ihn anmachen. Nicht den Part mit den hübschen Frauen. „Ich hatte zwar eher an ein unaufregendes Café gedacht, aber Ihre Erinnerungen werden Sie wohl nicht trügen“, sagte Ember stattdessen und musste sich stark daran er…
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Es war erst, nachdem sie aus dem Feuer trat, dass Ember bemerkte, wie blind sie damals bei ihrem ersten Besuch des Zwielichtsaals gewesen war. Wie ein Schlag traf sie die Erkenntnis, da hatte sie noch nicht einmal einen Schritt auf den schwarzen Boden des Saales gesetzt. Schon damals war sie ehrfürchtig, wenn nicht sogar etwas ängstlich gewesen. Aber der Druck, der nun wortwörtlich in der Luft lag, war ihr damals entfallen. Vielleicht lag es ja an dem Training, dass sich sämtliche ihrer Härchen …
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„Nicht immun, nein. Aber wesentlich empfindlicher in Bezug auf die Wahrnehmung von Giften.“ Das war ein durchaus nützlicher Effekt gewesen, als Kassandra ihre Essenz abgelegt hatte. Damals bedachte sie Shukran mit einem Schutz, nachdem Gifte überdurchschnittlich häufig eingesetzt wurden, um Widersacher aus dem Weg zu räumen. Da dieser Effekt aber grundlegend durch die Magie der Phönixe bestimmt wurde, traf der Effekt nicht mehr über einen Schwur zu. Kassandra konnte jegliches Gift heilen, war ab…
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Sylea wusste es mit jeder Faser ihres Körpers besser. Mit keinen Redekünsten der Welt hätte Cain seinen Freund, und das war Jace, von seinem Vorhaben abbringen können. Das, was in den Augen des Hackers gelegen hatte, ließ keinen anderen Rückschluss zu und selbst Ascan brachte diese Annahme nicht ins Wanken. Immerhin hatte er direkt und unverfälschten Kontakt zu Jace gehabt. Im Gegensatz zu Sylea. Du kannst ihm seine Last nehmen. Du weißt, wie es geht. Syleas Lippen zuckten obzwar des Säuselns in…
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Des Öfteren war Ember bereits aufgefallen, dass sich Augusts Wortschatz abänderte, sobald er anfing über Themen zu sprechen, die auch nur entfernt die Tore behandelten. Manchmal hätte sie viel dafür gegeben, nur ein einziges Mal in seinen Kopf blicken und das sehen zu können, was er in der Zeit im Tor getan hatte. Nicht, weil sie neugierig darauf war, wie es dort war. Sondern was es mit dem Mensch angestellt hatte, den es verschlungen hatte. Aber immerhin hatte sie nun drei Namen, die erschrecke…
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Kassandra war in der Eisfeste zweifellos vergewaltigt worden. Körperlich, mental und seelisch. Aber dieser Kuss mit Zoras auf der zerklüfteten Klippe, wo der Wind mit all seiner Macht an ihnen riss, bewies ihr, dass man ihr nicht alles hatte nehmen und suggerieren können. Telandir hatte sie geliebt, auf seine ganz eigene Art und Weise. Aber er wäre niemals so weich geworden in ihren Armen, hätte sich führen lassen und sämtlichen Widerstand aufgegeben. Dieser Kuss ließ in Zoras keine Alarmglocken…
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Da war es. Da war dieses Glitzern, wenn einem ein Licht aufging. Jenes Glitzern, das Ember schon öfter in Augusts Augen gesehen hatte und endlich in der Lage war, es fehlerfrei zu erkennen. Was auch immer er mit seinem schier maßlosen Wissen aus den Worten kombiniert hatte, schien mehr Sinn zu ergeben als das, was sich in ihren Windungen abspielte. Spätestens, als er Perley anwies, die Caster in einem anderen Raum bis zum Abend zu verbarrikadieren, wusste sie, dass das Wissen prekär sein musste.…
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Es dauerte schon eine gefühlte Ewigkeit. Ember wusste, wie es ablief, wenn Noland auf Informationsbeschaffung ging. Je nach Stärke des Geistes und Kooperationsbereitschaft ging es schneller oder langsamer vonstatten. Dass er jetzt aber schon fast zehn Minuten in völliger Starre mit dem Caster verbrachte, war für den aktuellen Stand zu lange. „Es dauert zu lange“, merkte sie deshalb auch für August hörbar an, der selbstverständlich nicht wissen konnte, was gewöhnlich war und was nicht. „Es sollte…
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Scheinbar hatte es bei Zoras endlich Klick gemacht. Ja, sie waren nicht nur Partner. Sie hatten kein temporäres Bündnis geschlossen, aus dem sie gegenseitig Nutzen beziehen konnten. Für eine unheimlich kurze Zeit waren sie womöglich Partner gewesen, aber noch bevor Zoras von Morpheus angegriffen worden war, hatte sich dieser Zustand bereits gelockert. Spätestens, als Kassandra jedweden Stein gedanklich umzudrehen suchte, waren sie keine Partner mehr. Sie hatte zugelassen, dass er mehr für wurde …
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Der Puls war beständig gleichmäßig und deutete auf keinerlei Unregelmäßigkeiten hin. Noch war keine Gefahr im Verzug, noch gab es keinen Grund zu früh Panik zu entwickeln. Also wartete Ember ruhig an der Wand nebst der Hintertür ab, bis es zur nächsten Phase überging. Tatsächlich befand sie sich jetzt gerade dermaßen im konzentrierten Fokus, dass sie ein leichtes Prickeln auf ihrer Haut spürte, das scheinbar die Richtung wechselte. Als August um die Ecke bog ging ihr auf, dass sie ihn gespürt ha…
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Enttäuschung fühlte sich klamm an. Eine kühle Feuchte, die allmählich zwischen sämtliche Ritzen kroch, wo kein Zug herrschte, und dort zu schimmeln begann. Etwas, das man ausmerzen musste. Dass gesundheitsgefährdend war. Genau das war es, was Kassandra nun seitens Zoras zu spüren bekam. Enttäuschung darüber, dass sie ihm damals nicht von Veren berichtet hatte. Oder möglicherweise sich ihm gegenüber anders gegeben hatte, als sie eigentlich war. Enttäuschung darüber, dass er nun für sich nicht meh…
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Die Frage nach Veren traf Kassandra völlig unvorbereitet. Üblicherweise gab es wenig, was sie überrumpeln konnte oder gar dafür gesorgt hätte, dass sie ihren Blick von etwas abwandte, das sie gerade in Augenschein nahm. Aber diese Frage sprengte das Übliche. Es war keine schnelle Drehung des Kopfes, die Kassandra tat, um zu Zoras aufzusehen. Aber sie kam zweifellos ohne Zögern. Was würde es sein, was sie in seinen Augen sah? Abscheu? Gar.... Ablehnung? Furcht?... Wut? Unverständnis war das Erste…
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„Mhhh, ich glaube eh, dass ich aktuell zu angespannt bin um es wirklich zu genießen.“ Aufrichtige Worte, die Ember formulierte während sie mit von Gott gegebener Selbstverständlichkeit August musterte, der kurzweilig seine Hüllen komplett fallen gelassen hatte. Selbstverständlich drehten sich ganz bestimmte Gedanken in seinem Kopf. Mit Sicherheit hatte er den Abend nicht vergessen können, wo er zu Ember in ihre Wohnung kam, um Ruairi zu retten. Sein Verstand würde sich alles mögliche ausgemalt h…
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Große Töne spucken war einfach. Sehr leicht sogar gegenüber Menschen, die nicht wussten, wo die wahren Grenzen von Champions und Götter lagen. Kassandra hingegen wusste es ganz genau, genauso wie sie wusste, dass sie ihre Grenzen nicht klar kommunizierte. In ihrem entfesselten Zustand war sie praktisch jedem Champion überlegen, aber das galt schlichtweg für einen von ihnen. Sollte sich die Gruppe dazu entscheiden, gemeinsam gegen sie zu ziehen, dann würde selbst sie nicht so einfach gegen gleich…
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Wie erwartet machten sich die drei Menschen daran, das Tier auseinader zu nehmen und verzehrbar zu machen. Kassandra zog sich währenddessen zurück; sie musste sich ihre Finger mit solchen Dingen nicht mehr schmutzig machen. Keinerlei Grundbedürfnisse mehr zu verspüren war zwar praktisch, aber nicht immer segenreich. Deswegen würde sie auch in Zukunft die Nüsse, auf die sie einst so versessen gewesen war, nicht verschmähen. Keinen Hunger zu verspüren bedeutete nicht, den Geschmack nicht zu wertsc…
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Ein träges Schmunzeln war alles, was Ember zunächst vollbringen konnte. Selbst wenn August gerade erst erwacht war, so war er deutlich schlagfertiger als Ember es gewesen wäre. Und so erwiderte sie nicht schnell genug etwas auf seine Worte, da war er bereits aufgerichtet und hatte die Beine aus dem Bett geschwungen. Ein wenig gedankenverloren strich die Ermittlerin über die Stelle, die noch warm vom Körper des Zauberers war ehe sie sich lang ausstreckte und auf die Seite rollte, wohl darauf beda…
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Am liebsten hätte Ember ihre lockere Begrüßung direkt wieder zurückgerufen. Denn das, was sie vor dem Kamin vorfand, war mehr als nur schockierend. In vergangener Zeit hatte sie Perley ja schon extrem wütend und auch aufbrausend erlebt, aber das hier vor ihr setzte dem die Krone auf. Der sonst so sorgsam gepflegte Boden war über und über mit Ruß und Papierfetzen bedeckt und verwandelte das Zimmer in einen makaraberen Abklatsch einer Basaltinsel. Mit hochgezogenen Augenbrauen musterte Ember den M…
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"Danke", presste Ember mehr hervor als dass es ihr einfach über die Lippen kam. "Ich mach mir eben Sorgen um dich. Das kommt davon, wenn du mir ans Herz wächst. Ruf an, wenn du dich auf den Weg machst." Damit legte sie auf und schrieb ihm eine Nachricht mit der Anschrift des Dusk and Dawn. Noch eine ganze Minute harrte sie in ihrem Wagen aus und studierte das Display des Handys, das unlängst schwarz und nichtssagend geworden war. Er reagierte so... locker. Unbeeindruckt, wie es ihr schien. Siche…