"Wow, du willst wirklich meine Lebensgeschichte hören." Er müsste zugeben, dass er es toll fand, dass das Mädchen sich so sehr für ihn zu interessieren schien. "Das Mädchen, Nuria... Nun, vor fast 20 Jahren wurde ich mit ihrer Mutter verlobt. Sie war die Prinzessin des Nachbarreiches. Unsere Heirat sollte die Königreiche verbinden. Als sie dann vor 16 Jahren für die Hochzeit zu mir gebracht werden sollte, wurden sie und ihre Wachen überfallen und sie verschwand." Joffrey erzählte Iris die ganze Geschichte. Alles so, wie er es erlebt hatte.
[2er RPG] Dragon Daughter
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Und Iris hörte ihm zu. Er hatte so viel erlebt in dieser Zeit. Den Kampf der Jäger und Drachen lauschte sie mit leicht glitzernden Augen. Sie glaubte ihn nun besser als vorher zu verstehen.
Draußen stürmte es unterdessen weiter...
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"... Und dann trafen wir auf deine Mutter. Und dich. ", beendete Joffrey seine Erzählungen. " Nun, das waren meine letzten 16 Jahre. Mein Leben. Nicht sehr faszinierend, ich weiß. Durch meine Gefangenschaft rühmen mich noch nicht so viele Heldentaten, wie es eigentlich sein sollte..."
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"Es ist trotzdem okay, auch wenn du in dieser Zeit nicht viel tun konntest. Ich empfand deine Gesichte aber interessant.", sagte die junge Jägerin und kuschelte sich etwas näher an ihn. "Irgendwie vermisse ich meine Mutter schon etwas...", meinte Iris schließlich leise. Kurz darauf war sie ihn seiner Nähe eingeschlafen.

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"Verständlich. Aber ich bin ja bei dir!" Er Strich ihr über die Haare und beobachtete sie im Schlaf. Er lächelte. Er würde sie beschützen.
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Es stürmte draußen weiterhin, wärend Iris aber ruhig in seinen Armen schlief.
Das Unwetter hatte nun auch Kyle, Zero und Nuria erreicht. Unter der führung des Wolfes aber gelang es ihnen gerade noch rechtzeitig einen Unterschlupf zu finden...
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Nuria sahß eng an die beiden Jungen geschmiegt, dass sie sich alle gegenseitig wärmen konnten. Das Unwetter hatte die Temperatur schlagartig sinken lassen. "Wir haben jetzt drei Splitter...", sprach Nuria leise. "Also haben wir fast die Hälfte. Uns fehlen noch vier, richtig?"
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Kyle saß lieber etwas entfernt von den beiden. Nuria war wieder bei einer Kurzen berührung aufgefallen, das er immer noch so kalt war. Als ob er überhaupt keine Wärme besäße...
Eine Weile lang schwieg Zero. Schließlich aber fand er den Mut doch noch etwas zu sagen. "Weißt du noch, was ich dir vorhin versprochen habe...?", fragte er Nuria leicht zögerlich.
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"Uhm... Wie?" Nuria versuchte sich daran zu erinnern, was Zero versprochen hatte. Es fiel ihr nicht mehr ein. Zu viel war einfach passiert. Ihre Gedanken wurden den ganzen Tag hin und her geworfen. Und auch jetzt machte sie sich Gedanken um Kyle. Wieso war er wohl nur so kalt?
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Sie erinnerte sich wohl nicht mehr. "Ich habe dir doch versprochen, etwas über meine Vergangenheit zu erzählen...", meinte der Weißhaarige leise zu Nuria. Erinnerte sie sich vielleicht jetzt?
Kyle konzentrierte sich unterdessen wie üblich auf die Umgebung und behielt über die Schatten auch Iris und Joffery, weit entfernt von ihnen im Blick.
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Nuria nickte. "Ja, das hast du!" Daran hatte sie fast gar nicht mehr gedacht. "Möchtest du mir jetzt etwas erzählen?", fragte sie ihn vorsichtig.
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"Früher oder später werde ich dir so oder so etwas über mich erzählen müssen... Und jetzt bietet sich uns wohl eine der besten Chancen.", meinte der Weißhaarige. Immerhin waren Joffery und Iris nicht hier und Kyle schien sich kaum dafür zu interessieren. So schwieg Zero noch einmal einen Moment und überlegte, wo er eigentlich genau anfangen sollte.

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Nuria nickte. Sie wusste genau, was er meinte. Ohne Joffrey und Iris hatten sie genug Zeit und die Möglichkeit dazu im Vertrauten über alles zu reden. "Also... Nun, dann erzähle mir von deiner... Vergangenheit@, meinte sie zögerlich. Ein wenig Angst vor dem, was er ihr sagen würde hatte sie schon.
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Zögerlich fing Zero an ihr zu erzählen, was passiert war. "Mein richtiger Name lautet Gin. Ein Vater war ein reiner Dämon, während meine Mutter nur ein nomaler Mensch gewesen war. Ich habe meinen Vater nie kennen gelernt und so nur sehr spät von meiner anderen Seite erfahren... Aufgewachsen bin ich auf der Straße...", erzählte der Weißhaarige ihr langsam und mit Pausen. Dann schwieg er eine Weile, bevor er fortfahren würde.

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'Mein richtiger Name lautet Gin' Diese Worte versetzten Nurias Herz einen Stich. Er hatte ihr nie zuvor seinen richtigen Namen gesagt. Das mangelnde Vertrauen ihr gegenüber Verletzte sie zwar, aber sie sagte dazu nichts und hörte ihn einfach weiterhin zu. Sie wollte nun endlich alles erfahren.
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"Als die anderen Menschen von meiner dämonischen Seite erfuhren, verstießen mich alle. Man versuchte sogar mich umzubringen... Damals war meine Mutter chon längst verstorben und ich auf mich allein gestellt. So zoge ich durchs Land, auf der Suche nach einem Ort, wo ich leben konnte, doch da ich kein richtiger Dämon bin, war mir sofort klar, dass ich bei dieser Art keine Chance haben würde. So versuchte ich weiter ein ruhiges Leben unter Menschen zu führen, doch mit wenig erfolg. Schließlich begann ich mir einen anderen Namen zu geben und niemanden zu verraten wer oder was ich wirklich bin... Aus Angst, dass man wieder veruschen würde mich umzubringen und mich aus dem Land zu vertreiben. Schließlich traf ich auf deine Eltern und bekam endlich eine neue, richtige Chance, ein neues, besseres Leben anzufangen. Ich sagte niemanden etwas davon, weil ich Angst hatte, dass man mich wieder vertreiben würde, wenn man erfuhr, wer ich wirklich bin... Was ich wirklich bin...", sagte der Junge und hatte ihr somit alles erzählt, was es zu sagen gab.

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Nuria schwieg eine Weile. Sie wusste nicht wirklich, was sie sagen sollte. Ihr Freund hatte wirklich eine schlimme Vergangenheit. Ganz anders als sie, die wohl behütet aufgewachsen war, hatte er sich fast nur alleine durchschlagen müssen. Nun verstand sie auch, warum er eigentlich schon immer ruhiger und verschlossen war. An seiner Stelle hätte sie gewiss auch Angst gehabt sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Wortlos nahm sie den Jungen in die Arme und drückte ihn an sich. "Ich würde... werde dich niemals verstoßen!", versprach sie ihn schließlich leise.
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Ihr Diener lächelte schwach bei diesen Worten. Er war ihr dankbar dafür, dass sie ihm so etwas versprach und hoffte, dass sie es auch halten würde. Doch ob die anderen, besonders Nurias Eltern es auch so sehen würden. Immerhin war er eine große Gefahr für ihre Tochter. Denn der Dämon zögerte nicht, alles oder jeden anzugreifen, dass Mädchen mit eingechlossen. Eigentlich wäre es sicherer, wenn Gin/Zero sie verlassen würde.

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"Ze...", Nuria zögerte. "Uhm... wie soll ich dich jetzt eigentlich nennen..? Ist dir Gin lieber als Zero?" Sie hatte ihren Diener noch immer in den Armen und drückte ihn an sich.
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"So wie du möchtest. Ich habe mich nähmlich an beide gewöhnt.", antwortete er ihr und drückte sie auch leicht an sich. Ihre Nähe und ihr Duft... Er wollte Nuria wirklich nie etwas antun. Nur für sie da seihen und sie beschützen. Denn er empfand sehr viel für sie, doch gesagt hatte er es seiner Freundin noch nicht. Doch wieder kam ihm in diesem Moment Kyle in denn Sinn. Empfand Nuria whl möglich etwas für den Schwarzhaarigen?

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