[2er RPG] Das magische Portal

    • Nicht lange und Sya erwachte wieder. Gähnend tapste sie etwas über das Bett und blickte zu dante. Dann stiel sich ein grinsen auf ihr Gesicht und sie machte sich bereit. Kurz darauf sprang sie auf seinen Bauch und rief hüpfend: "Dante! Komm, steh endlich auf Schlafmütze, es ist schon Morgen! Oder ich hole die Welpen und lass sie dein Gesicht ablecken!"
    • Dante schreckte aus seinem Traum hoch und saß praktisch im bett.
      Keuchend griff er an seine schmerzende Kehle.
      Er brauchte einen Moment um zu realisieren, dass es nur ein Traum war.
      Er schüttelte kurz den Kopf, um die Bilder loszuwerden.
      "Das nächste mal kannst du mich auch normal wecken, meine kleine Prinzessin.", meinte er dann lächelnd.


    • Kurz beobachtete sie ihn, ehe sich ein Lächeln auf ihr Gesicht stiehl. Wer hätte gedacht, dass sie so böse Lächeln konnte? "Och, warum denn? Mach doch Spaß dich so zu Wecken!" Schon sprang sie vom Bett und streckte sich noch einmal.
    • "Mir aber nicht, Kleines."
      Er setzte sich auf, die Beine über den Rand des Bettes.
      Kurz fuhr er sich mit den Händen durchs Gesicht, ehe er aufstand und im Badezimmer verschwand.
      Als er in den Spiegel sah, traf ihn die Erkenntnis hart: Es war kein Traum gewesen.
      Oder zumindest ein sehr mächtiger.
      Denn auf seinem hals bildeten sich typische Würgemale.


    • Dann richtete Sya ihr Fell mit einer gründlichen Morgenwäsche.
      Als sie damit fertig war entfaltete sie ihre Flügel und schlug mit diesen immer auf und ab. Dabei hüpfte sie hin und wieder, was dem Schauspiel schon etwas belustigendes gab. Am Ende kletterte sie wieder aufs Bett und sprang von dort einmal in die Luft, noch immer es weiter versuchen. Am Anfang sah es nicht schlecht aus, doch am Ende lag sie wieder auf den Boden, die Flügel ausgebreitetan beiden seiten neben sich.
    • Während Nibia die Kleine bei ihren Flugversuchen beobachtete, zog sich Dante schnell etwas an.
      Dabei wählte er extra ein Hemd, dass die Male überdeckte.
      Er warf schnell noch ein paar Kopfschmerztabletten ein und dann startete er in den Tag.
      "So. Jetzt zu deinem Freund. Den wolltest du mir doch vorstellen.", meinte er lächelnd.


    • Daraufhin unterbrach sie ihre versuche und wand sich Dante zu. "Ja! Er wird draußen im Wald sein und dort warten, da er es scheinbar nicht sonderlich mag hier im Schloss zu sein.", sagte die Kätzin und lief vor, um dann kurz darauf anzuhalten und auf Dante zu warten, damit dieser auch hinter her kam.
    • "Wollen wir Noel und die anderen nicht vorher noch einmal fragen, ob sie mitkommen möchten?", fragte Sya Dante, auf ihren weg durchs Schloss. Sie konnte ja nicht wissen, das Noel gerade mit etwas anderem beschäftigt war. "Jiro würde bestimmt mit kommen..."
    • Sya nickte und schlug so einen kurzen Umweg zu Noels und Jiros Zimmer ein. Der weiße Drache beschloss mit zu kommen, doch der Kater winkte ab. "Eigentlich gern, aber ich habe heute noch etwas anderes zu tun." So zog der Trupp zu 4 weiter.
      Kurze zeit darauf erreichten sie Syas Lieblingsplatz im Wald. "Er hat gesagt, dass er kommen wird und wir warten sollen, sollte er noch nicht hier sein."
      Schon richtete die Kätzin ihren Blick auf den Waldrand, an dem in diesem Moment das Lichtlein erschienen war. Die anderen sahen es wie üblich nicht. Erfreut lief sie zu dem Licht und setzte sich vor diesen auf den Boden. "Danke, dass du den Weg zeigst! Das hier sind Dante, Nibia und Jiro, von denen ich dir doch schon so viel erzählt habe!", plapperte Sya los.
    • Dante hatte keinen blassen Schimmer, mit wem seine Kleine da eigentlich redete.
      Selbst Nibia war ratlos.
      Si konnte zwar spüren, dass da etwas war, mehr aber auch nicht.
      Es bewegte sich auf irgendeiner Art zwischen den Welten, auf eine Weise, die Nibia nicht erkennen konnte.


    • Kurz plapperte sie noch etwas erfreut, ehe sie sich zu den anderen umdrehte und verkündete: "Kommt jetzt! Er bringt uns hin!"
      Dann setzte sie sich auch schon in Gang.

      Jiro erging es ähnlich wie Dante. Er sah und bemerkte nämlich gar nichts. So blieb ihnen auch nichts anderes übrig als Sya zu folge, die sie sehen konnten, während diese dem Lichtlein folgte, dass sie ihrerseits erkenen konnte.
    • Allmählich wurde das Gelände vor ihnen immer unzugänglicher...
      Dann hielt Sya vor einer steindernden Wand an. Ein riesieger, von Planzen überwucherter Stein.
      Die Kätzin führte den Trupp halb um den Stein herum, ehe sie anhielt. Dann ging sie einfach durch den Stein. Ein versteckter Eingang...
      Im inneren führte sie wein dunkler Gang weiter, bis zu einer riesiegen, uralten Tür, die früher einmal wohl äußerst kunstvoll verziehrt gewesen sein musste.
    • Die alte Tür öffnete dich daraufhin langsam und gab den Blick in ihr inneres frei. Scheinbar war schon sehr, sehr lange niemand mehr hier gewesen.
      Ein weiterer Gang führte den Trupp weiter ins innere, ehe er schließlich in einem riesigen, unterirdischen Hohlraum endete. Von der Decke erhellten Steine und seltsame Pflanzen die Umgebung, so dass hier unten Pflanzen, wie oben auch gedeihen konnten. Außerdem erstreckte sich vor ihnen nun eine alte, überwucherte Steinstraße. Überall konnte man die Umrisse von alten Gebäuden, welche größtenteils gut erhalten waren erkennen. Doch so gut wie alle, waren von den Pflanzen hier unten erobert worden.
      "Wow...", murmelte Sya und machte ein paar Schritte nach vorne. Es war wirklich faszinierend. Und gleichzeitig wurde ihr bewusst, dass sie unwissend Dante eine ganze vergessen Stadt geschenkt hatte. Mit all den Schätzen, die es wohl möglich noch hier unten gab. Aufgeregt blickte sie den jungen König an und fragte: "Dürfen wir uns umsehen?! Es ist so aufregend hier!"
    • Dante war sprachlos.
      War er wirklich.
      Hier unten kam ihm alles so vertraut und doch gleichzeitig so fremd vor.
      Er war sich sicher, hier schon einmal gewesen zu sein, doch wann?
      Soweit er wusste, war er keinen Monat alt gewesen, als er weggegeben worden war.
      "Bleib lieber in unserer Nähe. Wir sehen es uns gemeinsam an", meinte er abwesend.


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