"Ist alles in Ordnung?", fragte Nuria zögerlich. "Was war das eben?" Auch sie hatte dieses glühend blaue etwas gesehen. Sie konnte es aber einfach nicht zuordnen.
[2er RPG] Dragon Daughter
-
-
Der Wolf verwandelte sich wieder. Dann holte er kurz seinen Mantel, zog ihn wieder über und ging zurück um sich wieder dort hin zu setzen. "Ich weiß nicht, was das gerade war...", meinte der Schwarzhaarige leise. Er wirkte etwas geistesabwesend oder besser in Gedanken versunken.

-
Nuria nickte zögerlich. Im stillen hoffte sie, dass es nicht so schlimm war. Jedenfalls,dass es nicht für sie gefährlich werden würde. "Die Reise ist nicht gut für meinen Schlaf...", murmelte sie leise und sah gedankenverloren in die Ferne.
-
(Fröhliche Weihnachten^^)
"Was ist eigentlich mit der Feder?", fragte der Schwarzhaarige unvermittelt nach. Es war immerhin schon eine gewisse Zeitvergangen. Die Feder hatte weiter etwas von ihrem glanz eingebüßt. Viel Zeit blieb wohn nicht mehr...
-
(Danke dir auch)
Nuria zog die Kette, an der die feder hing unter ihrer Kleidung hervor und betrachtete sie. "Sie hat sich verändert...", murmelte sie leise. Sie glänzt nicht mehr so.... Ist das Schlimm?" -
"Es bedeutet, das wir immer weniger Zeit haben...", antwortete Kyle ihr und überlegte, wie sie noch schneller die rechtlichen Kristallsplitter einsammeln konnten. Es könnte knapp werden...

-
Nuria nickte nachdenklich. "Dann müssen wir gucken, dass wir morgen schnell weiter kommen. Hast du eine Idee, wo das nächste Stück sein kann?" Sie betrachtete weiterhin die Feder.
-
Der Schwarzhaarige schloss kurz die Augen und meinte dann: "Es ist nicht weit von hier entfernt. Wir müssen weiter in Richtung Süden..." Dann öffnete er die Augen wieder. Kyle spürte den Ort, an die sich die Kristalle befanden aus irgendeinem unbekannten Grund.

-
"Schaffen wir die Reise an einen Tag?", fragte er sie ihn und sah in den Schnee. Sie mussten sich ja beeilen, wie er gesagt hatte. "Hast du genug geschlafen?"
-
"Wenn wir uns beeilen und das Wetter nicht noch schlimmer wird, können wir es schaffen.", antwortete ihr Kyle ohne das geringste zögern. "Ja, ich konnte mich so weit wieder erholen." Der Schwarzhaarige schwieg für einen Moment, dann meinte er: "Du und Zero, ihr müsst vorsichtiger sein, aber besonders du. Ich werde nicht immer in der Nähe sein können, um dich zu beschützen, okay? Seih daher bitte vorsichtig und achte auf die beiden anderen."

-
"Ok", meinte sie und steckte die Feder wieder weg. "Ich werde Aufpassen!", versprach sie. "Ich traue den anderen beiden nicht... Ich werde ein Auge auf Zero haben!"
-
Der Schwarzhaarige nickte und beschloss schließlich die anderen aufzuwecken.
Nach dem Essen zogen sie dann auch schnellst Möglichst los.
Zero hatte sich zu Nuria geseelt und eine Zeit lang geschwiegen. Schließlich öffnete er den Mund und meinte: "Es tut mir Leid wegen gestern, was da vorgefallen ist... Ich bin Wütend geworden und habe fast meine ganze Kontrolle über den Dämon verloren... Verzeih mir bitte." Es stimmte, dass das, was gester geschehen war noch nicht der ganze Dämon in ihm war. Nicht der wirkliche Dämon... Er hatte Nuria nie seine ganze Geschichte erzählt.
-
Nuria nahm die Hand von Zero und hielt sie fest. Sanft streichelte sie ihn über seinen Handrücken. "Ich vertraue darauf, ass du das unter Kontrolle bekommst!", sagte sie aufmunternd. "Aber... Zero... bitte erzähl mir alles! Ich möchte alles über dich wissen!"
-
"Es handelt sich aber um eine längere Geschichte...", meinde der Weißhaarige ausweichend und warf einen kurzen Seitenblick dem Prinzen und der jungen Jägerin zu. Hoffentlich verstand Nuria, dass er nicht jedem davon erzählen wollte.
Um sie herum wurde der Wald langsam etwas lichter und von großen Lichtungen durchzogen...
-
"Wir haben eine lange Reise vor uns!", meinte Nuria. "Wir werden noch genug Zeit finden uns zu unterhalten, wenn niemand zuhört!", meinte sie. Sie wollte nun unbedingt alles von ihn wissen.
-
Zero nickte einverstanden. Ja, vor ihnen lag noch eine lange Reise.
Sie zogen so weiter und schließlich eröffnete sich vor ihnen eine riesige Steppe. Die Gegend schien noch von Menschen unbewohnt zu seihen. Seltsame Kreaturen, die die Gruppe bis auf Kyle noch nie gesehen hatten durchstreiften das noch unberührte und wilde Land vor ihnen...
-
Nuria sah sich die Tiere genauer an. "Wie seltsam diese Wesen doch ausschauen", flüsterte sie für sich und sah sich erstaunt und neugierig um.
Joffrey war alles andere als begeistert. Noch mehr unnatürliche Wesen. Das konnte ja etwas werden. -
Eine große Schar, Reh- oder Pferdeähnlicher Kreatur beäugte aus sicherer Entfernung mistrauisch die Neulinge. Hin und wieder stießen sie einen hellen Laut aus. Diese Wsen hatten vorher wohl kaum Menschen gesehen. Es gab auch noch viele kleinere Wesen, die die Steppe hier befölkerten. Und auch größere... Weit oben am Himmel konnte man drei Dachen entdecken, darunter auch der Drache, denn sie damals im Wald gesehen hatten, kurz bevor sie das Jungtier entdeckt hatten. Die geflügelten Echsen saußten zusammen in die Tiefe und attckierten eines der fremdartigen Geschöpfe von oben mit ihren Krallen und Zähnen. Sie gingen dabei intelliegent und vorsichtig vor, da ihre Beute selber wohl auch ein Raubtier war. Auch die Stacheln auf dessen Rücken bereiteten Schwierigkeiten.
Zero beobachtete unsicher, aber auch neugierig die neue Umgebung.
Iris selber zeigte auch interesse an den neuartigen Kreaturen. So eine zu erlegen würde wohl eine Menge Geld und Ansehen einbringen. Hinzu kam, das es hier wohl auch noch Drachen gab, die man erlegen konnte.
-
Nuria wusste nicht genau, wie sie auf diese Tiere reagieren sollte. Waren sie Gefährlich? Würden sie ihr etwas antun? Sie konnte das nicht genau sagen. Sie beschloss daher Kyle zu fragen. "Müssen wir vorsichtig sein?"
Joffrey lächelte. "Ich glaube ich weiß wohin ich nach dieser Reise mit meiner Armee gehen werde", meinte er und sah sich um. Die Wesen würden gewiss ein nettes Sümmchen und Prächtige Pelze ergeben. -
"Ja, den hier gibt es um einiges größere und gefährliche Kreaturen, als ihr kennt. Wir müssen äußerst vorsichtig seihen, wenn wir die Steppe überqueren. Daher wurde ich auch nur noch in einer anderen Gestalt bleiben.", antwortete Kyle und musterte die Umgebung. Dann entdeckte er es. "Schnell, zurück in den Wald!", rief er augenblicklich und drängte die anderen zurück in die Schatten der Bäume. Am Himmel war nämlich weitere Wesen aufgetaucht.
Auch Iris hatte gelächelt. "Sobald wir die Drachen bei uns erledigt haben, werden wir hier hin ziehen. Möglicherweise treffen wir uns dann ja.", sagte die junge Jägerin, bevor sie zurück in den Wald mit den anderen gedrängt wurde. Eben gerade wollte sie noch nachfragen wieso, als sie es selber entdeckte und ihr Augenblicklich sie Stimme versagte.
Eine riesige Kreatur tauchte hinter den Wolken auf und nährte sich rasend schnell. Sie wies entfernte Ähnlichkeiten zu seinem Drachen auf, besaß aber Schuppen und Feder, mit schwarz/roter Zeichnung. Hinzu kam die riesige Spannweite der vier Flügel. Dafür besaß er nur zwei Hinterbeine, die in Krallenartigen Greiffüßen endete. Zwei lange Schwänze mit ebenfalls langen Federn bestückt halfen ihm beim Lenken. Dann stürzte es sich in die Tiefe. Die drei Drachen, die sich eben gerade noch über ihre Beute hermachen wollte, kreischten erschrocken auf und versuchten zu fliehen. Einer aber war zu langsam, wohl geschwächt von der Krankheit. Er stieß einen lauten Schrei aus, als sich die Krallen um ihn schlossen und so gefangen hielten. Die beiden anderen Drachen gingen zu einem eher verzweifelten Gegenangriff über, der aber schlecht endete. Der Flügel der blauen Drachin wurde von den kräftigen Kiefern wischt. Sie schrie und spie feuer, doch ohne Erfolg. Der letzte übrig gebliebene stürzte sich wagemutig in den Kampf und zerkratze das Gesicht des Angreifers. Dieser lies so die Drachin los, die zu Boden stürzte und wand sich dem anderen Drachen zu. Dieser versuchte noch zu fliehen, aber schafte es nicht mehr. Die Zähne erwischte ihn am Hals und brachen dem Drachen das Genick. Dann schmiss die Kreatur den leblosen Körper in der Luft in die Höhe und verschlang ihm im ganzen. Mit dem anderen toten Drachen in den Klauen verschwand es wieder.
Die blaue Drachin blieb auf dem Boden liegend, nicht weit von ihrer Beute entfernt zurück.
-
Benutzer online 11
11 Besucher