[2er RPG] Dragon Daughter

    • Sie lächelte und nickte, ehe sie ihm hinterher blickte. Dann war Joffery auch schon verschwunden...


      Hayate segelte durch die kühle Luft des Gebirges, welches er früher sein Zuhause genannt hatte. Leise rief er immer wieder und würde Lauter, doch er bekam keine einzige Antwort. Kein Drache reagiert auf seinen Ruf...
      Er war allein hier oben. Mitten in den trostlosen Bergen, mit welchen er viele Erinnerungen in seinem Leben verband.
      Er hatte es nicht gewagt gehabt, das alte Höhlensystem seines Clans aufzusuchen, da er es dort wohl nicht lange ertragen würde. //Ich werde noch verrückt!//, durchdrang ihn ein Gedanke. Einsamkeit war nie gut, besonders nicht für Lebewesen, die sonst mit Artgenossen zusammen lebten. Doch er besaß keine! Drachen mochten auch Einzelgänger sein, doch er war so ein Leben nicht gewöhnt!
    • Hayate zog weiterhin seine Kreise und versuchte nicht all zu sehr in seinen Gedanken und seiner Trauer zu versinken. Verrückt zu werden wäre außerdem ebenfalls auch keine gute Option. Schon flog er weiter und erblickte schließlich als erste Joffery, der die Festung der Jäger verlassen hatte und wohl gerade nach ihm Ausschau hielt. Gute Augen waren immerhin normal für einen Drachen, der seine Beute wie ein Greifvogel vom Himmel aus suchte. Schon ging er zur Landung über, um am Boden seine Gestalt zu ändern und dem jungen König etwas entgegen zu kommen und dann dort zu warten.
    • Joffrey ging den Drachen entgegen. "Ich habe mich von allen verabschiedet!", teilte er mit. "Wie können wieder zurück." Einen Moment lang zögerte er. "Was hast du nun vor?", fragte er. "Ich meine... Deine Heimat existiert nicht mehr wirklich."
    • Er nickte leicht. Als ihn der junge König dann fragte, was er nun tun wollte verkrampfte er sich kurz leicht und blickte einen Moment wo anders hin, auf die Landschaft hier. Er könnte versuchen Rache für den Tod aller auszuüben, doch das wäre auf lange Sicht keine Lösung und richtige Antwort.
      Als er seinen Mund öffnete und sprach klang er irgendwie... unsicher. Bisher war genau dies eigentlich noch nie der Fall gewesen, bei ihm, doch es war die Wahrheit.
      "Ich weiß es nicht..." Was sollte er nun tun? Er würde nicht ewig unter den Menschen leben können, so ein leben entsprach nicht ihm, einen Drachen.
      Er war allein und unendlich hoffnungslos, unsicher und... verzweifelt.
      Auch wenn er all dies bis jetzt versteckt hatte.
    • "Vielleicht solltest du nach deinen Artgenossen Ausschau halten... Wer weiß, vielleicht triffst du ja noch eine Drachendame, mit der du eine Familie gründen kannst...", meinte Joffrey. "Oder du machst es wie bei diesen roten... Dann habt ihr auch wieder mehr...!", schlug er vor. "Was auch immer... Es ist deine Entscheidung!"
    • Der Grauhaarige blickte ihn an, schüttelte leicht den Kopf, lies es dann aber dabei. Schon nahm er auch schon seine andere Gestalt an und forderte Joffery auf, aufzusteigen.
      Kaum in der Lauf und auf dem Rückweg, kamen sie aber auf grund eines Sturmes nicht weit und mussten in einer Höhle Schutz suchen.
    • Joffrey lief in der Höhle auf und ab. "Dieser Sturm passt mir überhaupt nicht...", grummelte er. "Ich muss zurück... Ich habe noch einiges zu tun..." Er saß an eine Wand gelehnt und hatte sich eng in seinen Mantel gehüllt. "Es wird wohl langsam Winter...", murmelte er leise.
    • (Hoffentlich hast du nichts gegen diese kleine 'Überraschung'^^)

      Daran konnte Hayate nun ja auch nichts ändern.
      Dann aber verwandelte er sich in seine Menschliche Gestalt zurück und zog seine eigene Jacke aus, um sie ihm zu geben. Als Drache war egal wie viel er in der anderen Gestalt am Leibe trug.
      Als der Grauhaarige fertig war verhaarte er noch kurz etwas bei Joffery.
      Auf einmal beugte sich der Drache dann vor und gab dem anderen einen kurzen Kuss auf die Lippen.
    • Joffrey hatte gerade den Mantel etwas um seinen Körper gewickelt, da beugte Hayate sich auf einmal herab um ihn zu küssen. Überrascht sprang der Prinz auf. "Was... Was sollte das?", fragte er und starrte den Drachen an. "Wi... Wieso?" Er sah ihn ungläubig an. Wieso hatte der Drache das getan?"
    • War das echt nicht offensichtlich? Hayate blickte den Prinzen ruhig an und schüttelte dann leicht den Kopf.
      Joffery war scheinbar wirklich ein Idiot, wenn es das nicht verstand.
      Warum sonst hatte Hayate so viel riskiert, sich dem Befehl des Wesens wiedersetzt den Blonden doch umzubringen. Wieso sonst hatte er wohl so viel getan?
    • "Was geht und was nicht geht, liegt immer im Auge des Betrachters.", antwortete Hayate. "Du konntest es ja auch nicht glauben, dass ich deine Attacken überleben würde. Das ich überhaupt überleben würde. Manches scheint unmöglich, gelingt beziehungsweise passier dann aber doch."
      Seine gelben Augen beobachteten den Blonden weiter, während er auf und ab ging.
      Um ehrlich zu sein, wäre der Grauhaarige wohl schon längst verrückt geworden oder gestorben, gäbe es nicht diese Gefühle für Joffery.
    • "Wieso auf einmal? Du wolltest mich verdammt noch mal töten und jetzt kommst du mit so etwas..." Er sah nach draußen. Dieser Sturm hinderte ihn daran zu gehen. Sonst könnte er einfach verschwinden, aber nein. Das war ja irgendwie typisch. "Verdammt..." Er schlug mit der Faust gegen die Wand. "Der verfluchte Sturm soll aufhören!"
    • "Wann?", fragt der Drache. Er wusste, dass er Joffery mal ganz am Anfang umbringen hatte wollte und das ja auch getan hatte. Doch später dann nicht mehr, oder? Also wann genau hatte er es dann noch fast getan?
      Hayate blickte ihn an. War das so schlimm? War er selber so grässlich und abstoßend? Er biss die Zähne leicht zusammen und balte hinter seinem Rücken eine Faust während er sich um Ruhe bemühte.
    • "So etwas gibt es nicht oft bei uns...", erklärte Hayate. "Doch passiert so etwas, wird es zu gelassen, auch wenn es nicht immer einfach ist."
      Drachen gingen damit etwas lockerer um, als die Menschen. Doch bei denen hing das ja auch mit dem Glauben zum Teil zusammen und so, nicht wahr?
      Der Grauhaarige blickte Joffery weiterhin an.
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