[2er RPG] Hungry Monster

    • Aber da seufze Kyle. "Warte... Es ist nicht ganz so wie du sagst... Wahrscheinlich hast du recht das ich der Typ bin, der nicht einfach so mit so etwas abschließt, weshalb ich dir helf. Zum anderen... Wahrscheinlich weil du noch die Chance auf ein echtes und normales Leben hast." Wenn er ehrlich war, beneidete er Frey schon etwas darum so 'plimpflich' davon gekommen zu sein. Er selber hatte ja auch Pläne für seine Zukunft gehabt, war verliebt gewesen... So vieles hatte er tun wollen, aber dann war alles so gekommen und man hatte ihn am Ende brutal aus seinem Leben gerissen. Ihn in solch eine Existenz gezwungen...
      "Wirfst du jetzt einfach so dein Leben fort... Was soll ich dann sagen?"
    • "Mich nicht bemitleiden, mit deinem Leben so wie du es hast, leben.", antwortete Frey, der eigentlich Lust hätte, sich das schlagende Herz aus der Brust zu reißen. "Hör zu - wenn ich jetzt sterbe, ist es wohl jedem herzlich egal. Mein Vater hat dann noch immer seine Familie, und kann mit dem ohnehin zerbrochenen Teil endlich abschließen. Es mag zwar stimmen, dass ich mein Leben vielleicht einfach so in den Müll werfe - aber ich glaube, das tue ich ihn den nächsten 26 Tagen sowieso." Die Kapuze vom Kopf ziehend, blickten die schlitzartigen Augen zu Kyle. "Wenn das Vieh jetzt schon merkt, wann ich mich schlecht fühle und wann nicht, dann lebe ich keine 26 Tage mehr."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Man, Frey war jetzt echt verdammt schwierig...
      "Hör doch auf mit dem Scheiß... Wenn du daran glaubst es nicht zu schaffen, dann wirst du auch versagen. Wenn du es nicht versuchst, dann kannst du auch nichts gewinnen. Abgesehen davon bemitleide ich dich nicht.", meinte Kyle scheinbar so ruhig wie eh und je.
      Doch auf einmal erklang die Stimme einer fremden Person. Schien so, als wären sie nicht mehr allein...
      Nur dumm das die Polizei sich einen eher undenkbar unschönen Zeitpunkt ausgesucht hatte.
      Denn eigentlich war Kyle nicht so ruhig wie er wirkte.
    • Ach, er sollte ihn einfach in Ruhe lassen - auch wenn Frey wusste, dass das nicht passieren würde. "Ich habe auch nicht gesagt dass du das tust, ich meinte, du solltest mich nicht bemitleiden, du Idiot.", murrte der Silberhaarige. Doch andere Idioten hatten sich da wohl einen perfekten Zeitpunkt ausgesucht, um einzuschreiten, weswegen er sich die Kapuze wieder ins Gesicht zog. Zufrieden wirkte er den ganzen Tag schon nicht. "Es mag sein, vielleicht hast du recht. Wer kämpft, kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon längst verloren. Und ich glaube, das habe ich schon, indem ich mich diesen Schmetterlingen genähert habe."
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    • Noch ignorierte auch Kyle sie, während die beiden Polizisten näher kamen.
      "Gut, dann sag mir lieber, woher du plötzlich diese Lustlosigkeit hast weiter zu Leben? Ist dir dein Leben etwa jetzt echt so wertlos geworden? Wenn du wirklich denkst, dass du in diesem Augenblick verloren hast, dann hat es echt keinen Sinn mehr. Aber ich werde dich nicht einfach so gehen lassen können...", meinte der Schwarzhaarige mit geschlossenen Augen.
      Da mischte sich die Polizei ein. Sie verlangte tatsächlich, das sie beiden mit den Beamten kommen sollte. Kurz war eine art seufzen von Kyle zu vernehmen. Dann öffnete er seine Augen und man konnte die veränderten Augen erkennen. Schlitzförmige Pupillen in einer fast reinweißen Iris.
      Erst dann drehte er sich zu den beiden Normalen Menschen um, die ihn etwas irritiert anblickten.
      Das würde nicht gut enden.
    • Was für ein Mist. Nicht so einfach gehen lassen können? Was ging den mit dem ab? Wenn jemand sterben wollen würde, dann würde er das verdammt noch einmal machen. Doch Frey setzte sich teilnahmslos auf den Boden, starrte diesen an, und drückte seine Handballen durch die Kapuze auf die Augen, die davon verdeckt waren. Das brachte ihm zwar nicht viel, aber irgendwie schmerzten seine Augen. Sein Körper momentan auch. "Verzieh' dich!", zischte er dem Vieh zu, das weswegen auch immer, wieder versuchte, die Kontrolle über diesen Körper zu gewinnen. "Hast du nicht gehört, du Vieh? Verzieh' dich - am besten gleich aus mir heraus!"
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    • "Ihr habt echt eine menge Pech...", murmelte er in Richtung der Polizisten, ehe er Lächeln auf seinen Lippen erschien. Dann nährte er sich den Beamten, welche Instinktiv zurück wichen. Eine Angst vor etwas 'Unnatürlichen' war in den Genen der Menschen eingebrannt. Es sicherte ihnen nämlich manchmal das Leben. Nur heute nicht. Da machte Kyle auch schon einen Satz und berührte den Mann mitten in der Brust. Dieser Schrie auf und schien um Luft zu ringen, doch er konnte beim besten Willen nicht dem Schwarzhaarigen entkommen, so das er schließlich unter Schmerzen verstarb und leblos zu Boden sackte.
      Der Partner blickte geschockt auf das Bild was sich ihm bot, ehe er nach seiner Waffe langte.
      "Hoffnungslos!", meinte Kyle mit einem leicht hysterischen Lachen, ehe er sich auf den Mann stürzte, welche unter Schreien und Flehen langsam schwächer wurde und so dem Tod näher kam...
    • Er versuchte seine Augen abzuwenden, die teilweise noch sahen, was Kyle dort tat. Besser war es, dieses Vieh bekam nicht mit, was los war. Denn dann konnte sich erst recht nicht mehr wehren. Wenn Kyle ihm jetzt sagen würde, er sollte die Leichen fressen, dann konnte er das auch wohl getrost vergessen. Das würde ihn nur noch weiter zu einem Monster machen, das er nicht sein wollte. Hach, er hätte er doch damals auf Volma gehört, verdammt! Dann hätte er mit dem ganzen Scheiß hier nichts mehr zu tun!
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    • "Und nun wieder zu dir...", meinte Kyle, als er fertig war und wand sich wieder Frey zu. Seine veränderten Äußerlichen Merkmale blieben ihm aber noch erhalten, während er zu ihm ging, eine der beiden Leichen am Kragen mit sich schleppend. "Wenn du wie gesagt, sterben möchtest, zeig mir das das Biest stärker als du bist." Schon warf er ihm die Leiche regelrecht vor die Füße. "Zeig es mir, dass du so oder so sterben wirst." Dann huschte auch schon wieder dieses unheilvolle Lächeln über seine Lippen, während er mit seinen unnatürlichen Augen weiter auf Frey blickte.
    • Genau davor hatte er Angst gehabt. Dieses Vieh war zuvor schon ungestüm gewesen, und hatte sich gezeigt. Würde es sich jetzt auch noch auf seinen Geruch verlassen, was es sowieso tun würde, dann hätte er alle Mühe sich zu bändigen und nicht über die Leiche herzufallen wie ein wildes Tier. Gegen so etwas klar kommen war erstens mit Schmerzen verbunden und damit, den Mund zu halten und die Person vor sich nicht zu fressen. Frey hingegen hatte mittlerweile eine andere Idee. Er hielt sich die Nase mit einer Hand zu, und so die Kapuze mit der anderen tiefer ins Gesicht, so dass er die Leiche weder sehen und riechen konnte. Hoffentlich würde das einigermaßen funktionieren - denn wer wusste wie gemein Kyle sein konnte.
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    • "Hey, ich rede mit dir! Du meintes doch das du keine Chance hättest und sterben wirst! Also zeig es mir doch einfach!", meinte er und man konnte einen leichten Anflug von Zorn spüren. Da schoss plötzlich die Hand des Schwarzhaarigen vor und legte sich auf den Brustkorb des Anderen, genau wie vorhin bei den Polizisten. Schon konnte er ein leicht bekämmendes Gefühl spüren. "Spürst du das? Das ist der Tod, den du dir herbeisehnst... Soll ich dir mehr zeigen...? Willst du wirklich wissen, wie es sich anfühlt?" Das war nicht gut, Kyle schien es wirklich zu übertreiben... Oder besaß auch er im Augenblick keine Kontrolle über sich?
      Da ertönte ein Fauchen. Eine schwarze Katze mit funkelnden Augen stand nicht weit entfernt und fauchte mit gesträubten Fell.
    • Das konnte Kyle vergessen. Der Tod fühlte sich nicht schön an, sondern schmerzvoller, als er es sich erträumt hatte. Seine Hände zu Boden sacken lassend grummelte er unter Schmerzen irgendetwas von, dass Kyle sich nicht aufführen sollte wie ein kleines Kind, und sich eher unter Kontrolle bringen sollte - denn das konnte er ja im Gegensatz zu Frey wohl besser. Danach packte er ganz einfach die Hand des anderen. "Wärst ... du so freundlich ... mich ... nicht sterben ... zu ... lassen?" Denn wer wusste, ob nicht gleich ihn anfiel, anstatt die Leiche?
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    • Der Schwarzhaarige blickte zur Katze und stieß ein knurren aus, Dann lies er schließlich endlich von Frey ab. Sofort verschwand das Gefühl auch wieder.
      Sich von den anderen abgewandt, atmete Kyle ein paar mal tief durch, dann hob er die Leiche des Polizisten hoch und ging zu der Leide des zweiten. Seine Augen hatten wieder ihre normale Farbe und normale Pupillen Form angenommen, was zeigte das Kyle wieder vollkommen er selbst war.
      Die Katze hielt Abstand und fixierte die beiden nur nach einander noch zum letzten Mal, dann verschwand sie auch wieder in den Schatten der Seitenstraßen.
    • Der Silberhaarige zog scharf Luft ein und hustete dann kurz. Das war wirklich Atemanhaltend gewesen, außerdem bereitete es Schmerzen. Ohne darüber nachzudenken, was er eigentlich tat, verpasste er Kyle eine Ohrfeige und schrie aufgebracht: "JETZT HALT DU MAL DIE LUFT AN! ICH FRESSE DOCH NICHT SO EINFACH LEICHEN, DU VOLLTROTTEL - UND SCHON GAR NICHT, WENN DU MICH UMBRINGEN WILLST!" Frey selbst schien erstaunt über die Tat, wagte es aber nicht, seine Augen zu zeigen.
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    • Ohne ein Wort oder dergleichen akzeptierte er diese plötzliche Reaktion. Erst als Frey geendet hatte, meinte er ruhig: "Ich darf dich nicht umbringen bis die Zeichen wirklich dafür stehen das du unheilbar bist. Du willst keine Leichen fressen? Ist dir lebende Beute etwa lieber?" Scheinbar war seine eigene Wut dennoch noch immer nicht verraucht, auch wenn er sich besser im griff hatte als Frey...
    • "Nichts von beiden - nichts totes und nichts lebendiges.", murmelte er verloren. Das er nicht zu weinen begann war ja schon ein Wunder, was jedoch auch noch eines war, war dass er sich trotz dessen, dass sich dieses Vieh gezeigt hatte, und er Kyle jederzeit anfallen konnte, oder anderes, nichts tat. "Ich will nicht mehr... Ich bin heute viel zu müde für diesen Mist.", hauchte er. Nur was sollten sie jetzt mit den Leichen tun? Sollte Frey sie doch fressen?
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    • "Dann gehen wir zurück. Wenn du das nächste mal Hunger bekommst frisst du einfach, sobald du das Monster bist diese Leichen hier.", meinte er entschieden und hob die Leichen wieder auf.
      So würden sie immerhin Leben verschonen und das Biest konnte sich satt fressen wenn es wieder nervte.
    • Das war zwar ein Plan, doch zwei Leichen? Ob die für dieses Vieh reichen würden? Vielleicht, wenn Frey es danach schaffen würde sich zurückzuverwandeln. Aber das war eine Angelegenheit, die so schwer war, dass sie unmöglich schien. Vollkommen unmöglich und noch dazu, wer wusste wie es sich auf ihn auswirken würde? Denn die Nebenwirkungen musste es sicher irgendwo geben, wenn auch vielleicht etwas unbekannter - denn vielleicht wollte ihm davon auch keiner etwas sagen.
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    • Ob ihn niemand etwas davon sagen wollte, oder woran es auch immer lag, Kyle schwieg ebenfalls darüber. Stattdessen versuchte er ungesehen die Leichen in ihr Versteck zu befördern und sie dann im einem Nebenraum zu packen, damit sie nicht im weg rumlagen.
    • Frey half dabei so gut es ging eigentlich mit, denn nun hatte er das Vieh ja einigermaßen vertrieben - gut für ihn eigentlich, denn dann würde er nicht sofort beginnen die Leichen anzuknabbern wie ein kleines Kind gerne mit einem Lebkuchenhaus tat. "Hin und wieder kommt es mir so vor, dass mein Leiden, oder wie auch immer man es nennen kann, mir nur noch mehr Probleme bereitet als ich ohnehin schon hatte. Mein Leben wird ja immer besser... Hach, bin ich heute sarkastisch."
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