Suchergebnisse
Suchergebnisse 141-160 von insgesamt 308.
Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/
-
"Ho..interessant.. ." Franz wusste nicht so recht, wie er damit umgehen sollte. Ein Mädchen, dass sich als Junge ausgibt? Für ihn eine seltsame Vorstellung. "Warst du denn nicht stolz darauf, ein Mädchen zu sein?" Die Freunde von Franz, die ihn begleiteten, riefen ihn ungeduldig. "Naja, wie auch immer, ich muss dann mal. Wenn ihr Baldr seht, frag ihn, wer mich ausbilden soll, wenn wir zurück an der Akademie sind. Er wird ja bald seinen Ritterschlag erhalten und sich nicht mehr um mich kümmern kö…
-
Nach einer Weile des ziellos Umherirrens erreichte ich einen Laden, in dem unter anderem Stöcke, Sonnenschirme und Hüte verkauft wurden. "Galanteriewaren H. Kafka", murmelte ich, was auf dem Schild über dem Eingang in dicken schwarzen Lettern geschrieben stand. Unsicher trat ich heran, nahm mir einen von ihnen und setzte ihn mir auf. "Kann ich ihnen helfen?", ertönte eine sanfte Frauenstimme vom Geschäft aus. Dann trat sie aus der Tür und an mich heran. "Ich...ich schaue mich nur mal um. Ich bin…
-
Wir schwiegen den gesamten Rückweg. Wie würde es nun für uns weitergehen? In der Herberge angekommen, lief ich direkt an Marius vorbei, der auf derselben Bank saß, auf der ich Stunden zuvor auf Lorae gewartet hatte. "Ist gut", sprach ich und betrat das Gebäude. Nachdem ich im Speisesaal einige Becher Wasser getrunken hatte, lief ich die Treppe hinauf und einen dunklen Gang entlang, bis ich unseren Raum erreichte und die Stiefel auszog. Yoichi schlief bereits im linken Bett und da ich unbedingt m…
-
Ich ließ mich von Lorae die Hand nehmen; gemeinsam flüchteten wir aus dem Fenster. Dann lachten wir, doch es war ein anderes Lachen als jenes von Dimitri, es fühlte sich befreiend an. Während wir lachten, tobte im Inneren weiter die Prügelei, doch das war mir egal. Wichtig ist, dass wir es heil nach draußen geschafft haben. Meine Hand noch in ihrer haltend, blickte sie schließlich auf diese und dann in meine Augen. Ein Knistern lag in der Luft, dann kam sie meinem Gesicht näher. Näher, näher, im…
-
Ich war erfreut, dass sie zustimmte. Ihre Hand haltend schritt ich mit ihr zu den anderen Tänzern auf die provisorische Tanzfläche. Dann tanzte ich mit ihr im Takt der Musik. Anfangs war es ziemlich schwierig, da wir erst einen gemeinsamen Rhythmus finden mussten, sodass wir uns nicht nur einmal gegenseitig auf die Füße traten. Mit fortschreitender Dauer wurde es jedoch immer besser. Ich fühlte mich frei, seltsam unbeschwert. Ein Lächeln machte sich in meinem Gesicht breit. Am Tisch in der Nähe …
-
Ich war erleichtert; zum einem vom Umstand, dass Marius nicht nachhakte und ich damit keine weitere Selbstoffenbarung leisten müsste, zum anderen von der Rückkehr von Lorae, Ruven und Lisbeth. Nach und nach verabschiedeten sich die anderen, bis nur noch Lorae und ich übrig blieben. Ihrer Frage entgegnete ich mit einem kurzen Schweigen, während ich meinen dritten Becher in einem Zug leerte. Dann stand ich auf und reichte ihr meine Hand, die Drehleier wurde noch immer gespielt, einige Leute tanzte…
-
Interessiert lauschte ich Marius´ Worten. Als er schließlich seine zweite Frage stellte, musste ich einen Moment lang nachdenken. "Nein. Sie und ich...wir sind gute Freunde...nein...wir sind allerbeste Freunde. Ich würde für sie sterben, so wie sie für mich sterben würde. Ich brauche sie, sie ist mein Gegenpol. Sie ist stark, emanzipiert, ehrgeizig und durchsetzungsfähig und ich...ich bin unsicher, emotional, sensibel, weich und ängstlich und ich weiß jetzt schon genau, dass ich heute Nacht, wen…
-
"Wohin werden wir morgen gehen?", fragte Falco, der gemeinsam mit Dimitri an einem Lagerfeuer mitten im Nirgendwo saß. Unweit von ihnen grasten zwei Pferde. Außerdem trug Dimitri wieder anständige Kleidung, nachdem seine alte Feuer gefangen hatte. Die Leiche seiner verbrannten Schwester lag auf dem Rücken seines Pferdes. "Wir reiten weiter nach Osten. Wenn wir uns ranhalten, sind wir in zwei Tagen an der Grenze des Landes und von dort aus ist es noch etwa ein Tagesritt bis nach Petrograd." "Und …
-
"Kauf dir ein Schwert. Vielleicht kann dir die rothaarige Schmiedin, die vorhin hier war, sogar eines herstellen." Dann erhob sich der General. "Vergiss nicht, mir die Liste mit den Namen zu geben. Bekommst du das bis morgen früh hin?" Er blickte Valerius für einen Moment ins Gesicht, dann schnappte er sich sein dreckiges Zeug und sortierte es auf der Rückgabe ein. --- "Jemand anderes küssen?", ich überlegte, "Wen könnte ich denn küssen? Wenn ich so überlege, wen ich außer Flavius noch kenne, gi…
-
"Gut. Wir sehen uns dann in zwei Tagen", sprach der General bestimmt zu Meredith und griff nach der Kanne um sich einzuschenken. "Sobald wir die Schüler an die Akademien verteilt haben und der Ritterschlag vollzogen wurde, werden wir mit der Ausbildung beginnen. Das wird etwa eine Woche dauern, vielleicht zehn Tage. Du tust gut daran, dich bis dahin im Nahkampf zu üben. Erwarte nicht, dass wir in irgendeiner Form Mitleid haben werden. Ich werde jetzt gehen, diese Narbe schmerzt. Vielleicht gibt …
-
Ich hatte eine Weile lang nicht geantwortet, sondern dem weiteren Gesprächsverlauf zwischen Levi, dem General und Valerius gelauscht. Ein wenig verwundert blickte ich zu Meredith, als sie den Speisesaal betrat und zielstrebig zu den dreien hinüberschritt. Da sich deren Unterhaltung jedoch nun um ihren neuen Bogen drehte und ich nach diesem Tag kein Interesse an Waffen und alles was damit zu tun hat hatte, stand ich nun auf und ging mit meinem dreckigen Besteck und Geschirr zur Ablage. "Triff mic…
-
Ich war froh, Lorae zu sehen. Während sie sich zu mir an den Tisch setzte und ihr Essen serviert bekam, kratzte ich meine Reste vom Teller und schob sie mir in den Mund. "Warum sollte ich Ärger bekommen und wegen was? Weil du in Wahrheit ein Mädchen bist? Niemand kann nachweisen, dass ich all die Jahre davon wusste. Und selbst wenn, was soll mir passieren? Man wird mich schon nicht gleich auf dem Marktplatz enthaupten. Dennoch ist es schön, dass es jetzt raus ist. Das macht vieles ein wenig einf…
-
"Danke", sprach ich, als Lorae mir ihre Zustimmung gab. Dann verließ ich frisch gekleidet den Waschraum. Zum einem wollte ich ihr die Ruhe geben, sich in Ruhe reinigen zu können, zum anderen trieb mich mein Hunger langsam in den Wahnsinn. Ich wusste nicht, wo der Speisesaal war, von daher folgte ich dem Geruch, der mich tatsächlich nach einigen kleinen Umwegen durch mehrere passabel beleuchtete Flure zum Ziel führte. Eine Angestellte brachte mich zu einem der beiden Tische, die kurzfristig für u…
-
Wir verließen die Klinik durch den Hauptraum, an den unter anderem mehrere kleine Untersuchungsräume sowie die Patientenzimmer angrenzten. Warum Lorae in diesem und in keinem der Untersuchungszimmer behandelt wurde, entzog sich meiner Kenntnis und es war auch egal. Nach etwa zwanzig Minuten Fußweg durch die Altstadt erreichten wir die Jugendherberge am Stadtrand. Levi weihte die Mitarbeiter vor Ort in die tragischen Umstände ein, wegen denen wir hier sind und sorgte dafür, dass wir angemessen be…
-
"Ja..ich denke schon...es war alles ein wenig viel für heute. Was hältst du davon, wenn wir nachher ein wenig den Kopf abschalten und in eine Taberne gehen und bei Met reden? Schließlich gibt es etwas zu feiern, nicht wahr?" Jedoch konnte ich meine Ausführungen nicht fortsetzen, da nun eine Krankenschwester zu mir kam. "Komm mit, Junge. Wir gehen in einen Nebenraum. Dort werde ich dich untersuchen." "Bin gleich wieder da", sprach ich zu Lorae und folgte der Frau. Kurz darauf wurde auch Yoichi ab…
-
Stur und ohne auf die anderen zu warten, lief ich voran. Ich wollte im Moment alleine sein und so schnell wie möglich den Wald erreichen, mir selbst ein Bild machen. Und ich wollte in die Klinik der Hauptstadt. Sollte Basim noch leben, hätte ich ihm unglaublich viel zu erzählen. Und Flavius. Er war es, der die Söldner auf Basis der Informationen, die der Militärpolizist ihm preisgab, ausfindig machen sollte, doch alles was er fand, waren die Kasernen der Ritter. Dieselben, die Dimitri besucht ha…
-
Während wir unten am Hügel warteten, saß ich erschöpft auf der Wiese und starrte leblos in den Himmel. Die letzten Stunden waren unfassbar anstrengend und alleine, dass wir hier überhaupt lebendig rausgekommen sind, grenzt an ein Wunder. Als Lorae ihre Hand auf meine Schulter legte, beruhigte mich. Ich lächelte für einen Moment und ließ mich schließlich ins Gras fallen. Am liebsten würde ich jetzt sehr lange schlafen, jedoch hatte ich nichts mehr. Keine Kleidung, kein Dach über dem Kopf, keinen …
-
Währenddessen rückte die Feuerwehr der Hauptstadt aus, da sowohl der Waldbrand als auch der Großbrand auf dem Gelände der Akademie in der Stadt für eine gewisse Unruhe sorgten und diese Bereiche in ihren Zuständidkeitsbereich fielen. Sogleich gingen Gerüchte und Spekulationen um, jedoch nichts faktenbasiertes. Mit Schläuchen aus zusammengenähten Leder, zahlosen Eimern und großen Bottichen, die auf mehreren großen Wagen platziert waren, welche von je zwei Pferden gezogen wurden, machten sich mehr…
-
Als Lorae mir aufhalf und mich an den Schultern rüttelte, fasste ich mich wieder. Ich hatte jetzt keine Zeit zur Trauer, ich musste kämpfen. Für mich, für Lorae, für meine Kameraden und für all jene, die gefallen sind und noch fallen werden. Zorn flammte in mir auf. Nein, kein Zorn. Hass. Blinder, kalter Hass. Wie im Rausch rammte ich dem ersten mein Schwert in den Bauch. Meine versteckten Klingen hatte ich dummerweise nicht angelegt und jetzt war es dafür zu spät. Als ich mein Schwert rausgezog…
-
Yoichi und ich wollten gerade unser Bogenschießtraining für heute beenden, als diese neue Schmiedin zu uns trat. Zuerst wandte sie sich an Yoichi. Sie riet ihm ungeniert, einen anderen Bogen zu nehmen und präsentierte ihm einen seltsam aussehenden Bogen zurück, den sie sogleich in unserem Beisein vorführte. Dann wandte sie sich mir zu und bot mir an, für morgen einen anderen Bogen mitzubringen. Dies tat sie dann auch. Am nächsten Abend, wir hatten gerade einen weiteren anstrengenden Tag und das …