[2er RPG] Hungry Monster

    • "Nein.", sagte Kyle entschieden. Das könnte Frey vergessen. Bei so etwas machte er sicher nicht mit. So schob der Schwarzhaarige den Silberhaarigen auch allmählich von sich weg. Außerdem hatte Frey ja eigentlich schon zwei Menschen. Reichte ihm das nicht mehr?
    • Nun ja, würde der Schwarzhaarige es denn in Erwägung ziehen, so würde er die ein oder anderen Leben retten. Denn wenn jener immer wieder leben konnte, dann könnte Frey ihn immer wieder fressen. Mal abgesehen von den bestialischen Schmerzen wäre die Idee gar nicht so schlecht. "Na gut... Was willst du dann tun? Ich hock hier sicherlich nicht nur dumm herum und tu nichts."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • So ungeduldig wie eh und je... "Wenn du irgendwelche Vorschläge besitzt, was man hier noch so unternehmen kann, dann nur her damit.", sagte Kyle daraufhin einfach. Er wäre für jegliche gute Vorschläge zu haben! Zumal er hier ja schon ewig nicht mehr gewesen war und die Stadt sich in den Jahren schon sehr verändert hatte...
    • Frey überlegte einen kurzen, winzigen Moment. "Wie wäre es mit der Altstadt? Du weißt schon, dem verfallenem Ort an dem eh kein Mensch mehr wohnt weil ... warum auch immer. Wäre ja nicht so wenn dort nicht unsere alten Häuser stehen würden, die wir uns wieder ansehen könnten.", schlug er vor. Die verlassene Stadt ähnelte eher einem gruseligen Gemäuer als einer Stadt. Denn dort würde keiner mehr wohnen wollen, selbst wenn man alles wieder sanieren würde.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Wenn Frey das wollte, nun gut, dann würden sie eben dort hin gehen. Hatten ja eh nichts besseres zu tun. So nickte er und erhob sich auf die Beine.
      Abgesehen von ihnen, manch einer Gang und der ein oder anderen zwielichtigen Person würden sie dort niemand sein. Treffen würden sie vermutlich auch niemanden...
      Unwillkürlich fragte er sich, wie wohl das Leben aller Personen, die er gekannt hatte, in seiner Abwesenheit verlaufen war?
      Vermutlich glaubte man immer noch er wäre nach dem Tod seiner Schwester ohne weiteres abgehauen... Oder gar noch schlimmere Dinge...
    • Dort trieb sich nicht einmal mehr das dreckigste Gesindel herum - es wagte keiner, dorthin zu gehen. War auch logisch bei den ganzen Geschichten sie man hörte, wie dass dort Geister von Toten herumirren sollten und man Nachts eine geisterhafte Stimmen hörte. Alles nur Schwachsinn und ein Ammenmärchen wenn man Frey fragen würde. Nun, zumindest war ihm mittlerweile bewusst geworden, dass das definitiv nichts weiter als eine dumme Geistergeschichte war um alle von dieser Stadt fernzuhalten.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Von diesen Ammenmärchen wusste Kyle nun ja nichts, da sie wohl in der Zeit nach seinem Verschwinden entstanden sein mussten.
      So liefen die beiden gemeinsam durch die Stadt, nach dem der Schwarzhaarige die Überreste von Frey Mahlzeit in eine Plastiktüte befördert hatte, um sie dann irgendwo dort entsorgen zu können.
    • Frey lachte kurz, als er weiteres Gekritzel an den Gebäuden erkannte. "Nachdem du verschwunden bist entstand das Ammenmärchen, dass der Geist deiner Schwester und vieler anderer Kinder hier herumirren und bei Zeiten mal an die Wände schmieren. Tot sind sie zwar alle miteinander und doch entstanden noch viel mehr solche Märchen - und jeder dachte, dass es die kindlichen Geister sind. Echt albern, oder?"
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • "Die Menschen reden sich halt gerne alles schön - wenn auch mit Horrorgeschichten.", lachte der Silberhaarige als er so über die Kritzelei fuhr. "Nun, aber ehrlich gesagt bringt ihnen das auch nichts, da sie sich nur weiter in irgendwelcher Angst verstricken." Ängste waren nie gut - und er wusste, dass er jetzt vor gar nichts Angst haben sollte, sondern Akzeptanz aufbringen sollte. Vollkommene Akzeptanz für das, was ihm bevorstand. Mit Willensstärke. Außerdem sollte er nicht akzeptieren zu sterben, aber akzeptieren, dass er Menschen fraß.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Eigentlich war die Angst dazu da das Überleben der Menschen zu sichern. Aber in diesem Fall schien diese Angst vollkommen unbegründet.
      So begannen die beiden allmählich durch die heruntergekommende Gegend zu streifen. Manche Orte hatten sich echt kaum verändert, wie zum Beispiel, der alte Spielplatz...
    • Er konnte sich kein kurzes Lachen verkneifen, als sie durch den so nostalgisch gewordenen Spielplatz streiften. "Das bringt echt kindliche Erinnerungen zurück.", lachte er. Es hatte sich wirklich vollkommen alles geändert - nur dieser Ort schien gleich kaputt wie vor zehn Jahren, wenn nicht schon wie vor 13 Jahren. "Sag mal, was würdest du dir wünschen? Immerhin brennt jedem Menschen, so andersartig er oder sie auch sein mag, ein Wunsch auf der Seele. Also, was würdest du dir nun wünschen wenn du einen Wunsch ohne Grenzen frei hättest?"
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Kyle nickte. Ja, dass brachte Erinnerungen zurück...
      Schweigend starrte er einfach auf den Spielplatz. Dann sagte er: "Wünsche die nie in erfüllung gehe bringen nichts..." Das schien Kyles antwort zu sein. Er mochte sich vieles Wünschen. Aber am ehsten wohl, dass es nie so gekommen wäre. Oder das er endlich von seinem Schicksal erlöst werden würde.
    • "Ach komm! Sprich den Wunsch aus, oder schrei ihn während ich mir die Ohren zuhalte! Du hast einen!", seufzte er. Das konnte doch nicht wahr sein! "Außerdem, wer weiß ob nicht der dümmste Wunsch irgendwann in Erfüllung geht? Ich mag mir auch vieles wünschen, und wenn ich hart genug daran arbeite, dann bekomme ich es wahrscheinlich auch hin, mir diesen Wunsch zu erfüllen." Wenn man auf etwas hinarbeitete, dann würde das schon etwas werden. Auf alle Fälle. Daran gab es keine einzigen Zweifel - nicht die kleinsten Zweifel.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Wieder tauchte dieses Lächeln auf seinen Lippen auf... Es war das Lächeln einer Person, der nichts mehr wichtig zu sein schien, die den Lebenswillen verloren hatte. Das musste Frey wohl allmählich klar werden.
      "Ich wünsche mir viel. Das meine Schwester nie gestorben wäre und alles friedlich und normal geblieben wäre... Das es nie zu all dem gekommen wäre... Oder das ich von diesem Schicksal endlich erlöst werde. Erlösung ist mein Wunsch! Und ich wünsche mir endlich meinen eigenen Tod." Um ehrlich zu sein, war er das ganze schon so leit geworden. Er wollte wirklich nicht mehr, aber keiner seine Wünsche würden sie erfüllen.
    • Bald darauf fing er sich einen Schlag ins Gesicht und ein Grinsen von Frey das fiel zu nett wirkte. "Dann arbeite an deinem Wunsch endlich zu sterben - und das voll und ganz. Ich arbeite momentan daran zu überleben, Ziele, die unterschiedlicher sein könnten. So langsam aber glaube ich daran, dass du das schaffen kannst. Wer weiß, irgendwoher muss diese Anomalie herrühren und den Grund findest du bestimmt."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Also ob er da wirklich groß viel tun konnte... Immerhin hatte er Frey doch schon einmal einen Vorgeschmack darauf gegeben, das ihm alles widerfahren war. Ja, er war tausende von Tode gestorben und trotzdem stand er immer noch hier, quicklebendig! Also, was erwartete der Silberhaarige jetzt denn noch von ihm?! Das er sich mehr bemühen sollte?!
      Ohne groß mit der Wimper zu zucken, steckte er den Schlag ins Gesicht weg. Wäre ja nicht das erste mal, das ihn jemand Schlug...
      "Dann bist du der einzige von uns, der glaubt das es mir irgendwann gelingen wird..."
    • "Warum sollte ich nicht daran glauben? Meine Mutter sagte immer, wenn man an etwas glaubt, dann schafft man es auch! ... Nun, auch wenn sie unrecht hatte. Sie war krank, und hatte daran geglaubt, zu überleben - nur hat sie das nicht." Wenn dieses Vieh seine Seele konsumieren würde, würde er dann auch wieder zu seiner Mutter kommen? Würde er sie womöglich wiedersehen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Er hoffte wenigstens einen kleinen Trost zu bekommen, würde er seine "Krankheit" nicht überstehen. Denn jenes wäre wohl einer.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • "Deine Mutter...", murmelte Kyle. "... und ich sind genau gleich. Wir wünschen uns etwas, erhalten es aber nicht, trotz aller bemühungen. Sie wünschte sich das Leben, erhielt aber den Tod. Ich wünsche mit den Tod, wünsche mir Erlösung, erhalte aber die Unsterblichkeit..."
      Kurz lachte er. "Wie gerecht die Welt doch ist!"
    • Frey kicherte. "Vielleicht hast du recht, du Irrer. Wahrscheinlich hast du recht. Entweder wir bekommen, was wir wollen, oder nicht.", lachte er. Ihn hatte wohl auch schon die Verzweiflung und die Verrücktheit gepackt. Deswegen sollte er vielleicht doch etwas Abstand zu Kyle nehmen, diesen Schädling einfach auskotzen und sein normales Leben leben. Nur würde er jenen nicht sofort loswerden oder den Schädling auskotzen können.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.