[2er RPG] Das magische Portal

    • Nachdenklich versuchte der Grünhaarige einen Antwort darauf zu finden. "Was ich gerne tun würde... Ich würde eigentlich gerne mehr über meine Art erfahren und wo meine Wurzeln liegen. Immerhin habe ich es nie erfahren." Das fiel Basilisk als einziges im Moment ein. Nichts lieber würde er tun, als mehr über sich heraus zu finden.
    • Das hatte Basilisk nicht gewusst. "Ich besitzte aber keinen Anhaltspunkt für unsere Suche, da ich nicht sagen kann, wo man meine Art noch finden kann. Vielleicht wissen diese Anubisgeister etwas darüber..." Immerhin waren sie ja halbwegs immun gegen sein Gift, was ihn daraus schließen lies, dass ihre beiden Arten sich einen Lebensraum teilten oder sonst irgendwie öfters trafen.
    • "Dann geh sie doch fragen. Jackson wird ein wenig misstrauisch sein, aber Minaria erzählt dir bestimm gern etwas. Sag ihnen, dass ich es vorgeschlagen habe, dann werden sie schon nicht zu unhöflich sein."
      Dante lächelte aufmunternd.
      Er hätte die beiden auch einfach herbestellen können, aber so würde es sein neuer Freund nie lernen, eigenständig zu handeln.
    • Basilisk zögerte. Sollte er wirklich einfach zu den Geschwistern gehen und sie fragen? Nach all dem, was er den Rebellen angetan hatte, besonders mit Erens Tod durch seine Hand... Immer noch hatten ihm nicht alle dies verziehen besonders die, die dem Alten so nah gestanden hatten. In Gedanken berührte er die Stelle, wo er noch eine Narbe von damals hatte, als ihn Dante so schwer verletzt hatte. Sein Bein war danach völlig hinüber gewesen. Nur mit viel Glück und mächtigen Heilzaubern hatte man ihn damals sein Bein retten können. Sonst wäre es unbrauchbar geworden...
      Erst jetzt stand der Grünhaarige auf. Am Eingang aber erstarrte er kurz und fragte leicht unsicher: "Wie... fühlst du... dich?" Bisher hatte er sich noch nie bei jemanden nach seinem Wohlbefinden erkundigt. Es war ein seltsames Gefühl...
      Nachdem Basilisk eine Antwort erhalten hatte, verschwand er auch schon wieder um die Anubisgeister zu suchen. Er fand sie schließlich auch.
    • Dante hatte auf die Frage mit einem "Ganz gut" geantwortet.
      Doch das war nicht einmal ansatzweise die Wahrheit.
      Er legte sich wieder hin und ergab sich seinen Kopfschmerzen.

      Jackson war wirklich mehr als misstrauisch.
      Während seine Schwester ruhig dasaß und dem basiliskten bereitwillig zuhören würde, tigerte er unruhig hin und her, ohne ihn aus den Augen zu lassne.
    • Kurz gab er seinen Wunsch wieder, welchen er auch bei Dante geäußert hatte. Auch sagte er, dass dieser ihn dann zu ihnen weiter geschickt hätte. Der Grünhaarige versuchte die ganze Zeit über Jackson so weit es ging zu ignorieren, da dieser Basilisk mit seinem Verhalten nervös machte.

      "Warum hast du ihm nicht die Wahrheit gesagt? Etwa, um ihn nicht zu beunruhigen?", fragte die bekannte Stimme des Gestaltwandlers. Dieser sah als Mensch auf dem Boden, wo vor kurzen noch ein Hund gewesen war und beobachtete Dante.
    • "Du siehst zwar anders aus, aber du riechst, wie die Basilisken, die bei uns in der Wüste gelebt haben. Wir waren sozusagen nachbarn. Aber dieser dumme König, der eigentlich gar nicht auf den Thron gehört hat unser Volk versklavt, deshalb sind mein Bruder und ich abgehauen. Ich weiß nicht, ob es drt noch welche von deiner Art gibt.", erklärte Minaria.
      "Wie... wie geht es Dante denn?", fragte sie dann etwas zögernd.
      Sie machte sich Sorgen um ihn.

      "Er hat schon genug Probleme, mit denen er klar kommen muss. Er soll sich nicht auch noch Schuld für meinen Zustand geben."
      Dante starrte wie zuvor die Decke an.
    • "Er sagte, dass es ihm soweit ganz gut geht.", antwortete Basilisk. Artverwandte von ihm lebten also dort in der Wüste. "Habt ihr wirklich noch nie jemanden, so wie mich gesehen oder davon gehört?" Der Grünhaarige wollte ganz sicher gehen.

      Einen Moment schwieg Aki. "Du machst dir noch immer Vorwürfe wegen dem mit Noel, oder?", meinte der Gestaltwandler schließlich.
    • "Gesehen nicht. Aber gehört.", meinte Minaria fröhlich.
      "Wir sind zu Jung, um deinesgleichen zu kennen. Es waren Geschichten, die bei uns erzählt wurden. Und die anderen, die dir ähneln, haben auch darüber gesprochen.", meinte Jackson, der sich mittlerweile auf das misstrauisch ansehen und herumsitzen beschrenkte.

      "Wie könnte ich nicht?! Ich habe das Schwert geführt, dass ihn verletzt hat!", meinte Dante und seufzte.
      Da war nämlich noch mehr.
      Etwas, dass keiner außer ihm und der falsche König wusste.
    • Basilisk hatte doch noch etwas Glück. "Was für Geschichten genau? Und wird darin auch berichtete wo man sie findet?", fragte er leicht ungeduldig nach. Er wollte endlich mehr wissen.

      "Aber das warst nicht du, sondern der Tyrann. Noel würde es dir zu dem ganz sicher verzeihen.", versuchte Aki Dante zu beruhigen.
    • "Man sagt, sie leben weit draußen, wo kein anderer leben kann. Nicht einmal die normalen Basilisken kommen soweit raus, ohne zu verdursten. Aber deine Leute sollen es können. Deshalb ist es auch nur ein Gerücht. Niemand, der sie gesucht hat, kam wieder.", meinte Minaria.
      "Aber wenn du einer von ihnen bist, solltest du es schaffen können. Und wenn noch welche da sind. So weit draußen sollten sie eigentlich geschützt sein vor dem Artenverfall, den der Krieg mit sich gebracht hat."

      "Es geht nicht darum, ob er es mir verzeiht. Ich weiß auch, dass er das hächstwahrscheinlich tun wird, wenn er es noch nicht getan hat. Es geht darum, dass ich mir nicht verzeihen kann. Und das wird auch ewig so bleiben."
      Den letzten Satz hatte lediglich leise gemurmelt.
    • "Mich aber hatte man finden können und somit es wohl doch nicht ganz unmöglich wieder lebend zurück zu kommen", warf Basilisk nachdenklich ein. Er wollte nun auf jedenfall dort hin in diese Wüste. Immerhin war es der einzige Hinweis, so wie es aussah. "Ich werde dort hin gehen." Ob mit Begleitung oder ohne wäre dem Grünhaarigen gleich.

      Besorgt ruhte der mitfühlende Blick von Aki auf seinem Freund. "Aber trotzdem. Es warst nicht du, der das Schwert geführt hat. Es war jemand anderes, der sich deinem Körper bemächtigt hat. Dich trifft somit keine Schuld. Noel lebt immerhin noch. Es ist um einiges Schlimmer, wenn jemand sterben würde. Das hat auch Noel behauptet. Er meinte auch, dass er dir bald seine ganze Geschichter erzählen wird."
    • Gut, dann reisten er wohl nicht völlig allein los. "Wir brechen am besten sobald wie möglichst auf, wenn es euch nichts aus macht.", sagte der Grünhaarige. Vielleicht noch etwas für die längere Reise mitnehmen, aber das wäre es dann auch.
      Schließlich brachen sie auf...

      Machtlos blickte der Gestaltwandler zu Dante. Dieser müsste damit dann wohl alleine klar kommen. Trotzdem blieb Aki in der Nähe und leistete dem Prinzen Gesellschaft.
      Die Tage verliefen ähnlich trostlos.
      Felina welche Dante nur einmal Besucht hatte, erschien nicht wieder. Somit verliefen auch die Nächte wie üblich.
      Dann kam der Tag, an dem der Thronerbe endlich sein Lager verlassen konnte und die anderen besuchen konnte.

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    • Auch Aki machten sich Sorgen, doch er wusste nicht, was er tun konnte. Der Gestaltwandler war Machtlos dagegen. So konnte er nichts weiter tunals zusehen, wie sich sein Freund damit abquelte.
      Was Noel und Jiro anbelangte, die beiden schienen sich noch unter der Obhut der Heiler zu befinden. Nur einmal kurz traf Silver auf Dante. Der Drachin fiel sofort auf, wie schlecht es diesem ging.

      Unterdessen erreichte Basilisk in Begleitung der Anubisgeister endlich die ersten Ausläufer der Wüste.
    • Aki begleitete sein Freund und versuchte desen hin und wieder als Hund auf etwas Gutes aufmerksam zu machen. Vergeblich, so wie es schien. Seine Bemühungen waren umsonst. So ging auch der Gestaltwandler dazu über zu schweigen.

      "In welche Richtung jetzt?", fragte Basilisk nach und sah sich die trostlose Umgebung an.
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