[2er RPG] Dragon Daughter

    • Nuria nahm sich allen Mut zusammen. langsam ging sie auf die weiße Gestalt zu und betrachtete sie flüchtig. "Uhm... Hallo...", sagte sie schüchtern und vermied es die Gestalt genauer anzusehen. "Stimmt es, dass ihr mein Leben gerettet habt?", fragte sie leise. "Wenn ja, dann möchte ich mich gerne bedanken! Aber... Aber ich stelle mir auch die Frage, warum ihr das getan habt. Ich will nicht undankbar erscheinen... ich würde es nur gerne wissen..."
    • Die Gestalt legte etwas den Kopf zur Seite, drehte sich dann um und verschwand wieder in dem inneren der Höhle. scheinbar wollte sie, dass das Mädchen ihr folgte. Drinnen befand sich das Wesen an seinem Platz im See und wartete. //Ich habe gewartet...Nun bist du gekommen, Rahsan... Ich sah deine Zukunft... Das Licht, ein schwacher Schimmer... Die gründe für meine Tat, sind Simpel und doch Schwer zu verstehen... Ich behalte es daher für mich... Rahsan, da ich so viel gesehen habe und vieles weiß, bin ich aber noch immer nicht...wie sagt ihr... übermächtig oder göttlich...? Ich habe aber eine Aufgabe für dich, welche mir selber verwehrt bleibt zu erfüllen... Eine lange Suche, mit geringen Erfolgsaussichten liegt vor dir... Einen hohen preis gibt es zu bezahlen... Aber es ist un umgänglich, damit all dies hier erhalten bleibt... Rahsan, du musst die zerstreuten Weltenkristalle suchen und zusammen fügen... Niemand sonst ist in der Lage dazu... Der Schattenhafte wird euch weiterhin begleiten...//
    • Nuria sah sich noch einmal zu ihrer Familie und zu ihren Freunden um und nickte, nachdem sie tief Luft geholt hatte. Vorsichtig und langsam betrat sie die Höhle und Lauschte dem Wesen. "Rahsan?", fragte sie dann, als die Gestalt zu Ende erzählt hatte. "Wieso nennt ihr mich so? Mein Name lautet Nuria! Und... die Weltenkristalle? Was ist das? Wie... wie finde ich sie und vor allem... Wie erkenne ich sie? Können sie wirklich meine Eltern retten... Und... Und dieser Preis, den ich zahlen muss...?" Zu viele Fragen schwirrten in ihren Kopf umher.
    • //Weil ich schon vielen begegnet bin...//, sagte die Kreatur, ohne eine richtige Antwort auf die Frage mit dem Namen zu geben. Zero blieb weiterhin in Nurias nähe, mischte sich aber nicht ins Gespräch ein. //Die Weltenkristalle... sind das wichtigste in unserer Welt... Sie existieren seid Anbeginn der Welt und werden es auch bis ans Ende bleiben... Eine unzerstörbare Verbindung... Ihr Äußeres ist unterschiedlich, aber du wirst sie bemerken, selbst wenn es sonst niemand tut... Der Schattenhafte wird euch den groben weg weißen, aber den letzten Schritt wirst du tun... Erst wenn dies geschafft ist, wird das Gleichgewicht wieder her gestellt und niemanden wird mehr etwas passieren...// Zu dem Preis äußerte es sich im Moment nicht weiter.

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    • Ganz zufrieden war Nuria nicht mit der Antwort, das konnte man ihr ansehen. Kurz lag ihr Blick auf Zero, ehe sie wieder die Gestalt ansah. Wie viele sind es... Ich meine, wann weiß ich, dass ich alle gefunden habe?", fragte sie weiter. "Ich... ich werde es versuchen... Ich muss alle retten... Aber... Warum schickst du die Person mit mir, die mich schon vor meiner Geburt töten wollte?" Was war nur der Hintergedanke, dass auch Joffrey mitkam?
    • Das Wesen schwieg kurz, bevor es antwortete und beobachtete einen Moment lang einen kleinen Schmetterling. //Die genau Anzahl...Sieben...Acht...Du wirst es dann wissen...Die Zukunft...Die Zeichen...Bald verstehst du den Grund dafür...Früher als du denkst..." Es wand seinen Kopf weiter in die Richtung des Mädchens.
    • Nuria nickte nur. "Ich werde mich auf die Suche machen", versprach sie. "Ich werde sie alle finden." Die weißhaarige vertraute darauf, das sie wirklich spürte, wo sie waren und wann sie alle hatte. "Zero wird bei mir sein, also wird alles gut gehen!"
    • //Bevor du geht, habe ich noch etwas für dich... Zwei Geschenke...//, meinte die Kreatur überraschend und lies zwei Gegenstände wie aus dem Nichts vor Nuria erscheinen. Ein hellblauer Kristall und eine Schnurr mit einer weißen Feder. Die Feder schien das Licht aufzunehmen und so in den unterschiedlichsten Farben zu schimmern. //Der Kristall ist einer der Kristallscherben der Welt. Weitere sieben wirst du noch suchen müssen... Der Anhänger wird dir den richtigen Weg zeigen und dir die Türen zu deinem Ziel öffnen... Auch wird er dir die Zeit anzeigen, die du noch besitzt, um alles zu retten...//
    • Nuria hing sich die Kette um den Hals. "Danke!", sagte sie leise und betrachtete den Kristall. Er leuchtete schön. "Vielen Dank, das wird uns gewiss weiter helfen!", sagte sie und lächelte Zero zu. "Wir sollten uns auf die Suche machen! Immerhin haben wir ja nicht all zu viel Zeit!"
    • Die uralte Kreatur blickte ihnen einen Momentlan schweigend nach und verschwand dann wieder spurlos.
      Zero folgte Nuria verständlicherweise wieder nach draußen, wo sich noch die anderen befanden. Der Weltenkristall in Nurias Händen war verschwunden, doch das Mädchen spürte trotzdem, dass er sich noch irgendwie irgendwo in ihrer Nähe befand.
    • Sie sah sich kurz um. Wo war er bloß. Ihr Blick fiel auf Zero. Konnte es sein? Nein, gewiss bildete sie sich das nur ein. "Nun dann, wir sollten los." Noch einmal lief das Mädchen zu ihren Vater und umarmte ihn. "Sag Mama, dass ich sie liebe. So sehr, wie ich dich auch liebe!", sagte sie leise und eine Träne kullerte ihr die Wange herrab.
      Joffrey sah das Mädchen ungeduldig an. "Können wir nun dann endlich einmal los?"
    • Es war schwer. Um einiges schwerer, als so vieles andere in seinem Leben, seine Tochter gehen zu lassen. Er traute seiner Stimme nicht wirklich, so das er nur ein nicken zustande brachte. Er weiß. Zero trat hinzu und brauchte nichts zu sagen. Aiden wusste es nähmlich augenblicklich. Er würde bei Nuria bleiben und sie beschützen.
      Die junge Jägerin hatte nach Kyles Verschwinden wirklich mit dem Gedanken gerungen den Drachen anzugreifen. Doch schließlich entschloss sie sich, sich Zeit damit zu lassen. Immerhin war diese Methode wohl die bessere im Moment.
    • Nuria ließ unglaublich langsam von ihren Vater ab und sah ihn kurz an. Sie griff nach Zeros Hand und drehte sich ohne noch etwas zu sagen von ihren Eltern Weg. Man konnte ihr ansehen, dass sie gegen die Tränen ankämpfte. "Wir müssen los!", nuschelte sie leise.
      "Wo ist dieser Kyle?", fragte Joffrey. "Er soll uns doch den Weg zeigen... oder etwa nicht?"
    • Sie trennten sich. Aiden sah seiner Tochter und ihren begleitern nach, bis sie in der Ferne verschwunden waren. Hatte er das richtige getan, sie schweren Herzens gehen zu lassen? Ein gewisser Zweifel überkam ihn und er drückte behutsam seine Frau etwas Näher an sich. Was würde Arya davon halten?

      Die Jägerin folgte erst etwas zögernd den anderen. Sie musste sich immer wieder einreden, dass sie später den Drachen finden und erlegen würde. iris war sich sicher, dass es ihr gelingen würde.
    • Erst als ihre Familie weit außer Hör- und Sehweite war, ließ Nuria den Tränen freien lauf. Der Prinz verdrehte nur seine Augen. "Verdammt bist du eine Memme!", beschwerte er sich nur. Nuria versuchte sich schnell ihre Tränen weg zu wischen, um nicht so schwach zu wirken.

      Mitlerweile wachte Arya wieder auf. "nu...Nuria... wo... wo bist du mein Kind?"
    • Nach dem sie sich immer weiter entfernt hatten tauchte schließlich Kyle in einiger Entfernung zwischen den Bäumen wieder auf. Er hatte wieder seine menschliche Gestalt angenommen. Wortlos wartete er auf sie um dann wieder die Führung zu übernehmen.

      Aidens Stimme war leise aber gut verständlich: "Sie ist weiter gezogen mit den anderen. Sie hat versprochen wieder zurück zu kommen, wenn alles vorbei ist. Zero ist bei ihr."
    • Arya schluchzte leise. "Meine arme kleine...!", flüsterte sie und drückte Aiden an sich. "Jetzt können wir wohl nur noch hoffen...!"

      Nuria sah Kyle an. "Du weißt, was die Gestalt zu mir gesagt hat?", fragte sie und betrachtete die Feder, die um ihren Hals hing. "Du zeigst uns den Weg?"
    • Aiden schloss Arya in seiner Arme und Hoffte, das sich doch noch alles zum guten wenden würde.

      Kyle nickte kurz. "Sie hat mir kurz bloß das Nötigste erzählt. Mehr nicht.", sagte er. Irgendetwas war mit ihm, das merkte man. Er drehte sich nicht zu ihnen um und sagte weiterhin auch nur das nötige.
    • Doch der Schwarzhaarige schien Nurias Angst zu bemerken. "Es ist alles in Ordnung. Du brauchst dich nicht dazu zu zwingen mit mir zu sprechen. Ich..." Er entdeckte die Feder und schwieg Augenblicklich.

      Hayate schwang sich plötzlich ohne ein Wort in die Lüfte und verschwand.
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