So machten sie sich schließlich zusammen an die Arbeit. Die Zeit verging und es wurde immer später... Schließlich meinte, der Alte es Seihe genug für heute gewesen. "Danke für deine Hilfe, Dante."
"Wenn du möchtest. Du bist hier jederzeit Willkommen.", meinte Eren zu Dante. Die Straßen der Stadt waren ruhiger geworden, doch man musste vorsichtig sein, den es gib ja noch die paar Spione des Tyrannens, unter den Rebellen, obwohl man alles tat um dies in den Griff zu bekommen.
Ganz plötzlich kamen zwei große, dunkle Anubiswölfe auf sie zugerannt.
"Versteckt euch!", rief der eine und beide schoben sowohl Eren, als auch Dante in die nächstbeste Gasse.
"Wir haben einen der Spione gefunden, und er ist gerade hinter euch her."
Es waren Jackson und seine Schwester.
Der Alte verstand und lies sich in die Gasse schieben. Nun musste man nur noch den Spion ausschalten, der etwas verwirrt aus den Schatten trat. Immerhin hatte er plötzlich seine Beute verloren. Langsam kam er näher...
Die beiden verstanden sich blind.
Minaria stellte sich vor Eren und Dante und drückte sie noch ein Stück weiter in die Gasse.
Ihr Bruder Jackson verschmolz förmlich mit den Schatten und wartete.
Dann, als der Spion nahe genug war, stürzte er sich auf ihn und nagelte ihn mit seinem Gesicht auf den Boden.
"Schrei und du bist tot...", drohte er.
Der Spion hielt die Klappe.
Eren hob nich etwasden Kopf um besser sehen zu können und war überrascht. Er kannte die Person und hätte nicht erwartet, dass dieser Mensch ein Spion war...
Dante hatte sich gegen eine Hauswand gedrück und versuchte, nicht in Panik zu geraten.
"Jackson, hör auf! Du bringst ihn noch um, obwohl er nicht schreit!", zischte Mina.
Ihr Bruder war mal wieder ein wenig grobmotorisch unterwegs.
Nun meldete sich Eren wieder zu Wort. "Wir sollten ihn gefangen nehmen und herausfinden, was er weiß und was er uns vielleicht noch über den Tyrann sagen kann." Beruhigend legte er eine Hand auf die Schulter des Blonden neben ihm.
"Geht klar Boss."
Jackson zerrte den Spion auf die Füße und obwohl er kleiner war, hatte er enorme Kraft, sodass es kein Porblem für ihn war, den Kerl festzuhalten.
"Danke euch Beiden nochmals.", sagte der Ältere zu den Anubisgeistern. Er sah einen Moment lang noch den Spion an, bevor er sich Dante zu wand. "Komm, lass uns lieber weitergehen. Minaria, begleitest du uns, ober möchtest du deinem Bruder helfen?"
Eren beschloss den Blonden einfach nach Hause zu bringen. "Leider wird er nicht der letzte Spion hinter unseren Linien sein. Damit musst du also rechen.", sagter der Alte schließlich. Dann erreichten sie Dantes Haus.
Dante nickte bloß und schwieg.
Ihm ging zu viel im Kopf rum und er hatte keine Ahnung, was er fühlte oder fühlen sollte.
Das war alles viel zu viel hier für ihn.
Bald darauf hatten sich beide verabschiedet und der Alte machte sich auf, zurück zu seinem Haus zu gehen. Dante blieb alleine in seiner Wohnung mit Nibia zurück.
Dante setzte sich ans Fenster und starrte nach draußen.
Ihm ging zu viel im Kopf rum, um jetzt zu schlafen.
Außerdem wollte er heute Nacht nicht schon wieder sehen wie seine Eltern starben.
Langsam fand er sich mit dem Gedanken ab, dass es seine Eltern waren, und er wusste nicht, ob er das gut oder schlecht finden sollte.
Sein ganzes Leben war eine Lüge gewesen. Er wusste ja, dass er adoptiert war, aber gleich aus einer anderen Welt?
Etwas schoss blitzschnell durchs Zimmer und war augenblicklich wieder unter einem schrank verschwunden. So schnell, das man die Maus wohl kaum bemerkt haben konnte. Das Tier beobachtete aus seinem Versteck den Blonden. Ihre großen Knopfaugen hatten einen gewissen... intelligenten Ausdruck innen, denn man sich nicht so recht erklären konnte bei dem kleinen Nager. Einen Moment lang ruhten seine Augen noch auf Dante, dann zog es sich unter dem Schrank wieder zurück.
Dante hatte das Tier bemerkt, aber anstatt sich darum zu kümmern stand er auf und schlurfte in sein Schlafzimmer.
Er hatte eigentlich keine Lust zu schlafen, aber er war völlig erledigt.
Er zog sich bis auf seine Boxershorts aus und ließ sich wie einen Stein ins Bett fallen.
Seine Kopfschmerzen waren auch schon wieder da.
Nach dem der junge Mann das Zimmer verlassen hatte huschte das Mäushen wieder aus seinem Versteck. Geshickt kletterte er den Stuhl hoch, gelangte auf den Tisch und von dort schließlich an die Vorratskammer. Viel war nich drinnen, aber das war dem Tier egal. Sofort schnappte es sich etwas und futterte dies blitzschnell weg. Noch etwas verschwand zwischen den Zähnen des Nagers. Dann schob der Klein ein größeres Stück Brot zur Tür und lies es runterfallen, auf den Boden. Geschickt kletterte die Maus nach unten und versuchte dann ihre Beute zu Schrank in Sicherheit zu bringen. Doch plötzlich stand Nibia vor dem Nager...
"Miau...", meinte Nibia ganz unkatzenhaft und versuchte die aus zu erwischen.
Das Tier war schnell. Nibia aber auch.
Und so rannten beide hintereinander her.