Joffrey seufzte. "Ich hab noch viel zu machen! Ich sollte wieder los und alles regeln...!", meinte er und ging weg. Er musste sich erst mal einen klaren Kopf fassen.
[2er RPG] Dragon Daughter
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Hayate hatte ihn eigentlich zurück halten wollen, noch etwas mit ihm reden deswegen, doch Joffery war schon los.
Im nachhinein wäre es so wohl auch besser...
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Auf den Flur achtete er nicht wirklich darauf, wo er hin lief und so kam es, dass er mit Iris zusammen stieß. "Hey...", murmelte er und sah sie an.
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Iris trug schon ein kunstvoll angefertigtes Kleid, was aber noch nicht ganz fertig. Sie übte gerade wohl in diesen völlig neuen Schuhen für sie zu laufen.
Eine Dienerin kam schnell zu dem Mädchen geeilt um ihr zu helfen, damit sie nicht hin fiel. Dann erkannte sie zu ihrer überrachung Joffery und machte sofort einen leichten Knicks.
"Hey...", sagte Iris. "Oh Gott, ich frage mich echt, wie eure Frauen das nur aushalten können... Bei diesen Schuhen... Und erst das Dorsett...!"
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Mit halb geöffneten Mund stand Joffrey da und betrachtete Iris. "Du...du... Du bist... Du siehst wunderschön... aus", brachte er dann hervor und konnte seinen Blick einfach nicht von dem Mädchen lassen. Es gefiel ihn zu sehr, was er sah.
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Schon stemmte das Mädchen ihre Hände an ihre Seiten und pustete leicht etwas ihre Wangen auf, während sie ihn bestrafend ansah. "Hast du mir eigentlich zu gehört?", sagte sie. "Und ich fühle mich auch nicht viel besser, wenn du mich jetzt auch noch an angaffst!"
So etwas hätte wirklich keiner der Dienerschaft dem Prinzen gegenüber gewagt. Aber Iris war nun einmal jemand besonderes...
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"Ich...? Ja... Entschuldige... Du siehst so gut aus... Verzeih mir... Auch wenn du nicht magst, was du trägst... Du wirst heute gewiss von allen Frauen beneidet!"
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Iris seufze einmal kurz und schüttelte dann ihren Kopf. Jetzt sah sie ihre Mutter für einen Moment lang verdammt ähnlich.
"Wenn du meinst... Das werden wir dann schon sehen..." Doch schon drängte die Dienerin das Mädchen dazu, wieder mit ihr zu kommen, da sie bis dahin noch einiges zu tun haben würden.
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Joffrey lächelte, als sie weg gebracht wurde. Sie sah ihrer Mutter sehr ähnlich. Nur wer war ihr Vater? Joffrey seufzte. Er durfte sich nicht mehr so sehr an sie binden. Er würde sie auf jeden fall überleben und das würde viel zu schmerzhaft werden.
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So schritt der Tag und die Vorbereitungen immer weiter voran...

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Als es Dämmerte machte Joffrey sich auf den Weg in den Thronsaal. Es war nun an der Zeit. Er würde König werden. Nach den Gespräch mit den Drachen hatte er sich Gedanken gemacht. Er würde nicht sein leben lang König bleiben.
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Hayate beobachtete alles aus einiger Entfernung. Menschenmengen hatte er noch nie wirklich ausstehen können. Daher hielt er sich auch gerade am Rande.
Das Volk wusste, dass ihr Prinz zurück gekehrt war und noch seinen rechtmäßigen Platz einnehmen würde. Doch was er nicht wusste war, wie alt dieser eigentlich werden würde...
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Alles ging glatt über die Bühne und am Ende der Zeremonie war Joffrey der neue König. Als die Feierlichkeiten begannen suchte er Iris auf. Er wusste nicht, ob er ihr erzählen sollte, dass er so lange leben würde. Irgendwie war ihn dies unbehaglich. Er wollte nicht, dass sie ihn deswegen anders ansah. "Hey, ist alles ok bei dir?", fragte er sie.
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"Nun, abgesehen der nervigen Schuhe und allem geht es mir bestens. Mein Glückwunsch zu deinem neuen Titel.", sagte sie und grinste leicht. Neckisch fragte sie nach: "Muss ich dich jetzt mit 'König Joffery' anspreche?"

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"Musst du nicht! Du kannst mich, anders als alle anderen, nennen, wie auch immer du möchtest!", meinte er lachend. "Nun, wenn dich die Schuhe nerven, zieh sie doch aus!, meinte er zu ihr.
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"Okay, dann nenne ich dich weiterhin Joffery oder Jof." Iris grinste.
Als er dann den Vorschlag mit den Schuhen unterbreitete, war sie begeistert. "Ja, dass mache ich sofort, egal was diese Dienerin sagt!" Schon kümmerte sie sich darum aus den Schuhen zu kommen, um dann einfach weiter Barfuß zu laufen.
Iris war wirklich schon etwas besonderes.
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Joffrey lächelte. "Wenn ich dir sage, dass das in Ordnung ist, dann hat kein Diener da ein Wörtchen mit zureden!", sagte er bestimmend und strich ihr eine Haarsträhne aus den Gesicht.
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"Ich weiß.", sagtesie knapp. "Das hast du mir schon einmal gesagt." Schon machte sie eine kurze Pause. "Wenn du mich entschuldigen könntest, ich würde mich gerne weiter umsehen und so."
Schon ging sie mit einem kurzen Lächeln und verschwand in der Menge.
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Joffrey nickte und sah ihr hinterher. Er seufzte. Morgen würde er wie wieder nach Hause bringen und danach vermutlich nicht wieder sehen. Konnte das denn sein? Bedeutete sie ihn so sehr, dass er sich so viele Gedanken deswegen machte?
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Hayate hatte sich etwas von den aderen Gästen abgesondert und stand allein draußen auf dem riesigen Ballkon und betrachtete einfach den Himmel, während er leicht an seinem Glas nippte.
Drinnen war schier die Hölle los, aber hier draußen herrsche die Stille.
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