[2er RPG] Das magische Portal

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    • Im Raum angekommen, nahm er das Buch und legte er vor Dante auf den Tisch. "Lies selbst.", meinte der Kater. Der Verfasser hatte eine sehr leseriche Schrift gehabt und es in keiner schweren Sprache verfasst.
      Doch der Text... Er enthielt eine Beschreibung und Gerüchte, so wie Sagen, welche nicht bewiesen wurden. Und die Heilung, um der es dadrinn ging war genau so etwas. Also war vollkommen unklar, ob das überhaupt helfen würde.
      "Ich habe mir auch schon überlegt ob ein Wechsel der Paralellwelt helfen könnte..."
    • "Ist wohl unsere einzige chance, was?", fragte Dante eher missmutig.
      Er konnte sich nicht vorstellen, dass ein Wechsel der Welten ihm helfen würde.
      Aber den Versuch war es sicherlich wert.
      "Glaubst du, wir kriegen das hin, ohne das irgendjemand was mitbekommt? Ich will nicht, dass das Volk in Aufruhr gerät. Es wird wieder Krieg geben, wenn ich sterbe und keiner da ist, der mich ersetzen kann."


    • "Wir müssen es. Anders geht es nun einmal nicht.", sagte Noel. Groß andere Möglichkeiten hatten sie ja nicht.
      Dann unterbrach sie ein Klopfen. "Mein Herr seid hir hier?", fragte eine Stimme vorsichtig. Denn entdeckte er Dante und sagte: "Eine Person draußen hat um eine Audienz bei euch gebeten. Sie sagt es seihe sehr wichtig und könne nicht länger warten. Sie erwähnte auch, dass sie irgendetwas hilfreiches Wissen würde. Worüber wollte sie nicht sagen..."
    • Dante nickte.
      "Lass sie ein. Sie soll im Thronsaal warten, ich komme gleich."
      Als der Bedienstete wieder weg war, sah Dante wieder Noel an.
      "Könnte dich vielleicht auch interessieren.", sagte er schlicht und machte sich auf den Weg zu dem großen Saal, indem er andere empfing.
      Erschöpft ließ er sich in seinen Thron sinken, Nibia nahm neben ihm Platz ohne ihre Gestalt zu ändern.
      Aufgrund Dantes Zustand war sie in höchster Alarmbereitschaft.
      Immerhin war sie nun seine letzte Verteidigungsmöglichkeit.


    • Der Kater nickte. Er würde mitkommen. So folgte er auch schon fast sofort Dante in den Thronsaal.
      Kaum angekommen öffneten sich die Türen und eine Frau trat ein.
      Ihre Gestalt war in einen dunkelbraunen, am unteren Ende leicht zerrissenden, Umhang gehüllt. Auch ihr Gesicht war auf Grund der Kapuze, in dessen Schatten dieses lag nicht zu erkennen. Doch an der Stimme konnte man ohne zweifel erkennen, dass die Fremde eine Frau war. Leicht verbeugte sie sich knapp und sagte: "Ich danke euch dafür mich so schnell empfangen zu haben... Denn viel Zeit bleibt mir nicht, so wie ich befürchte."
    • "Wie ist dein Name?", fragte Dante.
      Was auch immer diese Frau zu sagen hatte; was auch immer ihr die Zeit nahm, die sie brauchte; Dante würde nicht zulassen, dass irgendjemandem hier drin ein Unglück geschah.
      Hier drin hatte diese Frau so viel Zeit, wie sie eben brauchte.


    • "Mein Name ist nicht von belangen.", antwortete sie ruhig und entschieden. "Und verzeiht mir bitte..." Denn letzten satz hatte sie gemurmelt, doch schon im gleichen Moment schlug sie ihren Umhang nach hinten und heilt ein Schwert in der Hand.
      Dann sprang sie vor und griff mit erhobener Waffe Dante an.
      Sie würde versuchen ihn umzubringen.

      Noel, der ebenfalls anwesend war Griff, als er die Situation im selben Moment verstand ebenfalls nach seiner Klinge, in der Hoffnung irgendetwas ausrichten zu können. Doch er würde zu langsam sein um rechtzeitig etwas bewirken zu können...
    • Nibia sprang vor Dante und hielt die Klinge mit ihren Zähnen auf.
      Sie knurrte laut, als sie die Frau mit scheinbarer Leichtigkeit zurückdrängte und sie schließlich auf den Boden schubste.
      Das Schwert hatte sie ihr dabei aus der Hand gerissen und spuckte es nun zu Dantes Füßen aus, der aufgestanden war.
      Er ging zu ihr, auch wenn Nibia und auch keiner der Umstehenden das guthieß.
      Dante reichte ihr seine hand, um ihr aufzuhelfen.
      "ich verzeihe dir, wenn du mir deine Beweggründe nennst.", meinte er mit ruhiger Entschlossenheit.


    • Sie schlug seine Hand weg. "Fass mich nicht an!", schrie sie ihn ins Gesicht, ehe sie geschickt von eigener Kraft auf die Beine kam. Ihre Hand lag auf einer anderen Waffe, die an ihrer anderen Hüfte hing.
      Die Fremde biss leicht ihre Zähne zusammen und schien leicht zu zittern. Dann zog sie ihre Waffe und Noel zog scharf die Luft ein.
      Denn in der Hand der Fremden lag eine ihm sehr wohl bekannte, rote Klinge.
      Das war eigentlich sein Schwert gewesen...
      Aber wie kam das in ihre Hände?
    • Dante hob abwehrend die Hände.
      "Du tust das hier nicht freiwillig, nicht wahr?"
      Er konnte in der Frau lesen wie in einem offenen Buch.
      Schon immer hatte er eine begabung für die Deutung von Körersprache gehabt.
      Diese Frau hier... sie wurde zu all dem gezwungen.
      "Ich kann dir helfen, wenn du mich lässt", meinte Dante, weiterhin ruhig.
      Nibia hielt er zurück.
      Würde er das nicht tun, würe sie die Frau in der luft zerfetzen.


    • Sie schüttelte leicht den Kopf unter der Kapuze. "Du versteht das alles nicht. Es gibt keinen anderen Weg. Allein euer Tod kann etwas daran ändern.", meinte sie und richtete ihre Klinge auf den jungen König. "Werdet ihr euren Tod akzeptieren? Oder werdet ihr versuchen mich daran zu hindern?"
      Das Schwert leuchtete leicht, funkelte fast schon. Sie meinte das ernst.

      Noel unterdessen zog langsam seine eigene Waffe. Das reichte...
      Dante schwebte in großer Gefahr. Er sollte besser eingreifen.
    • Dante schüttelte weder mit dem Kopf, noch nickte er.
      Er gab ihr keine Antwort, da er seinen Tod schon lange akzeptiert hatte, ob sie es nun tat, oder dieses Ding.
      "Bleib, wo du bist Noel.", forderte er den Kater auf, wie Nibia auch zuvor durch ein einfaches Handzeichen.
      Er wrde das hier allein regeln.
      "Ich verstehe es nicht, da hast du recht. Aber du hast ja auch nicht versucht, es mir zu erklären."


    • "Du willst es wissen? Dann sieh mich an!", antwortete sie und griff nach ihrer Kapuze, um sie nach hinten zu ziehen und so ihr Gesicht zu offenbaren. Eine schwarze Band zierte ihr Gesicht und verdeckte ihre Augen. Auf der linken Wange war eine Narbe zu erkennen und langes blondes Haar umrahmte ihr Gesicht. Dann erst bemerkte man das was sich ebenfalls auf seinem Kopf befand. Ein paar, gelblicher, schwarzer Ohren.
      Ihr Arm mit der Klinge zitterte leicht. "Ich bin hier um etwas zu ändern... Ich werde nicht zulassen, dass die Dinge ihren Lauf nehmen. Nein, ich werde die Zukunft ändern, auch wenn es bedeutet, dass ich dich hier und jetzt umbringen muss..."

      Noel starrte die junge Frau an... Schier Fassungslos.
      Dann endlich fand er seine Stimme wieder und murmelte nur ein Wort.
      "Sya...?" Wie war das möglich?
    • Dante blieb weiterhin ruhig.
      "Die Zukunft also...", murmelte er.
      Langsam machte er einen Schritt auf Sya zu, sodass die Spitze ihrer Klinge sich nun direkt gegen seine Brust drückte.
      "Dann tu es. Du weißt, was passieren wird. Ich habe Noel bereits darum gebeten, doch offenbar scheint er dieser Bitte nicht nachgekommen zu sein. Warum, das kann ich nicht sagen, lediglich vermuten. Na los. Ich habe dich nie um etwas gebeten, du warst immer meine kleine prinzessin. Ich kann nur ahnen, was fü ein Tyrann ich sein werde. Also tu mir den Gefallen und töte mich, bevor ich dich nicht mehr lieben kann."


    • Sie zitterte immer noch leicht. Dann lies sie langsam ihre Waffe sinken. "... Wieso...?", murmelte sie und schüttelte ihren Kopf. Wieso konnte sie es nur nicht?!
      Jetzt, da sie extra hier war, jetzt da sie extra eine Chance dazu hatte, wieso nur konnte sie es nicht?!
      Und warum hatte es auch so kommen müssen?
      Seine Worte verbesserten ihre Situation nicht. Nach all der Zeit... war es so seltsam ihn, den alten Dante wieder zu treffen.
      Schließlich fing sie sich wieder. "Ich... kann es nicht... Noch nicht... ICH KANN ES EINFACH NICHT!"
      Sie kämpfte mit sich selber, versuchte so kühl zu bleiben, wie sonst auch und die Kontrolle über sich zu behalten.
    • Dante ging noch einen Schritt auf Sya zu und schloss sie sanft in seine Arme.
      "Ist schon okay. Dann kannst du es eben nicht. Ich werde schon dafür sorgen, dass dir kein Unglück widerfährt. Die Zukunft kann man leicht ändern."
      Er strich ihr sanft durch's Haar, so wie er der kleinen Sya immer über den Kopf strich.
      "Ich will nicht, dass dir was geschieht...", murmelte er mit einem erschöpfen lächeln.
      "Dir darf einfach nichts passieren. .."


    • Sie spürte seine Umarmung und konnte sich einfach nicht zurück halten.
      Leicht zittern begann sich zu Schlurzen. Tränen, die nicht von dem schwarzen Stoff über ihren Augen aufgehalten worden waren, liefen ihr über die Wange.
      "Wieso...?",kam es leise über ihre Lippen.
      Was sie gesehen und erlebt hatte, war nicht Schön gewesen. Nein, es muss wohl die Höhle gewesen sein.
    • Dante schwieg und hielt sie einfach weiter im Arm.
      Nach einer Weile meinte er: "Ich denke, du solltest dich etwas ausruhen, meinst du nicht? Es muss eine lange, anstrengende Reise gewesen sein, von da aus wo du herkommst."
      Er wandte sich an einen der Bediensteten, die hier herumstanden.
      Die waren alle immer noch mehr oder minder in einer Art Schockzustand.
      Er gab die Anweisung, ein Zimmer zurecht zu machen.
      "Wenn du etwas brauchst, lass es mich wissen, okay?", sagte er dann wieder zu Sya und strich ihr über die Wange.
      Es war erstaunlich, wie ruhig Dante die gesamte Situation gelöst hatte, beinahe so, wie es sein Vater immer getan hatte.
      Nur das Dante die Großherzigkeit seiner Mutter ebenfalls geerbt hatte.


    • Nun löste sie sich von Dante und schüttelte ihren Kopf.
      "Nein, ich muss den Anderen bescheid geben. Außerdem muss ich noch etwas tun. Wenn ich im Moment nicht in der Lage bin diesen Weg zu gehen, werde ich den anderen nehmen."
      Dann hob sie ihr anderes Schwert auf und steckte jenes wieder zurück an seinen Platz. Sie hatte sich schnell wieder gefangen, so wie es aussah...
      Auch zog sie sich wieder die Kapuze übers Gesicht. Dann blickte sie in Dantes Richtung und sagte nur: "Eue Vorhaben könnte es heraus zögern. Beeilt euch aber. Ihr müsst noch vor Mitternacht verschwunden sein. Oder 'er' wird hier auftauchen. Und das wäre nur der Anfang..."
      Dann drehte sie um und ging.
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